DE2434972C3 - Magnetisches Aufzeichnungsmedium - Google Patents
Magnetisches AufzeichnungsmediumInfo
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Description
enthält (R und R' = Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen; R" = Wasserstoff oder Methyl;
m = 1 bis 15; Π\ + n2 = 2 bis 16).
2. Magnetisches Aufzeichnungsmedium nach Ansehe Beschichtung ein Organosiloxan der allgemeinen
Formel
H H
I !
CCO
I i
H R"
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der magnetischen Schicht 0,3 bis lOGew.-Teile Organosiloxan
je lOOGew.-Teile des magnetischen Materials
vorliegen.
Die Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichnungsmedium aus einem Träger und einer magnetischen
Beschichtung.
In jedem magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem
läuft das magnetische Aufzeichnungsmedium, in der Regel ein Band, aber auch Streifen oder
Karten, unter Führung und in Berührung mit Führungselementen, in der Regel also Bandführungselementen,
und in Berührung mit den Magnetköpfen.
Dabei treten erhebliche Geschwindigkeiten auf.
Das Problem des Verschleißes und der Abnutzung durch Reibung ist insbesondere bei den hohen
Laufgeschwindigkeiten in den mit Magnetband arbeitenden Videorecordern akut. Insbesondere solche
Magnetbänder müssen also eine beachtliche Verschleißfestigkeit und einen möglichst geringen Reibungskoeffizienten
besitzen. Das Magnetband muß weiterhin gleichmäßig, glatt und ruhig über die Tonköpfe und
Führungen laufen.
Da die Standzeit der magnetischen Aufzeichnungsköpfe mit zunehmendem Verschleiß verkürzt wird, muß
die Oberfläche solcher magnetischer Aufzeichnungsträger außerordentlich glatt sein.
Es sind bereits eine Reihe von Versuchen zur Entwicklung magnetischer Aufzeichnungsträger mit
geringer Reibung durchgeführt worden, von denen
R-O-
H H
-C — C— O
R" H
enthält (R und R' = Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen; R" = Wasserstoff oder Methyl;
m = 2 bis 15;/Ji + /J2 = 2 bis 16).
Aus W. N ο 11, »Chemie und Technologie der Silikone«, 2. Aufl., Seiten 496 bis 500, ist es bekannt,
Silikone als Hilfsprodukte im wesentlichen in der Kunststoff-Industrie zu verwenden.
Wie hier aber besonders deutlich zum Ausdruck gebracht wird, ist hier vor allem die spezifische
Anwendung von Silikonen als Schmier- und Gleitmittel bei der Verarbeitung von Kunststoffmassen in SpritznnRmücrhinpn ^nKnpplfPnnrouiin \V/p|-7UL/prWi»n MnH Hoj
bislang jedoch keiner vollständig zufriedenstellende
;.s Ergebnisse geliefert hat.
Üblicherweise werden der magnetischen Beschichtung, die im wesentlichen aus dem magnetischen Pulver
und einem Bindemittel besteht, Gleitmittel, wie beispielsweise Rizinusöl, Moiybdändisulfid oder Graphit
(o zugesetzt. Auch ist bekannt, höhere Fettsäuren oder
deren Derivate der magnetischen Beschichtungsmasse oder Dispersion zuzusetzen.
Auf keinem dieser Wege wird jedoch eine ausreichend glatte Oberfläche der magnetischen Beschichtung
.is des Aufzeichnungsträgers erreicht. Vielmehr zeigen die
bekannten magnetischen Aufzeichnungsträger, insbesondere die bekannten Magnetbänder, eine nachteilige
Aufrauhung oder Ausblühung der Oberfläche.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Ao verbessertes magnetisches Aufzeichnungsmedium zu
schaffen, das eine zufriedenstellend glatte Oberfläche, einen verminderten Verschleiß und damit eine höhere
Standzeit und eine wesentlich höhere Abriebfestigkeit aufweist
Beansprucht ist ein magnetisches Aufzeichnungsmedium aus einem Träger und einer magnetischen
Beschichtung, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die magnetische Beschichtung ein Organosiloxan der
allgemeinen Formel
CH,
-Si-O-
CH.,
H H
C-C-O—R'
H R"
gemeint, um beispielsweise Extrudierleistungen durch erhöhte Verarbeitungsgeschwindigkeiten steigern zu
können.
Diese Literaturstelle streift in keiner Weise die Probleme, die bei magnetischen Aufzeichnungsmedien,
wie z. B. Magnetbändern für Videorecorder, auftreten; sie gibt auch keinerlei Hinweis auf die Verwendung
eines Organosiloxans mit dem spezifischen Aufbau gemäß der Erfindung.
Das erfindungsgemäß verwendete polyoxyalkylensubstituierte
Organosiloxan wirkt im wesentlichen als f3 |**i · ΠΓ3 it t*»l co HaR HaHn rfh Hip ^»Jättf* LfKpniHpitpr nnH
Verschleißfestigkeit beispielsweise eines Magnetbandes
wirksam verbessert werden und daß gleichzeitig auch der Verschleiß eines Magnetkopfes reduziert wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegen in der magnetischen Schicht 0,3 bis
10 Gew.-Teile des Organosiloxans je 100 Gew.-Teile des
magnetischen Materials (z. B. magnetisches Pulver) vor.
Bei einer Zugabe von mehr als 10 Gew.-Teilen des Organosiloxans wird die mechanische Festigkeit der
magnetischen Beschichtung spürbar verringert, so daß auch die Abriebfestigkeit der magnetischen Beschichtung
merklich abnimmt.
Bei einer Zugabe von weniger als 0,3 Gew.-Teilen Organosiloxan zu Beschichtung wird ein nur unzureichender
Gleiteffekt erzielt.
Der Abrieb bzw. der Verschleiß der Magnetköpfe und der dynamische Reibungskoeffizient der magnetischen
Beschichtung nehmen zu, wenn in der obengenannten allgemeinen Formel in den Resten R und R' die Anzahl
der Kohlenstoffatome weniger als 8 beträgt.
Wenn die Anzahl der Kohlenstoffatome in den endständigen Kohlenwasserstoffgruppen dagegen über
18 beträgt, treten Ausblühungen der Schicht auf und nimmt die Verschleißfestigkeit des magnetischen
Aufzeichnungsmediums spürbar ab, so, daß nicht mehr zu vernachlässigende Mengen des magnetischen Pulvers
vom magnetischen Aufzeichnungsmedium abgetragen werden.
Mit zunehmendem Wert von m nimmt die Neigung zur Bildung von Ausblühungen ab.
Dagegen nehmen der Abrieb des Magnetkopfes und der dynamische Reibungskoeffizient des Magnetbandes
bzw. des Aufzeichnungsmediums zu, wenn m größer als 15 ist. Dadurch entsteht ein Ungleichlauf des Bandes.
Durch die Gegenwart der Polyoxyalkylengruppe wird der Schmelzpunkt der Organosiliciumverbindung
erniedrigt. Dadurch werden Ausblühungen und Abschälungen des magnetischen Pulvers wirksam unterdrückt.
Auf der anderen Seite sind ausgesprochen hohe Werte für die Summe von /j| + n2 unerwünscht, da bei
diesen Werten der Verschleiß der Magnetköpfe spürbar zunimmt. Aus diesem Grund liegt der Wert für die
Summe /Ji + n2 im Bereich zwischen 2 und 16
einschließlich.
Die im Aufzeichnungsmedium der Erfindung verwendete Organosiliciumverbindung ist leicht aus Dimethylsilan
oder Siloxanen mit endständigen reaktiven Gruppen der folgenden allgemeinen Formel
CH3
Si-O
Si-O
CH3
-Si-X
-i CH3
R-O-(Cn, H2n,
herstellbar, in denen X Halogen, Wasserstoff, eine Hydroxylgruppe oder eine A Ikoxygruppe mit 1 bis 3
Kohlenstoffatomen und m eine Zahl von 1 bis 15 bedeuten. Diese Verbindung wird in bekannter Weise
mit einem Polyoxyalkylenglykolmonoalkoholäther der allgemeinen Formel
A) Herstellung von
erfindungsgemäß zu verwendendem Siloxan
erfindungsgemäß zu verwendendem Siloxan
Etwa 64,5 Teile Dimethyldichlorsilan werden unter Rühren zu einem Gemisch aus 56 Teilen
C18H37O(C3H6O)5H,
79 Teilen Pyridin und 30 Teilen Toluol bei Raumtemperatur gegeben. Anschließend wird 2 Std. lang auf 50 bis
600C erwärmt Nach dem Abkühlen wird das Pyridinhydrochlorid
abfiltriert und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abgezogen. In 95%iger Ausbeute
werden 513 Teile
C,sH37O(C3H6O)5-Si(CH3)2-O-(C3H6O)5-C,8Hj7
erhalten. Für dieses Produkt ist also m = 1 und
/Ji + /72 = 10.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
Es wird eine magnetische Dispersion der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
y-Eisen(III)-o)i:idpulver 100 Teile
Vinylchloi'id-Vinylacetat-
Vinylchloi'id-Vinylacetat-
Copolymerisat 20 Teile
Polyurethan 10 Teile
Kohlenstoff (Antistatikum) 0,5 Teile
Lecithin (Dispersionsmittel) 1.0 Teil
Organosiloxan (Gleitmittel) 2,0 Teile
Lösungsmittel 300 Teile
Es werden nach dem unter A) beschriebenen Verfahren sechs verschiedene Organosiliciumverbindungen
mit dem gleichen Wert für die Summe /ii + /J2,
aber mit verschiedenen Werten für m hergestellt.
Mit diesen sechs Organosilioxanen werden sechs magnetische Dispersionen der zuvor genannten Zusammensetzung
hergestellt. Die Dispersionen werden durch einfaches Vermischen der Komponenten miteinander
erhalten.
Die Gemische werden in einer Stärke von 10 μαι auf
Polyäthylenterephthalatfolien aufgetragen. Dabei werden die im folgenden als Prüfling Nr. 1 bis 6
bezeichneten Magnetbänder erhalten.
Für jedes dieser Magnetbänder werden die Abtragung des magnetischen Pulvers, der Verschleiß des
Magnetkopfes und der dynamische Reibungskoeffizient gemessen. Der Abtrag des magnetischen Pulvers ist ein
Maß für die Verschleißfestigkeit des Magnetbandes. Der dynamische Reibungskoeffizient ist ein Qualitätskriterium für den Bandlauf.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle I zusammengestellt.
umgesetzt, in der R eine Alkylgruppe oder eine Alkcnylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen und n'2
Tabelle I | .17, R | "=CH,) | Dynam. Rei | Schichl- |
(R,R'=CI8H | /I I +/ | ι? Magnctkopf- | bungskoeffi | abrieb \ |
Prüf- m | abrieb | zient | ||
ing | (W!) j | |||
Nr. | (um) | 0,03 | 50 \ | |
10 | 1,7 | η nc | 45 i | |
1 1 | IQ | ! 9 | ||
2 2 | ||||
Fortsetzung
Prüf | m | /I, + Il | ι Mugnetkopl- | IJyram. Rei | Schicht |
ling | abrieb | bungskoeffi | abneb | ||
Nr. | zient | ||||
(y.m) | (y.gi | ||||
3 | 6 | 10 | 2,1 | 0,08 | 45 |
4 | 10 | 10 | 2,0 | 0.08 | 60 |
5 | 15 | 10 | 3,5 | 0,105 | 65 |
6 | 20 | 10 | 10.2 | 0,25 | 65 |
Den in der Tabelle 1 gezeigten Daten ist zu entnehmen, daß für Werte von m über 15 der
Magnetkopfabrieb spürbar zunimmt und auch der dynamische Reibungskoeffizient größer wird, wodurch
das Band eine höhere Laufunruhe aufweist.
In dem in diesem Beispiel verwendeten Organosiloxan haben die Reste R und R' die Bedeutung CieHj?
und der Rest R" die Bedeutung CH3.
Es werden sechs verschiedene Prüflinge mit Organosiloxanen mi: gleichem Wert für m, jedoch mit
unterschiedlichen Werten für die Summe von n\ + n2
hergestellt.
Der Magnetkopfabrieb, der dynamische Reibungskoeffizient und der Schichtabrieb, gemessen am Abtrag
des magnetischen Pulvers, werden an den hergestellten Prüflingen 7 bis 12 gemessen, die mit den sechs
verschiedenen magnetischen Dispersionen beschichtet sind.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle Il zusammengefaßt.
Tabelle II | m | 37, 1 | V=CH3) | Dynam. Rei | Schicht |
(R,R'=C,SH | "1 4 | «2 Magnctkopl- | bungskoeffi | abrieb | |
Prüf | abrieb | zient | |||
ling | lyg) | ||||
Nr. | 1 | (um) | 0,02 | 350 | |
1 | 0 | 1,5 | 0,04 | 45 | |
7 | 1 | 2 | 1,8 | 0,03 | 50 |
8 | 1 | 10 | 1,7 | 0,05 | 55 |
9 | 1 | 16 | 3,5 | 0,04 | 95 |
10 | 1 | 26 | 4,6 | 0,03 | 100 |
11 | 50 | 4,4 | |||
12 | |||||
die Bedeutung CHj haben. Das Organosiloxan enthak
keine Polyoxyaikylengruppen.
Es werden nach dem unter A) beschriebenen Verfahren sechs verschiedene Organosiloxane dieser
Art mit unterschiedlichen Werten für m hergestellt.
Mit diesen sechs verschiedenen Verbindungen werden sechs magnetische Dispersionen der im Beispie! 1
beschriebenen Zusammensetzung bereitet. Die Dispersionen werden auf den Folien aufgetragen.
An den so erhaltenen Prüflingen 13 bis 18 werden der
Abrieb des Magnetkopfes, der dynamische Reibungskoeffizient und der Pulverabrieb von der Bandbeschich
tung gemessen.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle III zusammengefaßt.
Wenn n\ + n2 = 0, also keine Polyo;;valkylengruppe
im Molekül vorhanden ist, tritt ein starker Abtrag des magnetischen Pulvers auf. Magnetbänder mit einem
derart starken Abrieb des magnetischen Pulvers sind praktisch unbrauchbar.
Bei Werten von n, + n2 über 16 zeigen die
Magnetköpfe einen spürbaren Abrieb. Die mittlere Lebensdauer der Magnetköpfe im Betrieb, also die
Standzeit, wird merklich kürzer.
Außerdem wird für höhere Werte von n( + π2 auch
der Abrieb des magnetischen Pulvers von der Bandbeschichtung größer.
Es wird ein Organosiloxan eingesetzt, in dem die Reste R und R' die Bedeutung Ci«Hi7 und der Rest R"
Tabelle III | ν· R | '-CH,) | IJvnam Kei- | Schieb |
(R.R'=C!KI | ·> Magnetkopl- | bungsk· ".1IIl- | abrieh | |
Prüf- m | ahrieb | zienl | ||
ing | i ν l: ) | |||
Nr. | lyni) | 0.02 | 350 | |
(J | •1.5 | 0.04 | 45 | |
7 | Ί | 1.8 | 0.03 | ^) |
8 1 | in | 1.7 | 0.05 | S^ |
9 1 | 16 | 0.04 | 95 | |
10 1 | 26 | 4.6 | 0.03 | 100 |
11 I | 4.4 | |||
12 1 | ||||
Aus den in der Tabelle III gezeigten Daten ist zu entnehmen, daß der Abtrag des magnetischen Pulvers
selbst bei einem Wert von m = 15 bereits 130 μg
beträgt. Bei diesem Wert treten Ausblühungen auf.
Auf dieser Grundlage werden also keine praktisch einsetzbaren Magnetbandbeschichtungen erhalten.
In dem in diesem Beispiel eingesetzten Organosiloxan hat der Rest R" die Bedeutung CH3, während die
Bedeutung für die Reste R und R' in der in Tabelle IV gezeigten Weise kombiniert sind.
Die nach A) erhaltenen Organosiloxane werden zu magnetischen Dispersionen mit der im Beispiel 1
beschriebenen Zusammensetzung verarbeitet.
Zwei Teile von den nach A) erhaltenen zehn verschiedenen Organosiloxanen werden zu 100 Teilen
magnetischem Pulver gegeben. Die Werte von m und πι + /?2 betragen beide 10.
Die so hergestellten magnetischen Dispersionen werden auf eine Trägerfolie aufgetragen, wobei die
Magnetbandprüflinge 19 bis 28 erhalten werden.
Der Magnetkopfabrieb, der dynamische Reibungskoeffizient und der Pulverabrieb von der Bandbeschichtung
werden gemessen.
Die erhaltenen Ergebnisse sind ebenfalls in der Tabelle IV zusammengestellt.
(m= 10, η, +H2= 10, R" = CH.,)
Prüf | R.R' | Magnctkopf- | Dynam. Rei | Schicht |
ling | abricb | bungskoeffi | abrieb | |
Nr. | zient | |||
(μπι) | (με) | |||
19 | C22H4,- | 1,6 | 0,05 | 280 |
20 | Ci8Hj7- | 2,0 | 0,08 | 60 |
21 | C17H15- | 2,1 | 0,06 | 55 |
22 | C|(,Hji- | 2,0 | 0,07 | 50 |
23 | C14H29 | 2,0 | 0,08 | 60 |
24 | C12H25 | 2,3 | 0,09 | 70 |
25 | Cn)H2I — | 2,2 | 0,10 | 60 |
26 | C)jH|7- | 2,3 | 0,12 | 60 |
27 | C6H13- | 3,8 | 0,16 | 65 |
28 | C5Hn- | 4,0 | 0,18 | 65 |
Die in der Tabelle IV gezeigten Daten zeigen, daß der Pulverabtrag von der Bandbeschichtung von Kohlenwasserstoffresten
mit 22 Kohlenstoffatomen überraschenderweise wesentlich größer ist als der Abtrag für
Reste mit nur 18 Kohlenstoffatomen.
Für Organosiloxane mit Kohlenwasserstoffresten mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen sind der Abrieb des
Magnetkopfes und der dynamische Reibungskoeffizient relativ groß.
Vergleichsversuch 1
Die im Beispiel 1 beschriebenen magnetischen Dispersionen werden mit der Abänderung wiederholt,
daß Dimethylsiloxan und Methylphenylsiloxan als Einzelkomponenten als Organosiloxane eingesetzt
werden. Durch Auftragen dieser Dispersionen auf Trägerfolien werden die Magnetbandprüflinge Nr. 29
und 30 erhalten.
Der Magnetkopfabrieb, der dynamische Reibungskoeffizient und der Pulverabrieb werden für diese
Prüflinge gemessen.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle V zusammengestellt
Die so zusammengesetzte magnetische Dispersion wird in einer Schichtdicke von 10 μπι auf eine
Polyäthylenterephthalatträgerfolie aufgestrichen.
Für diese magnetische Aufzeichnungsschicht werden
s 3 verschiedene Typen von Orga.nosiloxanen verwendet.
In der ersten Art der Organosiloxane hat m den Wert
von 1 und ist die Summe m + /J2 = 10. In der zweiten
Art der Organosiloxane ist m = 1 und m + n2 = 16. In
der dritten Art der Organosiloxane ist m = 10 und n, + It2 = 10. In allen Fällen haben die Reste R und R'
die Bedeutung Ci8H37 und hat der Rest R" die
Bedeutung CH3.
Die Organosiloxane und Diimethylsiloxan und Methylphenylsiloxan
werden einzeln in einem Lösungsmittel gelöst, das aus 7 Teilen Methanol und 3 Teilen Toluol
besteht Dabei werden l%ige Gleitmittelzusammensetzungen, bezogen auf das Gewicht des Eisen(III)-oxids,
erhalten.
Die Gleitmittel werden auf die magnetische Aufzeichnungsschicht gestrichen, wobei die fünf verschiedenen
Magnetbandprüflinge 31, 32, 33, 35 und 36 erhalten werden.
Außerdem wird in gleicher Weise ein Magnetbandprüfling 34 hergestellt, der jedoch keinen Überzug aus
einer Organosiliciumverbindung aufweist.
An diesen Prüflingen werden der Magnetkopfabrieb, der dynamische Reibungskoeffizient und der Pulverabtrag
von der Beschichtung gemessen.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle VI zusammengestellt »
Prüfung
Nr.
Magnet- Dynam. Reikopf- bungskoeffi-
abrieb zient
Schichtabrieb
(ug)
Prüf- Organoling silicium-Nr. verbindung
Magnetkopfabrieb
(ixm)
Dynam. Reibungskoeffi
zient
zient
Schichtabrieb
Dimethyl- 4,0
siloxate
siloxate
Methylphenyl
siloxan
siloxan
4,3
0,22
0,25
0,25
340
350
350
1 10
1 16
10 10
ohne Organosili-
ciumverbindung
10 10
ohne Organosili-
ciumverbindung
Dimethylsilicon
Methylphenylsilicon
Methylphenylsilicon
1,8
2,0
1,9
10,5
4,0
4,2
4,2
0,03
0,05
0,09
0,31
0,05
0,09
0,31
0,20
0,23
0,23
60
55
60
50
55
60
50
370
400
400
Vergleichs versuch 2
Es wird eine magnetische Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
y-Eisen(HI)-oxid | 100 Teile |
Vinylchlorid- Vinyiacetat- | |
Copolymerisat | 20 Teile |
Polyurethan | 10 TeUe |
Kohlenstoff | 0,5 Teile |
Lecithin | 1,0 Teil |
Lösungsmittel | 300 Teile |
Der Pulverabrieb von der magnetischen Beschichtung ist für die mit dem Organosiloxan überzogene
Schicht geringfügig größer als für die nicht überzogene Schicht
Dagegen ist aber für die zusätzlich überzogenen
Magnetbandprüflinge der Magnetkopfabrieb und der dynamische Reibungskoeffizient noch einmal wesent-
(So Hch geringer als für den Prüfling ohne zusätzlichen
Schichtüberzug.
Wie zuvor bereits beschrieben, zeichnet sich das magnetische Aufzeichnungsmedium der Erfindung vor
allem durch eine hervorragende Glätte der Beschichte tungsoberfläche und durch eine hervorragende Abriebfestigkeit
aus. Nach der Erfindung aufgebaute Magnetbänder haben einen höheren und ruhigen Gleichlauf und
längere Standzeiten als herkömmliche Bänder.
Claims (1)
1. Magnetisches Aufzeichnungsmedium aus einem
Träger und einer magnetischen Beschichtung, s dadurch gekennzeichnet, daß die magneti-
H H CH,
Il I "
R O--(-C -C —O Si-O
I I I
R" H „, I CH,
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