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DE243236C - - Google Patents

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Publication number
DE243236C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trolley
buckets
elevator
bucket
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT243236D
Other languages
English (en)
Publication of DE243236C publication Critical patent/DE243236C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Hochofenschrägaufzügen und dient dazu, die Beschickungskübel, welche, auf Unterwagen stehend, gefüllt an den Fuß des Aufzuges gebracht werden, an den Lasthaken der Aufzügskatze aufzuhängen und die leeren Kübel von der Aufzugskatze abzunehmen und auf Unterwagen abzusetzen. Kranartige Vorrichtungen, welche dem geschilderten Zwecke dienen, sind bereits bekannt. Bei diesen Einrichtungen aber muß die Krankatze, welche die Kübel anhängt und abhebt, nach dem Abhängen eines leeren Kübels erst ein Stück verfahren werden, um einen vollen Kübel herbeizuholen, wodurch ein erheblicher Zeitverlust eintritt. Bei der vorliegenden Einrichtung ist das nicht nötig, und zwar deswegen nicht, weil an der Krankatze ein doppelarmiger, drehbarer Aus-
ao leger vorhanden ist, welcher auf der einen Seite einen vollen und auf der anderen Seite einen leeren Kübel gleichzeitig aufnehmen kann.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 im Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei charakteristische Stellungen der Einrichtung am unteren Ende eines Schrägaufzugs.
Auf einer Fahrbahn 1 bewegt sich eine Laufkatze 2, welche durch ein elektrisches Fahrwerk 3 in bekannter Weise angetrieben wird. In der Laufkatze ist eine Spindel 4 vertikal verschiebbar gelagert, welche an ihrem oberen Ende eine Haube 5 trägt. Letztere stützt sich unter Vermittlung eines Kugellagers auf ein Zahnrad 6, welches eine mitf Gewinde versehene Bohrung besitzt. Das Zahnrad 6 bewegt sich auf einer an der Laufkatze 2 fest angeordneten, mit entsprechendem Gewinde versehenen Spindel 7. Mit seinem Zahnkranz greift es in ein Ritzel 8 ein, welches durch ein Stirnradvorgelege 9, 10 und einen Schneckentrieb 11 von dem Motor 12 aus in Umdrehung versetzt wird. Am unteren Ende der Spindel 4 ist ein doppelarmiger Ausleger 13 befestigt, dessen Arme an ihrem äußersten Ende, wie bei 14 ersichtlich, gabelförmig ausgebildet sind. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende:
Wenn der Motor 12 angelassen wird und er das Ritzel 8 mit Hilfe der Vorgelege in Umdrehung versetzt, wird das Zahnrad 6 mitgenommen und auf der Spindel 7 in die Höhe gedreht; das Ritzel 8 ist so breit gehalten, daß ausreichendes Spiel für die senkrechte Bewegung vorhanden ist. Die senkrechte Bewegung des Zahnrades 6 überträgt sich durch die Kugellagerung auf die Haube 5 und durch diese auf die Spindel 4, welche also gehoben bzw. gesenkt wird. Außerdem kann die Spindel mit ihrer Haube durch Vermittlung des Kugellagers um ihre senkrechte Achse beliebig gedreht werden.
Der Vorgang bei Benutzung einer derartigen Laufkatze im Schrägaufzugsbetriebe wird
durch die Fig. 3 und 4 erläutert; in diesen Figuren sind die gefüllten Kübel schraffiert. In Fig. 3 ist die Aufzugskatze 15 mit einem leeren Kübel am uuteren Ende des Aufzugs angekommen. Die Katze 2 hat von dem Unterwagen 16 mit dem einen Arm ihres Auslegers einen gefüllten Kübel abgehoben und bewegt sich jetzt in der Pfeilrichtung nach dem Aufzug zu. Dort nimmt sie mit dem vorderen freien Ende ihres Auslegers zunächst den leeren Kübel ab, darauf wird die Spindel 4 gedreht und der volle Kübel angehängt. Während nun, wie in Fig. 4 dargestellt, die Aufzugskatze 15 mit dem vollen Kübel nach oben fährt, läuft die Katze 2 in entgegengesetzter Richtung zurück, um den leeren Kübel auf einen Unterwagen abzusetzen und wieder einen vollen aufzunehmen. Auf diese Weise wird jeder Zeitverlust im Heranbringen und Wechseln der Kübel vermieden ; erzielt wird dieser Erfolg im wesentlichen durch die Benutzung eines doppelseitigen Auslegers, welcher sowohl in senkrechter Richtung bewegt wie um seine senkrechte Achse gedreht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Kranartige Vorrichtung zum Anhängen und Abnehmen der Kübel von Hochofenschrägaufzügen, beistehend aus einer Laufkatze, welche die Kübel von bzw. zum Schrägaufzug befördert, dadurch gekennzeichnet, daß in der Laufkatze ein zweiarmiger Ausleger, der mit seinen gabelförmig gestalteten Enden die Kübel aufnimmt, so angeordnet ist, daß er sowohl in senkrechter Richtung gehoben als auch um eine senkrechte Achse gedreht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT243236D Active DE243236C (de)

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DE (1) DE243236C (de)

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