[go: up one dir, main page]

DE242422C - - Google Patents

Info

Publication number
DE242422C
DE242422C DENDAT242422D DE242422DA DE242422C DE 242422 C DE242422 C DE 242422C DE NDAT242422 D DENDAT242422 D DE NDAT242422D DE 242422D A DE242422D A DE 242422DA DE 242422 C DE242422 C DE 242422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphoric acid
acid
glycerol
glycerine
phosphate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT242422D
Other languages
English (en)
Publication of DE242422C publication Critical patent/DE242422C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/091Esters of phosphoric acids with hydroxyalkyl compounds with further substituents on alkyl

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242422 -' KLASSE 12 o. GRUPPE
Verfahren zur Darstellung von Glycerinphosphorsäure.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1910 ab.
Nach den bisher bekannt gewordenen Verfahren zur Darstellung der Glycerinphosphorsäure geht man gewöhnlich von Phosphorsäure aus, die man auf überschüssiges GIy-cerin in der Wärme einwirken läßt.
Es ist nun gefunden worden, daß die Veresterung wesentlich günstiger bewirkt werden kann, wenn man statt der fertigen Phosphorsäure phosphorsaure Salze anwendet und aus
ίο diesen mittels saurer Agenzien (freier Säure oder saurer Salze) die Phosphorsäure in Freiheit setzt, ohne zuvor die durch Umlagerung entstehenden unlöslichen Salze abzuscheiden. Dabei ist es gleichgültig, ob man zunächst die phosphorsauren Salze mit dem Glycerin mischt und dann erst das saure Agens zugibt, oder ob man zuerst die zur Verdrängung der Phosphorsäure geeignete Säure bzw. das saure Salz mit dem Phosphat mischt und
so dann erst das Glycerin hinzufügt, oder ob man schließlich das saure Agens dem Glycerin vorsichtig zugibt und in dieses Gemisch bzw. diese Lösung nun das Phosphat einträgt. Die auf die eine oder andere Weise hergestellte Mischung wird dann unter gewöhnlichem oder vermindertem Druck erhitzt, bis Stillstand in der Esterbildung eingetreten ist.
Von dem in der Patentschrift 208700 beschriebenen Verfahren, bei dem man saure Phosphate (saures Mononatriumphosphat oder Monoammoniumphosphat) auf Glycerin einwirken läßt, um Diglycerinphosphat zu erhalten, das bei weiterer Behandlung mit Natronlauge gespalten und zu dem Monoester des Dinatriumsalzes verseift wird, unterscheidet sich das vorliegende Verfahren, das die Darstellung von freier Glycerinphosphorsäure zum Gegenstand hat, wesentlich dadurch, daß es hierbei auf die Wirkung von Phosphorsäure in statu nascendi ankommt. Die aus dem phosphorsauren Salz durch das saure Agens in Freiheit gesetzte Phosphorsäure wird im Entstehungszustand mit dem Glycerin verestert.
Zur Reinigung führt man die Glycerinphosphorsäure zweckmäßig in das Barytsalz über, aus dem dann die reine Säure wieder freigemacht wird, z.B. durch Schwefelsäure. Andere glycerinphosphorsäure Salze kann man direkt durch Wechselzersetzung aus dem Barytsalz gewinnen.
Das neue Verfahren hat wesentliche Vorteile. Abgesehen davon, daß >v man ein sehr billiges Ausgangsmaterial anwenden kann, tritt hierbei eine energischere Esterbildung ein, ferner üben die in dem Phosphorsäureglyceringemisch befindlichen fremden Salze, in dem sie gewissermaßen als Verdünnungsmittel auftreten, eine mäßigende Wirkung auf Nebenreaktionen aus, denen das Glycerin sonst unterliegt.
Beispiel:
100 kg neutraler phosphorsaurer Kalk oder 167 kg sekundäres Calciumphosphat werden mit 95 kg Schwefelsäure von 66° Be. und 75 bzw. 68 kg Glycerin von spez. Gew. 1,25 zu einer breiigen Masse verarbeitet, Man bringt dieses Gemisch in ein Rührwerk und erhitzt es bei 20 bis 40 mrn Druck langsam bei steigender Temperatur, bis herausgenommene Proben eine
MICROFILMED BY
• FIAT
Abnahme der Phosphorsäure nicht mehr erkennen lassen. Nachdem die Temperatur auf etwa 5"o° gefallen ist, wird die nach vollständigem Erkalten steinharte Masse mit Wasser von derselben Temperatur aufgenommen, der Gips abgepreßt und die wäßrige Glycerinphosphorsäure in bekannter Weise auf die verschiedenen Salze verarbeitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Verfahren zur Darstellung von Glycerinphosphorsäure, dadurch gekennzeichnet, daß Glycerin mit einem Phosphat in Gegenwart einer zur Freimachung der Phosphorsäure ausreichenden Menge einer freien Säure oder eines sauren Salzes behandelt wird.
DENDAT242422D Active DE242422C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE242422C true DE242422C (de)

Family

ID=501627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT242422D Active DE242422C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE242422C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE242422C (de)
EP0280166B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Acyloxialkansulfonaten
EP0591176A1 (de) Verfahren zur herstellung einer alkali- und/oder erdalkalihaltigen aluminiumtriformiatlösung, hochkonzentrierte alkali- und/oder erdalkalihaltige aluminiumtriformiatlösungen und ihre verwendung.
CH414624A (de) Verfahren zur Herstellung von Acylierungsprodukten der phosphorigen Säure
DE299992C (de)
DE708349C (de) Verfahren zur Herstellung saeureamidartiger Kondensationsprodukte
DE492413C (de) Herstellung von Phosphorsaeure oder deren Alkali- oder Ammonsalzen aus Calciumphosphaten
AT86981B (de) Verfahren zur Darstellung neutraler Alkylester der Schwefelsäure.
DE955600C (de) Verfahren zur Herstellung von ammoncitratloeslichen, vorwiegend Dicalciumphosphat enthaltenden Duengemitteln
DE2048913B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1 -Aminoalkan-1,1 -diphosphonsäuren
DE621978C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeureestern hochmolekularer Kohlenhydrate, wie Staerke, durch Behandlung derselben mit Schwefelsaeure
DE705529C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern aromatischer Sulfondicarbonsaeuren
DE504343C (de) Herstellung von Phosphorsaeure und Wasserstoff
AT160799B (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher organischer Abkömmlinge von polymeren Metaphosphorsäuren.
DE277092C (de)
DE719734C (de) Wasch- und Reinigungsmittel
DE215007C (de)
DE516970C (de) Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Monokalium- und Monoammoniumorthophosphat
AT138021B (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungsprodukten.
DE702598C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen saurer Schwefelsaeureester
DE214949C (de)
DE861907C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Komplexsalzen mit glyzerinphosphorsauren Salzen
SU99567A1 (ru) Способ изготовлени эмульгатора
AT147495B (de) Verfahren zur Reinigung von Polyglycerin-Fettsäure-Estern.
DE973959C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungsmitteln zur schonenden Sulfonierung von ungesaettigten Fettalkoholen