DE2419656B2 - Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter, der auf einen Isolierstoffträger aufgeheftet ist - Google Patents
Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter, der auf einen Isolierstoffträger aufgeheftet istInfo
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- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
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Description
Die Erfindung betrifft einen Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter mit einem ihn
U-förmig umgebenden Isolierstoffträger, an dessen Schenkeln die Löschbleche beidseitig angeheftet sind.
Für die Heftung von selbsttragenden Löschblechstapeln, die bei der Montage als Schüttgut behandelt
werden können, werden üblicherweise Streifen oder Winkel aus Vulkanfiber oder Edelpreßspan verwendet
(DT-AS 1173 566, DT-Gbm 19 65 270). Bei kleinen Selbstschaltern hohen Schaltvermögens müssen die
Löschblechstapel bei der Abschaltung von Kurzschlußströmen eine große Schaltarbeit aufnehmen, die zu einer
Erwärmung der Löschbleche von weit über 100° hinausfuhrt. Diese Erwärmung bewirkt eine plötzliche
Verdampfung des bei normaler Luftfeuchtigkeit in Vulkanfiber oder Edelpreßspan in Höhe von mehreren
Prozent stets vorhandenen Wassergehaltes. Der Wasserdampf kondensiert vorzugsweise auf den kühleren
Bestandteilen der Schaltkammer, wozu auch die ·*<>
Kontakte gehören. Die Benetzung der Kontakte mit Wasser verschlechtert bei einer wenige Minuten später
folgenden zweiten Kurzschlußabschaltung wesentlich die Laufeigenschaften des Schaltlichtbogens auf seinem
Weg von der Kontaktstelle in den Löschblechstapel und verzögert somit den Aufbau der strombegrenzenden
Lichtbogenspannung.
Die Beherrschung des Problems durch Verwendung von Asbest anstelle von Vulkanfiber oder Edelpreßspan
ist insofern noch unbefriedigend, als Asbestfolien zum so Heften von Löschblechen nicht genügend Elastizität
haben, so daß die Löschblechpakete für die Montage zu empfindlich sind. Es besteht hierbei die Gefahr, daß die
Löschbleche sich von der Folie lösen und der Stapel auseinanderfällt.
Die Erfindung bezweckt, den Isolierstoffträger des Löschblechstapels so auszubilden, daß die Löschbleche
zwar einwandfrei zusammengehalten werden, daß aber die Wasserabgabe vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß als Isolierstoffträger eine zur Auskleidung von Schaltkammerwandungen
an sich bekannte Dreischicht-Isolierfolie mit zwei äußeren Asbest-Papierlagen und einer
mittleren kunststoffschicht, ζ. B. Polyester, dient, und die Isolierfolie im eingebauten Zustand des Löschblechstapels
an den Schenkeln durch Gehäuseansätze des Schalters gesichert ist.
Zweckmäßigerweise greifen hierbei die Gehäuseansätze im Bereich zwischen den an den Seiten der
Löschbleche angeformten Heftbutzen ein.
Dreischicht-Isolierfolien mit einer mittleren Kunststoffschicht
und zwei äußeren Asbest-Papierlagen als Material zum Auskleiden von Schaltkammerwandungen
sind aus der DT-AS 11 69 537 bekannt Diese Folien zur
Halterung von Löschblechen zu verwenden erschien zunächst abwegig, da einerseits die äußeren Asbest-Papierlagen
nicht in der Lage sind, die Löschbleche zu tragen und andererseits die mittlere Kunststoffschicht
bei Erwärmung ebenfalls die zur Halterung von Blechen erforderliche Elastizität verliert.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung der Dreischichtfolie in Verbindung mit vom Schaltergehäuse
übernommenen Haltefunktionen konnte das eingangs erwähnte Problem in vorteilhafter Weise gelöst werden.
Die Halterung der Löschbleche im Stapel erfolgt während des Montagestadiums allein durch die mittlere
Kunststoffschicht, während im eingebauten Zustand des Stapeis die Gehäuseteile mit eingreifen, so daß auch bei
thermischer Belastung der sichere Sitz der Löschbleche gewährleistet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert
F i g. 1 zeigt einen Leitungsschutzschalter in Seitenansicht mit aufgebrochener Lichtbogenkammer, während
in
F i g. 2 ein Schnitt gemäß der Linie A-B nach F i g. 1 wiedergegeben ist; in
F i g. 3 ist in vergrößerter Darstellung die Befestigung der Dreischicht-Isolierfolie auf einem Löschblechbutzen
dargestellt
Der dargestellte Schalter enthält im Unterteil seines Gehäuses 1 einen Löschblechstapel 2 und eine aus
einem beweglichen Kontakthebel 3 und einem ortsfesten Kontakt 4 bestehende Kontaktanordnung. Der
Löschblechstapel dient zur Aufnahme und Unterteilung des bei einer Kurzschlußabschaltung zwischen den
Kontakten entstehenden Lichtbogens. Die Positionen die der Lichtbogen auf seinem Wege von der
Kontaktstelle bis in den Löschblechstapel hinein einnimmt, sind durch die Buchstaben a, b, c und d
gekennzeichnet. Die einzelnen Löschbleche des Stapels werden durch eine Dreischicht-Isolierfolie 5 gehalten.
Die Löschbleche sind mit Hilfe von Butzen 2a an der Isolierfolie festgeheftet. Die Isolierfolie besteht aus zwei
äußeren Schichten 5a, 5c, die durch Asbestfolien gebildet werden und einer mittleren Schicht 5b, die eine
Kunststoff-Folie, beispielsweise Polyester, ist. Die Halterung der Löschbleche an der Isolierfolie erfolgt
hauptsächlich durch die Kunststoffschicht 5b, die die Butzen 2a eng umschließt. Die Asbestschichten, die
weniger fest an den Butzen sitzen, haben einen geringen Wassergehalt, so daß die bei Vulkanfibermaterial
auftretenden Nachteile vermieden sind. Das für die Kunststoffschicht verwendete Material braucht nur
soweit wärmebeständig zu sein, daß es in Verbindung mit den Asbestschichten bei Kurzschlußabschaltungen
eine ausreichende Festigkeit des Stapels gewährleistet. Um das Nachlassen der Elastizität der Kunststoff-Folie
infolge der thermischen Belastung der Löschbleche bei schweren Kurzschlußabschaltungen aufzufangen, sind
die Innenwände des Gehäuses mit Stegen la und Vorsprüngen \b versehen, die in die Zwischenräume
zwischen den Butzen der Löschbleche eingreifen und die Isolierfolie niederhalten, so daß deren formschlüssige
Verbindung mit den Blechen nicht verloren gehen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter
mit einem ihn U-förmig umgebenden Isolierstoffträger, an dessen Schenkeln die Löschbleehe
beidseitig angeheftet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß als Isolierstoffträger eine zur Auskleidung von Schaltkammerwandungen an sich bekannte Dreischicht-Isolierfolie (5) mit zwei
äußeren Asbest-Papierlagen (5a, 5b) und einer mittleren Kunststoffschicht (5d) z. B. Potyester dient,
und die Isolierfolie im eingebauten Zustand des Löschbiechstapels (2) an den Schenkeln durch
Gehäuseansätze (la,ldes Schalters (1) gesichert ist.
2. Löschblechstapel nach Anspruch 1, dadurch 'S
gekennzeichnet, daß die Gehäuseansätze (ta) im Bereich zwischen den an den Seiten der Löschbleche
abgeformten Heftbutzen (2a) eingreifen.
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19742419656 DE2419656B2 (de) | 1974-04-24 | 1974-04-24 | Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter, der auf einen Isolierstoffträger aufgeheftet ist |
BE155534A BE828099A (fr) | 1974-04-24 | 1975-04-18 | Dispositif d'extinction d'un arc de rupture, notamment pour disjoncteurs de protection |
FR7512216A FR2269191A1 (en) | 1974-04-24 | 1975-04-18 | Support insulation for electrical arc suppression comb - comprising a laminate of resin (polyester) between asbestos paper covers |
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DE19742419656 DE2419656B2 (de) | 1974-04-24 | 1974-04-24 | Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter, der auf einen Isolierstoffträger aufgeheftet ist |
Publications (2)
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DE2419656B2 true DE2419656B2 (de) | 1978-03-23 |
Family
ID=5913735
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19742419656 Ceased DE2419656B2 (de) | 1974-04-24 | 1974-04-24 | Löschblechstapel, insbesondere für Leitungsschutzschalter, der auf einen Isolierstoffträger aufgeheftet ist |
Country Status (3)
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BE (1) | BE828099A (de) |
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Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3034149A1 (de) * | 1979-09-14 | 1981-04-02 | Matsushita Electric Works, Ltd., Kadoma, Osaka | Bogenloescheinrichtung fuer strombegrenzungs-stromkreisunterbrecher |
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Families Citing this family (4)
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US5498847A (en) * | 1994-01-13 | 1996-03-12 | Square D Company | Arc stack for a circuit breaker |
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1974
- 1974-04-24 DE DE19742419656 patent/DE2419656B2/de not_active Ceased
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- 1975-04-18 BE BE155534A patent/BE828099A/xx unknown
- 1975-04-18 FR FR7512216A patent/FR2269191A1/fr not_active Withdrawn
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DE3034149A1 (de) * | 1979-09-14 | 1981-04-02 | Matsushita Electric Works, Ltd., Kadoma, Osaka | Bogenloescheinrichtung fuer strombegrenzungs-stromkreisunterbrecher |
DE3042168A1 (de) * | 1980-11-08 | 1982-06-16 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Leitungsschutzschalter |
Also Published As
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FR2269191A1 (en) | 1975-11-21 |
DE2419656A1 (de) | 1975-11-06 |
BE828099A (fr) | 1975-08-18 |
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