DE2418562C2 - Vorrichtung zum Entleeren von Schragen - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von SchragenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/35—Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Vorrichtungen dieser Art wie sie z. B. aus der DE-OS
57 982 oder den GB-PS 1191342 und 12 84 873
bekannt sind, dienen dazu, die Schragen an einer Packmaschine zu entleeren, so daß die Zigaretten als
kontinuierlicher stapeiförmiger Strom in die Packmaschine eingegeben werden können. Zu diesem Zweck
werden die Schragen nacheinander umgekippt, so daß die Zigaretten unter Schwerkraftwirkung zwischen den
Seitenwänden des Schragens — und ggf. zwischen ortsfesten Seitenwänden unterhalb des Schragens —
nach unten absinken können, wo sie dann von einem sich
ίο im wesentlichen horizontal erstreckenden Abgabeförderer
(etwa in Form zweier Endlosbänder) seitlich abgezogen werden.
Wenn sich die Zigaretten bei einer derartigen Vorrichtung zwischen den senkrechten Wänden frei
absenken können, nimmt die Oberfläche des absinkenden Zigarettenstapels einen etwas schrägen Verlauf an,
da die Zigaretten nur zur einen Seite — also asymmetrisch — abgezogen werden. Um diesen
Sachverhalt und dadurch bedingten Störungen im Zigarettenstrom entgegenzuwirken, wird z. B. bei der
Vorrichtung nach der DE-OS 20 57 982 die Oberfläche des absinkenden Zigarettenstapels durch eine Platte
begrenzt Diese Lösung muß allerdings mit einem gewissen konstruktiven und steuerungstechnischen
dem absinkenden Stapel nach unten bewegt und dann zum Auswechseln der Schragen seitlich abgezogen und
wieder nach oben bewegt werden muß.
Vorrichtung der angegebenen Gattung so auszubilden, daß in konstruktiv einfacher Weise ein möglichst
gleichmäßiges Absinken der Zigaretten zwischen den senkrecht verlaufenden Wänden erreicht wird. Diese
Aufgabe wird bei einer gattungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung durch die Kennzeichnungsmerkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Aus der DE-OS 15 56 693 ist bereits eine Fördereinrichtung bekannt, bei der zwei Zuführförderer unterhalb
paralleler Wände sich aufeinander zu erstrecken und
*o aufeinander zu fördern, wobei durch den Raum
zwischen den einander zugewandten Enden der Zuführförderer das Fördergut nach unten einem
Abgabeförderer zugeführt wird. Bei dieser Fördereinrichtung, die zum Fördern von Ampullen dient, wirken
jedoch die beiden Zuführförderer mit einer drehbaren Scheibe so zusammen, daß die Ampullen zwischen der
Scheibe und einer gekrümmten Führungswand in einer einlagigen Reihe abgezogen werden. Diese Anordnung
dient dazu, eine ungeordnete Gruppe von Ampullen in eine geordnete Reihe einzelner Ampullen umzuwandeln,
d. h. die Ampullen zu vereinzeln.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ist zwar ebenfalls zwischen den einander zugewandten
Enden der Zuführförderer ein freier Raum vorgesehen.
Durch diesen Raum werden jedoch Zigaretten als stapeiförmiger Strom dem mit Abstand darunter
liegenden Abgabeförderer zugeführt Hierdurch wird erreicht, daß die Oberfläche des absinkenden Zigarettenstapels
zwischen den beiden vertikal verlaufenden
μ Wänden im wesentlichen eben und horizontal bleibt,
ohne daß eine Abdeckung oder Begrenzung der
sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung
erläutert. Es zeigt
F i g, 1 eine schematische seitliche Ansicht einer
Vorrichtung zum Entleeren eines Schragens;
F i g. 2 eine seitliche Ansicht eines Vorratsbehälters,
welcher der in F i g, 1 gezeigten Vorrichtung zugeordnet ist;
F i g. 4 eine Draufsicht auf den Vorratsbehälter von Fig. 2;
In Fig. 1 ist ein umgekehrter Schragen 11 mit senkrechten Seitenwänden IM und ÜB gezeigt, die auf
Wänden 12 und 13 zwei Zuführförderern 14 bzw. 15 gelagert ist Die Bänder 14,4. und 14Ä des Zuführförderers
14 laufen um Rollen 81 und 82 um und werden in Richtung des Pfeils 16 angetrieben. Das Band des
Zuführförderers 15 läuft um Rollen 83 und 84 um und wird in Richtung des Pfeils 17 mit derselben
Geschwindigkeit angetrieben wie die Bänder des Zuführförderers 14. Zwischen den einander zugekehrten
Enden der Zuführförderer 14 und 15 befindet sich
ein Raum 18, durch welchen die Zigaretten von dem Schragen 11 zu einem Abgabeförderer 13 gelangen,
dessen Band um Rollen 85 und 86 umläuft Der Abgabeförderer 19 wird in Richtung des Pfeils 19Λ
angetrieben. Das Band eines weiteren oberen Förderers 20 läuft um Rollen 42 und 43 um, wobei sein unteres
Trum parallel zum oberen Trum des Bandes des Abgabeförderers 19 verläuft. Der Förderer 20 wird in
Richtung des Pfeils 21 mit derselben Geschwindigkeit angetrieben wie der Abgabeförderer 19.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, weist der Zuführförderer 14 zwei parallele, in Abstand zueinander angebrachte
Bänder 14/4 und i4B auf, und der obere Förderer 20 besitzt ein einziges Band, welches zwischen den beiden
Bändern UA und UB läuft. Die Förderer 19 und 20 befördern zwischen sich einen Stapel von Zigaretten 19'
von dem Raum 18 zu einem Vorratsbehälter 22. Ein weiterer Förderer 45 weist zwei beabstandete Bänder
45/4 und 4SZ? auf, die um Rollen 43 und 87 umlaufen. Wie
aus Fig.6 ersichtlich ist, weist die Rolle 43 drei Teile
43,4, 43B und 43C auf, welche auf einer gemeinsamen Achse befestigt sind. Die zwei außengelegenen Teile
43/4 und 43C tragen die Bänder 45/4 und 45ß, und der
mittlere Teil 43B trägt das Band des oberen Förderers 20.
Die beiden Förderbänder 45/4 und 45ß dienen dazu,
den Zigarettenstapel 19' fester zu ergreifen, als dies durch das Band des oberen Förderers 20 geschieht Der
Zigarettenstapel 19' wird damit zwangsweise zwischen dem Abgabeförderer 19 und den Bändern 45/4 und 45B
in den Vorratsbehälter 22 bewegt Zu diesem Zweck ist der Förderer 45 mit etwas geringerem Abstand zum
Abgabeförderer .19 angeordnet als der obere Förderer 20, so daß der Zigarettenstapel 19' infolge des von dem
Förderer 45 ausgeübten höheren Druckes fester ergriffen wird. Würde auf den Zigarettenstapel von dem
mit konvexem Querschnitt versehenen Hand des oberen Förderers 20 eine ähnliche Kraft ausgeübt, so könnten
die an dem Band anliegenden Zigaretten beschädigt eo
werden, insbesondere dann, wenn die Zigaretten nicht sehr fest gefüllt sind.
Der Vorratsbehälter 22 ist in Fig.2 gezeigt Eine
senkrecht verlaufende, strichpunktierte Linie A-A ist an entsprechenden Stellen der F i g. 1 und 2 eingetragen, se
daß der überlappende Bereich der beiden Figuren angezeigt wird. Ein Föruerer 23, dessen Band um Rollen
88 und 89 umlauft, bildet den Boden des Vorratsbehälters 22, und eine eine Brücke bildende Platte 24
überbrückt den Spalt zwischen dem Abgabeförderer 19 und dem Förderband 23. Das Band des Förderers 23
wird in Richtung des Pfeiles 25 angetrieben.
Die Decke des Vorratsbehälters 22 wird von zwei Armen 26 und 27 gebildet, welche bei 28 bzw. 29
schwenkbar gelagert sind. Ein flexibles, mit Gewichten 31 versehenes Band 30 ist bei 32 befestigt und bildet für
die Zigaretten eine glatte, ebene Oberfläche an der Decke des Vorratsbehälters 22. Der Vorratsbehälter 22
ist mit einem Auslaß 33 versehen, durch welchen die Zigaretten aus dem Vorratsbehälter zum Beispiel an
eine Packmaschine abgegeben werden.
Während des Entleerens eines Schragens 11 werden etwas mehr Zigaretten vom Schragen in den Vorratsbehälter
befördert, als aus diesem durch den AusiaQ 33 abgegeben werden. Damit nimmt das von Zigaretten
gefüllte Volumen im Vorratsbehälter 22 zu, und die Arme 26 und 27 schwingen hierzu nach oben. Ist der
Schragen 11 leer, so wird die Zufu>v von Zigaretten zum
Vorratsbehälter 22 dadurch unterbrochen, daß die Förderer 14, 15, 19, 20 und 45 angehalten werden,
während der leere Schragen entfernt wird und ein neuer Schragen in Stellung gebracht wird. Der Förderer 23
läuft weiter, und das von Zigaretten gefüllte Volumen des Vorratsbehälters 22 nimmt ab, da Zigaretten
weiterhin durch den Auslaß 33 entnommen werden, und die Arme 26 und 27 schwenken deshalb nach unten, so
daß das flexible Band 30 stets auf Jen Zigaretten im Vorratsbhälter 22 aufliegt
Die Bänder der Förderer 14,15 und 19 sind alle porös
und Saugkasten zugeordnet, durch welche auf der Unterseite der jeweiligen Arbeitstrume der Bänder ein
Unterdruck erzeugt wird. Die Bänder 14/4 und 14f?sind
einem Saugkasten 34 zugeordnet, das Band des
Zuführförderers 15 einem Saugkasten 35 und das Band des Abgabeförderers 19 einem Saugkasten 36. Die
Saugkasten 34, 35 und 36 sind alle rn>! einer Unterdruckquelle (nicht gezeigt) verbunden. Durch den
Unterdruck wird die dem Band benachbarte Zigarettenlage festgehalten, wodurch das Rollen der Zigaretten
bezüglich des Bandes spürbar vermindert wird.
Wie in Fig.3 und 6 gezeigt, ist das Band des Förderers 20 mit einem konvexen Querschnitt versehen.
Ein Stapel von mit Filter versehenen Zigaretten weist häufig eine nicht gleichbleibende Höhe über seine Breite
auf, da die Tabak- und Filterabschnitte oft leicht verschiedenen Durchmesser oder Festigkeit oder beides
aufweisen. In der Regel ist der Filterabschnitt fester und möglicherweise etwas dicker als der Tabakabschnitt.
Folglich ist die Seite des Zigarettenstapels, welche die Filterenden der Zigaretten enthält, höher als die andere
Sei*.:. Deshalb ist die obere Reihe des von dem Abgabeförderer 19 getragenen Zigarettenstapels möglicherweise
nicht parallel zu dessen Band, sondern unter einem kleinen Winkel gegen dieses geneigt Da das die
obere Reihe berührende Band des Förderers 20 einen konvexen Querschnitt aufweist, finden die Zigaretten
eine glatte Anlagefläche. Hierdurch wird die Wahrscheinlichkeit für eine Beschädigung der Zigaretten
vermindert Eine solche Beschädigung könnte erfolgen, wenn das Band des Förderers 20 flach wäre, so daß seine
Kante die Seiten der Zigaretten berühren könnten. Dem Band des Förderers 20 wird sein konvexer Querschnitt
durch geeignet gestaltete Rollen 42 und 43fl und durch
eine Stützplatte 44 gegeben. Das Band ist aus gewobenem Material hergestellt, so daß ihm leicht der
konvexe Querschnitt eeeeben werden kann.
Wie in Fig. 1 gezeigt, weisen die Wände 12 und 13
Abschnitte 37 bzw. 38 auf, welche nach innen geneigt sind und nach unten auf die Zuführförderer 14 und 15
zulaufen, wodurch sie zu einem stetigen Fließen von Zigaretten aus dem Schragen 11 zum Raum 18
beitragen. Unter dem Raum 18 ist eine gekrümmte Stützplatte 39 angebracht, durch welche die durch den
Raum 18 hindurchtretenden Zigaretten in einem stetigen Strom zu den Bandern der Förderer 19 und 20
gelenkt werden.
Im Raum 18 ist zwischen den Zuführförderern 14 und 15 ein Flügel 40 auf einer Welle 41 befestigt, um die er
freii schwenkbar ist. Hierdurch wird der Fluß der Zigaretten durch den Raum 18 geglättet, und dies trägt
zu einer gleichförmigen Entnahme der Zigaretten über die gesamte Breite des Schragens 11 bei. Durch den
Flügel 40 wird auch ein Teil des Gewichtes der Zigaretten im Schragen 11 aufgenommen, so daß die
Zigaretten im Stapel 19' unterhalb des Raumes 18 keinem zu großen Druck ansges<M7t OnH
Der in den F i g. 2,4 und 5 gezeigte Vorratsbehälter 22
wird nun im einzelnen beschrieben. Wie aus Fig.4 ersichtlich, weist der Arm 26 einen Körperabschnitt 51
und zwei parallele, in Abstand angebrachte Füße 52 und 53 auf. In ähnlicher Weise weist der Arm 27 einen
Korperabschnitt 54 und Füße 55 und 56 auf. Die Enden der Füße 52 und 53 sind durch eine quer zu ihnen
verlaufende Stange 57 fest miteinander verbunden, und die Enden der Füße 55 und 56 sind durch eine
qucrverlaufende Stange 58 fest miteinander verbunden. Die beiden Füße 52 und 53 des Armes 26, und die beiden
Füße 55 und 56 des Armes 27 sind so angebracht, daß sie
wie in F i g. 4 gezeigt ineinander eingreifen.
Auf der Unterseite des Fußes 52 ist eine Rippe 59 vorgesehen, die den Höhenunterschied zwischen der die
T;ibakenden enthaltenden Seite des Zigarettenstapels
und der die Filterenden enthaltenden Seite, der oben beschrieben wurde, ausgleicht. In F i g. 5 ist ein
Zigarettenstapel 60 gezeigt; jede Zigarette hat ein Tabakende 61 und ein Filierende 62. Auf der Unterseite
des Körperabschnitts 54 des Arms 27 ist eine weitere Rippe 63 mit der Rippe 59 fluchtend angebracht. Die
Rippe 63 hat da dieselbe Aufgabe, wo die Zigaretten über das Band 30 gegen den Arm 27 drücken, wie die
Rippe 59 da. wo die Zigaretten über das Band 30 gegen den Arm 26 drücken. Dies geht klar aus F i g. 2 hervor.
Auf der Oberseite des Fußes 55 ist eine weitere Rippe 64 längs des Teils des Armes 27 ausgebildet, welcher nicht
mit der Rippe 63 versehen ist. Durch die Rippe 64 erhält der Arm 27 eine ähnliche Steifheit und ein ähnliches
Gewicht wie der Arm 26, und daher üben beide Arme einen ähnlichen Druck auf die Zigaretten aus.
Wie in den F i g. 4 und 5 gezeigt hat der Vorratsbehälter 22 eine Vorderwand 65 und eine
Rückwand 66, welche im Abstand von etwas mehr als einer Zigarettenlänge angebracht ist Die Wände 65 und
66 können aus durchsichtigem Material gefertigt sein.
Wie oben beschrieben, schwenken die Arme 26 und
27 nach oben, um eine Aufnahme von mehr Zigaretten im Vorratsbehälter 22 zu ermöglichen, und sie
schwenken nach unten, wenn weniger Zigaretten unterzubringen sind. Dem Arm 26 sind zwei Schalter 67
und 68 zugeordnet Der Schalter 67 wird betätigt wenn der Vorratsbehälter voll ist und dieser unterbricht die
Zufuhr von Zigaretten zum Vorratsbehälter, indem er ein Anhalten der Förderer 14, 15, 19, 20 und 45
herbeiführt Der Förderer 23 läuft stets, solange Zigaretten aus dem Vorratsbehälter 22 entnommen
werden. Der Schalter 68 wird betätigt, wenn die Arme 26 und 27 in ihrer untersten Lage sind und keine
weiteren Zigaretten aus dem Vorratsbehälter 22 entnommen werden können, ohne daC Lücken im
Zigarettenstapel entstehen. Der Schalter 68 verhindert eine weitere Entnahme von Zigaretten, z. B. können
durch den Schalter 68 die Packmaschine, welche von dem Vorratsbehälter 22 beschickt wird, und der
Förderer 23 angehalten werden.
ίο Die Schalter 67 und 68 werden durch Nocken 69 bzw.
70 betätigt, welche an dem Arm 26 angebracht sind. Der Nocken 70 ist ein keilförmiges Teil, welches an dem Arm
26 befestigt ist und mit dem Arm 26 um den Drehpunkt 28 geschwenkt wird. Der Nocken 70 ist in einer solchen
ii Lage angebracht, daß er einen Betätigungshebel 71 auf
dem Schalter 68 stets nach innen drückt, ausgenommen dann, wenn der Arm 26 in seiner untersten Lage ist. In
dieser Lage erlaubt der Nocken 70, daß der Hebel 71 sich nach außen bewegt und den Schalter 68 betätigt. In
ί·Ι Aar Vni
Arme 26 und 27 sich sehr nahe ihrer untersten Arbeitslage befinden, und eine Betätigung des Schalters
68 steht unmittelbar bevor. Der Nocken 69 ist auf dem Nocken 70 befestigt und ist in einer solchen Lage
angebracht, daß er normalerweise einen Abstand von einem Betätigungshebel 72 des Schalters 67 hat, so daß
der Betätigungshebel 72 normalerweise in der äußeren Lage verbleibt. Ist der Vorratsbehälter 22 annähernd
voll, sr? ivird durch die Aufwärtsbewegung des Armes 26
der Nocken 69 in Berührung mit dem Hebel 72 gebracht.
und betätigt den Schalter 67. wodurch die Zufuhr von
und 45 durch Zahnräder miteinander verbunden sein und von einem gemeinsamen, nicht gezeigten Motor mit
regelbarer Geschwindigkeit angetrieben werden, und der Förderer 23 kann unabhängig von einem getrennten,
nicht gezeigten Motor mit regelbarer Geschwindig-
*o keil angetrieben werden. Damit werden die Förderer
19, 20 und 45 alle stets mit derselben Geschwindigkeit untereinander angetrieben, und die Zuführförderer 14
und 15 werden jeweils stets mit einer Geschwindigkeit von einem Drittel der Geschwindigkeit der Förderer 19,
■<; 20 und 45 angetrieben, während die Geschwindigkeit
des Förderers 23 unabhängig eingestellt werden kann. Selbstverständlich darf der Förderer 23 nicht schneller
angetrieben werden als der Abgabeförderer 19, sonst entstehen Lücken im Zigarettenstapel 19'; im Grunde
so soll der Förderer 23 mit einer Geschwindigkeit angetrieben werden, die zur Befriedigung der Nachfrage
ausreicht, und die Förderer 19,20 und 45 soK.cn mit einer höheren Geschwindigkeit angetrieben werden, so
daß der Unterschied der beiden Geschwindigkeiten
dazu ausreicht den gewünschten Überschuß von Zigaretten im Vorratsbehälter 22 anzusammeln. MuB
man damit rechnen, daß die Nachfrage sich merklich ändert so kann die Ausgabe aus dem Vorratsbehälter 22
überwacht werden und die Geschwindigkeit des Förderers 23 in Übereinstimmung mit den Änderungen
der verlangten Ausgabe verändert werden. Die anderen Förderer werden dann mit einer der zu erwartenden
größten benötigten Ausgabe entsprechenden Geschwindigkeit angetrieben, und wenn die Ausgabe in
Wirklichkeit geringer ist dann wird der Vorratsbehälter 22 schneller angefüllt und der Schalter 67 hält die
Förderer ί 4, i 5, IS, 20 und 45 an.
Wie oben erwähnt sind die Bänder der Fördern- 14
Wie oben erwähnt sind die Bänder der Fördern- 14
15 und 19 porös, und auf ihrer Unterseite wird ein Unterdruck erzeugt, durch welchen vermieden wird,
daß die im Kontakt mit den Bändern befindlichen Zigaretten auf diesen rollen. Statt dessen können die
Bänder alle mit Vorsprüngen versehen werden, welche in regelmäßigen Abständen quer über diese verlaufen.
Die Vorrichtung zum Entladen von Schragen kann
auch einer Anzahl von in Abstand angebrachten Ausluden 33 zugeordnet sein, anstatt nur einen Auslaß
33 zu beschicken. In diesem Falle wird der obere Teil der Wand 33/4 (diese ist die vom Band 23 entfernte Wand
des Auslasses 33) weggelassen, so daß ein r*.';garettenstapel
tinier dem Drehpunkt 29 hindurch weiterlaufen kann. Dieser Stapel wird der nächsten AiislaOrutsche
durch einen weiteren, im wesentlichen horizontal verlaufenden Förderer zugeführt. F.inige solcher Auslas
se können in Reihe angebracht sein, wobei der letzte die
in F i g. 2 gezeigte Form aufweist, wobei eine Wand 33A mit voller Höhe vorgesehen ist. Jedem Auslaß ist dann
ein dem Vorratsbehälter 22 ähnlicher Vorratsbehälter zugeordnet; und jeder Vorratsbehälter kann mit den
Schalter 67 und 68 entsprechenden Schaltern versehen werden. Ein dem Schalter 68 entsprechender Schalter
hält die Packmaschine oder eine andere dem jeweiligen Auslaß zugeordnete Vorrichtung an, wenn der Vorratsbehälter
nur noch die geringst zulässige Anzahl von Zigaretten enthält. Durch den anderen, dem Schalter 67
entsprechenden Schalter wird der unmittelbar stromauf des Vorratsbehälter* befindliche Förderer angehalten.
wenn der Vorratsbehälter voll ist. so daß die /ufuhr von
Zigaretten zu diesem Vorratsbehälter abgeschnitten wird, während die Zufuhr von Zigaretten t.\\ stromauf
dieses Vorratsbehälter gelegenen Vorratsbehältern nicht beeinträchtigt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnutieen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum queraxialen Fördern von Zigaretten beim Entleeren von Schragen, mit zwei
senkrecht verlaufenden Wänden, zwischen denen sich ein stapeiförmiger Zigarettenstrom unter
Schwerkraftwirkung abwärts bewegt, und einem Abgabeförderer, der mit Abstand unterhalb der
unteren Ränder der senkrecht verlaufenden Wände angeordnet ist und die Zigaretten in Form eines
stapeiförmigen Strom seitlich abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der beiden
vertikalen Wände (11 A, UB, 12,13) zwei Zuführförderer
(14, 15) sich aufeinander zu erstrecken und aufeinander zu fördern und daß zwischen den
einander zugewandten Enden der Zuführförderer (14, 15) ein Raum (18) zum Durchlassen und
Zuführen des stapeiförmigen Zigarettenstroms zum Abgabeförderer (19) frei bleibt.
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
i/aß ein oberer Förderer (20) vorgesehen ist, der im wesentlichen parallel zu dem Abgabeförderer
(19) und in Abstand zu diesem angebracht ist, in der gleichen Richtung und mit derselben
Geschwindigkeit wie der Abgabeförderer (19) angetrieben wird und die obere Fläche des
Zigarettenstapels (19') auf dem Abgabeförderer (19) begrenzt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des Abgabeförderers (19)
angebrachte Zuführförderer (14) zwei seitlich beabstandeie Bänder (14/4, t4B) und der obere
Förderer (20) ein zwischen diesen Bändern (14A 14£fjangeordneies Band cufweisi.
4. Vorrichtung nach Anspr. ch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der die Zigaretten berührende Bandabschnitt des oberen Förderers (20) einen
konvexen Querschnitt hat
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführförderer
(14, f.5) und/oder der Abgabeförderer (19) poröse Bänder aufweisen, an deren Unterseite
zum Halten der Zigaretten Unterdruck anlegbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführförderer (14,
15) und/oder der Abgabeförderer (19) Bändern mit auf diesen angebrachten Vorsprüngen zur Mitnahme
der Zigaretten aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführförderer (14,
15) nach unten geneigt sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht
verlaufenden Wände (IM, B, 12,13) ganz oder nur teilweise von den Seitenwänden (WA, B) der
Schragen (11) gebildet werden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung
(26,67,68) zum Anhalten des Abgabeförderers (19) beim Auswechseln der Schragen (11).
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