DE2413769C3 - Elektronischer Maximumwächter - Google Patents
Elektronischer MaximumwächterInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft einen elektronischen Maximumwächter, mit fortlaufendem Arbeitsvergleich über
konstante Meßperioden und mit vom Belastungsfall abrtängiger Signalgabe.
Maximumwächter werden bekanntlich in Verbindune
mit Maximumzählern verwendet, um den Verbr-iucher /u warnen, wenn die Gefuhr besteht, daß ein
festgelegter maximaler Verbrauch innerhalb einer Meßperiode - meist einer viertel Stunde - überschritten
wird, da bei Überschreitung eines vorgegebenen Maximums eine höhere Grundgebühr berechnet
wird Durch die Warnung des Maximumwächters ist die
Möglichkeit gegeben, von Hand oder automatisch so viel Teillasten abzuwerfen, daß mit Sicherheit ein vorgegebenes
Maximum nicht überschritten wird. Andererseits soll der Maximumwächter auch Auskunft geben
ob mit einer wesentlichen Unterschreitung des Maximums zu rechnen ist. da in diesem Fall der mit
dem Energielieferanten ausgehandelte Tarif nicht voll ausgeschöpft wird. Bei den bekannten Maximumwächtern
wird normalerweise die Drehzahl eines den Verbrauch messenden Zählers mit einer einstellbaren konsunten
Drehzahl, die von einem Synchronmotor ocl dgl geliefert wird, über ein Differentialgetriebe
verglichen. Die Einstellung der Vergleichsdrehzahl erfolgt in der Regel stufenweise mit einem umschaltbaren
Getriebe. Bei diesen bekannten Maximumwächtern mit Differentialgetrieben als Vergleichseinrichtung ist es
relativ einfach, den Über- oder Unterverbrauch anzuzeigen,
da in diesem Fall mit den Sonnenrädern der Differentialgetriebe in an sich bekannter Weise die
Meß- und Zeitzeiger angetrieben werden können. Die Anzeige des jeweiligen Verbrauchs und des vorgegebenen
Verbrauchs erfordert bei elektronischen Maximurrwäthtern
jedoch einen sehr beträchtlichen Aufwand, so daß der Einsatz elektronischer Maximumwächter
zur Zeit noch unwirtschaftlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Maximumwächter zu schaffen, bei dem
aus der Art der Signalgabe geschlossen werden kann, ob ein Über- oder Unterverbrauch vorliegt. In diesem
Fall kann dann auf eine meist aufwendige Ziffernanzeige verzichtet werden.
Gemäß der Erfindung ist der elektronische Maximumwächter gekennzeichnet durch mindestens einen,
zu Beginn jeder Meßperiode zurückgestellten elektronischen Vorwärts-ZRückwärtszähler mit Impulszahlvorwahleinrichtung,
dessen beiden Zähleingängen einerseits dem gemessenen Verbrauch entsprechende Festmengenimpulse und andererseits von einem Zeitgeber
erzeugte, einem vorgegebenen Sollwert des Verbrauchs entsprechende Vergleichs-Festmengenimpulse
zugeführt werden, durch eine jedem vorgesehener elektronischen Zähler dieser Art nachgeschaltete Logikstufe,
die für die Zeitdauer, während der die Zah der auf Grund der Verbrauchsmessung gezählten Festmengenimpulse
die Zahl der als Sollwert vorgegebener Vergleichs-Festmengenimpulse über- oder unterschrei
tet. ihren Schaltzustand ändert, sowie durch eine jedei
Logikstufe zugeordnete, von dieser gesteuerte Signal einrichtung. Vorzugsweise ist die Signaleinrichtunj
akustischer Art und weist einen NF-Generator auf, des sen Einschaltung durch die Logikstufe veranlaßt wird
Hierbei kann die Ausgangsfrequenz des Frequenzgene rators in Abhängigkeit vom Zählerstand des Vorwärts--Rückwärtszählers
verändert werden. Es ist vorteilhaft daß jedem Vorwärts-ZRückwärtszähler eine Vorlauf
stufe zugeordnet ist. durch die dieser zu Beginn eine jeden Meßperiode auf einen vorbestimmten Wert de
Zählerstands gesetzt wird. Durch Verwendung diese Vorlaufstufen kann der tatsächliche Verbrauch und dii
noch zu fahrende Belastung frühzeitig erkannt werden.
An Hand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbei spiele dargestellt sind, wird die Erfindung näher erläu
iert. In Fig. 1 ist mit 1 ein Vorwarts-'Ruckwiirtszahler
bezeichnet, der vier Eingänge 2. 3, 4 und 5 sowie zwei
Ausgänge 6 und 7 aufweist. Über den Eingang 2 werden dem Vorwärts-ZRückwärtszahler 1 von einem Zeitgeber
8 Impulse zugeführt, die einem vorgegebenen s Verbrauch entsprechen. Dem Ruckstelloingang 3 des
Vorwäris-ZRückwärtszählers I wird nach Ablauf einer
Meßperiode von z. B. einer viertel Stunde ein Rückstellimpuls zugeführt, der den Vorwarts--Rückwärtszähler
I in seine Ausgangslage /urü.-ksetz:. Zur Schaltung
der Meßperioden ist gemäß F i g. 1 eine Schaltuhr 9 vorgesehen, die über den Zeitgeber 8 die Rückstellung
veranlaßt. Der Eingang 4 des Vorwärts/Rückwartszählers 1 steht mit einer Anpaßstufe 10 (Vorlaufstufe)
in Verbindung, die ihrerseits wieder mit einem is Ausgang 11 des Zeitgebers 8 in Verbindung steht. Über
die Anpaßstufe 10 kann dem Vorwäns-ZRückwärtszähler
1 zu Beginn einer jeden Meßperiode ein bestimmter Ausgangswert vorgegeben werden, wie an Hand der
F i g. 2 noch näher erläutert werden wird.
Über einen Eingang 5 werden dem Vorwärts-ZRückwärtszähler
I über eine Anpaßstufe 12 und eine weitere Stufe 13 von einem Zähler 14 die Meßimpulse zugeführt.
Die Meßimpulse können sowohl von einem Zähler direkt oder über ein Fernzählwerk gegeben werden.
Auch kann der Zähler 14 ein elektronischer Zähler sein. Zur Impulsanpassung kann ein Frequenzuntersetzer
Verwendung finden.
Dem Vorwärts-ZRückwärtszähler 1 ist eine Logikstufe
15 zugeordnet, die mit den Ausgängen 6 und 7 des VorwartS'/Ruckwartszahlers 1 in Verbindung steht An
dem Ausgange entsteht dann ein Signal, wenn die Differenz
zwischen den Zeit- und Meßimpu'sen negativ ist, und an dem Ausgang 7 wird ein Signal dann entstehen,
wenn die Differenz zwischen den Zeitimpulsen und den Meßimpulsen positiv ist, d.h. wenn die Zahl der Meßimpulse
die Zahl der Zeitimpulse überschreitet, d. h. wenn eine Überschreitung des Maximums zu erwarten
ist. Über einen Ausgang 16 der Logikstufe 15 wird ein Transistor 17 angesteuert, welcher mit einem Frequenzgenerator
18 in Verbindung steht. Der Frequenzgenerator 18 besteht aus einem Transistor 19, einem
Kondensator 20 sowie einer Widerstandskombination aus den Widerständen 21 bis 29, die über Entkopplungsdioden
und UND-Stufen 30 bis 39 mit den binären Ausgängen des Vorwärts-ZRückwärtszählers 1 in Verbindung
stehen. An einem Arbeitswiderstand 40 ist ein Relais 41 angeschlossen, dessen Signalkontakt 42 im
Stromkreis eines Signalgeräts 43 liegt. Das Signalgerät wird über Anschlußklemmen 44 von einer Wechselstromquelle
gespeist.
Über die UND-Gatter 30 bis 39 können die Widerstände 21 bis 29 wahlweise in den Stromkreis des Frequenzgenerators
eingeschaltet werden, so daß sich dessen Frequenz entsprechend dem Stand des Vorwärts-ZRückwärtszählers
1 einstellt.
F i g. 2 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise des elektronischen Maximumzählers mit
vom Belastungsfall abhängiger Signalgabe. In der Abszissenachse ist die Zeit aufgetragen, und zwar über
eine Meßperiode von 15 Minuten. Auf der Ordinatenachse ist die dem Verbrauch entsprechende Impulszahl
aufgetragen. Auf der rechten Ordinate ist die der zu überwachenden maximalen Last N,<
entsprechende Impulszahl von 100% No aufgetragen. Eine strichpunktier- <\ί
te Linie A gibt den ideellen maximalen Verbrauch wieder. Sie geht von Null aus und endet bei 100% Mi am
Ende der MeßDeriode. Eine Linie B stellt die Zeitimnulse b/\\. deren Impulsfrequenz dar, die so bemessen ist.
daß die zu überwachende maximale Last nur 85"n /V,
beträgt. Über die Anpaßstufe 10 gemäß F 1 g. 1 kann der Vorwärts-ZRückwärtszähler auf einen Wen zwischen
Ü und F voreingestellt werden, der bei dem ge
wählten Ausführungsbeispiel 15 % der maximalen Last Λ/.ι beträgt. Die entsprechende Kennlinie C'ist mit einer
gestrichelten Linie eingetragen. Die Kennlinie D stellt einen angenommenen Belastungsfall dar. Wird zu Be
ginn einer Meßperiode mit Hilfe der Schaltuhr 9 der Zeitgeber 8 eingeschaltet, so wird der Vorwärts-ZRückwärtszähler
1 entsprechend dem mit der Anpaßstufe 10 vorgegebenen Vorlauf f gesetzt. Der Zeitgeber 8 gibt
Impulse auf den Eingang 2 des Vorwärts-ZRückwärts-/ahlers 1. Vom Zähler 14 werden Impulse über die Impulsanpassung
13 und die Anpaßstufe 12 für die zi: überwachende Maximallast auf dem anderen Eingang 5
des Vorwärts-ZRückwärtszählers 1 gegeben. Die Logikstufe
15 registriert die positive oder negative Überschreitung und schaltet den Transistor 17 am Frequenzgenerator
18, z. B. bei positiver Überschreitung des vorgegebenen Verbrauchs, auf Durchgang. Dies ist beispielsweise
zum Zeitpunkt la gemäß F i g. 2 der Fall. Außerdem werden die UND-Stufen 30 bis 39 angesteuert,
und der Frequenzgenerator 18 beginnt zu arbeiten. Als erstes wird die UND-Suife 31 durchgeschaltet,
wodurch der Frequenzgenerator 18 mit einer bestimmten Frequenz schwingt. Dieser Zeitpunkt ist beispielsweise
in F i g. 2 mit tb eingetragen. Über dem Diagramm sind die der LJberschreitung entsprechenden
Signale eingezeichnet. |e höher die Überschreitung ist. desto mehr Widerstände werden zugeschaltet und desto
kleiner wird die Frequenz. Bei dem Wert 10 z. B. wird das Signal direkt an die Basis des Transistors 19
des Frequenzgenerators 18 gelegt und damit ein Dauersignal gegeben. Dies ist zum Zeitpunkt te der
Fall. Dies besagt, daß nur mehr mit einer Last maximal 0.85 No gefahren werden darf, damit das Maximum
nicht überschritten wird. Zum Zeitpunkt te wird aus diesem Grunde ein Teil der Verbraucher abgeschaltet.
Infolge der Lastverminderung geht zum Zeitpunkt ld das Dauersignal wieder in eine Impulsfrequenz über,
wie aus der F i g. 2 oben zu entnehmen ist. Dies besagt, daß zur vollen Ausnutzung des vorgegebenen Maximums
mit einer Last von 0,85 No weitergefahren werden darf. Der Frequenzgenerator betreibt ein Relais 41,
welches über den Kontakt 42 das Signalgerät 43 betätigt. Dies kann ein optisches und/oder akustisches Gerät
sein. Die Zu- und/oder Abschaltung von Teillasten kann auch selbsttätig mit Hilfe von Frequenzrelais erfolgen.
F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Maximumwächters mit vom Belastungsfall abhängiger Signalgabe,
bei dem zwei verschiedene Belastungen vorgebbar sind, wie an Hand der F i g. 4 noch näher erläutert
werden wird.
In F i g. 3 sind der F i g. 1 entsprechende Bezugszeichen
verwendet worden. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach F i g 1 unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel
nach F i g. 3 dadurch, daß zwei Vorwäris-ZRückwärtszählers
1 und Γ vorgesehen sind, die dieselbe Speicherkapazität besitzen, aber deren Vorlauf
unterschiedlich einstellbar ist. Aus diesem Grunde ist dem zusätzlichen Vorwärts-/Rückwärtszahler Γ
ebenfalls eine Anpaßstufe 10' für den Vorlauf zugeordnet, die entsprechend der Anpaßstufe 10 nach F i g. 1
ausgebildet sein kann. In entsprechender Weise ist für den zusätzlichen Vorwärts-ZRückwärtszähler Γ auch
eine zusätzliche Logikstufe 15' vorgesehen, die bei positiver Überschreitung über einen Ausgang 16' einen
Transistor 17' direkt ansteuert, welcher ein Relais 41 betätigt, wodurch das Signalgerät 43' ein Dauersignal
abzugeben in der Lage ist. Der Frequenzgenerator 18, der an die Logikstufe 15 nach Fig. 1 angeschlossen ist.
kann vereinfacht werden, so daß am Ausgang des Frequenzgenerators 18 bei einer durch die Logikstufe 15
festgestellten Überschreitung ein Signal mit konstanter Frequenz abgenommen werden kann, welches über ein
Relais 41 und über den Relaiskontakt 42 das Signalgerät 43 betätigt. An Hand der F i g. 4 wird die Wirkungsweise
dieses Maximumwächters näher erläutert.
Im Diagramm gemäß Fig.4 ist auf der Abszifsenachse
wieder eine Zeitperiode von 15 Minuten und auf der Ordinatenachse der maximale Verbrauch in Prozent
angegeben. Mit A ist eine Kennlinie bezeichnet, die dem normal zulässigen maximalen Verbrauch N«
entspricht. Wie aus F i g. 3 zu ersehen ist, erlaubt der Vorwärts-/Rückwärtszähler 1 einen Vorlauf (Anpaßstufe
10) entsprechend einer Größe ε 1 und eine entsprechende Impulsfrequenz von dem Zeitgeber 8, so
daß sich eine Kennlinie B ergibt, die einer zu überwachenden maximalen Last von 1,5 Nn entspricht. Hingegen
erhält der Vorwärts-ZRückwärtszähler Γ von der Anpaßstufe 10' einen Vorlauf von einer Größe f 2 und
von dem Zeitgeber 8 eine geringere Impulsfrequenz, so daß sich eine Kennlinie E ergibt, die in dem dargestellten
Fall einer maximalen Last von 0,75 /V<> entspricht. Mit einer Kennlinie D ist ein beliebiger Belastungsfall
angenommen. Zu Beginn einer Meßperiode werden mit Hilfe der Schaltuhr9 der Nachlaufet in den Vorwärts-/Rückwärtszähler
1 und der Nachlauf ε 2 in den VorwartS'/Ruckwartszahler 1' eingegeben, und zwar
über die Anpaßstufen 10 und 10'. Die Impulse des Zeitgebers 8 werden nunmehr sowohl über den Eingang 2
dem VorwartS'/Ruckwartszahler 1 als auch dem Vorwärts-/Rückwärtszähler
Γ über Eingang 2' mit unterschiedlichen Frequenzen eingegeben. Gleichzeitig werden
vom Zähler 14 über die Impulsanpassung 13 und die Anpassung für die zu überwachende Last 12 die
Meßimpulse den Eingängen 5 und 5' der Vorwärts-/Rückwärtszähler 1 und Γ zugeführt. Bei dem in
F i g. 4 angenommenen Belastungsfall ist zu Beginn der Meßperiode der zu überwachende Verbrauch erheblich
geringer als die zulässige maximale Belastung A. so daß zum Zeitpunkt ta die Zahl der vom Zeitgeber vorgegebenen
Impulse die Zahl der dem Verbrauch entsprechenden Impulse erreicht. Am Ausgang 7 des Vorwärts-/Rückwärtszählers
1 entsteht ein Signal, so daß auch an der Basis des Transistors 17 ein Signal anliegt,
wodurch der Frequenzgenerator 18 zu arbeiten beginnt und mit konstanter Frequenz Signale abgibt. Durch das
Ansprechen des Signalgeräts 43 wird vermittelt, daß man bisher mit wesentlicher Unterlast gefahren ist. so
daß zur Ausnutzung des zulässigen Maximums zusätzliche Lasten in der Größenordnung von 1,5 N<
> zugeschaltet werden können. Zum Zeitpunkt tb sind also zusätzliche Lasten zugeschaltet worden, wobei jedoch
ίο die Gesamtleistung größer als 1,5 ΛΛ>
ist. Dies wird dadurch signalisiert, daß zum Zeitpunkt te durch die Logikstufe
15 die negative Überschreitung am Ausgang 6 des VorwartS'/Ruckwartszahlers signalisiert wird. An
der Basis des Transistors 17 verschwindet das Signal, so daß der Frequenzgenerator 18 seine Signalgabe einstellt.
Wird die Belastung weiterhin nicht geändert, so wird zum Zeitpunkt te die Impulse der vom Zähler abgegebenen
Impulse den über die Anpaßstufe 10' vorgegebenen Vorlauf und der zwischenzeitlich vom Zeitgeber8
aufsummierten Impulse erreicht bzw. überschritten, so daß am Ausgang T des Vorwärts-ZRückwärtszählers
Γ ein Signal auf den positiven Eingang der Logikstufe 15' gegeben wird, wodurch die Basis 16' des
Transistors 17, welcher das Relais 4Γ einschaltet, ein Signal erhält. Über den geschlossenen Kontakt 42' wird
der Stromkreis des Signalgeräts 43' geschlossen, welches nun ein Dauersignal abgibt. Dies signalisiert wiederum,
daß der maximal zulässige Verbrauch nur dann nicht überschritten wird, wenn bis zum Ende der Meßperiode
mit einer Last annähernd 0,75 Nn gefahren wird. Bei dem dargestellten Belastungsfall werden also
zum Zeitpunkt tf Lasten abgeschaltet. Wenn nun zum Zeitpunkt /g das Dauersignal wiederum verschwindet,
so bedeutet dies, daß das zulässige Maximum nicht überschritten wird und daß gegebenenfalls noch stärkere
Belastung möglich ist.
Mit einer Schaltungsanordnung nach F i g. 3 kann man daher verschiedene Kennlinien fahren, wodurch
man in der Lage ist, einen vorgegebenen maximalen Verbrauch voll auszunutzen.
Im Bedarfsfall kann noch ein weiterer Vorwärts-/Rückwärtszähler
in einer Schaltungsanordnung nach F i g. 1 hinzugefügt werden, so daß man in der
Lage ist, noch besser zu unterscheiden, wie der Verbrauch zur Ausnutzung des vollen Maximums gesteuert
bzw. geregelt werden muß.
An Stelle der Signalgeräte oder zusätzlich dazu kanr eine leistungsabhängige Ab- und Zuschaltung gewissei
Verbrauchergruppen vorgenommen werden, damit di< Kennlinien voll ausgefahren werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Elektronischer Maximumwächter mit fortlaufendem Arbeitsvergleich über konstante Meßperioden
und mit dem Belastungsfall abhängiger Signaigabe. gekennzeichnet durch mindestens
einen, zu Beginn jeder Meßperiode zurückgestellten elektronischen Vorwärts-ZRückwanszähler
(1) mit Impulszahlvorwahleinrichtung (Eingang 4) dessen beiden Zähleingängen (Z 5) einerseits dem
gemessenen Verbrauch entsprechende Festmengenimpulse und andererseits von einem Zeitgeber
(8) erzeugte, einem vorgegebenen Sollwert des Verbrauchs entsprechende Vergleichs-Festmengenimpulse
zugeführt werden, durch eine jedem vorgesehenen elektronischen Zähler dieser Art nachgeschaltete
Logikstufe (15). die für die Zeitdauer während der die Zahl der auf Grund der Verbrauchsmessung gezählten Festmengenimpulse die Zahl der
als Sollwert vorgegebenen Vergleichs-Festmengenimpulse über- oder unterschreitet ihren Schaltzustand
ändert, sowie durch eine jeder Logiksiufe zugeordnete,
von dieser gesteuerte Signaleinrichtung.
2. Elektronischer Maximumwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung
akustischer Art ist und einen NF-Frequenzgenerator (18) aufweist, dessen Einschaltung
durch die Logikstufe (15) veranlaßt wird.
3. Elektronischer Maximumwächter nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz
des Frequenzgenerators (18) in Abhängigkeit vom Zählerstand des Vorwärts-/Rückwärtszählers
(1) verändert wird.
4. Elektronischer Maximumwächter nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausgänge
des VorwartS'/Ruckwartszahlers dekadisch
abgestufte UND-Stufen (30 bis 39) angeschlossen sind, die eine dem Frequenzgenerator (18) vorgeschaltete
Widerstandskette (21 bis 29) teilweise zur Wirksamkeit bringen.
5. Elektronischer Maximumzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
VorwartS'/Ruckwartszahler eine Vorlaufstufe
(10) zugeordnet ist. durch die dieser zu Beginn einer jeden Meßperiode auf einen vorbestimmten Wert
des Zählerstands gesetzt wird.
6. Elektronischer Maximumzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Festmengenimpulse des Verbrauchsmeßgeräts (14) dem bzw. den Vorwärts-/Rückwärtszähler(n) über
eine Anpaßstufe (13) zugeführt sind.
7. Elektronischer Maximumzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zeitgeber (8) derart ausgeführt ist. daß der zeitliche Abstand der von ihm erzeugten Vergleichs-Festmengenimpulse
für jeden von :hm gespeisten Vorwärts-/Rückwärtszähler (1) getrennt einstellbar ist.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19742413769 DE2413769C3 (de) | 1974-03-21 | Elektronischer Maximumwächter | |
JP50034245A JPS50131572A (de) | 1974-03-21 | 1975-03-20 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19742413769 DE2413769C3 (de) | 1974-03-21 | Elektronischer Maximumwächter |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2413769A1 DE2413769A1 (de) | 1975-09-25 |
DE2413769B2 DE2413769B2 (de) | 1976-02-26 |
DE2413769C3 true DE2413769C3 (de) | 1976-10-14 |
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