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DE239893C - - Google Patents

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Publication number
DE239893C
DE239893C DENDAT239893D DE239893DA DE239893C DE 239893 C DE239893 C DE 239893C DE NDAT239893 D DENDAT239893 D DE NDAT239893D DE 239893D A DE239893D A DE 239893DA DE 239893 C DE239893 C DE 239893C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
spring
motor
wheel
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT239893D
Other languages
English (en)
Publication of DE239893C publication Critical patent/DE239893C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 239893 KLASSE 46 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anlaßvoiv richtung für Explosionsmotoren, welche namentlich zum Anlassen von Automobilen u. dgl., die von Explosionsmotoren getrieben werden, verwendet gedacht ist.
Die Vorrichtung ist mit einer Feder versehen, die so stark ist, daß sie die Motorwelle so oft umdrehen kann, wie mit Rücksicht auf ein sicheres Ingangsetzen notwendig ist. Nachdem
ίο der Motor in Gang gekommen ist, zieht er selbst die Feder selbsttätig auf, worauf der Mechanismus in Ruhe verbleibt, bis er aufs neue zum Ingangsetzen gebraucht werden soll.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich, die den Mechanismus in Seitenansicht und zum Teil im Schnitt zeigt.
ι ist ein zylindrisches Gehäuse, das durch
eine Mittelwand 2 in zwei Kammern geteilt wird., 3 ist eine mitten im Zylinder 1 angebrachte Welle, die in einer Büchse 4 gelagert ist, welche mit der Mittelwand 2 aus einem Teil besteht. 5 und 6 sind zwei Deckel, welche an je einem Ende des Zylinders 1 festgeschraubt sind. 7 ist ein Zahnrad mit inwendigem Zahnkranz 8 und Nabe^ 9. Auf Grund der Länge desselben entsteht zwischen Wand 2 und Rad 7 ein ringförmiger Raum, worin eine Feder, die auf der Zeichnung fortgelassen ist, angebracht werden kann. Diese Feder dient zur Umdrehung des Rades, 7.
10 ist ein zylindrisches Zahnrad, das sich im Eingriff mit Zahnkranz 8 befindet und an der Welle 11 befestigt ist, welche in einer an Deckel 5 festgeschraubten Büchse 12 gelagert ist. 13 ist ein an Welle 3 festgekeiltes Zahnrad, welches mit Zahnrad 10 im Eingriff ist.
14 ist gleichfalls ein an Welle 3 festgekeiltes Zahnrad mit inwendigem Zahnkreis 15. 16 ist ein um Rad 14 angebrachter Ring, der sich um das Rad frei in einer Richtung drehen kann, aber durch einen einfachen Klinkmechanismus an das Rad, wenn es in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, gekuppelt wird.
17 ist ein lose an Welle 3 sitzendes Rad, das mit einem konischen Friktionswulst 18 und einem an der Nabe sitzenden Zahnkranz 19 versehen ist.
20 ist ein mit Dichtungsringen 21 versehener Kolben, welcher den Raum zwischen der Wand 2 und dem Deckel 6 in zwei Teile teilt. Dieser Kolben kann zusammen mit Rad 17, um dessen Nabe er sitzt, längs der Welle 3 verschoben werden. 22 ist ein im Deckel 6 eingeschraubter Stift, welcher in eine Ausbohrung im Kolben 20 hineinragt und dadurch letzteren am Drehen verhindert. 23 ist ein am Kolben 20 befestigter Zapfen, um welchen sich ein Zahnrad 24, das mit den Zahnkränzen 19 und 15 im Eingriff ist, frei drehen kann.
Der Ring 16 ist an seinem Umkreis nach zwei Kegelflächen 25 und 26 abgedreht, so daß er bei Reibung an zwei ähnliche Flächen gekuppelt werden kann, die inwendig im Zylinder ι bzw. im Kolben 20 angebracht sind.
Die Welle 3 ist an dem Ende 27 vierkantig und ragt in ein entsprechendes viereckiges Loch in einem Klinkrad 28 hinein.
29 ist ein in der Büchse 30, welche mit dem Deckel 6 aus einem Teil besteht, gelagertes Rad, das an seinem Umkreis einen Friktionswulst 31 trägt, dessen innere, konisch abgedrehte Fläche der äußeren Form der Wulst 18 entspricht.
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Das Rad 29 trägt ferner einen nicht auf der Zeichnung veranschaulichten Sperrkegel, der sich im Eingriff mit dem Klinkrad 28 befindet, so daß die Welle 3, wenn sie in einer Richtung umgedreht wird, das Rad 29 mitnimmt, während sie dagegen, wenn sie in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, an dieses Rad nicht gekuppelt ist.
Das Rad 29 ist in fester Verbindung mit einer Welle 64, die durch bekannte Mittel an die Motorwelle gekuppelt werden kann.
Die Welle 3 ist am entgegengesetzten Ende mit einem Kopf 32 versehen, der von einer aus zwei Teilen zusammengeschraubten Haube umschlossen ist. Diese umschließt zugleich eine Schraubenfeder 34, die teils gegen den Boden der Haube 33, teils gegen den Deckel 5 gedruckt wird.
35 ist ein an Deckel 5 festgeschraubter Träger, welcher das Lager für einen Hebel 36 bildet. Dieser ist durch einen Zapfen 37 mit der Haube 33 verbunden und durch eine Zugstange 38 mit einem außen an dem Platz des Führers angebrachten Pedal verbunden.
Die Welle 11 des Zahnrades 10 ist außerhalb Deckel 5 geführt und mit einem Gewinde 39 versehen. 40 ist eine entsprechende Mutter, die, wenn die Welle 11 rotiert, vor- und rückwärts geschoben wird, aber welche durch geeignete Mittel am Drehen verhindert ist. 41 ist ein an der Mutter 40 angebrachter Kamm.
42 ist ein am Deckel 5 befestigter Träger. 43 ist ein durch zwei dreieckige Platten, die von Bolzen 44, 45, 46, 47 zusammengehalten werden, gebildeter Hebel, eier sich um den durch Träger 42 geführten Bolzen 44 dreht. 48 ist ein um Bolzen 47 drehbarer Hebel, der mit einer Nase 49 versehen ist, welche mit dem Kamm 41. zusammenarbeitet, und mit einer Nase 50, welch letztere dadurch, daß sie an Bolzen 46 stößt, die Bewegung des Hebels 48 begrenzt.
51 sind ein Paar Arme, von denen nur der eine auf der Zeichnung zu sehen ist. Diese Arme verbinden den Hebel 48 mit einem Klotz 52, der an einer Stange 53 entlang gleiten kann. Letztere ist durch eine Öse mit Bolzen 45 verbunden und in Lagern 54 und 55 geführt, welche sich in fester Verbindung mit dem Zylinder ι befinden.
56 ist eine zwischen dem Lager 54 und Klotz
52 angebrachte Druckfeder. 57 ist ein in einem Gehäuse 58 angebrachter Schieber, welcher in fester Verbindung mit Stange 53 ist und von dieser zwischen zwei Grenzstellungen vorwärts und rückwärts geschoben werden kann. 59 und 60 sind zwei Kanäle, die vom inneren Raum des Gehäuses 58 zum Raum des Zylinders 1 geführt werden. 61 ist ein Kanal, der abwechselnd die Verbindung zwischen der Atmosphäre und den Räumen auf je einer Seite des Kolbens 20 herstellt. 62 ist ein Rohr, das das Ausblaserohr des Motors mit dem Innern des Gehäuses 58 verbindet.
Der Apparat wirkt in folgender Weise.
Die im Federgehäuse zwischen der Wand 2 und dem Rad 7 angebrachte Feder ist im Ruhezustande gespannt. Dieselbe versucht das Rad 10 zu drehen, welches im. Eingriff mit Rad 13 ist, das auf der Welle 3 festgekeilt ist. Diese wird von der Feder 34 nach rechts gepreßt. Der Ring 16, welcher an dem in fester Verbindung mit Welle 3 befindlichen Rad 14 angebracht ist, wird deshalb gegen die konische Fläche 25 des Zylinders 1 hineingepreßt gehalten, so daß er durch Reibung an letzterer festgehalten wird. Eine zwischen Ring 16 und Rad 14 eingeschobene Sperrvorrichtung verhindert das Rad 14 unter der Einwirkung der Triebfeder sich zu drehen, ohne daß der Ring 16 mitumläuft, und da dieser durch die Reibung an dem Konus 25 festgehalten wird, wird die Triebfeder in Ruhe gehalten.
Wenn der Führer den Motor in Gang setzen will, so tritt er auf einen am Führerstand angebrachten Fußhebel, wodurch ein Zug in Stange 38 entsteht. Dadurch wird die Haube 33 mit der Welle 3 nach links gedrückt, wodurch die Feder 34 gespannt wird.
Gleichzeitig wird der Ring 16 von der konischen Fläche 25 des Zylinders 1 entfernt, und die Triebfeder, die dadurch frei wird, bringt die Welle 3 zum Umlaufen in Richtung des Pfeiles 63. Das viereckige Stück der Welle 3 nimmt während der Umdrehung das Sperrad 28 mit, welches durch eine Sperrvorrichtung das Rad 29 mitnimmt, das fest mit der Welle 64 verbunden ist. Diese steht mit einer Kuppelung mit der Welle des Motors in Verbindung, die daher von der Triebfeder so oft herumgedreht wird, als für ein sicheres Ingansetzen notwendig ist.
Während die Welle 11 des Rades 10 sich dreht, wird die Mutter 40 mit dem Kamm 41, welcher durch geeignete Mittel sich zu drehen verhindert ist, nach rechts in der Figur verschoben. Dadurch wird der Hebel 48 um den Bolzen 47 gedreht, bis Nase 49 auf den Kamm 41 heraufgekommen ist. Durch diese Bewegung wird der Klotz 52 von den Armen 51 nach links in der Figur geführt und die Feder 56 gespannt. Wenn die Nase 49 ganz auf den Kamm 41 heraufgekommen ist, dehnt sich die Feder 56 aus und führt den Klotz 52 nach rechts, bis die Nase 50 gegen den Bolzen 46 stößt. Dies führt zugleich mit sich, daß Stange 53 nach links auf der Figur verschoben wird, so daß die vom Ausblaserohr des Motors kommende Verbrennungsluft von dem Rohr 62 durch Kanal 60 zu dem Raum auf der rechten Seite des Kolbens 20 strömt, während der Raum auf der linken Seite des Kolbens durch die Kanäle 59 und 61 mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt wird.
Der Kolben 20 mit dem Reibrad 17 wird dadurch hart nach links gepreßt, wodurch die Reibscheibe 18 gegen die Reibscheibe. 31 des Rades 29 gepreßt wird.
Hiermit beginnt das Aufziehen der Triebfeder, indem die Welle 64, die jetzt vom Motor gedreht wird, das Rad 29 dreht, dieses' das Rad 17, welches durch seinen Zahnkranz 19 das Rad 24 dreht, das mit dem an Welle 3 festgekeilten Rad 14 im Eingriff ist. Von der Welle 3 wird die Bewegung durch die Räder 13, 10 und 7 auf die Triebfeder übertragen, welche dadurch gespannt wird.
Während dieser Bewegung dreht sich die Welle 11 in einer der früheren entgegengesetzten Richtung, und die Mutter 40 mit dem Kamm 41 wird daher in die auf der Zeichnung veranschaulichte Stellung zurückgeführt. Wenn diese Stellung erreicht ist, schnappt Nase 49 über
ao den Kamm 41 in die in der Figur veranschaulichte Stellung ein, und dies bringt mit sich, daß die Stange 53 mit dem Schieber 57 gleichfalls in die Stellung nach der Figur zurückgeführt wird. Die vom Motor kommende A^erbrennungsluft strömt jetzt durch den Kanal 59 hinein und preßt den Kolben 20 mit dem Rad 17 vom Rad 29 fort, so daß die Verbindung zwischen diesen Rädern unterbrochen wird, wohingegen der Kolben 20 mit seiner konischen Fläche 26 hart gegen den Ring 16 gepreßt wird. Der Raum rechts des Kolbens 2oj ist indessen durch die Kanäle 60 und 61 mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt worden. Gleichzeitig hiermit ist der Ring 16 in dichte Berührung mit der konischen Fläche 25 des Zylinders ι gebracht worden, und der Apparat ist jetzt bereit, beim nächstenmal, Wenn der Motor in Gang gesetzt werden soll, zu wirken.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Anlassen von Explosionsmotoren mit einer Triebfeder, die in gespanntem Zustand stark genug ist, die Motorwelle so viel Male als erforderlich zu drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder gleichzeitig mit dem Drehen der Welle des Motors auf eine Einrichtung wirkt, welche nach einer gewissen Anzahl Umdrehungen einen Schieber (57) umsteuert, so daß die von dem Motor kommenden Verbrennungsgase durch einen Druckkolben (20) eine Kuppelung (18, 31) und damit ein Getriebe einschalten, durch das die Feder von dem Motor wieder aufgezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (57), nachdem die Feder vom Motor aufgezogen ist, umgesteuert wird, so daß die vom Motor kommenden Verbrennungsgase auf die entgegengesetzte Seite des Kolbens (20) wirken, wodurch die Kuppelung (18, 31) wieder gelöst und die Anfangsstellung wieder hergestellt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (11) des Zahnrades (10) mit Gewinde (39) versehen ist und eine Mutter (40) trägt, welche sich zu drehen verhindert ist und deshalb in Längsrichtung der Welle (11), wenn diese. umläuft, verschoben wird, welche Längsverschiebung durch geeignete Mittel auf den Schieber (57) übertragen wird, so daß dieser unmittelbar nach dem Anlassen und unmittelbar nach dem Aufziehen der' Feder umgesteuert wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder durch die Zahnräder (8, 10, 13) eine Welle (3) zu drehen versucht, die in der Ruhestellung durch Reibung zwischen einem mit der Welle (3) gekuppelten Ring (16) und eine im Gehäuse (1) ausgedrehte konische Fläche (25) infolge der Wirkung einer Feder (34) festgehalten wird, welche Reibung, wenn die Vorrichtung zum Anlassen benutzt werden soll, durch Anziehen einer Stange (38) aufgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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