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DE239498C - - Google Patents

Info

Publication number
DE239498C
DE239498C DENDAT239498D DE239498DA DE239498C DE 239498 C DE239498 C DE 239498C DE NDAT239498 D DENDAT239498 D DE NDAT239498D DE 239498D A DE239498D A DE 239498DA DE 239498 C DE239498 C DE 239498C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
fixed
pressure medium
pressure
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT239498D
Other languages
English (en)
Publication of DE239498C publication Critical patent/DE239498C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239498 KLASSE 646. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Flaschenfüllmaschinen, insbesondere auf solche, bei welchen die Flaschen unter Druck gefüllt werden und das Druckmittel dazu benutzt wird, um die Flaschen in ihrer Stellung gegen den Füllkopf festzuhalten.
Zweck der Erfindung ist, eine Maschine der genannten Art zu schaffen, bei welcher der Zufluß der Flüssigkeit zur Flasche und der
ίο Zufluß des Druckmittels zu der Vorrichtung zum Festhalten der Flasche gegen das Mundstück gleichzeitig durch einen Mehrwege-Drehschieber, gesteuert wird, in welchem die Flächen der Steuerscheiben durch ein Druckmittel in Berührung gehalten werden, so daß ein Lecken zwischen den Arbeitsflächen der Schieberteile verhindert wird. Eine der Scheiben wird vorteilhaft zwischen der anderen Scheibe und einer Haube eingeschlossen, die eine Kammer bildet, welcher ein Druckmittel zugeführt wird und in welcher eine Feder angeordnet ist, die dazu beiträgt, die Arbeitsflächen der Scheiben in Berührung miteinander zu halten.
Die beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung.
Fig. ι und 2 zeigen die Füllvorrichtung in Seiten- bzw. Vorderansicht während des Füllens der Flasche.
Fig: 3 zeigt einen senkrechten Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen wagerechten Schnitt durch die Füllvorrichtung nach Linie 8-8 der Fig. ι und 2.
B ist ein Stück eines drehbar angeordneten Behälters, der eine Anzahl Flaschenfüllstücke trägt, von denen nur eins veranschaulicht ist. Jedes besteht aus einem festen Schieberteil D1 und einem beweglichen Schieberteil D2, an welchem mitbeweglich eine Flaschenfesthaltevorrichtung E und ein Flaschenmundstück F befestigt sind. Die Basis dieser Vorrichtungen besteht vorteilhaft aus einem Stück mit dem Schieberteil D2, der auf dem Teil D1 um die durch die Schnittlinie 8-8 (Fig. 2 und 3) angegebene Achse drehbar ist.
Die Flaschenhaltevorrichtung E besteht aus einem Kolbenzylinder Zi1 und einer Kolbenstange Es, auf welcher ein Flaschenuntersatz E1 sitzt. Das Füllmundstück F besitzt eine Gummipackung, gegen die der Flaschenhals durch den Untersatz Ei gepreßt wird. Ein Luftauslaßrohr f3 und ein konzentrisch angeordnetes Flüssigkeitszuflußrohr f6, die in Verbindung mit Kanälen in den Schieberteilen D1, D'2 stehen, gehen zentral durch die Packung hindurch.
Der Schieber, welcher hierzu verwendet wird, ist scheibenartig gestaltet. Der vorher erwähnte feste Scheibenkörper D1 besteht aus zwei Teilen; d und d1, welche durch eine Mutter d2 miteinander verbunden sind (Fig. 3 und 4).

Claims (2)

Der Teil d ist am freien Ende abgebogen und mittels Flanschenverbindung an den Behälter B angeschlossen. Der bewegliche Teil D2 des Schiebers ist mit einem zylindrisehen Teil ds versehen, dessen öffnung durch eine aufgeschraubte Kappe di geschlossen ist. Eine Feder d5 ist zwischen der Kappe dl und der Stirnfläche des festen Schieberteiles eingefügt und unterstützt die Abdichtung ίο zwischen den Berührungsflächen der beiden Körper. Die Verbindung zwischen einem Druckmittelzuführungsrohr c1 und dem Kolbenzylinder für die Bewegung des darin befindliehen Kolbens sowie die Verbindung zwischen dem Innern des Behälters B und den Flaschen für die allmähliche Einführung des notwendigen Gegendruckes sowie für die Füllung der letzteren mit Flüssigkeit und für den Austritt des Druckmittels daraus wird erreicht durch eine passende Anordnung der Kanäle in dem festen und beweglichen Scheibenkörper. Die Verbindung zwischen den letzteren wird erhalten durch eine passende Einstellung der entsprechenden öffnungen in den scheibenförmigen Teilen des Schiebers. Das Rohr c1 ist durch ein Verbindungsstück c3 an einem gelochten Ansatz d6 befestigt, der abwärts von dem Bodenteil des festen Körpers D1 vorragt. Mit der Leitungsöffnung d6 im Schiebergehäuse ist ein Kanal 6 verbunden (Fig. 4), welcher durch den festen Schieberteil hindurchgeht und in einen Raum mündet, welcher sich zwischen der Außenfläche des scheibenförmigen Teils des Körpers d1 und der Kappe dl befindet. Aus dieser Anordnung geht hervor, daß die beiden scheibenförmigen Teile des Schiebers zu jeder Zeit zusammengehalten werden durch den Druck, welcher den Anpreßkolben bewegt, so daß eine Abdichtung zwischen den Berührungsflächen der scheibenförmigen Teile gesichert ist auch ohne die Wirkung der Feder d5. Der auf diese Weise erhaltene Druck wird stets gleichförmig sein und genügen, um ein Undichtwerden zwischen den betreffenden Flächen zu verhindern. ■ Patent-Ansprüche:
1. Flaschenfüllmaschine mit durch einen Drehschieber gesteuerten Flüssigkeits- und Luftkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammen arbeitenden Flächen der Steuerscheiben durch das zum Anpressen der Flaschen dienende Druckmittel in dichter Berührung gehalten werden.
2. Flaschenfüllmaschiene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Scheibe (ds) des Drehschie-. bers auf dem Tragzapfen der festen Scheibe (d1) schwingt und mit einer Haube (dl) so verbunden ist, daß ein Raum zwischen der Haube (d'1) und der festen Scheibe (d1) eingeschlossen ist, zu welchem das Druckmittel, durch einen in , dem Tragzapfen der festen Scheibe angeordneten Kanal (6) geleitet wird, wobei die Wirkung des Druckmittels durch eine Feder (d&) unterstützt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239498D Active DE239498C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE239498C true DE239498C (de)

Family

ID=498938

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT239498D Active DE239498C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE239498C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1757804A1 (de) * 1967-06-20 1971-05-19 Simonazzi Spa A & L Automatische Umlauf-Flaschenabfuellmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1757804A1 (de) * 1967-06-20 1971-05-19 Simonazzi Spa A & L Automatische Umlauf-Flaschenabfuellmaschine

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