DE2357130A1 - Verfahren und vorrichtung zur messung der viskositaet - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur messung der viskositaetInfo
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Description
PATENT*. NWÄLTE
DIPL.-INE. R. SPLANEMANN dipl-chsem. d«. B. RElTZNER - dipl.-inq. J. RICHTER
Eugene D0 Pinki© 8MO^CHENa 15' N°V' 1973
1100 Laurel Street Telefon (0811)226207/226209
Sail CariOE,, Calif (To St el«») Telegramme: Invenfius München
I - 8469
I i 1 ε
Verfahren und ToOTiehtmng siar
Si© BrfinduQg betrifft ©in f@fffate@a imd ©la©
zur Gewinnung γ©& Mei^©rt©ßs öle cte ?isfe®sität eines
fluiden Mediums relativ mm &m% esi'dese? flwider M®di©n
mit bekannter ¥isk©sltSt pfföfostieEal SiM0 üätes?
Rf luiäem Medium" solle« kies? üow@M ©asse als such
!•Itissigkgitea verstaiaäesi w©M@^» line g©aaue Bestimmung
der Viskoeltät d©s fluid@n MeSiisma ist h®sonders vorteilhaft
füf die Beetisimimg d®@ Jfolelml&rgewiolits
von Poly elektrolyt ©si c für Si© Hks©logie des Blutes
und für viele andere verw&Mte Gebiete0 Eine besondere
Anwendungeweise der Erfindung fceaieht sich, auf die
Überwachung der Viskosität von menschlichem Blut, um nachteilige Wirkungen von Arzneimitteln zur Geburtenregelung festzustellen.
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Die Quellung geeigneter Teilchen aus beispielsweise vernetzten Copolymeriaaten» s.B. aus Polystyrol und
Divinylbenzol, ist aus der Literatur bekannt. Weiterhin
ist in der USA-Patentschrift 3 4-79 864 ein Verfahren
zur zerstörungsfreien Messung der induzierten feststoff belastung (induced solid stress) auf ein gepacktes
Bett aus diesen geeigneten» gegenüber fluider. Medien
empfindlichen Substanzen duroh Solvatisierung und
Quellung oder Kontraktion im Verhältnis zur Aktivität des fluiden Mediums angegeben. In dieser Patentschrift
ist angegeben, daß die Dimensionsänderung bzw» die Neigung zur Dimensionsänderung bei bestimmten Teilchen
unter Solvatisierungsbedingungen ein quantitativer Ausdruck der freien Energie dee Lösungsmittels im
System des Lösungsmittels oder des fluiden Mediums ist„ Durch Messung der Dimensionsänderungen, beispielsweise
nach den dort beschriebenen mechanischen Methoden, können rferte erhalten werden, die proportional der
Änderung der freien Energie im System sind. Wenn man entsprechende Werte für ein Standard-Lösungsmittel
oder -Fluidsystem in der gleichen Umgebung gewinnt, so kann man die Absolutwerte filr die freie Energie
leicht berechnen. Die genannte Patentschrift ist auf die Bestimmung des osmotisohen Druckes bzw. der osmotisohen Molarität eines fluiden Mediums und des MoIekulargewiohts des im fluiden Medium gelösten Stoffes
gerichtet.
Die Viskosität eines fluiden Mediums ist definiert als das Verhältnis zwisohen 8chubspannung (shearing stress)
und Gesohwindigkeitsgradient (rate of strain). Zur Messung dieser Größe wird eine Vielzahl bekannter
Viskosiaetersysteme angewendet. Darunter fallen Kapill&rviskosimeter, Rotationsviskosimeter (Scheibe oder
Zylinder) und Kugelfall-(oder Steigblasen-)-Viskosimeter.
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Jedes dieser Systeme ζ,ητ Messung der Viskosität fa&t
<ä©m UaohteiX dasn©lait®nsi8 (slippage) an der 3ren&>
fläobe zwischen Flüssigkeit und festem Körper, 3)1.98
"baru&t darauf s- da® auf die Flüssigkeit eine Kraft
aasgeübt werden mußο Diese Kraft verändert die
Hydratisierung der Molekül© in äer Lösung und damit
aueh die zu bestimmst® Viskosität vm einen unbestimmten
Wert ο
Di© Erfindung beruht auf einer Modifizierung des Verfahrens und der Vorrichtung nach der vorstehend
genannten USA-Patentschrift 3 470 864. Insbesondere
wird zunächst die osmotisch© Molarität eines fluiden
Mediums nach dem dort beschriebenen Verfahren und nach
dieser Vorrichtung bestimmt s worauf den SeHohen, das
fluids Medium mit einem konstanten Volumen zugeführt
wird ρ wodurch das Teilshenbett weiter quillt- (oder
kontrahiert}« so daS sich @ine zweite Volumenablesung
oder» wenn die Tendenz zur Veränderung gemessen wird,
eine zweite Druckablesung ergibt» Es wurde gefunden,
daß die Differenz zwischen der zweiten Ablesung und
der ursprünglichen Ablesung direkt proportional der Viskosität des zu untersuchenden fluiden Mediums ist»
Vergleicht man diese Druck- oder Volumendifferena
mit dem entsprechenden Druck«- oder Volumendifferential
für eine bekannte Lösung, so kann die tatsächliche Viskosität des zu untersuchenden fluiden Mediums be»
stimmt werden. Mit Hilfe des Verfahrens und der Vorrichtung
gemäß der Erfindung wird das "Gleiten" an der Grenzfläche zwischen Flüssigkeit und festem Körper
nach dem Stand der Technik ausgeschaltet«, Die praktischen
Vorteile der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind unter
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■Μ ^ψ MW
anderem die Einfachheit, Zuverlässigkeit, Kompaktheit,
Schnelldigkeit, leichte Reinigung, Wirtschaftlichkeit, Automatisierung, Tragbarkeit usw.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigenj
zur Bestimmung der Viskosität einer Testlösung angewendet wirdι
einer Ausfiihrungsform einer erfindungsgemäöen Vorrichtung zur Messung der Viskosität;
Figo 3 einen seitlichen Schnitt (mit weggebrochenen
Teilen) einer anderen Ausführungsform zur Messung der Viskosität}
Fig. 4 einen seitlichen Schnitt durch einen Teil einer anderen Ausftihrungsform zur erfindungsgemäSen Messung der Viskosität„
Die Bestimmung der Viskosität beruht auf dem PoiseütLle· sehen
Gesetz, weiches besagt, daß bei der stetigen laminaren Strömung eines Newton*sehen strömenden Mediums durch ein
zylindrisches Rohr, d.h» eines fluiden Mediums, bei dem das Verhältnis zwischen Schubspannung und Gesohwindigkeitsgradient linear ist, die Strömung Q der Druckdifferenz und der vierten Potens dee Radius (r) des
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Rohre» direkt proportional sa&sl ier IM@g® (X) d@e Rohres
und des Viskosität (si) dee fluiden Mediums utgelcefirt
proportional lets, wie @® «LureM die
Gleichung 'auagedrüelit lets
Aus äe^ ©!©iohuag er
Bei eines1 koastaats».
zwieohea
Standard und
folgende
Standard und
folgende
worin Hr die relative Yißkosität, H die Viskosität
des unbekannten fluiden Biediua», BT die Yiskoeität
einer Standardlöeung» F den (Jeeaatdruok de» unbekannten
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fluiden Medium* bei einer konstantes! ggMi
digkeitt ir den eeaamtdruok der Standardiaausg bei ©i&ar
konstanten BtrSmungsgeechwindlgkeit;» I*^ den
Druok einer unbekannten Lüftung w& F1"* den
Druck der Standard!öeung bedeuten»
Der Kern dea erfindungsgemäß verwendeten Sfatease sind
symmetrische Teilchen( die im fluide© Medium quellhar
sind ο Die Teilch©» werden vorsugaweise Ie einer Kaasaer
verwendet» und die gewüneaüteii tfertt wurden aurcfc dit ~
Beanspruohtuogewarte erhaltene Sie durch das eis, unter»
euohende Lösungsmittel in s@m
Sind die Teilchen
Quellen und bei der
rungen in der Packung auftreten, w&& die
Beanaprudhungawerte sind nicht genau propor ti »i.-c
Wirkung des Löaungsmittelsystems,, Im bevoraugt
werden deahalb Xeilohen in Kugelfang verwand« t; <g&
diese Schwierigkeit eo am beeten umgehen kau: BIe
ephJtriaohen Teilohen sind vorzugsweise ziemlich kl®ius
und bei der Herstellung einer leistungsfättigen Tt^-
riohtung wird davon eine verhältnismäßig groi@ *I«af *
verwendet.
Die Teilchen entsprechen einem System von
parallelen Kapillarrohren» in welchem die QberfHohen
(oaaotieohe Membranen) der ephSrieohen gepackten lölymerieatteilohen die Wände der Rohre bilden. Bine vollständige Benetzung setzt eine Strömung mit der Geschwindigkeit Hull an der urenafläohe awlaohen Flttaaigkeit und feilohen voraua« Da daa LSaucgamlttel durch
dieae Oberflächen frei hindurchgehen kann, ao wird an
der Gtrenaflltohe vwischen Flüssigkeit und Te Hohen
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mit der ©©gchwissdigkeit Hull
Weben der symm©trisoh©ß form kosmt es auf einen engen
f©ileh6Ssg2?8Seb©r©ieh d@r Seilohen sowie auf die
d-laichmäSigkelt t®r <sMüaie©h©ia rad physikalischen Eigen
schaften der Teil©h©a aa0 Die Teilehen sprechen bes@ad@re
©ohnell aa-s vena si© ©inen Durchmesser von
O901 lis 0,1 yu habeno Bie feilohssa aollen unter den
die in de»» hier berücksichtigten freien
erzeugt werden, nicht deformierbar sein«
B@iBpielsweise ku&neti in eiEigssi Fällen die SolvatisierungBdruoks
big ^u etwa 3000 at betragene Die
Seuchen sollen weiterhin @in gleiehmäßigee molekulares
©sfüge haben, so dai ©ine gleiefcmäBige Aneprechbarkeit
auf gas LBsungemittel (miad den gelösten Btoff s der im
entfalten. ssin kann) erhalten wird»
In allen fällen ist auch Miohtigs daß die Teilchen
in der !tage siM, In &®m imtas d@n Beobachtungsbe-Singungen
angewendeten LSsuagsmitteleäretem zu solvatieieren
$ so daS die gewünschten Beanspruchungen erzeugt
wardenο Aus naheliegenden Gründen dürfen sich die
Seilohen auch nicht im lösungsmittel lösen„
Vorzugsweise sollen die Teilchen auf negative und positive Änderungen der freien Energie des Lösungsmittels
mit einem Hinimum an Hysterese ansprechen, und dieses
muß bei vertretbaren Strömungsgeschwindigkeiten dee zu messenden fluiden Mediums mit einer hinreichend
großen Geschwindigkeit erfolgen. Di» Hysterese der
Teilchen (Erzeugung von unterechiedliohen Belastungsmustern
beim Quellen oder bei der Kontraktion von fall zu Fall) führt offensichtlich zu fehlerhaften und
unbrauchbaren Ergebnissen., Anders gesagt: Verwendet aan
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sphärische Teilchen, so sollen Änderungen der freien
Energie der Solvatisierung vorzugsweise zu Beanspruchungen in den Teilchen führen, die wiederum nur
eine konzentrische Expansion und Kontraktion der Teilchen ergeben? diese sollen vorzugsweise für die
gleiche Ursache in einem und dem anderen Fall konstant sein. In einigen Fällen können Teilchen mit Hysterese
verwendet werden» Wenn beispielsweise nur eine Messung der Seilchenexpansion erforderlich ist9 so kann die
Hysterese bei der Kontraktisn der Teilchen unwichtig sein» In ähnlicher Weise können Abweichungen von
den bevorzugten Eigenschaften geduldet werden 9 wenn
gewisse Fehler akzeptiert werden können.
Eine Gruppe von Stoffen„ die praktisch allen vorstehend
erwähnten Erfordernissen genügen, kann im allgemeinen als organische„ synthetische vernetzte Harze bezeichnet
werdenα Diese Stoffe unterscheiden sich von linearen
oder unvernetzten Polymerisaten, wie Polyvinylalkohol. Typisch für die gewünschten Stoffe sind die in der
USA-patentechrift 2 366 007 ο Diese Mischpolymerisate
werden in an sich bekannter Weise durch katalysierte Polymerisation hergestellte Hierbei werden Monovinylaryl
Verbindungen, wie Styrol (Vinylbenzol)p Vinyltoluole,
Vinylnaphthaline e Vinyläthylbenzole t alphß-Methylstyrolj,
Vinylchlorbenzole und Vinylxylole verwendet; die jeweiligen Monomeren v/erden mit einer geeigneten Polyvinylaryl~Verbindungs
wie Divinylbenzolen, Divinyltoluolen,
Divinylnaphthalinen, Divinylxylolen,
Divinyläthylbenzolenff DivinylChlorbenzolen und
Divinyl-Phenylvinyläthern vernetzt» Für den vorliegenden
Zweck besonders gute Ergebnisse werden mit Teilchen erhalten» die aus Polystyrol» das mit Divinylbenzol
versetzt ist, bestehen*
AO 982 1 /0908
Wie in der vorstehend angegebenen Patentschrift und
auch anderweitig beschrieben ist9 können derartig®
Polymer© gegebenenfalls fixierte ionisch® Gruppen, wie
SuIfatgruppens die an die polymere Matrix angehängt
sind; enthalten» Seuchen» fiis fixierte ionisch©
Gruppen enthalt®®g solv&ti®i@r@a mi« wäßriges £ leiden
Medien (in der flüssigen «sa& in «8.®^ §6tsphaee)s wogegen
polymere» die frei tob fls£@rt@n Ionischen Gruppen
sind; durch organische flMd© Hedi@E eoliratieiert werden
ο Soll also ®tn waseesfeltiges Medium untersucht
werdens so wird ein Polyaerisst mit fixierten ionischen.
Gruppen verwendet 9 wogegen msM @ia Polymerisat» das
frei von diesen ionisches-<üznapj?en ist, v©rweiad@ts wenn
die Teetflüesigkeit ©iß ©^gasisoliss Lö@sffigamittel ist«
Beispiele für eise ander® ©s?upp@ yos teauehb^?aa vernetzten
Kunstkäse©!! eiM s©lsfe®s ai@. Hetsllchelate
bilden β fceispielew©is© Si@ Ie ä@r ÜSA-Patentsehrift
2 930 60? beschri©l>@iiena Bi© w@r£Bt®hen& angegebenen
Patentschriften sollen. j©I©ek il%w einig© Beispiele
für vernetzte Eunstharse g3b©np di@ in den Seilchen
verwendet werden können,.
Neben den bevorzugten veraststas organische!! Kirnst»
harzen können erfindungsgemäß alle Xeilchen-mit einem
quellbaren MoleMSlgitter verwendet werden, das sich
jedoch in dem zu untersuchenden -fluiden Medium nioht
löst ο Im weitesten Sinne -'kunnen- die Teilchen außer
aus den vorstehend genannten organischen Stoffen auch aus anorganischen Stoffen bestehenο Beispiele für
anorganische stoffe sind Kieselgelp das in ?orm von
sphärischen Teilchen erhalten werden kann (vgl» Proco
Symposium Colston Research Society No» 1O9 Seite 195»
1958 von AoVo Kiselev)o Andere anorganische Stoffe
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~ 10 ~
umfassen quellfähige Ton-Iottenauetausoher? wie Bentosait.
und die Montmorilloniteo Anorganische Ionenaustauscherg
ZoBo die verschiedenen Tonerden und Hydroxylapatit*
sind ebenfalls brauchbar und haben den Vorteil, daß sie in sphärischer Form zur Verfügung stehen Andere
brauchbare anorganische Ta 11 eher, sind Wolframoxid imä
Eisenoxid· Obgleich diese Stoffe nicht sphärisch sind f
haben sie eine verhältnismäßig gleichmäßige geometrie ohe Anordnung, wobei die zuerst genannten Teilchen
stäbohenförmig und die zuletzt genannten plättchenförmig
sindα Andere brauchbare anorganische Teilchen umfassen die Gruppe der kristallinen Ionenaustauscher?
wie Zirkonphosphat „ Zirkonwolfraraat 9 Zirkonuiolybdat
und Zirkonoxidhydratο
Selbstverständlich sind nicht alle in Frage kommenden
Seilchen; insbesondere die anorganischen Teilchen, in allen fluiden Medien unlösliche Deshalb sollten die
Teilchen unter Berücksichtigung des zu unterem iisn&en
fluiden Mediums ausgewählt werden„
Fig« 1 zeigt das allgemeine Fließschema zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens unter Verwendung
der neuen Vorrichtungι die zu untersuchende Lösung
wird einer pumpe oder einer ähnlichen Vorrichtung zugeführt, mit deren Hilfe eine konstante Strömung des
fluiden Mediums erzeugt wird* Zuerst wird, wie in der USA-Patentschrift 3 479 864 angegeben, die freie
Energie des fluiden Mediums bestimmto Dann wird das
fluide Medium unter Druck zuerst durch ein verhältnismäBig dichtgepacktes Bett aus Polymerisattelichens
wie sie beispielsweise in Verbindung mit den Figuren 2, 3 und 4 beschrieben sind? geleitet, wobei das
fluide Medium die in der Vorrichtung enthaltenen Teilchen solvatisiert und Belaetungsändsrungen in den
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fsilciien gemessen werden <>
BIe au lantersuehende Lösung
wird <äann aus der Kammer mit den polymeren Seilchen
entfernte lon da an kann" das fluide Medium in be-Heftiger
Weise weiterverwendet werden» da es durch
das !erfahren nicht nennenswert verändert wird, Ss
ist deshalb für weitere Untersuchungen und Analysen
geeignet„
Uach Fig» 2 wird ein Bourdon-Rohr 10 mit einer größeren
Anzahl sphärischer Perlen 11 gefüllt» die ζ»Bo durch
Vernetzen von Styrol mit Divinylbenziol erhalten wurden»
Di© Perlen 11 haben praktisch den gleichen Durchmesser
im ganzen Rohr 10 und sind verhältnis dicht gepackt,
so daß sie das Rohr vollständig ausfüllen und sich praktisch nicht mehr gegeneinander verschieben können«
Auf der linken Seite von Hg-, 2 kann eine stationäre
Befestigungsklammer 12 mit Hilfe der Sohrauben 15 an einer geeigneten Oberfläche befestigt werden., Ein
mit Gewinde versehener Euleitungsstopfen 14 steht
mit der Befestigung 12 in Eingriff und stößt an das Zuleitungsende 15 des Rohres 10 an« An den Stopfen
ist ein Verbindungsstück 16 angeschraubt, das die
Vorrichtung mit einer leitung IT verbindeto Die Leitung 17 kann mit einem Vorrat des au untersuchenden
fluiden Mediums in Verbindung stehenp entweder über
eine pumpe oder eine andere? einen Druck erzeugende Vorrichtung (nicht dargestellt) oder über eine Pumpe
mit konstantem Volumen=, Zwischen dem Zuleitungsende
15 des Rohreβ 10 und dem Zuleitungskanal I9 des
Stopfens H befindet sich eine aus einem porösen Haltesieb oder -gitter und einem Haltering bestehende
Anordnung 18o Das Gitter der Anordnung 18 gestattet
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die Zuleitung des su untersuchenden Lösung und verhindert» daß die polymeren Perlen beim Aufquellen
der Perlen durch die au untersuchende flüssigkeit in den Kanal 19 gelangen»
Auf der rechten Seite rou Fig. 2 ©niet ia© Bohr 10
in einer frei beweglichen Halterung 20« Der in äas
Hohr eingeschraubte Stopfen 21 BWBt an das Austritteende
22 des Rohre® IO an. Pie Halterung 20 kann in
zweckmäßiger Weise mit Hilf® eines Terbinduagsringes
etwa wie beim Zuleitung8$föS§ äea Hohrse, mit einer
Ableitung 24 verbünde·: sein« Wie dort ist zwischen
dem Ableitungsende 22 des Hohres 10 und der Ableitung des Stopfens 21 eine aus Haltesieb und Haltering bestehende Anordnung 25 angebracht 9 um das Austreten
der Perlen aus dem Bohr 10 zu verhindernο Die frei
bewegliche Halterung 20 ist mit einem Arm 27 und einem Vorgelege 23 verbundene Die Bewegung der
Halterung 20 wird durch den Arm 27 und das Vorgelege auf eine geeignete elektronische oder mechanische Vorrichtung,
beispielsweise eine Analysenwaage s die durch
den Block 29 dargestellt ist» übertragen»
Wird beim Betrieb der Vorrichtung das fluide Medium zuerst mit einem konstanten Druck durch das Rohr
und dann durch die Ableitung 26 abgeleitet, so neigen die Perlen 11 je nach der Änderung der freien Energie
des fluiden Mediums zum Aufquellen oder Kontrahieren <
> Bestehen die Perlen 11 beispielsweise aus Styrol-Divinjlbeßzol
und enthalten @i@ eine fixierte ionische
Gruppe» z.Bo «ine Sukfatgr-uppe» tm 1st das eingeleitete
fluide Medium zweokjä£Blg ©in w^Sriges Medium. Enthält
das widrige fluide Medium gelöste Salze oder andere
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molekular gelöste stoff©, s© exniedzlgt sieh die freie
Energie des Mediumsο Bei Berührung mit den Ballen
tritt Wasser aus d@n Perlen aus (unter Annahme, SaS
die Perlen vor dem Eijslsit@& dt® to watmTBWshQnäen
Medium© mit Wssser solvs-tisiQst wurteaju Bi@ Perlen
ziehen sich deshalb - sussaaiQKg w&a ii® 3<sXa>@tmag des
Rohres 10 niaarö abo Sea? Asm I? wird
wobei d©s Ausnisi
den Block 29 angedeutet
Bewegung ie© Ara©@ 27*
Wird dann Wasser
lösten
lösten
mit des Psrlea 1
im- Ian@r®a d@r perlea
unter der AßHalHE©? SaS di@ 0-söi© u&ü oh©misöhe Susammeaaetzuag
dQ2? Perlen Mnreiskead gleiölMäiig
perle au IeS1Ie übertragen, Me di© g©®©mte
3ierungsbelastuBg g@hli©§li@^ auf di@ W^d© des Bohree
einwirkt f Dieser Druafc führt zu einer Bewegung dass
Rohres Ϊ0, so daß der Arm 27 nach unten geht, worauf
diese Veränderung wiederum auf dem Instrument, das
durch den Block 29 dargestellt ist, beobachtet werden kannο Bann wird wieder bei einer Strömung des fluiden '
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Mediums mit konstantem Volumen eine zweite beobaoht«
bare Bewegung des Armee 27 erhalten»
Erfindungsgemäß ist die am Block 29 beobachtbare Bewegungsänderung zwischen der Strömung bei konstantem
Druok und der Strömung bei konstantem Volumen direkt
proportional der Viskosität ä@@ fluiden Mediums Wird
also ein Standard mit bekannter Aktivität durch das Instrument geleitet und der Ableseteil dee Blocke 29
damit geeicht, so sind Ylakosltätswerte für eine unbekannte Substanz leicht zu erhalten. Weiterhin ist
die Vorrichtung nach Fig« 2 dadurch für einen Betrieb
unter konstantem Druck ausgelegt, daß die beim Hindurchleiten des Testmediums durch das Perlenbett
auftretenden Volumänd©rimgeii gemessen werdaa»
Die in Figo 3 dargestellte Vorrichtung arbeitet bei'
einem konstanten Volumen, wobei auf das Bett au©get£~3t$
positive und negative Druckänderungen erforderlioh
um nach der Berührung mit dem zu untersuchenden Medium das ursprüngliche Bettvolumen aufrechtzuerhalten
oder wieder zu erlangen. Die Vorrichtung enthält ©in Gehäuse 30 mit einer Kammer 31 ο In der Kammer 31 bewegt sich ein Kolben 32 mit zwei Enden auf und' sbg
der an den beiden gegenüberliegenden Enden zwei praktisch reibungslose O-Ring~Abdichtungen 33 und 34
besitzt. Der Kolben 32 enthält einen rechtwinkligen Kanal 35> dessen einer Arm 36 senkrecht zu dem Hauptteil
des Kolbens 32 steht und durch eine öffnung 37 im Gehäuse 30 hindurchgeht. Die öffnung 37 ist größer
als das Durchmesser des Armes 36, so daß eine Auf-
und Abbewegung des Kolbens 32 möglich ist.
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357130
3βο Ifi® suv©3?,siaö äi© Parias swisehen
las ija Fi^o 3 äarg®st©lli© Sj®t©M alt koast&ateia Yolmnen
©athilt <aia® Bruolstm©!!® 4^0 ©la 47
geSffnet nnd
49 ausfüllt nmfi
obere
©i©fes©ltig wird &a© fluide
©lösten r-toff© enthält)
Pgrltabett geleitet«
äiesem Punkt wird di@ Ableeuag am Blook 45 s die als
angesehen w©rd@n kanns YOrgenommen.Bann wird
©iae Testflüssigkeit Hit gelöstes Stoffen über die
Zuleitung 40 durch'das Ferienbett geleitet» Ist die
©ism©t±B<3he Polarität de? Üsstflüssigiceit geringer als
ä±Q S@r reinen Besiigsflüselgkeit, eo versucht das Hare»
B±®fa auszudehnen-und d©s Kolben 32 naoh oben zu drücken0
Wird üb©r aas Ventil 47 ein susätaliohsr Druck ausgeübt,
so kann der Kolben 32 n&oh tmt@n siirüekbewegt werden,
so AmQ a©r Ausschlag auf lull £urU©kgeht und die Einheit
auf den nullwert surUokg@etellt wifSs der mit der reinen
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iata MnstsiaiA Te&a&sas cGs?83fcä»säiL«9&· S
iirtkt s
asmotisohen Jföiari-Iät Isw* dir is?*i*a üatzgi· ita?
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Fig* 4'ieigt eine weitere Auefülunuigsform 3$r Torrichtung but Heeaung ior fiekositäteäadonang äuroh
Änderung dee volumen· bei konstantem Druolc- c
naoh dem in figo 2 gorgesteilten Verfahren, In diesem
?all wird anetell* #in*e Bourdon-Eolar#8 ein 0eh%uao 50
mit einer KJuaaer fi für die polymeren Perlen Terwendet·
Ein Kolben 52, der mit einer hohlen ferbindungsetange
und einem Ableseano 54 verbunden ist» befindet eioh
im Gehäuse 50 oberhalb der perlen« Wiederum eind swei Hsltesiebt 55 wa& 56 «uia festhalten der perlen in der
gewUnsohten Zone rorgeeehen. Der Kolben 52 ist ringsum
mit praktisch reibungslosen Abdiohtungsringen 57 versehen. Bas su untersuchende fluide Medium wird an der
Zuleitung 58 eingeführt, strömt duroh die Perlen und
durch den hohlen Terbindungeano 53 in Richtung der
Pfeile naoh aufien· Die Quellung ums Kontraktion der
Perlen führt au einer Auf- bzw, Abwärtsbewegung des
Kolbens 52»die wie bei äen vorstehend beschriebenen
Aueftthrungsforsen über den Arm 54 &'*? ein geeignetes
Ableaesystam tbertraje^ wird, in dissem fall ist jedooh mit dem Axe 54 ein (?ewioht 56 verbunden, das den
Kolben 52 Bit dem Perlenbett in Berührung hält. Sine
Toluftauadekaaji Ser Perlen wirkt gegen die Kraft des
Oewioht«. Ziehen @l^h Si^» Perlen sues&saen, so rfird der
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s© gsoß g® ©elE
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der ^@u^gemittelakti¥ität
HolaXität)» wähjfetid äi$ b@i dy/at ^ θ»
Meßwerte de? Summe aus IiSBtugamittelfilctlTltät tmd
Viskoaität eat8preohes$ wocex άτ/dt in iil/eia. an
gegeben sindo
. I
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<i Glycerin | feaip« | »V άγ/it β 0 |
κ? dv/dt
P |
■ 0,496. |
0,0 (BgO) | 20,3 | 161 | 205 | |
5,0 | 20*3 | 154 | 199 | |
30,0 | 21,1 | 116 - | 183 | |
45,0 | 22β0 | 95 | 195 | |
60,0 | 23*0 | 13 | 245 | |
75,0 | 24 | 34 | 405 | |
0,0 (H2O) | 24 | 162 | - 205; |
Die Erfindung hat gegenüber den bekannten: Verfahren
weitere Vorteile und Anwendungeiodglichkeiteii»
mit bekannten, ViekoeimeterR ist die vorliegende
tung seiir einfach gebaut« Hit ihrer Hilfe Jcarm
direkte Messung der LöeungsmittelphaaeG durcligeiUbrt
werden, d.hc ee braucht kein indirektes Terf.Jireß angewendet su werden« Sie Versuche können äußert schnell
durohgefUhrt werden, ohne daß die probe zerstgjt wird.
Heben der vorteilhaften Anwendbarkeit bei der Messung
der Viskosität von Blut kann die Viskositätsmessung
gemäß der Erfindung auch auf andere ICörperflüssigkeiten
und bei analytischen Arbeiten auf verwandten Gebieten angewendet werden.
Die Erfindung wurde vorstehend in einigen Einzelheiten
eur Erläuterung und zum besseren Verständnis beschrieben) es können natürlich gewisse Änderungen und Abwandlungen
vorgenommen werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung
verlassen wird.
- Ansprüche -
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Claims (1)
- oäaooäa ©äaos?om aät ©InesWä& Mi©2?1b®i'» nach aan symmetri des \nderung einesaaoli, dia aue einem Polymerisatgebildet Bind.409821/09084· Verfahren nach Anepruoh 3, dadurch gekennzeichnet, das nan ein vernetstes Mischpolymerisat einer Poly-Tinylarylverbindung und einer Monovinylarylverbindung verwendet.ο Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennseiohnetv das «an ein aus Divinylbenzol und fttyrol gebildetes MiBOhpolyaerisat rerwendet.6. Terfahren nach Anepruoh 3, dadurch gekennzeichnet, daB «an ein Polymerisat alt fixierten ionleohen Gruppen und Waeeer als fluide* Medium verwendet.7» Verfahren nach Anepruoh 3» dadurch gekennseiohnet, daB «an Polymerisat ohne fixierte Ionische Gruppen und eine organische Flüssigkeit als fluide» Medium verwendet.8* Verfahren naoh Anepruoh 1, dadurch gekennzeichnet, dal aan Tor der ersten Bestimmung des Teilohenvolumens die feilchen sit eines fluiden Hedlus in Berührung bringt» das praktisch frei von gelüsten Stoffen 1st» und swar in einer solohen Menge, die auereloht, us die Wirkung τοη früher verwendeten fluiden Medien und gelüsten Stoffen auesueohalten·9· Verfehren naoh Anspruch 1, dadurch gekenneelohnet, daB «aan ein f luides Mediua alt gelösten ntof f en als unbekannte Gröfie verwendet und die gesessene Volumänderung des unbekannten, den gelüsten Stoff enthaltenden Mediums sit der Volumänderung eines bekannten fluiden Mediums in der glelohen Hingebung vergleicht, um Werte über dae unbekannte fluide Medium tu erhalten, die dessen freier Energie proportional sind·409821 /0908~ 21 -to» Verfahren sur gewinnung von M@@werten, die der Viskosität einse fluiden Mediums im Vergleich au der von anderen fluiden Medien proportional sind, dadurch gekennzeichnet, daß man in einer Kammer mit einer Vielzahl von Teilchen mit einem molekularen Gitter» das im fluiden Medium quellbar, aber nicht löslich ist, die teilchen mit dem fluiden Medium in.. Berührung bringt» um die Teilchen in Abhängigkeit von der Aktivität des fluiden Mediums zu quellen oder zu kontrahieren, daß man zunächst den Brück der mit der Flüssigkeit in Berührung stehenden Teilchen auf die Kammer bestimmt, «ii@ Teilchen einer Strömung ■ des fluiden Mediums mit einem konstanten Volumen aussetzt und hierbei die Druckänderung der Teilchen mißt, wobei die Druckänderung der Viskosität des fluiden Mediums im Vergleich zu anderen fluiden Medien direkt proportional istoο Verfahren sur Gewinnung von Meßwerten, die der Viskosität eines fluiden Mediums in Bezug auf andere fluide Medien proportional gind, nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daS man symmetrisch® Teilchen verwendet und die Messung der Druckänderung u&t®r Aufrechterhaltung eines konstanten Volumens durchfährt.12a Verfahren naoh Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daS man sphärische Teilchen verwendet, die aus einem praktieoh hystereeefreieäe vernetzten Polymerisat gebildet sind.4 09821/090813o Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß* man ein vernetztee Mischpolymerisat aus einer Polyvinylarylverbindung und einer Monovinylarylverbindung verwendet.14-· Verfahren nach Anspruoh 13, dadurch gekenaseiohnet, daß man ein aus Divinylbenzol und Styrol gebildetes Mischpolymerisat verwendet»15» Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Polymerisat mit fixierten ionischen Gruppen und Wasser als fluides Medium verwendet«16. Verfahren naoh Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man ein von fixierten ionischen Gruppen freies Polymerisat und eine organische Flüssigkeit als fluides Medium verwendet.17* Verfahren naoh Anspruoh 10, daduroh gekennzeichnet, daS man vor der ersten Bestimmung des Druckes die Teilchen mit einem fluiden Medium in Berührung bringt, das praktisch frei von gelüsten Stoffen ist,.und zwar in einer Menge, die ausreicht, um die Wirkung von zuvor verwendeten fluiden Medien und gelüsten .Stoffen auszuschalten.18ο Verfahren nach Anspruch 10, daduroh gekennzeichnet, daß das den gelösten Stoff enthaltende fluide Medium eine unbekannte Größe darstellt und daß man die gemessene Druckänderung des unbekannten, den gelüsten Stoff enthaltenden fluiden Mediums mit der Druckänderung eines bekannten fluiden Mediums in der gleiohen Umgebung vergleicht, um Paten über das unbekannte fluide Medium zu erhalten, die dessen freier Energie proportional sind·409821/090819* Vorrichtung zur Gewinnung von Meßwerten» die der Änderung der Vielcoeität eines flulden Mediums proportional sind, gekennzeichnet durch eine Kammer» die eine Vielzahl von Teilchen mit einem molekularen Gitter enthält, das in dem fluiden Medium quellbar, aber nicht löelioh ist, mit der Kammer in Verbindung etehende Zu- und Ableitungen, um dae fluide Medium mit den leuchen in Berührung zu bringen; Elnrloh- - tungen mit konstantem Volumen zum Hindurohleiten dee fluiden Mediums duroh die Kammer» und Einrichtungen zum Messen von Volumänderungen der Teilchen bei einem konstanten Brück, wobei die Volumänderungen dadurch erzeugt werden, daß die Veilchen zunächst duroh das fluide Medium solvatisiert werden und anschließend das fluide Medium bei konstantem Volumen hindurchgeleitet wird.2Oo Vorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daB die Kammer eine Vielzahl von sphärischen Teilohen aus einem vernetzten Mieohpolymerisat enthalt.21· Vorrichtung nach Anspruch 20, daduroh gekennzeichnet, dae das Mischpolymerisat aus Divinylbenzol und Styrol gebildet ist.22. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Messung von Änderungen in den Teilchen, eine Kamner enthalten, die zwecks Aufrechterhaltung eines konstanten Druckes nach außen offen ist, daß die Teilchen die Kammer praktlsoh ausfüllen und in der Kammer ein bewegliches Teil mit der Oberfläche der Teilchen in Berührung steht, wobei sich das bewegliche Teil in Berührung mit den Teilchen bewegt, wenn diese in Berührung mit einem409821/0908solvatisierenden fluiden Medium quellen oder sioh zusammenzieheno23o Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer zylindrisch und das bewegliche Teil als Kolben in der Kammer ausgebildet ist.24c Vorrichtung zur Gewinnung von Meßwerten, die der Viskosität eines fluiden Mediums proportional sind, gekennzeichnet durch eine Kammer mit einer Vielzahl von !Teilchen mit einem molekularem Gitter, das im fluiden Medium quellbar, aber nicht löslich ist, mit der Kammer in Verbindung stehende Zu- und Ableitungen» um das fluide Medium mit den Teilchen in Berührung zu bringen; Einrichtungen mit einem konstanten Volumen zum Hindurchleiten des fluiden Mediums durch die Kammer; und Einrichtungen zur Messung von Druckänderungen der Teilchen, bezogen auf die Innenflächen der Kammer bei einem konstanten Teilchenvolumen? wobei die Druckänderungen dadurch bedingt sind, daß die Teilchen zunächst durch das fluide Medium solvatisiert werden und das fluide Medium anschließend mit einem konstanten Volumen hindurchgeleitet wird.25ο Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer ein hohles Bourdon-Rohr und das bewegliche Teil einen frei beweglichen Halterungskopf an einem Ende des Bourdon-Rohres darstellt a409821/090826o Vorrichtung nach. Anspruch. 24-1 dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Messung der Änderungen in den Teilchen eine Kammer mit einem beweglichen Seil aufweisen» das in der Kammer zwei Abteilungen bildet, wobei die Teilchen die erste Abteilung ausfüllen und eine Gasquelle unter geregeltem Druck mit der zweiten Abteilung verbunden ist, derart, daS eine Quellung bzw» Kontraktion der Seuchen das bewegliche Teil bewegt, wodurch das Gas in der zweiten Abteilung zusammengedrückt bzw«, ausgedehnt wird.27» Vorrichtung naoh Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer eine Vielzahl von sphärischen Teilchen aus einem vernetzten Mischpolymerisat enthält.28ο Vorrichtung naoh Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischpolymerisat aus Divinylbenzol und Styrol gebildet ist.40 98 2 1/09 0 8Leerseite
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