DE2354955A1 - Elektromotor - Google Patents
ElektromotorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K16/00—Machines with more than one rotor or stator
- H02K16/02—Machines with one stator and two or more rotors
- H02K16/025—Machines with one stator and two or more rotors with rotors and moving stators connected in a cascade
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R39/00—Rotary current collectors, distributors or interrupters
- H01R39/02—Details for dynamo electric machines
- H01R39/04—Commutators
- H01R39/06—Commutators other than with external cylindrical contact surface, e.g. flat commutators
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Description
Anlage 5 zu Patentanmeldung KEGtf&SJt-Elektromotor Blatt 1
Erfinder und Anmelder Reinhold Guide 2322 Lütjenburg Holstein
- M£t 15 ~~
Beschreibung des Prinzipes und der beiden Zeichnungen
Am Schluß der Beschreibung wird der Hauptansprüch gesondert
formuliert.
Der Anspruch auf Erteilung eines Patentes wird dadurch begründet, dass sich mit Hilfe dieser-Erfindung folgende technische Möglichkeiten
ergeben:
I1Ur die Drehrichtung sei angenommen, dass eine Linksdrehung bei
Blick auf die Stirnseite der abtreibenden Welle positiv(+) sei,
die entgegengesetzte Rechtsdrehung sei negativ (~)
Wenn beide Rotoren in gleicher Drehrichtung laufen, addieren sich
die beiden Drehzahlen nij. und n2 zu einer Höchstdrehzahl η res ..
in gleicger Drehrichtung. Die Gesamtdrehzahl, die sich an der
Welle des Innenläufers einstellt ist eine Resultierende.
η res = (+n1) + (+n2) η res * (-ni) + (-n2)
Wenn die beiden Drehzahlen n1 und n2 in ihrer Drehrichtung
entgegengesetzt verlaufen, ergibt sich folgende Addition :
η res = (+n1) + (-n2)
/ ■ y.
l n2) \ff
(+ η L) J
Durch die an der Abtriebswelle jeweils entstehenden, resultierenden
Drehzahlen und Drehrichtungen ergeben sich für die Anwendung der Erfindung folgende Vorteile gegenüber normalen,
bisher bekannten Elektromotoren :
Die dem Rotorpaar zugeführte elektrische Leistung wird bei
jeder Drehzahl und Drehrichtung annähernd als mechanische
Leistung an der Abtriebswelle abgegeben.
Durch Variation der eingespeisten, elektrischen Leistung kann der REGUSYN-Elektromotor stufenlos geregelt werden und
jede beliebige Drehzahl zwischen Stillstand und Höchstdrehzahl einnehmen. 509819/0194 .
Anlage 5 zu Patentanmeldung Rl6iT^^^^&fiift§»*ötor Blatt 2
Da sich die Höchstdrehzahl aus zwei sich addierenden Einzeldrehzahlen
zusammensetzt, kann sie doppelt so groß sein wie die Höchstdrehzahlen anderer vergleichsweisen Konstruktionen.
Der REGUSYN- Elektromotor kann ohne Vorhandensein einer Drehzahluntersetzenden
Einrichtung wie Getriebe udgl. extrem langsam laufen.' Eine Drehzahl von beispielsweise einer Umdrehung pro
Stunde ist problemlos realisierbarl
Der EEGUSYIi-Elektromotor hält seine Drehzahl automatisch konstant.
Er bedarf keiner besonderen, zusätzlichen Regeleinrichtung.
LastSchwankungen und Schwankungen der Betriebsspannung werden
im Motor selbst ständig automatisch korrigiert bzw.kompensiert,
die eingestellte Drehzahl bleibt somit konstant.
+n1 ■ 1000 U/Min -n2 = 900 U/Min η res = +100 U/Min
Bei Erhöhung der Last an der Abtriebswelle werden beide Rotoren ca.gleich stark gebremst
+n1 = 990 U/Min -n2 = 890 U/Min η res = + 100 U/Min
Somit hat also der vorgenommene Lastwechsel keine Änderung der Drehzahl bewirkt.
Das Drehmoment kann dem jeweiligen Belastungszustand durch Variation der eingespeisten Leistung angepasst werden
Grundsätzlich sind mehrere konstruktive Lösungsformen möglich, die wichtigsten sind jedoch die radiale Kopplung zwischen
Außenläufer(2) und Innenläufer(3) siehe Anlage 2A, sowie die
achsiale Kopplung zwischen Außenläufer(10) und Innenläufer(21)
siehe Anlage 2B.
509819/019 4
Anlage 5 zu fatentanaieldung BEGilSYIT-Erektromotor Blatt?
Beschreibung der Zeichnung siefee Anlage 2 A /
Gewählt wurde als Beispiel die Anordnung eines normalen, vierpoligen WfeefLselstrom-Synchronmotors als Außenläufer und eines
Gleichstrommotors als Innenläufer.
Das REGUSYN-Prinzip ist jedoch auch umgekehrt realisierbar, auch
die Verwendung von zwei Wechselstrommotoren, oder zwei Gleichstrommotoren
ist technisch möglich. · .
(1) ist die Feldspule des außenliegenden Wechselstrommotors
(2) ist der sich drehende Außenläufer mit schräg gewunden verlaufen
der Schichtung der Rotorbleche ; .
(3) ist der Innenläufer in Form eines normalen Gleichstrommotors.
Der dem Innenmotor zugeordnete Statorring dreht sich zusammen mit dem Außenläufer(2) in gleicher Drehrichtung
und mit gleicher Drehzahl. '
Zwei stirnseitig auf dem Innenmotor aufliegende Schleifringe (4·)dienen zusammen mit den Bürstenpaaren (6) und (8)
und dem dreigeteilten Scheibenkollektor (7) der Stromzuführung für den inneren Rotor(3)
Die mit dem Innenläufer fest verbundene Welle (11) ist in
einer kurzen Buchse(5) und zwei langen Buchsen(1,0) gleitend
gelagert. Die Lagerbuchse(9) dient als Gleitlager für den
kompletten, sich drehenden Gleichstrommotor.
Achsiale Kopplung von zwei gleichartigen Gleichstrommo.toren.
Auf den Isolierstoffseheiben(T)und(2) sind die Bürstenpaare
(14) und (15) montiert. Das Bürstenpaar (14) dient der Stromzuführung zu dem Kollektor (13) des oben liegenden Außen*
. läufers (10). . ;
Das Bürstenpaar .(15) führt dem untenliegenden, sich drehenden
Motor den Strom zu. Von dem mitlaufenden Schleifringpaar
(17)erfolgt die Stromleitung über durchgeführte
. 509819/0194
Anlage 5 zu Pat ent ai'.me I dung REG [JSYN-El ektromo tor Blatt /f
zu dem auf dem inneren Rotor (21) aufliegenden dreiteiligen Kollektor (5)
(3) ist eine auf dem unteren Motor angeordnete Isolierstoffscheibe,
die das Schleifringpaar (1?) trägt und als Radiallager für einen umlaufenden Kugelkranz dient. Das äußere Gegenlager
für den Kugelkranz ist als Ring (16) in das Gehäuse (6) eingepresst.
Auf der Montageplatte (4) sind die Kontaktbursten (18)
isoliert montiert.
(7) ist ein Kugellager, in das die Welle (22) eingepasst ist.
Die Welle (22) ist in der Bohrung der Welle (9) drehbar
gelagert.
(11) ist ein dem oberen Motor zugeordneter permanentmagnetischer
(11) ist ein dem oberen Motor zugeordneter permanentmagnetischer
Polring.
(20) ist ein dem unteren Motor zugeordneter permanentmagnetischer Polring.
(20) ist ein dem unteren Motor zugeordneter permanentmagnetischer Polring.
Das Gehäuse (12) des oben gezeichneten Motors steht still, es ist mit dem Gehäuse (6) fest verbunden.
Das Gehäuse (19) dreht sich mitsamt dem ganzen, darin untergebrachten
Motor angetrieben durch die Welle (9)
509819/019
Claims (1)
- ■;ff> 235495SAnlage 5 zu Patantanmelduag RSEfUSYH- Elektromotor Blatt Anmelder und Srfinder Reinhold Guide 2J22 Lütjenburg Markt 15 H a u ρ t a η s ρ r u c ηDas durch den Hauptanspruch zu schützende Grundprinzip der Erfindung beruht auf der Verwendung mehrerer, mindestens aber zwei sich unabhängig voneinander drehender Rotoren in einem Motor bzw. in einer Motoreinheit.Der Rotor des Motors I ist mit dem Stator des Motors II fest verbunden und dreht denselben mit gleicher Drehzahl und Drehrichtung. In dem sich drehenden Stator II läuft der Rotor II Die Drehrichtungen der beiden Rotoren können je nach angelegter Stromrichtung nach Belieben gleichlaufend, oder gegeneinanderlaufend sein. Man kann mit festen, oder veränderbaren Drehzahlen die resultierende" Drehzahl an der Abtriebswelle erzielen. Die dem Hauptanspruch zugrundeliegenden Formeln lauten wie bereits in der" Beschreibung beschrieben:η res = (+n1) + (+n2) Bei der Verwendung von mehr als zweiη res = (-n1) + (-n2) Rotoren in einer REGUSYN-Motoreinheitη res = (+n1) + (-n2) erweitern sich die Formeln entsprechend,η res = (-n1) + (+n2) . ·Durch Anwendung des geschilderten Motorbauprinzipes erhält man einen Elektromotor, dessen Drehzahl stufenlos regelbar ist von extrem langsam bis zu einer konstruktiv bedingten Höchstdrehzahl.Z u s a t ζ a η s ρ r u c hDurch die in der Bescthreibung bereits näher erläuterten technischen Eigenarten des REGUSYN Prinzipes stabilisiert sich die Drehzahl des REGirSYN-Elektromotors automatisch ohne Aufwand an besonderen, zusätzlichen Regeleinrichtungen. -c η QQϊ Q / Π 1 QL
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732354955 DE2354955A1 (de) | 1973-11-02 | 1973-11-02 | Elektromotor |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732354955 DE2354955A1 (de) | 1973-11-02 | 1973-11-02 | Elektromotor |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2354955A1 true DE2354955A1 (de) | 1975-05-07 |
Family
ID=5897107
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732354955 Pending DE2354955A1 (de) | 1973-11-02 | 1973-11-02 | Elektromotor |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2354955A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2365235A1 (fr) * | 1976-09-21 | 1978-04-14 | Sonceboz Sa | Dispositif moteur electrique et applications de celui-ci |
CN106130221A (zh) * | 2016-08-04 | 2016-11-16 | 珠海格力节能环保制冷技术研究中心有限公司 | 转轴、转轴的装配方法、电机 |
-
1973
- 1973-11-02 DE DE19732354955 patent/DE2354955A1/de active Pending
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2365235A1 (fr) * | 1976-09-21 | 1978-04-14 | Sonceboz Sa | Dispositif moteur electrique et applications de celui-ci |
CN106130221A (zh) * | 2016-08-04 | 2016-11-16 | 珠海格力节能环保制冷技术研究中心有限公司 | 转轴、转轴的装配方法、电机 |
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