DE2344451C2 - 7-[β-Aminoacylamino]-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsäure-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Mittel - Google Patents
7-[β-Aminoacylamino]-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsäure-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische MittelInfo
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Description
(a) eine 7-Amino-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsäure
der allgemeinen Formel
H2N-, (
yy-
CH2-S-R3
COOM
COOM
(Π)
worin R3 und M die in Anspruch angegebenen
Bedeutungen haben,
mit einem jJ-Aminocarbonsäurederivat der
allgemeinen Formel
R1
H-C-CH2-COOH
X
X
(HI)
worin Ri die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat und X eine geschützte Aminogruppe
bedeutet oder
mit einem reaktionsfähigen Derivat davon acyliert und anschließend erforderlichenfalls die
Aminoschutzgruppe entfernt; oder
eine 7-acylierte Aminocephalosporansäure der
allgemeinen Formel
I J-CH2-OCOCHj
COOM
(IV)
worin R- und M die oben angegebenen Bedeutungen haben und X' eine Aminogruppe
oder eine geschützte Aminogruppe bedeutet,
mit einem Nuclenphil der allgemeinen Forme!
mit einem Nuclenphil der allgemeinen Forme!
R,SH (V)
worin Rj die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat. umsetzt und dann erforderlichenfalls
die Aminoschutzgrrrpe entfernt.
Die Erfindung betrifft neue 7[/?-Aminoacylamino]-3-subslituierle-S-cephem^-carbonsäure-Denvate.
die eine wertvolle antibakierielle Aktivität aufweisen. Verfahren /u ihrer Herstellung sowie sie enthaltende
pharmazeutische Mittel.
Es sind bereits verschiedene Cephalosporine bzw. Cephemcarbonsäurederivate bekannt, die eine antibakterielle
Aktivität aufweisen, So sind beispielsweise in "den deutschen Öffenlegungsscnrifteri 16 70 600 Und
18600 anlibiotisch wirksame Cephalospofinverbindüngen
mit einer Aminöäcylamidögruppe in der 7-Slellung des Cephalosporinkerns bzw, antibiotisdh
wirksame 3'ThiadiazOlyllhio· und 3-Telfäzolylthiöcephälösporine
bekannt, die das Wachstum sowohl von gramnegaliven als auch von gramposiiiven Bakterien
hemmen.
Da aber einerseits die antiobakterielle Wirksamkeit der bihser bekannten Cephalosporine doch gewissen
Beschränkungen unterliegt, andererseits das Auftreten von durch Mutation entstandenen, gegenüber den
bekannten Cephalosporinen resistenten Mikroorganis-
ω menstämmen nicht ausgeschlossen werden kann, war
Aufgabe der Erfindung die Suche nach neuen antibäkte*
riell wirksamen Verbindungen mit einer noch höheren
antibaktefieilett Aktivität, die ferner die Möglichkeit
bieten, der Entwicklung von resistenten Mikroörganis^
men entgegenzuwirken.
ßs wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe erfindungsgeinäß gelöst werden kann durch neue
[SAili
bonsäure-Derivate der nachstehend angegebenen allgemeinen
Formel (I), die eine deutlich höhere antibakterielle Aktivität aufweisen als einschlägige Handelsprodukte
(vgl. das v/eiter unten folgende Vergleichsbeispiel) und durch das Verfahren zu ihrer Herstellung.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der Verbindungen I ist dadurch gekennzeichnet, daß
man in an sich bekannter Weise
(a) eine Z-Amino-S-substituierteO-cephem^carbonsäure
der allgemeinen Formel
m
COOM
worin R3 und M die angegebenen Bedeutungen
haben,
mit einem /9-Aminocarbonsäurederivat der allgemeinen
Formel
H-C-CH2-COOH
(IFl
worin R, die angegebene Bedeutung hat und X eine geschützte Aminogruppe bedeutet, oder
mit einem reaktionsfähigen Derivat davon acyliert and anschließend erforderlichenfalls die Aminoschutzgruppe
entfernt; oder
eine 7-acyIierte Aminocephalosporansäure der allgemeinen Formel
H -C-CH2CONH-, /'
X'
"J-CH2-OCOCH3
(IV)
COOM
worin Ri und M die angegebenen Bedeutungen
haben und X' eine Aminogruppe oder eine geschützte Aminogruppe bedeutet, mit einem Nuclt- "phil der allgemeinen Formel
R3SH V
worin R3 die angegebene Bedeatunr hat,
umsetzt und dann erforderlichenfalls die Aminoschutzgruppe entfernt.
Die erfindungsgemäßen 7-[/?-Aminoacylamino]-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsäure-Derivate
der allgemeinen Formel
R1
H-C-CH2CONH-, 1^
NH,
worin bedeuten:
CH2-SR3
(D
45
50
Ri eine Phenyl- oder Thienylgruppe, R3 eine 3-MethyI-1,2,4-thiadiazol-5-yl-,
5-Methyl-l,3.4-thiadiazolyl-, 1 -Methyl-1 H-tetrazolyl- oder
2-Methyl-2Htetrazolylgruppe und M ein Wasserstoffatom oder ein nicht-toxisches,
pharmazeutisch verträgliches Kation,
60
Weisen eine höhe antibakterielle Aktivität auf und
verhindern wirksam: das; Wachstum einer Vielzahl· von
Mikroorganismen einschließlieh der grarnpositiven und
grarrinegativeri Bakterien- In bezug auf ihre äntibäkterielle
Wirksamkeit sind sie den einschlägigen Händeisprodukfen
eindeutig überlegen, wie die in dem weiter unten folgenden Vergleichsbeispiel angegebenen Er^
gebnisse von Verglcichsversuchcn belegen,
Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ferner pharmazeutische Mittel, die dadurch gekennzeichnet
sind, daß sie alc Wirkstoff eine Verbindung der
vorstehend angegebenen allgemeinen Formel (I) in Mischung mit einem pharmazeutisch verträglichen
Träger oder Verdünnungsmittel enthalten, das für die orale oder parenteral Verabreichung geeignet ist. Die
Träger oder Verdünnungsmittel sind organischer oder anorganischer Natur.
Die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Mittel können in fester Form, z. B. in Form von Kapseln,
Tabletten oder Dragees, oder in flüssige.· Form, z. B. in Form von Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen,
vorliegen. Gewünschtenfalls können die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Mittel zusätzlich noch weitere
Hilfssubstanzen enthalten, wie z. B. Stabilisatoren, Netzmittel oder Emulgiermittel, Puffer oder andere, auf
diesem Gebiet üblicherweise verwendete Zusätze.
Wenn auch die Dosierung der antibakteriell wirksamen erfindungsgemäßen Verbindungen in Abhängigkeit
von dem Alter und dem Gesundheitszustand des Patienten abhängt, hat sich eine durchschnittliche
Einzeldosis von etwa 100 mg. 250 mg und 500 mg Verbindung als wirksam zur Behandlung von Erkran
kungen erwiesen, die durch eine bakterielle Infektion
hervorgerufen werden. Im allgemeinen können Mengen zwischen 10 mg und etwa 1000 mg oder auch noch
höhere Mengen verabreicht werden.
Der hier verwendete Ausdruck »pharmazeutisch verträgliches Kation« steht für im wesentlichen
nichttoxische Kationen, wie solche der Alkalimetalle,
z. B. Natrium und Kalium.
Der Ausdruck »geschützte Aminogruppe«, für den das Symbol X in der Formel (MI) steht, bezeichnet einen
Aminöfest mit einer Schutzgruppe, wie Benzyloxycarbohyl,
4jNitroben2yloxycarbonyl,
4-BrombenzyloxycarbonyI,
4iMethoxybenzyIoxycarbonyi, 3,4-Dimethoxybenzyloxycarbonyl,
4-(Phenyläzo)benzyloxycäfbönyl,
4-(4-Methoxyphenylazo)benzyIoxycarbonyl,
t-Butoxycarbonyl, t-Pentyloxyearbonyl,
Isopropoxycarbonyl,
Diphenylmethoxycarbonyl,
2-PyridyImethoxycarbonyl,
^^-Trichloräthoxycarbonyl,
2,2,2-Tribromäthoxycarbonyl,
1 -Cyclopropyläthoxycarbonyl,
3-Jod-propoxycarbonyl,
2-Fun'uryIoxycarbonyl,
1 - Adamantyloxycarbonyl,
S-Chinolyloxycarbonyl.Trifluoracetyl,
Trityl, 2-NitrophenyIthio,
2,4-DinitrophenyIthio,2-Hydroxybenzyliden,
2-Hydroxy-5-chlorbenzyliden,
2-Hydroxy-1 -napbthylmethyien,
S-Hydroxy-'t-pyridylmethylen,
l-lVtethoxycarbonyI-2-propyliden,
1 -Äthoxy-carbonyl-2-propyIiden,
S-Äthoxycarbonyl^-butyliden,
1 - Acetyl-2-propyliden,
1 -Propionyl-2-propyliden,
1 -Benzoyl-2-propyliden,
13-Bis-(äthoxycarbonyl)-2-propylides,
l-(N-M':thylcarbamüyI)-2-propyIiden,
1 -(N1N- DimethyIcarbamoyl)-2-propyliden,
1-[N-(2 Methoxyphenyl)carbamoyl]-2-picpyüder.,
1 [N-(4 Methoxyphenyl)carbamoyl]-2-propyliden,
]-(N-PbenylcarbamoyI)-2-propyIiden,
2-Äthoj-ycarbonylcyclopentyliden,
2-ÄthoxycarbonylcycIohexyIiden,
2-Acetylcyciohexyliden und
SJ-Dimethyl-S-oxocyclohexyliden.
Weitere Beispiele für geschützte Amino sind die Säuresalze der freien Aminogruppe wie Hydrochloride, Hypobromide und Hydrojodide.
Weitere Beispiele für geschützte Amino sind die Säuresalze der freien Aminogruppe wie Hydrochloride, Hypobromide und Hydrojodide.
Die Acylierungsreaktion kann in üblicher Weise
durchgeführt werden, z. B. in einem Lösungsmittel, wie Aceton, Dioxan, Acetonitril, Chloroform, Äthylenchlorid,
Tetrahydrofuran. Äthylacetat. Dimethylformamid, Pyridin oder Wasser, oder irgendeinem anderen
geeigneten organischen Lösungsmittel. Die Reaktion kann vorzugsweise unter Kühlen oder bei Raumtemperatur
durchgeführt werden.
Wenn das /J-AminoLarbonsäure-Derivat der Formel
(III) in Form der freien Säure oder des Salzes eingesetzt wird, kann die Acylierungsreaktion in Gegenwart eines
Kondensationsmitte's wie N.N'-Dicyclohexylcarbodiimid
oder Thionylchlorid, durchgeführt werden. Geeignete reaktionsfähige Derivate der jS-Aminocarbonsäure-Derivate
der Formel (111) sind Carbonsäurehalogenide,
aktive Amide, aktive Ester. Säureanhydride oder gemischte Anhydride mit anderen Carbonsäuren.
Die Acylierungsrekation kann auch durchgeführt werden, nachdem die 7-Amino-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsäure
der Formel (II) mit einem Silylierungsmittel. wie Chlortnmethylsilan. Llis-[N,N-trimethyliilyljacetamid
oder N Trimethylsilylacetamid, behandelt worden ist.
r„; Nach der Acylierung werden, falls erforderlich, die
Schutzgruppe vom Aminörest und die Silylgruppe
entfernt.
Die Reaktion zur Entfernung der Schutzgruppe Vom Aminörest kann ίη sich bekannter Weise durchgeführt
Werden, z. B. durch Behandlung des Acylierungsprodukts
mit Säuren, wie Ameisensäure oder Trifluoressig^
säure, oder durch katalytische Reduktion, in Abhängigkeit von der jeweils zu entfernenden Schutzgruppe.
Di» Abspaltungsreaklion unter Verwendung von
Säuren kann beispielsweise für solche Verbindungen eingesetzt werden, die als Schutzgruppe z. B. Benzyloxycarbonyl,
substituiertes Benzyloxycarbonyl, Alkoxycarbonyl, substituiertes Alkoxycarbonyl, Aralkoxyearbonyl,
Adamantyloxycarbonyl,Trityi,substituiertes Phenylthio,
substituiertes Aralkyliden, substituiertes Alkyliden oder
ίο substituiertes Cycloalkyliden aufweisen. Die katalytische
Reduktion ais Abspaltungsreaktion kann auf solche Verbindungen angewandt werden, die als Schutzgruppen
z. B. Benzyloxycarbonyl, substituiertes Benzyloxycarbonyl oder 2-Pyndylmethoxycarbijnyl enthalten,
π Wenn die Schutzgruppe eine Trifluoracetyl-Gruppe ist, kann sie durch Behandlung des Acylierungsproduktes
mit Wasser entfernt werden. Wenn die Schutzgruppe Halogenalkoxycarbonyl- oder 8-Chinolyl-oxycarbonyl
ist, kann sie durch Behandlung des Acylierungsproduktes mk Kupfer oder Zink entfernt werden.
Die Entfernung der Silylgr.^pe, die in der Regel
leicht durch die nachbehandlung d_s Acylierungsreaktionsproduktes
in der Acylierungsreaktion entfernt wird, kann durch Behandlung des Acylierung«reaktionsproduktes
mit Wasser erfolgen.
LMe Reaktionen zur Entfernung der Schutzgruppen am Aminörest und der Silylgruppe können ohne
Isolierung des Acylierungsreaktionsproduktes aus dem Reaktionsmedium erfolgen.
Die Umsetzung einer 7-acylierten Aminocephalosporansäure
der Formel (IV) mit einem Nucleophil der Formel (V) kann in einem Lösungsmittel, wie Wasser,
Aceton, Chloroform. Nitrobenzol, Dimethylformamid. Methanol, Äthanol. Dimethvlsulfoxid oder irgendeinem
anderen geeigneten organischen Lösungsmittel, durchgeführt werden. Die Reaktion kann bei Raumtemperatur
oder unter Erwärmen ausgeführt werden. Wenn das Nucleophil der Formel (V) in Form des freien Thiols
verwendet wird, wird die Reaktion vorzugsweise in Gegenwart einer Base ausgeführt, z. B. eines Aikalime·
tallhydroxids, eines Alkalimetallcarbonate, eines Alkalirnetallbicarbonats oder eines Trialkylamins. Wenn die
7-acyiierte Aminocephalosporansäure der Formel (IV). in der X' eine geschützte Aminogruppe bedeutet.
eingesetzt wird, können die gewünschten Ve-bindungen der Formel (I) dadurch erhalten werden, daß man die
Schutzgruppe an der Aminogruppe in üblicher Weise wie oben dargelegt entfernt.
Es ist allgemein bekannt, daß die Mehrzahl der
Verbindungen der Formel (I) ein asymmetrisches Kohlenstoffatom hat und deshalb in zwei optisch
aktiven isomeren Formen, den D- und L-Formen,
vorliegt. Die Erfindung umfaßt sowohl die D- als auch du." L,-Formen und die DL-Gemische dieser Verbindun-
gen.
Die für das Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Reaktionskomponenten sind im Handel
erhältlich oder können nach üblichen, allgemein bekannten Verfahren oder nach Analogieverfahren, die
auf die Herstellung solcher Reaktionskomponenten anwendbar sind, hergestellt werden.
Gemäß -dem . Verfahren der Erfindung kann ein
Niederschlag, der sich während der Reaktion bildet, aus dem Reaktionsgemisch nach Verfahren, wie sie
üblicherweise hierfür eingesetzt werdent enifcrnt
werden, und die erhaltenen Reaktionsprodukte können den routinemäßig eingesetzten Reinigungsverfahren
unterworfen werden z, B, einer Umkristallisation aus
einem geeigneten Lösungsmittel oder einem Lösungsmittelgemisch.
Die Verbindungen der Formel (I) können nach üblichen Methoden der Salzbildung aus den Säuren in
ihre pharmazeutisch verträglichen, im wesentlichen nicht-toxischen Salze überführt werden, z. B. durch
Umsetzung mit einem Alkalimetallhydroxid, einem Alkalimetallbicarbonat, einem Alkalimetalicarbonat,
oder einer organischen Base. Die Natriumsalze sind bevorzugt. Das bevorzugte Verfahren zur Herstellung
der Salze besteht darin, daß die Säure in einem Lösungsmittel gelöst wird, tn dem das Salz unlöslich ist,
und daß dann eine Lösung der salzbildenden Verbindung der Base zugegeben wird. Dabei fällt das Salz als
Niederschlag aus dem Reaktionsgemisch aus.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele erläutert.
Pivaloylchlorid (4.9 g) wurde auf einmal zu einer trockenen Acetonlösung(150 ml) von 3-(N-tert.-Butoxycarbonylamino)-3-phenyl-DL-propionsäure
(10,8 g) und Triäthylamin (4.1 g) unter Rühren bei - 10 bis -15°C
gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde 1 Stunde bei —10 bis - 15rC gerührt. Dann wurde auf einmal bei
-30 bis -40° C unter Rühren ein Gemisch von
7-Amino- 3-(5-methyl-1 3,4-thiadiazoI-2-yl)thiomethy!-3-cephem-4-carbonsäure
(14.0 g), Triäthylamin (12.2 g), Wasser (40 ml) und Aceton (160 ml) gegeben.
Das Gemisch wurde 1.5 Stunden lang bei —30 bis - 40° C und dann 1.5 Stunden lang bei Raumtemperatur
gerührt. Nachdem das Aceton aus dem Reaktionsgemisch unier vermindertem Druck entfernt worden war,
UuHe der erhaltene Rückstand mit Äthylacetat
gev,a,then Die VVasserschicht wurde abgetrennt, mit
JO°/oiger Salzsäure auf etwa pH 1 eingestellt und mit
Äthylacetat (1000 ml) extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Wasser und einer wäßrigen Lösung von Natriumchlorid gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet
und mit Aktivkohle behandelt Die organische Lösung wurde dann unter vermindertem Druck auf ein
Volumen von etwa 100 ml konzentriert, und das Konzentrat wurde filtriert, wobei
7-[3-(N-tert.-ButoxycarbonyIamino)-3-phenyl-DL-propionamido]-3-(5-methyl-l3.4-thiadiazol
2yl)thiomethyI-3-cephem-4-carbonsäure (1.48 g),
F. 150 bis 155° C (Zers.) erhalten wurde.
F. 150 bis 155° C (Zers.) erhalten wurde.
Die Mutterlauge wurde ebenfalls unter vermindertem Druck eingeengt, und der abgeschiedene Niederschlag
wurde filtriert als nur noch wenig Äthylacetat zurückblieb Dabei wurden 13 g des gleichen Produkts
erhalten.
IR (Nujol)
3350.1775,1710,1685.1660.1525 cm-'
UV (Phosphatpuffer, pH 6,4)
UV (Phosphatpuffer, pH 6,4)
Arat272mu,E=208
Die oben erwähnte 7-[3-(N-tert-ButoxycarbonyIamino)-3-phenyl-DL-propionamido]-3-(5-methyI-lr3,4-thiadiazoI-2-yI)-thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure
(1,0 g) wurde zu Seiger Ameisensäure gegeben, und das
Gemisch wurde 3 Stunden bei 400C gerührt Nachdem
das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck auf ein Volumen von etwa 5 ml eingeengt worden war,
wurden Wasser (etwa 2 ml) und Methylisobutylketon en:haltend Amberlite LA-I (etwa 5 ml) zum Rückstand
gegeben, Und das Gßmisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Der Niederschlag: wurde
filtriert, wobei ein schwach-gelbes Pulver von 7-(3-Airiino-3-phenyl-DL-propioriamido)-3-(5-methyill,J,4-thiadiazo!-2-y!)tniomelhyI-3-cephem-4-earbunsäure
(170 mg) erhalten wurde.
IR (Nujol)
3300,1760,1650,1590,1530 cm-'
to UV(Phosphatpüffer,pH6,4)
3-(N-lert.-Butoxycarbonylamino)-3-(2-thienyl)-DL-propionsäure (10,8 g) und Triäthylamin (4,04 g) wurden
in trockenem Aceton (200 ml) unter Rühren bei Raumtemperatur gelöst. Nach Abkühlen der Lösung auf
-10 bis -15° C wurde Pivaloylchlorid (4,82 g) auf einmal unter Rühren zur Lösung gegeben. Das Gemisch
wurde 1 Stunde bei - 10 bis - 15°C gerührt und dann
auf -40 bis -5O0C abgekühlt. Zum Gemisch wurde
eine Mischung aus 7-Amino-3-(5-methyl-l,3,4-lhiodiazol-2-yl)thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure
(13,76 g),
Triäthylamin (12,0 g), Wasser (4OmI) und Aceton
(160 ml) auf einmal gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde 1,5 Stunden bei -40 bis -400C und dann 2
Stunden be'. Raumtemperatur gerührt. Das Aceton wurde unter vermindertem Druck aus dem Reaktionsgemisch
entfernt, und der Rückstand wurde mit Äthylacetat gewaschen. Die wäßrige Schicht wurde
abgetrennt, mit 10%iger Salzsäure auf pH 1 eingestellt und mit Äthylacetat extrahiert. Der Extrakt wurde mit
Wasser und einer wäßrigen Lösung von Natriumchlorid gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, mit
Aktivkohle behandelt und dann unter vermindertem Druck konzentriert. Zum Konzentrat wurde Äther
gegeben, und das Gemisch wurde 3 Stunden gerührt. Der Niederschlag wurde abfiltriert, wobei 7-[3-(N-tert-
■Ό Butoxycarbonylamino)-3-(2-thienyl)-DL-propionamido]-3-(5-methyl-13,4-thiadiazoF-2-yi)thiomethyI-3-cephem-4-carbonsäure
(15,1 g) F. 130 bis 135°C (Zers.) erhalten wurde.
IR (Nujol)
3350,1780,1710,1690.1650 cm -'
UV (Phosphatpuffer, pH 6,4)
Ama* 235πιμ,£=255
λ5Α 272mu,£=199
Die so erhaltene 7-[3-(N-tert-Butoxycarbonylamin;. )4-3-(2-thienyl)-DL-propionamido]-3-(5-methyl-13,4-thiadiazoI-2-yl)-thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure
(10 g) wurde mit 99%iger Ameisensäure (100 ml) unter
κ Eiskühlung 2 Stunden gerührt Das Reaktionsgemisch
wurde dann unter vermindertem Druck konzentriert, wobei ein schwach-brauner pastenartiger Rückstand
erhalten wurde. Das Konzentrat wurde nacheinander mit Äther (100 ml), Äthylacetat (100 ml) und Acetonitril
(100 ml) gewaschen. Der Niederschlag wurde filtriert
wobei ein schwachgelbes Pulver (5,6 g) erhalten wurde. Das so erhaltene Produkt (43 g) wurde in Wasser (etwa
10 ml) gelöst Hierzu wurde Amberlite® LA-I (etwa 60 mi) gegeben. Das Gemisch wurde über Nacht bei
Raumtemperatur gerührt Der Niederschlag wurde filtriert, mit Aceton digeriert und mit Aceton und mit
Äther gewaschen, wobei ein schwach-gelbes Pulver (133 g) 7-[3-Amino-3-(2-thienyI)-DL-propionamido]-3-
(5-methyI-l,3.4-thiadiazol-2-yl)thiomethy['3-cephem4-ciarbonsäure,
F. 185 bis 186°G (Zers.) erhalten wurde.
Nachdem die so erhaltene Mutterlauge ebenfalls unter Vermindertem Druck konzentriert Worden war, Wurde
das Konzentrat mit Aceton und Äther gewaschen, wobei das gleiche Produkt (1,1 g) erhallen wurde»
Gesamtausbeute; 2,43 g,
IR(Nujol)
3300,1780,1660,1630,1580,1520 crh-'
UV (Phosphatpuffer, pH 6,4)
Am„ 232 πιμ, E= 286
λ,Α 273 mn, E= 237
7-[3-(N-tert.-ButoxycarbonyIamino)-3-phenyl-DL-propionamido]-3-(3-methyl-1.2,4-thiadiazol-5-yl)thio-
methyiö-cepnem^-carbonsaure (2,ög) wurde mit
Ameisensäure umgesetzt, wobei 7-(3-Amino-3-phenyl-DL-propionamido)-3-(3-methyl-1,2,4-thiadiazoI-5-yl)-
thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure (1,8 g), F. 135 bis 1400C (Zers.) erhalten wurde.
UV(Phosphatpuffer, pH 6,4)
Zu einem Gemisch von 7-[3-(N-tert.-Butoxycarbonylt
äiiiino)-3-phenyl-DL-propionamido]cephalosporansäu-
-' re (2 g) und 5-Methyl-l,3,4-thiadiazol-2-thiol (0,5 g) in ;Phosphatpuffer (pH 6,4, 60 ml) wurde nach und nach
langsam Natriumhydrogencarbonat (0,5 g) gegeben. Die J.'erhaltene Lösung wurde 6 Stunden bei 600C gerührt,
abgekühlt und mit Äther geschüttelt. Die wäßrige Schicht wurde abgetrennt, mit 10%iger Salzsäure unter
Kühlen auf pH 2 eingestellt und mit Äthylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde nacheinander
mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Kochsalzlösung geweschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und
unter vermindertem Druck konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mit Äther digeriert, wobei ein Pulver
Λ (0,85 g) von 7-[3-(N-tert-Butoxycarbonylamino)-3-phenyl-DL-propionamido]-3-(5-methyl-13,4-thiadiazoI-2-yl)-thiomethyI-3-cephem-4-carbonsäure
erhalten wurde. Dieses Pulver wurde in Äthylacetat gelöst Dann wurde der größte Teil des Äthylacetats unter vermindertem
Druck entfernt Nach dem Abkühlen wurde der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei die
gewünschte Verbindung (0,55 g), F. 148 bis 154°C erhalten wurde.
IR(NuJoI)
3350,1775,1710,1685,1660,1525 cm-·
UV (Phosphatpuffer pH 6,4)
propionamidö]-3-[l -methyl-1 -H-letrazol-5-yl]thiomethyl-3-cepheffi-4-carbofisäure
erhalten Wurde.
S-fN-tert'Butoxycarbonylaminoj-S-^-thieny^DL-propionylchlorid
und 7-Ariiino-3-(l -methyl- lH-tetrazol-5-yl)thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäüre
Wurden als Ausgangsstoffe in analoger Weise wie in den obigen Beispielen beschrieben behandelt, wobei 7-[3-Αιτίίηο^
(2-thienyl)-DL-propionarriido]-3-( 1-methyl-IH-tetfäzol-5-yl)thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure
erhalten wurde.
Vergleichsbeispiel
Zum Nachweis der überlegenen antibakteriellen Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen
wurden die nachstehend beschriebenen Vergleichsversüche durchgeführt, deren Ergebnisse in den weiter
unten folgenden Tauellen zusammengefaßt sind.
Es wurde die antibakterielle Wirksamkeit
Es wurde die antibakterielle Wirksamkeit
Die Weiterverarbeitung von gewünschtem Endprodukt erfolgt analog Beispiel 1.
3-[N-tert-Butoxycarbonylamino]-3-phenyl-DL-propionylchlorid
und 7-Amino-3-[l-methyI-lH-tetrazoI-5-yl]thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure
als Ausgangsprodukte wurden in analoger Weise wie in den obigen Beispielen behandelt, wobei 7-[3-Amino-3-phenyI-DL-der
folgenden Verbindungen miteinander verglichen:
Verbindung A:
7-(3-Amino-3-phenyl-DL-propionamido)-3-(3-methyll,2,4-thiadiazol-5-yl)thiomethyl-3-
cephem-4-carbonsäure (beschrieben in dem obigen
Beispiel 3);
Verbindung B:
Verbindung B:
7-[3-Amino-3-(2-thienyl)-DL-propionamido]-3-( 1 -methyl-1 H-tetrazol-5-yl)thiomethyl-3-
cephem-4-carbonsäure (beschrieben in dem obigen
Beispiel 6);
Verbindung C:
Verbindung C:
7-D-et-PhenylglycylcephaIosporansäure (Handelsname
»Cefaloglycin«, beschrieben in Beispiel 1 der
DE-OS 16 70 600);
Verbindung D:
Verbindung D:
7-D-Mande!amido-3-(l-methyl-1.2,3,4-tetra-
zol-5-thiomethyI)-d3-cephem-4-carbonsäure
(Handelsname »Cefamandol«, beschrieben in Bp·-
(Handelsname »Cefamandol«, beschrieben in Bp·-
spiel 4 der DE-OS 20 18 600);
Verbindung E:
Verbindung E:
Cefalexin.
45 Testverfahren
Die bakterielle Aktivität in vitro wurde ermittelt unter Anwendung des Zweifach-Agarplatten-Verdünnungsverfahrens.
Eine Ösenfüllung einer Übernachtkultur jedes der in den nachfolgenden Tabellen angegebenen Mikroorgahismen-Teststämme
in Trypticase-Soja-Brühe (108 lebensfähige
Zellen pro ml) wurde auf einem Herzinfusions-Agar
(HI-Agar) ausgestrichen* der abgestufte
Konzentrationen der jeweils untersuchten Verbindung enthielt und es wurde die minimale Hemmkonzentration
(MIC), ausgedrückt in μg/ml, nach 20stündiger
Inkubation bei 37°Cbestimmt
Versuchsergebnjs
TabeUe(A)
TabeUe(A)
Mikroorganismen-Teststamm
Untersuchte Verbindung
ACDE
ACDE
Staphylococcus
aureus 213
aureus 213
0,78 25 1,56 6,25
12
Fortsetzung
Mikrobfgänismen-Teststamm
Untersuchte Verbindung ACDE
Stäphylococcüs aureus 226
0,78 12,5 1,56 6,^5
Mikroorganismenteststamfn
Untersuchte Verbindung BCDE
E. GoIi NIHJ JG-2 6,25 25 12,5
Klebsieila 3,13 200 50 6,25
pneumoniae 418
Aus den vorstehenden Tabellen ergibt sich, daß die 20 tibakterielle Aktivität aufwiesen, die derjenigen der
erfiridungsgemäßeh Verbindungen A und B bei den bekannten Vergleichsprodukte G, D und E um
vorgenannten Mikröörganismen-Teststämmen eine an-^ mindestens 100% überlegen waren.
Claims (5)
1. 7-fJ?-Aminoacyiamino]-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsäure-Derivate,
gekennzeichnet durch die allgemeine Formel
H-C-CH2CONH
COOM
(I)
worin bedeuten:
Ri eine Phenyl- oder Thienylgruppe,
S-Methyl-l^-thiadiazolyi-,
25
30
2-MethyI-2H-tetrazoIylgruppe und
M ein Was-.erstoffatom oder ein nicht-toxisches, pharmazeutisch verträgliches Kation.
M ein Was-.erstoffatom oder ein nicht-toxisches, pharmazeutisch verträgliches Kation.
2. 7-[3-Amino-3-phenyI-DL-propionamido]-3-(3-methyl-1,2.4-thiadiazoI-5-yl)thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure.
3. 7-[3-Amino-3-(2-thienyl)-DL-propionamido]-3-(1 -methyl-1 H-tetrazoI-5-yl)thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure.
4. Pharmazeutisches Mittel, dadurch gekennzeichnet daß es als Wirkstoff eine Verbindung nach
einem der Ansprüche 1 bis 3 in Mischung mit einem pharmazeutisch verträglichen Träger oder Verdünnungsmittel
enthält
R,
H -C-CH3CONH
I
χ
χ
5. Verfahren zur Herstellung von 7-[/?-Aminoacylamino]-3-substituierten-3-cephem-4-carbonsäure-Derivaten
gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise
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Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2344451A1 DE2344451A1 (de) | 1974-05-30 |
DE2344451C2 true DE2344451C2 (de) | 1983-02-03 |
Family
ID=26355341
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---|---|---|---|
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CH (1) | CH589658A5 (de) |
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FR (1) | FR2206934B1 (de) |
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NL (1) | NL7312366A (de) |
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---|---|---|---|---|
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US3641021A (en) * | 1969-04-18 | 1972-02-08 | Lilly Co Eli | 3 7-(ring-substituted) cephalosporin compounds |
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- 1973-09-04 DE DE2344451A patent/DE2344451C2/de not_active Expired
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