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DE2337977A1 - Verfahren und anlage zur muellbeseitigung - Google Patents

Verfahren und anlage zur muellbeseitigung

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Publication number
DE2337977A1
DE2337977A1 DE19732337977 DE2337977A DE2337977A1 DE 2337977 A1 DE2337977 A1 DE 2337977A1 DE 19732337977 DE19732337977 DE 19732337977 DE 2337977 A DE2337977 A DE 2337977A DE 2337977 A1 DE2337977 A1 DE 2337977A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
garbage
sorting
sorting station
waste
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732337977
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Landwehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732337977 priority Critical patent/DE2337977A1/de
Publication of DE2337977A1 publication Critical patent/DE2337977A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/06General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for refuse
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/52Mechanical processing of waste for the recovery of materials, e.g. crushing, shredding, separation or disassembly
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/62Plastics recycling; Rubber recycling

Landscapes

  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

PATENlANWAtTiS DR. ING. KARL BOEHMERT · DIPL-ING. ALBERT BOEHMERT
28 BREMEN · FELDSTRASSE 24 . TEL. (04 21) »444038
DR -!NG. WALTER HOORMANN - DlPl -PHYS. PR, HflNZ GODDAR
Neue Tel.-Nr. (0421) «74044
Aktenzeichen: Neuanmeldung Name d. Anm.: Walter Landwehr
Postscheckkonto! Hamburg 126083 Bankkonto) Bremer Bank, Bremen, Kto. 1001449
Mein Zeichen: L 1 05
Bremen, den 25. Juli 1973
Walter Landwehr, 28 Bremen-Oberneuland, Rotdornpfad 25
Verfahren und Anlage zur Müllbeseitigung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Müllbeseitigung, insbebondere zur Beseitigung von Haus- und Gewerbe-Sperrmüll, sowie eine Küllverwertungsanlage zur Durchführung dieses Verfahrens.
Das Problem der Müllbeseitigung wird angesichts der sich verschärfenden Diskussion über Fragen der Umweltverschmutzung immer dringlicher. Dies ist nicht nur darauf zurückzuführen, daß die Öffentlichkeit Fragen der die Lebensqualität beeinflussenden Umweltsbedingungen immer stärkere Aufmerksamkeit schenkt, sondern auch dadurch, daß der zu beseitigende Müll, unter anderem auch als Folge der sich wandelnden Verpackungsmethoden, lawinenartig ansteigt.
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Seit längerem ist man stellenweise bereits dazu übergegangen, den zu beseitigenden Müll nicht mehr in Mülldeponien, welche die Landschaft verunstalten und die Trinkwasserversorgung gefährden können, abzulagern, sondern ihn auf andere Weise zu beseitigen, beispielsweise durch Verbrennung. Der Nachteil einer derartigen Müllverbrennung besteht darin, daß auf diesem Wege wiederum Abgase entstehen, die ebenfalls zur Umweltverschmutzung beitragen.
Ein Versenken des Mülls im Meer, auch auf hoher See, also weit von jeder Küste entfernt, führt nahezu zwangsläufig zu einer Verschmutzung der Weltmeere und ist aus Gründen des Umweltschutzes ebenfalls nicht langer durchführbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Anlage der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche unter wirtschaftlichen Bedingungen die rückstandfreie, umweltfreundliche Beseitigung von Haus- und Gewerbesperrmüll gestattet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß der angelieferte Müll schrittweise zerkleinert wird; daß der Müll vor der ersten Zerkleinerungsstufe und nach jeder einzelnen Zerkleinerungsstufe an einem Sortierplatz nach Bestandteilen sortiert wird; daß die jeweils aussortierten Bestandteile gleicher Art von jedem Sor-
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tierplatz zu allen Sortierplätzen gemeinsamen Lagerbehältern gefördert werden; und daß die in den einzelnen Lagerbehältern befindlichen Bestandteile zu technisch verwertbaren Erzeugnissen weiterverarbei— tet werden.
Vorzugsweise werden dabei an den einzelnen Sortierplätzen Metallteile und Leichtbestandteile, wie Lumpen, Papier, Gummi. Kunststoffteile oder dergleichen, aussortiert. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die in den Lagerbehältern sich sammelnden Leichtbestandteile, gegebenenfalls nach weiterer Zerkleinerung, unter Zufügung von Bindemitteln zu schallisolierenden Baustoffen verarbeitet werden. Die nicht als Metallteile oder Leichtbestandteile aussortierten Rest-Müllbestaridteile können, gegebenenfalls nach weiterei- Zerkleinerung, zu Massiv-Baustoffen verarbeitet werden.
Die erfindungcgemäß vorgeschlagene Müllverwertungsanlage ist gekennzeichnet durch ein von einer Beladestation zu einem.ersten Sortierplatz führendes Ladeband; am ersten Sortierplatz vorgesehene Einrichtungen zum Aussortieren bestimmter grober Müllbestandteile; vom ersten Sortierplatz abgehende Fördereinrichtungen zum Abführen der aussortierten Hüllbestandteile in eine Anzahl von getrennten Lagerbehältern; ein vom ernten Sortierplatz zu einer Müllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung führendes Transportband zum Weitertransport der nicht in die Lagerbehälter aussor-
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— ZiMüllbestandteile; ein von der Müllverdichtungsund Zerkleinerungsvorrichtung zu einem zweiten Sortierplatz führendes Transportband; am zweiten Sortierplatz vorgesehene Einrichtungen zum Aussortieren bestimmter Müllbestandteile gleicher Art wie am ersten Sortierplatz; vom zweiten Sortierplatz abgehende Fördereinrichtungen zum Abführen der aussortierten Müllbestandteile in die getrennten Lagerbehälter; und ein vom zweiten Sortierplatz zu einem weiteren, getrennten Lagerbehälter führendes Transportband Z1Jm Abführen der nicht in die Lagerbehälter aussortierten Müllbestandteile..
Weiterhin kann es vorgesehen sein, daß dem zweiten Sortierplatz anstelle des Transportbandes wenigstens eine weitere Müllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung mit nachfolgendem Sortiertplatz und von diesem zu den Lagerbehältern führende Transporteinrichtungen nachgeschaltet sind, wobei der weitere Lagerbehälter dem dritten Sortierplatz nachgeordnet ist.
Die Müll- und Zerkleinerungsvorrichtung (en) kann bzw. können eine Presse mit nachgeschaltetem Stanzmesser aufweisen. Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Einrichtungen zum Aussortieren bestimmter Müllbestandteile an den Sortierplätzen Magnetscheider für Metallschrott sowie Absaugeinrichtungen für Leichtbestandteile aufweisen. Dabei kann es vorgesehen sein, daß die Magnetscheider Magnet-Förderbander aufweisen.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßan Müll-
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Verwertungsanlage zeichnet sich dadurch aus, daß das Ladeband in einer seitlich für Müllfahrzeuge oder dergleichen zugänglichen, langgestreckten Grube angeordnet ist.
An die Lagerbehälter für die aussortierten Leichtbestandteile und/oder die Rest-Müllbestandteile können . gegebenenfalls Zerkleinerungsvorrichtungen sowie Vorrichtungen zum. Binden und Pressen der Müllbestandteile zu Baustoffen angeschlossen sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert ist.
Die Zeichnung zeigt; in stark schematisierter Darstellung eine Müllverwertungsanlage nach der Erfindung.
Den Eingang der Müllverwertungsanlage bildet eine langgestreckte, ausbetonierte Grube 10, auf deren Boden in Längsrichtung, in der Zeichnung also von unten nach oben, ein Ketten-Förderband mit aufgesetzten, entsprechend langen und starken Stahlzinken läuft, welches, im Anschluß an die langgestreckte Grube 10 mit 12 bezeichnet, zum ersten Sortierplatz SI läuft und den an den nahe der Grube 10 mit Pfeilen bezeichneten Stellen durch Müllfahrzeuge in die Grube 10 gekippten Sperrmüll zum Sortierplatz transportiert.
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Am Sortierplatz S I sind Einrichtungen zur Grobsortierung des antransportierten Mülls vorgesehen. Dabei werden die beipielsweise mittels Magnetscheidern abgesonderten Metall- oder Schrottbestandteile mittels eines Förderbandes 14- zu einem ersten Lagerbehälter L I transportiert. Die aussortierten Grob- Weichbestandteile, beipielsweise Lumpen, Papier, Gummi, Autoreifen, Leder, Weichplastik, Weichkunststoffe usw., werden, soweit es sich um Großteile bzw. freiliegende Teile handelt, von einem Förderband 15» gegebenenfalls nach Aussortierung durch eine Absaugeinrichtung, welche am Sortierplatz S I angeordnet ist, zu einem Lagerbehälter L II gebracht.
Vom Sortierplatz S I führt ein weiteres Transportband, welches in seinen Abmessungen im wesentlichen dem Transportband 12 entspricht, mit 16 bezeichnet,^u einer Müllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung 18. Diese besteht aus einer leicht trichterförmig ausgebildeten Presse, welche innen allseitig umlaufende Mitnehmerwalzen aufweist, welche den Müll pressen und gleichzeitig unter möglichst starker Verdichtung unter ein Stanzmesser befördern, welches den nicht durch die Fördereinrichtungen 1A- und 15 beim Sortierplatz S I aussortierten Müll in Längen von ca. 25 bis 50 cm zerkleinert.
Die so zerkleinerten Teile fallen auf ein weiteres Förderband 20, welches sie zu einem Sortierplatz S II befördert. Dort wird mittels weiterer Sortiereinrichtungen, beipielsweise mittels eines das Förderband 20 kreuzenden Magnet-Förderbandes 22, wiederum der Metallschrott
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abgeführt und in den Lagerbehälter L I befördert. Absaug- und Fördereinrichtungen 24 transportieren den durch den Zerkleinerungsprozeß bei 18 zugänglich gewordenen "Leichtmüll" ebenfalls in den Lagerbehälter L II.
Vom Sortierplatz S II wird der restliche Müll durch ein Förderband 26 zu einer weiteren Müllverdichtungsund Zerkleinerungsvorrichtung 28 transportiert,, welche ähnlich aufgebaut ist wie die Hüllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung 18 und den Rest-Müll in kleinere Teile von ca. 5 cm Größe unterteilt.Über ein weiteres Förderband 30 wird dieser zerkleinerte Müll zu einem dritten Sortiernlatz S III gebracht, von dem wiederum mittels eines Magnetförderbandes 32 und einer Absaugeinrichtung mit nachgeschaltetem Förderband y\ - natürlich kann auch eine Rohrleitung von der Absaugeinrichtung bei S III direkt bis zum Lagerbehälter L II führen - zum Lagerbehälter L II transportiert.
Der durch die Transporteinrichtungen 32 und 3^ beim Sortierplatz S III nicht abtransportierte Rest-Müll wird über ein weiteres Förderband oder dergleichen 36 in eine Zerkleinerungsvorrichtung 30, vorzugsweise einen Wolf, transportiert. In diesem Wolf wird der Rest-Müll, der überwiegend aus Holz, Sand, mit geringen Anteilen von Hart- und Weichplastik, Gummi, Leder, Eisen usw. her»Loht, durch Anpressen an eine rotierende Raspel auf eine Teilchengröße von ca. 1 cm gebracht. Ein Förderband 38 transportiert die entstehenden P,jäne in
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einen Lagerbehälter L III, wobei das Förderband 38 gegebenenfalls wiederum von einem Magnet-Forderband gekreuzt werden kann, welches die freigewordenen Klein-Metallteile in den Behälter L I befördert. Außerdem kann auch am Förderband 38, zwischen dem Wolf 30 und dem Lagerbehälter L III, eine weitere Absaugvorrichtung angeordnet sein, welche die Leichtbestandteile zum Lagerbehälter L II bringt.
Nachdem die Müllbestandteile in der vorstehend beschriebenen Weise in im Lagerbehälter L 1 befindliche Metallteile, in im Lagerbehälter L II befindliche Leichtbestandteile und im Lagerbehälter L III befindliche Restbestandteile unterteilt worden sind, können die einzelnen Bestandteile leicht verwertet werden. Hierzu werden die in dem Lagerbehälter L I befindlichen Bestandteile, nämlich Metallschrott, in üblicher Weise abgefahren und dann verwertet. Die im Lagerbehälter L II befindlichen Bestandteile werden in einer Zerkleinerungsvorrichtung 40 zerkleinert und dann einer Binde- und Presstation 42 zugeführt, wo die Bestandteile zu Schallisolierstoffen, unter Beimengung eines Bindemittels und durch entsprecherde Pressung, verarbeitet werden, die als Baustoff sehr gefragt sind.
Ähnliche Einrichtungen wie 40 und 42 sind, in der Zeichnung nicht dargestellt, im Lagerbehälter L III nachgeschaltet, so daß auch die dort befindlichen Rest-Müllbestandteile mit eineii Bindemittel vermengt und an-
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schließend in einer Presse zu Baumaterialien verarbeitet werden können.
Natürlich ist es durchaus möglich und innerhalb des Erfindungsgedankens vorgesehen, den Müll gegebenenfalls noch feiner zu sortieren, d.h., beipielsweise in dem Lagerbehälter L II lediglich Grob-Leichtbestandteile zu sammeln, die beim Förderband 38 noch abgeführten Fein-Leichtbestandteile einem separaten Lagerbehälter zuzuführen und schließlich im Lagerbehälter L III lediglich noch mineralische Müllbestandteile vorliegen zu haben, die dann ebenfalls zu Baustoffen oder dergleichen verarbeitet werden können. Auch kann es vorgesehen sein, daß bestimmte Materialien, wie Lumpen, Papier, Glas oder dergleichen nochmals separat aussortiert werden. Der entscheidende Gedanke besteht darin, daß eine stufenweise Zerkleinerung mit jeweils nachfolgender Aussortierung erfolgt, wobei die
aussortierten Bestandteile bestimmten Typs jeweils einem bestimmten, den Sortierplätzen gemeinsamen Lagerbehälter zugeführt und dann weiter verarbeitet werden.
Als Zerkleinerungsvorrichtungen können natürlich nicht nur Stanzpressen oder dergleichen verwendet werden, vielmehr könnten hierfür auch Ultraschallvorrichtungen, Pressluftdüsen oder Wasserstrahlen hoher Geschwindigkeit verwendet werden.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung
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und in den nachfolgenden Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
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Claims (1)

  1. Ak
    Ansprüche
    1. Verfahren zur Müllbeseitigung, insbesondere zur Beseitigung von Haus- und Gewerbe-Sperrmüll, dadurch gekennzeichnet, daß der angelieferte Müll schrittweise zerkleinert wird; daß der Müll vor der ersten Zerkleinerungsstufe und nach jeder einzelnen Zerkleinerungsstufe an einem öortierplatz nach Bestandteilen sortiert wird; daß die jeweils aussortierten Bestandteile gleicher Art von jedem Sortierplatz zu allen Sortierplätzen gemeinsamen Lagerbehältern gefördert werden; und daß die in den einzelnen Lagerbehältern befindlichen Bestandteile zu technisch verwertbaren Erzeugnissen weiterverarbeitet werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen Sortierplätzen Metallteile und Leichtbentandteile, wie Lumpen, Papier, Gummi, Kunststoffteile oder dergleichen, aussortiert werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Lagerbehältern eich sammelnden Leichtbestand toi le, gegebenenfalls nach weiterem Zerkleinern,
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    unter Zuführen eines Bindemittels zu schallisolierenden Baustoffen verarbeitet werden.
    4·. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht als Metallteile oder Leichtbestandteile aussortierten Rest-Müllbestandteile, gegebenenfalls nach weiterem Zerkleinern, zu Massiv-Baustoffen verarbeitet werden.
    5· Müllverwertungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein von einer Beladestation (10) zu einem ersten Sortierplatz (S I) führendes Ladeband (12); am ersten Sortierplatz (S I) vorgesehene Einrichtungen zum Aussortieren bestimmter grober Müllbestandteile; vom ersten Sortierplatz (S I) abgehende Fördereinrichtungen (14, 15) zum Abführen der aussortierten Müllbestandteile in eine Anzahl von getrennten Lagerbehältern (L I, L II); ein vom ersten Sortierplatz (S I) zu einer Müllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung (18) führendes Transportband (16) zum Weitertransportieren der nicht in die Lagerbehälter (L I, L II) aussortierten Müllbestandteile; ein von der Müllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung (18) zu einem zweiten Sortierplatz (S II) führenden Transportband (20); am zweiten Sortierplatz (S II) vorgesehene Einrichtungen zum Aussortieren bestimmter Metallbestandteile gleicher Art wie am ersten Sortierplatz (S I); vom zweiten Sortierplatz (S II) abgehende Fördereinrichtungen (22, 24) zum Abführen
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    der aussortierten Müllbestandteile in die getrennten Lagerbehälter (L I, L II); und ein vom zweiten Sortierplatz (S II) zu einem weiteren getrennten Lagerbehälter (L III) führendes Transportband (36, 38) zum Abführen der nicht in die Lagerbehälter (L I, L II) aussortierten Müllbestandteile.
    6. Müllverwertungsanlage nach Anspruch 5» dadurch· gekennzeichnet, daß dem zweiten Sortierplatz (S II) anstelle des Transportbandes \<enigstens eine weitere Müllverdichtungs- und Zerkleinerungsvorrichtung (28) mit nachfolgendem Sortierplatz (S III) und von diesem zu den Lagerbehältern (L I, L II) führende Transporteinrichtungen (32, 34) nachgeschaltet ist, wobei der Lagerbehälter (L III) dem dritten Sortierplatz (S III) nachgeordnet ist.
    7. Müllverwertungsanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Müll- und Zerkleinerungsvorrichtung (en) (18, 28) eine Presse mit nachgeschaltetem Stanzmesser ausweist bzw. aufweisen.
    8. Müllverwertungsanlage nach einem der Ansprüche
    5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Aussortieren bestimmter Müllbestandteile an den Sortierplätzen (S I, S II, SHI) Magnetscheider für Metallschrott sowie Absaugeinrichtungen für Leichtbestandteile aufweisen.
    9. Müllverwertungaanlage nach Anspruch 8, dadurch
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    gekennzeichnet, daß die Magnetscheider Magnet-Förderbänder aufweisen.
    10. Müllverwertungsanlage nach einem der Ansprüche
    5 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Ladeband (12) in einer seitlich für Müllfahrzeuge oder dergleichen zugänglichen, langgestreckten Grube (10) angeordnet ist.
    11. Müllverwertungsanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an die Lagerbehälter (L II, L III) für die aussortierten Leichtbestandteile und/oder die Rest-MüllbesfcandteiLe Zerkleinerungsvorrichtungen (40) sowie Vorrichtungen (4-2) zum Binden und Pressen der Müllbestandteile zu Baustoffen angeschlossen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2400958A1 (fr) * 1977-07-07 1979-03-23 Trienekens Matthias Procede et installation pour le traitement de dechets et appareillage pour leur mise en oeuvre
EP0170301A2 (de) * 1984-04-09 1986-02-05 Fläkt Aktiebolag Verfahren und Vorrichtung für die Verarbeitung von Hausabfällen

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