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DE2337792A1 - Einrichtung zur ununterbrochenen herstellung von platten durch ausformen eines haertbaren werkstoffes - Google Patents

Einrichtung zur ununterbrochenen herstellung von platten durch ausformen eines haertbaren werkstoffes

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DE2337792A1
DE2337792A1 DE19732337792 DE2337792A DE2337792A1 DE 2337792 A1 DE2337792 A1 DE 2337792A1 DE 19732337792 DE19732337792 DE 19732337792 DE 2337792 A DE2337792 A DE 2337792A DE 2337792 A1 DE2337792 A1 DE 2337792A1
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conveyor
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Adolphe Aigrot
Jean-Paul Noury
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POUR LA FABRICATION DE PLAQUES
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POUR LA FABRICATION DE PLAQUES
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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Dr.-in^. Λ. ί: .: £ Y £ jr. MQnchen22, Steinedorfs tr. 10
9β-21.15δΡ(21.159Η)
25- Juli 1975
Societe de'Etudes pour la Fabrication de Plaques de Couverture Paris ( Frankreich)
Einrichtung zur ununterbrochenen Herstellung von Platten durch Ausformen eines härtbaren Werkstoffes
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur ununterbrochenen Herstellung von Platten durch Ausformen eines härtbaren Werkstoffes wie z. B. eines Kunstharzmörtels, die ein Förderband, das mit Formen bestückt ist, welche vorzugsweise aus weichem Werkstoff bestehen, aufweist und die auf dem von den Formen durchlaufenen Förderweg des Förderbandes hintereinander
a) einen Stand für Zuteilung und Ausbreitung des härtbaren Werkstoffes
96-(H 9439 Cas 17)-Bgn-r (9)
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auf die bzw. in den einzelnen Formen mit einem Fülltrichter, der an seiner Unterseite oberhalb des Förderbandes eine zum Förderweg der Formen senkrechte Entleerungsöffnung aufweist und an dem ein Schwinger angebracht und dem ein unterhalb der Förderbahn der Formen angeordneter Schwingtisch zugeordnet ist,
b) einen Aushärte-Stand für das Aushärten des in den einzelnen Formen befindlichen härtbaren Werkstoffes,
c) einen Stand für das Herausnehmen der erhärteten Platten aus den Formen enthält.
In einer bekannten Einrichtung dieser Art wird der härtbare Werkstoff im Fülltrichter mittels einer Förderschnecke herabgedrückt; daher kommt, wenn der härtbare Werkstoff ein Kunststoff mörtel ist, es oft vor, daß der zugeteilte Werkstoff stellenweise ungleichmäßig, d. h. das Kunstharz vom Mörtel getrennt ist. Ferner bestehen bei dieser bekannten Einrichtung die Mittel, welche die den einzelnen Formen zuzuteilenden Menge des härtbaren Werkstoffes zumessen sollen, in einem Organ, welches den Mörtelstrang abschneidet und die Entleerungsöffnung des Trichters absperrt; solche Mittel sind ungenau und von verwickelter Bauart.
Die Erfindung soll diese Unzuträglichkeiten beheben und insbesondere eine Einrichtung zur Herstellung geformter Platten schaffen, in welcher der Zuteilungs- und Ausbreitungsstand genaue Dosierung des Werkstoffes auf einfache und selbsttätige Weise zu bewirken im-
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stände ist, ohne daß der im Trichter enthaltene härtbare Stoff Pressungen erfährt, welche örtliche Ungleichmäßigkeiten des härtbaren Werkstoffes erzeugen könnten.
Diese Aufgabe wird bei einer Anlage der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schwinger des Fülltrichters so angeordnet ist, daß er dem Fülltrichter wesentlich senkrechte Schwingungen mitteilt, ferner daß der Fülltrichter an seinem unteren Ende einen Verlängerungsteil aufweist, der die Entleerungsöffnung umgibt und eine untere ebene Oberfläche darbietet, die sich parallel zur Ebene der Förder bewegung der Formen erstreckt derart, daß sie sich weiter als jede der Formen erstreckt, und die mit dem oberen Rand jeder Form so zusammenwirkt, daß sie mit diesem Rand eine dichte Abdichtung bildet, ferner daß der Verdichtungs-Schwingtisch senkrecht unterhalb der Entleerungsöffnung des Fülltrichters angeordnet ist und in wesentlich waagerechte Schwingungen versetzt wird und schließlich, daß der Aushärte-Stand mit Heizkörpern versehen ist, die unter der Förderbahn der Formen angeordnet sind.
In dieser neuen Einrichtung wird der im Fülltrichter befindliche härtbare Werkstoff, z.B. Kunstharzmörtel, in zähflüssig-bildsamem Zustand gehalten dank den senkrechten Schwingungen dieses Trichters, die in der Höhenlage der Zuschlagstoffe des genannten Kunstharzmörtels Beschleunigungen erzeugen, welche die Viskositätsschwelle des Mörtels überwinden können. Ferner erzeugen die waagerechten Schwingungen des Verdichtungs-Schwingtisches in der Höhenlage der auf dem Tisch und unter dem Fülltrichter vorbeigleitenden Form Scherkräfte, die für den
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Austritt des härtbaren Werkstoffes nötig sind. Der Verlängerungsteil des Trichters bildet ein einfaches Mittel zur Dosierung der jeder Form zuzuteilenden Menge an härtbarem Werkstoff. Und endlich ermöglicht die Anordnung der Heizelemente des Aushärte-Standes unterhalb des Förderweges der Formen, die Verteilung und Verdichtung des härtbaren Werkstoffes noch zu verbessern, da die im Innern dieses Weikstoffes sich bildenden Gasblasen sehr leicht nach oben entweichen können, ohne daß sie durch eine schon erhärtete Oberflächenschicht gehindert wurden, so daß sich auch eine makellose freie Oberfläche der hergestellten Platten ergibt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden - nur erläuternden und keineswegs den Umfang der Erfindung beschränkenden - Beschreibung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Einrichtung zum Herstellen von Platten durch Formen und aus der in der Beschreibung erwähnten anliegenden Zeichnung hervor. Darin bedeuten:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der gesamten erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 a eine Seitenansicht und einen senkrechten Schnitt des erfindungsgemäßen Standes für die Zuteilung und Ausbreitung,
Fig. 2 b eine Ansicht von oben und einen Teilschnitt des in Fig .2a gezeigten Standes,
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Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Aushärtungs-Stand der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung,
Fig. 4 a eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten zusätzlichen Verdichtungs- und Glättungs-Einrichtung,
Fig .4b einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig .3a.
Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung ist insbesondere für die Herstellung von Platten aus Kunstharzmörtel entworfen. Sie enthält einen Endlosbandförderer 1, der mittels metallener Umkehr-EndroUen 2 und 3 von großem Durchmesser und mittels Umlenkzwischenrollen 4 aus Gummi ein Stahlband 5 stützt, welches Einpreß-Formen 6 aus weichem , nicht haftendem Werkstoff trägt, die nebeneinander auf diesem Stahlband 5 befestigt sind. Das Endlosband 5 wird von einem Motor mit Untersetzungsgetriebe 7 mittels Kettentriebes 8 angetrieben. Die Fördergeschwindigkeit ist von Null bis auf mehrere Meter pro Sekunde veränderlich; sie wird mittels eines (nicht gezeichneten) elektrischen Drehzahlreglers eingestellt. Mit dem Endlosband 5 ist eine Spanneinrichtung 9 verbunden; diese sichert dem Endlosband 5 völligen Ausgleich der Längenänderungen. Auf dem Förderweg der Einpreßformen 6 des Förderers 1 sind hintereinander folgende Arbeitsstände vorgesehen: ein Stand 10 für Zuteilung und Ausbreitung eines härtbaren Werkstoffes wie z.B. Kunstharzmörtels in die bzw. in den Einpreßformen 6, ein Stand 11 für das Aushärten des härtbaren Werkstoffes, der im gezeichneten Beispiel durch einen Polymerisations-Tunnel gebildet ist, und einen
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Stand 12 für das Ausformen der erhärteten Platten. Die Wirkungsweise dieser mehreren Stände ist durch eine nicht gezeichnete Steuereinrichtung koordiniert. Der Zuteilungs- und Ausbreitungs-Stand 10 enthält einen Fülltrichter 13, der unten eine Entleerungsöffnung 13a aufweist, die oberhalb des Förderweges der Einpreßformen 6 und senkrecht zu diesem Weg angeordnet ist, und an dem ein Schwinger 14 angebracht und dem ein unterhalb des Förderweges der Einpreßformen 6 angeordneter Schwingtisch 15 zugeordnet ist.
Gemäß der Erfindung und wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, wird der Schwinger 14 des Fülltrichters 13 so betätigt, daß er diesem wesentlich senkrechte Schwingungen mitteilt (Pfeile f der Fig. 2a), Diese senkrechten Schwingungen f des Trichters 13 haben die Aufgabe, den im Trichter 13 befindlichen Kunststoffmörtel 16 in einem zähflüssig-bildsamen Zustand zu halten, indem sie in der Höhenlage der Zuschlagstoffe dieses Mörtels 16 Beschleunigungen erzeugen, welche die Viskositätsschwelle des Mörtels zu überwinden imstande sind.
Der Trichter 13 hat an seinem unteren Ende einen Verlängerungs-Teil 17, der die Entleer ungs öffnung 13 a umgibt und eine untere ebene Fläche darbietet, die sich parallel zur Ebene der For der bewegung der Einpreßformen 6 erstreckt. Der Verlängerungs-Teil 17 wirkt mit dem oberen Rand der Rippen 6 a, die jede Einpreßform 6 begrenzen, so zusammen, daß er mit diesem Rand eine dichte Abdichtung bildet.
Der Verlängerungs-Teil 17 ermöglicht, eine Glättung des in die Einpreßformen 6 eingebrachten Kunstharzmörtels 16 zu bewirken, und
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verbürgt zusammen mit dem oberen Rand der Rippen 6 a die Innehaltung eines ganz bestimmten Volumens an diesem Kunstharzmörtel.
Der dem Fülltrichter 13 zugeordnete Verdichtungs-Schwingtisch 15 ist senkrecht unterhalb der unteren Öffnung 13 a des Trichters 13 angeordnet und wird durch seinen Schwinger 18 in wesentlich waagerechte Schwingungen (Pfeile f , f ) versetzt.
So entsteht am unteren Ende des Trichters 13 eine Bewegung des Tisches 15 und somit der Einpreßformen 6 gegen den Mörtel 16, 16', und zwar Bewegung mit waagerechter Komponente, dank dem Schwinger 18, der die zum Ausschub des Mörtels 16 nötigen Scherbewegungen erzeugt; diese Bewegung wird auch noch verstärkt durch den Vorbeilauf des Endlosbandes 5, und sie wird durch das Kleben des Kunststoffmörtels 16, 16 ' an den Einpreßformen 6 auch noch erleichtert. Dank · dieser neuartigen Einrichtung 13, 14, 15m, 17, 18 für die Zuteilung und Ausbreitung des Mörtels 16, 16 ' fließt dieser Mörtel in stetigem und gleichmäßigem Fluß unter der alleinigen Wirkung seiner Masse und der vom Trichter 13 und vom Tisch 15 ausgesandten Schwingungen und füllt den Hohlraum jeder Einpreßform 6, die unter der Entleerungsöffnung 13a des Trichters 13 vorbeiläuft, ganz und gleichmäßig aus.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung sind die Schwingungen f , f des Verdichtungstisches 15 wesentlich parallel zur Forderrichtung der unter dem Tisch vorbeilaufenden Einpreßförmen 16, und bei jeder einzelnen Schwingung des Verdichtungstisches ist diejenige Bewegung dieses Tisches, die in Richtung des Vorbeilaufens der Einpreß-
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formen 6 (Heil f„ in Fig. 2ä) erfolgt, schneller als die in um gekehrter Richtung (Pfeil f in Fig. 2a) erfolgende Bewegung dieses Tisches 15 i Dank dieser Eigenart der Schwingungen f^, f des Tisches wird der Aüsschub des Mörtels noch mehr verbessert.
Es empfiehlt sich, den Fülltrichter 13, wie in Fig. 2b gezeigt, auf dem Verdichtungstisch 15 mittels einer elastischen Aufhängung zu befestigen .
Die untere Fläche des Fülltrichters 13 und die untere Fläche des Verlängerüngsteils 17 sind mit einem Überzug aus nichthaftendem Kunstharz wie z.B. Polytetrafiüöräthylen bedeckt, welcher die Reinigung erleichtert und den freigelassenen Oberflächen der in die Eiripreßformen eingeförmten Plätten eine gute Oberfläche verleiht.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, enthält der Polymerisations-Tunnel Wi^- der Ständsheizkörper 20, die unter dem Förderweg der Eihpreßformeri 6 angebracht sind*
Diese Art der Heizung von unten hat sich als äußerst nützlich erwiesen, makellose Oberflächen zu erzielen; die Ausscheidung der im Künststöffmörtel 16 eingeschlossenen Styrol- und Luftblasen wird näm^ lieh durch diese Heizung erleichtert.
Gemäß der Erfindung kann man, insbesondere dann, wenn mail einen an Kunstharz mageren Mörtel verwenden oder wenn man dicke Plätten herstellen will, eine zusätzliche Verdichtung^- und Qlätturigs-Einrichtüng 21 anordnen;
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Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Verdichtungs- und Glättungs-Einrichtung 21 in Laufrichtung hinter dem Fülltrichter 13 und dem Verdichtungstisch 15 und vor dem Aushärte-Stand 11 angeordnet.
Wie ferner insbesondere in Fig. 4a und 4b zu sehen, enthält die Verdichtungs- und Glättungs-Einrichtung ein Zwischengestell 22, das in Kugellagern 23 die Wellen 24 zweier Umlenkrollen 25, 26 trägt, über die ein metallisches Glättungs-Endlosband 27 läuft. Das Endlosband 27 wird ferner an> seinem unteren Trum 27 a durch eine Druckplatte 28 geführt, die mit dem Zwischengestell 22 durch eine elastische Verbindung 29, die sich auf zwei Querstangen 30 des Gestells abstützt, verbunden ist.
Das Endlosband 27 wird durch eine Spanneinrichtung 31 gespannt gehalten und durch die von einem Motor angetriebene Umlenkrolle 26 angetrieben. Die Preßplatte 28 ist mit einem Schwinger 32 verbunden; unter dem Förderweg der Einpreßformen 6 ist senkrecht unterhalb der Preßplatte ein Schwingtisch 33 angeordnet. Das Zwischengestell 22 wird auf- und abbewegt; es ist oberhalb des Förderweges der Einpreßformen 6 so angeordnet, daß das untere Trum 27 a des Endlosbandes 27 in periodische Berührung mit dem in jeder Einpreßform 6 enthaltenen Mörtel 16 · kommt. Zu diesem Zweck bewirkt ein Satz Exzenterscheiben 34, die von einem Motor 35 gedreht werden, eine senkrechte Bewegung des Zwischengestells 22 relativ zur Förderbahn der Einpreßformen 6, indem es sich auf einem äußeren, ortsfesten Gehäuse 36 abstützt.
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So übt die Druckplatte 28 auf den Mörtel 16 ' einen elastischen Druck aus, der sich über die ganze Ausdehnung der unter der Verdichtungs- und Glättungseinrichtung durchlaufenden Einpreßformen 6 verteilt.
Der zur Erfindung gehörige Ausform-Stand 12 beruht auf einer Trennung, die durch einen Unterschied der Starrheit des aus Form und Platte bestehenden Ganzen hervorgerufen wird; dieser Vorgang kann dank der Verbiegung der Form 6 auf der Umlenkrolle 3 bewirkt werden, da diese Form 6 ander Platte P kaum haftet.
Beim Ablauf von der Rolle 3 wird die Trennung der Form 6 von der Platte P dadurch bewirkt, daß der Richtungsunterschied ausgenutzt wird, um die Platten P mittels Rollen 37 in (nicht dargestellte) Körbe zu befördern.
Die hier nur als Beispiel und ohne Beschränkung beschriebene Vorrichtung kann vom Fachmann in mancherlei Weise abgeändert werden, ohne daß er den Rahmen der Erfindung verließe.
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Claims (5)

  1. Ansprüche
    1 .J Einrichtung zur ununterbrochenen Herstellung von Platten durch Ausformen eines härtbaren Werkstoffes wie z.B. eines Künstharzmörteis, die eiti Förderband, das mit Formen bestückt ist, welche vorzugsweise aus weichem Werkstoff bestehen, aufweist und die auf dem von den Formen durchlaufenen Förderweg des Förderbandes hintereinander
    a) einen Stand für Zuteilung und Ausbreitung des härtbaren Werkstoffes auf die bzw. in den einzelnen Formen mit einem Fülltrichter, der an seiner Unterseite oberhalb des Förderbandes eine zum Förderweg der Formen senkrechte Entleerungsöffnung aufweist und an dem ein Schwinger angebracht und dem ein unterhalb der Förderbahn der For- · men atigeordneter Schwingtisch zugeordnet ist,
    b) einen Aushäfte-Stahd für das Aushärten des in den einzelnen ^örmen befindlichen härtbaren Werkstoffes,
    c) einen Stand für das Herausnehmen der erhärteten Platten aus den . Formen enthält,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinger (14) des Fülltrichters (13) so angeordnet ist, daß er dem Fülltrichter wesentlich senkrechte Schwingungen mitteilt j ferner daß der Fülltrichter (13) an seinem unteren Ende einen Verlängerungsteii (l7) aufweist, der die
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    Entleerungsöffnung (13 a) umgibt und eine untere ebene Oberfläche darbietet, die sich parallel zur Ebene der Förder bewegung der Formen (6) erstreckt derart, daß sie sich weiter als jede der Formen (6) erstreckt, und die mit dem oberen Rand (6 a) jeder Form (6) so zusammenwirkt, daß sie mit diesem Rand (6 a) eine dichte Abdichtung bildet, ferner daß der Verdichtungs-Schwingtisch (15) senkrecht unterhalb der Entleerungsöffnung (13 a) des Fülltrichters (13) angeordnet ist und in wesentlich waagerechte Schwingungen versetzt wird und schließlich, daß der Aushärte-Stand (ll) mit Heizkörpern (20) versehen ist, die unter der Förderbahn der Formen (6) angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen des Verdichtungstisches (15) im wesentlichen parallel zur Förderbahn der über diesen Schwingtisch laufenden Formen (6) sind und daß bei jeder einzelnen Schwingbewegung des Verdichtungs-Schwingtisches (15) die in Laufrichtung der Formen (6) erfolgende Bewegung schneller als die Bewegung dieses Schwingtisches in Gegenrichtung ist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fülltrichter (13) auf dem Verdichtungs-Schwingtisch (15) mittels einer elastischen Aufhängung (19) angebracht ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet , daß die untere Fläche des Fülltrichters (13) und die
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    untere Fläche des Verlängerungsteils (17) mit einer Schicht aus nichthaftendem Kunstharz bedeckt sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung der Formen hinter dem Fülltrichter (13) und dem Verdichtungstisch (15) und vor dem Aushärtungs-Stand eine zusätzliche Verdichtungs- und Glättungs-Einrichtung (21) angeordnet ist, die ein Zwischengestell (22) aufweist, welches zwei Umlenkrollen (25, 26) trägt, über die ein endloses Glättungs-Band (27) läuft, und daß dieses Glättungs-Band auch an seinem unteren Trum (27 a) geführt, und zwar durch eine schwingende Druckplatte (28) geführt ist, die mit dem Zwischengestell (22) durch eine elastische Verbindung verbunden ist, und daß dieses Zwischengestell (22) auf und nieder bewegt wird und über der Förderbahn der Formen (6) so angeordnet ist, daß das untere Trum (27a) des Glättungs-Endlosbandes (27) in periodisch unterbrochene Berührung mit dem in jede Form (6) eingefüllten härtbaren Stoff kommt.
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DE19732337792 1972-07-31 1973-07-25 Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Platten aus erhärtender Masse Expired DE2337792C2 (de)

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