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DE2337107B1 - Empfangseinrichtung fuer ueber Fernmelde-,insbesondere Fernsprechleitungen uebertragene Wechselspannungsimpulse,z.B. 16-kHz-Zaehlimpulse - Google Patents

Empfangseinrichtung fuer ueber Fernmelde-,insbesondere Fernsprechleitungen uebertragene Wechselspannungsimpulse,z.B. 16-kHz-Zaehlimpulse

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Publication number
DE2337107B1
DE2337107B1 DE19732337107 DE2337107A DE2337107B1 DE 2337107 B1 DE2337107 B1 DE 2337107B1 DE 19732337107 DE19732337107 DE 19732337107 DE 2337107 A DE2337107 A DE 2337107A DE 2337107 B1 DE2337107 B1 DE 2337107B1
Authority
DE
Germany
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pulses
pulse
receiving device
flop
flip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732337107
Other languages
English (en)
Other versions
DE2337107C2 (de
Inventor
Rainer Kuehn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE2337107B1 publication Critical patent/DE2337107B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2337107C2 publication Critical patent/DE2337107C2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Es ist ferner bekannt, zur Erzeugung von prellfreien Impulsen, die von nicht prellfreien Kontakten stammen und zur Steuerung elektronischer Auswerteeinrichtungen dienen, eine mono stabile Kippschaltung zu verwenden. Diese Kippschaltung wird von der ersten Prellung ausgelöst und kippt dann in einer definierten Zeitspanne, die etwas länger als die erwartete Prellzeit ist, hin und her und gibt dabei einen Impuls bestimmter Länge ab. Werden nun während dieser Zeitspanne der Schaltung weitere Impulse zugeführt, so können sich diese auf den von der Kippschaltung abgegebenen Ausgangsimpuls nicht auswirken. Die Schaltung erfüllt an sich die Aufgabe, Prellungen von Kontakten innerhalb einer bestimmten Zeitspanne unwirksam zu machen, sie spricht jedoch auf Grund ihrer Wirkungsweise auf jeden ihr zuge- führten Spannungssprung, also insbesondere auch auf irgendwelche Störimpulse, in gleicherWeise an, als ob ihr ein zu verarbeitender Spannungssprung zugeführt worden wäre.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, bei einer Empfangseinrichtung für über Leitungen übermittelte Wechselspannungssignale die Störbeeinflussung zu vermeiden und außerhalb der Nutzimpulse auftretende Störimpulse eindeutig von diesen zu unterscheiden.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß das Ausgangssignal einer als Zeitglied dienenden monostabilen Kippstufe mit einer auf die Zeitdauer möglicher Störeinbrüche abgestimmten Standzeit dem Taktimpulseingang einer bistabilen Kippstufe, an deren B edingungseingang das von den Wechselspannungssignalen abgeleitete und ihnen entsprechende Gleichspannungssignal anliegt, zugeführt wird, und daß die beiden mit einer Signalflanke vorgegebener und zueinander entgegengesetzter Richtung triggerbaren Eingänge der monostabilen Kippstufe jeweils über ein Verknüpfungsschaltglied, das einen der beiden Ausgänge der bistabilen Kippstufe mit dem abgeleiteten Gleichspannungssignal bzw. dem dazu inversen Signal verknüpft, derart angesteuert werden, daß einem Ausgang der bistabilen Kippstufe ein um die Standzeit der monostabilen Kippstufe versetztes störungsfreies Signal zur Betätigung einer nachgeschalteten Zählvorrichtung entnehmbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird also die Unterdrückung von Störeinflüssen durch die Verwendung eines einzigen Zeitgliedes in Form einer monostabilen Kippstufe durchgeführt. Über die zur Verfügung stehenden beiden Eingänge für positive und negative Flanken des die Kippstufe ansteuernden Signals wird in Verbindung mit den als Zusatzinformation verwerteten Ausgangssignalen der bistabilen Kippstufe einmal eine Anfangsimpulsverzögerung und zum anderen die Verlängerung des Ausgangsimpulses um die Ansprechverzögerung erreicht. Durch die Verknüpfung der Ausgangssignale mit den ursprünglich von den Wechselspannungsimpulsen abgeleiteten Gleichspannungssignalen kann also ein Ausgangsimpuls erst dann ausgegeben werden, wenn nach Ablauf der Standzeit der monostabilen Kippstufe das auszuwertende Signal noch andauert. Durch diese Anfangsverzögerung können sich also kurze Störimpulse während der Signalpausen und durch Kontaktprellungen hervorgerufene Störimpulse nicht mehr auswirken. Da gleichzeitig eine Verlängerung bei Impulsende vorgenommen wird, wird durch diese Störunterdrückung der Impuls ohne Verzerrung weitergegeben. Da sich somit ein im Vergleich zum ursprünglichen Impuls unverkürzter Gesamtimpuls ergibt, bleibt auch bei minimalen Impulslängen die für eine nachgeschaltete Zähleinrichtung benötigte Auswertezeit erhalten.
  • Gleichzeitig werden Einbrüche während des zu verarbeitenden Impulses bis zur Dauer der Kippzeit der monostabilen Kippstufe überbrückt, da diese durch die bereits gesetzte bistabile Kippstufe über die Verknüpfung derart vorbereitet ist, daß sie zu Beginn von möglichen Impulslücken getriggert wird. Es wird mit Beendigung des durch die Störung verursachten Kippvorgangs der monostabilen Stufe geprüft, ob die Unterbrechung bereits aufgehoben ist. Ist dies der Fall, bleibt das bis dahin durch die bistabile Kippstufe aufrechterhaltene Ausgangssignal weiter bestehen. Da sich also kurzzeitige Unterbrechung nicht auf das durch die Zähleinrichtung zu verwertende Ausgangssignal auswirken können, werden dadurch fälschliche Mehrfachzählungen vermieden.
  • Erfindungsgemäß werden die für die Ansteuerung der monostabilen Kippstufe benötigten und zueinander komplementären Gleichspannungssignale, die den empfangenen Wechselspannungssignalen entsprechen, an den Ausgängen einer retriggerbaren monostabilen Kippstufe, die von einem durch die eintreffenden Wechselspannungssignale beeinflußten Schmitt-Trigger gesteuert wird, abgenommen. Bei entsprechender Wahl der Impulszeit dieser monostabilen Stufe können also die sich aus dem eintreffenden Wechselspannungssignal ergebenden Einzelimpulse in einfacher Weise in einen Gesamtimpuls umgesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß wird als bistabile Kippstufe ein D-Flip-Flop verwendet und die Verknüpfungsschaltglieder stellen NAND-Schaltglieder dar. Die zueinander komplementären Ausgangssignale der bistabilen Kippstufe werden jeweils mit den entsprechenden Ausgangssignalen der zweiten, den Gesamtimpuls herstellenden monostabilen Kippstufe verknüpft. Bei der Verknüpfung der jeweils im stabilen Ruhezustand ausgegebenen Signale wird das am Ausgang des betreffenden Verknüpfungsschaltgliedes entstehende Signal über einen Inverter dem zugeordneten Eingang der als Zeitglied dienenden monostabilen Kippstufe zugeführt.
  • Werden erfindungsgemäß die in der Empfangseinrichtung verwendeten Baueinheiten durch integrierte Schaltkreise gebildet, so ergibt sich neben niedrigen Kosten ein geringer äußerer Schaltungsaufwand. Ein 4 NAND-Schaltglieder enthaltender Baustein kann beispielsweise zur Bildung der beiden Verknüpfungsschaltglieder und des benötigten Inverters herangezogen werden. Das in einem derartigen Baustein enthaltene 4. NAND-Schaltglied kann dann als Ausgangsentkopplungsglied dienen.
  • An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung im folgenden noch näher erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Empfangseinrichtung für 1 6-kHz-Zählimpulse, F i g. 2 ein Zeitdiagramm für die an den einzelnen Schaltungspunkten auftretenden Signale.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 sollen a und b die Anschlußpunkte für eine Amtsleitung darstellen, über die 1 6-kHz-Zählimpulse zu der Empfangseinrichtung gesendet werden. In bekannter Weise ist zur Trennung der Sprechströme und der Zählimpulse eine Weichenschaltung W vorhanden.
  • Mit dem aus den Kondensatoren C1 und C2 sowie der Induktivität L1 bestehenden Sperrfilter wird verhindert, daß die vom Amt kommenden 1 6-kHz-Zählimpulse zum Fernsprechapparat FA gelangen.
  • Über den zweikreisigen, aus der Induktivität L 2 und den Kondensatoren C3 und C 4 sowie der Induktivität L 3 und dem Kondensator C 5 bestehenden 1 6-kHz-Bandpaß wird ein eintreffender Zählimpuls der Empfangseinrichtung zugeleitet. Für die in ihr enthaltenen Baueinheiten werden integrierte Schaltkreise, beispielsweise TTL-Schaltkreise, verwendet.
  • Mit den über den Bandpaß empfangenen Zählimpulsen wird über die Vorwiderstände R 5 und R 6 der mit seinem Schaltsymbol gezeigte Operationsverstärker OV angesteuert. Der Spannungsteiler Rt und R 2 dient zur Erzeugung der durch die Kondensatoren C 6 und C 7 stabilisierten Versorgungsspannung für den Operationsverstärker. Die mit dem Kondensator C 8 vorgenommene Frequenzkompensation unterdrückt die Schwingneigung des Verstärkers. Mit den Filterabschlußwiderständen R 3 und R 4 wird der Eingangswiderstand der Empfangseinrichtung dem Leitungswiderstand angepaßt. Sie bilden einen Spannungsteiler für den 1 6-kHz-Eingangspegel.
  • Durch Einlegen der Brücke BR 1 und gleichzeitiges Herausnehmen der Brücke BR 2 kann eine Umschaltung auf eine geringere Ansprechempfindlichkeit vorgenommen werden. Dadurch läßt sich ein Ansprechen des Empfängers unter ungünstigsten Bedingungen durch Nebensprechen verhindern. Normalerweise sollte die Empfangseinrichtung bei Zugrundelegung eines maximalen Schleifenwiderstandes von 1800 Ohm bei einem 1 6-kHz-Eingangspegel von -2,9 N noch sicher arbeiten. Durch eine entsprechende Wahl des Verhältnisses von Rückkopplungswiderstand R7 zu dem Vorwiderstand R 6 kann die Verstärkung des Operationsverstärkers so ausgelegt werden, daß bei diesem minimalen Eingangspegel die obere Schwellspannung des nachgeschalteten Schmitt-Triggers ST überschritten wird.
  • Die am Ausgang des Operationsverstärkers abzunehmende Spannung wird zur Abriegelung der Gleichspannung über den Kondensator C 9 der Schmitt-Trigger-Schaltung zugeführt. Der Widerstand R 9 ist so dimensioniert, daß ohne Ansteuerung der Eingang des Schmitt-Triggers auf Logikpotential Null gehalten wird. Der Ausgang des Schmitt-Triggers liefert während der positiven 1 6-kHz-Halbwellen Rechteckimpulse. Die Breite dieser Impulse wird durch die Größe des Empfangspegels und die Hysterese des Schmitt-Triggers bestimmt. Der Ausgangswiderstand des Operationsverstärkers ist über den Widerstand R 8 so niederohmig ausgelegt, daß durch die Belastung des Schmitt-Triggers während der positiven Halbwellen die Ausgangsspannung des Verstärkers nicht absinkt.
  • Mit der nachgeschalteten retriggerbaren monostabilen KippstufeM 1 werden die Einzelimpulse in einen Gesamtimpuls umgesetzt. Die durch das bei einer in integrierter Technik aufgebauten monostabilen Kippstufe vorgesehene und aus dem WiderstandR 10, dem Kondensator C 10 und der Diode G 1 bestehende externe Zeitglied bestimmte Impulszeit der Kippstufe muß mindestens eine 1 6-kHz-Periode betragen.
  • Von den Ausgängen dieser Kippstufe wird nun unter Zwischenschaltung von Verknüpfungsgliedern die monostabile Kippstufe M2, mit der die geforderten Zeitbedingungen zur Unterdrückung von Störimpulsen durchgeführt werden, angesteuert. Ihre Kippzeit, die durch das aus dem Widerstand R 11, dem KondensatorC 11 und der Diode G2 bestehende externe Zeitglied bestimmt ist, kann beispielsweise auf 30 msec bemessen sein. Diese monostabile Kippstufe verfügt über zwei Eingänge, von denen der EingangA durch negative Flanken des Ansteuersignals und der Eingang B durch positive Flanken des Ansteuersignals triggerbar ist. Die Ansteuerung der monostabilen Kippstufe wird dabei durch eine Zusatzinformation erreicht, die mit dem dieser Kippstufe nachgeschalteten D-Flip-Flop BK erzeugt wird.
  • Durch das NAND-Schaltglied 0 3 wird der im stabilen Ruhezustand signalführende Ausgang des D-Flip-Flops mit dem Ausgang der monostabilen Kippstufe Ml verknüpft und ist über das Schaltglied G5 invertiert auf den Eingang A der monostabilen Kippstufe M 2 geführt. Mit Beginn eines am Ausgang der monostabilen Kippstufe M1 gegebenen Impulses wird somit die monostabile KippstufeM2 getriggert und gibt am Ausgang einen Impuls mit einer ihrer Kippzeit entsprechenden Zeitdauer ab. Dieser Impuls wird am Ausgang dieser Kippstufe abgenommen und liegt somit invertiert am mit positiver Flanke triggerbaren Takteingang T des D-Flip-Flops. Gleichzeitig liegt der am Ausgangs der monostabilen Kippstufe M1 abgegebene Impuls am D-Eingang des Flip-Flops. An seinem Ausgang entsteht dann ein Impuls, wenn nach Ablauf der Kippzeit der monostabilen Kippstufe M 2 am Bedingungseingang D der Eingangsimpuls noch andauert. Erst wenn diese Bedingung erfüllt ist, wird der Ausgang des D-Flip-Flops geschaltet, d. h., der Beginn des Ausgangssignals ist um die Kippzeit der monostabilen Stufe M2 verzögert.
  • Um das Flip-Flop in eine definierte Ausgangslage zu setzen, wird über das aus dem Widerstand R 12 und dem Kondensator C16 bestehende RC-Glied der RücksetzeingangR nach Anlagen der Versorgungsspannung kurzzeitig auf Logikpotential Null gehalten, wodurch die Kippstufe in die richtige Ausgangslage gebracht wird.
  • Der Eingang B der monostabilen Kippstufe M 2, der über das NAND-Schaltglied G4, das den im Ruhezustand nicht signalführenden Ausgang des D-Flip-Flops mit dem entsprechenden Ausgangs der monostabilen Kippstufe M1 verknüpft, angesteuert wird, liegt während der geschilderten Anfangsimpulsverzögerung auf Logikpotential L. Da dieser Eingang mit der positiven Flanke getriggert wird, setzt mit der Rückflanke des ursprünglichen Impulses der Kippvorgang der monostabilen Stufe M2 ein. Dadurch wird das D-Flip-Flop BK erst nach Ablauf der vorgegebenen Kippzeit der monostabilen Stufe M2 zurückgesetzt, so daß der ursprüngliche Impuls entsprechend verlängert wird. Durch die über die monostabile Kippstufe M 2 erzielte Anfangsimpulsverzögerung und durch die am Ende des ursprünglichen Impulses vorgenommene Verlängerung kann also der Impuls am Ausgang des D-Flip-Flops ohne Verzerrung abgenommen werden, unabhängig davon, ob beim aufgenommenen Zählimpuls durch Kontaktprellungen oder sonstige Einflüsse bedingte Störungen vorhanden waren.
  • Sollte eine durch eine Störung verursachte Unterbrechung eines empfangenen Zählimpulses auftreten, so ist die monostabile Kippstufe M 2 durch das bereits gesetzte Flip-Flop derart vorbereitet, daß sie zu Beginn einer derartigen Impulslücke getriggert wird.
  • Dies geschieht durch die bei einer Unterbrechung am Eingang B entstehende Flanke. Nach Ablauf der Kippzeit wird geprüft, ob die Unterbrechung aufgehoben ist. Zu diesem Zeitpunkt wird nämlich wiederum der Takteingang des Flip-Flops mit der am Ausgang der monostabilen Stufe entstehenden Impulstanke beaufschlagt, und es wird entsprechend der am D-Eingang anliegenden Information ausgewertet.
  • Ist die Störung kleiner als die vorgegebene Kippzeit der monostabilen Kippstufe M 2, dann liegt am EingangD zum Zeitpunkt des Triggereinsatzes für das Flip-Flop bereits wieder Logikpotential L an. Dadurch wird das Ausgangssignal durch das Speicher-Flip-Flop weitergehalten, d.h., der Ausgang Q behält das Logikpotential L bei.
  • Über das dem D-Flip-Flop nachgeschaltete und als Inverter verwendete NAND-Schaltglied G6 wird das Ausgangssignal einer entsprechenden Zählvorrichtung zugeleitet. Da also durch Störungen verursachte Unterbrechungen eines Zählimpulses bis zu einer der Kippzeit der monostabilen Stufe entsprechenden Zeitdauer das Ausgangssignal nicht beeinflussen, werden dadurch Doppelzählungen vermieden.
  • Die an die beiden Ausgänge der monostabilen Kippstufe M2 und an die Ausgänge des D-Flip-Flops angeschalteten Kondensatoren C 12 bis C13 dienen zur Stabilisierung gegen Störspannungen, die über die Ausgänge einkoppeln können.
  • Die geschilderten Funktionsabläufe werden durch das in der F i g. 2 dargestellte Zeitdiagramm verdeutlicht. In diesem Diagramm sind jeweils die an den einzelnen Verknüpfungsschaltgliedern G3 und G4 anliegenden und über sie dem Eingang A bzw. dem Eingang B der monostabilen Kippstufe M2 zugeführten Signale sowie die an den Eingängen des D-Flip-Flops anliegenden bzw. an seinem Ausgang entstehenden Signale gruppenweise zusammengefaßt.
  • In der Zeilea ist ein eintreffender 1 6-kHz-Zählimpuls dargestellt, der eine kurzzeitige Unterbrechung aufweist.
  • Die Zeilen b bis e zeigen die durch das NAND-Schaltglied G3 verknüpften und die dem Eingang A der monostabilen Kippstufe M2 zugeführten Signale.
  • Dabei ist in Zeile b das am Ausgang Q der monostabilen Kippstufe M1 entstehende Signal, in Zeile c das am Ausgang Q des D-Flip-Flops entstehende und einem Eingang des Schaltgliedes G 3 zugeführte Signal, in Zeile d das über die Verknüpfung am Aus- gang As des Schaltgliedes G3 entstehende und in Zeile e das am EingangA der monostabilen Kippstufe M2 nach der Inversion durch das Schaltglied G 5 anliegende Signal gezeigt.
  • Die aus den Zeilen f bis h bestehende zweite Gruppe des Zeitdiagramms zeigt die durch das NAND-Schaltglied G4 verknüpften und über seinen Ausgang dem Eingang B der monostabilen Kippstufe M2 zugeführten Signale. Dabei ist in Zeile f das aus dem ursprünglichen Signal abgeleitete und am Ausgange der monostabilen KippstufeM1 entstehende Signal, in Zeile g das am Ausgang Q des D-Flip-Flops abnehmbare und einem Eingang dieses Schaltgliedes zugeführte Signal gezeigt. In der Zeileh ist das dem Eingang B der monostabilen Kippstufe M2 zugeführte Signal dargestellt.
  • In der dritten Gruppe des Zeitdiagramms zeigt die Zeile i das am Ausgang ç der monostabilen Kippstufe M2 abgegebene Signal und die Zeile k das dem Eingang D des D-Flip-Flops zugeführte und dem ursprünglichen Zählimpuls entsprechende Gleichspannungssignal. Ist die durch eine Störung verursachte Unterbrechung t des ursprünglichen Impulses kürzer als die Standzeit tm der monostabilen Kippstufe, so entsteht am Ausgang Q des D-Flip-Flops bzw. am Ausgang des Schaltgliedes G 6 das in der Zeile I dargestellte störungsfreie Signal, das durch die Anfangsimpulsverzögerung und die vorgenommene Verlängerung um die Standzeit der Kippstufe versetzt abgegeben wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Empfangseinrichtung für über Ferurnelde-, insbesondere Fernsprechleitungen übertragene impulsförmige Wechselspannungssignale, z. B.
    16-kHz-Zählimpulse, von denen zur Betätigung einer Zählvorrichtung zunächst in der Empfangseinrichtung nach Verstärkung ihnen entsprechende Gleichspannungssignale abgeleitet werden, wobei die Unterdrückung von Störungen der zu verarbeitenden Signale vermittels eines Zeitgliedes vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal einer als Zeitglied dienenden monostabilen Kippstufe(M2) mit einer auf die Zeitdauer möglicher Störeinbrüche abgestimmten Standzeit dem Taktimpulseingang(T) einer bistabilen Kippstufe (BK), an deren Bedingungseingang (D) das vom Wechselspannungssignal abgeleitete Gleichspannungssignal anliegt, zugeführt wird, daß die beiden, mit einer Signalflanke vorgegebener und zueinander entgegengesetzter Richtung triggerbaren Eingänge (A, B) der monostabilen Kippstufe jeweils über ein Verknüpfungsschaltglied (G3, G4), das einen der beiden Ausgänge der bistabilen Kippstufe mit dem abgeleiteten Gleichspannungssignal bzw. dem dazu inversen Signal verknüpft, derart angesteuert werden, daß einem Ausgang der bistabilen Kippstufe ein um die Standzeit der monostabilen Kippstufe versetztes störungsfreies Signal zur Betätigung einer nachgeschalteten Zählvorrichtung entnehmbar ist.
  2. 2. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Wechselspannungssignal abgeleiteten und zueinander inversen Gleichspannungssignale an den Ausgängen einer retriggerbaren monostabilen Kippstufe(M1), die von einem durch die eintreffenden Wechselspannungssignale beeinflußten Schmitt-Trigger (ST) gesteuert wird, abgenommen werden.
  3. 3. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabile Kippstufe ein D-Flip-Flop und die Verknüpfungsschaltglieder NAND-Schaltglieder darstellen.
  4. 4. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dem stabilen Zustand entsprechende Ausgang (O der der Ableitung der Gleichspannungssignale dienenden monostabilen Kippstufe (M 1) und der dem stabilen Ruhezustand der bistabilen Kippstufe (BK) entsprechende Ausgang Z) durch das NAND-Schaltglied (G3) verknüpft sind, durch das über einen Inverter (G 5) der mit der negativen Signalflanke triggerbare Eingang (A) der als Zeitglied dienenden monostabilen Kippstufe (M2) angesteuert wird, und daß der mit der positiven Signalflanke triggerbare Eingang (B) unmittelbar über das die anderen Ausgänge der Kippstufen verknüpfende NAND-Schaltglied (G4) angesteuert wird.
  5. 5. Empfangseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Baueinheiten aus integrierten Schaltkreisen gebildet werden.
    Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung für über Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen übertragene impulsförmige Wechselspannungssignale, z. B. 1 6-kHz-Zählimpulse, von denen zur Betätigung einer Zählvorrichtung zunächst in der Empfangseinrichtung nach Verstärkung ihnen entsprechende Gleichspannungssignale abgeleitet werden, wobei die Unterdrückung von Störungen der zu verarbeitenden Wechselspannungssignale mittels eines Zeitgliedes vorgenommen wird.
    Zur Anzeige bzw. Ermittlung der Gebühr für eine Gesprächsverbindung werden Wechselspannungsimpulse zu Gebührenanzeigern, die Fernsprechapparaten zugeordnet sind, bzw. zu entsprechenden Empfangseinrichtungen in Münzfernsprechern übertragen.
    Derartige Empfangs einrichtungen müssen bei einem vorgegebenen und auf neue elektronische Vermittlungssysteme abgestimmten Eingangspegel des Wechselspannungssignals noch sicher arbeiten.
    Mit der geforderten höheren Empfindlichkeit vergrößert sich die Anfälligkeit gegenüber Störungen. Es muß sichergestellt sein, daß sich sowohl Störimpulse, die in den Pausenzeiten zwischen den Nutzimpulsen auftreten, als auch Störungen, mit denen die Nutzimpulse selbst behaftet sind, nicht auswirken können.
    Letztere können beispielsweise in Form von Impulsunterbrechungen oder in Form von Anschalte- bzw.
    Abschalteprellungen, die bei der Anschaltung dieser Impulse an die Leitung durch Kontakte entstehen, auftreten. Die Empfangseinrichtung würde also in einem solchen Fall an Stelle eines Impuls es durch die normalerweise nicht prellfrei arbeitenden Kontakte mehrere Impulse undefinierter Dauer erhalten.
    Es ist bereits eine Anordnung für die elektronische Auswertung von in rascher Folge auftretenden Zählimpulsen bekannt, bei denen die unmittelbar nach dem Anschalten der Impulse durch mehrere Kontaktschwingungen auftretenden kurzzeitigen Unterbrechungen dadurch eliminiert werden, daß diese Impulse zunächst in einer Flip-Flop-Schaltung ausgewertet werden. In diesem bekannten Fall wird zur Ableitung eines Impulses mit einer gegenüber der mechanischen Kontaktbetätigung wesentlich kürzeren Zeitdauer das Flip-Flop derartig ausgesteuert, daß lediglich mit dem ersten Prellimpuls ein Ausgangsimpuls erzeugt wird und sich die daran anschließenden Teilimpulse des jeweiligen Zählimpulses nicht mehr auswirken können. Es wird hier also lediglich beim Schließen des Kontaktes ein auswertbarer Impuls erzeugt. Am Ausgang entsteht also keine prellfreie Abbildung mit der Breite des ursprünglichen Impulses.
DE19732337107 1973-07-20 1973-07-20 Empfangseinrichtung für über Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen übertragene Wechselspannungsimpulse, z. B. 16-kHz-Zählimpulse Expired DE2337107C2 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2404975A1 (fr) * 1977-09-30 1979-04-27 Sodeco Compteurs De Geneve Recepteur d'impulsions de taxation telephoniques
EP0214456A1 (de) * 1985-08-21 1987-03-18 Siemens Aktiengesellschaft Schaltungsanordnung zum Anschliessen eines Datengerätes an eine mit einer Fernsprecheinrichtung verbundene Übertragungsleitung
DE3738846C1 (de) * 1987-11-16 1989-02-09 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Gebuehrenimpulsempfaenger fuer Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanschlussleitungen

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EP0214456A1 (de) * 1985-08-21 1987-03-18 Siemens Aktiengesellschaft Schaltungsanordnung zum Anschliessen eines Datengerätes an eine mit einer Fernsprecheinrichtung verbundene Übertragungsleitung
DE3738846C1 (de) * 1987-11-16 1989-02-09 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Gebuehrenimpulsempfaenger fuer Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanschlussleitungen

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DE2337107C2 (de) 1975-07-24

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