DE2336084C3 - Faltenlegendes Tragband für Vorhänge o.dgl - Google Patents
Faltenlegendes Tragband für Vorhänge o.dglInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein faltenlegendes Tragband für Vorhänge od. dgl, mit mehreren zueinander
parallelen Ziehkordelgruppen, die zueinander unterschiedlich auf dem Band angeordnete Halterungs- und
Flottierungszonen haben, wobei eine Ziehkordelgruppe für eine automatische Fältelung abwechselnd zonenweise
in schlauchförmigen Hüllen gelagert und zonenweise flottierend an Verbindungspunkten gehalten ist.
Es sind faltenlegende Tragbänder mit einfacher Fältelung bekannt, bei denen durch Zug an den
Ziehkordeln i:»beneinanderliegende Falten über die ganze Vorhangbreite erzeugt werden. Probleme bei der
Anpassung der Breite eines solchen Vorhanges an die vorgegebene Breite einer Fensteröffnung bestehen
nicht. Dagegen ist es bei der einfachen Fältelung nicht möglich, hier irgendwelche Variationen bezüglich des
optischen Eindrucks zu erzielen.
Es sind ferner faltenlegende Tragbänder für eine automatische Fältelung bekannt, bei denen sich durch
Zug an den Ziehkordeln eine Aufeinanderfolge von zueinander abständigen Faltengruppen erzeugen läßt,
zwischen denen jeweils flache Abschnitte vorbestimmter Länge liegen. Ein derartiges Tragband für die
automatische Fältelung hat ein festliegendes Reduktionsverhältnis. Da die Dimensionen der Vorhänge
einerseits durch die Breite der Webmaschine vorgegeben sind und die Fensterbreiten variieren, ist es häufig
schwierig, ein faltenlegendes Tragband für die automatische Fältelung zu finden, das einen vorgegebenen
handelsüblichen Vorhang auf die vorgegebene Breite des Fensters reduziert. Dieses steht dem umfangreichen
Einsatz der an sich sehr vorteilhaften automatischen Fältelung vielfach entgegen, da man entweder erhebliche
Anpassungsschwierigkeiten in Kauf nehmen muß oder aber eine Vielzahl unterschiedlicher Tragbänder
für die automatische Fältelung auf Vorrat bereithalten muß.
Es ist bei einem faltenlegenden Tragband für die automatische Fältelung bereits bekannt, die Verbindungspunkte
auf ein und derselben Bandseite anzuordnen, so daß die Ziehkordeln nur auf einer Seite des
Bandes zu sehen sind, die andere Bandseite also als oDtisch einwandfreie Sichtseite frei bleibt. Auch bei
einem faltenlegenden Tragband der gattungsgemäßen Art lassen sich unterschiedliche Reduktionsverhältnisse
des Vorhanges nicht erzielen, da zwar die eine Ziehkordelgruppe für die automatische Fälielung
vorgesehen ist, die andere vorhandene Ziehkordelgruppe aber ausschließlich für die einfache Fältelung
vorgesehen ist. Ein derartiges Tragband ermöglicht also einerseits die automatische Fältelung mit nur einem
vorgegebenen Reduktionsverhältnis, oder aber die einfache Fältelung.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zügrunde, ein faltenlegendes Tragband zu schaffen, mit
dem bei einwandfreiem optischen Eindruck verschiedene unterschiedliche Reduktionsverhältnisse für die
automatische Fältelung erzielt werden können.
Die erfindur.gsgemäße Lösung besteht darin, daß alle
Ziehkordelgruppen für die automatische Fältelung vorgesehen sind, die einzelnen Ziehkordelgruppen in
unterschiedlich langen Hüllen bei auf gleicher Hohe liegenden Hüllenaustrittspunkten und versetzt zueinander
liegenden Hülleneintrittspunkten angeordnet sind und die in ihrer Anzahl für die Ziehkordelgruppen
unterschiedlichen Verbindungspunkte der Ziehkordeln mit dem Tragband alle auf einer Bandseite liegen. Durch
die angegebenen Maßnahmen lassen sich für die unterschiedlichen Ziehkordelgruppen in denkbar einfacher
Weise unterschiedliche Reduktionsverhältnisse erreichen. Damit ist eine erheblich verbesserte Anpaßbarkeit
der Vorhänge an verschiedene Fensterbreiten gegeben und auch die Vorratshaltung der Tragbänder
für die automatische Fältelung erheblich vereinfacht. Ein optisch guter Eindruck bleibt dabei gewahrt, weil die
Verbindungspunkte der Ziehkordeln alle auf einer Bandseite verbleiben.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein faltenlegendes Tragband vor Durchführung der Fältelung,
F i g. 2 und 3 Teildraufsichten auf ein faltenlegendes Tragband, einmal bei drei gebildeten Falten je Gruppe
und zum anderen bei vier gebildeten Falten je Gruppe.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist ein faltenlegendes Tragband 2 vorgesehen, das zwei Paare von Ziehkordelgruppen
3 und 4 trägt, die jeweils in schlauchförmigen Hüllen 5 unterschiedlicher Länge geführt und gehalten
sind, zwischen denen sie jeweils frei auf der einen Seite des Tragbandes 2 flottieren, abgesehen von ihrem
Durchtritt durch die Verbindungspunkte 6 mit dem Tragband 2. Die Verbindungspunkte 6 liegen dabei alle
auf einer Bandseite.
Die Ziehkordeln 3 durchlaufen, ausgehend von ihrem Austritt aus einer Hülle 5 bis zur Stelle ihres Eintritts in
die nachfolgende Hülle 5, zwei Verbindungspunkte 6, während die Ziehkordeln 4 in gleicher Weise durch drei
Verbindungspunkte 6 laufen. Es liegen somit die Hüllenaustrittspunkte der Ziehkordeln 3 und 4 auf
gleicher Höhe, während die Hülleneintritbpunkte der Ziehkordeln 3 und 4 versetzt zueinander liegen, wie die
F i g. 1 zeigt.
Läßt man bei einer derartigen Ausgestaltung das Tragband 2 auf der Reihe der Ziehkordeln 3 gleiten und
sich fälteln, erhält man eine Fältelung mit drei Falten, wie sie die Fig.2 zeigt. Läßt man dagegen das
Tragband 2 auf den Ziehkordeln 4 gleiten und sich fälteln, erhält man eine Fältelung mit jeweils vier Falten,
wie sie in Fi g. 3 gezeigt ist. In beiden Fällen bilden die
Tragbandabschniite, die Ziehkordelabschnitte, die innerhalb
der Hülsen 5 liegen, nach der Fältelung ebene Abschnitte, die zwischen den Faltengruppen liegen. Die
unterschiedliche Anzahl der Falten pro Faltengruppe bringt unterschiedliche Reduktionsverhältnisse für den
Vorhang mit sich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Falteniegendes Tragband für Vorhänge od. dglmit mehreren zueinander parallelen Ziehkordelgruppen, die zueinander unterschiedlich auf dem Band angeordnete Halterung»- und Flottierungszonen haben, wobei eine Ziehkordelgruppe für eine automatische Fältelung abwechselnd zonenweise in schlauchförmigen Hüllen gelagert und zonenweise flottierend an Verbindungspunkten gehalten ist, dadurch g e k e η ή zeichnet, daß alle Ziehkordelgruppen (3 und 4) für die automatische Fältelung vorgesehen sind, die einzelnen Ziehkordelgruppen (3,4) in unterschiedlich langen Hüllen (5) bei auf gleicher Höhe liegenden Hüllenaustrittspunkten und versetzt zueinander liegenden Hülleneintrittpunkten angeordnet sind und die in ihrer Anzahl für die Ziehkordelgruppen (3 und 4) unterschiedlichen Verbindungspunkte (6) der Ziehkordein (3, 4) mit dem Tragband (2) alle auf einer Bandseite liegen.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR7226769 | 1972-07-18 | ||
FR7226769A FR2192788B1 (de) | 1972-07-18 | 1972-07-18 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2336084A1 DE2336084A1 (de) | 1974-01-24 |
DE2336084B2 DE2336084B2 (de) | 1976-07-01 |
DE2336084C3 true DE2336084C3 (de) | 1977-02-17 |
Family
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