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DE233540C - - Google Patents

Info

Publication number
DE233540C
DE233540C DENDAT233540D DE233540DA DE233540C DE 233540 C DE233540 C DE 233540C DE NDAT233540 D DENDAT233540 D DE NDAT233540D DE 233540D A DE233540D A DE 233540DA DE 233540 C DE233540 C DE 233540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
belt
cylinder
rod
carries
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT233540D
Other languages
English (en)
Publication of DE233540C publication Critical patent/DE233540C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
    • B01F27/72Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis with helices or sections of helices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 233540 -KLASSE 50/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, pulverförmige Substanzen, welche vielfach in solchen Verhältnissen kombiniert sind, daß es bis jetzt sehr schwierig war, eine absolut innige oder homogene Mischung herbeizuführen, miteinander zu vermischen. Beispielsweise kommt die neue Maschine zur Anwendung bei der Glasfabrikation, bei der Pulvermischungen Verwendung finden, die kleine Quantitäten Natron, Magnesium, Eisen oder Manganoxyd ο. dgl. enthalten. Wie bekannt ist, werden, wenn die Metalloxyde in der Masse nicht absolut gleichmäßig verteilt sind, dadurch Veränderungen der Glasfarbe hervorgerufen, die eben von dem mehr oder weniger hohen Oxydgehalt abhängig sind, und die schon bei sehr schwachen Schwankungen der Zusätze eintreten.
Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beseitigt diese unangenehmen Erscheinungen vollständig und gibt eine absolut homogene Mischung.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι ein Aufriß des Mischapparates.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Achse des Mischzylinders, während
Fig. 3 eine Endansicht der Einrichtung ist.
Der Apparat ist, mit einem Blechzylinder 5 von entsprechender Länge versehen, in dessen Innerem eine aus einem schneckenartig gewundenen Metallband gebildete Schnecke angeordnet ist, die mit Hilfe von Armen 7 auf der horizontalen Welle 8 montiert ist. Die Welle 8 wird an ihren Enden durch Stopfbüchsenlager 9, die direkt an den beiden Böden 10 des Zylinders montiert sind, getragen. Außerdem ruht die Welle 8 mit einem Ende in einem Lager 11 und trägt außerhalb dieses Lagers ein Kegelrad 12, das mit einem anderen Kegelrade 13 auf einer Welle 14 in Eingriff steht, welche in zwei Lagern 15 gelagert ist. Diese Welle 14 trägt außerdem an einem ihrer Enden ein anderes Kegelrad 16, das rechts und links mit zwei anderen gleichen Kegelrädern 17 und 18 in Eingriff steht, die auf einer Welle 19 gelagert sind. Die Welle 19 liegt rechtwinklig zu der Welle 14 und parallel zu der Welle 8. Die Welle 19 ruht in Lagern
20 und trägt ihrerseits drei Riemenscheiben 21, 22 und 23, und zwar ist die Riemenscheibe
21 auf der Welle 19 festgekeilt, ebenso wie das Kegelrad 18, das durch dieselbe getrieben werden soll, festgekeilt ist; die Scheibe 22 ist eine Losscheibe auf der' Welle 19, und die Scheibe 23 ist auf der Nabe des Kegelrades 17, zu dessen Antrieb sie bestimmt ist, festgekeilt. Dieser Mechanismus ist übrigens derselbe, wie er bei vielen Werkzeugmaschinen, z. B. bei Hobelmaschinen, Verwendung findet, um ein Wechseln der Drehrichtung herbeizuführen.
Vor dem Zylinder 5 und parallel zu der Achse desselben ist eine Transmissionswelle 24 angeordnet, die in Lagern 25 ruht und zwei Riemenscheiben 26 und 27 trägt, von denen die eine eine Festscheibe und die andere eine Losscheibe ist. An einem ihrer Enden trägt
die Welle 24 ein Kegelrad 28, das mit einem Kegelrade 29 auf der Welle 30 in Eingriff steht. Die Welle 30 liegt rechtwinklig zu der Welle 24. Diese Welle 30, die in Lagern 31 gelagert ist, trägt auf einem ihrer Enden eine Kurbelscheibe 32, an deren Zapfen der Kopf einer Kurbelstange angeschlossen ist, deren anderes Ende in Form einer Gabel ausgebildet ist. Zwischen den Zinken dieser Gabel ist ein Kulissenstein 34 gelagert, der sich frei auf einer Stange 35 bewegen kann, die horizontal und parallel der Achse des Zylinders 5 angeordnet ist und in zwei Stützlagern 36 ruht, in denen sie sich frei verschieben kann. Auf dieser Stange sind in entsprechenden Abständen zwei Anschläge 37 und 38 angeordnet, zwischen welchen sich der Kulissenstein 34 hin und her bewegen kann. An einem ihrer Enden trägt die. Stange 35 eine Gabel 39, durch welche der Riemen für die Scheiben 21, 22, 23 läuft.
Das Stützlager 36, das an der rechten Seite
angeordnet ist, weist einen Federzapfen 36^ auf, und die Stange 35, welche die Gabel 39 trägt, besitzt zwei konische Vertiefungen oder Einhiebe, welche dazu dienen, abwechselnd das Ende des Federzapfens φα aufzunehmen, um auf diese Weise die Gabel 39 in ihren Endstellungen festzuhalten.
An dem einen Ende der Unterseite ist der Zylinder 5 an eine Leitung 40 angeschlossen, die durch einen Schieber 41 geschlossen gehalten werden kann. Diese Leitung 40 mündet in ihrem unteren Teil in eine Elevatorkiste 42 für den schematisch dargestellten Elevator beliebiger, gewöhnlicher Konstruktion (Fig. 3).
Das hauptsächlich verwendete pulverförmige Material wird dem Zylinder 5 durch die Transportschnecke 46 zugeführt, aus welcher es durch das Rohr 45 fällt, bis dieser Zylinder 5 die genügende Menge des Materials aufgenommen hat. Alsdann wird die Transportschnecke 46 außer Betrieb gesetzt und der Deckel 44 geöffnet, worauf durch die so freigelegte Öffnung die entsprechenden Mengen anderer Mischstoffe eingeführt werden. Darauf wird der Deckel geschlossen, und der Apparat ist betriebsfertig. Auf einer der Transmissionswellen des Werkes sind zwei Riementrommeln von entsprechender Länge und von entsprechendem Durchmesser angeordnet, die durch Riemen die beiden Gruppen von den Scheiben 26, 27 und 21, 22, 23 antreiben. Einer dieser Riemen wird auf die feste Scheibe 27 geleitet, während der andere Riemen sich auf der Scheibe 21 oder auf der Scheibe 23 befindet. Ruht er auf der Scheibe 23, welche die Kegelräder 17 und 16, die Welle 14, die Zahnräder 13 und 12 und endlich die Welle 8 mit dem Schneckenbande 6 antreibt, so schlagen die einzelnen schaufelartigen Teile dieses Schneckenbandes in das Material und gehen im wechselweisen Betriebe wieder aus demselben heraus, indem sie die einzelnen Elemente des Füllgutes miteinander mischen. Das zu mischende Material füllt übrigens den Zylinder nicht vollständig aus, sondern befindet sich nur in demselben bis zu einer gewissen Höhe, und außerdem sind die Abmessungen der Mischschnecke derartige, daß dem Mischgut keine wesentliche Vorschubbewegung in einer Richtung oder doch eine solche zum mindesten nur in einem geringen Maße übermittelt wird, so daß ein Vorschub nur langsam Schritt für Schritt vor sich geht. Während dieser Zeit ist durch das Kegelrad 28 das Rad 29 mit der Kurbelscheibe 32 gedreht und infolgedessen die Kurbelstange 33 einer Längsverschiebung unterworfen. Im weiteren Verlaufe dieser Längsverschiebung stößt die Stange 33, welche gegen den Anschlag 38 anliegt, gegen den Anschlag 37 und verschiebt die Stange 35 mit der Ausrückergabel 39, so daß der Riemen von der Scheibe 23 auf die Scheibe 21 und von dieser in kurzer Zeit auf die Scheibe 22 geschoben wird. Der Aufenthalt des Riemens auf der Losscheibe ist nur ein außerordentlich kurzer, wie man sich sehr leicht überzeugen kann. Nachdem diese -Überführung des Riemens stattgefunden hat, treibt das Kegelrad 18 den Mechanismus und die Welle 8 mit dem Schneckenbande 6 an, und zwar im entgegengesetzten Drehsinne, wie dieses vorher stattgefunden hat. Dieselben Erscheinungen wiederholen sich, und dadurch erhält auch das Material 'innerhalb des Zylinders 5 immer wieder eine Vorschubbewegung in der anderen Richtung, bis die Stange 33 durch ihre fortgesetzte Bewegung den Riemen wieder auf die Scheibe 23 schiebt.
Das Material in dem Zylinder 5 wird in- ιοί folgedessen abwechselnd in dem einen und dem anderen Sinne bewegt und gleichzeitig durch das Schneckenband 6 immer inniger und inniger miteinander vermischt.
Wenn der Mischvorgang beendet ist, wird 10; der Schieber 41 aufgezogen und dafür Sorge getragen, daß die Schnecke 6 in dem Sinne rotiert, um das Material nach der Elevatoröffnung 42 hin zu befördern. ' Alsdann wird der Antriebsriemen auf die Losscheibe 26 ge- ii< bracht und so die Bewegung der Stange 33 aufgehoben, so daß also die Schnecke 6 eine kontinuierliche Rotationsbewegung in dem beschriebenen Sinne ausführt.
Wenn das in dem Zylinder 5 enthaltene Material in die Elevatorkiste 42 gebracht ■ ist, wird der Schieber 41 von neuem geschlossen, und der Apparat ist für einen neuen Mischvorgang betriebsfertig.
Aus der Elevatorkiste 42 wird'das Mischmaterial durch den Elevator 43 herausbefördert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trommelmischmaschine mit nach beiden Richtungen drehbarer Mischschnecke und einer für beide Drehrichtungen umschaltbaren Transmissionseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebswelle und einem an sich bekannten Wechselgetriebe eine mit der Antriebswelle verbundene rotierende Scheibe angeordnet ist, die durch eine Pleuelstange mit einem Gleitstück verbunden ist, das zwischen zwei in entsprechendem .Abstande voneinander angeordneten Anschlägen auf einer geradlinig hin und her bewegbaren Stange ruht, die die Ausrückgabeln des Antriebriemens des Wechselgetriebes strägt, derart, daß durch das Gleitstück abwechselnd eine Verschiebung der Gabel mittels der beiden Anschläge bewirkt und dadurch der Drehsinn der Mischschnecke verändert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT233540D Active DE233540C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE233540C true DE233540C (de)

Family

ID=493471

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT233540D Active DE233540C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE233540C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2021660A1 (de) * 1969-05-05 1970-11-19 Hobart Mfg Co Nahrungsmittelmischmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2021660A1 (de) * 1969-05-05 1970-11-19 Hobart Mfg Co Nahrungsmittelmischmaschine

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