DE2332666A1 - Kraftstoff-einspritzeinrichtung - Google Patents
Kraftstoff-einspritzeinrichtungInfo
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Description
Hamburg, den 21o Juni 1973 140573 .1101
Priorität: 26. Juni 1972, U.o.a., Pat.Anm.Nr. 266 137
Anmelder:
Caterpillar Tractor Co.
ieeoria, 111., U.S.A.
Kraftstoff—Einspritzeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf Kraftstoff-Einspritz-Systeme
und betrifft insbesondere eine Einspritz-Ventilanordnung zur einen Verbrennungsmotor.
Druckzündungsmotoren sind gewöhnlich mit Kraftstoff-Einspritzdüsen
ausgestattet, um taktmäßig Kraftstoff in die Verbrennungskammer des Motors einzuspritzen. Derartige
Düsen werden gewöhnlich durch ein auf Druck ansprechendes
sperrventil gesteuert, um zu verhindern, daß Treibstoff in
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— 2 —
die Verbrennungskammer zwi-schen den Einspritztakten eintröpfelt.
Bislang sind zahlreiche verschiedene Sperrventilanordnungen für solche Düsen vorgeschlagen und verwendet
wordene Die bekannten Anordnungen haben bislang jedoch stets irgendwelche Nachteile gezeigt«
Ein einfaches Einlaß-Sperrventil wird in der US-PS Nr.
2 410 946 beschrieben. Ferner sind andere Arten von Ventilanordnungen
bekannt geworden, welche die Schwierigkeiten überwinden sollen, die bei diesem einfachen Ventil auftreten.
Eine Treibstoff-Düsenanordnung vom Akkumulator- oder Sammlertyp
ist zum Beispiel in den US-PS Nr. 2 985 378 und 2 556
beschrieben. Diese Arten von Kraftstoff-Düsenanordnungen haben den Nachteil, daß sie kompliziert gebaut sind, da
sie wenigstens zwei Sperrventile zur Steuerung des Einlasses und des Auslasses der Sammlerkammer erfordern,
Eine wegen der einfachen Arbeitsweise bevorzugte Art von Treibstoffdüse weist das Differentialbereich—sperrventil
auf, das beispielsweise in den [JS-j.j3 2 379 399, 2 365
und 3 224 684 dargestellt ist. Die Hauptschwierigkeit dieser Art von Treibstoffdüsen- und Ventilanordnung besieht
darin, aaß eine Fiederdruckkanrner vorgesehen w sein muß,
in die der Ventilschaft hineinreichen muß, so daß ein niedriger Druck im Gegensatz zu aem Betäti^ungsdruci: und
da&it der erforderliche Druckunterschied vorhanden ist, um das Ventil zu betätigen» Bei derartigen Ventilanordnungen
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ist damit zu rechnen, daß am Ventilschaft zur üfiederdruckkammer
hin Flüssigkeit ausleckt, und daß das Ventil aufgrunddessen blockiert, falls die Flüssigkeit von der Hiederdruckkammer
nicht zurück in einen Behälter oder an eine andere Stelle abgeführt wird.
Es ist üblich, derartige Differentialventile zusammen mit einer Treibstoff-Ausleckvorrichtung zu verwenden, die an
der Düseneinriohtung angeordnet ist, um den ausleckenden Kraftstoff zum Behälter zurückzuführen· Die Hauptschwierigkeit
dieser Anordnung besteht darin, daß sie die Bin- und Ausbauarbeiten dadurch kompliziert, daß jede Düseneinrichtung
mit zusätzlichen Leitungen versehen ist, die beim Auswechseln einer Düse abgenommen und wieder befestigt
v/erden müssen· Dadurch wird nicht nur die Möglichkeit zum Auftreten von Leckvorgängen erhöht, sondern auch der Umfang
und die Kompliziertheit der Düseneinrichtung selbst beträchtlich vergrößert·
Es wurde versucht, dieses Problem dadurch zu lösen, daß ein Abflußkanal für den Leoktreibstoff unmittelbar am
Einlaßverteiler des Motors vorgesehen wird. Diese Anordnung ist z.B. in der US-PS 3 382 851 beschrieben. Dadurch
kann sich unter anderem jedoch wieder die Schweirigkeit einer erhöhten Abgabe von Rauch und Kohlenwasserstoffen
aus dem Motor ergeben, und es können Kohleablagerungen im Einlaßventil daduroh verursaoht werden.
In der US-Po 3 598 314 wird eine weitere Lösung vorge-
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■- 4 -
schlagen, die jedoch auch mit Problemen verbunden ist. Eine Hauptschwierigkeit dieser Anordnung besteht darin,
daß die Sammlerkammer für den Leckkraftstoff in manchen
Fällen nicht ausreichend ist, z.B. beim Anlassen des Motors. Während des Anlassens des Motors vor den normalen
Binspritztakten neigt der in der Ventilkammer befindliche Kraftstoff dazu, unter Druck zu bleiben, so daß dadurch
beträchtlich mehr Kraftstoff in die Akkumulatorkammer auslecken kann. DiesBS Auslecken des Kraftstoffes in Verbindung
mit dem nicht ausreichenden Volumen der Akkumulatorkammer führt zu einem kumulativen Druckaufbau, wodurch
eine hydraulische Blockierung der Einrichtung verursacht wird.
Die zuletzt beschriebene Anordnung verhindert auch die Verwendung eines normalen Verfahrens zum Sperren des
Ventilöffnungsdruokes. Das übliche Verfahren zum Sperren
der Kraftstoffdüge, um den richtigen Druck für die Ventilöffnung
sicherzustellen, wird in der Weise ausgeführt, daß eine Hydraulikdruckquelle an die Düse angeschlossen
und der Druck langsam erhöht wird, bis das Ventil öffnet. Der Öffnungsdruck wird in einem hydraulischen Prüfkreis
durch einen Druckmesser angezeigt· Der langsame Aufbau des Kraftstoffdruckes innerhalb der Ventilkammer ermöglicht
jedooh, daß eine größere Treibstoffmenge in die verhältnismäßig
kleine Sammlerkammer des Systems ausleckt, so daß der in der Sammlerkammer gefangene Kraftstoff zu einer
hydraulischen Blookierung führt, die das öffnen des Ventils
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verhindert.
Die Erfindung "bezweckt daher, eine Treibstoffdüsenanordnung
vom Differentialtyp zu schaffen, bei der die hier erläuterten
Schwierigkeiten des Standes der Technik überwunden werden.
Weiter bezweckt die Erfindung,eine einfaoiie und billige
Treibstoffdüsenanordiiung zu schaffen, bei der die Leokprobleme
des Standes der Technik beseitigt sinde
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer
Treibstoff düseneinrichtung vom Differentialflächentyp,bei
der die Treibstoff-Blockierungsschwierigkeiten bekannter
Einrichtungen beseitigt sinde ■
Erfiiidun^sgemäß ist eine Treib stoff düseneinrichtung mit
einer Lecksammelkammer ausgestattet, welche die Düseneinriohtung
umgibt und eine ausreichende Aufnahmefähigkeit für einen ausgedehnten Anlaßvorgang aufweist« Die
Lecksammelkammer ist als Jtiingkammer ausgebildet, die von
eiern Gehäuse der Treibstoffdüseneinricxitung und der Wand
einer iiohrung im Zylinderkopf des wlotors begrenzt wird«
Die erfindungsgemäße Einrichtung macht komplizierte Abzugaleitungen
überflüssig und vermeidet auch das bei bekanntenEinrichtungen
auftretende Plüss_gkeitsblockierene
./eitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aud den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung
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und der Zeichnung, in'denen die Erfindung ausführlich erläutert
und dargestellt ist«
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung
β
Ein die Erfindung verkörperndes Kraftstoff-Einspritz-öystem
10 wird in Verbindung mit einem Zylinderkopf 11 verwendet, der mit einer länglichen Zylindrischen Bohrung 12 versehen
istβ Die Bohrung 12 ist mit einem kegelförmigen Ansatz 13
ausgebildet, der über eine öffnung 14 mit einer nicht dargestellten
Verbrennungskammer in Verbindung steht„ Das entgegengesetzte
Ende der Bohrung 12 ist mit einer Gegenbohrung 15, die ein Dichtungselement 16 aufniajnt, und einen einwärts
von der Gegenbohrung liegenden Gewindeabschnitt 17
versehen« Eine mit Gewinde versehene Haltemutter 18 dient dazu, eine Treibstoffzuleitung 19 anzuschließen und diese
und eine Düsenanordnung in ihrer Lage zu halten»
Die Kraftstoff-Einspritzvorrichtung weist ferner eine Kraftstoff-Einspritzdüsenanordnung 20 auf, die in die Bohrung
12 des Zylinderkopfes 11 eingesetzt ist. Alle bestandteile
der Einspritzdüseneinrichtung 20 sind in einem Hohlzylindrischen Gehäuse 21 eingeschlossen, das mit einem konischen
Abschnitt 22 an seinem unteren Ende ausgebildet ist« Der Abschnitt 22 steht in Dichtungsberührung mit dem konischen
Abschnitt 13 der Bohrung» Das Gehäuse 21 ist an seinem
oberen Ende mit einer nach innen gerichteten Lippe 23 aus-
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— ι —
gebildet, um die verschiedenen Bestandteile der Einrichtung in dem Gehäuse zu halten. Sine Lecksammelkämmer 55
wird durch den ringförmigen Zwischenraum zwisohen dem Gehäuse 21, der Außenfläche des Hanschabschnittes der
Kraftstoff-jiäinlaßleitung 19» der Haltemutter 18 und der
Wandung der Bohrung 12 gebildet· Diese Kammer wird ferner
durch die Dichtung begrenzt, die die konische Hache 22
mit der konischen Hache 13 bildet, und schließlich auch
durch die Dichtungswirkung der Dichtung 16·
Die Düseneinriohtung weist eine Dtisenspitze 24» eine Buchse
25» ein Anschlagglied 26 und eine Mutter 27 auf, die in dem Gehäuse 21 aufeinander gestapelt und aneinander stoßend
angeordnet sind, wobei die Düsenspitze innerhalb des konisohen Abschnittes 22 liegt· Die Düsenspitze 24 ist mit einer zylindrisohen
Bohrung 28 und einem konischen Ventilsitz 29 ausgebildet, die konzentrisch zu einem Kanal 30 liegen,
an den mehrere Abgabeöffnungen 30a anschließen, die am Austrittsende des Kanals liegen. Die Spitze oder das Austrittsende
der Düse ragt in eine Verbrennungskammer eines Motors hinein, um in diese dosierte Kraftstoffmengen abzugeben·
Eine Ventilkammer 31 besteht aus einer axialen Bohrung 32 in der Buohse 25 und einer konisohen Ausnehmung 33, die in
der Düsenspitze 24 ausgebildet ist· line konische Ausnehmung oder Niederdruokkammer 35 wird von einer konischen Anschlagfläohe
34 des Ansohlaggliedes 26 begrenzt·
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Die Niederdruckkamiiier 35» die durch die konische Anschlagoder
Stützfläche 34 gebildet wird, steht über einen e axialen
Kanal 34a und einen radial verlaufenden Kanal 36 in Verbindung mit einer Singrinne 37» die auf dem Umfang
des Anschlaggliede.s 26 ausgebildet ist. Das Anschlagglied 26 ist derart 'angeordnet, daß die Ringrinne 37 in Verbindung
mit einer Auslaßöffnung 38 des Gehäuses 21 steht, wobei die Öffnung 38 in die Kammer 55 führt· Ein Einschnitt
39 ist am oberen Ende des Anschlaggliedes 26 ausgebildet und steht in Verbindung mit der Ventilkammer 31 über einen
oder mehrere in Längsrichtung verlaufende Kanäle 40·
Die Mutter 27 ist mit einer axial verlaufenden Gewindebohrung 41 versehen, die ein Gewindeanschlußstück 42
der Zuleitung 19 aufnimmt· Eine Gegenbohrung 43 liegt benachbart zur Ausnehmung 39 des Anschlaggliedes 26 und
nimmt einen Filter 44 zur Filterung des zugeführten Kraftstoffes auf·
In der Ventilkammer 31 ist ein Nadelventil 45 angeordnet, das mit einem Führungsabschnitt 46 und an seinem oberen
Ende mit einer Anschlagfläche 47 ausgebildet ist, die in die Kammer 35 hineinreichte Das Nadelventil weist
ferner einen vergrößerten ¥ unteren Abschnitt 48 auf, von dem aus ein Wadelende mit einer konischen Sitzfläche 49
sich nach unten erstreckt. Diese Anordnung wird als ein nach innen sich öffnendes Ventil bezeichnet. Die Sitzfläche
£9 des Nadelventils sitzt im normalen Schließaustand des
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Ventils auf dem Ventilsitz 29 der Düsenspitze 24. Die Hebeanschlagfläche 47 tritt mit der koniscnen Anachlagfläche
54 im Anschlagglied 26 in Berührung, wenn das Nadelventil
in voller Öffnungsstellung ist«
Ein Führungskragen 50 ist mit einer axialen Bohrung 51
versehen, die eng passend und gleitfähig auf dem Mihrungsabschnitt
46 des Nadelventils 45 sitzt. Bine kugelförmige Lagerfläche 52 ist am oberen Ende des Führungskragens
ausgebildet und lagert auf der konischen Anschlagfläche 34 des Anschlaggliedes 26, wodurch für das Ventil 45 eine
selbst ausrichtende Anordnung geschaffen wird. Auf dem liadelventilschaft 45 ist in Anlage an dem vergrößerten
Abschnitt 48 eine Unterlegscheibe 53 angeordnet. Eine I'eder 54 sitzt zwischen dem Mihrungskragen 50 und der
Scheibe 53t um die Kugelfläche 52 in Dichtungsberührung
mit der Anschlagflache 34 zu halten und die Sitzfläche
49 des Radelventils 45 auf die Sitzberührung mit dem Ventilsitz 29 elastisch vorzuspannen.
Die Haltemutter 18 sorgt durch den Gewindeeingriff mit
dem Gewindeabschnitt 17 im Zylinderkopf 11 dafür, daß die Kraftstoff-Einspritzdüse 20 in dem Zylinderkopf festgelegt
und die Dichtung am konischen Abschnitt 22 der Düse 20 und an der Ober- und der Unterseite des Planschabschnittes
der Zufuhrleitung 19 gewährleistet -wird. Die Dichtung 16,
axe in der Gegenbohrung 15 des Zylinderkopfea sitzt, dichtet
;■:./lochen dieser ü-egenbohrung und dem Außenunifang der
- 10 3098 8 3/0555
Mutter 18.
Nachfolgend werden zusätzlich zu den vorstehenden Hinweisen
ausführliche Erläuterungen zur Arbeitsweise der erfindungsgemäßen
Einrichtung gegeben.
Eine nicht dargestellte Kraftstoff-Einspritzpumpe entwickelt
intermittierend einen Kraftstoffdruck, der durch
die Zufuhrleitung 19, die Filtereinrichtung 44» die Ausnehmung 39 und den Kanal 40 in die Ventilkammer 31 abgegeben
wird. Tor dem Beginn eines Einspritzzyklus sitzt das Nadelventil 45 auf dem Ventilsitz 29· Wenn sich der
Kraftstoffdruck entwickelt, wirkt er auf eine Fläche, die
gleich der Querschnittsfläche des·Führungsabschnittes
des Ventils 45 abzüglich der wirksamen Sitzfläche des Nadelventils ist» Diese Hydraulikkraft übt wegen der
Differentialflächen eine A aufwärts gerichtete Netto-Kraft auf das Nadelventil 45 aus und sucht es vom Sitz
abzuheben oder nach innen zu öffnen. Dieser Kraft wirkt die Torspannung der Feder 54 entgegen. Wenn der Kraftstoff
druck die Höhe erreicht, die erforderlich ist, um eine der vorher festgelegten Federkraft gleiche Kraft
auszuüben, hebt das Nadelventil 45 ab, wobei die Sitzfläche 49 vom Ventilsitz 29 fortbewegt wird. Dadurch kann
Kraftstoff in den Kanal 3C und von dort durch die Mündungen
30a der Düsenspitze 24 fließen. Der Kraftstoffdruck übt dann eine aufwärts gerichtete Kraft auf den
gesamten Querschnittsbsreicli des Fahrungsaoschnittes des
Sperrventiles 45 aus und erzeugt dec'-'.roh eine schnellere
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Aufwärtsbewegung des Sperrventils 45» so daß sich eine
"Plötzlichkeitswirkung" ergibt. Das Nadelventil eetst
seine Aufwärtsbewegung fort, eis die Hebeansohlagflache
47 gegen die Pläche 34 im Anschlagglied 26 stößt·
Fahrend der Zeiträume, in denen ein Kraftstoffdruck in
der Kammer 31 vorhanden ist, tritt ein Auslecken von
Kraftstoff zwischen dem gleitend passenden Hihrungsabsohnitt
46 des Nadelventils 45 und der Bohrung 51 des Fiihrungskragena 50 auf. Die ausleckende iliissigkeit geht
durch die Niederdruokkammer 35» die Kanäle 34a und 36
und die Ringrinne 37 hindurch und wird durch die Auslaßöffnung 38 in die S ringförmige Lecksammeikammer 55
abgegeben. Diese Sammelkammer hat im wesentlichen dieselbe Längsabmessung wie die hauptsächlichen Ventilelemente
der Dtiseneinriohtung. Dies führt zu einer gedrängteren
Anordnung der Ventileinrichtung und dem Leokbehälter. Überdies ermöglicht diese Konstruktion, daß die Niederdruokkammer
nur so groß gemacht wird, wie für die Aufnahme der Bewegung des Ventilgliedes erforderlich ist,
während die ringförmige Sammelkammer das Volumen der Niederdruckkammer um eine ausreichende Größe übersteigt,
um Leokkraftstoff aufzunehmen. Auch kann die ringförmige Sammelkammer ohne weiteres dadurch vergrößert werden,
daß einfach die zylindrische Bohrung vergrößert wird, ohne daß irgendwelche sonstigen Änderungen an der Kraftstoffdüseneinriohtung
erforderlich werden.
- 12 309883/0555
Über eine längere Zeit hinweg wird die Eingkammer mit
Kraftstoff gefüllt, wobei der Druck in den Kammern 55 und
55 und den Verbindungakanälen sich während jedes Taktes
der Druckentwio'klung in der Kammer 31 um ein Ausmaß erhöht,
das direkt durch die Menge des Ausleckens, die Aufwärtsverschiebung
des Nadelventils, den Druckelastizitätsmodul des Kraftstoffes und umgekehrt durch die kombinierten
Volumen der vorerwähnten Kammern und Kanäle bestimmt
ist· Da das §esamtvol'umen der Kammern und Kanäle verhältnismäßig
groß ist, ist der Druckanstieg in diesen während jedes Druckentwicklungstaktes in der Kammer 31 verhältnismäßig
klein· Wegen des verhältnismäßig kleinen Druckaufbaus in der Kammer 35, der Kammer 55 und den Verbindungskanälen wird ein normaler Arbeitsablauf in der Kraftstoffdüse
gewährleistet, bevor ein hydraulisches Blockieren eintreten kann«
Während des normalen Arbeitsganges in der Treibstoffdüse verringert sich der Druck in der Kammer 31, wenn die Entwicklung
des Kraftstoffdruckes von der Kraftstoffpumpe beendet ist. Dies beruht darauf, daß Kraftstoff durch die
Abgabeöffnungen 30a fließt und ferner auch in üblicher Weise duroh die Zuleitung 19 zurück zur Pumpe fließt.
Wenn der Kraftstoffdruck ausreichend abgenommen hat, drückt die Feder 54 das Nadelventil 45 abwärts und verursacht,
daß die Sitzfläche 49 auf dem Ventilsitz 29 aufsetzt. Da der Druok des Kraftstoffes in den Kammer 35 und 55 und in
den VerbindungBkanälen dann größer als der Druok in der
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- 13 -
Ventilkammer 31 ist, tritt ein Lecken in der umgekehrten Richtung in die Yentilkammer hinein auf und verringert
den Druck in den vorerwähnten Kammern und Kanälen« Nach einer^ gewissen Anzahl von Einspritzvorgängen erreicht der
Durchschnittsdruck, der in der Ringkamnier herrscht, ein
Gleichgewicht, "bei welchem die gleiche Menge in die Kammer hinein und aus dieser heraus leckt. Wegen dieses Gleiohgewichtsflusses
tritt ein hydraulisches Blockieren des "Ventils nicht ein.
- PATENTANSPRÜCHE -
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Claims (5)
1.) Kraftstoff-Einspritzeinrichtung, mit einer durch
Differentialdruok gesteuerten Kraftstoffdüse und mit Mitteln zur Aufnahme von ausleckendem Kraftstoff, daduroh
gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (21) eine zentrale Yentilkammer (31) und eine die Ventilkammer umgebende,
ringförmige Lecksammelkammer (55) begrenzt
und ein nach innen öffnendes Ventilglied (45) enthält, das durch seine Tätigkeit den Austritt von Flüssigkeit
aus der Ventilkammer und eine an diese anschließende Düsenöffnung (30, 30a) steuert und einen ersten, von
der unter Druck stehenden Flüssigkeit in der Ventilkammer beaufschlagten Flächenbereioh und einen entgegengesetzt
liegenden KLächenbereich aufweist, auf den Flüssigkeit in einer Niederdruokkammer (35) einwirkt,
die mit der Lecksammelkammer in Verbindung (34a, 36>
38) steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 in Anordnung an einem Zylinder eines Verbrennungsmotors, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Zylinderkopf (11) eine Bohrung (12, 13) ausgebildet ist, die in offener Verbindung mit der Verbrennungskammer
steht und deren Wandung die Außenwand der Leokaammelkammer (55) bildet, deren Innenwand die
Außenseite des konzentrisch in der Bohrung angeordneten Gehäuses (21) 1st.
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3. Einrichtung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet,
daß· die ringförmige Leoksammelkammer (55) ein den Raum
der Niederdruckkammer (35) übersteigendes Volumen hat·
4· Einrichtung nach Anspruch 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Leoksammelkammer (§5) im wesentlichen
die gleiche wie die des Gehäuses (21) der Ventilanordnung ist·
5. Einrichtung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Begrenzung der Leoksammelkammer (55) an jedem Ende des Gehäuses (21) Dichtungsmittel (22, 13J 16, 17»
18, 19, 23) vorgesehen sind.
6· Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüohe»
dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkammer (3,1) und die Niederdruckkammer (35) duroh eine das Ventilelement
(45) führende Vorrichtung (50) getrennt sind, die eine Buohse aufweist, die an ihrem einen Ende mit einer kugelförmigen
Lagerfläche (52) ausgebildet und in der das Ventilelement hin- und herbeweglich angeordnet iat,
wobei eine kegelförmige Lagerfläohe (34) in dem Gehäuse (21) zur Aufnahme der kugelförmigen KLäche vorgesehen
und eine Federvorrichtung (54) zwischen dem Ventileltmtnt und der Buohse angeordnet ist und die LagerfWehen
in Eingriff drüokt·
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Leerseite
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