DE2326536A1 - Verfahren und vorrichtung fuer das giessen von gegenstaenden - Google Patents
Verfahren und vorrichtung fuer das giessen von gegenstaendenInfo
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Description
. PATEKITANWÄLTööC-RO
TlEDTSCE - BüHLBKl© ° ¥
TEL. (0311) 53SS53-56 TELEX: 524845 tipat CABLE ADDRESS: Garmaniapatent München *^ *9j *5 ß K ^ β
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&, %J *J \1 Kf
24. Mal 197 3 B 5416
Imperial Metal Industries (Kynoch) Limited Birmingham, Großbritannien
Verfahren und Vorrichtung für das Gießen von Gegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung für das Gießen von Gegenständen,
die aus einem kristallinen, synthetischen Kunststoffmaterial bestehen.
Erfindungsgemäß besteht ein Verfahren für das
Gießen eines Gegenstands aus synthetischem Kunststoffmaterial
darin, daß man eine Menge Kunststoffmaterial bei einer
a> Temperatur bis auf 300C oberhalb der kristallinen
ο
<° Schmelztemperatur dieses Materials in den geschmolzenen
o Zustand.bringt und diese Menge mechanisch in den Hohlraum
ο einer Gießform preßt, die sich auf einer Temperatur unter-
-* halb der kristallinen Schmelztemperatur befindet, wodurch
das Kunststoffmaterial bei Berührung mit den Oberflächen
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939844 Postscheck (München) Kto. 67043-804
- 2 - " 2326538
des Gießformhohlraums abgeschreckt wird und an wenigstens einem Teil der Oberflächen das Formhohlraums im Kunststoffmaterial
eine Molekularorientierung herbeigeführt wird, so daß die Zugfestigkeit des Kunststoffmaterials in Richtung
der Molekularorientierung um wenigstens 80 % erhöht wird.
Vorteilhaft ist das synthetische Kunststoffmateria"
ein kristallines Polyolefinp'olymeres .
Ferner' umfaßt die Erfindung ein Verfahren für
das Gießen einer Schrotpatronenhülse aus einem kristallinen Polyolefin-Kunststoffmaterial und besteht darins daß man
eine Menge Kunststoffmaterial in einen geschmolzenen Zustand bringt bei einer Temperatur, die bis zu 30 C oberhalb
der kristallinen Schmelztemperatur dieses Kunststoffmaterials liegt, daß man eine Gießform verwendet, die einen
Formhohlraum aufweist, der einen Basisabschnitt und einen Wandabschnitt hat, und daß man mechanisch die Kunststoffmenge
in den Formhohlraum preßt9 und zwar anfänglich durch den
Basisabschnitt des Hohlraums, wobei sich die Gießform auf einer Temperatur befindet, die niedriger als die kristalline
Schmelztemperatur ist, wodurch das Kunststoffmaterial bei Berührung mit den Oberflächen des Formhohlraums abgeschreckt
oder abgekühlt wird und eine Molekularorientierung im Kunststoffmaterial zumindest am Wandabschnitt des Formhohlraums"
induziert wird, um die Zugfestigkeit des Kunststoffmaterials
in Richtung der molekularen Orientierung um wenigstens 80 % zu erhöhen.
309850/0910
- 3 - , . 2326538 ,
Vorteilhaft wird erfindungsgemäß die Gießform
kontinuierlich gekühlt, um sie auf einer Temperatur unterhalb des kristallinen Schmelzpunkts zu halten.
kontinuierlich gekühlt, um sie auf einer Temperatur unterhalb des kristallinen Schmelzpunkts zu halten.
Vorzugsweise ist das kristalline Polyolefinpolymeres ein hochdichtes Polyäthylen . .
Zweckmäßig wird ferner die Kunststoffmaterialmenge
auf eine Temperatur bis zu 5 bis 15°C oberhalb ihrer kristallinen Schmelztemperatur vorbereitet, vorzugsweise inbesondere bei einer Temperatur von 5° oberhalb dieser Schmelztemperatur.
auf eine Temperatur bis zu 5 bis 15°C oberhalb ihrer kristallinen Schmelztemperatur vorbereitet, vorzugsweise inbesondere bei einer Temperatur von 5° oberhalb dieser Schmelztemperatur.
Die Erfindung liefert einen Gegenstand, der aus
synthetischem Kunststoffmaterial besteht und in der
Weise hergestellt wird, daß man eine Menge aus Kunststoffmaterial in den geschmolzenen Zustand bringt, und zwar
bei einer Temperatur bis zu 300C oberhalb der kristallinen
Schmelztemperatur dieses Materials, daß man mechanisch diese. Kunststoffmaterialmenge in den Hohlraum einer Gießform
preßt, die sich auf einer Temperatur unterhalb der kristallinen Schmelztemperatur befindet, wodurch das Kunststoffmaterial durch Berührung mit den Oberflächen des Formhohlraums abgekühlt oder abgeschreckt w,ird und eine Mo lekular orientierung im Kunststoffmaterial an zumindest einigen Abschnitten der
Oberfläche des Formhohlraums induziert, wird, um die Zugfestigkeit des Kunststoffmaterials in Richtung der Molekularorientierung um mindestens 80 % zu erhöhen.
synthetischem Kunststoffmaterial besteht und in der
Weise hergestellt wird, daß man eine Menge aus Kunststoffmaterial in den geschmolzenen Zustand bringt, und zwar
bei einer Temperatur bis zu 300C oberhalb der kristallinen
Schmelztemperatur dieses Materials, daß man mechanisch diese. Kunststoffmaterialmenge in den Hohlraum einer Gießform
preßt, die sich auf einer Temperatur unterhalb der kristallinen Schmelztemperatur befindet, wodurch das Kunststoffmaterial durch Berührung mit den Oberflächen des Formhohlraums abgekühlt oder abgeschreckt w,ird und eine Mo lekular orientierung im Kunststoffmaterial an zumindest einigen Abschnitten der
Oberfläche des Formhohlraums induziert, wird, um die Zugfestigkeit des Kunststoffmaterials in Richtung der Molekularorientierung um mindestens 80 % zu erhöhen.
3 0 9 8 6 0/0910.
Die Erfindung ist insbesondere anwendbar bei der Herstellung von Schrotpatronenhülsen, die in der Weise
hergestellt werden, daß man eine Menge an Kunststoffmaterial in einen geschmolzenen Zustand bringts und zwar bei einer
Temperatur bis zu 300C oberhalb der kristallinen Schmelztemperatur
des Kunststoffmaterials, daß man eine Gießform verwendet, die einen Formhoh'lraum besitzt, welcher einen
Basisabschnitt und einen Wandabschnitt hat, und daß man mechanisch
die Kunststoffmaterialmenge in den Formhohlraum preßt, und zwar anfänglich durch deren Basisabschnitt; die Gießform
befindet sich dabei bei einer Temperatur unterhalb der kristallinen Schmelztemperatur, wodurch das Kunststoffmaterial
bei Berührung mit den Oberflächen des Formhohlraums abgeschreckt wird und sich eine Molekularorientierung im
Kunststoffmaterial zumindest im Wandabschnitt des Formhohlraums ergibt, um die Zugfestigkeit des Kunststoffmaterials
in Richtung der Orientierung um mindestens 80 % zu erhöhen.
Vorzugsweise ist das Kunststoffmaterial ein
hochdichtes Polyäthylen, das bei einer Temperatur von 5 C oberhalb seiner kristallinen Schmelztemperatur vorbereitet
wird und dessen Zugfestigkeit auf halbem Wege entlang dem Wandabschnitt etwa
Wandabschnitts beträgt.
Wandabschnitts beträgt.
2
dem Wandabschnitt etwa 984- kg/cm in Richtung der Länge des
dem Wandabschnitt etwa 984- kg/cm in Richtung der Länge des
Schließlich liefert die Erfindung eine Gießform
■für das Gießen von Gegenständen aus synthetischem Kunststoffmaterial;
die Gießform besteht aus einem Gießförmkörper,
"JO 9850/09 1 0
in diesem untergebrachten Kühlkanälen s einem durch den
Körper umgrenzten Formhohlraum3 einer an dem Körper vorge=
sehenen Verlängerungs die einen Innenraum umgrenzt9 der
zum Formhohlraum offen ist3 Temperaturüberwachungskanälen
in der Verlängerungs einer Platte3 einer Vertiefung in der
Platte 5 in die eine Einspritzdüse einer Spritsgießmaschine paßt, einem auf der- Platte vorgesehenen Vorsprungs der die=
selbe Länge wie die Verlängerung hat und als Gleitsitz für die Verlängerung dient» und einem durch die Platte und den
Vorsprung gehenden Kanals der eine Verbindung von der Vertiefung
zum Formhohlraum über das Innere oder den Innenraum der Verlängerung herstellt.
Vorteilhaft besitzt die Gießform eine Ejektorstange
innerhalb des Formhohlraums9 eine Hülses die sich
um die Ejektorstange erstreckt und einen Formkern bildets
sowie eine Verlängerung an der Ejektorstanges die mit
Gleitsitz in den durch die Platte gehenden Kanal paßt»
Die Erfindung liefert ferner ein Verfahren für die Spritzgießverarbeitung von synthetischem Kunststoffmaterial
unter Verwendung der vorgenannten Gießform; dieses Verfahren besteht darin3 daß man die Temperatur des Gießformkörpers
auf einer Temperatur unterhalb der kristallinen Schmelztemperatur des Kunststoffmaterials hält, die Einspritzdüse
einer Spritzgießmaschine in die Vertiefung der Platte einsetzts den Vorsprung in der Verlängerung des
3O88S0/OI-1Ö
- 6 - 232653S
Gießformkörpers erfaßt und dabei den Innenraum der Verlängerung
offenhält, dann eine Menge an synthetischem Kunststoffmaterial
bei einer Temperatur von bis zu 30 C oberhalb der kristallinen Schmelztemperatur aus der Einspritzdüse
durch den Kanal in der Platte in den Innenraum einspritzt , eine zeitlang so verweilts damit das Material in dem Kanal
sich teilweise verfestigen kann, dann die Einspritzdüse von der Vertiefung abzieht und die Spritzgießform verschließt
indem man den Vorsprung voll in den Innenraum einschiebt und dadurch mechanisch das Kunststoffmaterial in den Hohlraum
der Form einpreßts wobei sich eine Molekularorientierung
im Kunststoffmaterial nahesu mindestens einem-Teil der Oberfläche
des Formhohlraums ergibt9 so daß die Zugfestigkeit
des Kunststoffmaterials in Richtung der Molekularorientierung um zumindest 80 % erhöht wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine Gießform
für eine Schrotpatronenhülse im voll geöffneten Zustand der Form;
Fig. 2 ist ein der Fig„ I entsprechender Schnitt,
der die teilweise geschlossene Form zeigt;
Fig. 3 ist ein der Fig. 1 entsprechender Schnitt, der die Form nach, dem völligen Schließen
verdeutlicht. 3Q9650/031u
Gemäß Fig. 1 ist eine Gießform 1 vorgesehen„ die
einen Körper 2 besitzt, der mit Kühlkanälen (nicht gezeigt) versehen ist, die mit einem kontinuierlichen Kühlwasserstrom
versorgt werden ο Der Gießformkörper 2-besitzt einen Formhohlraum
39 der allgemein zylindrisch ist und einen Basis=
abschnitt 4 und einen Wandabschnitt 5 hat. An dem dem Wandabsclmitt
5 abgewandten Ende des Basisabschnitts 4 ist der For-mhohlraum mit einer radial nach außen weisenden Vertiefung
6 versehen,- durch die der Rand einer Schrotpatronenhülse gegossen werden kann.
Der Gießformkörper 2 besitzt ferner eine rohrförmige
Verlängerung 7, die zum Basisabschnitt 4 des Formhohlraums 3 offen ist und von diesem Abschnitt wegweist. Das Innere
8 der rohrförmigen Verlängerung 7 ist zylindrisch und geht
in die Vertiefung 6 über. Die rohrförmige Verlängerung ist mit Temperaturüberwachungskanälen (nicht gezeigt) versehen
und kann thermisch von dem gekühlten Gießformkörper 2 isoliert sein, indem sie unter Zwischenschaltung eines Isolierrings
9 an diesem angebracht wird, der gestrichelt angedeutet
ist.
Der Gießformkörper 2 ist mit einer Ejektorstange
10 versehen, die sich in den Formhohlraum 3 erstreckt und innerhalb dieses Hohlraums mit einer Hülse 11 versehen ist,
die einen Gießformkern bilden soll und die Innenoberfläche der Schrotpatronenhülse definieren soll. Die Hülse 11 besitzt
einen Kopfabschnitt 12 mit stumpfkegelförmigex1 Gestalt;
:? 098^0/0910
von der Spitze dieses Kopfabschnitts steht die Ejektorstange
10 vor, die im Durchmesser vermindert ist und eine zylindrische axiale Verlängerung 13 liefert, wodurch die herkömmliche
Innengestalt des Schrotpatronengehäuses zusammen mit einem Zünderhohlraum gegossen werden kann. Die Hülse besitzt
ferner einen Wandabschnitt 14, der sich an den Kopfabschnitt
12 anschließt und sich in Richtung auf den Kopfabschnitt verjüngt. Hierdurch verjüngt sich der Wandabschnitt 5 der
Gießform 3 von dem Basisabschnitt 4 weg und liefert in der herzustellenden Schrotpatronenhülse eine sich konisch
verjüngende Wand. Die Ejektorstange 10 ist mit einer Einrichtung (nicht gezeigt) für das Verschieben durch den
Basisabschnitt 4 des Formhohlraums 3 und die rohrförmige Verlängerung 7 versehen, um die gegossene Schrotpatronenhülse
auszustoßen.
Die Gießform 1 ist ferner mit einer Platte 16 versehen, die in Fig..1 in der Offenstellung gezeigt ist. Die
Platte 16 besteht aus einer Kreisplatte 17, die auf einer Oberseite in der Mitte mit einer teilsphärischen Vertiefung
18 versehen ist, in die die Spritzdüse 19 einer Spritzgießmaschine
(nicht gezeigt) paßt. Der Vertiefung 18 gegenüber ist die Platte mit einem zylindrischen Vorsprung 20 versehen,
der dieselbe Länge wie die rohrförmige Verlängerung 7 hat und mit Gleitsitz in das Innere 8 dieser Verlängerung paßt.
Durch die Platte 16 und den Vorsprung 20 ist ein zylindrischer Kanal 21 gebohrt, der in die Basis der Vertiefung 18
öffnet. Der Kanal 21 liegt koaxial mit der Ejektorstange
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und kann die Verlängerung 13 mit Gleitsitz aufnehmen, wenn sich der Vorsprung 20 innerhalb der rohrförmigen Verlängerung
7 befindet. Der zylindrische Vorsprung 20 kann ein Rohr •22 aus Isoliermaterial (gestrichelt dargestellt) eingebettet
aufweisen, um jegliche Wärmeübertragung zwischen der rohrförmigen Verlängerung 7 und dem Vorsprung 20 auf ein Minimum
zu reduzieren. Der Vorsprung 20 kann gegen den Gießformkörper 2 abgedichtet sein, um die Basisoberfläche der Schrotpatronenhülse
und deren Rand zu begrenzen. Die Platte 16 ist mit nicht gezeigten Füllkanälen versehen.
Beim Einsatz wird der Gießformkörper 2 mit einem konstanten Kühlwasserstrom durch seine Kühlkanäle versorgt,
um ihn auf einer Temperatur unterhalb der kristallinen Schmelztemperatur des zu verformenden Polymeres zu halten.
Die gewählte Temperatur kann z.B; Raumtemperatur, 10°C oder
00C sein. Die röhrförmige Verlängerung 7 wird bei einer
Temperatur gehalten, die maximal bis zu 300C oberhalb der
kristallinen Schmelztemperatur des Polymeren liegt. Die Platte 16 befindet sich auf einer Temperatur unterhalb der kristallinen
Schmelztemperatur des Polymeres.
Für das Spritzgießen einer Schrotpatronenhülse werden die Gießformteile teilweise geschlossen, wie dies in
Fig. 2 gezeigt ist, so daß der Vorsprung 20 gerade eben in die röhrförmige Verlängerung 7 eingesetzt ist und die
Spritzdüse 19 von der Vertiefung 18 aufgenommen ist. Es wird dann geschmolzenes Polymeres aus der Düse 19 in die Gießform
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- ίο - 2325536
eingespritzt, wobei das eingespritzte Polymeres grundsätzlich in der rohrförmigen Verlängerung 7 liegt, die normalerweise
bei einer Temperatur gehalten wird, die nicht größer als diejenige des Polymeren ist. Es wird die für das Gießen der
Hülse korrekte Polymermenge eingespritzt.
Nach einer Verweilzei.t von wenigen Sekunden, während
der sich- das in dem Kanal 21 der kalten Platte befindende Polymeres zum Teil verfestigen kann, wird die Düse 19 zurückgezogen
und wird die Gießform vollständig geschlossen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Beim vollständigen Schließen
der Gießform wird das geschmolzene Polymeres aus der rohrförmigen Verlängerung 7 in den relativ kalten Gießformkörper
2 gepreßt, der sich auf einer Temperatur unterhalb der" kristallinen-Schmelztemperatur
befindet. Dadurch wird das Polymeres mit einer mit dem Einpressen zunehmenden Geschwindigkeit
abgeschreckt und entlang dem Wandabschnitt 5 des Formhohlraums gekühlt, wobei das Polymeres in Längsrichtung der
Gießform molekular orientiert wird. Im Basisabschnitt 4 des Formhohlraums 3 findet weniger Orientierung statt, da
dort das Polymeres langsamer abkühlt und nicht in einem solchen Ausmaß verdrängt wird; in diesem Bereich der
fertigen Patronenhülse ist an keiner Stelle eine molekulare Orientierung in dem Ausmaß gefordert, wie sie für den
Wandabschnitt benötigt wird. Beim Schließen der Gießform kommt die Verlängerung 13 mit dem Kanal 21 der Platte 16 in Arbeitsberührung j so daß eine Dichtung erreicht wird, womit höhere
Drücke auf das in der Gießform befindliche Polymeres ausge-
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übt werden können, wobei der verfestigte Polymerstopfen
im Kanal 21 ausgestoßen wird. Dies ist in Fig. 3 verdeutlicht. Ist die Gießform vollkommen geschlossen, wird das Polymeres
im Wandabschnitt 5 des Formhohlraums .3 sehr schnell verfestigt, während die Verfestigung des Polymeres im Basisabschnitt
U durch die kalte Ejektorstange 10 und deren
Verlängerung-13 sowie durch die relativ kalte Endfläche des.-sich
damit in Berührung befindenden Vorsprungs 20 bewirkt wird. Somit ist eine vollständige Patronenhülse geformt,
die mit einem Rand versehen ist, der durch die Vertiefung 6 gebildet wird.
~v Nach einem typischen Beispiel wird der Gießformkörper
2 bei einer Temperatur von 10°C, die rohrförmige Verlängerung 7 und die Kante 16 bei einer Temperatur von
100C und die Temperatur des durch die Düse 19 eingespritzten
Polymeres auf 135 C gehalten. Unter diesen Bedingungen, wird
eine Patronenhülse aus hochdichtem Polyäthylen mit einer kristallinen Schmelztemperatur von 1300C hergestellt,
bei der die Zugfestigkeit auf halber Länge entlang dem Wandabschnitt etwa 981 kg/cm in Richtung der Länge des
Wandabschnitts beträgt. Eine solche Patronenhülse läßt sich günstig mit herkömmlichen durch Spritzgießen hergestellten
Patronenhülsen vergleichen, d.h. mit solchen, bei denen keine wesentliche Molekularorientierung stattfindet;
es wird nämlich durch die Erfindung die Zugfestigkeit der Hülsenwand in Richtung der Molekularorientierung, d.h.
entlang der Hülsenlänge um drei- bis vierfache erhöht. Bei diesem spezifischen Beispiel lag die Temperatur des Polyäthy-
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lens 5°C oberhalb seiner kristallinen Schmelztemperatur. Bei Verwendung einer Polymertemperatur von 300C oberhalb
der kristallinen Schmelztemperatur dieses Polymeres, d.lr.
bei Verwendung eines Polyäthylens unter Anwendung einer
Temperatur von 1600C wurde eine Zugfestigkeitserhöhung von 80 % erreicht. Vorzugsweise liegt die Temperatur des Polymeres zwischen 5 und 15° oberhalb seiner kristallinen Schmelztemperatur.
Temperatur von 1600C wurde eine Zugfestigkeitserhöhung von 80 % erreicht. Vorzugsweise liegt die Temperatur des Polymeres zwischen 5 und 15° oberhalb seiner kristallinen Schmelztemperatur.
Zur Vervollständigung des Spritzgießvorgangs
werden die Gießformteile in.die aus Fig. 1 ersichtliche
Lage geöffnet und wird die Ejektorstange 13 betätigt, um die geformte Hülse aus dem Gießformkörper 2 auszustoßen.
werden die Gießformteile in.die aus Fig. 1 ersichtliche
Lage geöffnet und wird die Ejektorstange 13 betätigt, um die geformte Hülse aus dem Gießformkörper 2 auszustoßen.
Die Vorbeschreibung erfolgte anhand des Spritzgießens von Kunststoffschrotpatronenhülsen; für den Fachmann
ist es jedoch klar, daß die Erfindung auch beim Spritzgießen anderer Gegenstände aus synthetischem Kunststoffmaterial
angewendet werden kann, insbesondere dann, wenn das Material kristalliner Natur ist und es erwünscht ist, daß in Teilen
des Gegenstands eine Molekularorientierung herbeigeführt wird, um die Festigkeit zu erhöhen.
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Claims (3)
1.1 Verfahren für das Gießen eines Gegenstands aus
Synthetischem Kunststoffmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Menge an Kunststoffmaterial bei einer Temperatur
von bis zu 30°C oberhalb der kristallinen Schmelztemperatur dieses Materials in den geschmolzenen Zustand bringt und
mechanisch in den Hohlraum einer Gießform einspritzt, die bei einer Temperatur gehalten wird, die niedriger als .
die kristalline Schmelztemperatur des Kunststoffmaterials ist, wobei dieses Material durch Berührung mit den Oberflächen
des Formhohlraums abgeschreckt und im Kunststoffmaterial neben zu mindestens einem Teil der Oberflächen des Formhohlraums
eine Molekularorientierung hervorgerufen wird, um die Zugfestigkeit des Kunststoffmaterials in Richtung der
Molekularorientierung um mindestens 80 % zu erhöhen.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zum Gießen einer Schrotpatronenhülse aus einem kristallinen Polyolefinkunststoffmaterial,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Gießform mit einem Formhohlraum verwendet, die einen Basisabschnitt,
und einen Wandabschnitt hat, wobei man das Kunststoffmaterial am Beginn durch den Basisabschnitt einpreßt. '
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffmaterialmenge bei einer
Temperatur von 5 bis 15°C oberhalb seiner kristallinen Schmelztemperatur gebracht wird.
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4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform kontinuierlich gekühlt wird, um sie auf einer Temperatur
unterhalb der kristallinen^Schmelztemperatur zu halten.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das synthe-.
tische Kunststoffmaterial ein kristallines Polyolefxnpolymeres ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet,
daß das kristalline Polyolefxnpolymeres hochdichtes Polyäthylen ist - -■
7. Verfahren nach Anspruch 6 zur Herstellung einer Schrotpatronenhülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff
materialmenge auf eine Temperatur von 50C oberhalb
ihrer kristallinen Schmelztemperatur gebracht und die Zugfestigkeit in der Mitte des Wandabschnitts auf etwa 984 kg/cm
in Richtung der Länge des Wandabschnitts erhöht wird.
8. Vorrichtung ZUir Durchführung des Verfahrens nach
einem oder mehreren der vorhergehenden'Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen Gießformkörper (2), in diesem vorgesehene
Kühlkanäle, durch einen durch den Gießformkörper umgrenzten Formhohlraum (3),· eine an dem Gießformkörper
vorgesehene Verlängerung (7>, die einen Innenraum begrenzt, der zum Formhohlraum offen ist, durch in der Verlängerung
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untergebrachte Temperatursteuerkanäle, durch eine Platte (16), eine in der Platte vorgesehene Vertiefung (18), in
die eine Einspritzdüse einer Spritzgießmaschine paßt, durch einen an der Platte vorgesehenen Vorsprung (20), der dieselbe
Länge wie die Verlängerung (7) hat und mit Gleitsitz in diese paßt, wobei sich durch die Platte und den Vorsprung ein
Kanal (21) erstreckt, der eine Verbindung von der Vertiefung zum Formhohlraum über den tnnenraum der Verlängerung herstellt.
9. Vorrichtung nach Änspuch 8, gekennzeichnet durch
eine Ejektorstange (10), die sich innerhalb des Formhohlraums
befindet, durch eine die Ejektorstange umgebende Hülse (11),,
die einen Gießformkern bildet, und durch eine an der Ejektorstange vorgesehene Verlängerung (13), die mit Gleitsitz in
den sich durch die Platte erstreckenden Kanal (21) paßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß man den Gießformkörper (2) auf einer
Temperatur unterhalb der kristallinen Schmelztemperatur, des Kunststoffmaterials hält, daß man eine Einspritzdüse
(19) einer Spritzgießmaschine in die Vertiefung (18) der Platte (16) einsetzt, den Vorsprung (20) mit der Verlängerung
(11) des Gießformkörpers (2) in Arbeitsberührung bringt und dabei den Innenraum der Verlängerung offenhält, dann eine
Menge an synthetischem Kunststoffmaterxal bei einer Temperatur von bis zu 300C oberhalb der kristallinen.Schmelztemperatur
aus der Einspritzdüse durch den Kanal (21) der Platte in den
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Innenraum (8) einspritzt, eine zeitlang so verweilt, damit
sich das Material im Kanal teilverfestigen kann, dann die
Einspritzdüse von der Vertiefung wegnimmt und die Gießform dadurch schließt, daß man.den Vorsprung vollständig in den Innenraum der Verlängerung einschiebt und dadurch mechanisch die Kunststoffmenge in den Formhohlraum (3) einpreßt.-
Einspritzdüse von der Vertiefung wegnimmt und die Gießform dadurch schließt, daß man.den Vorsprung vollständig in den Innenraum der Verlängerung einschiebt und dadurch mechanisch die Kunststoffmenge in den Formhohlraum (3) einpreßt.-
3 0 9 8 B 0 / 0 9 1 0
fr
L e e r s e i f e
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB2461572A GB1433136A (en) | 1972-05-25 | 1972-05-25 | Moulding articles |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2326536A1 true DE2326536A1 (de) | 1973-12-13 |
Family
ID=10214471
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732326536 Pending DE2326536A1 (de) | 1972-05-25 | 1973-05-24 | Verfahren und vorrichtung fuer das giessen von gegenstaenden |
Country Status (5)
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AU (1) | AU5581673A (de) |
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FR (1) | FR2185493B3 (de) |
GB (1) | GB1433136A (de) |
IT (1) | IT987811B (de) |
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1973
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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CN103626611A (zh) * | 2013-12-06 | 2014-03-12 | 中国五洲工程设计集团有限公司 | 一种多头自动注药机 |
Also Published As
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FR2185493A1 (de) | 1974-01-04 |
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GB1433136A (en) | 1976-04-22 |
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