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DE2324689A1 - Gegen vergilbung stabilisierte antistatische polyamidmassen - Google Patents

Gegen vergilbung stabilisierte antistatische polyamidmassen

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Publication number
DE2324689A1
DE2324689A1 DE2324689A DE2324689A DE2324689A1 DE 2324689 A1 DE2324689 A1 DE 2324689A1 DE 2324689 A DE2324689 A DE 2324689A DE 2324689 A DE2324689 A DE 2324689A DE 2324689 A1 DE2324689 A1 DE 2324689A1
Authority
DE
Germany
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carbon atoms
polyoxalkylene
oxethylated
polyamide
weight
Prior art date
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Pending
Application number
DE2324689A
Other languages
English (en)
Inventor
Claus-Ruediger Dr Bernert
Eduard Dr Radlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to LU70076A priority patent/LU70076A1/xx
Priority to IT22698/74A priority patent/IT1017608B/it
Priority to JP49053447A priority patent/JPS5019854A/ja
Priority to DK266874A priority patent/DK136428C/da
Priority to BE144331A priority patent/BE815053A/xx
Priority to IE1037/74A priority patent/IE39268B1/xx
Priority to US05/470,495 priority patent/US3962176A/en
Priority to FR7417087A priority patent/FR2229732B1/fr
Priority to NL7406597A priority patent/NL7406597A/xx
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Pending legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/20Carboxylic acid amides
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Description

509 Leverkusen, Bayerwerk Ad/Bre
15. MA! 1973
Gegen Vergilbung stabilisierte antistatische Polyamidmassen
Die vorliegende Erfindung betrifft gegen Vergilbung durch thermische Einwirkung stabilisierte, antielektrostatische sowie film- und faserbildende Massen aus hochmolekularen, linearen aliphatischen Polyamiden, die durch Schmelzkondensation von Salzen aus aliphatischen Diaminen und aliphatischen Dicarbonsäuren und/oder aus Lactamen hergestellt wurden und eine Kombination aus einer oder mehreren Polyoxalkylenverbindungen und tertiären Amiden oder Diamiden mit mindestens einer tertiären Amidgruppe in homogener Verteilung enthalten.
Die Amide oder Diamide wurden aus Monocarbonsäuren oder deren Derivaten und sekundären Aminen oder primär-sekundären bzw. disekundären Diaminen hergestellt.
Es ist bekannt, hochmolekulare Stoffe durch Einarbeiten, Copolymerisieren oder Cokondensieren von Polyalkylenoxiden oder anderen polyätherhaltigen Verbindungen permanent antielektrostatisch auszurüsten. Wesentlich ist dies insbesondere bei synthetischen Textilfasern, da in diesem Einsatzgebiet das Kleben von Textilien am Körper oder aneinander sowie elektrische Entladungen beim Gehen auf Teppichen als besonders unangenehm in Erscheinung treten. Auch während der Herstellung und Verarbeitung von Hochpolymeren kann es, z.B. bei Folien,
Le A 13 846
409849/1060
zu gefährlich hohen elektrischen Aufladungen kommen. Durch das Einbringen kleiner Mengen oxalkylierter Verbindungen konnte dieses Problem im Bereich der Synthesefasern teilweise gelöst werden.
Die Nachteile von derartigen mit polyätherhaltigen Zusätzen ausgerüsteten Hochpolymeren zeigen sich insbesondere bei aliphatischen Polyamiden in verminderter Vergilbungstabilität bei thermischer Belastung, in schlechterem Haftvermögen der Farbstoffe bei Textilien sowie in einer verminderten Streckausbeute bei der Herstellung von Fasern niedrigen Titers infolge von Fadenbrüchen. Des weiteren ist bei Formkörpern auch ein Ausschwitzen des Antistatikzusatzes und hierdurch erhöhte Neigung zu Anschmutzung beobachtet worden.
Es ist eine Vielzahl von Patentanmeldungen bekannt geworden, in denen versucht wird, diese Nachteile zu beheben. So wurden polyätherhaltige Verbindungen mit reaktiven Gruppen in Polyamide einkondensiert, um das Ausschwitzen zu verhindern; ferner wurden Versuche angestellt, geeignete polyätherfreie Zusätze zu finden. Hier tritt Jedoch das Problem der geringeren Wirksamkeit der polyätherfreien Antistatika im Vergleich zu Polyäthern auf. Um eine ebensolche Verminderung des Oberflächenwiderstandes der Polyamide wie mit Polyäthern zu erzielen, müssen die zugesetzten Mengen an polyätherfreien Antistatika wesentlich erhöht werden. So sind z.B. von den in den Deutschen Offenlegungsschriften Nr. 1 494 052, 1 494 053, 1 494 054 oder der Deutschen Auslegeschrift 1 243 381 als Antistatika beanspruchten Carbonsäureamiden z. Tl. mehr als 10 Gew.-% notwendig, um einen ausreichenden antielektrostatischen Effekt zu erreichen. Diese großen Zusatzmengen beeinflussen jedoch eine Reihe weiterer"Polymereigenschaften nachteilig.
Le A 13 846 - 2
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Ganz besonders unvorteilhaft bei polyätherhaltigen antielektrostatischen Polyamiden ist ihre Neigung zur Vergilbung unter thermischem Einfluß.
Es wurde nun gefunden, daß gegen Vergilben stabilisierte, polyätherhaltige aliphatische Polyamide durch die bereits als Antistatika bekannten Carbonsäureamide, vorzugsweise von sekundären Aminen, hergestellt werden können, wobei z. Tl. weniger als 1 Gew.-96 zugesetzte Menge zur Stabilisierung ausreichend ist. Diese Mengen sind bekanntlich nicht fähig, den damit ausgerüsteten Polyamiden allein ein permanent antielektrostatisches Verhalten zu verleihen.
Es wurde ferner gefunden, daß eine Kombination von Carbonsäureamiden und Polyoxalkylenverbindungen auch in geringeren zugesetzten Mengen bei Polyamiden sowohl einen auf den im praktischen Gebrauch notwendigen Wert herabgesetzten elektrischen Oberflächenwiderstand als auch eine hervorragende Vergilbungsstabilisierung bewirkt. Völlig überraschend war dabei die Tatsache, daß bestimmte Carbonsäureamide und Polyoxalkylenverbindungen in ihrer antielektrostatischen Wirksamkeit einen synergistischen Effekt zeigen, d. h., in Gegenwart von Polyäthern besitzen diese Carbonsäureamide einen ebensolchen Wirkungswert wie die Polyäther selbst.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind somit gegen Vergilbung unter thermischer Belastung stabilisierte aliphatische Polyamide mit herabgesetztem Oberflächenwiderstand, die durch Kondensation von Salzen aus aliphatischen Diaminen und aliphatischen Dicarbonsäuren und/oder aus Lactamen in der Schmelze erhalten wurden, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie bis zu 7 Gew.-% einer oder mehrerer Polyoxalkylenverbindungen und 0,1 bis 7 Gew.-% eines Carbonsäureamids der Formeln
Le A 13 846 - 3 -
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λ und R-C-N-R^-N-C-R1- , NR2 ° R1 R4 °
enthalten
worin
R, Rc- gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 4 bis
24 Kohlenstoffatomen,
R^ eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Rp eine Alkylgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, R-z eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und R, Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlen stoffatomen bedeuten.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von gegen Vergilbung durch thermischen Einfluß stabilisierten aliphatischen Polyamidmassen mit herabgesetztem elektrischem Oberflächenwiderstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß den durch Kondensation von Salzen aus aliphatischen Diaminen und aliphatischen Dicarbonsäuren und/oder aus Lactamen in der Schmelze erhaltenen Polyamiden tertiäre Amide oder Diamide mit mindestens einer tertiären Amidgruppe, die den allgemeinen Formeln
-R. und R-C-N-R^-N-C-R,-
< S3I5
entsprechen, worin
R, R^, R2> R^> R/, und Rt- die oben angegebene Bedeutung haben, in Mengen von 0,1 bis 7 Gew.-% sowie eine oder mehrere PoIyoxalkylenverbindungen in Mengen bis zu 7 Gew.-% zugesetzt und im Polyamid homogen verteilt werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wurden gegenüber dem Stand der Technik folgende Vorteile und Verbesserungen erzielt:
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1. Die erfindungsgemäßen antistatischen Polyamide sind gegen Vergilbung durch thermische Belastung stabilisiert, obwohl sie Polyoxalkylenverbindungen enthalten.
2. Der Polyäthergehalt kann ohne nachteilige Auswirkung auf das antielektrostatische Verhalten gesenkt werden, wodurch bei der Herstellung und Verarbeitung der Polyamidmassen
zu Fasern Spinn- und Streckstörungen entfallen.
3. Der Gehalt an polyätherfreiem Antistatikum kann ebenfalls gesenkt werden, da durch einen synergistischen Effekt zwischen Polyäther und Carbonsäureamiden die antielektrostatische Wirksamkeit der Amid-Komponente gesteigert wird.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zugänglichen antielektrostatischen und gegen Vergilbung stabilisierten aliphatischen Polyamidmassen finden Verwendung zur Herstellung von Formkörpern, vorzugsweise von Fasern und Folien.
Die antistatisch wirksamen Polyoxalkylenverbindungen werden den Polyamiden einverleibt, indem sie beispielsweise in die Schmelze eingerührt werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden zunächst die Polyoxalkylenverbindungen mit der Polyamidschmelze vermischt und das Gemisch zu einem Granulat verarbeitet, welches dann vor der endgültigen Verwendung noch mit den weiteren Zusätzen versetzt wird. Nach einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform können die Polyäther auch den Monomeren vor einer vollkontinuierlichen Polymerisation zugefügt werden, wenn ihr chemischer Aufbau dies ohne Zersetzung zuläßt. Eine weitere Möglichkeit besteht schließlich darin, zunächst ein Konzentrat des Polyäthers im Polyamid mit einem Polyoxalkylengehalt bis zu 30 Gew.-% herzustellen und dieses nachträglich der Polyamidschmelze in gewünschter Konzentration zuzudosieren.
Le A 13 846 - 5 -
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Die erfindungsgemäß vergilbungsstabilisierend und auf synergistischem Wege verstärkt antielektrostatisch wirkenden tertiären Carbonsäureamide können prinzipiell in der vorstehend beschriebenen Weise dem Polyamid zugemischt v/erden. Zu berücksichtigen ist jedoch, daß bei zu langer Verweilzeit in der Schmelze durch Umamidierung die Carbonsäureamide unwirksam werden. Dies ist praktisch stets der Fall, wenn zunächst ein Granulat hergestellt wird, welches bereits beide Komponenten ■ enthält und dieses dann der weiteren Verarbeitung zugeführt wird, da dann ein zweimaliges Aufschmelzen erforderlich ist.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird daher zunächst ein polyätherhaltiges Granulat hergestellt und dieses bei der Verarbeitung im Extruder zu Fasern oder Folien durch Einspritzen mit einer Schmelze der Carbonsäureamide kurz vor der Spinn- oder Schlitzdüse homogen vermischt.
Es versteht sich, daß eine derartige Zudosierung von Polyäthern und Carbonsäureamiden auch gleichzeitig durch Einspritzen in die Polyamidschmelze erfolgen kann.
Als Ausgangsprodukte zur Herstellung der erfindungsgemäß gegen Vergilbung stabilisierten, antistatischen Polyamidmassen geeignete aliphatische Polyamide sind lineare Polyamide oder Copolyamide mit wiederkehrenden Struktureinheiten der allgemeinen Formeln
-[C-R6-C-NH-R7-NH]- oder -fc -Rg-NH^ ,
Rg ein geradkettiger oder verzweigter Alkylenrest mit 4 bis
20 Kohlenstoffatomen,
Ry ein geradkettiger oder verzweigter Alkylenrest, ein
Cyclohexylenrest oder ein Rest der Formeln
Le A 13 846 - 6 -
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oder
und
R8 ein geradkettiger oder verzweigter Alkylenrest mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen ist.
Besonders bevorzugte Ausgangsprodukte zur Herstellung der erfindungsgemäßen Polyamidmassen sind Polycaprolactam und Polyamid 66.
Geeignete Carbonsäureamide besitzen mindestens eine tertiäre Amidgruppierung. Sie werden erhalten aus Monocarbonsäuren mit 4 bis 25 Kohlenstoffatomen und sekundären Aminen mit einer kurzkettigen und einer langkettigen N-Alkylgruppe oder primärsekundären Diaminen bzw. disekundären Diaminen mit einer bzw. zwei kurzkettigen N-Alkylgruppen. Bevorzugte Monocarbonsäuren sind Laurinsäure, Myristinsäure und Stearinsäure oder ihre zur Umsetzung mit Aminen befähigten Derivate.
Geeignete sekundäre Amine sind beispielsweise N-Methyldodecylamin oder N-Methylstearylamin. Als Diamine kommen z.B. N-Methyläthylendiamin, N-Methyldiaminopropan, N-Isopropyldiaminohexan, N-Isobutyldiaminohexan, N,N'-Dirnethyläthylendiamin, N,N'-Diäthyldiaminohexan, N,N'-Diisopropyldiaminohexan, N,N'-Diisobutyldiaminohexan, N,N'-Dibenzyldiaminohexan oder N,N1,N1'-Trimethyldiäthylentriamin infrage.
Besonders bevorzugt werden Diamide aus primär-sekundären Diaminen, da diese einen besonders ausgeprägten synergistischen Effekt zeigen.
Le A 13 B46
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Die Carbonsäureamide sollen in Mengen von 0,1 bis 7 Gew.-% im Polyamid vorliegen, wobei sich 1 bis 3 Gew.-% besonders vorteilhaft auswirken.
Als Polyoxalkylenverbindungen kommen alle Verbindungen in Betracht, welche sich vom Äthylenoxid, Propylenoxid oder Mischungen der beiden ableiten und die bereits allein in Mengen bis zu 7 Gew.-% Polyamiden permanent antielektrostatische Eigenschaften verleihen können. Wegen ihrer besonders hervorragenden Wirksamkeit werden allerdings Polyäther vom Typ des Polyäthylenoxids bevorzugt. Es versteht sich, daß auch Polyäther mit funktioneilen Gruppen für die erfindungsgemäßen Polyamide geeignet sind. Beispiele sind oxalkylierte Alkohole, Carbonsäuren, Amine oder (substituierte) Phenole, welche nachträglich noch an der endständigen Hydroxylgruppe umgesetzt werden können und beispielsweise endständige Nitril-, Amino-, Ester-, SuIfonat-, Sulfat-, Aminsalz- oder Amidgruppen enthalten. Es hat sich gezeigt, daß solche Polyäther oder deren Derivate, welche schon allein einen guten antistatischen Effekt bei Polyamiden zeigen, in Kombination mit den Carbonsäureamiden besonders geeignet für das erfindungsgemäße Verfahren sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die angegebenen relativen Viskositäten beziehen sich auf eine 1-prozentige Lösung des Polyamids in m-Kresol bei 25°C.
Die Messung des elektrischen Oberflächenwiderstands erfolgte bei Fasern nach Entfernen der Spinnpräparation durch Waschen bei 60°C in einer Lösung von 5 g/l eines alkalischen Waschmittels, Trocknen und 48-stündiger Konditionierung im Normklima bei 23°C und 50 % relativer Luftfeuchte mittels eines Hochohmmeters. Die Wäschen und Messungen werden insgesamt zehnmal durchgeführt.
Le A 13 846 - 8 -
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Zur Bestimmung der Vergilbungsstabilität wurde der Weißgrad der Fasern in Abhängigkeit von der Zeit bei 1400C gemessen.
Le A 13 846 - 9 -
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Beispiel 1
In einem Doppelwellenextruder werden einer Schmelze aus PoIycaprolactam (^ rel. = 2,60), welches 1 Gew.-0/ eines 20-fach oxäthylierten Oleinalkohols bereits homogen beigemischt ent- * hält, über eine Zudosierschnecke 1 Gew»-% bezogen auf das Polycaprolactam, an Ν,Ν'-Dilauroyl-N-isopropyldiaminohexan zugesetzt und zu einer Seide von dtex 100 f 25 versponnen. Der elektrische Oberflächenwiderstand des verstreckten Materials nach der ersten Wäsche beträgt 9 · 10^ Ohm, nach der zehnten
in Wäsche 2 · 10ιυ Ohm.
Vergleichsbeispiel 1
Wie im Beispiel 1 hergestellte Seide dtex 100 f 25, welche lediglich 2 Gew.-% des 20-fach oxäthylierten Oleinalkohols enthält, zeigt einen Oberflächenwiderstand von 8 · 10 Oiim nach
11 der ersten und 2 · 10 Ohm nach der zehnten Wäsche.
Vergleichsbeispiel 2
Bei Verwendung von polyätherfreiern Granulat, dem lediglich
2 Gew.-% an NjN'-Dilauroyl-N-isopropyldiaminohexan in der oben
beschriebenen Weise zugesetzt wurden, hat die Seide einen
11 Oberflächenwiderstand von 8 · 10 Ohm nach der ersten und
12
2-10 Ohm nach der zehnten Wäsche.
Die Weißgradbestimmung für die drei Seiden ergibt die in Tabelle 1 zusammengefaßten Werte.
Tabelle 1: Ausgangswert 1 - 10 Std./140°C 3 Std./140°C
80,9
81,2
Amid 81,9
19,4
63,1
62,2
1,5
43,2
50,3
Zusatz
nur PoIyäther
nur Amid
Polyäther und
Le A 13 846
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Die Beispiele 2-12 sind in der Tabelle 2 zusammengefaßt.
Tabelle 2: Zusatz von je 1 Gew.-?5> zu Polycaprolactam bzw. Polyamid tfa L J
OO .P-iD
Beispiel Carbonsäureamid aus Polyoxalkylen- )
Verbindung
berflächenwi
1. Wäsche
der stand QA-]
10. Wäsche
Weißi
vorliegend
prad
Std./i40 0C ;
5 Std./i40°C
2 Stearinsäure u.
H-Methylstearylamin
Stearylakohol
•20 AO
3-1010 8-1010 80,3 63,1 45,3
3 Laurineäure u. N-
Isopropyldiamino-
hexan
Stearylalkohol
• 20 AO
8-109 5-1010 79,4 62,2 50,3
*
4
desgl. Stearinsäure
. 23·AO
4-1010 1.1011 79,1 59,8 49,8
5 Kokosfettvorlauf-
säure u. N-Iso-
propyldiaminohexan
Polyäthylenglykol
MG 20 000
9*1O9 4.IO10 77,1 61,0 43,2
6 Koko sfe ttvorlauf-
säure u. Ιϊ,Ν-Diiso-
propyldiaminohexan
i-Nonylphenol-
-20 AO-(CH2).SO Na
1.1010 4-1010 80,9 57,7 51,9
7 Myristinsäure u.
N, N · -Mbenzyldiamino-
hexan
i-Nonylphenol
. 20 AO
3-1010 2-1011 81,9 62,9 53,5
8 Palmitinsäure u. N,N%
N"-Trimethyldiäthylen-
triamin
Laurylalkohol
•3 Ä0-sulfat
8.109 3.IO10 80,1 61,8 46,8
9 Laurinsäure u.
Piperazin
Stearylalkohol
•20 AO
5.1010 1-1011 79,8 61,8 48,9
10 Kokosfettvorlauf-
säure u. N-Isopropyl-
diaminohexan
desgl. no10 7-1010 80,0 57,9 50,6
11 Laurinsäure u. N1N1-
Diisopropyldiamino-
nexan
Oleinalkohol
. 20 AO
1.1ο10 5-1010 80,2 58,8 50,8
12 Laurinsäure u. N-
Kethyldodecylamin
Stearinsäure
. 23 AO
3-1010 9-1010 81,0 62,9 45,7
CD OO CD

Claims (9)

Patentansprüche
1. Gegen Vergilbung durch thermischen Einfluß stabilisierte antistatische Polyamidmasse bestehend aus einem aliphatischen Polyamid, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyamidmasse bis zu 7 Gew.-% einer oder mehrerer Polyoxalkylenverbindungen und 0,1 bis 7 Gew.-% eines Carbonsäureamids der Formeln
R-Cr /R. oder R-C-N-R,-N C-RR
,NC
^< ORRO
^R2 ° R1 R4 °
enthalten, worin
R und Rp- gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 4
bis 24 Kohlenstoffatomen,
R^ eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen R2 eine Alkylgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen R, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
■* und
Rr Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten.
2. Polyamidmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyoxalkylenverbindung ein Polyäthylenglykol, ein oxäthylierter Alkohol, eine oxäthylierte Carbonsäure, ein oxäthyliertes Amin, oder ein oxäthyliertes Phenol ist.
3· Polyamidmasse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyoxalkylenverbindung endständige Sulfat-, SuIfonat- oder Aminsalz-Gruppen enthält.
4. Verfahren zur Herstellung von gegen Vergilbung durch thermischen Einfluß stabilisierten antistatischen Polyamidmassen, dadurch gekennzeichnet, daß man Schmelzen von linearen aliphatischen Polyamiden bis zu 7 Gew.-% einer oder mehreren Polyoxalkylenverbindungen und 0,1 bis 7 Gew.-% an Carbonsäureamiden der allgemeinen Formeln
Le A 13 846 - 12 -
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R-C^ Jl1 oder R-C-N-R3-N-C-R5 ,
^R2 ° *1 M
worin
R, R1, R2, R-z, R4 und R5 die im Anpruch 1 angegebene Bedeutung haben, zusetzt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyoxalkylenverbindung bereits den Monomeren vor der Polyamidherstellung zugesetzt wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyoxalkylenverbindung ein Polyäthylenglykol, ein oxäthylierter Alkohol, eine oxäthylierte Carbonsäure, ein oxäthyliertes Amin oder ein oxäthyliertes Phenol ist.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyoxalkylenverbindung endständige Sulfat-, SuIfonat- oder Aminsalzgruppen enthält.
8. Fäden und Folien aus Polyamidmassen gemäß den Ansprüchen 1, 2 und 3.
9. Verwendung von Carbonsäureamiden der allgemeinen Formeln
/R-i oder R-C-N-R^-N-C-R1-
^-< 1 Il i 3 ! Il 5
R2 0 R1 R4 0
worin
R, Rc gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 4 bis
24 Kohlenstoffatomen,
R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, R2 eine Alkylgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
R, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen J und
Le A 13 846 - 13 -
409849/1060
R» Viasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen
bedeuten in Mengen von 0,1 bis 7 Gew.-% als Antistatika und Vergilbungsstabilisatoren unter thermischem Einfluß für hochmolekulare, lineare aliphatische, Polyoxalkylenverbindungen enthaltende Polyamide.
Le A 13 846 - 14 -
409849/1060
DE2324689A 1973-05-16 1973-05-16 Gegen vergilbung stabilisierte antistatische polyamidmassen Pending DE2324689A1 (de)

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GB2119874A GB1435637A (en) 1973-05-16 1974-05-14 Antistatic polyamide compositions which are stabilised against yellowing
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IT22698/74A IT1017608B (it) 1973-05-16 1974-05-14 Masse poliammidiche antistatiche stabilizzate contro l ingiallimento
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