DE2323630A1 - Absperrbarer tankverschluss, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Absperrbarer tankverschluss, insbesondere fuer kraftfahrzeugeInfo
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- B60K15/03—Fuel tanks
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Description
60-Reilly (par Chaumont-en-Vexin)
Frankreich
Absperrbarer Tankverschluß, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
TankverSchlüsse, insbesondere für Kraftfahrzeuge sind in verschiedenen
Ausführungen bekannt. So sind insbesondere völlig gasdichte absperrbare Tankverschlüsse bekannt, bei denen sich
durch aus mannigfachen Gründen entstehende Gasentwicklung im Kraftstoffbehälter bezw. in dessen Einfüllstutzen ein gewisser
Gasdruck entwickeln kann. Dieser Druck kann so stark sein, daß er beim plötzlichen Öffnen des Tankverschlusses sich äußerst
unangenehm auswirkt, da die Gase unter Umständen hierbei schlagartig dem Tankwart oder dem Fahrer in's Gesicht strömen.
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— 2 -
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen absperrbaren
Tankverschluß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der vorgenannr
ten Art in der Weise auszubilden, daß diese Nachteile einwandfrei behoben werden.
Ein erfindungsgemäßer absperrbarer Tankverschluß weist zu diesem Zweck ein durch Einschieben des Schlüssels in den Schließzylinder
des Tankverschlusses betätigbares Entgasungsventil auf, sodaß bereits vor dem endgültigen Abnehmen des TankverSchlusses
vom Einfüllstutzen der Gasdruck im Kraftstoffbehälter sehr stark reduziert wird, was sogar so weit gehen kann, daß der
Druck dem Außendruck angeglichen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist im Schloß des Tankversehlusses ein Kolben mit kegeligem Kopf vorgesehen,
welcher normalerweise durch eine Druckfeder in Schließposition gedrückt wird, welcher jedoch beim Einschieben des Schlüssels
in den Schließzylinder des Tankverschlusses entgegen der Federwirkung in Öffnungslage zurückdrückbar ist.
Infolge dieses Axialdruckes hebt sich der kegelige Kopf des Kolbens von seinem Sitz ab und öffnet dadurch für die einen
Überdruck im Kraftstoffbehälter verursachenden Gase einen Durchlaß in1s Freie. Wenn aus irgendeinem Grunde innerhalb
des Kraftstoffbehälters gegenüber der Außenluft ein Unterdruck
entsteht, hebt sich der Kolben mit kegeligem Kopf infolge dieses Druckunterschiedes ebenfalls von seinem Sitz ab
und läßt somit automatisch die Außenluft in den Kraftstoff-·
behälter einströmen, sodaß ein Druckausgleich stattfindet.
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Die erfindungsgemäße Konzeption läßt sich praktisch für alle absperrbaren Tankversehlüsse anwenden, da man lediglich in
der Achse des Schlüssels, wenn dieser in den Schließzylinder eingeschoben wird, ein bewegliches Organ anzuordnen braucht,
welches durch irgendwie geeignete Anordnungen ständig in Schließlage gedrückt wird und durch Einschieben des Schlüssels
in Öffnungslage schiebbar ist.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht daher darin, einen absperrbaren
Tankverschluß in der Weise auszubilden, daß vor dem Abnehmen des Tankverschlusses vom Einfüllstutzen des Kraftstoffbehälters
ein Druckausgleich in diesem erzielbar ist.
Die Art und V/eise der Ausbildung des Entgasungskanals in einem
derartigen absperrbaren Tankverschluß kann auf mannigfaltige Weise erfolgen und man kann beispielsweise in diesem Entgasungskanal
irgendeine die aus dem Kraftstoffbehälter entweichenden Gase filtrierende bezw. neutralisierende Masse anordnen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend im einzelnen anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert;
es zeigen:
Figur 1 einen Axialschnitt durch einen auf den Tankstutzen aufgesetzten abgesperrten Tankverschluß gemäß der
Erfindung;
Figur 2 einen Schnitt durch Fig.l längs der Linie H-II;
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Figur 3 den Ausschnitt Fj5 aus Fig.l in vergrößertem Maßstäbe;
Figur 4 und 5 der Fig.3 entsprechende Darstellungen von zwei
charakteristischen Positionen des Entgasungsventils;
und
Figur 6 eine Variante der Ausbildung gemäß Fig.l .
Bei dem in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
besitzt der Kraftstoffbehälter einen Einfüllstutzen 1, in welchen der eigentliche Tankverschluß 2 mit seiner Nabe J5
derart eingeschoben wird, daß der Verschlußring 4 unter den umgebürdelten Rand des Einfüllstutzens greift und die Abdichtscheibe
6 sich abdichtend oben auf den Einfüllstutzen legt. Gemäß der Erfindung trägt der Schließzylinder 7 ein Ventil,
bestehend aus einem Zylinder 8 mit darin axial verschiebbarem Kolben, welcher einen kegeligen Kopf 10 trägt, der durch eine
Druckfeder 12 normalerweise auf den Ventilsitz 11 gedrückt wird, Dieser Kolben 9>
10 liegt in der Achse des Schlüssels 13, sodaß
er durch dessen Spitze verschoben werden kann, wenn der Schlüssel in den Schließzylinder eingeschoben wird. Die anderen Teile
des Tankverschlusses können in an sich bekannter Weise die mannigfaltigsten Formen und Ausbildungen erhalten.
Der erfindungsgemäß Tankverschluß kann als normaler absperrbarer Tankverschluß ausgebildet sein, wie er in den Figuren 1
bis 5 dargestellt ist, oder er kann auch, wie dies in Figur 6 dargestellt ist, eine spezielle Ausbildung erhalten und eine
Filterpatrone 14 aufweisen, durchweiche die aus dem Kraft-
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stoffbehälter entweichenden Gase gefiltert bezw. neutralisiert
werden. Die erfindungsgemäße Ausbildung ist in allen Feilen im
wesentlichen die gleiche. So befindet sich, wie dies in Figur j5 dargestellt ist, in Ruhelage das Ventil 9, 10 in Schließlage,
d.h. es wird durch die Feder. 12 gegen seinen Sitz 11 gedrückt. Wenn, wie dies in Figur 4 schematisch dargestellt ist, im Kraftstoffbehälter
ein Unterdruck herrscht, wird durch den außen herrschenden Überdruck das Ventil 9, 10 entgegen dem Druck der
Feder 12 von seinem Ventilsitz 11 abgehoben, sodaß die Außenluft in den Kraftstoffbehälter einströmen kann und ein Druckausgleich
erfolgt.
Je stärker nun der Druck im Kraftstoffbehälter ansteigt, umso stärker wird das Ventil 9, 10 in Schließlage auf seinen Sitz
11 gepreßt. Wie in Figur 5 schematisch dargestellt ist, wird beim Einschieben des Schlüssels 15 in den Schließzylinder das
Ventil 9, 10 entgegen der Kraft seiner Feder 12 zurückgedrückt und die überschüssigen Gase können nicht nur aus dem Kraftstoffbehälter
entweichen, sondern sie folgen dabei einem Weg, auf welchem sie die den Tankverschluß öffnende Person nicht
belästigen.
Selbstverständlich kann das durch die Elemente 9 und 10 schematisch
dargestellte Entgasungsventil auch jede andere Form aufweisen, soweit eine derartige Ausführungsform dem Grundgedanken
der vorliegenden Erfindung entspricht, beim Einschieben des Schlüssels in den Schließzylinder des Tankverschlusses einen
Entgasungskanal für die einen Überdruck im Kraftstoffbehälter verursachenden Gase freizugeben.
309847 /0919 Ansprüche;
Claims (5)
- Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen 1, Theaterplatz 3Patentansprüche:I)) Absperrbarer Tankverschluß, insbesondere für Kraftfahrzeuge,adurch gekennzeichnet, daß er ein durch Einschieben des Schlüssels in den Schließzylinder (7) des Tankverschlusses betätigbares Entgasungsventil (9* 10) aufweist·
- 2) Tankverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entgasungsventil im wesentlichen aus einem feststehenden Zylinder (8) mit axial verschiebbar darin angeordnetem zylindrischem Kolben (9) mit Kegelkopf (10) besteht und der Zylindereinlaß den Sitz (11) für den Kegelkopf (10) bildet.
- J>) Tankverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Ventilelement (9, 10) ständig durch eine Druckfeder (12) in Schließlage beaufschlagt ist.
- 4) Tankverschluß nach einem der Ansprüche 1 - ~5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (8-12) derart in der Verlängerung des Schließzylinders (7) angeordnet ist, daß der Ventilkörper (9, 10) beim Einschieben des Schlüssels (13) durch dessen Spitze axial zurückdrückbar ist.
- 5) Tankverschluß nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Entgasungsventil verschließbare bezw. freigebbare Entgasungskanal derart verläuft, daß ausströmende Gase entgegengesetzt zu der den Tankverschluß betätigenden Person entweichen.Patentanwalt.309847/0919L e e r s e i t e
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GB (1) | GB1391025A (de) |
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-
1973
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- 1973-05-10 DE DE19732323630 patent/DE2323630C3/de not_active Expired
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