DE2316453B2 - Ventil mit axial beweglichem betaetigungsschaft - Google Patents
Ventil mit axial beweglichem betaetigungsschaftInfo
- Publication number
- DE2316453B2 DE2316453B2 DE19732316453 DE2316453A DE2316453B2 DE 2316453 B2 DE2316453 B2 DE 2316453B2 DE 19732316453 DE19732316453 DE 19732316453 DE 2316453 A DE2316453 A DE 2316453A DE 2316453 B2 DE2316453 B2 DE 2316453B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- spring wire
- actuating shaft
- winding
- coil
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/36—Valve members
- F16K1/40—Valve members of helical shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil mit axial beweglichem Betätigungsschaft mit einem sich axial
erstreckenden Federdrahtwickel, dessen Windungen in der Verschlußlage aneinanderliegen, der mit einem
Ende im Gehäuse eingespannt ist und an dessen anderem Ende der Betätigungsschaft angreift.
Der Federdrahtwickel übernimmt hie«' die Funktion
des bei herkömmlichen Ventilen vorgesehenen Verschlußstücks, des Ventilsitzes und der Rückstellfeder.
Dies führt zu einem sehr einfachen Aufbau. Wenn das Ventil gegen verhältnismäßig große Drücke geöffnet
werden muß, reichen sehr kleine Kräfte zur Betätigung aus. Denn bereits das Abheben nur einer Windung oder
nur eines Teils einer Windung führt zu einem Druckausgleich zwischen beiden Seiten des Wickels, der
einer teilweisen Druckentlastung entspricht, so daß die vorhandene Betätigungskraft zum weiteren und schließlich
vollständigen öffnen des Ventils ausreicht.
Bei einem bekannten Ventil dieser Art (US-PS 26 65 873) ist das eine Ende des Federdrahtwickels in
der Weise im Gehäuse befestigt, daß der konische Wickel mit seiner größten Windung an einem
umlaufenden inneren Absatz eines Rings anliegt, der mittels eines in einer umlaufenden Rille auf der
Innenseite des Gehäuse·; eingesetzten Sicherungsrings gegen einen inneren Flansch des Gehäuses gedrückt
wird. Die größte Windung liegt auf diese Weise zwischen dem Absatz und dem Flansch. Diese Art der
Befestigung des Federdrahtwickels ist aufwendig, und zudem besteht die Gefahr, daß das Fluid im gesperrten
Zustand des Ventils durch den Spalt zwischen den Enden des Federdrahts und am Anfang der vorletzten
Windung hindurchtritt.
Ferner ist ein Zugschieber bekannt (DT-PS 1 35 020), der aus einer spiralförmig geschnittenen Platte besteht,
die mit ihrem äußeren Rande im Abzugskanal und mit ihrem inneren Teil an einer hin- und herbewegbaren
Stange befestigt ist. Das aus der Platte spiralförmig herausgeschnittene, jedoch noch mit ihr in Verbindung
befindliche spiralförmige Band regelt durch Abheben von der Platte den Durchgangsquerschnitt für die
Abgase. Zwischen den spiralförmigen Windungen verbleiben jedoch zwangsläufig Zwischenräume, die
durch zusätzliche Mittel abgedichtet werden müssen, wenn eine vollständige Abdichtung der einzelnen
Windungen gegeneinander erwünscht ist Schwankungen der Temperatur des das Ventil durchströmenden
Fluids erfordern eine bewegliche Lagerung der Platte, um einen Ausgleich von Temperaturdehnungen der
Platte zu ermöglichen, was wiederum die Abdichtung der Platte am Rande erschwert
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil der eingangs genannten Art anzugeben, das bei
einfachem Aufbau eine größere Dichtigkeit der sperrenden Federdrahtwicklung sicherstellt.
Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß um die Basis des Wickels ein senkrecht zur Achse stehender, aus Windungen des Wickels gebildeter
Flansch verläuft.
Diese Ausbildung des Federdrahtwickels hat den Vorteil, daß mehr als eine Windung in einer Ebene
senkrecht zur Achse liegen, so daß de.· Spalt am Ende des Federdrahtes zumindest durch einen Teil einer
Wirdung verdeckt und daher besser versperrt ist. Ferner ist die Auflagefläche des Federdrahtwickels in
der Flanschebene größer, was ebenfalls die Dichtigkeit steigert. Schließlich kann der Flansch zwischen zwei
parallel zur Flanschebene liegenden großen Anlageflä-
chen eingespannt werden, so daß auch ein Umströmen der Endwindung weitgehend verhindert ist. Temperaturdehnungen
werden durch die Elastizität des Federdrahts selbst weitgehend ausgeglichen.
Zweckmäßigerweise ist der Federdraht mit elastischem
Material umhüllt. Dies gibt gegenüber blankem Fedei draht eine bessere Abdichtung.
Des weiteren empf' hit es sich, wenn der Wickel in
sich unter axialer Vorspannung steht. Der Federdrahiwickel ist dann auch ohne äußere Kräfte in einer
dichtenden Stellung. Bei entsprechend großer Vorspannung kann auch das abzudichtende Medium in
Öffnungsrichtung zugeführt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform bildet der Wickel einen Konus, dessen Spitze mit dem Betätigungsschaft
verbunden ist. Hierbei stellt der Wickel die unmittelbare Verbindung zwischen Gehäuse und Betätigungsschaft
her.
Sodann ist es möglich, daß der Betätigungsschaft eine Fortsetzung des Federdrahts des Wickels ist. Auf diese
Weise wird auch noch ein gesonderter Betätigungsschaft eingespart.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigen
F i g. 1 einen schematischen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig.2 einen vergrößerten Schnitt durch ein zweites
Ausführungsbeispiel.
Das in Fig. 1 dargestellte Magnetventil hat ein Gehäuse 1, das aus einem Unterteil 2 und einem Aufsatz 3 besteht. Das Unterteil weist einen ersten Anschluß 4 und einen zweiten Anschluß 5 auf. Der Anschluß 4 steht mit einem ersten Ventilraum 6 in Verbindung. Der zweite Anschluß steht über einen Schrägkanal 7 und einen Querkanal 8 mit einem zweiten Ventilraum 9 in Verbindung. Der Aufsatz 3 trägt eine Wicklung 10 des Magnetventils sowie eine Führungshülse 11, die oben durch einen Stopfen 12 aus magnetisierbarem Material
Das in Fig. 1 dargestellte Magnetventil hat ein Gehäuse 1, das aus einem Unterteil 2 und einem Aufsatz 3 besteht. Das Unterteil weist einen ersten Anschluß 4 und einen zweiten Anschluß 5 auf. Der Anschluß 4 steht mit einem ersten Ventilraum 6 in Verbindung. Der zweite Anschluß steht über einen Schrägkanal 7 und einen Querkanal 8 mit einem zweiten Ventilraum 9 in Verbindung. Der Aufsatz 3 trägt eine Wicklung 10 des Magnetventils sowie eine Führungshülse 11, die oben durch einen Stopfen 12 aus magnetisierbarem Material
verschlossen ist in der Führungshülse wird ein Anker 13
geführt, der an seinem unteren Ende einen Betätigungsschaft 14 trägt Aufsatz 3 und Unterteil 2 sind durch
nicht veranschaulichte Schrauben gegeneinander gespannt.
Ein Federdrahtwickel 15 in der Form eines Konus umschließt mit seiner Spitze 16 den Betätiguiigsschaft
14 und iit mit seinem Flansch 17 zwischen Aufsatz 3 und Unterteil 2 eingespannt.
Zweckmäßigerweise steht der Federdrahtwickel 15 unter einer axia! nach unten wirkenden eigenen
Vorspannung. Diese Vorspannung kann klein gehalten werden oder zu Null werden, wenn der Wickel durch
das Gewicht des Ankers 13 belastet ist oder wenn das Druckmittel über den Anschluß 5 zugeführt wird und
durch seinen Druck den Wickel 15 in Schließrichtung belastet. Nachstehend wird der letztgenannte Betriebszustand
vorausgesetzt.
Wenn die Magnetwicklung 13 erregt und demzufolge der Anker 13 angehoben wird, genügt eine kleine
Betätigungskraft, um den Wickel über einen Teil einer Windung von der Nachbarwindung abzuheben. Hierdurch
ergibt sich ein teilweiser Druckausgleich zwisehen den Räumen 9 und 6. Die kleine Betätigungskraft
erlaubt es, den Wickel wieter anzuheben. Der Druckausgleich vergrößert sich. Auf diese Weise kann
schließlich das Ventil vollständig geöffnet werden, ohne daß große Betätigungskräfte erforderlich sind. Wenn
ίο der Magnet abgeschaltet wird und der Anker 13 in die
veranschaulichte Ruhelage zurückfällt, kehrt auch der Federdrahtwickel 15 infolge seiner Federeigenschaften
in die veranschaulichte Ruhelage zurück.
Bei der Ausführungsform in F i g. 2 ist zunächst veranschaulicht, daß der Federdrahtwickel 15 aus einem
Federdraht 18 besteht, der mit einem elastischen Material 19 überzogen ist Ferner ist bei dieser
Konstruktion ersichtlich, daß der Betätigungsschaft 20 einstückig mit diesem Wickel 15 ausgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Ventil mit axial beweglichem Betätigungsschaft mit einem sich axial erstreckenden Federdrahtwikkel,
dessen Windungen in der Verschlußlage aneinanderliegen, der mit einem Ende im Gehäuse
eingespannt ist und an dessen anderem Ende der Betätigungsschaft angreift dadurch gekennzeichnet,
daß um die Basis des Wickels (15) ein senkrecht zur Achse stehender, aus Windungen des
Wickels gebildeter Flansch (17) verläuft.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Federdraht (18) mit elastischem
Material (19) umhüllt ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel (15) in sich unter
axialer Vorspannung steht.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel (15) einen
Konus bildet, dessen Spitze (16) mit dem Betätigungsschaft (14,20) verbunden ist.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschaft
(20) eine Fortsetzung des Federdrahts des Wickels (15) ist.
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732316453 DE2316453C3 (de) | 1973-04-02 | Ventil mit axial beweglichem Betätigungsschaft | |
NL7404087A NL7404087A (de) | 1973-04-02 | 1974-03-26 | |
CH428674A CH568511A5 (de) | 1973-04-02 | 1974-03-27 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732316453 DE2316453C3 (de) | 1973-04-02 | Ventil mit axial beweglichem Betätigungsschaft |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2316453A1 DE2316453A1 (de) | 1974-10-17 |
DE2316453B2 true DE2316453B2 (de) | 1976-09-30 |
DE2316453C3 DE2316453C3 (de) | 1977-05-05 |
Family
ID=
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0146997A1 (de) * | 1984-01-03 | 1985-07-03 | John Derek Guest | Rohrverbindung |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0146997A1 (de) * | 1984-01-03 | 1985-07-03 | John Derek Guest | Rohrverbindung |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2316453A1 (de) | 1974-10-17 |
CH568511A5 (de) | 1975-10-31 |
NL7404087A (de) | 1974-10-04 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3903483C2 (de) | ||
EP0380754B1 (de) | Kraftausgeglichenes Hubventil | |
DE2315425C2 (de) | Elektromagnetisch betätigtes Wegeventil | |
DE3808625A1 (de) | Selbstregelndes ventil | |
DE2757803A1 (de) | Magnetventil | |
EP2711594A1 (de) | Ventil | |
CH665010A5 (de) | Solenoid-kleinventil. | |
DE2110596B2 (de) | Magnetventil | |
DE3832481A1 (de) | Schaltventil mit keramik-ventilelementen | |
DE3322912A1 (de) | Mehrwege-sitzventil | |
EP0085298B1 (de) | Mehrwegeventil, insbesondere zur Verwendung in Dialyse-Geräten | |
DE3542062A1 (de) | Tellerventil | |
DE69313008T2 (de) | Kugelhahn mit seitlich versetztem Durchgang | |
DE2316453B2 (de) | Ventil mit axial beweglichem betaetigungsschaft | |
DE2316453C3 (de) | Ventil mit axial beweglichem Betätigungsschaft | |
DE969108C (de) | Ventil, insbesondere Dreiwegemagnetventil zur Steuerung von Druckkolben | |
DE2321021A1 (de) | Mehrwege-magnetventil | |
DE10064782C2 (de) | Hubventil | |
DE2232800A1 (de) | Ventil, insbesondere doppelsitzventil, mit elastischem dichtungsglied | |
DE2434701A1 (de) | Steuerventil | |
DE4232831C2 (de) | Ventil mit Absperr- und Drosselfunktion | |
DE8806867U1 (de) | Elektromagnetisch betätigbares 5/2-Wegeventil | |
DE2805980C2 (de) | Steuer- und Durchblaseventil für Dampf und Heizöl | |
DE3513060C2 (de) | ||
WO2001004497A1 (de) | Vorgesteuertes schieberventil |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |