DE2314829A1 - Luftfoerdersystem, insbesondere raumluefter - Google Patents
Luftfoerdersystem, insbesondere raumluefterInfo
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Description
- Luftfördersystem, insbesondere Raumlüfter Gegenstand der Erfindung ist ein Luftfördersystem , insbesondere ein Raumlüfter ftir den Einbau in Wände, Fenster od, dgl., mit einem langgestreckten, vorzugsweise prismenförmigen Gehäuse, in dem ein sich nahezu über die ganze Gehäuselänge erstreckender Luftführungskanal jeweils an zwei Längsseitenilächen des Gehäuses schlitzartig ausmündet, Luftfördersysteme dieser Bauart sind bereits bekannt, und zwar aufbauend auf zwei grundsätzlich verschiedenen Wirkprinzipien. Das einfachere Wirkprinzip ist dabei die Dauerlüftung, bei der die Luftförderung ausschließlich durch Warme und Wind bewirkt wird. Dieses Arbeitsprinzip wird daher auch als Dauer -Warme- oder Dauer-Windlüftung bezeichnet.
- Bei dem anderen Wirkprinzip wird die Luftförderung mechanisch durch Propeller- oder Walzenlüfter bewirkt. Deshalb wird ein solches Luft£ördersystem auch als Zwangslüftung bezeichnet.
- Beide Liiftungsprinzipien, nämlich einerseits das Dauer-Temperatur- bzw.
- Dauer-WindliiftungBprinzip und andererseits das Zwangslüftungsprinzip erfordern unterschiedliche Bauformen des Luftfördersystems@, wobei ein wahlweiser Betrieb nach dem einen oder anderen Wirkprinzip in der Regel nicht möglich ist. Das ist aber nachteilig, weil es vielfach wünsehenswert ist, während bestimmter Zeiträume, beispielsweise nachts, einen Luftaustausch nach dem Dauerlüftungsprinzip zu bewirken, andererseits aber zu anderen Zeiträumen, z.B. tagsüber, einen stärkeren Luftaustausch nach dem Zwangslüftungsprinzip herbeizuflihren.
- In diesen Fällen ist es daher bisher notwendig, die verschiedenen Luftfördersysteme als voneinander unabhängige Baueinheiten in dem zu belüftenden Raum vorzusehen. Das bedingt aber nicht nur einen relativ großen Aufwand, sondern hat auch vielfach zur Folge, daß die prinzipiell verschiedenen Luftfördersysteme unterschiedlich ausgebildet sind, d.h., daß sie in ihrer Bauform nicht zueinander passen und daher auch völlig verschiedene Einbaubedingungen voraussetzen.
- Es ist Zweck der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden. Daher ist es die hauptsächliche Erfindungsaufgabe, ausgehend von einem Luftfördersystem der eingangs erläuterten Gattung eine Bauart zu schaffen, die sich in ein und derselben Bauform gleichermaßen gut und wahlweise'als Dauerlüftung und als Zwangslüftung betreiben läßt. Eine andere, wesentliche Erfindungsaufgabe wird darin gesehen, die Baugröße einer Zwangslüftungsvorrichtung gegenüber den bisherigen Bauarten zu verringern und dabei zugleich die Möglichkeit einer Richtungsumkehr der Luftströmung zu ermöglichen, so daß wahlweise eine Be- oder Entlüftung des Raumes bewirkt werden kann.
- Das grundsätzliche Lösungsprinzip dieser Aufgabewtellungen ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Anspruchs 1. Das durch diese Merkmale bestimmte Luftfördersystem hat den wesentlichen Vorteil, daß im Ruhezustand des die Zwangsliifing bewirkenden Förderelementes praktisch der volle Durchgangsquerschnitt des -Luffthrungskanales frei ist und daher einen ungehinderten Luftdurchgang nach dem Dauerlüftungsprinzip gestattet. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieses Lösungsprinzips liegt noch darin, daß es sich ohne weiteres auch dort anwenden läßt, wo innerhalb eines Raumes eine Luftumwälzung vorgenommen werden soll, die beispielsweise durch sogenannte Tischlüfter oder Wandlüfter bewirkt wird.
- Beim Betrieb eines solchen Luftfördersystems nach dem Zwangslüftungsprinzip wird ein besonders guter Luftdurchsatz durch Nutzung der Merkmale des Anspruchs 2 herbeigeführt.
- Eine besonders einfache Bauform für ein solches Luftfördersystem ergibt sich durch die Merkmale des Anspruchs 3. Gerade diese Bauform ist dabei gut zur Bildung eines Luft£ördersystems für die Raumlufttiin'wälzung geeignet, welche mit Hilfe von Wand-, Decken- oder Tischlüftern bewirkt wird.
- Sie eignet sich aber auch, wenn sie in einen Schlitz einer Außenwand oder in ein Fenster eingebaut wird, zur Erzielung eines Luftaustausches in Räumen, sofern keine hohen Anspruche hinsichtlich der durch das Luftfördersystem erzielbaren Schalldämmwirkung gegen Außengeräusche gestellt werden.
- Ein Luftfördersystem, mit dem wesentlich höhere Schalldämmwerte erreicht werden, das also dem Eindringen von Umgebungsgeräuschen in das Rauminnere entgegenwirkt, ist erfindungsgemilß gekennzeichnet durch die Merkmale der Anspriche 4 und 5.
- Besonders zweckmäßige Ausgestaltungsmerkmale für ein Luftfördersystem ergeben sich nach den Ansprüchen 6 bis 8, wobei durch die Merkmale des Anspruchs 8 beim Betrieb nach dem Zwangslüftungsprinzip auf einfache Weise eine Umkehrung in der Strrngsrichtung bei der Luftförderung erreichbar ist.
- Zwei verschiedene Bauformen für die Gehäuse des Luftfördersystems sind durch die Ansprüche 9 und 10 gekennzeichnet. Eine mögliche Weiterbildung des Gehäuses mit den Merkmalen des Anspruchs 10 ist dabei in den Ansprüchen 11 und 12 aufgezeigt, und zwar in der Weise, daß zur Bildung eines prismenförmigen Gehäuses mit zum wahlweisen Freigeben und Verschließen beider Enden des LuXtftibrungskanals nur zwei verschieden geformte Profilstäbe erforderlich sind.
- Wenn ein Luftfördersystem sich für den Einbau in ein Fenster oder eine Tür eignen soll, wird das Gehäuse erfindungsgemäß zweckmäßig unter Ausnutzung der Merkmale des Anspruchs 13 gestaltet, wobei sich indiesem Falle besonders vorteilhafte Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Ansprüche 14 und 15 ergeben.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 in Ansicht von vorne die einfachste Bauform eines erfindungsgemäßen Luftfördersystems, Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II - II durch das Luftfördersystem nach Fig. 1, Fig. 3 eine Teildraufsicht in Pfeilrichtung m auf das Luftfördersystem nach Fig. 1 bei teilweise entfernter oberer Gehäusewand, Fig. 4 in verkleinerter räumlicher Ansichtsdarstellung einen aus dem Luftfördersystem nach den Fig. 1 bis 3 weitergebildeten Tischlüfter, Fig. 5 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Luftfördersystems, etwa in natürlicher Größe, Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI - ~ VI in Fig. 5 durch den Endbereich des dort gezeigten Luftfördersystems, Fig. 7 wiederum einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt etwa in natürlicher Größe durch eine noch andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Luftfördersystems, Fig. 8 eine Ansicht in Pfeilrichtung Vm auf einen Endbereich des in Fig. 7 gezeigten Luftfördersystems und Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX - IX in Fig. 8.
- Das Luftfördersystem nach den Fig. 1 bis 3 besitzt ein im wesentlichen 12 prismenförmiges Gehäuse 1, das aus drei Profilstäben 2 , 2 und 3 sowie zwei Endkappen 41, 42 zusammengesetzt ist.
- In jeder der beiden Endkappen 4 und 4 ist eine Rolle 5 bzw. 5 drehbar gelagert. Um diese Rollen ist ein endloses Band 6 mit geringer Vorspannung herumgelegt, das auf seiner Außenseite über die ganze Länge gleichmäßig verteilt angeordnete Flügel-oder Fächer 7 trägt.
- Die Rollen 51 und 52 sind in den Endkappen 41 und 42 so angeordnet, daß das eine Trum 6 des Flügel- oder Fächerbandes 6 in einem Luftführungskanal 8 liegt, der zwischen dem Profilstab 2 und der einen Seite des Profilstabes 3 gebildet ist. Das andere Trum 62 des Flügel- oder Fächerbandes 6 liegt in gleicher Weise innerhalb eines Luftführungskanals 82> der sich zwischen dem Profilstab 22 und der anderen Seite des Profilstabes 3 befindet.
- Das Flügel- oder Fächerband 6 läuft also mit seinen beiden Trums 61 und 62 in zwei parallelen Luftführungskanälen 81 und 82, die zwischen den drei Profilstäben 21, 22 und 3 des Gehäuses gebildet werden. Die Umlenkung des 2 Flügel- oder Fächerbandes 6 erfolgt in den Endkappen 4 und 4 über die Rollen 51 und 52, wobei eine dieser Rolle durch einen Elektromotor 9 angetrieben wird, der innerhalb der jeweiligen Endkappe sitzt.
- Damit durch das vom Elektromotor 9 bewegte Flügel- oder Fächerband 6 innerhalb der Luftführungskanäle 81 und 82 eine Luftströmung in bestimmter Richtung erzeugt werden kann, sitzen die Flügel oder Fächer 7 so an der Außenseite des Flügel- oder Fächerbandes 6, daß sie gegenüber dessen Längsmittelebene schräg stehen, d. h. gegenüber dieser eine Winkellage einnehmen, die von 900 abweicht, wie das besonders deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist.
- Durch die Schräglage der Flügel oder Fächer 7 gegenüber der Längsmittelebene des Flügel- oder Fächerbandes 6 ist es bei Verwendung eines reversierbaren Elektromotors 9 als Antrieb für das Flügel- oder Fächerband 6 möglich, je nach Laufrichtung des Flügel- oder Fächerbandes 6 die Durchströmrichtung in den Luftführungskanälen 81 und 82 des Gehäuses je nach Bedarf umzukehren. Im Falle des Einbaus eines solchen Luftfördersystems in eine Raumwand oder in ein Fenster kann dadurch auf einfache Weise bestimmt werden, ob eine Belüftung oder aber eine Entlüftung des Raumes bewirkt werden soll.
- Das Luftfördersystem nach den Fig. 1 bis 3 eignet sich aber nicht nur für den Einbau in eine Raumwand oder in ein Fenster, sondern es kann viemehr auch zur Luftumwälzung innerhalb-eines Raumes herangezogen werden.
- Aus Fig. 4 der Zeichnung wird deutlich, daß es beispielsweise zur Bildung eines diesem Zweck dienenden Tischlüfters 10 lediglich notwendig ist, beispielsweise an den Endkappen 4 und 42 des Gehäuses einen Bügelfuß 11 zu befestigen, um hierdurch das Aufstellen des Luftfördersystems auf einer Riitzunterlage, z.B. auf einem Tisch, zu ermöglichen. Wenn dabei die Ver-12 bindung zwischen dem Buge@@u@ 11 und den Endkappen 4, 4 durch ein Schwenklager gebildet ist, kann auch die Austrittsrichtung des jeweils erzeugten Luftstromes bedarfsweise verändert werden.
- Fig. 2 der Zeichnung macht noch deutlich, daß es zweckmäßig sein kann, wenn die die äußere Begrenzung des Gehäuses bildenden Profilstäbe 2 und 22 eine flache Querschnittsprofilierung erhalten. Demgegenüber ist der mittlere Profilstab 3 mit im wesentlichen ovalem bzw. linsenförmigem Querschnitt ausgebildet. Hierdurch soll erreicht werden, daß die in den beiden parallelen Luftführungskanälen 81 und 82 erzeugten Luftströme zumindest unmittelbar nach dem Austritt aus dem Gehäuse zu einem in sich geschlossenen Iuftstrom zusammenlaufen.
- Erwähnt sei noch, daß die schlitzartigen Ausmündungen der Luftführungskanäle 8 und 82 mit Gittereinsätzen 12 ausgestattet sein können, die in der Hauptsache das Hineingreifen in das Gehäuse des Luftfördersystems zu verhindern haben.
- Während bei dem Luftfördersystem nach den Fig. 1 bis 3 zwei Kanalabschnitte 81 und 82 in Förderrichtung parallel nebeneinander liegen, ist in Fig. 5 ein Luftfördersystem gezeigt, bei dem ein sich nahezu über die ganze Gehäuselänge erstreckender Luftführungskanal 8 sich in mehreren Windungen bis 86 mit aufeinanderfolgenden parallelen Kanalabschnitten rl 88 und 9 89 quer zur Längsachse durch das Gehäuse 13 hindurch erstreckt.
- Das Gehäuse 13 wird in diesem Falle durch zwei Profilstäbe 141 und 142 gleicher Querschnittsform sowie zwei diese miteinander verbindende Endkappen 15 (Fig. 6) gebildet. Die Profilstäbe 141 und 142 werden dabei in einer jeweils um 1800 gegeneinander gewendeten Lage durch die Endkappen so auf Abstand gehalten, daß zwischen ihnen der Luftfuhrungskanal 8 mit 6 seinen Windungen 8@ bis 8 und parallelen Kanalabschnitten 8 bis 8 nach Art eines Labyrinthes entsteht.
- Innerhalb der beiden zueinander parallelen Kanalabschnitte 8 und gleicher Durchströmrichtung sind dabei die beiden Trums 6 und 6 des endlosen Flügel- oder Fächerbandes 6 geführt, das jeweils in den beiden Endkappen 15 des Gehäuses 13 durch eine drehbar gelagerte Rolle 5 umgelenkt wird.
- Die auf der Außenseite des Flügel- oder Fächerbandes 6 sitzenden Flügel-oder Fächer 7 ragen dabei jeweils seitwärts in den Kanalabschnitt 8 bzw.
- 9 8 des Lufl;iührungskanals 8 hinein und bewirken durch ihre gegenüber der Längsmittelebene des Flügel- oder Fächerbandes 6 geneigte Lage bei ihrer durch den Drehantrieb einer Rolle 5 bewirken Längsbewegung durch die Kanalabschnitt 8 und 89 zwangsweise eine Luftbewegung in ganz bestimmter Richtung. Wenn der zum Antrieb einer der Umlenkrdlen 5 dienende Elektromotor reversierbar ausgebildet ist, kann außerdem die Richtung der Luftströmung durch den Luftführungskanal 8 auch umgekehrt werden.
- Durch labyrinthartige Ausbildung des Luftf(ihrungskanals 8 eignet sich das Luftfördersystem nach den Fig. 5 und 6 besonders dort zur Anwendung, wo ein Eindringen von Umgebungsgeräuschen in das Rauminnere weitgehend unterbunden werden soll. Diese Wirkung des Luftfördersystems nach den Fig. 5 und 6 wird noch dadurch begünstigt, daß sowohl der innere als auch der äußere Mündungsschlitz des Luftführungskanals 8 durch eine Schwenkklappe 161 und 162 verschlossen werden kann. wenn das Luftfördersystem außer Betrieb gesetzt werden soll. Zu diesem Zweck ist jeder der beiden Profilstäbe 141 und 142 an einer seiner Längskanten mit einer Schwenklagernut 171, 172 für die Schwenkklappe 161 bzw. 162 ausgestattet und andererseits weist er an seiner gegenüberliegenden Längskante einen Dichtungsanschlag 18 bzw. 182 für diese Schwenkklappe 161 bzw. 16 auf.
- Das Öffnen und Schließen der Schwenkllappen161 und 162 kann entweder in bekannter Weise silber besondere Stellgestänge bewirkt werden, oder aber es erfolgt beispielsweise mit Hilfe von Elektromagneten, die ebenso wie der Antrieb für das Flügel- oder Fächerband 6 fernschaltbar sind.
- Auch bei dem Luftfördersystem nach den Fig. 5 und 6 sind in das Gehäuse 13 feinmaschige Gitter 12 eingesetzt. Diese Gitter 12 haben den Zweck, das Eindringen von Insekten und Ungeziefer durch den Luftführungskanal 8 in das Innere der Räume zu verhindern.
- Während das Luftfördersystem nach den Fig. 5 und 6 sich besonders für den Einbau in einen Schlitz in der Raumwand eignet, ist das Luftfördersystem nach den Fig. 7 bis 9 für den Einbau zwischen den Glasscheiben und dem Rahmen eines Fensters oder einer Tür ausgebildet.
- In diesem Falle besteht das im wesentlichen prismenförmige Gehäuse 19 aus zwei verschiedenen Profilstäben 20 und 21 sowie zwei diese miteinander verbindenden Endkappen 22. Durch die Endkappen 22 sind die beiden Profilstäbe 20 und 21 so im Abstand miteinander verbunden, daß zwischen Ihnen ein Luftführungskanal 8 entsteht, der vom einen zum anderen Mün.
- 6 dungsschlitz in mehreren Windungen 8 bis 8 labyrinthartig quer zur Längsachse des Gehäuses verläuft und dabei mehrere parallele Kanalabschnitte 8789 aufweist.
- aeis.
- In den KAnalabschnitten 8 und 8 mit gleicher Durchströmrichtung liegt dabei auch hier jeweils ein Trum 61 bzw. 62 des Flügel- oder Fächerbandes 6, dessen Flügel oder Fächer 7 von der Seite her in den Kanalabschnitt bzw. 89 eingreifen.
- Die Umlenkrollen für das endlose Flügel- oder Fächerband 6 sind auch hier in den beiden Endkappen 22 gelagert, wobei in einer derselben auch der Elektromotor für den Antrieb des Flügel- oder Fächerbandes 6 untergebracht ist.
- Die beiden Profilstäbe 20 und 21 sind entlang ihren Längskanten jeweils noch durch eine Schlitzplatte 22 und 23, beispielsweise über Schrauben 24 miteinander verbunden. Diese Schlitzplatten 22 und 23 sind dabei mit Längsflanschen 24 bzw. 25 versehen, über die das gesamte Luftfördersystem am Rahmen 26 eines Fensters oder einer Tür befestigt werden kann. Der Profilstab 21 hat hingegen Fassungsnuten 27 und 28, in die ein Rand der Glasscheiben 29 bis 31 oder anderer Füllungen eingesetzt werden kann.
- Die Schlitzplatten 22 und 23 sind mit Führungsnuten 32 bzw. 33 für einen Schlitzschieber 34 bzw. 35 versehen, wobei die Schlitzschieber 34 und 35 in den Führungsnuten 32 und 33 so gleitbeweglich sind? daß mit ihrer Hilfe die Luftdurchgangsschlitze 36, 37 in den Schlitzplatten 22, 23 wahlweise verschlossen oder freigegeben werden können.
- Die Bewegung der Schlitzschieber 34 und 35 kann über einen gemeinsamen Antrieb erfolgen, der eine in einer Endkappe 22 lagernde Querwelle 38 hat.
- Auf dieser Querwelle 38 sitzen zwei Kurbelarme 391 und 39, die je über 401 die eine Gelenklasche , 40 an den beiden Schlitzschiebern 34 und 35 angreifen.
- Ein Ende der Querwelle 38 ragt aus der Endkappe 22 heraus und trägt dort wiederum einen Kurbelarm 41, an dem eine Schub- und Zugstange als Betätigungselement angreift.
- Alle oben beschriebenen Ausführungsformen von Luftfördersystemen haben den wesentlichen Vorteil, daß sie sowohl als ZwangslUftungsvorrichtung, wie auch als Dauerlüftungsvorrichtung benutzt werden können. Im letzteren Falle befindet sich dabei das die Zwangslüftung bewirkende Flügel- oder Fächerband 6 im Ruhezustand, wobei praktisch der gesamte Durchströmquerschnitt des Luftführungskanals 8 frei ist und einen Luftdurchgang nach dem Prinzip der Dauer-Temperaturlüftung und/oder der Dauer-Windlüftung ermöglicht, sofern die vorhandenen Abschlußorgane sich in ihrer Offenstellung befinden.
- Abschließend sei nur noch erwähnt, daß die in den zur Bildung des Lüftergehäuses dienenden Profilen ausgebildeten Hohlkammern mit einem Schall-und wärmedämmenden Werkstoff, beispielsweise Polyurethan-Schaum ausgefüllt werden können, soweit sie nicht zur Aufnahme elektrischer Leitungs-oder Schaltelemente benutzt werden können. Die Profile lassen sich dabei sowohl aus Leichtmetall als auch aus Kunststoff herstellen.
- Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf die in der Zeichnung dargestellten und oben beschriebenen Ausführungsformen von Luftfördersystemen. Vielmehr werden durch die Erfindung alle Luftfördersysteme erfaßt, bei denen im Luftführungskanal mindestens ein endloses, an den Gehäuseenden um 1800 umgelenktes und durch Kraftantrieb bewegbares Flügel- oder Fächerband angeordnet ist, so daß ein wahlweiser Betrieb als Zwangslüftung oder als Dauerlüftung möglich wird.
Claims (16)
1. Luftfördersystem, insbesondere Raumlüfter für den Einbau in Wände,
Fenster, Türen od. dgl., mit einem langgestreckten, vorzugsweise prismenförmigen
Gehäuse, in dem ein sich nahezu über die ganze Gehäuselänge erstreckender Luftführungskanal
jeweils an zwei Längsseitenflächen des Gehäuses schlitzartig ausmündet, dadurch
gekennzeichnet, daß im Luftführungskanal (8; 81, 82) mindestens ein endloses, an
den 0 12 Gehäuseenden um 180 umgelenktes (5; 5 , 5 ) und durch Kraftantrieb (9)
bewegtes Flügel- oder Fächerband (6) angeordnet ist.
2. Luftfördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Luftführungskanal mindestens zwei parallele Kanalabschnitte (81, 82; 87 89) aufweist,
in denen je ein Trum (61 bzw. 62) des Flügel-oder Fächerbandes (6) läuft.
3. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
12 daß die parallelen Kanalabschnitte (8 , 8 ) in Förderrichtung nebeneinanderliegen
(Fig. 2).
4. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß daß die parallelen Kanalabschnitte (8 , 8 ) in Förderrichtung hintereinandergeschaltet
sind (Fig. 5 und 7).
5. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftführungskanal (8) vom einen zum anderen Mündungsschlitz in mehreren
Windungen (83, 84, 85, 86) mit aufeinanderfolgenden, parallelen Kanalabschnitten
(87, 88, 89) quer zur Längsachse durch das Gehäuse (13 bzw. 19) hindurchgeht und
ein Labyrinth bildet und beide Trums (61 und 62) des Flügel- oder Fächerbandes (6)
in verschiedenen Kanalabschnitten (87, 89) gleicher Durchströmrichtung geführt sind
(Fig. 5 und 7).
6. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügel oder Fächer (7)am Flügel- oder Fächerband (6) gegen dessen Längsmittelebene
schräg liegend angeordnet sind.
7. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß als Umlenkmittel für das Flügel- oder Fächerband Rollen (5; 51, 52) dienen,
von denen jede in einer an die Gehäuseenden ankuppelbaren Kappe (41, 42;15; 22)
gelagert ist.
8. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Rollen (5; 5, 52) durch einen vorzugsweise reversierbaren Elektromotor
(9) antreibbar ist.
9. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus drei Profilstäben (21, 22, 3) insbesondere
Strangpreßprofilen, besteht, die wenigstens durch die Endkappen (41, 42) miteinander
verbunden sind (Fig. 1).
10. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 8; dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (13; 19) aus zwei Profilstäben (141, 142; 20, 21) besteht, die wenigstens
durch die Endkappen (15; 22) miteinander verbunden sind (Fig. 6 und 8).
11. Luftfördersystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Profilstäbe 4, 142) übereinstimmende Querschnittsform haben und in einerum
1800 gewendeten Lage ineinandergreifend auf Abstand voneinander gehalten sind (Fig.
5).
12. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Profilstab (141, 142) einerseits mit einer Schwenklagernut (171, 172)
für eine schwenkklappe (162, 162) und andererseits mit einem Dichtungsanschlag (181,
182) hierfür versehen ist, wobei zwei Schwenkklappen (161, 162) in zueinander entgegengesetzten
Richtungen und jeweils in zwei zueinander parallele Lagen verschwenkbar vorgesehen
sind (Fig. 5).
13. Luftfördersystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß
beide Profilstäbe (20, 21) unterschiedliche Querschnittsform aufweisen, wobei einer
(20) der Profilstäbe (20, 21) mit Falzanschlägen und Befestigungsflanschen (24,
25) zum Anbringen an einem Rahmenholm (26) eines Fensters oder einer Tür versehen
ist, während der andere Profilstab (21) Fassungsnuten (27, 28) zur Aufnahme des
Randes von Glasscheiben (29, 30, 31) oder sonstiger Füllungen aufweist (Fig. 7).
14. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 10, 11 und 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Profilstäbe (20, 21) an ihren Längskanten mindestens einseitig, vorzugsweise
aber beidseitig, über eine Schlitzplatte (22' bzw. 23) miteinander verbunden sind
(24), in der sich jeweils ein Schlitzschieber (34 bzw. 35) gleitbeweglich führt
(32 bzw. 33), über den der Luftführungskanal (8) mündungsseitig wahlweise freigebbar
oder verschlieS3bar ist (Fig. 7 und 8).
15. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 10, 11, 13 und 14, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Schlitzschieber (34, 35) über ein gemeinsames Betätigungsorgan,
z.B. eine Querwelle (38) mit Kurbelarmen (391, 392), synchron bewegbar sind (Fig.
7 und 8).
16. Luftfördersystem nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Gehäuseteile als Formkörper aus Leichtmetall oder Kimststoff ausgebildet
sind.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732314829 DE2314829A1 (de) | 1973-03-24 | 1973-03-24 | Luftfoerdersystem, insbesondere raumluefter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732314829 DE2314829A1 (de) | 1973-03-24 | 1973-03-24 | Luftfoerdersystem, insbesondere raumluefter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2314829A1 true DE2314829A1 (de) | 1974-09-26 |
Family
ID=5875847
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732314829 Pending DE2314829A1 (de) | 1973-03-24 | 1973-03-24 | Luftfoerdersystem, insbesondere raumluefter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2314829A1 (de) |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1973
- 1973-03-24 DE DE19732314829 patent/DE2314829A1/de active Pending
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