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Drucksitteldruckbetätigter Mechanismus mit einem Stator und einem
Rotor Die Erfindung betrifft einen druckmitteldruckbetätigten Mechanismus -mit einem-Stator
und einem Rotor.
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Ein druckmitteldruckbetätigter Mechanismus mit einem Stator und einem
Rotor, oft auch als Zahnradmaschine bezeichnet, besitzt ineinandergreifende Verzahnungen,
die Druckmittelräume begrenzen. Bei Druckbeaufschlagung des Mechanismus sind die
abdichtend wirkenden Zahnköpfe einem beträchtlichen Reibungsverschleiß ausgesetzt,
so daß der Gesamtwirkungagrad herabgesetzt wird, weil durch die Spalträume an den
dem Verschleiß ausgesetzten Zahnköpfen zuviel DruckmitteL hindurchtritt.
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In einem üblichen Stator-Rotor-Mechanismus haben der Stator und der
Rotor ineinandergreifende positive Verzahnungen, deren Zahnköpfe zueinander hin
gerichtet sind, daß man von einer Führung durch zwei positive Verzahnungen sprechen
kann. Zwischen diesen gegeneinandergerichteten, abdichtend wirkenden Zahnköpfen
der positiven Verzahnungen ist eine abdichtende
Berührung nur längs
einer Linie vorhanden, was zu einem starken Verschleiß führt.
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Erfindungsgemäß ist der'Stator mit einer negativen Verzahnung (konkave
Flächen) und der Rotor mit einer positiven Verzahnung (konvexe Flächen) ausgebildet.
Dabei sind die abdichtend wirkenden Zahnköpfe der ineinandergreifenden Verzahnungen
nicht zueinander hin gerichtet, sondern in derselben Richtung auswärtsgerichtet.
Infolgedessen ist in dem Erfindungsgegenstand eine Führung durch eine negative und
eine positive Verzahnung vorhanden, die einander anstatt an einer Linie auf einer
bandförmigen Pläche abdichtend berühren.
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Das Vorhandensein' dieser bandförmigen Abdichtfläche ist darauf zurückzuführen,
daß die einander entsprechenden, bogenförmig gekrUmmten Flächen der negativen und
der positiven Verzahnung einander abdichtend berühren, so daß ein geringerer Verschleiß
auftritt als bei einer linearen abdichtenden Berührung.
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Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Herstellung einer Führung
durch eine negative und eine positive Verzahnung des Stators und des Rotors.
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Eine weitere Aufgabe besteht in der Schaffung einer Anordnung, in
der eine Führung durch eine negative und eine positive Verzahnung mit Hilfe von
in einem EEfig gehaltenen, zylindrischen Rollen des Rotors erzielt wird.
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Ferner besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer
Anordnung, in der die Verzaheungen des Stators und des Rotors einander zugeordnete,
einspringende bzw. vorspringende Berührungs- und Dichtflächen bilden, an denen ein
geringerer .Verschleiß auftritt
als bei einer Abdichtung durch
lineare Berührung.
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Außerdem besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer
Anordnung, in der die vorspringenden Berührungs- und DichtClächen von vorspringenden,
zylindersegmentförmigen Flächen gebildet werden.
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Weiter besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer
Anordnung, in der die einspringenden Berührungs- und Dichtflächen von einem Kranz
von aufeinanderfolgenden, einspringenden, hohlzylindersegmentförmigen Flächen gebildet
werden.
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Zur Lösung dieser und anderer Aufgaben schafft die Erfindung einen
druckmitteldruckbetätigten Mechanismus mit einem Außenkörper und einem relativ zu
dem Außenkörper drehbaren Innenkörper, wobei der eine die--ser Körper um eine Achse
drehbar ist, die gegenüber der Achse des anderen Körpers versetzt ist, der eine
der Körper mit einer positiven und der andere mit einer negativen Verzahnung versehen
ist, die ineinandergreifen und Druckmittelräume begrenzen, die Zähnezahl der positiven
Verzahnung um eins kleiner ist als die Zähnezahl der negativen Verzahnung, der Aubenkörper
von einem Ringkörper gebildet wird, der den Innenkörper umgibt und eine Innenwandung
besitzt, in der die negative Verzahnung ausgebildet ist, die positive und die negative
Verzahnung vorspringende bzw. einspringende Berührungsflächen haben, alle vorspringenden
Berührungsflächen zylindersegmentförmige Flächen besitzen, alle einspringenden Berührungeflächen
mindestens je drei hohlzylindersegment förmige Flächen besitzen, die in einem Kranz
angeordnet sind, und an die Druckmittelräume Kanäle zum Zuführen und Abführen von
Druckmittel zu bzw. von diesen Räumen angeschlossen sind.
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Die Erfindung schafft somit eine Vorrichtung für eine Umlauf- und
Drehbewegung, mit einem Außenkörper und einem Innenkörper, die relativ zueinander
eine kombinierte Bewegung ausführen, die eine Umlauf-und -eine Drehbewegung umfaßt,
wobei der Innenkörper mit reibungsarmen Flächen zum Angriff an der Innenfläche des
Außenkörpers ausgebildet ist und alle Berührungsflächen zwischen dem Innen- und
dem Außenkörper jeweils in derselben Richtung auswärtsgerichtet sind.
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Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend angegeben und in
den beigefügten Ansprüchen gekennzeichnet.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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In diesen zeigt Fig 1 in einer Teildarstellung im schnitt längs der
Linie 1-1 in Fig. 7 einen druckmitteldruckbetätigten Mechanismus gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen vollen Schaft, der am Ende eines Hohlschafts vorgesehen ist und satt
passend und verschiebbar in einem Hohlraum eines Drehschiebers sitzt, Fig. 3 die
Vorderseite eines ortsfesten Sitzkörpers von der Linie 3-3 in Fig. 1 gesehen, Fig.
4 die Rückseite des ortsfesten Sitzkörpers, von der Linie 4-4 in ig. 1 gesehen,
Fig. 5 die Vorderseite eines rotierenden Verschlußstückes, von der Linie 5-5 in
Fig. 1 gesehen,
Fig. 6 die Rückseite des rotierenden Verschlußstückes,
von der Linie 6-6 in ig. 1 gesehen, Fig. 7 den erfindungsgemäßen Mechanismus mit
einem Stator und einem Rotor in einer Stirnansicht, von der Linie 7-7 in Sig. 1
unter der Endkappe gesehen, Fig. 8 in einer Stirnansicht einen Vieleckkörper, aus
dem der erfindungsgemäße Rotor hergestellt werden kann, Fig. 9 die Eckteile des
in ig. 8 gezeigten Vieleckkörpers mit käfigbildenden Taschen und zur Bildung von
Zwischenräumen vertieften Seitenflächen, Fig. 10 eine zylindrische Rolle, die in
eine käfigbildende Tasche eingesetzt werden kann, Fig. ii schematisch das Prinzip
für die Ausbildung des in pig. 7 gezeigten Mechanismus mit einem Stator und einem
Rotor, Fig. 12 eine gegenüber der Fig. 11 abgeänderte Ausführungsfprm der Vertiefungen
in dem Stator, Fig. 13 eine weitere gegenüber der Fig. 11 abgeänderte Ausführungsform
der Vertiefungen in dem Stator und Fig. 14 im Querschnitt den aus reibungsarmem
Kunststoff hergestellten Rotor gemäß Fig. 7.
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Der druckmitteldruckbetätigte Mechanismus gemäß der Erfindung kann
als Druckmittelmotor oder als eine andere ventilgesteuerte, druckmittelbetätigte
Vorrichtung ausgebildet sein.
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Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform des druckmitteldruckbetätigten
Mechanismus gemäß der Erfindung besitzt ein im Querschnitt im wesentlichen quadratisches
Gehäuse 20. Am-linken "nde des Gehäuses kann mit geeignetenj nicht gezeigten Schrauben
ein Befestigungsflansch 21 befestigt sein. Das Gehäuse ist vom einen Xnde zum andern
hohl. Zwischen den sonden des Gehäuses ist innen ein Ringflansch 22 vorgesehen,
der den Innenraum des Gehäuses in ein linkes und ein rechtes Abteil teilt.
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In dem linken Abteil ist eine Haeptabtriebswelle 25 drehbar gelagert,
deren Achse mit der Längsachse des druckmitteldruckbetätigten Mechanismus, im wesentlichen
übereinstimmt. Die Hauptabtriebswelle 25 besitzt einen stärkeren inneren Teil und
einen schwächeren äußeren Teil 41, der sich durch den Befestigungsflansch 21 hindurch
axial aus dem Gehäuse heraus erstreckt. Der stärkere innere Teil der Hauptabtriebswelle
ist vorzugsweise in Kegelrollenlagern 42 und 43 gelagert, die sowohl axiale als
auch radiale Kräfte aufnehmen. Auf ein Schraubengewinde 55 ist eine Mutter 54 aufgeschraubt,
welche die Lager-42 und 43 auf der Hauptabtriebswelle gegen eine Axialbewegung festlegt.
Die Mutter 54 kann eine eingebaute icherungaeinribhung besitzen, die ein Lockern
der Mutter verhindert.
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Auf dem rechten bunde des hohlen Gehäuses 20 ist mit Schrauben 30
ein ortsfester, quadratischer Sitzkörper 29 mOntiert, der eine ortsfeste Dichtfläche
37 besitzt. Der Ringflansch 22 besitzt eine Stützfläche 64, die der ortsfesten Dicht
fläche 37 zugekehrt und im Axialabstand von ihr angeordnet ist. Zwischen der ortsfesten
Dichtfläche 37 und der Stützfläche 64 sind ein rotierendes Verschlußstück 28 und
ein ltingkörper 27 angeordnet.
Das rotierende Verschlußstück 28
kann gegenüber dem ortsfesten Sitzkörper 29 gedreht werden, um die Zuführung und
Abfuhr des Druckmittels zu bzw. von einem Mechanismus 31 zu steuern, der einen Stator
32 und einen Rotor 33 besitzt und durch eine Endkappe 34 abgeschlossen ist. Der
Mechanismus 31 und die Endkappe 34 sind an dem ortsfesten ditskörper 29 mit Schrauben
35 befestigt. Zur Zuführung und Abfuhr von Druckmittel zu bzw. von dem Gehäuse 20
ist dieses mit zwei Druckmittelanschlüssen 25 und 24 ausgebildet. zine Verbindungswelle
36 verDindet die Hauptantriebswelle 25 und den Rotor 33 des Mechanismus 31 und kann
ein Drehmoment zwischen ihnen übertragen.
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Die Lager 42 und 43 stellen gemeinsame Lager für die Hauptabtriebswelle
25 und das drehbar Verschlußstück 28 dar. Diese gemeinsamen Lager tragen die Hauptabtriebswelle
25 direkt und tragen das drehbare Verschlußstück 28 indirekt über eine mit der Hauptabtriebswelie
einstückig verbundene Hohlwelle 44, die sich axial durch den Flansch 22 in das rechte
Abteil erstreckt und zum Antrieb des rotierenden Verschlußstückes 28 mit diesem
in kntriebsverbindung steht. Die Hohlwelle 44 endet in einem vollen Schaft 45 der
satt passend und verschiebbar in einer Vertiefung 46 des rotierenden Verschlußstückes
28 sitzt (Fig. 6). Dadurch wird eine drehfeste VerbSiXdung hergestellt,so daß das
rotierende Verschlußstück 28 sich bei einer Drehung der Hauptabtriebswelle mitdreht.
Diese Verbindung gestattet jedoch eine Axialverschiebung zwischen dem drehbaren
Verschlußstück 28 und der Hohlwelle 44, so daß eine Axialbewegung der Hauptabtriebswelle
aufgenommen werden kann, ohne daß dadurch die Funktion des rotierenden Verschlußstückes
28 gestört wird. Die zwischen dem vollen Schaft 45 und der Vertiefung 46 mögliche
Axialverschiebung ist größer als
die größte im Betrieb mögliche
Axialverschiebung der iiauptabtriebswelle 25. Gemäß Fig. 1 ist zwischen dem rotierenden
Verschlußstück 28 und dem es enthaltenden, rechten Gehäuseabteil ein Radialabstand-
47 vorhanden, so daß sich die Hauptabtriebswelle 25 radial bewegen kann, ohne daß
dadurch die Funktion des rotierenden Verschlußstückes 28 gestört wird. Der Radialabstand
47 ist größer als die größte im Betrieb mögliche Radialbewegung der Hauptabtriebswelle
25. Dieser Radialabstand 47 ist auch zwischen dem Ringkörper 27 und dem Gehäuse
vorhanden.
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Das rotierende Verschlußstück 28 ist im Axialschnitt allgemein H-förmig
und besitzt an seinen einander entgegengesetzten Enden einen ersten und einen zweiten
Flansch 56 bzw. 57. Diese Flansche sind durch einen Ringsteg 58 miteinander verbunden.
Der erste Flansch 56 besitzt eine rotierende Dichtfläche 40 (Fig. 5), die gegen
die ortsfeste Dichtfläche 37 gedrückt wird.
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Der zweite Flansch 57 besitzt eine Druckfläche 52, die der Stützfläche
64 zugekehrt ist. Zwischen der Druckfläche 52 und der Stützfläche 64 ist der Ringkörper
27 angeordnet.
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Gemäß Fig. 1 besitzen das rotierende Verschlußstück 28 und der Ringkörper
27 eine Außen- und eine Innenwandung. Diese Außenwandungen begrenzen einen ersten
Druckmittelraum 80, der ständig mit dem Druckmittelanschluß 23 in Verbindung steht.
Die Innenwandungen begrenzen einen zweiten Druckmittelraum 81, der durch Öffnungen
50 in der Hohlwelle 44 mit dem Druckmittelanschluß 24 ständig in Verbindung steht.
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Es ist erkennbar, daß zwischen den Druckmittelräumen 80 und 81 einerseits
und dem Mechanismus
mit dem Stator una dem Rotor andererseits ventilgesteuerte
Verbindungen vorhanden sind. Die ventilgesteuerte Verbindung zu und von dem ersten
Druckmittelraum 80 führt durch einen Durchlaß 83 in dem äußeren Teil des rlansches
56 des rotierenden Verschlußstückes 28. Die ventilgesteuerte Verbindung zu und von
dem zweiten Druckmittelraum 81 führt durch einen durchlaß 84 in dem inneren Teil
des Flansches 56 des rotieienden Verschlußstückes 28.
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enn das Verschlubstück 28 rotiert, korrespondieren die Durchlässe
83 und 84 mit mehreren Durchlässen 48, die in dem ortsfesten Sitzkörper angeordnet
sind und mit dem mit einem Stator und Rotor versehenen Mechanismus in Verbindung
stehen.
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Das rotierende Verschlußstück 28 und der Sitzkörper 29 wirken derart
miteinander zusammen, daß zwischen einem Druckmittelanschluß 23 und dem Mechanismus
mit einem Stator und einem Rotor ein erster Satz von kommutierenden Verbindungen
und zwischen dem Mechanismus iiiit einem Stator und einem Rotor und dem Druckmittelanschluß
24 ein zweiter Satz von kommutierenden Verbindungen vorhanden ist. Die Infolge der
Kommutationswirkung des Schiebers strömt das Druckmittel derart zwischen den Druckmittelöf£nungen
23 und 24 einerseits und dem Mechanismus mit dem Stator und dem motor andererseits,
dav der Rotor in dem Stator bewegt wird.
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In dem erfindungsgemäßen Mechanismus 31 mit dem Stator 32 und dem
Rotor D greifen negative und positive Verzahnungen ineinander. Gemäß den figuren
7 und 11 besitzt der Stator innen eine negative Verzahnung mit mehreren sich im
wesentlichen in der Umfangsrichtung erstreckenden Führungsstegflächen 66A bis 66G
und mit derselben Anzahl von Vertiefungen 67A bis 67G, die zwischen je zwei der
Führungsstegflächen angeordnet
sind. Der Rotor 33 besitzt einen
vieleckigen Körper, der an seinen zecken mit käfigbildenden Taschen 65 ausgebildet
ist, die je eine im wesentlichen zylindrische Rolle 68 enthalten, so daß die Rollen
an den Ecken eines die Rotorachse 69 umgebenden Vielecks angeordnet sind. Die Führungsstegflächen
66A bis 66C und die Vertiefungen 67A bis 67G sind im Kreis um, die Statorachse 70
herum angeordnet, so daß bei einer Druckmitteldruckbeaufschlagung des Mechanismus
der Stator und der Rotor relativ zueinander eine Bewegung ausführen, die eine relative
Umlauf-und eine relative Drehbewegung umfaßt.Die Anzahl der Rollen 68A bis 682 ist
um eins kleiner als die Anzahl der Vertiefungen. Die Achsen der Rollen sind mit
51A bis 512 bezeichnet. Es sind daher (n) Vertiefungen und (n-i) Rollen vorhanden.
Infolgedessen sind die Rollen in 360 Abständen von im wesentlichen -- Grad voneinander
und die Vertiefungen in Abständen von im wesentlichen 560 n Grad voneinander angeordnet.
In den Zeichnungen ist (n) gleich 7 und (n-1) gleich 6. Wenn infolge der Beaufschlagung
des Mechanismus mit einem Druckmitteldruck der Stator und Rotor die kombinierte
Bewegung relativ zueinander ausführen, greifen die Rollen abwechselnd an den Führunrsstegflächen
und den Wandungen der Vertiefungen an. In Fig. 11 ist, gezeigt, daß die Vertiefungen
67A bis 67G des Stators je einem der Bezugskreispunkte 75A bis 75G zugeordnet sind,
von denen der Punkt 75A auf der Achse 51A der Rolle 68A liegt.
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In dem dargestellten Àusführungsbeispiel wird jede der Vertiefungen
67A bis 67G von einer Grundfläche 59, einem ersten Paar von divergierenden Seitenflächen
60 und 61 und einem zweiten Paar von divergierenden Seitenflächen 62 und 63 gebildet,
siehe beispielsweise die Vertiefung 67A. Die divergierenden Seitenflächen verbinden
die Grundfläche 59 mit den Führungsstegflächen.
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Gemäß Fig. 11 ist die Grundfläche 59 eine Teilfläche eines Zylinders,
der im wesentlichen denselben Durch messer hat wie die Rollen. Die Vertiefungen
67A bis 67G haben im wesentlichen gleiche Profile und sind um einen Bezugskreis
71 herum angeordnet, der strichpunktiert angedeutet ist. Dieser Kreis stellt den
Ort der xührungsstegflächen 66A bis 660 und der Punkte 75A bis 75O dar.
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Die divergierenden Seitenflächen sind so ausgebildet, daß beim Eintritt
und Austritt einer Rolle in eine bzw. aus einer Vertiefung die Rolle ein seitliches
Spiel in der Vertiefung hat. Die divergierenden Seitenflächen 60 und 61 des ersten
Paars sind so angeordnet, daß eine Rolle ein seitliches Spiel in einer Vertiefung
hat, wenn sich die Rolle beispielsweise in der bei 68B und 68F angedeuteten Stellung
befindet. Die divergierenden Seitenflächen 62 und 63 des zweiten Paars sind so angeordnet,
daß eine Rolle ein seitliches Spiel in einer Vertiefung hat, wenn sich die Rolle
beispielsweise in der bei 68C und 68E angedeuteten Stellung befindet. Daher ist
beispielsweise däs Profil der Seitenfläche 60 der Vertiefung 673 im wesentlichen
dem mit ihr in Berührung stehenden Teil der zylindrischen Rolle 68B angepaßt und
wird die Seitenfläche 60 von einem Teil eines Zylinders gebildet, dessen Achse 51B
der zylindrischen Rolle 68B übereinstimmt. Die Seitenwand 62 beispielsweise der
Vertiefung 670 wird von einem Teil eines Zylinders gebildet, dessen Lage ermittelt
werden kann, indem man einen Kreisbogen um einen Punkt schlägt, der im wesentlichen
mit dem Bezugskreispunkt 75A übereinstimmt, wobei der Kreisbogen an einem Punkt
71A des Bezugskreises 71 endet. Der Punkt 71A ist ferner ein Endpunkt einer Führungsstegfläche,
deren anderer Endpunkt mit 71B bezeichnet ist. Die Umfangslänge jeder
Führungsstegfläche
ist im wesentlichen gleich dem Umfang des Bezugskreises 71 geteilt durch das Produkt
() (n-1).
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Jede Führungsstegfläche ist in der Mitte zwischen zwei einander benachbarten
Bezugskreisunkten angeordnet.
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Die Seitenwand 62 geht bei 74 in die Seitenwand 60 über.
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Die Umfangsbreite jeder Vertiefung ist mindestens etwa dreimEl so
groß, wie die jeder Führungsstegfläche.
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Bei der Herstellung können die Hühlungsstegflächen 66A bis 66G spangebend
auf einem Kreis bearbeitet werden, desen Mittelpunkt im wesentlichen auf der Statorachse
76 liegt. Die divergierenden Seitenflächen 60 und 61 können spangebend auf einem
strichpunktiert angedeuteten Kreis 72C bearbeitet werden, dessen gewählter Mittelpunkt
mit 72 bezeichnet ist. Die divergierenden Seitenflächen 62 und 63 können spangebend
auf einem strichpunktiert angedeuteten. Kreis 73C bearbeitet werden, dessen Mittelpunkt
mit 73 bezeichnet ist. lurch diese spangebende Bearbeiturlg auf Kreisbögen erhält
man ein im wesentlichen ideales Profil, das ein Spiel ergibt, das die iiombinierte
Bewegung des Stators und Rotors relativ zueinander ermöglicht. Infolgedessen ist
zwischen dem Rotor und dem Stande eine enge Führungstoleranz vorhanden. Die Plächen,
welche die enge Führungstoleranz zwischen dem Rotor und dem Stator bestimmen, wirken
als Lagerflächen, die als solche die relative Umlauf- und die relative Drehbewegung
zwischen dem Stator und dem Rotor stabilisieren. Wenn daher beispielsweise der Stator
ortsfest angeordnet und der Rotor achsenlos in dem Stator montiert ist, stützt dieser
den Rotor derart ab, daß der Rotor relativ zu dem Stator bewegbar ist. Im umgekehrten
Fall stützt der Rotor den Stator derart ab, daß dieser relativ zu dem Rotor bewegbar
ist. Gemäß den figuren 7 und 11 ist zwischen den Rollen 68A, 68C und 68E und dem
Stator eine
Dreipunktberührung und zwischen den Rollen 68A, 68B
und 68X und dem Stator ebenfalls eine Dreipunktberührung vorhanden. Durch diese
Dreipunktberührung wird eine Lage rwirkung und damit eine Stabilisierung des Rotors
in den Stator erzielt. In den~ iguren 7 und 11 sind zwei Dreipunktberührungen dargestellt,
doch genügt für eine stabilisierende Lagerwirkung auch eine einzige Dre ipunktb
erührung.
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Die Vertiefungen 67A bis 67G können als einspringende (konkave) Wandteile
tind die Rollen 68A bis 68F können als vorspringende (konvexe) Wandteile angesehen
werden. Man kann auch die Führungsstegflächen 66A bis 66C als einspringende Wandteile
ansehen. Zum Unterschied von einem üblichen, rollenlosen Mechanismus mit einem Stator
und einem Rotor ist bei einer Relativbewegung zwischen dem Stator und dem Rotor
keine Berührung zwischen positiven wandteilen vorhanden, die in diesem Fall schnell
verschleißen können.
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Bei einer Beaufschlagung des Mechanismus ist mit einem Druckmitteldruck
begrenzen der Rotor 33 und der Stator 32 einen Druckraum und einen Abströmraum,
die an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen voneinander abgedichtet
sind, und zwar an der Berührungsstelle zwischen der Rolle 68A und der Vertiefung
67A und an der Berührungsstelle zwischen der Rolle 68D und der Führungsstegfläche
66D. Durch drei Wirkungen ist eine hermetische Abdichtung zwischen den beiden Räumen
gewahrleistet, auch wenn ein gewisser Verschleiß stattgefunden hat oder die spangebende
Bearbeitung zu einem etwas zu großen Spiel geführt hat. Es sei angenommen, daß sich
in Fig. 7 und 11 der Druckraum auf der rechten und der Abströmraum auf der linken
Seite befindet. In dieser Situation trachtet der Druck,
die Rolle
68A nach links gegen die linke Seite der Grundfläche 59 zu bewegen, so daß dort
eine wirksame Abdichtung erzielt wird. Die zweite Wirkung ist darauf urückzufhren,
daß die Beziehung zwischen der Rolle 68A und der Grundfläche 59 so gewählt ist,
daß eine mechanische Verkeilung erzielt wird, so daß' die Rolle 68D gegen die Führungsstegfläche
66D gedrückt und dort eine wirksame Abdichtung erzielt wird,selbst wenn ein gewisser
Verschleiß stattgefunden hat oder die spangebende Bearbeitung zu einem zu großen
Spiel geführt hat. In diesem Sall ist eine dichtende Berührung zwischen den Rollen
68B und 68C und dem Stator nicht erforderlich. Die dritte Wirkung besteht darin,
daß das Druckmittel trachtet, die in den käfigbildenden Taschen befindlichen Rollen
auswärts gegen die führenden Flächen zu drücken. Die Rollen können relativ' lose
in den käfigbildenden Taschen sitzen, so daß das Druckmittel zum Grund der käfigbildenden
Taschen gelangen und-die Rollen auswärtsdrücken kann.
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Fig. 12 zeigt anders ausgebildete Vertiefungen, deren mit 76 bezeichnete
Grundfläche auf einem durchmessergrößeren Kreis mit dem Mittelpunkt 77 liegt.
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Auch an dieser Grundfläche greifen die Rollen an. Die abgeänderte
Grundfläche 76 endet in den Punkten 74, so daß sie auch die divergierenden Seitenflächen
60 und 61 enthält. Die abgeSnderten Vertiefungen gemäß Fig. 12 können in dem in
ig. 7 gezeigten Irjiechanismus mit einem Stator und einem Rotor verwendet werden.
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Fig. 13 erläutert eine Umkehrung des in Fig.
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12 dargestellten Prinzips. Die Grundfläche 59 der Vertiefungen hat
dieselbe Größe wie in dem zuerst beschriebienen Ausführungsbeispiel. Dagegen sind
die jetzt mit 78 bezeichneten Rollen im Durchmesser kleiner, so daß in
der
Vertiefung ein entsprechendes Spiel erhalten wird.
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Die Achse der kleineren Rollen ist nftt 79 bezeichnet.
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Fig. 14 zeigt einen aus reibungsarmem Kunststoff bestehenden Rotor
fbr den Mechanismus gemäß Fig. 7.
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Der volle Rotor arbeitet in manchen rallen bei nicht zu schwerer Belastung
im wesentlichen ebenso wie der mit Rollen versehene Rotor.
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Vorstehend wurde ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindung
ausführlich beschrieben, doch kann dieses Austührungsbeispiel im rahmen des Erfindungegedankens
in Einzelheiten der Ausbildung von Teilen und ihrer Kombination und Anordnung verschiedentlich
abgeändert werden.