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DE2313809A1 - Maschine zum bearbeiten von plattenboeden - Google Patents

Maschine zum bearbeiten von plattenboeden

Info

Publication number
DE2313809A1
DE2313809A1 DE19732313809 DE2313809A DE2313809A1 DE 2313809 A1 DE2313809 A1 DE 2313809A1 DE 19732313809 DE19732313809 DE 19732313809 DE 2313809 A DE2313809 A DE 2313809A DE 2313809 A1 DE2313809 A1 DE 2313809A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
machine according
outlet sleeve
soil cultivation
turntable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732313809
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Duerst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2313809A1 publication Critical patent/DE2313809A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)

Description

Patentanwalt
Dr. Ing. C. Handzik
8 München 5
Mullerstr. 43jV, Tei. 26511T
Felix Durst, Oberweningen-Schöfflisdorf
Haschine zum Bearbeiten von Plattenböden
Gegenstand der Erfindung ist eine Haschine zum Bearbeiten, insbesondere zum Ausfugen von Plattenböden, die einen Drehteller als Arbeitswerkzeug mit lösbar gekuppeltem Antriebsaggregat und vertikal schwenkbarem Lenker besitzt.
Beim Arbeiten mit bekannten Maschinen dieser Art wird das zur Verwendung gelangende Ausfugmaterial, zum Beispiel ein Sand / Zementgemisch oder Sand, auf dem Plattenboden ausgestreut, worauf die Haschine in Sang gesetzt und mit rotierendem Drehteller so über den Boden geführt wird, dass das Ausfug- bzw· Arbeitsmaterial von der Unterseite des Tellers erfasst und dabei über die Platten bzw. in die Plattenfugen bewegt wird. Abgesehen vom relativ umständlichen Ausstreuen des Arbeitsmaterials besitzen diese Haschinen den Nachteil, dass der Drehteller einen grossen Teil des von ihm erfassten Arbeitsmaterials sofort wieder wegschleudert und dass auch das unter den Teller gelangende Material kaum bis zur Tellermitte gelangt, sondern durch den relativ schnell rotierenden Teller ebenfalls wieder
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10.2.73/eh - 1 - · A 2252
radial nach aussen geschleudert wird· Dies hat zur Folge, dass einerseits nur ein kleiner Teil der Arbeitsfläche des Tellers tatsächlich über das Arbeitsmaterial auf den Boden einwirkt und dass anderseits nur ein kleiner Teil des ausgestreuten Arbeitsmaterials am Arbeitsprozess teilnimmt. Der Verbrauch an Arbeitsmaterial ist besonders bei nur einmal verwendbarem Material (zum Beispiel Sand / Zement-Gremieoh) relativ hoch.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher die genannten Nachteile vermeidbar sind, das heisst deren Arbeitsfläche sollte in grösstmöglichem Umfang wirksam sein, und ebenso sollte praktisch alles ausgegebene Arbeitsmaterial zwangsläufig der Arbeitsfläche der Maschine ausgesetzt werden und damit am Arbeitsprozess teilnehmen·
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass mit dem Gehäuse des Antriebsaggregates ein zu dessen Antriebsachse zur Aufnahme und Abgabe von Arbeitsmaterial koaxialer Trichter verbunden ist, dessen mit Schikanen versehene Auslasshülse über einem zentralen Durchlass des Drehtellers endet, wobei mit der Antriebsachse gekuppelte Fördermittel zur Materialausgabe durch die Trichterhülse vorgesehen sind.
Vor Ingangsetzung der Maschine wird der Trichter mit Arbeite· material gefüllt, wobei die in seiner Auslasshülse befindlichen Schikanen ein glattes Durchlaufen des (fliese- oder rieselfähigen) Arbeitsmaterials verhindern. Bei rotierendem Drehteller dagegen bewirken die mitangetriebenen Fördermittel eine Materialausgabe durch die Trichterhülse und damit
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durch den Tellerdurchlass hindurch, auf den Boden. Ba diese Materialabgabe im zentralen Bereich der Arbeitsfläche des Drehtellers erfolgt, unterliegt alles auf den Boden gebrachte Material der Arbeitswirkung des Tellers und dessen ganze Arbeitsfläche kommt zwangsläufig zur Wirkung. Damit wird gegenüber den bekannten Maschinen nicht nur eine gleichmässigere Materialabgabe an den Boden und damit eine entsprechend gleichmässigere Bearbeitung desselben erzielt, sondern auch der Arbeitsvorgang (bei gleicher Maschinen— führung) wird beschleunigt, während der Materialverbrauch vermindert wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, es zeigt:
Pig. 1 eine Front ansicht der Maschine in Arbeitsstellung
Fig. 2 in grösserem Massstab einen Ατι al schnitt durch die Mittelpartie der Maschine
Pig. 3 einen Querschnitt nach der linie III - III in Pig. 2
Pig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 17 - 17 in Pig. 2 und
Pig· 5 eine Draufsicht auf Motor und Trichter nach Pig. I.
In der Zeichnung ist 1 das Antriebsaggregat, dessen Motorgehäuse 2 auf einer Grundplatte 3 befestigt ist, an deren Unterseite das Gehäuse 4 eines Getriebes des Aggregates 1 befestigt ist. Auf dieser Grundpaltte 3 ist ferner eine Pahr- und !lenkvorrichtung 5 montiert, deren zweirädriges Fahrgestell 5a mittels des schwenkbaren Lenkers 5b vom Boden abgehoben werden kann. Die Grundplatte 3 bildet den
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Deckel eines Trichters 6 und ist mit zwei sektorförmigen Einfüllöffnungen 7a, 7b, versehen» Die koaxial zum Motor und zum Trichter 6 aus nach unten aus dem Getriebegehäuse 4 herausragende Abtriebwelle 8 ist über einen Querbolzeh mit einem sie umsehliessenden Rohrstück 10 verbunden, das zwei den konischen Trichterboden 6a bestreichende Rührarme 11 sowie, darunterliegend, zwei Förderzapfen 12 trägt. Das Rohrstück 10 ragt koaxial und mit radialem Abstand durch die Auslasehülse 6b des Trichters 6 und trägt innerhalb der Hülse 6b zwei weitere Förderzapfen 13· An den beiden Stirnenden der Auslasshülse 6b des Trichters 6 sind Schikanen in Form je eines Ringsektors 14 befestigt, wobei die durch die Ringsektoren belassenen Oeffnungen. 15 einander diametral gegenüberliegen und sich je über einen Winkel von etwa 130° erstrecken. Dabei ist der Winkelabstand der beiden Förderzapfen 13 etwas kleiner als dieser Oeffnungswinkel, sodass sie bei entsprechender Drehstellung des Rohrstückes 10 in die Hülse 6b eingefahren werden können (Montage). Der freie Bndteil der Welle 8 ragt nach unten aus der Hülse 6b bzw· aus dem Rohrstück 10 heraus und trägt dort einen Mitnehmerring 16, der mit einem radialen Kupplungsnocken 17 versehen jaet. Die Welle 8 besitzt eine axiale Endbohrung 8a, mit welcher die Welle 8 über einen am Ende konisch verjüngten Zentrierzapfen 18 gesteckt ist, der in der zentralen Nabe 19a einer Kupplungsplatte 19 befestigt ist. Die Nabe 19a ist durch Radialarme 20, 20a, mit einem etwa um die Höhe des Mitnehmerringes 16 über diese Arme hinausragenden Ringflansch 19b der Kupplungsplatte verbunden, sodass im Ringflansch zwischen den Armen 20, 20a, ein unter der Auslasshülse 6b liegender gegenüber dem Durchlass der letzteren etwas erweiterter Durchlass 21 geschaffen ist. Der eine Radialarm 20a ist radial ausserhalb des Mi t-
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nehmerringes 16 mit einem nach, oben ragenden Anschlagnocken 22 versehen, der dem Kupplungsnocken 17 als Anschlag dient. Die Kupplungsplatte 19 ist mit dem als Werkzeug dienenden Drehteller 23 fest verbunden, wobei der Ringflansch 19b in eine zentrale Oeffnung 24 dieses Tellers hineinragt.
Beim Betrieb der beschriebenen Haschine wird, noch bei stillstehendem Antriebsaggregat, das zur Verwendung gelangende (fliess- oder rieselfähige) Arbeitsmaterial durch die Oeffnungen 7a, 7b, in den Trichter 6 eingeführt. Die relativ enge Auslasshülse 6b mit ihren Schikanen 14 verhindert dabei ein unerwünschtes, glattes Auslaufen dieses Materials nach unten« Wird als Arbeitematerial ein Sand / Zement-Gemisch verwendet, so können die beiden Materialkomponenten getrennt durch die beiden Trichteröffnungen 7a, 7b eingefüllt werden, vas die Dosierung erleichtert· Anschliessend wird (bei abgehobenem Fahrgestell 5a und somit auf dem Boden aufliegender Arbeitsfläche des Drehtellers 23) das Antriebsaggregat 1 in Betrieb gesetzt, wodurch über die Welle 8 und den Mitnehmerring 16 durch Zusammenwirken der beiden Nocken 17, 22, die Kupplungsplatte 19 und damit der Drehteller 23 in Rotation versetzt. Gleichzeitig rotieren aber auch über das mit der Welle 8 festverbundene Rohrstück 10 die Rührarme 11 und die Förderzapfen 12, 13. Dadurch wird das im Trichter 6 befindliche Material einerseits durchmischt und anderseits durch die Auslasshülse 6b und den in der Kupplungsplatte 19 geschaffenen Durchlass 21 des Drehtellers 23 hindurch kontinuierlich auf den Boden gebracht. Durch diese Materialausgabe im zentralen Bereich des rotierenden Drehtellers unterliegt das gesamte ausgegebene Material der Arbeitswirkung (zum Beispiel Ausfugen, Reinigen, Polieren) der Arbeitsfläche des Drehteilers und umgekehrt nimmt dessen ganze Arbeitsfläche am Arbeitsprozess teil·
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Durch die beschriebene Ausbildung ist auch ein leichtes Bin- und Auskuppeln des Arbeitstellers 23 vom Antriebsaggregat 1 möglich, da die Welle 8 mit ihrem Mitnehmerring 16 durch Anheben der aus Antriebsaggregat 1 und Trichter 6 gebildeten Einheit ohne weiteres aus dem Kupplungseingriff mit der Kupplungsplatte gelöst werden kann.
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_ 6 -

Claims (1)

  1. PATBNTANSPRUECHE
    ; 1.5 Maschine zum Bearbeiten, insbesondere zum Ausfugen von Plattenboden, die einen Drehteller als Arbeitswerkzeug mit lösbar gekuppeltem Antriebsaggregat und vertikal schwenkbarem Lenker besitzt, dass mit dem Gehäuse des Antriebsaggregates (1) ein zu dessen Antriebsachse zur Aufnahme und Abgabe von Arbeitsmaterial koaxialer Trichter (6) verbunden ist, dessen mit Schikanen (14) versehene Auslasshülse (6b) über einem zentralen Durchlass des Drehtellers (23) endet, wobei mit der Antriebsachse gekuppelte Fördermittel (12, 13) zur Materialausgabe durch die Trichterhülse vorgesehen sind.
    2· Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Abtriebwelle (8) des im Trichter (6) untergebrachten Getriebes (4) des Antriebsaggregates (l) den Trichterboden (6a) bestreichende Rührarme (11) und im Bereich der Trichterauslasshülse (6b) arbeitende Pörderorgane (12, 13) drehverbunden sind, wobei die Durchlaufschikanen an den Stirnenden der Auslasshülse @b) einander diametral gegenüberliegend angeordnete Ringsektoren (14) sind.
    3. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Durchlass (21) im Arbeitsteller (23) durch einen eine zentrale Oeffnung (24) im letzteren durchsetzenden Ringflansch (19b) einer mit dem Drehteller (23) verbundenen Kupplungsplatte (19) gebildet ist, und dass eine durch Radialarme (20, 20a) mit dem Ringflansch verbundene Nabe (19a) einen Zentrierbolzen (18)
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    trägt, der in eine Endbohrung (8a) der Abtriebwelle (8) ragt, wobei einer der Radialarme (2Oa) einen Anschlagnocken (22) trägt, mit welchem ein Kupplungsnocken (17) zusammenwirkt, der an einem am freien Ende der Abtriebwelle (8) befestigten Mitnehmerring (16) vorgesehen ist.
    4· Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (2) an der Oberseite, und das Getriebegehäuse (4) an der Unterseite einer Grundplatte (3) befestigt ist, die den mit z.B. zwei Einfüllöffnungen (7a, 7b) versehenen Deckel des Trichters (6) bildet.
    5. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebwelle (8) des Getriebes (4) ein mit ihr drehfestes Rohrstück (10) trägt, an welchem die Rührarme (11) und die Förderzapfen (12, 13) befestigt sind.
    6. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Paar Förderzapfen (12) zwischen den Rührarmen (11) und dem oberen Ringsektor (14) der Auslasshülse (6b) und ein zweites Paar Förderzapfen (13) zwischen den beiden Ringsektoren (14) in der Auslasshülse (6b) am Rohrstück (10) befestigt ist, wobei der Winkelabstand der letztgenannten Förderzapfen (13) und deren radiale Länge kleiner sind als der Sektorwinkel bzw. die radiale Weite der vom oberen Ringsektor (14) freigelassenen Oeffnung (15)·
    Für Felix Durst»
    Patentanwalt 4098U/0316
DE19732313809 1972-09-25 1973-03-20 Maschine zum bearbeiten von plattenboeden Pending DE2313809A1 (de)

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CH (1) CH550305A (de)
DE (1) DE2313809A1 (de)
FR (1) FR2200427B3 (de)
IT (1) IT987961B (de)

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FR2200427A1 (de) 1974-04-19
FR2200427B3 (de) 1976-03-19
CH550305A (de) 1974-06-14
IT987961B (it) 1975-03-20

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