DE2309521C3 - Turbobohrer - Google Patents
TurbobohrerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Turbobohrer zur Herstellung von Bohrlöchern, der in seinem oberen
Teil mit dem unteren Ende einer 3ohrrohrsäule und im unteren Teil mii einem Meißel verbunden ist, mit einem
Gehäuse mit darin befestigten Ständern, die Laufbahnen und Schaufeln aufweisen, durch weiche Leitkanäle
für den Durchlauf einer Spültrübe gebildet sind, mit Läufen, die Laufbahnen und Schaufeln aufweisen, die
zä den Schaufeln lies Siänücis umgekehrt gerichtet und
gegenüber diesem drehbar sind, mit einer Welle, an der die Läufer oder Ständer angebracht sind und die innerhalb
des Gehäuses mittels Lagern abgestützt ist, mit einem Auflager, durch das die Belastung der Bohrrohr
säule auf den Meißel übertragbar ist, mit Wälzkörpern, die sich in an die Welle gekoppelten Lenkern befinden,
auf den läufer- und ständerseitigen Laufbahnen abrollen und mit den Lenkern, Ständern und Läufern Getriebestufen
eines Reibungs-Reduziergetriebes bilden.
Ein derartiger Turbobohrer ist Gegenstand des älteren
deutschen Patents 21 41 866.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schlupf, der bei solchen mit Reibungsgetrieben
versehenen Bohrturbinen auftritt und der nicht nur zu einer Leistungsverminderung, sondern auch zu
einer Erhöhung des Verschleißes führt, zu vermindern.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß oberhalb der als C-etriebestufen ausgebildeten Turbineristufen
zusätzliche Turbinenstufen mit Läuferrad und Statorrad vorgesehen sind, von denen das Lauferrad
axial beweglich mit der Welle verbunden ist.
Durch diese zusätzlichen Turbinenstufen wird ein Axialdruck auf die Getriebestufen ausgeübt, durch den
wiederum der Schlupf der Wälzkörper herabgesetzt wird.
Vorteilhaft sind bei jeder zusätzlichen Turbinenstufe die Schaufeln des Läuferrades gegen die Schaufeln des
Siatorrades gerichtet
Vorzugsweise sind zwischen den Läuferrädern der
Getriebestufen und den Läuferrädern der zusätzlichen Turbinenstufen Ringe aus elastischem Werkstoff vorgesehen.
im folgenden wird die Erfindung an Hand eine- Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter bezug auf
die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. I einen erfindungsgemäßen Turbobohrer im Längsschnitt, der im oberen Teil seiner Gehäuses mit
dem unteren Ende der B-.hrrohrsäule verbunden ist,
F i g. 2 die Schaufeln des Ständers und des Läufers
der Getriebestufen und die Schaufeln der zusätzlichen Turbinenstufen im Schnitt durch einen abgewickelten
Zylinder,
F i g. 3 das Anordnungsschema der Wäizkörpei und der Laufbahnen von den Ständern und Läufern innerhalb
der Getriebestufen,
F i g. 4 die Getriebestufen, in welchen die Lenker und die Walzkörper unterhalb der Schaufeln des Läufers
angeordnet sind, und dazwischen liegende zusätzliche Turbinenstufen im Längsschnitt,
F i g. 5 einen erfindungsgemäßen Turbobohrer im
Längsschnitt, der durch das obere Wellenende mittels eines Auflagers mit dem unteren Ende der Bohrrohrsäule
gekoppelt ist,
F i g. 6 die Getriebestufen, innerhalb deren die Lenker und die Wälzkörper zwischen den Schaufeln des
Ständers und des Läufers und aer Welle angeordnet
sind, und die zwischen diesen Getriebestufen liegenden zusätzlichen Turbinenstufen im Längsschnitt,
F i g 7 die Anordnung der Läuferräder der zusätzlichen Turbinenstufen zwischen den Getriebestufen im
Längsschnitt, wobei das Getriebe mehrstufig ist,
Fig.8 einen Teil eines erfindungsgemäßen Turbobohren,
bei dem die Stander der Getriebestüfen und der zusätzlichen Turbinenstufen sich gegenüber dem
Gehäuse axial bewegen können.
Der in F i g. 1 dargestellte Turbobohrer besitzt: ein Gehäuse 1, welches in seinem oberen Teil mitteis eines
Gewindes 2 mii der nicni drehbaren Bohrrohrsaule
verbunden ist, eine Welle 3, die innerhalb des Gehäuses 1 mittels Wälzlagern 4 axial abgestützt ist und sich relativ
zum Gehäuse 1 drehen kann, Ständer 5, wekhe im Gehäuse ! befestigt und mit Schaufeln 6 und Laufbahnen
7 versehen sind, Läufer 8, die mit Schaufeln 9 und Laufbahnen 10 versehen und an der Welle 3 derart angebracht
sind, daß sich die Läufer drehen und sich axial gegenüber der Welle 3 bewegen können. Lenker 11 mit
darin eingelegten Kugeln 12, die zwischen den Laufbahnen 7, 10 der Ständer 5 und der Läufer 8 dergestalt
angeordnet sind, daß sich die oberhalb der Laufbahnen 7 der Ständer 5 liegenden Laufbahnen 10 der Läufer 8
mittels der Kugeln 12 auf die Laufbahnen 7 der Ständer 5 stützen.
Die Läufer» mit den Lenkern 11, die Kugeln 12 und die Ständer 5 bilden Getriebestufen 13 der Turbine 14.
Zwischen den Läufern 8 der Getriebestufen 13 sind an
der Welle 3 Laufräder 15 angebracht, die Schaufeln 16
und Naben 17 haben. Hierbei sind die Läuferräder 15 an der Welle 3 so angebracht, daß sie sich axiai in bezug
auf die Welle 3 versetzen können. Zwischen den Ständern 5 der Getriebestufen 13 sind innerhalb des
Gehäuses 1 Statorräder 18 befestigt, die Schaufeln 19 und Naben 20 besitzen.
Das Läuferrad 15 mit seinen Schaufeln 16 und der Nabe 17 sowie das Statorrad 18 mit den Schaufeln 19
und der Nabe 20 bilden eine zusätzliche Turbinenstufe 21.
An das untere Ende des Gehäuses < Jer Tür!. :.- 14
ist ein Auflager 22 gekoppelt, das sich ans eintu, auswechselbaren
mit dem Gehäuse 1 der Ts"-bine 14 ver- ,s
bundenen Gehäuse 23. einer Weile ?- die an ihrem
oberen Ende mittels einer Kupp1 -„ig 25, die das Drehmoment
der Welle 24 überträgt, n.. der Welle 3 der
Turbine 14 verbunden ist, und Lagern 26 'usammensetzt.
Zwischen de.i oberen Stirnflächen der Läufer 8 der
Getriebestufen 13 und den unteren St.rnfiächen der Naben V der Läufenäder 15 der zusätzlichen Turbinenstufen
21 sind auf der Welle 3 Ringe 27 aus elastischem Werkstoff vorgesehen, durch welche der Verschleiß
der Läufer 8 und der Naben 17 vermindert wird.
Mit dem unteren Ende der Welle 24 dci Auflagers 22
ist ein Meißel 28 verbunden.
Als treibende Kraft der Turbine 14 des Turbobohrers tritt die Syültrübe auf, welche von über Tag her durch
die Bohrr^hrsäule in den Turbobohrer gepumpt wird, dabei bewegt sich die Spültrübe innerhalb des Turbobohrers
über seine ganze Länge von oben nach unten, d. h, sie bewegt jich über alle Stufen der Turbine 14,
seien es die Getriebestufen 13 oder die zusätzlichen Turbinenstufen °1, weiter durch die Fenster 29 der
Kupplung 25, über den Kina! 30 der Welle 24 des Auflagers
und über die Kanäle des MeiCels 28 nach vor Ort 31 und dann im Ringraum 32, im Raum zwischen der
Bohrlochwandung 33 und dem Turbobohrer nach übertage.
Die Schaufeln 6 (F i g. 2) des Ständers 5 der Getriebestufe
sind gegenüber der zu der Achse des Turbohohrers senkrechten Ebene geneigt und bilden Leitkanäle
34. Die Schaufeln 9 des Laufers 8 der Getriebestufe
sind in der Richtung geneigt, welche der Neigungsrichtung der Schaufeln 6 der Ständer 5 entgegengesetzt
ist. so daß sich dadurch die Bewegungsrichtung der Spültrübe bei deren Durchlauf in der Getriebestufe ändert
und sich die Läufer gegenüber den Ständern zu dh bi Di bi d Shfl
drehen beginne"
Di
Anbringung der
(F i g. 2) des Ständerrades IS, durch welche Leitkanäle
35 ausgebildet werden, und die der Schaufeln 16 des Läuferrades 15 der zusätzlichen Turbinenstufe 21 sowie
der Mechanismus der Umwandlung der fortschreitenden Bewegung der Spültrübe in eine Drehbewegung
,der Läufer sind ähnlich wie bei den Ständern 5 und den Läufern 8 der Getriebestufe 13.
Die Laufbahnen 10 (F i g. 3) der Läufer 8 der Getriebestufen 13 befinden sich in ihrer Arbeitsstellung oberhalb
der entsprechenden Laufbahnen 7 der Ständer 5 der Getriebestufen 13. Weil der Durchmesser BB
(Fig.3) des Kontaktkreises der Laufbahn 10 mit den
Kugeln 12 kleiner als der "durchmesser AA des Kontaktkreises
der Laufbahn 7 mit den Kugeln 12 ist. bilden die durch die Punkte A, B und die Mittelpunkte der
Kugeln verlaufenden Linien AF mit der zu der Achse des Turbobohrers senkrechten und durch die Mitten
60
65 der Kugeln Yl verlaufenden Ebene einen Kontaktwtnke! ß, dadurch werden unter der Einwirkung der nach
unten gerichteten Ax;alkraft P, die sich bei den Läufern
8 im Verlaufe der fortschreitenden Bewegung der Spültrübe über die Stufen 13 des Getriebes bildet, die Wälzkörper
gegen die Laufbahnen der Läufer und Ständer gedrückt, so daß Kor.taktreibungskräfte erzeugt werden.
Die Kugeln 12 (F i g. 4) rollen unter der Einwirkung
der Kontaktreibungskräfte während der Rotation der Läufer 8 zwischen den Laufbahnen ?0 der sich drehenden
Läufer 8 und den Laufbahnen 7 der nicht drehbaren Ständer 5, wobei sie eine Planetenbewegung um die
Drehachse der Läufer ausüben und die Lenker 11 sowie
die damit gekuppelte Welle 3 der Turbine rotieren lassen. Wf»il aber der Durchmesser BB (F i g. 3) des Kontaktkreises
der Kugeln 12 mi! der Laufbahn 10 geringer bemessen ist als der Durchmesser A/. des Kontaktkreises
der Kugeln 12 mit der Laufbahn 7, g t die D^hgeschwindigkeit
des an die Lenker 11 mitteis der Wellen 3, 24 und der Kupplung 25 gekoppelten Meißels 28 gegenüber
der Drehgeschwindigkeit der Läufer 8 zurück. Die Lenker 11 (F i g. 4) haben, um das Drehmoment
der Welle 3: zu übertragen. Naben 36, welche mittels eines Keils 37 mit der Welle verbunden sind und sich
axial gegenüber der Welle 3 und umgekehrt bewegen können.
Z-vecks Übertragung des Drehmoments auf die Welle 3 sind die Läuferräder 15 mittels eines Keils 33 mit
de! Welle 3 verbunden, der eine axiale Versetzung des Läuferrades 15 gegenüber der Welle 3 und umgekehrt
ermöglicht, dabei drücken sich unter der Einwirkung der nach unten gerichteten Axialkraft, die sich an den
Schaufeln der Läufer im Verlaufe der fortschreitenden Bewegung der Spültrübe über die zusätzlichen Turbinenstufen
21 der Turbine !4 bildet, die Nabe " der
Läufprräder 15 gegen die Naben 17 der darunter befindlichen Läuferräder 15, und jedes untere Läuferrad
15 drückt mit der unteren Stirnfläche der Nabe 17 durch den Ring 27 gegen die obere Stirnfläche des Läufers
8 der Getriebestufe, so daß dadurch die Kugeln 12
gegen die Laufbahnen 7,10 der Ständer 5 und der Läufer 8 der Getriebestufen stärker gepreßt werden.
Die Idee, auf welcher der oben beschriebene Turbobohrer
beruht, hegt auch den weiteren Ausführungsbeispielen
des erfindungsgemäßen Turbobohrers mit Getriebestufen
und /usai/.iichen Turbinenstufen zugrunde,
die in F i g. 5 bis 8 gezeigt sind.
'η Γ ι g. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Turboboiir;rs veranschaulicht. Im Unterschied zu dem
in F i g. 1 dargestellten Turbobohrer verbindet sich hier
das Gehäuse 23 des Auflagers 22 mit dem oberen Enae
des Gehäuses 1 der Turbine 14, während die Welle 24 des Auflagers 22 i"it der nicht drehbaren Bohrrohrsäule
gekuppelt ist. Der Meißel 28 ist in diesem Falle mittels eines Stellwerks 39 an das untere Ende des Gehäuses
1 der Turbine 14 gekoppelt. Bei dieser Ausführung des Turbobohrers drehen sich die Welle 3 und die damit
verbundenen Lenker 11 der Getriebestufen 13 und die Ständerräder 14 der zusätzlichen Turbinenstufen 41
nicht, sondern die Ständer 5 der Getriebestufen 13 die Läuferräder 42 der zusätzlichen Turbinenstufen 41 und
das damit verbundene Gehäuse 1 mit dem Stellwerk 39 und dem Meißel 28. Beim Arbeiten des gemäß diesem
Beispiel ausgeführten Turbobohrers drehen sich die Läufer 8, die das innere treibende Rad des Getriebes
bilden, in einer Richtung, dagegen die Statorräder 42 wegen der fot'schreitenden Bewegung der Spültrübe
durch die zusätzlichen Turbinenslufen 41 und die Ständer
5, die das äußere Rad des Getriebes bilden, unier der Einwirkung der während der fortschreitenden Bewegung
der Spültrübe durch die Getriebestufen 13 des Getriebes entstehenden Reaktionskräfte sowit- unter
der Einwirkung des Drehmoments der sich drehenden Läufer 3, welches mittels der im nicht drehbaren Lenker
befindlichen Kugeln 12 übertragen wird, in der an
deren, entgegengesetzten Richtung. Um eine normale (Rechts-)Drehung des Meißels 28 zu erreichen, sind die
Schaufeln 6 des Ständers 5 und die Schaufeln 43 des Statorrades 42 in ähnlicher Weise geneigt, wie das bei
den Schaufeln 9 (F i g. 2) der Läufer 8 und dm Schaufeln
16 der Läuferräder .5 der Fall ist, wahrend die Schaufeln 9 (F i g. 5) des Läufers 8 und die Schaufeln 44
des Läuferrades 40 ähnlich geneigt wie die Scnaufeln 6 (F i g. 2) des Ständers 5 und die Schaufeln 19 des Statorrades
ί8 sind. Die übrigen Teile und Einheiten des in F i g. 5 veranschaulichten Turbobohrers sind ähnlich
wie bei dem in F i g. 1 dargestellten Turbobohrer.
Beim Betrieb dieses Turbobohrers (F i g. 5) wird die bei der Turbine 14 anfallende Leistung zum Teil dem
Meißel 28 mittels des Gehäuses 1 und des Stellwerks 39 von den rotierenden Statorrädern 42 der zusätzlichen
Turbinenstufen und den Ständer 5 des Getriebes und zum Teil mittels der in den nicht drehbaren Lenkern 11
befindlichen Kugeln 12 von den rotierenden Läufern 8 der Getriebestufen 13 übertragen.
In F i g. 6 ist ein Ausführungsbeispiel des Turbobohrers wiedergegeben, bei welchem die zusätzlichen Türbinenstufen
45 zwischen den Getriebestufen 46 liegen, in denen die Lenker 47 mit den Kugeln 48 zwischen der
Welle 53 und den Schaufeln 49 und 50 der Ständer 51 und der Läufer 52 angeordnet sind.
In F i g. 7 ist ein Ausführungsbeispiel des Turbobohrery
gezeigt, bei welchem die Läuferräder 54 der zusätzlichen Turbinenstufen 55 gegen den Läufer 56 der
Getriebestufe 57 gedruckt werden, in welcher zwecks einer Erhöhung der Übersetzungszahl des Getriebes
der Lenker 58 mit dem Läufer 8 der darunter befindlichen Getriebestufe 53 verbunden ist, deren Lenker 11
mit der Welle 3 gekuppelt ist.
Der verminderte Verschleiß der Kugeln ist in erster Linie darauf zurückzuführen, daß die Kugeln in den
Laufbahnen nicht mehr rutschen. Dies wird im einzelnen dadurch erreicht, daß die. Kugeln mit einer größeren
Kraft gegen die Laufbahnen gepreßt werden Eines der möglichen Verfahren, durch welches diese Kraft
vergrößert wird, ist die Übergabe der hydraulischen Axialkraft, die sich währenJ de Arbeit bei den Ständern
59 und 60 (F i g. 8) der Getriebestufen des Getriebes und der zusätzlichen Turbinenstrfen 67 bildet, an
den Läufer. Zu diesem Zweck sind die Ständer bzw. Statorräder 59 und 60 zusammensetzbar ausgeführt.
Die Schaufeln 63 und 64 sind getrennt von den Naben gefertigt und werden mit diesen mittels Keilen 67 und
68 verbunden, und unter der Einwirkung der sich fortschreitend
bewegenden Spültrübe drücken sie sich gegen die oberen Stirnflächen der Läufer 8 bzw. Läuferräder
69 durch elastische Elemente 70 und 71 die an den Stirnflächen der Läufer 8 bzw. Läuferräder 68 angebracht
sind.
Diese ν ?hnischen Lösungen gestatten einen konstruktiv
einfachen und kompakten Turbobohrer zu schaffen, der sich durch Betriebssicherheit und einen
hohen Wirkungsgi ad auszeichnet
Mit den erfindungsgemäß ausgabildeten Turbobohrern
von VIi" werden erfolgreich Bohrlöcher unter verschiedenen geologischen Verhältnissen hergestellt.
In allen Gebieten, in welchen der erfindungsgemäße Turbobohrer mit Getriebestufen und zusätzlichen Turbinenstufen
eingesetzt wurde, vergrößerte sich das Reparaturintervall
um mehr als das Zweifache im Vergleich zum Reparaturintervall von Turbobohrern mit
Getriebestufen, jedoch ohne zusätzliche Turbinenstufen.
Die Abtragsleistung je Meißel hat ebenfalls zugenommen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Turbobohrer zur Herstellung von Bohrlöchern, der in seinem oberen Teil mit dem unteren Ende
einer Bohrrohrsäule und im unteren Tei! mit einem Meißel verbunden ist, mit -inem Gehäuse mit darin
befestigten Ständern, die Laufbahnen und Schaufeln aufweisen, durch welche L~itkanäle für den Durchlauf
einer Spültrübe gebildet sind, mit Läufern, die Laufbahnen und Schaufeln aufweisen, die zu den
Schaufeln des Ständers umgekehrt gerichtet und gegenüber diesem drehbar sind, mit einer Welle, an
der die Läufer oder Ständer angebracht sind und die innerhalb des Gehäuses mitteis Lagern abgestützt
ist, mit einem Auflager, durch das die Belastung der Bohrrohrsäule auf den Meißel übertragbar
ist, mit Wälzkörpern, die sich in an die Welle gekoppelten Lenke;; befinden, auf den läufer- und
ständerseitigen Laufbahnen abrollen und mit den Lenkern, Ständern und Läufern Getriebestüfen
eines Reibungs-Reduziergstriebes bilden, dadurch gekennzeichnet daß oberhalb der
als Getriebestufen (13) ausgebildeten Turbinenstufen zusätzliche Turbinenstufe (21; 41, mit Läuferrad
(15; 40} und Staiorrad (18; 42) vorgesehen sind, von denen das Läuferrad (15: 40) axial beweglich
mit der Welle (3) verbunden ist.
2. Turbobohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei jeder zusätzlichen Turbinenstufe (21; 41) die Schaufeln (16; 44) de3 Läuferrades
(15; 40) gegen die Schaufel* (19,43) d_s Siatorrades
(18,42) gerichtet sind.
3. Tiirbobohrer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Läuferrädem (8) der Getriebestsifen (13) und den Läuferrädern
(15, 40) der zusätzlichen Turbinenstufen (21) Ringe (27) aus elastischem Werkstoff vorgesehen
sind.
40
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SU1759137 | 1972-03-15 |
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DE2309521B2 DE2309521B2 (de) | 1975-09-11 |
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