DE2308980A1 - Fahrzeug, insbesondere kraftfahrzeug, mit einem sicherheitsgurt und einer passiven betaetigungsvorrichtung fuer diesen - Google Patents
Fahrzeug, insbesondere kraftfahrzeug, mit einem sicherheitsgurt und einer passiven betaetigungsvorrichtung fuer diesenInfo
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Description
VOLKSWAGE N WERK
AktiengesellBchaft
5180 Wolfs
AktiengesellBchaft
5180 Wolfs
Unsere Zeichen: K 1434
1702-Pt-Hu/Sa
1702-Pt-Hu/Sa
Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, mit
einem Sicherheitsgurt und einer passiven
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, mit einem einem Fahrzeuginsassen zugeordneten
Sicherheitsgurt und einer passiven Betätigungsvorrichtung für diesen, die einen in einer Tür des Fahrzeugs schwenkbar
gelagerten Winkelhebel mit zwei Armen enthält, von denen einer mit einem am Fahrzeugaufbau angelenkten Kraftübertragungsglied
derart in Verbindung steht, daß der mit dem Sicherheitsgurt verbundene andere Arm des Winkelhebels
beim Schließen der Tür in eine den Sicherheitsgurt an den Fahrzeuginsassen anlegende Verriegelungsstellung,
dagegen beim Öffnen der Tür in eine den Sicherheitsgurt abhebende Freigabestellung geschwenkt wird. Eine derartige
Konstruktion ist aus der Offenlegungsschrift 1 9I8 427»
63 c/70, in der Weise bekannt, daß als Kraftübertragungsglied
ein flexibles Zugband dient, das mit einem Ende um eine horizontale Achse schwenkbar am Türrahmen angelenkt
ist. Infolge seiner Biegsamkeit krümmt sich dieses flexible Zugband also beim Öffnen der Tür, wobei zugleich ein Schwen
ken des Winkelhebels um seine Schwenkachse auftritt«
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs "beschriebene
Konstruktion so auszubilden, daß die passive Betätigungsvorrichtung, die bekanntlich das selbsttätige
An- vind Ablegen des Sicherheitsgurts beim Türschließen bzw.
.Türöffnen bewirken soll, möglichst keine außerhalb der
Tür liegenden und sichtbaren Elemente beinhaltet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgamäß vorgeschlagen,
daß das Kraftübertragungsorgan zugleich als Türfeststeller ausgebildet ist. Umgekehrt betrachtet kann man
die Erfindung auch dahingehend definieren, daß.ein ohnehin bei Kraftfahrzeugen vorhandener Türfeststeller zugleich
als Kraftübertragungsorgan ausgenutzt wird. Übliche Türfeststeller sind als in einer horizontalen Ebene, nämlich
in Türöffnungsrichtung, gekrümmte Bänder ausgebildet, deren Ebene ebenfalls horizontal liegt. Dann muß die Verbindung
zwischen diesem Kraftübertragungsglied einerseits und dem einen Arm des Winkelhebels andererseits so getroffen
sein, daß beim Öffnen und Schließen der Tür auftretende Relativbewegungen zwischen dem starr beispielsweise am Türrahmen
gehaltenen Kraftübertragungsglied und dem einen Arm des Winkelhebels Berücksichtigung finden. Dies kann in
der Weise geschehen, daß zumindest der eine Arm des Winkelhebels um die Achse des anderen Armes schwenkbar ist. Da
in der Regel nicht der ganze Winkelhebel schwenkbar angeordnet werden kann, wird man ihn beispielsweise aus zwei
Teilen herstellen, von denen der eine Teil den einen Arm bildet und beispielsweise um die Achse des anderen Armes
schwenkbar diesen umgreift. Es ist jedoch auch möglich, das in der bezeichneten Weise ausgebildete Kraftübertragungsglied
mit dem einen Arm des Winkelhebels über einen Zwischenhebel in Verbindung stehen zu lassen, der an den
einen Arm in Türöffnungsrichtung
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schwenkbar angreift. Mit dem Ende des Übertragungsgliedes
kann dieser Zwischenhebel über ein Kugelgelenk allseitig schwenkbar verbunden sein, während ihm an dem einen Arm
des Winkelhebels eine Lagerung zugeordnet ist, die in .Türöffnungsrichtung (geschlossene Tür betrachtet) geschlitzt
ist, dagegen in der dazu senkrechten Richtung (also in Richtung der Türebene) den Zwischenhebel in allen Schwenkstellungen
formschlüssig stützt, so daß in dieser Richtung alle Bewegungen des Zwischenhebels in Schwenkungen
des Winkelhebels umgesetzt werden.
Ebenfalls der Lösung der Aufgabe, die passive Betätigungsvorrichtung
nicht außerhalb der Fahrzeugtür in Erscheinung treten zu lassen, liegt eine dadurch gekennzeichnete
Weiterbildung, daß der andere Arm mit dem Sicherheitsgurt über ein zugleich zu seiner Verriegelung in der Verriegelungsstellung
dienendes Teil verbunden ist, das einen zumindest ungefähr senkrecht ,nahe einer dem Kraftübertragungsglied
abgewandten Türkante verlaufenden Führungsschlitz in der Türinnenwand durchsetzt. Der senkrecht verlaufende
Führungsschlitz kann sehr nahe der dem Türscharnier abgewandten
Türkante angeordnet sein, so daß er beispielsweise bei einer einem Vordersitz zugeordneten Tür im Bereich der
Lehne des Vordersitzes abgedeckt verläuft. Dies bringt auch hinsichtlich der Verletzungsgefahr Vorteile gegenüber
der bekannten schrägen Anordnung eines derartigen Führungsschlitzes.
Da sich hierbei der Anlenkungspunkt des Sicherheitsgurtes an dem anderen Arm des Winkelhebels längs einer senkrechten
Geraden, gegeben durch den Führungsschlitz, bewegt, während der andere Arm des Winkelhebels um die Schwenkachse
geschwenkt wird, ist es erforderlich, der Abstandsände-
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rung zwischen der genannten Anlenkungsstelle einerseits
und der Schwenkachse andererseits Rechnung zu tragen. Dies geschieht zweckmäßigerweise dadurch, daß der andere Ann
des Winkelhebels aus mehreren, sich in Richtung ihrer gemeinsamen Achse beim Schwenken dieses Armes relativ zuein-
ander verschiebenden Teilen zusammengesetzt ist.
Grundsätzlich könnte man die Anordnung auch so treffen, daß der andere Arm des Winkelhebels seine Länge stets beibehält,
aber mit einem Langloch oder einem gabelförmigen Bereich die Verbindung mit dem Sicherheitsgurt herstellt.
Dann ist es aber nicht möglich, den senkrecht, d.h. parallel zu einer der Türkanten, verlaufenden Führungsschlitz in
erwünschter Weise in unmittelbarer Nähe dieser Türkante vorzusehen.
Den Führungsschlitz kann man zugleich zur Verriegelung des
Winkelhebels in seiner Verriegelungsstellung, in der er also
den Sicherheitsgurt in seiner Betriebsstellung hält, ausnutzen, beispielsweise indem man am unteren Ende des
Führungsschlitzes einen von der Türkante abgebogenen Bereich vorsieht, in den das zur Verriegelung dienende, zugleich
die Verbindung zwischen Winkelhebel und Sicherheitsgurt herstellende Teil eingreift. Infolge dieser Richtung
des abgebogenen Bereiche des Führungsschlitzes wird bei einem Aufprall des Fahrzeuges, also im Ansprechfalle des
Sicherheitsgurtes, das erwähnte Teil mit zusätzlicher Kraft in diesen abgebogenen Verriegelungsbereich des Führungsschlitzes
hineingezogen.
Denselben Vorteil besitzt eine dadurch gekennzeichnete Weiterbildung der Erfindung, daß das Teil gegen die Kraft
einer Feder verschiebbar eine Hülse mit einem bezüglich des
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Fahrzeuginneren konkaven Kugelsegment trägt, dem am unteren Ende des Führungsschlitzes eine an der Tür festgelegte
taschenartige Aufnahme zugeordnet ist, in die das Kugelsegment zur Verriegelung des anderen Hebelarmes federnd
.einrastet. Auch hier erfolgt die Beanspruchung bei einem Aufprall des Fahrzeuges in einer anderen Richtung als die
Bewegung des definierten Teils längs des FührungsSchlitzes,
so daß auch hier ohne von außen auffallende Mittel eine Verriegelung des Gurtes in seiner Betriebslage erzielt ist.
Im übrigen kann die Hülse an ihrem dem Winkelhebel zugekehrten Ende das Kugelsegment und an ihrem anderen Ende
ein Profil zum lösbaren Einhängen eines Kupplungsgliedes für den Sicherheitsgurt bilden.
Bei Verwendung eines Dreipunkt-Gurtes gestattet die Erfindung die Anordnung des Gurtes so, daß entweder eine Befestigungsstelle
des Gurtes in der Wagenmitte liegt, während zwei andere Befestigungsstellen desselben an der Tür
zu finden sind, oder so, daß nur eine Befestigungsstelle des Gurtes in der Tür angeordnet ist, während die beiden
anderen Befestigungsstellen zwischen den Vordersitzen liegen.
Die Figuren veranschaulichen Ausführungsbeispiele der Erfindung,
und zwar zeigen die Figuren 1 und 3 schematisch die Innenansicht einer Fahrzeugtür mit Sicherheitsgurt und
passiver Betätigungsvorrichtung gemäß der Erfindung bei geöffneter Tür (Figur 1) und geschlossener Tür (Figur 3),
während die Figuren 2 und 4 die in den Figuren 1 und 3 mit II-II sowie IV-IV bezeichneten Schnittansichten wiedergeben.
Figur 5 bezieht sich auf die Schnittansicht gemäß V-V in Figur 3. Figur 6 zeigt in Seitenansicht Einzel-
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heiten einer zweckmäßigen Ausbildung des Winkelhebels und des Führungsschlitzes.im Türinnenblech, während die Figuren
7» 8 und 9 sich vornehmlich auf. die Ausbildung des
der Herstellung der Verbindung zwischen dem Sicherheits-
gurt und dem anderen Arm des Winkelhebels dienenden Teils und die Verriegelung beziehen.
Betrachtet man zunächst das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 5, so ist in der Tür 1, die in diesem Ausführungsbeispiel
die linke Vordertür eines Kraftfahrzeuges neben dem Sitz 2 darstellt, zwischen dem Turaußenblech
3 und dem Türinnenblech 4 eine passive Betätigungsvorrichtung für den Sicherheitsgurt angeordnet, der in diesem
Ausführungsbeispiel ein Dreipunkt-Gurt mit dem Beckengurt und dem Schultergurt 6 ist. Der Schultergurt 6 ist bei 7 >
an der Tür und bei 8 an dem Sitz 2 angelenkt, während der Beckengurt |j sich von der Anlenkstelie θ über den
nicht dargestellten Insassen zu der weiteren Anlenkstelie 9 an der Tür 1 erstreckt. Von dem Aufbau des Fahrzeuges
ist in den Figuren 2 und 4 im übrigen lediglich die Türsäule
10 wiedergegeben, deren Stellung relativ zur Tür 1 auch erkennen läßt, daß den Figuren 1 und 2 der Fall
der geöffneten Tür, dagegen den Figuren 3 und 4 der Fall der geschlossenen Tür zugrunde gelegt ist.
Sie passive Betätigungsvorrichtung enthält als wesentlichen
Bestandteil den um die in diesen Figuren nur schematisch wiedergegebene senkrecht in der Tür 1 verlaufende
Schwenkachse 11 schwenkbaren zweiarmigen Winkelhebel 12, dessen einer Arm 13 erfindungsgemäß mit dem als Türfeststeller
14 ausgebildeten Kraftübertragungselement in Verbindung steht, während der andere Arm 15 des Winkelhebels
12 an seinem in den Figuren linken Ende die Anlenkstelie 9
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für den Sicherheitsgurt bildet.
Der Türfeststeller 14 ist in diesem Ausführungsbeispiel in üblicher Weise aus einem mit einer örtlichen Verdickung ver-.sehenen
Flachband hergestellt, das um das Scharnier 16 herumgebogen ist und dessen Ebene horizontal verläuft. Das
Element 14 ist starr am Türrahmen 10 gehalten. Mit 17 ist ein mit dem Türfeststeller'14 zusammenwirkendes Konstruktionsteil
an der Tür bezeichnet. Diese Konstruktion ist insoweit an sich bekannt.
Betrachtet man nun zunächst den Fall der geöffneten Tür, also die Figuren 1 und 2, so hat der Türfeststeller 14 den
Winkelhebel 12 in seine in diesen Figuren dargestellte Lage mit im oberen Teil des Führungsschlitzes 18 befindlicher
Anlenks te He 9 für den Beckengurt 5 geschwenkt. Der
Fahrzeuginsasse kann also ungehindert durch die Sicherheitsgurtanordnung
einr- und aussteigen, da auch der Schultergurt 6 durch das öffnen der Tür den Insassen freigegeben
hat. Selbstverständlich ist dem Sicherheitsgurt 5» 6 eine
Vorrichtung zum Längen des Gurtes, also beispielsweise eine automatische Aufwickelvorrichtung, zugeordnet, die in
den Figuren nicht dargestellt ist.
Beim Schließen der Tür - vgl. die Figuren 3 und 4 - wird nun nicht nur durch das Sohließen der Tür der Schultergurt
über den Insassen gelegt, sondern gleichzeitig drückt der Türfeststeller 14 über den einen Arm 13 des Winkelhebels
12 dessen anderen Arm 15 in seine Verriegelungsstellung, in
der der Anlenkpunkt 5 für den Sicherheitsgurt seine in Figur
3 dargestellte untere Lage besitzt. Dabei wird dieser Anlenkpunkt 9 in die der Verriegelung dienende Abbiegung
19 des Führungsschlitzes B gedrückt, die von der benachbarten Türkante weggebogen ist. Das bedeutet, wie insbe-
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sondere Figur 3 erkennen läßt, daß die bei einem Aufprall des Fahrzeuges auftretenden, dort in Richtung nach rechts
verlaufenden Kräfte im Beckengurt 5 diese Verriegelung unterstützen, da sie so gerichtet sind, daß sie die Verbindungsstelle
9 "bzw. die diese Verbindungsstelle bildenden Konstruktionsteile in der Abbiegung 19 zu halten sucht.
Wie diese anhand der Figuren erfolgte Beschreibung zeigt, erfordert die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung keine
außerhalb der Tür liegenden Teile, da das Kraftübertragungsorgan 14 durch den ohnehin vorhandenen Türfeststeller
gebildet ist. Ferner liegt der Führungsschlitz 18 an einer
Stelle und verläuft so, daß er nicht in Erscheinung tritt.
Zur Herstellung der Verbindung zwischen dem anderen Arm 14 des Winkelhebels 12 und dem Sicherheitsgurt 5» 6 dient in
diesem Ausführungsbeispiel, wie in Figur 5 angedeutet, der mit der Hülse 20 versehene Gleiter 21, der in dem Führungsschlitz
18 angeordnet ist. Mit seinem inneren Bereich ist er in nicht dargestellter Weise mit dem anderen Arm 14 des
Winkelhebels 12 verbunden.
Ehe aber auf eine zweckmäßige Ausgestaltung dieeer Verbindung
eingegangen wird, soll zunächst eine zweckmäßige Ausbildung des Winkelhebels 12 sowie der Verbindung zwischen
dem Türfeststeller 14 und dem einen Arm 13 des Winkelhebels
beschrieben werden. Der Türfeststeller 14 ist, wie im linken Teil der Figur 6 erkennbar, in üblicher Weise aus
Flachmaterial mit der Ausbiegung 22 hergestellt, die zusammenwirkt mit dem Widerlager 17 an der Türkante 23. Bei geöffneter
Tür, wie in Figur 6 angenommen, liegt also die Abbiegung 22 außerhalb der Tür, so daß sie einem Schließen
der Tür entgegenwirkt.
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Da, wie insbesondere die Draufsichten der Figuren 2 und erkennen lassen, die an dem Türfeststeller 14 liegende
Verbindungsstelle 24 zwischen diesem und dem einen Arm des Winkelhebels 12 beim Öffnen und Schließen der Tür in
, dieser Richtung liegende Bewegungen relativ zur Türebene und damit zur Spur des anderes Armes 15 des Winkelhebels
ausführt, ist hier ein Zwischenhebel 25 vorgesehen, der mit seinem in Figur 6 oberen, zweckmäßigerweise als Kugel
ausgebildeten Ende in die Lagerschale frei schwenkbar hineinragt, während sein unteres Ende, wie bei 26 angedeutet,
um eine parallel zum anderen Arm 15 verlaufende Schwenkachse schwenkbar gelagert ist. Ferner ist in dem einen Arm 13
des Winkelhebels 12 der quer verlaufende Schlitz 2^ vorgesehen,
so daß zwar in Richtung des anderem Arms 15 wirkende Kräfte von dem Türfeststeller 14 auf den Winkelhebel
übertragen werden, aber der Zwischenhebel 25 in der dazu senkrechten Richtung frei schwenken kann. Bei geöffneter
Tür nimmt also der andere Arm 15 seine obere Lage ein, während er beim Schließen der Tür die mit 15' und bei geschlossener
Tür die mit 15" in Figur 6 bezeichnete Lage einnimmt.
Demgemäß hat ein zur Herstellung der Verbindung zwischen dem anderen Arm einerseits und dem Sicherheitsgurt
andererseits dienendes Teil 9 die entsprechend bezeichneten
Stellungen in dem Führungsschlitz 18, den es in Richtung auf das Fahrzeuginnere durchsetzt. Je nach der Stellung
dieses Teils 9 liegen also unterschiedliche Entfernungen zwischen ihm und der Schwenkachse 11 des WinkelhebeIs 12
vor. Zum Ausgleich ist der andere Arm 15 des Winkelhebels aus zwei Teilen zusammengesetzt, von denen das Teil 28 schienenartig
ausgebildet ist und das andere Teil 29 teilweise umgreift.
Das Langloch 30 in dem Teil 28 wird von Schrauben 31 durchsetzt,
die das Teil 29 an dem Teil 28 gleitbar halten. Durch diese automatische Anpassung der Länge des anderen
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Arms 15 des Winkelhebels 12 ist es möglich, den Führungsschlitz 18 sehr nahe an der ihm benachbarten Türkante anzuordnen.
* Die Figuren 7» 8 und 9 dienen der Veranschaulichung einer
zweckmäßigen Verbindung zwischen dem anderen Arm I5 des
Winkelhebels 12 einerseits und dem Sicherheitsgurt andererseits, der nur in den Figuren 1 und 3 dargestellt und
mit 5» 6 bezeichnet ist.
Das bolzenartig ausgebildete Teil 9 ist also an "dem anderen
Hebelarm 15 befestigt, wie Figur 7 erkennen läßt, und durchsetzt
den Führungsschlitz 18 in der Innenwand 4 der Tür. Wie besonders deutlich Figur 7 zeigt, der etwa die Schnittführung
gemäß V-V in Figur 3 zugrunde liegt, ist auf den Bolzen 9 die Hülse 32 aufgeschoben, die mittels eines Durchmesservorsprungs
33 des Bolzens 9 gegen die. Kraft der Druckfeder 34 gehalten ist. Die Hülse besitzt in ihrem dem Arm
15 zugekehrten Bereich das bezüglich des Fahrzeuginneren
konkave Kugelsegment 35» das, -wie noch anhand der Figuren 8 und 9 beschrieben wird, der Verriegelung des Armes I5 in
seiner in Figur 6 mit 15" bezeichneten Verriegelungsstellung dient. Das andere Ende der Hülse- 32 ist als Kugelprofil
36 ausgebildet, das, wie die Figuren 8 und 9 zeigen,
zum Einhängen des allgemein mit 37 bezeichneten Kupplungsgliedes für den Sicherheitsgurt dient. Figur 8 liegt eine
horizontale Schnittführung zugrunde, während Figur 9 eine Schnittansicht um 90° dagegen gedreht zeigt. Der in diesen
beiden Figuren nicht dargestellte Arm 15 des Winkelhebels 12 hat hier seine in Figur 6 mit 15" bezeichnete
Verriegelungsstellung eingenommen. Aus diesem Grunde durchsetzt der Bolzen 9 hier den abgebogenen Bereich 19 des
Führungsschlitzes 18. Auf der Tür, und zwar auf ihrer Innen-
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selte, ist die taschenartige Aufnahme 38 für das Kugelsegment
35 befestigt, die den in Richtung des Führungsschlitzes 18 weisenden Spalt 39 für das Hineinbewegen der
Hülse 32 aufweist. Durch die der Form des Bereichs 35 der 'Hülse angepaßte Form der taschenartigen Aufnahme 38
schnappt in der Verriegelungsstellung also der Bereich unter der Wirkung der Druckfeder 34 ein, und beim Auftreten
von Betätigungskräften im Sicherheitsgurt ist infolge der Tatsache, daß diese Kräfte eine andere Richtung
als der Spalt 39 aufweisen, eine Sicherstellung der Verriegelung gewährleistet.
Der Sicherheitsgurt selber durchsetzt die Öse 40, die mittels der Achse 41 mit dem Kupplungsglied 42 verbunden
ist. Dieses Kupplungsglied besitzt an seinem in den Figuren 8 und 9 unteren Ende die Aufnahme 43 für das Kugelprofil
36, das in Figur 8 ausgezogen für seine- Lage während
des Einsetzvorganges und gestrichelt für seine endgültige Lage eingezeichnet ist. Das Einsetzen des Kugelprofils
36 erfolgt durch die Ausnehmung 44f die, wie ein
Vergleich der Figuren 8 und 9 zeigt, nur an einer Seite des Kupplungsgliedes 42 vorgesehen ist. Durch die Feder
45 wird das Kugelprofil 36 in seine in Figur 8 gestrichelt,
in Figur 9 ausgezogen dargestellte Endlage gedrückt.
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Claims (8)
- ANSPRÜCHEFahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, mit einem einem Fahrzeuginsassen zugeordneten Sicherheitsgurt u,nd einer passiven Betätigungsvorrichtung für diesen, die einen in einer Tür des Fahrzeugs schwenkbar gelagerten V/inkelhebel mit zwei Armen enthält, von denen einer mit einem am Fahrzeugaufbau angelenkten Kraftübertragungsglied derart in Verbindung steht, daß der mit dem Sicherheitsgurt verbundene andere Arm des Winkelhebels beim Schließen der Tür in eine den Sicherheitsgurt an den Fahrzeuginsassen anlegende ■Verriegelungsstellung, dagegen beim Öffnen der Tür in eine den Sicherheitsgurt abhebende Freigabestellung geschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsorgan (14) zugleich als Türfeststeller ausgebildet ist.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsglied (14) in Türöffnungsrichtung gekrümmt und zumindest der eine Arm (13) des Winkelhebels (12) um die Achse des anderen Armes (15) schwenkbar ist.
- 3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsglied (.I4) in Türöffnungsrichtung gekrümmt und mit dem einen Arm (13) des Winkelhebels (12) über einen Zwischenhebel (25) in Verbindung steht, der an dem einen Arm (13) in Türöffnungsrichtung schwenkbar angreift.
- 4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Arm (15) mit dem Sicher-409836/0111heitsgurt (5, 6) über ein zugleich zu seiner Verriegelung in der Verriegelungsstellung dienendes Teil (9) verbunden ist, das einen zumindest ungefähr senkrecht nahe einer dem Kraftübertragungsglied (14) abgewandten Türkante verlaufenden Führungsschlitz (18) in der Türinnenwand (4) durchsetzt.
- 5. Fahrzeug nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, darj der andere Arm (15) des Winkelhebels (12) aus mehreren, sich in Richtung ihrer gemeinsamen Achse beim Schwenken dieses Armes (15) relativ zueinander verschiebenden Teilen (28, 29) zusammengesetzt ist.
- 6. Fahrzeug nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (18) an seinem unteren Ende zur Verriegelung des anderen Armes (I5) des Winkelhebels (12) einen von der Türkante abgebogenen Bereich (19) besitzt.
- 7. Fahrzeug nach Anspruch 4 oder 5> dadurch gekennzeichnet, daß das Teil ( 9) gegen die Kraft einer Feder (34) verschiebbar eine Hülse (32) mit einem bezüglich des Fahrzeuginneren konkaven Kugelsegment (35) trägt, dem am unteren Ende des FührungsSchlitzes (18) eine an der Tür festgelegte taschenartige Aufnahme (38) zugeordnet ist, in die das Kugelsegment (35) zur Verriegelung des anderen Hebelarmes (15) federnd einrastet.
- 8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (32) an ihrem dem Winkelhebel (12) zugekehrten Ende das Kugelsegment (35) und an ihrem anderen Ende ein Profil (36) zum lösbaren Einhängen eines Kupplungsgliedes (37) für den Sicherheitsgurt (5»· 6) bildet.409836/01 1 1
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