DE228720C - - Google Patents
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- DE228720C DE228720C DENDAT228720D DE228720DA DE228720C DE 228720 C DE228720 C DE 228720C DE NDAT228720 D DENDAT228720 D DE NDAT228720D DE 228720D A DE228720D A DE 228720DA DE 228720 C DE228720 C DE 228720C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44F—SPECIAL DESIGNS OR PICTURES
- B44F9/00—Designs imitating natural patterns
- B44F9/10—Designs imitating natural patterns of metallic or oxidised metallic surfaces
Landscapes
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228720 KLASSE 75 d. GRUPPE
HEINRICH STOFFERS in HEPPENS, Oldenb.
oder Blechen.
Phantäsie-Reliefmuster mit unregelmäßiger Linienführung wurden bisher auf Metallbändern
oder Blechen dadurch hervorgerufen, daß mit Hämmern verschiedener Kopfausbildung
Vertiefungen in das Werkstück von Hand eingeschlagen wurden. Gegenüber diesem alten, mühsamen und zeitraubenden Verfahren
besteht das neue Verfahren - gemäß vorliegender Erfindung darin, daß das Werkstück
mehrmals nacheinander vor den Vertiefungen ein und desselben oder verschiedener Gesenke derart vorübergeführt wird, daß
aufeinanderfolgende Hammerschläge oder Pressungen die zuvor hervorgerufenen Unebenheiten
des Werkstücks nicht in gleicher Weise treffen, sondern wiederholt unregelmäßig deformieren.
Diese Arbeit kann von mechanischen Hammerwerken ohne Aufwand jeglicher künstlerischer
Bemühung in einem geringen Bruchteil der bisher notwendigen Arbeitszeit ausgeführt
werden. Das Verfahren hat ferner die Wirkung, daß man zur Herstellung kompliziert
aussehender Reliefmuster nicht ebenso komplizierter Gesenke bedarf, sondern daß man mit
einem außerordentlich einfach gestalteten, ohne jeden Aufwand von Kunstsinn hergestellten
Gesenkrelief Muster herzustellen imstande ist, deren Entstehung man bei Besichtigung der
fertigen Ware, ohne eingeweiht zu sein, kaum jemals auf die Bearbeitung mit dem einfachen
, Gesenk zurückführen wird. So kann man sich beispielsweise ein Gesenk dadurch herstellen,
daß man mit einem Meißel, der einen halbkugelförmigen Kopf besitzt, in unregelmäßiger
Anordnung nebeneinander Vertiefungen in ein Stück Stahl schlägt, solange dasselbe
noch glühend ist. Würde man ein weiches Stück Eisen, Kupfer oder Messing alsdann auf
das erkaltete Gesenk legen und einen starken Schlag mit einem Hammer darauf ausführen,
so würde das weichere Metall reliefartige Vertiefungen erhalten, die den Erhöhungen des
Gesenkes entsprechen. Soll das hergestellte Relief geschmackvoll sein, so hätte das Gesenk
von Künsterhand bearbeitet werden müssen. Da aber der künstlerische Eindruck eines Phantasiereliefs bisweilen durch die
Unregelmäßigkeit in der Form und Wiederkehr der Erhöhungen und Vertiefungen hervorgerufen
wird, ist nach der Erfindung ein Mittel zur leichten Erzeugung derartiger Unregelmäßigkeit
darin gefunden worden, daß das schon einmal geprägte Werkstück noch einmal oder zu wiederholten Malen unter
gleichzeitiger Ausübung von Hammerschlägen oder Preßdrücken über ein und dasselbe oder
über verschiedene andere Gesenke hinweggeführt wird, und zwar so, daß die neuen Vertiefungen
nicht mit den zuvor hervorgerufenen zusammentreffen. Selbst wenn man ein und dasselbe Gesenk zum zweiten Male benutzt,
wird das Werkstück wohl kaum jemals wieder mit seinen Erhöhungen und Vertiefungen genau
in dieselbe Lage zum Gesenk kommen, die das erste Relief entstehen ließ, sondern es werden
vielmehr Stellen des Werkstücks, die bisher noch erhaben waren, zusätzliche Vertiefungen
erhalten. Die Musterung des Werkstücks
wird bei jedesmaligem Vorübergang vor dem Gesenk kompliziertere, phantasievollere Formen
erhalten. Je nach Wahl des Meißelkopfes, mit welchem man das Gesenk hergestellt hat, j
erhält man bei einmaligem oder mehrmaligem Bearbeiten z.B. eines Metallbandes verschiedene
Muster, .wie mosaikartige, schlangenhautartige Muster u. dgl.
Auf der Zeichnung stellt Fig. ι die oben
ίο erwähnten halbkugelförmigen Vertiefungen innerhalb
eines Gesenks dar, welches mit einem halbkugelförmigen Meißelkopf hergestellt worden
ist. Fig. 2 zeigt das Muster eines Metallbandes, welches nur zweimal unter gleichzeitigen
Hammerschlägen über das Gesenk hinweggeführt worden ist. Fig. 3 veranschaulicht dasselbe Metallband, wie es nach dreimaligem
Vorübergang und Hämmerung über dem Gesenk aussieht.
Während man aus Fig. 2 als Eingeweihter noch allenfalls erkennen kann, mit welcher Art
von Meißelkopf das Gesenk zur Herstellung des Musters bearbeitet war, ist es selbst für
den Eingeweihten kaum noch möglich, aus dem Muster nach Fig. 3 einen Rückschluß auf
das Aussehen des dazu verwendeten Gesenks zu ziehen. Da die Hammerschläge nicht so [
stark geführt zu werden brauchen, daß das Werkstück die Vertiefungen des Gesenks gänzlich
ausfüllt, wird das resultierende Muster trotz mehrmaliger Bearbeitung erhabene Flächen
behalten, die die ursprüngliche Stärke des Metallbandes beibehalten haben. Die oben erwähnten
schlangenhautartigen und mosaikartigen Muster erhält man aus Gesenken, die mit teils
geradlinig und teils krummlinig verlaufenden Meißelköpfen hergestellt waren.
Zieht man ein Werkstück aber über zwei verschiedenartige Gesenke nacheinander, so
wird es nachträglich selbst für den Eingeweihten nicht möglich sein, an der Ware das
Herstellungsverfahren zu erkennen.
Claims (1)
- Patent-AnsPRuCH :Verfahren zum Hervorbringen von Phantasie-Reliefmustern z. B. auf Metallbändern oder Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück mehrmals nacheinander vor den Vertiefungen ein und desselben oder verschiedener Gesenke derart vorübergeführt wird, daß aufeinanderfolgende Hammerschläge oder Pressungen die zuvor hervorgerufenen Unebenheiten des Werkstücks nicht in gleicher Weise treffen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE228720C true DE228720C (de) |
Family
ID=489092
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT228720D Active DE228720C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE228720C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5236656A (en) * | 1990-09-29 | 1993-08-17 | Keeper Co., Ltd. | Method of injection blow molding synthetic resin bellows product |
-
0
- DE DENDAT228720D patent/DE228720C/de active Active
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