DE2260234B2 - Aerosolzerstäuber für flüssige Produkte - Google Patents
Aerosolzerstäuber für flüssige ProdukteInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft einen Aerosolzerstäuber für flüssige Produkte gemäß den Merkmalen im Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein derartiger Aerosolzerstäuber wurde bereits vorgeschlagen (DT-AS 22 20 253). Durch das Anlaufen des
Sperrorgans für Preßluft mittels eines Anschlags am Kolben der Kolbenpumpe ist der Öffnungszeitpunkt
für das Sperrorgan für Preßluft genau bestimmt. Durch die Ausbildung des Produktbehälters an dem der Kolbenpumpe
abgewendeten Ende und die Anordnung der Ausgabedüse zwischen Kolbenpumpe und Produktbe-Ihälter,
wird auf einfache Weise ermöglicht, den Produktbehälter austauschbar zu machen, z. B. den Produktbehälter
als in einer abnehmbaren Kappe untergebrachten, erneuerbaren Beutel auszubilden. Hierdurch
läßt sich der Zerstäuber einschließlich der Ausgabedüse und Kolbenpumpe sowie des Sperrorgans für Preßluft
nach dem Leerwerden des Produktbehälters wiederverwenden.
Bei gewissen zum Zerstäuben bestimmten flüssigen Produkten kann es jedoch vorkommen, daß sich Reste
des Produkts in dem durch das Ventilgehäuse zur Sprühdüse führenden Strömungsweg für Produkt und
insbesondere in der Sprühdüse selbst absetzen und dann zersetzen. Wenn dies geschieht, dann muß der
ganze Zerstäuber weggeworfen werden.
Demgegenüber wird durch die Erfindung die Aufgabe gelöst, eine Vorrichtung gemäß der DT-AS
22 20 253 so auszubilden, daß im Falle der Verschmutzung oder Verstopfung der Düse und/oder ihrer Pro- 6S
duktzuleitungen durch Produktreste nicht mehr der ganze Zerstäuber unbrauchbar wird, sondern die baulich
aufwendigen Teile weiter verwendbar bleiben.
Dies wird erfindungsgemäß bei einem Zerstäuber
der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht, daß der Produktbehälter zusammen mit der Ausgabedüse pine
Einheit bildet, die mit dem hohlen, das Sperrorgan für Preßluft aufnehmenden Kolben lösbar verbunden ist.
Dadurch können das Sperrorgan für Preßluft, die gewöhnlich
aus Stahl gefertigten Schließfedern des Sperrorgans und gegebenenfalls eine zum Rückstellen
des Kolbens der Kolbenpumpe vorgesehene Feder sowie die Kolbenpumpe selbst, welche die aufwendigen
Teile solcher Zerstäuber darstellen, nach dem Leerwerden des Produktbehälters oder dem Verstopfen der
Sprühdüse oder der Strömungswege für Produkt von dem das Sperrorgan für Preßluft aufnehmenden Kolben
gelöst und vom Benutzer zurückbehalten und wiederverwendet werden. Die in Massenfertigung herstellbare
und daher weniger aufwendige Behälter-Düseneinheit wird dann jedesmal, wenn ein leerer Produklbehälter
gegen einen vollen ausgetauscht wird, insgesamt ausgewechselt.
Es ist zwar an sich bekannt (CH-Zusatz-PS 3 11 714),
den Produktbehälter mit der Ausgabedüse als Einheit auszubilden, die mit der Kolbenpumpe dichtend verbunden
Kt. Hierbei ist diese Einheit jedoch nicht lösbar mit der Kolbenpumpe verbunden, so daß diese nicht im
erfindungsgemäßen Sinne wiederverwendet werden kann.
Die Kolbenpumpe hat vorzugsweise eine Anschlaganordnung mit einem Anschlag an der Innenseite des
Zylinderbodens und einem Vorsprung des Sperrorgans für Preßluft, der aus der dem Zylinderboden zugewandten
Stirnseite des Kolbens hervorsteht, solange er nicht durch den Anschlag des Zylinderbodens angehoben ist.
Der Anschlag auf dem Zylinderboden kann in Form einer Erhebung auf diesem ausgebildet sein, an welchem
das Absperrglied mit einer Anschlagfläche in Anlage kommt.
Der bzw. die Vorsprünge am Absperrglied und/oder auf dem Zylinderboden kommt bzw. kommen am Ende
des Kompressionshubes in Anlage, um so den Strömungsweg für die Preßluft erst nach der vollen Kompression
der Luft im Zylinder freizugeben. Der als Ventilgehäuse ausgebildete Kolben ist trennbar mit der den
Produktbehälter und die Sprühdüse tragenden Ausgabedüse verbunden.
Das Sperrorgan für Preßluft enthält vorzugsweise eine Feder und einen Ventilsitz im Ventilgehäuse, wobei
die Feder das Sperrorgan auf den Ventilsitz drückt.
Das Ventilgehäuse weist eine im hohlen Kolben angeordnete Buchse auf, welche sich mit ihrer dem Zylinderboden
abgewandten Stirnseite in abdichtender Anlage an der ihr zugekehrten Fläche der den Sprühdüseneinsatz
enthaltenden Ausgabedüse befindet.
Die Verbindung zwischen der Ajsgabedüse und dem Kolben ist vorzugsweise durch einen Gewindeanschluß
gebildet.
Zwischen der Ausgabedüse und dem diese umgebenden Teil des Zylinders können Führungseinrichiungen
vorgesehen sein, welche die Ausrichtung der Austrittsöffnung der in der Ausgabedüse sitzenden Sprühdüse
mit der die Zylinderwand durchsetzenden öffnung in Axialrichtung des Zylinders gewährleistet.
Die trennbare Verbindung zwischen dem Zylinder und dem Kolben der Kolbenpumpe kann in Form eines
Bajonettverschlusses ausgebildet sein.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Aerosolzerstäubers beschrieben.
In der Zeichnung zeigt
F i g. ! eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht der beiden Hauptteile eines crfmdungsgemäßen Zerstäubers
in zerlegtem Zustand,
F i g. 2 einen Axiulschniti einei ersten Ausführungsform
des Zerstäubers mit den einzelnen Teilen in der Ruhestellung,
F i g. 3 einen Axialschnitt der Ausführung nach F i g. 2 iti der Beiätigungss'.ellung und
F i g. 4 eine um 90l gedrehte Ansicht des Zerstäubers
nach den F i g. 1 bis 3.
Wie man in F i g. 1 bis 3 erkennt, besteht der Zerstäuber
aus zwei trennbar miteinander verbundenen Teilen oder Einheiten. Die obere Einheit I umfaßt den
Produktbehälter 2 mit einer geriffelten Außenfläche 2.; und eine in der Ausführung nach F i g. 2 und 3 damit
einsiückige Ausgabedüse 3. In eine Ausnehmung 4 der
Ausgabedüse 3 ist ein Düsenein.satz 5 eingesetzt, dessen
Ausgabeöffnung 6 in der Umfangswandung 3n der
Ausgabedüse 3 mündet. An der dem Produktbehälter 2 abgekehrten Unterseite 36 hat die Ausgubedüse 3
einen ringförmigen Vorsprung 8 mit einem Außengewinde 8a.
Der Sprühdüseneinsatz 5 enthält vorzugsweise eine Venturidüse mit einem konvergierenden Eintrittsraum
5a. einem verengten Durchlaß 5b und einem zur Austrittsöffnung 6 führenden divergierenden Austrittsraum
5c. Von der Unterseite 3b führt eine axiale Leitung 9 durch die Ausgabedüse 3 hindurch zum Einlaßraum 5.i.
Ein Durchlaß 10 verbindet den Innenraum des Produktbehälters 2 über eine Ringkammer 10a und eine Anzahl
von radialen Durchlässen 5c/ mit dem verengten Durchlaß 5b der Venturidüse 5.
Der Austritt des Produkts aus dem Produktbehälter 2 ist mittels eines Schlitzmcmbranventils ti gesteuert.
welches mittels eines Behälterdeckels 12 an der Innenseite des Bodens des Produktbehälters 2 befestigt ist.
Dazu weist der Deckel 12 ein sich abwärts erstreckendes Buchsenteil 12;) auf, welches satt in die Mantelwandung
des Behälters eingepaßt ist. Nach dem Füllen des Behälters 2 kann der Deckel 12 nicht abnehmbar daran
befestigt werden.
Die untere Einheit 15 des Zerstäubers hat einen Außenmantel oder Zylinder 16, dessen unteres Teil 17
den Zylinder einer Kolbenpumpe zu,η Erzeugen von Druckluft im Gebrauch des Zerstäubers bildet. Der
Außenmantel 16 hat eine Öffnung 16;?, welche in der Betätigungsstellung mit der Austrittsöffnung 6 der
Sprühdüse 5 fluchtet, während diese in der Ruhestellung des Zerstäubers verdeckt ist.
Ein hohler Kolben 18 der Kolbenpumpe bildet ein Ventilgehäuse als Teil einer Ventilanordnung für die
Steuerung des Druckluftauslritts und enthält eine von einer Mittelöffnung 19a durchsetzte Dichtung 19. Ein
darin angeordnetes Tellerventil 20 hat einen Schaft 20;i
und einen Ventilteller 20b. Ein der Betätigung des Ventils dienender unterer Betätigungsstift 20c des Ventils
20 ragt in eine Ausnehmung 18a in der vorderen Stirnseite 186 des Kolbens 18 bzw. tritt in der Ruhestellung
daraus hervor. Die Dichtung 19 ist mittels eines als zylindrische Buchse 21 ausgebildeten Halteteils am Boden
des hohlen Kolbens 18 festgehalten. An dem der vorderen Stirnseite ISb abgewandten Ende hat der
Hohlkolben 18 ein Innengewinde 18c für die Verbindung mit dem Außengewinde 8a der Ausgabedüse 3.
Die Buchse 21 ist dabei zwischen der Dichtung 19 und einem in eine Ringnut 23 an seiner äußeren Stirnfläche
21a eingelegten Dichtring 22 eingespannt.
Von einer das Tellerventil 20 aufnehmenden Ausnehmung
24 in der Buchse 21 führt ein axialer Durchlaß 25 mit verringertem Querschnitt zur äußeren Stirnfläche
21a der Buchse 21, so daß seine Mündung darin mit der Leitung 9 in der Ausgabedüse 3 fluchtet. Damit ist ein
Stromungsweg für die Druckluft vom Innenraum des Zylinders 17 über die Ausnehmung 18a, die Mittelöffnung
19a der Dichtung 19, die Ausnehmung 24, den Durchlaß 25 und die Leitung 9 /-,im konvergierenden
Einlaßraum 5a der als Venturidüse ausgebildeten Sprühdüse 5 gebildet.
In der Ausnehmung 24 der Buchse 21 sitzt eine Feder 26, welche sich mit einem Ende am Teller 20b des TeI-ler
>'entils 20 und mit dem anderen Ende an der Stirnwand 24a der Ausnehmung 24 abstützt und somit das
Tellerventil 20 in seine Schließstellung in Anlage an der Dichtung 19 belastet.
Zur Abdichtung des Innenraums 17a des Zylinders 17 gegenüber der freien Umgebung ist in eine Ringnut 27.i
des Kolbens 18 ein Dichlring 27 eingelegt, welcher sich
in abdichtender Gleitanlage an der Innenwand des Zylinders
17 befindet. Im Boden 17b des Zylinders gebildete Einirittsöffnungen 28 sind während des Kompressionshubs
durch flexible, elastische Teile eines Flatter ventils 29 verschlossen. Zum Festhalten des Flattcrventils
29 über den Öffnungen 28 im Boden 17b des Zylinders 17 dient ein einen einwärts hervorstehenden Zentrier-
und Anschlagvorsprung 31 umgebender Haltering 30, auf welchem sich eine im Innenraum 17;; des
Zylinders angeordnete Ruckführfeder 32 mit einem Ende abstützt. Dazu ist am Haltering 30 eine Rmgstufe
30a gebildet. Mit dem anderen Ende stützt sich die Feder 32 an einer in geringem Abstand von der vorderen
Stirnseite 186 des Kolbens 18 gebildeten Ringstufe ISd
ab. Ein an dem der Ausgabedüse 3 zugewandten Ende des Kolbens 18 an dessen Außenwandung angeordneter
hervorstehender Führungszapfen 7 ist in einer Längsnut 33a in der Innenwandung des Mantels 16 geführt,
in welche er über einen Bajonettsehlitz 33 einführbar ist (F i g. 4).
Das Zusammensetzen des Zerstäubers in dieser Ausführungsform
geschieht folgendermaßen:
Die Dichtung 19 und das Tellerventil 20 werden in den Hohlkolben 18 bis an dessen Boden eingeführt. Danach
wird die Buchse 21 mit der Feder 26 in der Ausnehmung 24 und dem Dichlring 22 in der Nut 23 über
dem Tellerventil 20 in den Hohlkolben 18 eingeführt. Das Ganze wird dann mittels des Innengewindes 18c
auf das Außengewinde 8;? der Ausgabedüse 3 aufgeschraubt. Dazu ist die Ausgabedüse 3 bereits mit dem
Behälterdeckel 22 und dem Schlitzmcmbranventil 11 zusammengesetzt und der Behälter 2 vorzugsweise mit
dem zu zerstäubenden Produkt gefüllt. Anschließend wird der Dichtring 27 in die Ringnut 27a des Kolbens
18 eingelegt und das Ganze dann so in den Mantel 16 eingeführt, daß der Führungszapfen 7 in den Bajonettsehlitz
33 gleitet und schließlich sichere Aufnahme im Führungsschlitz 33a im Mantel 16 der unteren Einheit
15 findet.
Zur Betätigung wird die obere Einheit 1 in den Mantel 16 niedergedrückt, wozu der Benutzer den Mantel
16 beispielsweise mit dem Daumen und Ringfinger unterhalb der Öffnung 16a ergreift und mit dem Zeigefinger
einen Druck auf die Oberseite des Behälterdeckels 12 ausübt. Dabei komprimiert nun der Kolben 18 die
Luft im Innenraum 17a des Zylinders 17.
Durch den Druckanstieg im Innenraum 17a des Zylinders 17 wird das Flatterventil 19 in Anlage am Boden
176 des Zylinders 17 belastet und hält dadurch die Ein-
trittsöffnungen 28 geschlossen.
Gegen Ende des Kompressionshubes kommt der Betätigungsstift
20c· des Tellerventil 20 in Anlage am Anschlag 31 und wird von diesem angehoben, so daß der
Ventilteller 206 entgegen der Belastung durch die Feder 26 von der Dichtung 19 abgehoben wird. Die komprimierte
Luft strömt nun über den Durchlaß 25 und die Leitung 9 durch die Sprühdüse 5, wobei auf Grund
des über die radialen Durchlässe 5t/und die Ringkammer
tO.-i im Durchlaß 10 entstehenden Unterdrucks das
Schlitzmembranventil ti in den Durchlaß 10 eingesaugt wird, so daß sich sein Schütz 11a öffnet und Produkt
aus dem Behälter 2 in den verengten Durchlaß 5b der Sprühdüse 5 gesaugt wird. Sobald die komprimierte
Luft verbraucht ist bzw. der Druck auf die obere Einheit 1 nachläßt, schließt sich das Ventil 11 wieder, so
daß der Austritt des Produkts aufhört. Im Augenblick des Schließens kann von der Sprühdüse 5 her Luft
durch den Schlitz Ha eintreten, um das ausgetretene Produkt im Behälter 2 zu ersetzen. Die Feder 26
schließt das Tellerventil 20, und die Rückführfeder 32 schiebt den Zylinder 17 und den Kolben 18 wieder auseinander.
Der dabei im Innenraum 17a des Zylinders entstehende Unterdruck bewirkt, daß sich das Flaltcrventil
29 aufwärts biegt und Außenluft in den Zylinder 17 einströmt. Damit ist dann der Zerstäuber bereit für
erneute Betätigung.
Der Produktbehälter bildet zusammen mit der Ausgabedüse eine auswechselbare Einheit, während die
ίο Kolbenpumpe mit den Druckluftabsperreinrichtungen
und den zugeordneten Federn vom Benutzer zurückbehalten wird. Die in Massenfertigung herstellbare und
daher billige obere Einheit wird also beim Ersatz eines leeren Behälters durch einen vollen insgesamt mit ausgetauscht.
Auf Grund seiner besonderen Ausbildung gibt der Zerstäuber jeweils eine abgemessene Menge des Produktes
ab, wobei sich die Abgabemenge durch Änderung der Abmessungen der Kolbenpumpe variieren
läßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Aerosolzerstäuber für flüssige Produkte mit einem austauschbaren Produktbehälter, der das eine
Ende des Zerstäubers bildet, mit einer am anderen Ende des Zerstäubers angeordneten Kolbenpumpe
zur Erzeugung von Preßluft als Treibmittel, mit einer auf der dem Kompressionsraum abgewandten
Seite des Sperrorgans für Preßluft angeordneten Ausgabedüse, in welcher durchströmende Preßluft
Produkt aus dem Behälter ansaugt und versprüht, und mit zur Ausgabedüse führenden getrennten
Strömungswegen für Preßluft u..d für Produkt, die nur bei im letzten Teil des Konipressionshubes befindlichen
Kolben durchlässig sind, wobei beim Öffnen eines Sperrorgans im Strömungsweg für Preßluft
durch Anlaufen gegen einen Anschlag im Kompressionsraum der Kolbenpumpe das Sperrorgan
für Preßluft öffnet und der Durchlaß durch den Strömungsweg für Produkt in Abhängigkeit vom
Öffnen des Sperrorgans für Preßluft geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Produktbehälter
zusammen mit der Ausgabedüse (3) eine Einheit bildet, die mit dem hohlen, das Sperrorgan
(20) für Preßluft aufnehmenden Kolben (18) lösbar verbunden ist.
2. Aerosolzerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabedüse (3) mittels
einer Schraubverbindung (8. iSc) am Kolben (18) der Kolbenpumpe befestigt ist.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHV | Ceased/renunciation |