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DE2255916A1 - Schraubenimplantat fuer einen kieferknochen - Google Patents

Schraubenimplantat fuer einen kieferknochen

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Publication number
DE2255916A1
DE2255916A1 DE19722255916 DE2255916A DE2255916A1 DE 2255916 A1 DE2255916 A1 DE 2255916A1 DE 19722255916 DE19722255916 DE 19722255916 DE 2255916 A DE2255916 A DE 2255916A DE 2255916 A1 DE2255916 A1 DE 2255916A1
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DE
Germany
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thread
screw implant
implant according
screw
jawbone
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DE19722255916
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Benedict Dr Heinrich
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C8/00Means to be fixed to the jaw-bone for consolidating natural teeth or for fixing dental prostheses thereon; Dental implants; Implanting tools
    • A61C8/0048Connecting the upper structure to the implant, e.g. bridging bars
    • A61C8/0075Implant heads specially designed for receiving an upper structure
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61C8/0012Means to be fixed to the jaw-bone for consolidating natural teeth or for fixing dental prostheses thereon; Dental implants; Implanting tools characterised by the material or composition, e.g. ceramics, surface layer, metal alloy
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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Description

  • Aktenzeichen: Neuanmeldung Schraubenimplantat für einen Kieferknochen Die Erfindung betrifft ein Schraubenimplantat für einen Kieferknochen, dessen mit einem Gewinde versehener einer Endabschinitt in dem Kieferknochen durch Einschrauben zu verankern ist, und dessen dem Gewindeabschnitt gegenüberliegender anderer Endabschnitt einen Ansatz aufweist, an dem ein Zahnersatz zu befestigen ist.
  • Bei der Implantologle handelt es sich um ein an sich bereits sehr altes medizinisches Gebiet, welches auch im Bereich der Zahnheilkunde schon im Altertum grundsätzlich bekannt war.
  • Während man verlorengegangene Zähne im Altertum durch primitive Prothesenkonstruktionen ersetzte, die aus Menschen- oder Tierzähnen oder aber auch aus Elfenbein, Knochensubstanz, Perlmutt oder Holz bestanden und mit faden- oder drahtähnlichen Gebilden an anderen Zähnen des betreffenden Kiefers befestigt wurden, ist aus Funden bekanntgeworden, daß bereits zur Etruskerzeit auch schon Metall für Zahnersatz Verwendung gefunden hat. Die Zahnersatzstücke dienten jedoch lediglich der Kaschierung von Zahnlücken und damit allein kosmetischen Zwecken, denn derartige Konstruktionen waren den beim Eauen auftretenden erheblichen Kräften selbstverständlich nicht gewachsen und daher kaufunktionell ohne Wert.
  • Im Verlaufe der spä-teren Entwicklung sind sodann die verschiedensten Implantatvorschläge gemacht und zum Teil auch in der Praxis ausprobiert worden. Von diesen haben sich letztlich mehr oder weniger lediglich die sogenannten Nadelimplantate, die Klingen- oder Blattimplantate und nicht zuletzt die Schraubenimplantete für die Kieferchirurgie bewährt.
  • Trotz der vielfältigen Vorschläge hat sich jedoch gezeigt, daß die Verankerung selbst der bereits aufgrund ihrer Konstruktion grundsätzlich in aller Regel zu bevorzugenden Schraubenimplantate mangelhaft ist und sich in aller Regel im laufe der Zeit nicht etwa verbessert, sondern sogar verschlechtert.
  • So ist neben zahlreichen anderen Schraubenimplantaten ein derartiges Implantat bekanntgeworden, welches scheinbar zunächst sehr gute Ergebnisse erwarten ließ, die sich jedoch nicht erfüllt haben. Dieses bekannte Schraubenimplantat besitzt ein Gewinde, wie es ähnlich bei sogenannten Holzschrauben engewendet wird, bei dem der Flankendurchmesser zur Gewindespitze hin abnimmt.
  • Eine derartige Konstruktion wurde unter anderem inS-besondere deswegen als besonders geeignet angesehen, da dieses Schraubenimplantat als selbst-schneidendes Implantat Verwendung finden konnte, und da man annahm, daß das Vorschneiden von Gewinde im Kieferknochen grundsätzlich -unzweckmäßiger sei als das Gewindeschneiden mit den im Kieferknochen verbleibenden Schrauben--implantat selbst. Das Verhältnis des Blankendurchmessers, d.-h. des Außendurchmessers des Gewindes, zum Kerndurchmesser beträgt bei der bekannten Knochenschraube etwa 2 : 1. Der mittlere Steigungswinkel des bekannten Schraubenimplantates liegt bei 20°.
  • Bekannte Metallimplantate bestehen wegen der erforderlichen Gewebeverträglichkeit neuerdings aus Titan oder Tantal, wobei Werkstoffe normalen Reinheitsgrades verwendet werden und die Fertigung der Halbzeug im allgemeinen durch besondere Gießveriahren erfolgt.
  • Der Erfindung liegt--die Aufgabe zugrunde, die bekannten gattungsmäßigen Schraubenimplantate unter Vermeidung ihrer Nachteile zu verbessern, und ein Schraubenimplantat für einen Kieferknochen zu schaffen, mit dem nicht nur eine verbesserte anfängliche Verankerung zu erzielen ist, sondern mit dem darüber hinaus der erzielte Verankerungseffekt beizubehalten und im Verlaufe der Zeit sogar noch zu verbessern ist.
  • Als Lösung dieserAufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Gewinde helikoidal ausgebildet ist und einen im wesentlichen konstanten Außendurchmesser aufweist.
  • Es hat sich gezeigt, daß eine derartige helikoidale Ausbildung des Gewindes, bei der die Flankenflächen durch eine Schraubenbewegung einer ebenen Kurve um die in Längsrichtung verlaufende Symmetrieachse des Schraubenimplantates erzeugt wird, für ein giefer-Schraubenimplantat besonders günstig ist und unter anderem zu einer hervorragenden Verankerung des Implantates im Kieferknochen führt, wenn gleichzeitig ein konstanter Flankendurchmesser, d.h. ein konstanter Außendurchmesser des Gewindes vorgesehen ist, wie dieses an sich von sogenannten Maschinenschrauben her an sich bekannt ist.
  • Der insbesondere erstrebte gute Verankerungseffekt wird insbesondere dann erreicht, wenn das Verhältnis des Flankendurchmessers zum Kerndurchmesser möglichst groß ist, da in einem solchen Fall der von der Schraube umschlossene Gewebeanteil im Verhältnis zu dem Metallanteil volumenmäßig besonders groß ist. Andererseits darf der Kerndurchmesser selbstverständlich ein bestimmtes Flaß aus Festigkeitsgründen nicht unter schreiten, da Zähne nicht nur erheblichen Druckbeanspruchungen, sondern auch aiegebeanspruchuRgen unterworfen sind, die zu beachtlichen Biegemomenten führen können. Außerordentlich befriedigende Ergebnisse lassen sich bezüglich der Verankerung erzielen, wenn das Verhältnis von Gewindeaußendurchmesser zu Gewindekerndurchmesser mindestens 2,5 : 1 beträgt.
  • Der Kerndurchmesser des Gewindeabschnittes kann im wesentlichen konstant ausgebildet sein. In Ausgeataltung der Erfindung haben sich jedoch auch erfindungsgemäße Schraubenimplantate bewährt, bei denen der Kerndurchmesser in Richtung auf das Gewindeende verjüngt -ausgebildet ist, da durch eie solche Maßnahme das vorstehend erläuterte Verhältnis des von der Schraube umschlossenen Gewebes zu tatsächlichem Schraubenvolumen noch zu vergrößern ist, wobei eine Schwächung des Kernquerschnittes in Richtung auf den unteren Endabschnitt in aller Regel unschädlich ist, da die hier auftretenden Biege spannungen im verwachsenen Endzustand nicht mehr so groß sind wie im mittleren und oberen Bereich des' Gewindeabschnittes.
  • Für die erstrebte feste Verankerung des Schraubenimplantates im Kieferknochen ist an sich eine geringe Steigung, wie sie von sogenannten Feingewinden her bekannt ist, zweckmäßig. Andererseits führt eine zu geringe Steigung zu einem ungünstigen Verhältnis zwischen dem von der Schraube umschlossenen Gewebe und dem Schraubenvolumen, da bei sehr geringer Steigung das Metallvolumen der Schraube zu groß wird. Als zu bevorzugender mittlerer Steigungswinkel des Gewindes ist ein Winkel von etwa 150 anzusehen.
  • Unter Berücksichtigung des durch die nach einer Extraktion vorhandene natürliche Alveole oder die räumlichen Gegebenheiten einer chirurgischen Alveole im wesentlichen vorgegebene Abmessung des'%fl'nkendurchmessers in der Größenordnung von etwa 4 bis 5 mm hat sich eine Steigungshöhe des Gewindes je Windungsgang von etwa 1,5 bis 2,5 mm als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Die mittlere Flankendicke, die im Gegensatz zu einem abstrakten geometrischen Helikoid selbstverständlich nicht unendlich dünn ist, kann in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung etwa ein Zehntel der Steigungshöhe betragen. Bei einer Steigungshöhe von beispielsweise 2 mm würde bei dieser zu bevorzugenden Ausbildung die Flankendicke mithin etwa 0,2 mm sein und damit einen Wert besitzen, der einerseits ein außerordentlich günstiges Gewebe/Metall-Volumenverhältnis ergibt und andererseits bei ausreichender Festigkeit für die zu erwartenden Beanspruchungen zu einer ausgezeichneten Verankerung des Implantates im Kieferknochen führt.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung sind die Oberseite und die Unterseite der Flanken nicht zueinander parallel, sondern sie verlaufen in einem spitzen Winkel zueinander. Hierfür hat sich ein Flankenwinkel von etwa 10° als hervorragend geeignet erwiesen. Die Konizitst der Flanken führt offenbar zu einer Verkeilung in dem beim Implantieren bereits vorhandenen Enochengewebe, so daß bereits von unfang an eine erstaunliche Verankerungsfestigkeit zu erzielen ist.
  • Die Erzeugende des IIelikoids, d.h. die neutrale Faser de Gewindeflanke bzw. die Symmetrieachse, kann horizontal verlaufen; sie kann jedoch bei einer husbildung des erfindungsgemäßen Schraubenimplantates auch zur IIorizontalen um einen gewissen Winkel angestellt sein. Eine derartige Schrägstellung der Gewindeflanken zum ern ergibt unter besonderen Umständen eine besondern günstige Verankerungswirkung. # Das erfindungsgemüse Schraubenimplantat besteht in an sich bekannter Weise bevorzugt aus Tantal, da dieses Metall sich als besonders gewebeverträglich erwiesen hat. Im Gegensatz zu bekannten Kieferknochenschrauben werden die Halbzeuge edoch nicht aus Tantal normalen Reinheitsgrades gegossen, sondern es wird ein Rein-Tantal-Pulver eines Reinheitsgrades von etwa 99,9 S an welches einer Sinterung unterworfen wird.
  • Die Erfindung und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind nachstehend an einem Ausführungsbeispiel.
  • unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schraubenimplantates, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Schraubenimplantat der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Flanked des Schraubenimplantates gemäß Fig.d 1 nach der Schnittlinie III-III in vergroßerter Darstellung und Fig. 4 eine Variante der Flanke gemäß Fig. 3 mit gegen die Horizontale angestellter Symmetrieachse.
  • Figur 1 zeigt ein im Ganzen mit 1 bezeichnetes Schraubenimplantatd fürd einen nicht gezeichneten Kieferknochen.
  • Ein mit einem Gewinde 2 versehener Endabschnitt 3 des Schraubenimplantates 1 ist an seinem freien Ende mit einer in die Alveole einzuführenden Spitze 4 versehen.
  • An dem dem Gewindeabschnitt 3 gegenüberliegenden anderen Endabschnitt des Schraubenimplantates 1 ist ein Ansatz 6 vorhanden, - an dem nach Implantierung der Knochenschraube ein Zahnersatz wie beispielsweise eine Krone etwa durch Zementieren zu befestigen ist.
  • Das Gewinde 2 ist helikoidal ausgebildet, wobei die Erzeugende für das Helikoid horizontal verläuft, wie dieses in Figur 3 vergrößert dargestellt ist. Aus Figur 3 ist außerdem zu ersehen, 9 die Oberseite 8 und die Unterseite 9 des Helikoidalgewindes 2 nicht parallel zueinander verlaufen, sondern in einem Winkel zueinander stehen, der in dem dargestellten Beispiel 100 beträgt. Die Flanken des Gewindes 2 sind an ihrer Spitze 11 abgerundet.
  • Das Verhältnis des Außendurchmessers D des Gewindes 2, d.h. des Flankendurchmessers, zum Kerndurchmesser d beträgt 3 : 1, wobei der Xerndurchmesser d bei der in ausgezogenen Linien dargestellten %schraube ir Gewindeabschnitt 3 konstant ist und d = 1,5 mm beträgt.
  • Lediglich im oberen Kernabschnitt unmittelbar vor dem Ansatz 6 ist der Durchmesser c geringfügig größer und beträgt 2,0 mm. Bei der strichpunktiert dargestellten Ausführung (Figur 1) ist der Kerndurchmesser des Gewindeabschnittes 3 in Richtung auf das Gewindeende (Spitze 4) verjüngt ausgebildet.
  • Der mittlere Steigungswinkel des Gewindes 2 beträgt 15,80 bei einer am äußeren Umfang des Gewindes 2 gemessenen Steigungshöhe von 1,8 mm. Die mittlere Flankendicke ist etwa 0,2 mm und beträgt mithin nur etwa ein Zehntel der Steigungshöhe h.
  • Das Schraubenimplantat 1 ist gesintert und besteht aus Rein- Tantal eines Reinheitsgrades von 99,9 %, welches dem Sintervorgang pulverförmig zugeführt wird.
  • Figur 4 zeigt eine Variante des Gewindes, bei dem die Erzeugende 7' um einen Winkel gegen die Horizontale 12 angestellt ist1 während der Flankenwinkel wie bei dem Ausführungsbeispield gemäß Figur 3 ebenfalls 10° beträgt.
  • Auf grund der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung ergibt sich bei dem beispielhaft beschriebenen Schra,ubenimplantat ein Verhältnis von durch einen Gewinde gang umschlossener Knochensubstanz K zum Gesamtvolumen eines Gewindeganges von über 80 ;Y.
  • Statt der dargestellten Ausführung mit fünf Windungen können je nach den Erfordernissen bzw. Gegebenheiten auch niedrigere oder höhere Windungszahlen verwirklicht werden.
  • Besonders geeignete Abmessungen, die das gesamte Gebiet erforderlicher Dimensionierungen bestreichen, sind in den nachstehend angegebenen Tabellen beschrieben, wobei Tabelle 1 eine Baureihe sogenannter großer Schrauben, Tabelle 2 eine Baureihe sogenannter mittlerer Schrauben und Tabelle 3 eine Baureihe sogenannter kleiner Schrauben wiedergibt.
  • Tabelle 1: Große Schrauben
    Windungs-
    zahl a b c d D h H S
    3 17,7 11,7
    4 20,0 14,0
    5 22,6 16,2
    2,5 2,0 5,0 2,25 6,0 4,0
    6 24,5 18,5
    7 26,7 20,7
    8 29,0 23,0
    Tabelle 2: Mittlere Schrauben
    Windungs-
    zahl a b c d D h H S
    4 18,7 12,2
    5 20,5 14,0
    6 22,3 15,8 2,0 1,5 4,5 1,8 6,5 3,0
    7 24,1 17,6
    8 25,9 19,4
    Tabelle 3: Kleine Schrauben
    Windungs- a b c d D h H S
    zahl
    4 17,5 11,0
    5 19,0 12,5
    6 20,5 14,0 2,0 1,5 4,0 1,5 6,5 3,0
    7 22,0 15,5
    8 23,5 17,0
    Selbstverständlich können statt des dargestellten und beschriebenen Ansatzes 6 mit rechteckförmigem Querschnitt auch andere Befestigungsköpfe Verwendung finden Beispielsweise hat sich bei der Baureihe der großen Schrauben in bestimmten Anwendungsfällen auch ein kugelförmiger Ansatz bewährt.
  • Die Implantation des Schraubenimplantates 1 in den Kieferknochen wird wie folgt durchgeführt: Nachdem das Implantationsmaterial beispielsweise in einem Autoklaven sterilisiert worden ist, wird mit einem Vorbohrer zur Schaffung einer neuen Alveole zunächst eine Führungsbohrung verhältnismäßig kleinen Durchmessers in den Wieferknoche:l eingebracht', die anschließend zweckmäßig röntgenologisch kontrolliert wird. Anschließend wird mit einem für das jeweils ausgewählte Schraubenimplantat 1 geeigneten Gewinde bohrer ein Gewinde in den Kieferknochen geschnitten, wodurch man zu der Endform der neuen Alveole kommt.
  • Das Gewindeschneiden erfolgt zweckmäßig mittels eines sogenannten Fingerschlüssels, auf den beim Schneidevorgang ein leichter Vertikaldruck ausgeübt wird.
  • Von besonderer Bedeutung für den,Implantft,ionsvprgang ist, daß die beim Gewindeschneiden herausgeschnittenen Knochenspane durch jeweiliges Zurückdrehen des Gewinde bohrers in axial verlaufenden Einkerbungen nach oben aus der Alveole herausbefördertd werden.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Schraubenimplantates liegt außer den bereits genannten Vorteilen darin, daß lediglich soviel Knochensubstanz ausgeschnitten wird, wie später durch das Schraubenimplantat wieder eingenommen wird, wobei sich aufgrund der keiligen Ausbildung der Flanken eine von Anfang an außerordentlich gute Verankerung ergibt.
  • Insbesondere hat sich gegenüber bekannten Schraubenimplantaten gezeigt, daß nicht allein die anfängliche Verankerungsfestigkeit besonders günstig ist, sondern daß diese auch später beibehalten wird und sich im allgemeinen noch steigert. Dieses ergibt sich aufgrund außerordentlich intensiver und verhältnismäßig schnell fortschreitender Osteogenese, so daß der in dem Kieferknochen befindliche Gewindeabschnitt 3 des Schraubenimplantates 1 letztlich auch an denjenigen Stellen vollkommen im Ysnochengewebe gehalten ist, an denen anfänglich ein derartiges Gewebe nicht oder nur unvollkommen vorhanden ist. Diese besonders günstigen Ergebnisse ergeben sich bei dem erfindungsgemäßen Schraubenimplantat aufgrund einer intensiven Mikrovibration beim Rauvorgang, welche offensichtlich stimulierend auf das Gewebe einwirkt und zu dem erstrebten Erfolg führt.

Claims (12)

  1. A n s p r ü c h e
    Schraubenimplantat für einen Kieferknochen, dessen mit einem Gewinde versehener einer Endabschnitt in dem Kieferknochen durch Sinschrauben zu verankern ist, und dessen dem Gewindeabschnitt gegenüberliegender anderer Endabschnitt einen Ansatz aufweis-t, an, dem ein Zahnersatz zu befestigen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (2) helikoidal ausgebildet ist und einen im wesentlichen konstantem Außendurchmesser (n) aufweist.
  2. 2. Schraubenimplantat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Außendurchmesser (D) des Gewindes (2) zu dessen Kerndurchmesser (d) mindestens 2,5 : 1 beträgt.
  3. 3. Schraubenimplantat-nach einem oder beiden der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerndurchmesser (d) des Gewindeabschnittes (3) im wesentlichen konstant ist.
  4. 4. Schraubenimplantat nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerndurchmesser (d) des Gewindeabschnittes (3) in Richtung auf das Gewinde ende (4) verjüngt ausgebildet ist.
  5. 5. Schraubenimplantat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Steigungswinkel des Gewindes (2) etwa 150 beträgt.
  6. 6. Schraubenimplantat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigwzgshöhe (h) des Gewindes (2) etwa 1,5 bis 2,5 mm beträgt.
  7. 7. Schraubenimplantat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Flankendicke etwa nur ein Zehntel der Steigungshöhe (h) beträgt.
  8. 8. Schraubenimplantat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (8) und/oder Unterseite (9) der G-ewindeflanke im Winkel von etwa 100 zur Horizontalen verläuft.
  9. 9. Schraubenimplantat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugende (7') des iielikoids zur Xorizontalen (12) angestellt ist (Figur 4).
  10. 10. Schraubenimplantat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Implantat (1) in an sich bekannter Weise aus Tantal besteht.
  11. 11. Schraubenimplantat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Tantal ein Rein-Tantal mit einem Reinheitsgrad von etwa 99,9% ist.
  12. 12. Schraubenimplantat nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Implantat (1) gesintert ist.
    L e e r s e i t e
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