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DE224525C - - Google Patents

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Publication number
DE224525C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valves
control rod
steam
valve
eccentric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT224525D
Other languages
English (en)
Publication of DE224525C publication Critical patent/DE224525C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/10Power-driven drivers with pressure-actuated hammer, i.e. the pressure fluid acting directly on the hammer structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224525 '— KLASSE 84 c. GRUPPE
Dampframme.
Zusatz zum Patente 176849 vom 5. Januar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1909 ab. Längste Dauer: 4. Januar 1920.
Das Patent 176849 betrifft eine Dampframme mit einem als Dampfzylinder gestalteten Rammbär, bei welcher der Dampf durch die hohle Kolbenstange zugeführt wird und in dieser ein zur Steuerung dienender Kolben enthalten ist, durch dessen Einstellung der Dampf über den feststehenden Zylinderkolben geleitet oder nach Hebung des Rammzylinders unter dem Zylinderkolben zum Auspuff ge-
to bracht wird.
Nach Zusatzpatent 196361 wird an Stelle des Steuerkolbens ein Doppelsitzventil benutzt. Diese Ausführung bietet jedoch den Mangel, daß die beiden Ventile infolge ihrer gegeneinander unbeweglichen Anordnung an der Steuerstange keinen gleichzeitigen Verschluß ihrer beiden Durchlaßöffnungen zulassen; bei der Umsteuerung sind daher für kurze Zeit beide Ventile geöffnet, mithin alsdann stets etwas Frischdampf durch den Auspuff entweichen kann.
Dieser Dampfverlust kann durch die Ventilanordnung nach vorliegender Erfindung vermieden werden dadurch, daß zwei getrennte, unabhängig voneinander steuerbare Ventile zu einem Doppelsitzventil vereinigt sind.
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der neuen Ventilanordnung dar. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des oberen Teiles der Fig. 2.
Nach Fig. ι sind die beiden Ventile ν und v1 lose auf das untere Ende der Steuerstange g geschoben, wobei das Ventil ν mit dem Ansatz v2 in einer entsprechenden Ringnut des Ventiles v1 geführt ist. Eine auf das Ende der. Steuerstange geschobene Feder s drückt beide Ventile gegen ihre Sitze., und zwar mit solcher Kraft, daß der auf dem Ventil υ lastende Dampfdruck nicht imstande ist, es niederzudrücken und zu öffnen.
Die Steuerung geschieht in der Weise, daß durch Bewegung der Steuerstange g das Ventil ν unter Zusammenpressung der Feder s heruntergedrückt wird, worauf der Dampf durch die hohle Kolbenstange c in den Hohlraum des Kolbens d und durch dessen Kanäle β in den Zylinderraum des Rammbären a gelangen kann. Ist genügend Dampf eingelassen und der Bär durch diesen gehoben, so hebt man die Steuerstange g, so daß sich das Ventil υ schließt. Soll der Bär fallen, so hebt man die Steuerstange noch mehr, so daß die Mutter g1 das Ventil v1 anhebt und der Dampf aus dem Zylinder durch den Kolben d und den Auspuff i entweichen kann.
Nach der Ausführung der Fig. 2 ist das Auslaßventil 0 an eine Stange o2, das Einlaßventil ο1 an ein Rohr ο3 angeschlossen. Letzteres ist zweckmäßig mit einem hohlen Gegenkolben in der hohlen Kolbenstange c geführt und läßt das Rohr ο3 die Stange o2 durch eine oben befindliche Stopfbüchse hindurchgehen. Das Ende des Rohres o3 ist oben mit zwei Lagerböcken o4 zur Aufnahme einer
kurzen Welle ζ versehen; diese trägt ein Exzenter ζ1, welches von dem an die Stange o2 angeschlossenen Gelenkglied k umfaßt wird. Die Welle ζ trägt ferner den Steuerhebel I.
In der Stellung der Zeichnung (Fig. 2) sind beide Ventile geschlossen; zieht man den Hebel I nach unten in die gestrichelte Lage, so hebt das Exzenter ζ1 die Stange o2 und das Ventil 0, so daß der oben im Zylinder a befindliche Dampf durch die Kanäle e und das Ventil 0 nach dem Auspuff i gelangen kann; der dabei am Hebel I ausgeübte Zug hält das Ventil o1 geschlossen. Zieht man den Hebel I nach oben, so bewegt sich das Exzenter z1 nach unten, und ist das Ventil 0 wieder geschlossen, sobald der Hebel I in die wagerechte Stellung der Fig. 2 gekommen ist. Bei weiterer Hebung des Hebels I kann das Exzenter ζ1 keine weitere Senkung des Gelenkgliedes k bewirken, das Exzenter dreht sich deshalb im Auge des Gliedes k und wirkt nun die Welle ζ als Exzenter, so daß deren in den Lagern o4 ruhende Enden diese Lager, mithin das Rohr ο3 und das Ventil o1, heben und alsdann der Dampf durch die Kanäle e in den Zylinder α treten kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Dampframme nach Patent 176849, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Doppelsitzventils nach Zusatzpatent 196361 zwei getrennte, unabhängig voneinander steuerbare Ventile zu einem Doppelsitzventil vereinigt sind.
  2. 2. Dampframme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventile (v, V1J auf die Steuerstange (g) lose geschoben sind und durch eine zwischen ihnen angeordnete Feder (s) gegen ihre Sitze gedrückt werden, so daß beim Heben und Senken der Steuerstange die Ventile unter Zusammendrückung der Feder wechselweise geöffnet werden.
  3. 3. Dampframme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventile (ο, ο1) an je eine durch die Kolbenstange hindurchgeführte Steuerstange (0 2, o3) angeschlossen sind, von welchen die Steuerstange (oz) des Einlaßventils die (o2) des Auslaßventils rohrartig umschließt, so daß beide Ventile sich in derselben Bewegungsrichtung schließen oder öffnen.
  4. 4. Dampframme nach Anspruch 1 und 3, bei welcher die Steuerung der Ventile durch Exzenterhebel geschieht, t dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter 1) an ein an die Steuerstange (0 2J angelenktes Gelenkglied (k) angeschlossen ist, wobei die Welle (z) dieses Exzenters in Lageransätzen (o*·) der anderen, rohrförmigen Steuerstange (os) ruht, so daß durch Drehung der Welle (z) mittels des Steuerhebels (I) die Ventile einzeln gehoben oder geschlossen werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE224525C (de)

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