DE2240340C3 - In Dehnfugen eines Unterbodens einsetzbare profilierte Fugenleiste - Google Patents
In Dehnfugen eines Unterbodens einsetzbare profilierte FugenleisteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine in Dehnfugen eines Unterbodens einsetzbare profilierte Fugenleiste aus
Kunststoff für einen Oberboden mit in die Dehnfuge des Unterbodens eingreifenden Halteteilen und mit einem
elastischen, die Fuge abschließenden und als Abschalung dienenden Trennteil im Oberboden.
Die im DT-Gbm 71 18 489 beschriebene Fugenleiste weist seitliche flanschartige Leistenteile auf, die auf dem
Unterboden sitzen, so daß auch noch neben der Dehnfuge der Verbund zwischen dem Unterboden und
dem Oberboden unterbrochen ist. Derartige Fugenleisten sind daher nur für solche Oberböden verwendbar, <
>° die aus im Mörtelbett verlegten Platten bestehen, wobei die Platten die flanschartigen Teile übergreifen müssen,
um das Auftreten von wilden Rissen zu verhindern. Für einen Verbundestrich kommt diese bekannte Fugenleiste
nicht in Betracht, weil eine Verbindung des 6S
Verbundestrichs mit dem Unterboden auch direkt neben der Dehnfuge notwendig ist. Auch können an den
Enden der flanschartigen, als Auflagerfüße dienenden Leistenteile wilde Risse im Mörtelbett auftreten.
Außerdem ist das Festlegen der Fugenleiste mittels einzelnen Rastknöpfen bzw. Haltestegen, die in die
Dehnfuge eingreifen und auf die die Fugenleiste aufrastbar ist, umständlich und auch unzuverlässig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für Verbundestriche geeignete Fugenleiste zu schaffen, die
einfacher und zuverlässiger zu montieren ist, bei der Risse verursachende flanschartige, als Auflagerfüße
dienende Leistenteile fehlen und ein Unterlaufen durch den Estrichmörtel verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für einen Verbundeslrich als Oberboden eine
einstückige, im Vergleich zur Dehnfuge des Unterbodens schmale Fugenleiste vorgesehen ist, bei der im
Dehnfugenbereich des Unterbodens seitlich abstehende, an den Fugenrändern anliegende Lippen angeordnet
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Fugenleiste dem Verlauf der Fuge besser folgen kann,
weil die Dehnfuge im Unlerbogen und die Fuge im Verbundestrich auch bei einem vom geradlinigen
Verlauf stark abweichenden Verlauf zuverlässig dekküngsgleich übereinanderliegen. Da die über die
Dehnfuge im Unterboden überhängenden Teile des Estrichbodens nur wenig auskragen, können sie den von
oben her einwirkenden Kräften, z. B. beim Begehen des Bodens, standhalten. Außerdem wird das Eindringen
von Estrichmörtel unter die Lippen mit Sicherheit verhindert. Wie die Praxis ergeben hat, treten hierbei
Risse im Oberboden seitlich neben der Fuge nicht mehr auf.
Diese Fugenleisten können mit geringerem Arbeitsund Zeitaufwand in die Dehnfugen eingesetzt werden,
so daß das Angleichen der Dehnfugen nur geringen Kostenaufwand erfordert.
Dadurch, daß die Fugenleiste im Verhältnis zur Breite der Dehnfuge im Unterboden schmal ausgeführt ist,
weist sie die für den Ausgleich im Verlaufe der Fuge erforderliche elastische Verformbarkeit auf.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den direkt oder indirekt auf den Patentanspruch 1
zurückbezogenen Patentansprüchen 2 bis 8 herausgestellt.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand von Auslührungsbeispielen beschrieben. In der Zeichnung
zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch einen aus Beton bestehenden Unierboden mit Dehnfuge und einen Verbundestrich
sowie mit Fugenleiste nach Linie 1 -1 der F i g. 2,
F i g. 2 einen waagerechten Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig.3 eine perspektivische Darstellung eines Abschnittes
einer Fugenleiste mit Höhenausgleichsleiste,
Fig.4 einen Schnitt durch eine Fugenleiste einer etwas anderen Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 5 bis 7 drei Ausführungsformen von erfindungsgemäß ausgebildeten Fugenleisten.
Der aus Beton bestehende Unterboden 10 weist die beiden Unterbodenteile 11 und 12 auf, die in bekannter
Weise durch eine Dehnfuge 13, von z. B. bis zu 30 mm Breite, voneinander getrennt sind. Die Dehnfuge ist
zunächst, wie üblich, mit einem Kunststoff-Schaumstoff 14 gefüllt. Im oberen Teil der Dehnfuge wird dieser,
etwa auf einige Zentimeter Tiefe, entfernt.
In der Regel läuft d;e Dehnfuge unregelmäßig mit
Ausbuchtungen, wie dieses beispielsweise in Fig.2 angedeutet ist.
In die Dehnfuge wird eine Fugenleiste 15 eingesetzt,
die sich zweckmäßig über die ganze Länge der Dehnfuge erstreckt.
Sie besieht aus einem im Querschnitt keilförmigen Leistenkörper 16, der nach unten schneidenförmig >
ausläuft und einen Trennteil mit Kopf 17 bildet, und einem Halteteil mit zur Führung und Abstützung der
Fugenleiste dienenden Lippen 18, die schräg aufwärtsgerichtet sind und sich nach ihrem freien Ende zu im
Querschnitt verjüngen. Beim Einsetzen der Fugenleiste 15 in die Dehnfuge 14 legen sie sich unter mehr oder
weniger starker Verformung widerhakenartig gegen die die Dehnfuge begrenzenden Fugenränder Il.i bzw. \2u
der Unterbodenteile 11 und 12 an.
Der Leistenkörper 16 mit dem Kopf 17 besteht vorzugsweise aus Hartkunststoff {/.. B. Hart-DVC),
während die Lippen 18 aus einem Weichkunststoff bestehen und sich dadurch beim Einsetzen der
Fugenleiste in die Dehnfuge besonders gut dem Verlauf der dieselbe begrenzenden Fugenränder Ha, 12a
anpassen können und hierbei den elastischen Leistenkörper 16 der Fugenleiste 15 entsprechend verformen.
Der Verlauf der Fugenleiste 15 einschließlich dem Kopf 17 ist daher dem Verlauf der Dehnfuge 13 weitgehend
angepaßt. Durch die keilförmige Ausbildung der Lippen erhalten diese bei ausreichender Elastizität zugleich die
erforderliche Festigkeit.
Die Fugenleiste 15 wird, z. B. durch Hammerschläge, in die Dehnfuge eingetrieben, bis die obere Stirnfläche
17a des Kopfes 17 die gewünschte, der Belagstärke des }»
Verbundestrichs entsprechende Fertighöhe erreicht hat. Werden hierauf die beiden Belagfelder 19 und 20 des
Verbundestrichs 21 auf die Betonbodenteile 11 und 12 bis zur Fenighöhe aufgebracht, entsprechen auch die
Begrenzungsflächen 19a und 20,; zwischen dem Kopf 17 und den Belagfeldern 19 und 20 dem Verlauf der unter
dem Belag unsichtbar sich erstreckenden Dehnluge 13.
Zweckmäßig ist der Kopf 17 beiderseits mit einer Riffelung 22 für den nachfolgend noch erläuterten
Zweck versehen. Zugleich kann dadurch die Verbindung zwischen dem Estrichmaterial des Oberbodens und dem
Kopf der Fugenleiste verstärkt werden.
Um die Fugenleiste auch doppelschichtigem Verbundestrich beliebiger Schichtstärke anzupassen, kann
die Fugenleiste 15, wie in F i g. 3 angedeutet ist, mit einer Höhenausgleichsleiste 23 versehen werden, die z. B.
U-förmigen Querschnitt hat und kappenförmig auf den Kopf 17 der Fugenleiste aufgesteckt bzw. aufgeschoben
werden kann. Die Riffelung 22 beiderseits des Kopfes 17 sowie gegebenenfalls eine entsprechende Riffelung 22:i
auf der Innenseite der Höhenausgleichsleiste 23 kann den richtigen Sitz der Höhenausgleichsleiste 23 auf der
Fugenleisie 15 sicherstellen.
Die Ausführungsform nach Fig.4 zeigt eine Fugenleiste
15, die neben den Lippen 18 weitere zusätzliche Lippen 24 aufweist, die im entspannten Zustand
vorzugsweise etwa waagerecht gerichtet sind, als Stabilisierungslippen zur wirksameren Abstützung gegen
Querkräfte dienen und zusätzlich sicherstellen, daß de Fugenleiste sich dem Verlauf der Dehnfuge 13
anpaßt.
Die F i g. 5 bis 7 zeigen weitere Querschnitte anderer Ausführungsformen erfindungsgemäß ausgebildeter Fugenleisten
in Abmessungen, die sich als besonders vorteilhaft erwiesen haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. In Dehnfugen eines Unterbodens einsetzbare profilierte Fugenleiste aus Kunststoff für einen ΐ
Oberboden mit in die Dehnfuge des Unterbodens eingreifenden Halteteilen und mit einem elastischen,
die Fuge abschließenden und als Abschalung dienenden Trennteil im Oberboden, dadurch
gekennzeichnet, daß für einen Verbundestrich (21) als Oberboden eine einstückige, im
Vergleich zur Dehnfuge (13) des Unterbodens (10) schmale Fugenleiste (15) vorgesehen ist, bei der im
Dehnfugenbereich des Unterbodens (10) seitlich vom Leistenkörper (16) abstehende, an den Fugenrändern
(Ha, 12a) anliegende Lippen (18, 24) angeordnet sind.
2. Fugenleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Paare von Lippen (18, 24)
übereinander angeordnet sind. ">
3. Fugenleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (18, 24) aus
weicherem Kunststoff als der schmale Leistenkörper (16) bestehen.
4. Fugenleiste nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (18, 24)
beiderseits des Leistenkörpers (16) von diesem aus schräg aufwärts gerichtet sind.
5. Fugenleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die oberen :<»
Lippenpaare (24) waagerecht vom Leistenkörper (16) abstehen.
6. Fugenleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lippen (18,24)
zu ihrer Außenkante hin keilförmig verjüngen.
7. Fugenleiste für zweilagige Verbundestriche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Höhenausgleichsleiste (23) mit U-förmigem Querschnitt zum Überschieben
über den Kopf (17) des Leistenkörpers (16) 4« vorgesehen ist.
8. Fugenleiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß deren Kopf (17) und/oder die
Innenseiten der Schenkel der Höhenausgleichsleiste (23) mit einer Riffelung (22 bzw. 22a) versehen sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19722240340 DE2240340C3 (de) | 1972-08-17 | In Dehnfugen eines Unterbodens einsetzbare profilierte Fugenleiste |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
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DE2240340A1 DE2240340A1 (de) | 1974-02-28 |
DE2240340B2 DE2240340B2 (de) | 1977-01-27 |
DE2240340C3 true DE2240340C3 (de) | 1977-09-15 |
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