DE2237141A1 - Aufnahmeroehre - Google Patents
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- H01J31/26—Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output
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- H01J29/36—Photoelectric screens; Charge-storage screens
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- H01J29/44—Charge-storage screens exhibiting internal electric effects caused by particle radiation, e.g. bombardment-induced conductivity
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- Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
- Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
Description
DiPL-ING. KLAUS NEUBECKER
Patentanwalt
4 Düsseldorf 1 · Schadowplatz 9
4 Düsseldorf 1 · Schadowplatz 9
•Düsseldorf, 26.07.1972
7285
Westinghouse Electric Corporation
Westinghouse Building
Gateway Center
Pittsburgh, Pa. 15222
V. St. A.
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Gateway Center
Pittsburgh, Pa. 15222
V. St. A.
Aufnahmeröhre
Die Erfindung bezieht sich auf Aufnahmeröhren.
Es sind z.Zt. verschiedene Aufnahmeröhren zur Abbildung bei
h'iedrigen Lichtpegeln erhältlich. Dies® Aufnahmeröhren haben allgemein einen hohen Wirkungsgrad, einen Betriebsbereich für
Strahlungswellenlängen zwischen 0,4 pa und 0,85 pm und eine
hohe Elektronenverstärkung. Beispiele für solche Aufnahmeröhren bilden die Sekundärelektronenleiterröhre (SEC), eine EBS-Röhre
mit einem Verstärkerabschnitt und einem den Elektronen ausge setzten Siliziumdiodenaufnehmer (EBS). Die EBS-Aufnahmeröhr·
ergibt insbesondere eine hohe Elektronenverstärkung in dem Aufnehmer.
Beschränkungen bei der Verwendung dieser Aufaahmeröhren ergeben
sich durch dl« Spektralcharakteristik der Kombination aus Photokathod· und Schirmplatt·. Di· Röhr«ncharakt«ristik im Bereich
ti«f«r Wellenlängen kann leicht durch di· Verwendung «in·* ultra«
violett« Strahlung durchlassenden Eingangsfenster* erweitert
werden. In Wellenlängenbereich über ungefähr 0,85 pn wird der
Wirkungsgrad d«r Photokathod« extrem niedrig. Daher arbeitet» di«
309807/0895
Telefon (0211) 32 08 5a Telegramme Custopat
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bei niedrigen Lichtpegeln verwendeten, vorgenannten Aufnahmeröhren im gesamten Spektralbereich vom ultravioletten bis zum
infraroten Licht nicht wirkungsvoll.
Es gibt bestimmte Vorrichtungen und insbesondere Festkörpersensoren, welche gegenüber photoemittierenden Sensoren eine hohe
Ausbeute bzw. einen hohen Wirkungsgrad bei längeren Wellenlängen haben. Ein Beispiel dafür bildet die Vidikon-Röhre mit einer
Siliziumdiodenanordnung als Auffänger, wobei das Licht direkt auf den Auffänger fokussiert wird statt das Licht in ein Eiektronenabbild umzusetzen, wie es bei der EBS-Röhre erfolgt. Diese lichtempfindliche Vidikon-Röhre mit Siliziumdiodenauffänger
kann bis zu einer Wellenlänge von wenigstens 1,1/um arbeiten und
bei 1,06 um einen Wirkungsgrad von 8 bis 10% haben. Diese Vorrichtung hat die gewünschte Breitband-Spektralcharakteristik,
weist jedoch nur eine Verstärkung von höchstens eins auf. Daher ist diese Rühre für die meisten Anwendungen im Bereich der
Fernsehtechnik mit niedrigem Lichtpegel nicht hinreichend empfindlich.
Di· Erfindung löst die Aufgabe, eine Aufnahmeröhre mit ausreichender Verstärkung und Breitband-Spektralcharakteristik
zu schaffen.
Die Aufnahmeröhre nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine evakuierte Hülle, eine die Eingangsstrahlung hindurchlassende Schirstplatte, eine photoemittierende Schicht auf
der Innenfläch· der Schirmplatte, di« auf «inen ersten Anteil
der Eingangestrahlena; zur Erzeugung von Photoelektronen anspricht,
einen nahe der Photokathod· angeordneten Auffänger, eine Einrichtung zur Beschleunigung der durch di· Photokathod· emittierten
Photoelektronen bela Auftreffen auf den Auffänger zwecks Erzeugung eine· ersten Ladungeabbildes auf der gegenüberliegenden
Seite des Auffängers bezüglich der Photokathode entsprechend der Elektronenerregung und eine: Einrichtung zur Erzeugung und
Ausrichtung eines Elektronenstrahls über die gegenüberliegende Seite des Auffängers bezüglich der Photokathode aufweist, um
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ein für das Ladungsabbild repräsentatives elektrisches Signal abzuleiten, der Auffänger nahe der Photokathode angeordnet ist,
so daß keine zusätzlichen Elektroden erforderlich sind^. tsm die
Fokussierung zwischen der Photokathode und dein Auffangen zu bewirken,
der Schirmträger und die Photokathode für einen zweiten Anteil, einschließlich des Infrarotbereichs, der Eingangsstrahlung
durchlässig ist, die auf die Aufnahmeröhre gerichtet und auf den Auffänger fokussiert ist, der Auffänger entsprechend
der auf ihm auftreffenden Eingangsstrahlung ein Signal abgibt,
in dem ein zweites Ladungsabbild auf der der Photokathode gegenwart!.
überliegenden Seite des Auffängers erzeugt, welches der Strahlung
in dem zweiten Anteil entspricht, wodurch das elektrisch© Signal repräsentativ für das resultierende Ladungsabbild ist.
Die Erfindung ist also auf Äufnahmeröhren gerichtet, welche in
einer einzigen Anordnung einen photoemittierenden Sensor und einen photoleitenden Sensor aufweisen. Die Verwendung der beiden
Sensoren wird ermöglicht durch die Fokussierung der benachbart angeordneten Elemente. Die Aufnahmeröhren weisen eine Photokathode
mit einem Eingangsfenster und einem zu diesem dicht beabstandeten Auffänger auf, und auf der bezüglich der Photokathode gegenüberliegenden
Seite des Auffängers ist zur Ablesung ein Elektronenemitter (Elektronenkanone) vorgesehen. Der Auffänger spricht auf
Elektronen und auf die Aufnahmeröhre gerichtete Eingangsstrahlung an. Die Aufnahmeröhre kann daher im photoemittierenden Betrieb,
im photoleitenden Betrieb oder wechselseitig in einer Betriebsart arbeiten, bei welcher gleichzeitig beide Verfahren zur Erfassung
der einfallenden Strahlung verwendet werden.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispielnder Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert; es stellen dar:
Fig. 1 schematisch ein Diagramm einer Aufnahmeröhre nach
der Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnlttänsicht des Auffängers nach
Fig. 1 und
Fig. 3 eine vergrößerte Aufeicht auf den Auffänger in Fig. 1*
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Gemäß Flg. 1 weist eine Aufnahmeröhre eine Hülle 10 mit einem
Zylinderabschnitt 12 und einem Röhrenfuß 14 an dessen einem Ende auf, um dieses Ende abzuschließen. Der Röhrenfuß 14 enthält auch
mehrere Durchführungen 16, um Spannung an die Elektroden in der Hülle 10 anzulegen. Das andere Ende des Zylinders bzw. rohrförmigen Gliedes 12 ist durch einen vergrößerten zylindrischen
Hüllenabschnitt 18 abgeschlossen. In diesem vergrößerten Hüllenabschnitt 16 befindet sich eine Schirmplatte 20. Die Schirmplatte
20 besteht aus einem für Strahlung vom ultravioletten Bereich bis zum infraroten Bereich durchlässigen Material, beispielsweise aus Lithiumfluorid, Magnesiumfluorid oder Quarz. Auf der
Innenfläche des Schirmträgers 20 ist eine Photokathode 22 vorgesehen. Die Photokathode 22 kann aus einer dünnen Schicht von
ungefähr 0,01 yura aus einem geeigneten Multi-Alkali-Stoff wie
beispielsweise S-20 bestehen. Die von einem Objekt 23 durch ein Linsensystem 25 auf die Photokathode 22 gerichtete Strahlung
wird von dieser absorbiert. Die Phetokathode 22 absorbiert insbesondere Strahlung im ultravioletten und sichtbaren Bereich und
ist im wesentlichen transparent für den Infrarotbereich. Ein Auffänger (Target) 24 befindet sich nahe und parallel zu der Photokathode 22. Der Abstand zwischen der Photokathode 22 und dem Auffänger 24 kann ungefähr 1 bis 5 mm betragen.
Der Aufbau des Auffängers 24 kann in irgend einer geeigneten
Weise erfolgen, so daß der Auffänger auf Elektronen und Lichtstrahlung anspricht. Der Auffänger 24 ist als Diodenmatrix dargestellt und im einzelnen in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Der Auffänger 24 kann als Diodenvorrichtung in der Form eines großflächigen HeteroÜberganges oder einer Diodenanordnung aufgebaut sein,
Der Auffänger 24 besteht aus einem Würfel oder einem Substrat eines geeigneten Halbleitermateriales wie Silizium, Germanium
oder Indiumarsenid. In dem speziellen Beispiel wird Silizium-Material vom N-Typ mit einem spezifischen Widerstand von ungefähr 10 /I/cm verwendet. Die Dicke der aktiven Schicht des Würf.'iS kann ungefähr 10 bis 25 /um betragen, und der Aufnehmer kann
einen Durchmesser von ungefähr 25 mm haben. Die Dicke muß angemessen sein, um infrarote Strahlung zu absorbieren. Bs ist ein
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Raster aus Bereichen 30 vom P-Typ auf der Seite des Würfels 26
vorgesehen, welche einem Elektronenemitter 40 gegenüber liegt und einen P-N-übergang 31 zwischen den Rasterbereichen 30 und
dem Würfel 26 bildet, um mehrere Dioden 27 auszubilden. Auf dem Würfel 26 auf der dem Elektronenemitter 40 gegenüberliegenden
Seite ist eine Schicht 32 aus Siliziumdioxyd mit offenen Bereichen vorgesehen, in denen Elemente 30 vom P-Typ gebildet werden.
Die elektrisch leitenden Kontakte 34 sind auf den Bereichen 30 vom P-Typ vorgesehen. Die Kontakte 34 können aus einem geeigneten
Material wie beispielsweise Gold, Aluminium oder Chrom bestehen. Die Kontakte 34 reflektieren infrarote Strahlung. Eine
N+ Schicht 28 ist auf der Fläche des Würfels 26 vorgesehen, welche der Photokathode 22 gegenüber liegt.
Der Auffänger 24 kann auf einer 0,4 mm dicken Scheibe aus Silizium
vom N-Typ hergestellt werden. Die Siliziumscheibe 26 wird durch Erhitzen auf 1000° C während einiger Stunden oxydiert, um
die Schicht 32 zu ergeben. In dem photolithographischen Verfahren werden die öffnungen in der Schicht 32 hergestellt. Der
Würfel wird dann in einen Ofen zur Diffusion von Bor eingebracht, so daß das Bor durch die öffnungen in der Schicht 32 diffundiert,
um die Bereiche 30 und den P-N-übergang 31 auszubilden. Der Würfel wird dann auf die gewünschte Dicke gebracht, und es wird
dann ein P2°5 Getterverfahren verwendet, um tiefliegende Verunreinigungen
zu entfernen und auch eine N+ Schicht 28 zu bilden. Die Widerstandsschicht 34 wird dann auf der Diodenfläche abgelagert.
Dieser Vorgang ist beschrieben in "Photoelectronic Imaging Devices11, Band 2, in Plenum Press 1971.
Die Dioden 25 können ungefähr 25 um Abmessung haben auf Zentren
mit einem Abstand zwischen den ff-Bereichen 30 von ungefähr 5 ium und die öffnungen in der Schicht 32 können ungefähr 15 yum breit
sein.
Der Elektronenemitter 40 ist gegenüber de* Auffänger 24 am gegenüberliegenden
Ende der Hülle vorgesehen und erzeugt einen punktförmigen Elektronenstrahl zur Abtastung eines Rasters über
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dem Aufnehmer 24. Der Elektronenemitter 40 weist eine Kathode 42 auf, die mit Masse-potential verbunden sein kann. Der Elektronenemitter
40 kann auch ein Steuergitter 44 und eine Fokussierelektrode 46 aufweisen. Neben dem Auffänger 24 kann ein Gitter 48
vorgesehen sein, das ein etwas höheres Potential als die Elektrode 46 hat. Das Potential der Elektrode 46 kann ungefähr 400 V
betragen. Der Elektronenemitter 40 kann entweder elektrostatisch oder elektromagnetisch fokussiert werden. Eine elektromagnetische
Fokussierspule 50 befindet sich am äußeren Abschnitt des rohrförmigen Gliedes 12. Die Ablenkeinrichtungen können ebenfalls
elektrostatisch oder elektromagnetisch arbeiten und es ist eine elektromagnetische Spule 52 dargestellt, um den Elektronenstrahl
abzulenken, so daß er ein Raster über dem Auffänger 24 abtastet. Die Photokathode 22 kann mit einem Schaltglied 56 verbunden werden,
so daß die Photokathode 22 mit einer Quelle 58 für ein höheres Potential von ungefähr 10 kV oder einer Quelle 60 für
eine niedrigere Spannung verbunden werden kann, die ungefähr dem Massepotential entsprechen kann. Der Auffänger 24 weist umfangsseitig
dn elektrisch leitendes Glied auf, das im Kontakt mit dem Umfangsabschnitt des N+ Bereichs 28 des Auffängers 24 steht und
mittels einer geeigneten Durchführung 62 mit dem äußeren Abschnitt der Hülle 10 verbunden ist. Die Durchführung 62 ist durch
einen Widerstand 64 mit einer Batterie 66 verbunden. Der negative Anschluß der Batterie 66 ist mit Masse verbunden, und die Batterie
66 kann ein Potential von 10 bis 20 V haben. Das Video-Signal wird über den Widersland 64 von dem Aufnehmer 24 abgeleitet.
Im Betrieb der Vorrichtung kann die Aufnahmeröhre entweder in einer photoleitenden Betriebsart oder gleichzeitig photoemittierend
und photoleitend arbeiten. Im photoleitenden Betrieb wäre die Photokathode 22 mit der Quelle 60 für niedriges Potential
verbunden. Die Strahlung von der Bildquelle 23 wird durch die Linse 25 auf den Auffänger 24 fokussiert. Die Strahlung im Infrarotbereich
wird durch die Schirmplatte 20 und die Photokathode 22 auf den Auffänger 24 übertragen. Die Kontakte 34 reflektieren
ebenfalls infrarote Strahlung und erhöhen das Ausgangssignal des Auffängers 24 infolge von Infrarotstrahlung. Der Elektronenstrahl
vom Elektronenemitter 40 führt an den P-N-Ubergängen 31
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zu einem Sperrpotential und stellt dieses periodisch her. Die Strahlung wird durch den Auffänger 24 mit der Siliziumdiödenanordnung
absorbiert und erzeugt ein entsprechendes Muster von Elektronenlöchern in dem Würfel 26. Die Löcher diffundieren in
den übergang 31 und heben die Sperrspannung teilweise auf. Der Elektronenstrahl führt bei der nächsten Abtastung wieder zu
einer Aufladung und ergibt einen Ausgangsignalimpuls für das Video-Ausgangssignal. Der Betrieb ist derart, daß der Elektronenemitter
40 die Elemente 30 der übergänge 31 des Auffängers auf Massepotential bringt, während die Rückplatte 28 sich auf
einem positiven Potential von 10 bis 20 V befindet. Die P-N-übergänge
31 sind in Sperr-Richtung vorgespannt und das Element 30 wird in Durchlaßrichtung beaufschlagt, wenn Licht auf den
Würfel 26 auftrifft.
Im gleichzeitig erfolgenden photoemittierenden-photoleitenden Betrieb wird die Photokathode 22 mit der Quelle 58 für hohes
Potential durch den Schalter 56 verbunden. Die Strahlung von der Bildquelle wird durch die Linse 25 auf die Photokathode 22
gerichtet. Ein Teil der sichtbaren Strahlung wird durch die photoemittierende Kathode 22 absorbiert, und es werden Elektronen
freigesetzt, welche dann in Richtung auf den Auffänger 24 beschleunigt werden. Der Rest der sichtbaren Strahlung und der
größte Anteil der Infrarotstrahlung wird durch die Photokathode übertragen undqgelangt direkt auf den Auffänger 24 und erzeugt
Paare von Elektronen und Löchern, wie vorher beschrieben wurde. Die auf den Auffänger 24 auftreffenden Photoelektronen und
Photonen erzeugen im Würfel 26 Paare von Elektronen und Löchern. Der Betrieb .!des Auffängers 24 ist bei Photonen oder Elektronen
ähnlich. Da beide Sensoren, die Photokathode 22 und der Auffänger 24 durch einen kleinen aber endlichen Fokussierabstand getrennt
sind, ist ein Objektiv 25 mit einer entsprechenden Brennweite erforderlich, wenn für beide Arten von Strahlung eine hohe Auflösung
gefordert wird.
Die beschriebene Aufnahmeröhre ergibt Ausgangssignale über ein breites Spektrum mit hoher Empfindlichkeit im sichtbaren oder
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ultravioletten Bereich des Spektrums und auch im Infrarot-Bereich,
Die Empfindlichkeit für sichtbare und ultraviolette Strahlung kann über einen großen Bereich unabhängig von der Empfindlichkeit
für infrarote Strahlung eingestellt werden. Die Rühre ist ebenfalls dazu geeignet, daß jeder der beiden elementaren Empfindlichkeitsbereiche in einem gewissen Umfang unabhängig in dem
primären Spektralbereich optimiert werden kann. Die Wahl der Photokathode und des Schlrraplattenmateriales bestimmt die Empfindlichkeit und den Grenzwert für das sichtbare Licht oder
den ultravioletten Bereich. Die Empfindlichkeit für Infrarotlicht kann eingestellt werden, indem infrarote anti-reflektierende Schichten an der Innenfläche des Auffängers vorgesehen
werden und die Dicke des Auffängers optimiert wird und diese richtig bemessen wird.
Π !1
Claims (1)
1.) Aufnahmeröhre mit einer evakuierten Hülle, einer
für Eingangsstrahlung durchlässigen Schirmplatte, einer photoemittierenden Schicht auf der Innenfläche
der Schirmplatte, welche auf einen ersten Anteil der Eingangsstrahlung zur Erzeugung von
Photoelektronen anspricht, einen neben der Photokathode angeordneten Auffänger, eine die von der
Photokathode emittierten Photoelektronen zum Auffänger hin beschleunigende Einrichtung zur Erzeugung
eines ersten Ladungsabbildes auf der bezüglich der Photokathode gegenüberliegenden Seite des
Auffängers entsprechend der Elektronenanregung und eine Einrichtung zur Erzeugung und Ausrichtung
eines Elektronenstrahls über die bezüglich der Photokathode gegenüberliegende Seite des Auffängers
zur Ableitung eines für das Ladungsabbild repräsentativen elektrischen Signales, wobei
der Auffänger nahe der Photokathode angeordnet ist, so daß keine zusätzlichen Elektroden erforderlich
sind, um eine Fokussierung zwischen der Photokathode und dem Auffänger zu erreichen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schirmplatte (2Q) und die Photokathode (22) für einen zweiten den
Infrarot-Bereich einschließenden Anteil der auf die Aufnahmeröhre gerichteten und auf den Auffänger
(24) fokussierten Anteil der Eingangsstrahlung durchlässig ist, der Auffänger entsprechend
der auf ihn gerichteten Ausgangsstrahlung ein Ausgangssignal abgibt, indem ein zweites
Ladungsabbild auf der bezüglich der Photokathode gegenüberliegenden Fläche des Auffängars entsprechend
der Strahlung in dem zweiten Anteil
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erzeugt wird, wodurch das elektrische Signal für das resultierende Ladungsabbild repräsentativ 1st.
Aufnahmeröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auffänger eine Diode (27) aufweist.
Aufnahmeröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffänger (24) einen Halbleiterwürfel
(26) mit mehreren Bereichen aus Halbleitermaterial nahe der Fläche des Auffängers
und unter Ausbildung von P-N-Übergängen (31) mit dem Würfel aufweist, die Bereiche an der Oberfläche des Würfels von der Photokathode (22) entfernt
sind und elektrisch leitende Kontakte (34) haben, welche infrarote Strahlung reflektieren.
Aufnahmeröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (40, 42, 44) zur
Zeugung einer Sperrspannung an den P-N-Übergängen (31) eine: Einrichtung zur Erzeugung des Elektronenstrahls
und eine Einrichtung zur Ableitung eines AusgangsStroms aus der in Sperr-Richtung
gepolten Ladung der P-N-Übergänga durch den Elektronenstrahl aufweist.
Aufnahmeröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalteinrichtung
(56) vorgesehen ist, um die Einrichtung zur Beschleunigung der Photoelektronen zu beeinflussen
und dadurch das Ausgangssignal der Röhre bezüglich des ersten Anteils der Eingangsstrahlung
zu verändern.
309307/089B
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