DE2236598C2 - Schwebekörper-Durchflußmesser - Google Patents
Schwebekörper-DurchflußmesserInfo
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- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/20—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
- G01F1/22—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by variable-area meters, e.g. rotameters
- G01F1/24—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by variable-area meters, e.g. rotameters with magnetic or electric coupling to the indicating device
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schwebekörper-Durchflußmesser, bi:i welchem eine dem Durchfluß
entsprechende SteSlung seines Schwebekörpers in dem
sich nach oben konisch erweiternden Meßrohr an einem
den Bewegungen des Schwebekörpers folgenden Element abgreiibar und in ein elektrisches Signal umwandelbar
ist, welches einer elektrischen Signalwandlerstufe als Eingangssignal zuführbar ist. deren Aus-
gangssignal der Stellung des Schwebekörpers im Meßrohr proportional ist.
Ein derartiger Schwebekörper-Purchflußmesser ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 798 333 bekannt.
Wenn bei dieser bekannten Einrichtung auch
♦o eine proportionale Abhängigkeit zwischen der Anzeige
und der Stellung des Schwebekörpers besteht, so bleibt dennoch weiterhin die dem Schwebekörper-Durchflußmesser
grundsätzlich eigene nicht-lineare Beziehung zwischen dem Durchfluß und der Schwe-
bekörperstellung erhalten. Da die Abhängigkeit der Schwebekörperstellung im Meßrohr von dem Durchfluß
als eine feststehende Gerätekonstante nicht veränderbar oder einstellbar ist, erfordert die bekannte
Einrichtung nach der Festlegung des Gesamtmeßbe-
reiches eine Kalibrierung, weil auf Grund der grundsätzlich nicht-linearen und darüber hinaus von Gerät
zu Gerät verschiedenen Beziehung zwischen Anzeige und Durchfluß die Anzeigeskala für jedes Gerät gesondert
kalibriert werden muß.
Weiterhin ist aus dem Prospektblatt ET 7/1-71 der Anmelderin ein Schwebekörper-Durchflußmesser
bekannt, bei welchem die dem jeweiligen Durchfluß im Meßrohr entsprechende Stellung des Schwebekörpers
auf eine beliebige bekannte Art in ein elektrisches
Signal umgeformt wird, welches zwar der Stellung des Schwebekörpers mehr oder weniger proportional sein
kann, welches jedoch zwangiäufig wegen der Nichtüttearttä!
zwischen dem Durchfluß und der Schwebekörperstellung
nicht-linear zu dem Durchfluß ist.
Weiterhin ist aus der deutschen Patentschrift 881 262 ein Durchflußmesser mit Schwebekörper und
induktiver Fernübertragung bekannt, bei welchem der zylindrische Teil des Schwebekörpers aus Eisenrohr
mit geringer Wandstärke besteht und sich zwischen zwei Spulen bewegt. Diese bekannte Einrichtung
dient insbesondere zur Fernübertragung und/oder Registrierung von Meßwerten.
Weiterhin ist aus der deutschen Patentschrift 1 004 389 em Strömungsmesser mit in einem zylindrischen
Rohr mit kapillarem Zwischenraum eingebautem zweiten, einseitig geschlossenem Rohr von etwa
der gleichen Länge des Außenrohrs bekannt, welcher sich dadurch auszeichnet, daß das Innenrohr im
Außenrohf verschiebbar angeordnet ist und von dem strömenden Medium von unten angehoben, aus dem
Außenrohr oben mehr oder weniger herausragt, wodurch die Länge des kapillaren Kanals, die dem
Durchfluß proportional ht, sich verändert und der Durchfluß an einer Skala angezeigt wird.
Diese bekannte Einrichtung stellt sich jeweils so ein, daß jede das Gewicht des Innenrohres übersteigende
Druckzunahme durch Verringerung des kapillarwiderstandes und damit vergrößertem ao
Durchfluß ausgeglichen wird.
Da bei den bekannten Einrichtungen die Abhängigkeit der Stellung des Schwebekörpers im Meßrohr
vom Durchfluß eines durch das Meßrohr hindurchströmenden Mediums nicht durch eine mathematische a5
Funktion beschrieben werden kann, sondern sich vielmehr von einem Meßgerät zum anderen und vnn einem
Meßmedium zum anderen ändert, ist es unerläßlich, für jedes Meßrohr unter Berücksichtigung des
jeweiligen Meßmediums die grundsätzlich nicht-lineare
Charakteristik des Schwebekörper-Durchflußmessers auszugleichen, wenn eine bestimmte Anzeige-Charakteristik
erwünscht ist. Um bei einem Schwebekörper-Durchflußmessei eine lineare Anzeige
zu erreichen, ist es bekannt, einen dem Schwebekörper nachführbaren Folgezeiger durch eine über
Stellschrauben einstellbare Ausgleichskurve derart zu steuern, daß zwischen dem Ausgangssignal und dem
Durchfluß durch das Meßrohr beispielsweise eine lineare Beziehung hergestellt wird.
Diese Ausgleichskurve muß für ein bestimmtes Meßrohr und für ein bestimmtes Meßmedium sowie
fur einen bestimmten Meßbereich jeweils eingestellt werden.
Grundsätzlich ist es auch bekannt, an Stelle einer durch Stellschrauben einstellbaren Ausgleichskurve
eine feste Kurvenscheibe oder Nockenscheibe zu verwenden.
D<?r Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Schwebekörper-Durchflußmesser der eingangs ge- so nannten Art zu schaffen, bei welchem mit einem gegen
Störeinflüsse wie Korrosion und Verschmutzung möglichst unempfindlichen und zugleich besonders
genauen Ausgleichskurven-Element eine vorgebbare funktionale Abhängigkeit seines Ausgangssignals vom
Durchfluß derart herstellbar ist, daß vorzugsweise eine lineare Abhängigkeit des Ausgangssignals vom
Durchfluß einstellbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor,
daß die elektrische Signalwandlerstufe eine Mehrzahl von schwellenwert-abhängigen Schaltungsgliedern
aufweist, deren Schwellenwert jeweils an einem ihrer elektronischen Bauelemente derart einstellbar nt, daß
beim Überschreien des eingestellten Schwellenwertes zum Eingangssignal (/£) ein vorgebbares Zusatzsignal
(ΔΙ) hinzufügbw ist, derart, daß das Ausgangssignal
(IA) eine wählbare funktionale Abhängigkeit vom
Durchfluß durch das Meßrohr aufweist.
Vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist darin zu sehen, daß sie sowohl bei der
Fertigung als auch bei der Einstellung einen außerordentlich geringen Aufwand erfordert.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die erfindungsgemäße Anordnung nur einen sehr geringen
Platzbedarf hat. Weiterhin eignet sich die erfindu.ngsgemaße
Einrichtung vorteilhaft dazu, als robustes gekapseltes Bauelement hergestellt zu werden, welches
insbesondere heim Einsatz des Schwebekörper-Durchflußmessers fur aggressive Medien gegen Störungen
unempfindlich ist.
Weiterhin ist die erfinilungsgemüße Anordnung
absolut wartungsfrei.
Außerdem läßt sich der erfindungsgemäße Schwebekörper-Durchflußmesser
tu besonders vorteilhafte! Weise mit mehreren Linearisierungseinrichtungen
ausstatten, die wahlweise anschaltbar sind, so daß ein
einziger Schwebekörper-Durchflußmesser für verschiedene Meßstoffc verwendbar ist.
Wenn auch gemäß der Erfindung der Zusammenhang zwischen dem Ausgangssignal des Schwebckörper-Durchflußmessers
und dem Durchfluß durch das Meßrohr in vielen Fällen derart gewählt wird, daß zwischen diesen beiden Größen eine lineare Abhängigkeit
besteht, so kann jedoch vorzugsweise vorgesehen sein, daß eine quadratische Abhängigkeit /wischen
diesen Großer, oesteht. was dann zweckmäßig ist, wenn das Ausgangssignal des Schwebekörper-Durchflußmessers
mit dem Ausgangssignal einer Meßblende verglichen werden soll. Diese vorteilhafte
Anwendungsmöülichkeit ergibt sich vorzugsweise bei einer Gemischregelung von zv>ci Durchflüssen, von
denen der eine mit einem Schwebeköiper-Durchflußmesser
und der andere mit einer Meßblende gemessen wird.
Weiterhin entfällt bei dem erfindungsgemäßen
Schwebckörper-Durchflubmesser die Notwendigkeit,
bei einem bestimmten Gerät nach Festlegung des Gesamtmeßbereiches eine Kalibrierung durchzuführen.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise an Hand der Zeichnung erläutert: in dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform des Schwebekörper-Durchflußmessers,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform des Schwebekörper-Durchflußmessers
und
Fig. 3 ein Prinzipschalrbild einer Signalwandlerstufe.
Da sich der Schwebekörper 2a's Zeiger des Durchflußmessers
nur dann auf den gewünschten Skalenwert einstellt, wenn ihm keine Verstellkraft zugemutet
wird, ist gemäß Fig. 1 das elektrische Abgriffsystem derart ausgebildet, daß der Schwebekörper 2 an seinem
unteren Ende mit einem als Verlängerungsstab ausgebildeten Folgeelement 4 ausgestattet ist, welches
in einer Induktionsspule S eintaucht und bei seiner Bewegung deren Induktivität beeinflußt. Die Enden
der Induktionsspule 4 sind mit einer Wechselstrommeßbrücke 6 verbunden, deren Ausgangssignal
einem Verstärker 7 zugeführt ist. An den Verstärker 7 ist eine Signalwandlerstufe 9 angeschlossen, die im
einzelnen an Hand der Fig. 3 beschrieben ist. Während das den Eingangsklemmen 8a und 8b der Signalwandlerstufe
9 zugeführte Ausgangssignal des Ver-
»tärkers 7 der Stellung des Schwebekörpers 2 im
Meßrohr 1 mehr oder weniger proportional ist, besteht jedoch zwischen diesem Ausgangssignal des
Verstärkers 7 und dem Durchfluß durch das Meßrohr 1 keine mathematisch eindeutig festlegbarc
funktionale Abhängigkeit.
Wie an Hand der Fig. 3 unten im einzelnen erläutert
wird, ist die Übertragungsfunktion der Signalwandlcrstufe 9 derart gewählt, daß an ihren Ausgangsklemmen
10« und 10h eine lineare Anzeigecharakteristik des Schwebekörper-Durchflußmessers erreichbar
ist.
Gemäß F i g. 2 ist der im Meßrohr 1 auf und ab bewegbare
Schwebekörper 2 mit einem Magneten 3 ausgestattet. Bei seiner Bewegung im Meßrohr 1
steuert somit der magnetische Schwebekörper 2 einen außerhalb des Meßrohres 1 angeordneten Folgezeiger
4, der als äußerst reibungsarm gelagerte wendelförrrvige Kurve ausgebildet ist. Der Folgezeiger 4 ist
mit einem Anker 4' ausgestattet, durch weichen die Induktivität einer Induktionsspule 5 veränderbar ist.
Auf diese Weise wird es vermieden, daß der Schwcbekörper
2 bei seiner Bewegung im Meßrohr 1 durch Verstellkräfte beaufschlagt wird, die zu einer Verfälschung
des Meßergebnisses führen wurden.
Im übrigen entspricht der Aufbau des Ausführungsbeispiels tie maß F i g. 2 der Anordnung gemäß
Fig. 1.
Gemäß Fig. 3 ist die elektronische Signalwandlerstufe
9. die in den Fig. 1 und 2 jeweils schematisch in einem Blockdiagramm dargestellt ist. folgendermaßen
aufgebaut:
Transistoren T1... 7"r sind derart ,hintcreinandergeschaltct.
daß jeweils der Emitter En , mit dem Kollektor
K11 eines folgenden Transistors Tr verbunden
ist und daß die Basen Bn d"er Transistoren 7", jeweils
zwischen verschiedenen Stufen Rn eines aus den Widerständen
R1... Rn.: gebildeten Spannungsteiler
angeschlossen sind. Der Spannungsteiler R1... Rn + ,
kann an seinen Enden über die Klemmen S1 und 5,
mit einer Versorgungsspannung gespeist sein. Die Eingangsklemmen 8« und 8b, welchen das Eingangssignal
/,. zugeführt wird, sind derart geschaltet, daß
die eine der Eingangsklcmmen, nämlich die Klemme Sb. an den Kollektor K1 des ersten Transistors 7", sowie
gleichzeitig an die Klemme 5, geführt ist, während die andere Eingangsklemme 8e jeweils über einstellbare
Potentiometer Px... Pn mit den Emittern
E1... En verbunden ist. Weiterhin ist ein Widerstand
R,.- zwischen den Erngangsklemmen 8a und Sb der
Signalwandlerstufe 9 angeordnet. Zwischen der Eingangsklemme Sb einerseits und zwischen dem vorietzten
Widerstand Rv +, und dem letzten Widerstand
Rn+2 des Spannungsteilers ist eine Zenerdiode Z angeordnet.
Die Basis Bn des letzten Transistors Tn in
der Kette ist an die Verbindung zwischen dem zweitletzten Widerstand Rn + 1 und dem drittletzten Widerstand
„ des Spannungsteilers geführt.
Als Eingangssignal für die Signalwandlerstufe 9 kommen sowohl Ströme als auch Spannungen grundsätzlich
in Frage. Die im Prinzipschaltbiid der Fig. 3
dargestellte Schaltungsanordnung arbeitet in der Weise, daß mit steigendem Eingangssignal ie sich
ίο fortschreitend weitere Transistoren Tn zuschalten, deren
Basis Bn sich jeweils auf einem höher eingestellten
Potential befindet. Die Transistoren T11 vergrößern
oder verkleinern jeweils das Ausgangssignal um einen gewissen Betrag gegenüber dem Eingangssignal, und
is zwar in Abhängigkeit von der Einstellung des jeweils
zugehörigen Potentiometers Pn. De/ Spannungsabfall
am Widerstand Rf entspricht dem Ausgangssignal 1A
der Signalwandlerstufe 9. Dieses Ausgangssignal kann durch beliebige bekannte Mittel in einen einge-
ao prägten Ausgangsstrom lA umgewandelt sein, der an
den Ausgangsklemmen 10a und 10b abgreifbar ist. Vorzugsweise ist das Ausgangssignal ein eingeprägter
Gleichstrom von etwa 0 bis 20 Milliampere. Durch die Widerstände R, bis Rn,, des Spannungs-
*5 tellers werde.» die Arbeitspunkte der Transistoren 7",
bis Tn jeweils festgelegt. Der Verlauf des Ausgangssignals
lA ist an den Potentiometern P1 bis Pn einstellbar.
Die in der F i g. 3 dargestellte Schaltungsanordnung ist grundsätzlich zur Veränderung der Kurvenkrümmung
der Anzeigecharakteristik in einer bestimmten Richtung geeignet. Es ist jedoch offensichtlich, daß
eine Veränderung der Kurvenkrürnmung in der entgegengesetzten
Richtung nach dem gleichen Prinzip erreichbar ist.
Weiterhin kann die Anordnung gemäß F ig. 3 leicht in der Weise abgewandelt werden, daß nach den Erfordernissen
der Zweidrahttechnik der Schaltungsanordnung keine eigene Versorgungsspannung zuge-
4c führt ist. daß sie vielmehr mit »lebendem Nullpunkt«
arbeitet und aus dem ständig fließenden Grundstrom von etwa 4 Milliampere versorgt ist. Auf diesem ständig
vorhandenen Grundstrom baut sich der Signalstrom auf, der beispielsweise etwa 4 bis 20 Milliampere
betragen kann.
Es ist ersichtlich, daß an Stelle des in der Fig. 3
dargestellten Prinzip, bei welchem als schwelle:iwert-abhängige
Schaltungselemente Transistoren verwendet sind, auch beliebige andere geeignete
Schaltelemente verwendbar sind, um die Übertragungsfunktion der Signalwandlerstufe 9 in der Weise
einstellbar zu gestalten, daß eine vorgebbare funktionale Abhängigkeit des Ausgangssignals Z4 vom Eingangssignal
/E erreichbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schwebekörper-Durchflußmesser, bei welchem eine dem Durchfluß entsprechende Stellung
seines Schwebekörpers in dem sich nach oben konisch erweiternden Meßrohr an einem den Bewegungen
des Schwebe körpers folgenden Element abgreifbar und in ein elektrisches Signal umwandelbar
ist, welches einer elektrischen Signalwandlerstufe als Eingangssigna! zufiihrbar ist, deren
Ausgangssignal der Stellung des Schwebe körpers im Meßrohr proportional ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Signal wandlerstufe (9) eine Mehrzahl von schwellenwert-abhängigen
Schaltungsgliedern (R1, T1, P1... Rn, Tn, Pn) aufweist, deren Schwellenwert
jeweils an emfm ihrer elektronischen Bauelemente
(P1... Pn) derart einstellbar ist, daß beim
Überschreiten des eingestellten Schwellenwertes zum Eingangssignal (/t) ein vorgebbares Zusatzsignal
(AI) hinzufügbar ist, derart, daß das Ausgangssignal (/,) eine wählbare funktionale Abhängigkeit
vom Durchfluß durch das Meßrohr aufweist.
2. Schwebekörper-Durchflußmesser nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Bauelementen > P1... Pn) einstellbare funktionale
Abhängigkeit des Ausgangssignals (IA) vom Eingangssignal
(/tj derart gewählt ist, daß das Ausgangssignal
(IA ) sich linear mit dem Durchfluß im
Meßrohr (1) ände-t.
3. Schwebekörper-Durchflußmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere schwellenwert-abhängige Schaltungsglieder (R1, T1, P1... Rn, Tn, PJ
derart miteinander gekoppelt sind, daß bei stetig ansteigendem Eingangssignal (IE) fortschreitend
nacheinander bei aufeinander folgenden schwellenwert-abhängigen Schaltungsgliedern (Rn, Tn,
Pn) jeweils der Schwellenwert überschritten wird und daß dem Eingangssignal (IE) dabei jeweils π
Abhängigkeit vom eingestellten Schwellenwert
ein Zusatzsignal (Aln) hinzugefügt wird, durch
welches die funktionale Abhängigkeit des Ausgangssignals (IA) vom Eingangssignal (IE) beeinflußbar
ist.
4. Schwebekörper-Durchflußmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
schweHenwert-abhängigen Schaltungsglieder im wesentlichen aus Transistoren (T1... Tn) gebildet
sind, die derart hintereinandergeschaltet sind, daß
jeweils der Emitter (E111.,) mit dem Kollektor (Kn)
eines folgenden Transistors (T.) verbunden ist und deren Basen (Bn) jeweils mit verschiedenen die
Arbeitspunkte der Transistoren (T1... T,) festlegenden
Stufen (R11) eines Spannungsteilers
(/?,. . /?„<2) verbunden sind, dessen Enden (S1,
S2) eine Versorgung&spannung zugeführt ist.
5. Schwebekörper-.Ourchflußmesser nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangssignal (/£) der Si^nalwandlerstufe (9) an die
Transistorkette (T,... Tn) einerseits von der einen
Eingangsklemme (Sb) direkt an den Kollektor (E1) des ersten Transistors (T1) und andererseits
von der anderen Eingangsklemme (8a) jeweils über ein einstellbares Potentiometer (P1... Pn) an
den Emitter (En) jedes Transistors (7",... In) ge-
führt ist. , Λ
6 Schwebekörper-Durchflußmesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal
der Signalwandlerstufe (9) durch den Spannungsabfall an einen zwischen der mit der einen
Spannungsversorgungsklemme (S1) verbundenen
Eingangsklemme (Sa) und der mit der anderen Eingangsklemme (8b) verbundenen Seite
des mit dem Emitter (E1) des ersten Transistors (T) verbundenen Potentiometers (P1) angeordneten
Widerstand (Rt:) gebildet ist.
7 Schwebekörper-Durchflußmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalwandlerstufe (9) nach der Zweidrahttechnik aufgebaut und aus einem
ständig fließenden Grundstrom gespeist ist.
S Schwebekörper-Durchflußmesser nach Anspruch
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundstrom etwa 4 Milliampere beträgt, auf dem
ein Signalstrom bis etwa 20 Milliampere aufgebaut ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19722236598 DE2236598C2 (de) | 1972-07-26 | 1972-07-26 | Schwebekörper-Durchflußmesser |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19722236598 DE2236598C2 (de) | 1972-07-26 | 1972-07-26 | Schwebekörper-Durchflußmesser |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2236598B1 DE2236598B1 (de) | 1973-06-28 |
DE2236598C2 true DE2236598C2 (de) | 1974-01-24 |
Family
ID=5851713
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19722236598 Expired DE2236598C2 (de) | 1972-07-26 | 1972-07-26 | Schwebekörper-Durchflußmesser |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2236598C2 (de) |
-
1972
- 1972-07-26 DE DE19722236598 patent/DE2236598C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2236598B1 (de) | 1973-06-28 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EGA | New person/name/address of the applicant | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |