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DE2233164A1 - Schaltungsanordnung zur ausblendung eines beliebig waehlbaren bereichs einer bitfolge bei deren uebertragung zwischen zwei registern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur ausblendung eines beliebig waehlbaren bereichs einer bitfolge bei deren uebertragung zwischen zwei registern

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DE2233164A1
DE2233164A1 DE19722233164 DE2233164A DE2233164A1 DE 2233164 A1 DE2233164 A1 DE 2233164A1 DE 19722233164 DE19722233164 DE 19722233164 DE 2233164 A DE2233164 A DE 2233164A DE 2233164 A1 DE2233164 A1 DE 2233164A1
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DE
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bit
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Prior art date
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DE19722233164
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DE2233164C3 (de
DE2233164B2 (de
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Erich Tuchscheerer
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Publication of DE2233164B2 publication Critical patent/DE2233164B2/de
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/76Arrangements for rearranging, permuting or selecting data according to predetermined rules, independently of the content of the data
    • G06F7/764Masking
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F12/00Accessing, addressing or allocating within memory systems or architectures
    • G06F12/02Addressing or allocation; Relocation
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Static Random-Access Memory (AREA)
  • Storage Device Security (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Ausblendung eines beliebig wählbaren Bereichs einer Bitfolge bei deren Übertragung zwischen zwei Registern Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Ausblendung eines beliebig wählbaren zusammenhängenden Bereichs einer n-stelligen Bitfolge bei deren Übertragung von einem ersten in ein zweites Register.
  • Derartige Schaltungsanordnungen werden im Rahmen der Datentechnik beispielsweise dann benötigt, wenn eine Information teilweise modifiziert werden soll. Iiierzu wird der in Frage kommende Informationsteil aus einem ersten Register in ein zweites Register übernommen, den Modifikatlonsbedingungen entsprechend verändert und wieder in das erste Register eingespeichert.
  • Ein weiterer beispielhafter Anwendungsfall betrifft Prozeßrechnersysteme, bei denen eine Vielzahl von digitalen Informationen in der Reihenfolge ihrer Abfrage nacheinander in einen Speicher eingeschrieben werden.
  • Diese digitalen Informationen haben ihren speziellen Aussagewert entsprechend sehr unterschiedliche Wortlängen und belegen dementsprechend jeweils eine unterschiedliche Anzahl von Speicherelementen. Will man zu einem beliebigen Zeitpunkt auf eine gespeicherte- Information zurückgreifen, so kann unter Voraussetzung der Kenntnis von Anfang und Ende der gewünschten Information diese an einem im allgemeinen beliebigen Ort innerhalb des Speichers gefunden und aus diesem ausgelesen werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nunmehr darin, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die eine variable Anpassung an den Umfang des jeweils auszublendenden Bereichs der zu übertragenden Bitfolge erlaubt. Unter Bitfolge sei hierbei die Gesamtheit der in einem Register oder der in einer Zeile eines Speichers enthaltenen Bits verstanden, wobei die Bitfolge gegebenenfalls aus verschiedenen digitalen Informationen zusammengesetzt ist. Die Aufgabe der Erfindung ist es somit, diesen verschiedenen Informationen bedarfsweise den Übertragungsweg zu einer weiteren Funktionseinheit freizugeben.
  • Diese Aufgabe wird mit einem minimalen Aufwand an Schaltmitteln gelöst. Darüberhinaus wird eine sehr schnelle Anpassung an einen gegebenenfalls geänderten Umfang einer zu übertragenden Information erzielt, wobei die Zeiten zur Adressierung einer Information, also die Einstellzeit für Anfang und Ende innerhalb einer Bitfolge ausschließlich von den Durchlaufzeiten der verwendeten Schaltkreise und damit vom Schaltkreissystem an sich abhängt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Ausblendung eines am Anfang oder am Ende der Bitfolge stehenden Bereichs ein Decodierer mit n Ausgängen vorgesehen ist, der durch Entschlüsselung einer das erste zu übertragende bzw. das erste nicht zu übertragende Bit charakterisierenden Adresse am dieser Bitposition entsprechenden Ausgang ein Markierbit abgibt, daß den n Ausgängen des Decodierers je ein erstes logisches Element zugeordnet ist, welches das entsprechende Ausgangssignal des Decodierers und das Ausgangssignal des dem jeweils nächstniedrigen Ausgang zugeordneten ersten logischen Elements verknüpft und in Abhängigkeit vom Markierbit ein die Übertragung der Bitfolge von der Bitposition an bzw. bis zur Bitposition gewährendes Ausgangssignal abgibt, und daß jeder Stu-fe des zweiten Registers ein UND-Glied vorgeschaltet ist, welches das Bit der zugeordneten Stufe des ersten Registers mit dem Ausgangssignal des entsprechenden ersten logischen Elements verknüpft und gegebenenfalls in die entsprechende Stufe des zweiten Registers überführt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das Konzept der Schaltungsanordnung auch zur gleichzeitigen Ausblendung eines am Anfang und eines am Ende einer Bitfolge stehenden Bereichs, also zur Übertragung einer innerhalb einer Bit folge angeordneten Information verwendet werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Zugrundelegung der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Ausblendung eines am Anfang einer Bitfolge stehenden Bereichs; Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Ausblendung eines am Ende einer Bitfolge stehenden Bereichs; Fig, 3 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Ausblendung eines am Anfang und eines am Ende einer Bitfolge stehenden Bereichs.
  • In Fig. 1 ist ein erstes 16-stufiges (n = 16) Register A dargestellt, dessen Stufen die mit Binärwerten "O" oder "L" identischen Signale a ... p enthalten. Die Gesamtheit dieser Signale a ... p bildet eine Bitfolge, welche teilweise in ein zweites z.B. ebenfalls 16-stufiges Register B übertragen werden soll.
  • Im speziellen Fall nach Fig. 1 soll ein am Ende der Bitfolge stehender Bereich'übertragen werden, d.h. die im Register B links von dem zu übertragenden Bereich stehenden Signale bleiben von der Übertragung unberührt.
  • Zur Festlegung der Grenze, von der an die im Register A stehende Bitfolge in das Register B zu übertragen ist, ist eine Adressiereinrichtung vorgesehen, mittels derer jede einzelne Bitposition der Bitfolge angewählt werden kann.
  • Di#ese Adressiereinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Decodierer D, welcher durch Ansteuerung mit einer 4-stelligen Adresse (allgemein log2 n-stellig) eine 1 aus n Auswahl trifft.
  • Der Decodierer D hat dementsprechend ebenfalls 16 Ausgänge, von denen dem speziellen Beispiel entsprechend einer in Abhängigkeit von der angelegten Adresse ein dem Binärwert "L" entsprechendes Markierbit abgibt. Die übrigen Ausgänge führen sämtlich ein zum Markierbit komplementäres Signal.
  • Allen Ausgängen des Decodierers D ist jeweils ein ODER-Glied O ... °15 zugeordnet. Diese ODER-Glieder verknüpfen jeweils o 15 das entsprechende Ausgangssignal des Decodierers D und das Ausgangssignal des dem jeweils nächstniedrigen Ausgang des Decodierers D zugeordneten ODER-Gliedes. Das dem ersten Ausgang des Decodierers D und damit der ersten Stufe des Registers A zugeordnete ODER-Glied 0 liegt mit seinen beiden Eingängen 0 am entsprechenden Ausgang des Decodierers D. Dieses ODER-Glied O kann jedoch auch ganz weggelassen werden oder kann das 0 Ausgangssignal mit einem dem Binärwert "O" entsprechenden festen Potential verknüpfen.
  • Entsprechend der Verknüpfungsfunktion der ODER-Glieder und ihrer speziellen Zuordnung zueinander und zum Decodierer D wird von dem dem adressierten Ausgang zugeordneten ODER-Glied an von allen weiteren ODER-Gliedern ein dem Binärwert "L" entsprechendes Ausgangssignal abgegeben. Diese Ausgangssignale dienen bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung als Freigabesignale für die zu übertragenden Bits der Bitfolge.
  • Die eigentlichen Durchlaßelemente für diese Bits sind UND-Glieder U ... U , von denen je eines den Stufen des a p zweiten Registers B vorgeschaltet ist. Diese UND-Glieder U ... U verknüpfen jeweils die Ausgangssignale der Stufen a p des ersten Registers A und die Ausgangssignale der jeweils entsprechenden ODER-Glieder O ... °15. OIm UND-Glied U wird somit das Signal der Stufe A des Registers A mit dem Ausgangs-0 signal des ODER-Gliedes 0 verknüpft, usw. Ist eine Adresse 0 angelegt, so geben das zugeordnete ODER-Glied und alle in steigender Ordnung folgenden ODER-Glieder ein dem Binärwert "L" entsprechendes Ausgangssignal ab, womit bei den zugeordneten UND-Gliedern die Konjunktionsbedingung erfüllt ist. Der ausgewählte Bereich der Bitfolge kann übertragen werden.
  • Im Beispiel nach Fig. 1 ist eine Adresse O O L L angelegt, der entsprechend der Ausgang 3 des Decodierers D eine binäre "L" abgibt. Am entsprechenden ODER-Glied 0 3 wird ebenfalls eine binäre "L" erzeugt, die durch die gegenseitige Verknüpfung der folgenden ODER-Glieder 04 ... 0 auch an deren Ausgängen erscheint. Damit ist für die UND-Glieder U ... U p die Konjunktionsbedingung erfüllt und der Inhalt d . . p der StufenA ~...A des Registers A wird -in die zugeordneten 3 15 Stufen des Registers B übertragen. Die ers'ten drei Stufen dieses Registers B werden vom Übertragungsvorgang nicht berührt.
  • Gemäß dem Beispiel nach Fig. 2 soll ein am Anfang einer Bitfolge stehender Bereich übertragen werden. Der grundsätzliche Aufbau der Schaltungsanordnung ist gleich dem anhand von Fig. 1 beschriebenen und demtentsprechend auch mit gleichen Bezeichnungen belegt. Die Bitfolge steht in einem Register A zur teilweisen Übertragung in ein Register B bereit. Der Decodierer gibt der geänderten Aufgabenstellung entsprechend nunmehr als Markierbit ein dem Binärwert "O" entsprechendes Signal am adressierten Ausgang ab und ist demzufolge mit D bezeichnet. Die nicht ausgewählten Ausgänge des Decodierers#D führen sämtlich ein dem Binärwert "L" entsprechendes Signal.
  • Als Freigabe- bzw. Verriegelungselemente ist den Ausgängen des Decodierers je ein UND-Glied U ... U15 zugeordnet, das 0 15 wiederum das entsprechende Ausgangssignal des Decodierers D und das Ausgangssignal des dem jeweils nächstniedrigen Ausgang zugeordneten UND-Gliedes verknüpft.
  • Für die ersten UND-Glieder ist somit jeweils die Konjunktions bedingung erfüllt. Vom adressierten Ausgang an wird infolge des Binärwertes des Markierbits jedoch am Ausgang des UND-Gliedes eine binäre "O§' erzeugt, die sämtlichen nachfolgenden UND-Gliedern ebenfalls ein Ausgangssignal "O" aufzwingt.
  • Den Stufen des Registers B ist wiederum Je ein UND-Glied U .., U vorgeschaltet, die einerseits mit den Ausgängen a p der Stufen des Registers A und andererseits mit den Ausgängen der entsprechenden UND-Glieder des Decodierers D verbunden sind.
  • Entsprechend dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel sollen nur die ersten drei Bits der Bitfolge in das Register B übertragen werden. Mit der Adresse O O L L wird die entsprechende Bitposition ausgewählt, von der an der Inhalt des Registers B unverändert erhalten bleiben soll. Die Konjunktionsbedingung ist somit für die ersten drei UND-Glieder U ... U erfüllt a c und entsprechend wird der ausgewählte Bereich der Bitfolge in das Register B übernommen.
  • In Fig. 3 ist eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung dargestellt, wie sie zur Übertragung eines mitten in einer Bitfolge stehenden Bereichs verwendet wird (Ausblenden eines flitfeides).
  • Der Aufgabenstellung entsprechend sind hierzu zwei Bitpositionen auszuwählen, eine zur Festlegung der Grenze,von der an die Bitfolge zu übertragen ist und zum zweiten zur Festlegung der Grenze, bis zu welcher die Bitfolge übertragen werden soll.
  • Entsprechend sind zwei Decodierer D und D vorgesehen, von denen der eine, D, als Markierbit eine binäre "O" abgibt und damit die linke Grenze festlegt und von denen der andere, D, als Markierbit eine binäre "L" abgibt un damit die rechte Grenze festlegt. Die beiden Decodierer geben an den nicht ausgewählten Ausgängen jeweils ein zum Markierbit komplementäres Ausgangssignal ab. Insoweit entspricht die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 einer Aggregation der Fig. 1 und 2,' die jeweils einzeln zur Festlegung einer Grenze der Bitfolge dienen. Dem einen Decodierer D sind wiederum UND-Glieder U ... U7 und dem anderen Decodierer D ODER-Glieder O ... 0 0 0 nachgeschaltet.
  • Zur gegenseitigen Entkopplung der Ausgangssignale der den Decodierern D, D nachgeschalteten UND-Glieder U ... U7 0 bzw. ODER-Glieder 0 ... 07 ist jeweils zwei sich entsprechenden 0 7 UND- und ODER-Gliedern ein NOR-Glied Novo... N77zugeordnet, deren Ausgänge nunmehr mit den jeweiligen dem Register B vorgeschalteten UND-Gliedern U ... U verbunden sind.
  • a h Ein am Ausgang eines NOR-Gliedes anstehendes Binärsignal "L't ist in diesem Anwendungsbeispiel nun das Übernahmesignal für ein Bit,der Bitfolge.
  • Im Beispiel nach Fig. 3 ist eine achtstellige Bitfolge zugrundegelegt. Zur Adressierung der gewünschten Bitpositionen geneigt somit jeweils eine dreistellige Adresse, der zufolge die Markierbits in den Decodierern D bzw. D gebildet werden.
  • Durch die NOR-Verknüpfung der Ausgangssignale der UND- bzw.
  • ODER-Glieder und die Beeinflußung dieser Ausgangssignale durch die gewählten Markierbits wird nunmehr an den NOR Gliedern, die eine Übertragung zulassen,' eine binäre "L" entstehen.
  • Dem dargestellten Beispiel entsprechend sollen die Bits d, e, f übertragen werden. Am Decodierer D wird dazu die Adresse O L L angelegt, was bedeutet, daß von der vierten Stufe des Registers A an die Bits zu übertragen sind. Am Decodierer D wird die Adresse L L 0 angelegt, wodurch die Grenze festgelegt wird, bis zu der der zu übertragende Bereich der Bitfolge reichen soll.
  • Aus den in Fig. 3 eingetragenen Binärsignalen läßt sich diese Wirkungsweise in einfacher und eindeutiger Weise entnehmen.
  • Mit dieser in Fig. 3 dargestellten Schaltungsanordnung läßt sich durch entsprechende Einstellung der Adresse an beiden oder jeweils einem der Decodierer ein beliebiger Bereich bei der Übertragung einer Bitfolge ausblenden. Durch Adressierung über den Decodiere#r D kann ein beliebiger Bereich -am Anfang der Bitfolge, durch Adressierung über den Decodierer D kann ein beliebiger Bereich am Ende der Bitfolge und durch Adressierung beider Decodierer kann ein beliebiger Bereich an Anfang und Ende der Bitfolge bei der Übertragung ausgeblendet werden.
  • Setzt man anstelle der NOR-Glieder N O... N77einfache 77 ODER-Glieder ein, so läßt sich bei gleichem, Adressierungsschema ein inmitten der Bitfolge liegender Bereich bei der Übertragung ausblenden.
  • Mit der beschriebenen Erfindung läßt sich in einfacher Weise eine Maskensteuerung für beliebige Bitstellen aufbauen. Ein besonderer Anwendungsfall ist, wie schon erwähnt, bei Speichern gegeben, die eine Vielzahl von Informationsworten enthalten.
  • Soll ein in einer Zeile X stehendes Wort ausgelesen werden, so wird diese Zeile durch Vorentschlüsselung einer Zeilenadresse aufgesucht. Durch verschlüsselte Angaben über die Anfangsposition und die in eine Adresse umgesetzte-Wortlänge des auszulesenden Bereichs der die Zeile ausfüllenden Bitfolge kann nunmehr das gewünschte Informationswort ausgelesen werden.
  • Reicht dieses Informationswort über mehr als eine Zeile hinaus, so können mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung über die jeweiligen Zeilenadressen auch zusammengehörige Bereiche aus mehreren Zeilen ausgelesen werden.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist in einfacher Weise als integrierter Schaltbaustein S herstellbar. Dieser umfaßt,wie z.B. in Fig. 3 dargestellt, die Decodierer D und und die diesen nachgeschalteten UND- und ODER-Glieder U ... U 0 7' O ... 0 sowie deren gemeinsam zugeordnete weitere ODER-Glieder, o 7 O O°° ... 077. Die dem zweiten Register B vorgeschalteten UND-oo Glieder U .. U liegen zweckmäßigerweise außerhalb des a h egen zweckmäßigerweise außerhalb des Schaltbausteins S, da ansonsten zu viele Leitungsanschlüsse den Schaltbaustein S belasten. Darüber hinaus ist es auch manchmal zweckmäßig, die dem zweiten Register B vorgeschalteten UND-Glieder mit einem, zusätzlichen Tor-Signal zu beaufschlagen, so daß ihr Einbringen in den integrierten Schaltbaustein auch aus diesem Grunde nicht erstrebenswert ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    9 Schaltungsanordnung zur Ausblendung eines beliebig wählbaren, zusammenhängenden Bereichs einer n-stelligen Bitfolge bei deren Übertragung von einem ersten Register in ein zweites Register, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausblendung eines am Anfang oder am Ende der Bitfolge stehenden Bereichs ein Decodierer (D, D) mit n Ausgängen vorgesehen ist, der durch Entschlüsselung einer das erste zu übertragende bzw. das erste nicht zu übertragende Bit charakterisierenden Adresse (ADR) am dieser Bitposition entsprechenden Ausgang ein Markierbit abgibt, daß den n Ausgängen des Decodierers (D, D) je ein erstes logisches Element zugeordnet ist, welches das entsprechende Ausgangssignal des Decodierers (D, D) und das Ausgangssignal des dem jeweils nächstniedrigen Ausgang zugeordneten ersten logischen Elements verknüpft und in Abhängigkeit vom Markierbit ein die Übertragung der Bit folge von der Bitposition an bzw. bis zur Bitposition gewährendes Ausgangssignal abgibt, und daß jeder Stufe des zweiten Registers (B) ein UND-Glied (U ... U ) vorgeschaltet ist, welches das Bit p der zugeordneten Stufe des ersten Registers (A) mit dem Ausgangssignal des entsprechenden ersten logischen Elements verknüpft und gegebenenfalls in die entsprechende Stufe des zweiten Registers (B) überführt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zur Ausblendung eines am Anfang der Bitfolge stehenden Bereichs, dadurch gekennzeichnet, daß der Decodierer (D) an dem der Bitposition entsprechenden Ausgang (z.B. 4) als Markierbit ein dem Binärwert "L" und an allen anderen Ausgängen ein dem Binärwert ~tOt, entsprechendes Signal abgibt, und daß die ersten logischen Elemente ODER-Glieder (0 ... 0 ) sind, die von dem das Markierbit abgebenden o n Ausgang an ein dem Binärwert "L" entsprechendes Ausgangssignal abgeben.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zur Ausblendung eines am Ende der Bitfolge stehenden Bereichs, dadurch gekennzeichnet daß der Decodierer (D) an dem der Bitposition entsprechenden Ausgang (z.B. 4) als Markierbit ein dem Binärwert "O" und an allen anderen Ausgängen ein dem Binärwert "L" entsprechendes Signal abgibt, und daß die ersten logischen Elemente UND-Glieder (U ... U ) sind, die bis zu dem das o n Markierbit abgebenden Ausgang ein dem Binärwert "L" entsprechendes Ausgangssignal abgeben.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausblendung eines innerhalb der Bitfolge stehenden Bereichs zwei Decodierer (D , D ) mit Je n Ausgängen vorgesehen sind, deren erster (D ) als blarkierbit ein dem Binärwert "O" und deren zweiter (D ) als'Markierbit ein dem Binärwert "L" entsprechendes Signal abgibt, wobei die jeweils anderen Ausgänge der Decodierer zu den Markierbits ~ komplementäre Binärwerte abgeben, daß den Ausgängen des ersten Decodierers (D) UND-Glieder (UO ... U7) und den 7 Ausgängen des zweiten Decodierers (D) ODER-Glieder (0 ... 07) 0 7 nachgeschaltet sind, wobei die UND-Glieder für die Übertragung des einen Teils der Bitfolge und die ODER-Glieder für die Übertragung des anderen Teils der Bitfolge jeweils ein dem Binärwert "L" entsprechendes Ausgangssignal abgeben, und daß den sich entsprechenden UND- und ODER-Gliedern je ein weiteres ODER-Glied (0 ... 0 ) zugeordnet ist, oo 77 welches deren Ausgangssignale verknüpft und ausgangsseitig mit jeweils einem Eingang der den Stufen des zweiten Registers (B) vorgeschalteten UND-Glieder verbunden ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ihre Anwendung zur Ausblendung eines am Anfang und eines am Ende einer Bitfolge stehenden Bereichs, wobei anstelle der weiteren ODER-Glieder je ein NOR-Glied (N O... N oo 77 den sich entsprechenden UND- und ODER-Gliedern der Decodierer (D, D) zugeordnet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie in integrierter Technik ausführbar ist.
DE19722233164 1972-07-06 1972-07-06 Schaltungsanordnung zur Übertragung von aufeinanderfolgenden Bitstellen zwischen zwei Registern Expired DE2233164C3 (de)

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DE2233164B2 DE2233164B2 (de) 1977-07-14
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DE2233164C3 (de) 1978-03-09
DE2233164B2 (de) 1977-07-14

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