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DE2230283A1 - Geraet zum entfernen von uretersteinen - Google Patents

Geraet zum entfernen von uretersteinen

Info

Publication number
DE2230283A1
DE2230283A1 DE19722230283 DE2230283A DE2230283A1 DE 2230283 A1 DE2230283 A1 DE 2230283A1 DE 19722230283 DE19722230283 DE 19722230283 DE 2230283 A DE2230283 A DE 2230283A DE 2230283 A1 DE2230283 A1 DE 2230283A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
pipe
stones
flexible
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722230283
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz-Ulrich Fiesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FIESSER HEINZ ULRICH
Original Assignee
FIESSER HEINZ ULRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FIESSER HEINZ ULRICH filed Critical FIESSER HEINZ ULRICH
Priority to DE19722230283 priority Critical patent/DE2230283A1/de
Publication of DE2230283A1 publication Critical patent/DE2230283A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/22Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/22Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
    • A61B2017/22082Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for after introduction of a substance

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

  • Gerät zum Entfernen von Uretersteinen Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Entfernen von Uretersteinen aus den menschlichen Harnleitern.
  • Bei derartigen Geräten muß gewährleistet sein,daß die Extraktion des Steines für den Patienten möglichst schonend ist.Der Eingriff sollte~beim ersten Versuch erfolgreich sein.
  • Es sind heute vor allem drei Methoden bekannt,die Steine zu entfernen.Entweder von außen operativ,durch chemische Lösung mittel,oder durch eine Schlinge.
  • Jeden operativen Eingriff versucht der Kliniker im allgemeinen auf Grund der bekannten Risikofaktoren zu umgehen.
  • Die Steinchgmolyse hat sich nicht durchsetzen können,da der Spülkatheter über lange Zeiträume liegen bleiben muß,was eine schwere Belastung für den Patienten bedeutet.Trotz hochdosierter Antibiotikatherapie ist eine aufsteigende Infektion nicht zu vermeiden.Aseptische Primärsteine werden infiziert, es kann zur sekundären Prostatitis und Zystopyelonephritis kommen.
  • Etwa 60% aller tief sitzenden Harnleitersteine werden mit der Schlinge extrahiert,wenn der Schlingenkatheter passieren kann.Häufig sind jedoch mehrere Versuche erforderlich.Fu#r den Patienten ist diese Methode höchst unangenehm.Durch die Blase wird ein Draht mit Schlinge eingeführt,und man versucht den Stein mit der Schlinge zu umfassen und ihn in-Richtung Blase zu ziehen.Dies gelingt häufig nicht,weil die Steine sich im Gewebe der Harnleiter festhaken.Oft muß die Schlinge einige Tage liegen bleiben.Der Stein wird jeden Tag um einige Zentimeter in Richtung Blase gezogen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,eine für Arzt und Patienten optimale Methode zur Entfernung von Harnleiter steinen darzustellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,daß das Gerät aus einem flexiblen Rohr mit elastischem Mantel besteht.
  • - Der flexible Mantel - Der flexible Mantel besitzt am Übergang zum Rohr ein oder mehrere kleine Bohrungen,aus denen die zwischen Rohr und Mantel geförderte Flüssigkeit austreten kann.Der vordere Teil des flexiblen Mantels verändert unter dem Flüssigkeitsdruck seinen Durchmesser.Die Technik und die auf den Stein wirkenden Kräfte werden im Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere darin,daß man Uretersteine schneller,für den Patienten schonender und sicherer entfernen kann.
  • Die Nachteile der oben erwähnten bisherigen Methoden vermeidet die im folgenden beschriebene und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Erfindung (Ausführungsbeispiel).
  • Zur Erläuterung sei vorausgeschickt,daß die an und für sich bekannten technischen Bauelemente wie Pumpe,Motor usw. als Sinnbilder nach DIN 2481 dargestellt sind.
  • Im wesentlichen besteht die Erfindung aus einem flexiblen Rohr (5);, das von einem elastischen Mantel (6) umgeben ist.
  • Die Beschreibung erfolgt zweckmäßig in Funktionsstellung, wie auf der Zeichnung dargestellt.Das flexible Rohr (5) mit dem umgebenden elastischen Mantel (6) wird durch die Blase in den Harnleiter eingeführt,eine an sich bekannte Prozedur.
  • Nun wird von einem Motor (8) eine Pumpe (7) in Eunktion gesetzt,die einen Flüssigkeitsstrom in den Hohlraum zwischen flexiblen Rohr (5) und Mantel (6) in den Harnleiter (1) drückt.
  • Die Flüssigkeit tritt durch die Bohrungen (3) aus dem Hohlraum zwischen Rohr (5) und Mantel (6) aus.Da die Saugseite der Pumpe (7) an das flexible Rohr (5) angeschlossen ist, wird der Flüssigkeitsstrom durch das Rohr (5) zur Pumpe (7) zurückgesaugt.Nun ist der elastische Mantel (6) so ausgeführt, daß er bei höherem Druck der Flüssigkeit im oberen Teil (4) wie ein Schwellkörper sein Volumen vergrößert und damit den Harnleiter (1) unterhalb des Uretersteins (2) erweitert.
  • Den Grad der Erweiterung des Schwellkörpers (4) kann man dadurch verändern,daß man die Fördermenge der Flüssigkeit an dem Umlaufregelventil (9) ändert;weil aber durch das Rohr (5) nur eine konstante Ölmenge abfließen kann,ändert man damit - den Flüssigkeitsdruck -den Flüssigkeitsdruck,der dann seiners#eits den Schwellkörper (4) weiter oder weniger weit im Durchmesser vergrößert.Im Manometer (io) kann man den Druck der Flüssig keit und damit analog den Durchmesser des Schwellkörpers (4) ablesen.
  • Auf den Ureterstein (2)wirken nun drei Kräfte ein 1. Die Sch#erkraft,die ihn in den vergrößerten Raum nach unten fallen läßt, 2. die über ihm stehende Urinsäule spült ihn nach unten, 3. wird er von dem Flüssigkeitsstrom in Richtung Rohr (5) ebenfalls zum Rohrende,also nach unten gesogen.
  • Zieht man nun das Rohr (5) mit Mantel (6) gemäß Erfindung langsam nach unten in Richtung Bla#e,folgt der Ureterstein (2) ebenfalls in die Blase,von wo er ohne Komplikationen auf natürlichem Wege ins Freie gelangt.
  • Wichtig ist im Zusammenhang mit der erfindung die gewählte 0 Flüssigkeit.Sie besteht aus einem auf ca 37 erwärmten Gleitöl,dem nach Bedarf Desinfizienzien,Analgetika usw.
  • zugesetzt werden.Zu dem Zweck können in den Flüssigkeits kreislauf nicht dargestellte Behälter eingeschaltet werden.

Claims (5)

  1. Schutzansprüche
    Gerät zum Entfernen von Uretersteinen dadurch gekennzeichnet, daß es esaus einem flexiblen Rohr mit elstischem Mantel besteht,dessen freies Ende nach bekannter Art in die Harnorgane eingeführt werden kann.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der flexible Mantel am Übergang zum Rohr ein oder mehrere kleine Bohrungen besitzt, aus denen die zwischen Rohr und Mantel geförderte Flüssigkeit austreten kann.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil des flexiblen Mantels unter dem Flüssigkeitsdruck als Schwellkörper seinen Durchmesser verändern kaml
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1N3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät an ein an sich bekanntes Pumpensystem so angeschlossen werden kann, daß man den gewünschten Durchmesser des Schwellkörpers an einem Neßinstrument ablesen kann.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß man der ümlaufenden Flüssigkeit Beimengungen von gleitfördernden, gefäßerweiternden, schmerzstillenden und desinfizierenden Incredenzien zusetzen kann.
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