DE2222891B2 - Herdmulde - Google Patents
HerdmuldeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/10—Tops, e.g. hot plates; Rings
- F24C15/102—Tops, e.g. hot plates; Rings electrically heated
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- Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)
Description
30
Die Erfindung betrifft eine Herdmulde, bestehend aus einem Muldenoberteil mit mindestens einer Kochplattenausnehmung,
aus einer in die Kochplattenausnehmung eingesetzten Kochplatte und aus einem an das
Muldenoberteil angeschlossenen, die Kochplatte abstützenden, in Blech ausgeführten, wannenförmigen Muldenunterteil,
wobei die Kochplatte durch eine das Muldenunterteil durchdringende Befestigungsschraube
gegen das Muldenunterteil verspannt ist.
Bei einer bekannten Herdmulde dieser Art (DT-AS 17 53 389) muß das wannenförmige Muldenunterteil aus
relativ dickem Blech gefertigt werden, um die Kochplatte bzw. die Kochplatten einschließlich eines
darauf befindlichen Kochtopfes auch hinreichend stabil abstützen zu können. Andererseits ist jedoch auch dann,
wenn das wannenförmige Muldenunterteil aus dem angesprochenen Grund aus relativ dickem Blech
gefertigt ist, die waagerechte Ausrichtung der Kochplatte bzw. der Kochplatten nicht hinreichend sichergestellt.
Es ist nämlich bei der bekannten Herdmulde, von der die Erfindung ausgeht, mittels am Rand der
Kochplattenausnehmung angeordneter Justierschrauben eine Dreipunktlagerung der Kochplatten auf dem
wannenförmigen Muldenunterteil verwirklicht. Berücksichtigt man die Verspannung der Kochplatte gegen das
Muldenuntertei! durch die zentrale Befestigungsschraube, so liegt sogar eine Vierpunktlagerung vor, die stets
problematisch ist.
Im übrigen ist ein Tischherd bekannt (DL-PS 45 827),
bestehend aus einem Muldenoberteil mit Kochplattenausnehmungen, aus in die Kochplattenausnehmungen
eingesetzten Kochplatten und aus einem die Kochplatten abstützenden, in Kunststoff ausgeführten, wannenformigen
Muldenunterteil, wobei die Kochplatten durch das Muldenunterteil durchdringende Befestigungsschrauben
eeeen das Muldenunterteil verspannt sind.
Dieser Tischherd unterscheidet sich von der eingangs beschriebenen Herdmulde, von der die Erfindung
ausgeht, dadurch, daß bei ihm das Muldenteil der tragende Teil ist. Das Muldenoberteil ist an das
Muldenunterteil angeschlossen und vom Muldenunterteil getragen. Bei der eingangs beschriebenen Herdmulde
dagegen ist das Muldenoberteil der tragende Teil. Das Muldenunterteil ist an das Muldenoberteil angeschlossen
und vom Muldenoberteil getragen. Außerdem ist bei diesem Tischherd das Muldenunterteil in
Kunststoff ausgeführt, wogegen es bei der Herdmulde, von der die Erfindung ausgeht, in Blech ausgeführt ist
Im übrigen ist bei diesem bekannten Tischherd ein als Faltwerk ansprechbares Abschirmblech vorgesehen,
das zu dem Muldenoberteil gehört, nämlich gegen das Muldenoberteil verspannl ist, folglich zur Stabilität des
Muldenunterteils nicht beiträgt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bekannte, eingangs beschriebene Herdmulde so auszugestalten
und weiterzubilden, daß einerseits das wannenförmige Muldenunterteil aus relativ dünnem
Blech gefertigt werden kann und daß andererseits gleichwohl eine stabile waagerechte Ausrichtung der
Kochplatte bzw. der Kochplatten hinreichend sichergestellt ist.
Die erfindangsgemäße Herdmulde, bei der diese
Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kochplatte und dem Muldenunterteil ein
in Blech ausgeführtes Faltwerk vorgesehen ist, das Faltwerk eine Zentraleinsenkung und eine Randeinsenkung
mit einem hochgezogenen Abschlußkragen aufweist sowie das Faltwerk mit seiner Zentraleinsenkung
und mit seiner Randeinsenkung auf den Boden des Muldenunterteils aufgesetzt und durch die Befestigungsschraube
über die Kochplatte gegen das Muldenunterteil verspannt ist.
Der durch die Erfindung erreichte Vorteil ist zusammengefaßt darin zu sehen, daß bei der Herdmulde
das wannenförmige Muldenunterteil in relativ dünnem Blech ausgeführt werden kann und gleichwohl eine
stabile waagerechte Ausrichtung der Kochplatte bzw. der Kochplatten hinreichend sichergestellt ist. Der
Materialaufwand für das wannenförmige Muldenunterteil und das Faltwerk zusammen ist geringer als der
Materialaufwand für das wannenförmige Muldenunterteil bei der Herdmulde, von der die Erfindung ausgeht,
wenn eine in erster Näherung vergleichbare Stabilität angestrebt wird. Darüber hinaus ist mit noch größerer
Sicherheit die exakte waagerechte Ausrichtung der Kochplatte bzw. der Kochplatten gewährleistet, wobei
auch wärmebedingte Lageänderungen der Kochplatte bzw. der Kochplatten praktisch nicht mehr auftreten
können.
Bei einer erfindungsgemäßen Herdmulde mit mehreren Kochplattenausnehmungen und mehreren in die
Kochplattenausnehmungen eingesetzten Kochplatten empfiehlt es sich, das Faltwerk über die Kochplattenausnehmungen
einheitlich durchzuführen und mit dem Muldenunterteil zu verschweißen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert;
es zeigt, in schematischer Darstellung,
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Herdmulde mit zwei Kochplatten und
F i g. 2 in gegenüber der F i g. 1 verkleinertem Maßstab, eine Oberansicht der Herdmulde nach F i g. 1.
Die in den Figuren dargestellte Herdmulde besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Muldenober-
teil 1 mit zwei Kochplattenausnehmungen 2, aus zwei in die Kochplattenausnehmungen 2 eingesetzten Kochplatten
3 und aus einem an das Muldenoberteil 1 angeschlossenen, die Kochplatten 3 abstützenden, in
Blech ausgeführten, wannenförmigen Muldenunterteil 4. Dabei sind die Kochplatten 3 durch das Muldenunterteil
4 durchdringende Befestigungsschrauben 6 gegen das Muldenunterteil 4 verspannt
Wie die F i g. 1 zeigt, ist zwischen den Kochplatten 3
und dem Muldenunterteil 4 ein in Blech ausgeführtes Faltwerk 5 vorgesehen. Das Faltwerk 5 weist Zentraleinsenkungen
12 und eine Randeinsenkung 14 mit einem hochgezogenen Abschlußkragen 15 auf. Einerseits ist
das Faltwerk 5 mit seinen Zentraleinsenkungen 12 und mit seiner Randeinsenkung 14 auf den Boden des
Muldenunterteils 4 aufgesetzt, andererseits durch die Befestigungsschrauben 6 über die Kochplatten 3 gegen
das Muldenunterteil 4 verspannt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel einer Herdmulde
mit mehreren Kochplattenausnehmungen 2 ist das Faltwerk 5 über die Kochplattenausnehmungen 2
einheitlich durchgeführt und mit dem Muldenunterteil 4 verschweißt. Im übrigen weisen das Muldenunterteil 4
einen hochgezogenen Rand 7 und das Muldenoberteil 1 einen abgekanteten Flansch 8 auf. Das Muldenunterteil
4 ist mit dem hochgezogenen Rand 7 an den Flansch 8 des Muldenoberteils 1 angeschlossen. Außerdem kann
der Fig. 1 entnommen werden, daß das Muldenunterteil
4 eine Montageöffnung 9 aufweist, die durch einen Deckel 10 verschlossen ist.
Schließlich zeigt die F i g. 1 noch, daß das Faltwerk 5 zwischen den Zentraleinsenkungen 12 und der Randein-
iS Senkung 14 Kuppenteile 13 aufweist, und daß die
Kochplatten 3 Ränder 16 aufweisen, die die Ränder 17 der Kochplattenausnehmungen 2 übergreifen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Herdmulde, bestehend aus einem Muldenoberteil mit mindestens einer Kochplattenausnehmung, s
aus einer in die Kochplattenausnehmung eingesetzten Kochplatte und aus einem an das Muldenoberteil
angeschlossenen, die Kochplatte abstützenden, in Blech ausgeführten, wannenförmigen Muldenunterteil,
wobei die Kochplatte durch eine das Muldenunterteil durchdringende Befestigungsschraube gegen
das Muldenunterteil verspannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kochplatte
(3) und dem Muldenunterteil (4) ein :n Blech ausgeführtes Faltwerk (5) vorgesehen ist, das
Faltwerk (5) eine Zentraleinsenkung (12) und eine Randeinsenkung (14) mit einem hochgezogenen
Abschlußkragen (15) aufweist sowie das Faltwerk (5) mit seiner Zentraleinsenkung (12) und mit seiner
Randeinsenkung (14) auf den Boden des Muldenunterteils (4) aufgesetzt und durch die Befestigungsschraube
(6) über die Kochplatte (3) gegen das Muldenunterteil (4) verspannt ist.
2. Herdmulde nach Anspruch 1 in der Ausführungsform mit mehreren Kochplattenausnehmungen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Faltwerk (5) über die Kochplattenausnehmungen (2) einheitlich
durchgeführt und mit dem Muldenunterteil (4) verschweißt ist.
Priority Applications (6)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19722222891 DE2222891C3 (de) | 1972-05-10 | Herdmulde | |
AT318373A AT322684B (de) | 1972-05-10 | 1973-04-11 | Herdmulde |
GB1862573A GB1433001A (en) | 1972-05-10 | 1973-04-18 | Cooker hob |
ES414421A ES414421A1 (es) | 1972-05-10 | 1973-05-04 | Solera de horno en forma de artesa. |
IT2381873A IT987175B (it) | 1972-05-10 | 1973-05-08 | Coppa per forno da cucina |
FR7316693A FR2183995B1 (de) | 1972-05-10 | 1973-05-09 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19722222891 DE2222891C3 (de) | 1972-05-10 | Herdmulde |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2222891A1 DE2222891A1 (de) | 1973-11-22 |
DE2222891B2 true DE2222891B2 (de) | 1977-04-28 |
DE2222891C3 DE2222891C3 (de) | 1977-12-08 |
Family
ID=
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
AT322684B (de) | 1975-06-10 |
DE2222891A1 (de) | 1973-11-22 |
ES414421A1 (es) | 1976-02-01 |
IT987175B (it) | 1975-02-20 |
FR2183995A1 (de) | 1973-12-21 |
FR2183995B1 (de) | 1976-11-12 |
GB1433001A (en) | 1976-04-22 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |