DE2204690C3 - Trockenzellenbatterie, welche in einem Gehäuse mehrere Seite an Seite aufgereihte Trockenelemente aufweist - Google Patents
Trockenzellenbatterie, welche in einem Gehäuse mehrere Seite an Seite aufgereihte Trockenelemente aufweistInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Trockenzellenbatterie, welche in einem Gehäuse mehrere Seite an Seite aufgereihte
Trockenelemente, Verbindungsleitungen zwischen Polen entgegengesetzter Polarität benachbarter
Trockenelemente, sowie ein nach außen geführtes Anschlußleitungspaar zur Stromentnahme aus den in Reihe
geschalteten Trockenelementen aufweist.
Elektrisch betriebene Geräte, wie etwa Bandgeräte und Rundfunkgeräte, erfordern für gewöhnlich eine
Speisespannung von ö oder 7 Volt. Benutzt man Trokkenelemente zur Stromversorgung, so müssen mehrere
solcher Elemente vorgesehen sein, um eine solche f>°
Spannung zu erzeugen. Werden diese Trockenelemente einzeln montiert, so ist dies unpraktisch, da das Auswechseln
in diesem Fall umständlich ist. Die Schwierigkeit wird dadurch umgangen, daß man eine sogenannte
Trockenzellen-Batterie entwickelt hat, bei der mehrere Trockenelemente entweder in der Längsrichtung hintereinander
oder Seite an Seite in paralleler Ausrichtung angeordnet und elektrisch in Reihe geschaltet sind
und in dieser Form eine Einheit darstellen.
Es ergibt sich kein besonderes Problem, wenn mar mehrere Trockenelemente in der Längsrichtung anordnet,
da die Trockenzeiten in diesem Fall natürlich hintereinander geschaltet werden. Werden jedoch mehrere
Trockenelemente parallel zueinander Seite an Seite angeordnet, so müssen sie durch Leitungsteile miteinander
verbunden werden, und die Fertigungs- odei
Montageleistung sowie das Leitungsverhalten in dei Trockenzellen-Sammeleinheit hängen davon ab, in welcher
Weise die Leitungsteile jeweils an die Elemente angeschlossen werden. Von besonderer Bedeutung isi
dies im Hinblick auf die Tatsache, daß es bei vieler, elektrisch betriebenen Geräten, beispielsweise bei
Bandgeräten, erforderlich ist, mit einer Trockenzellen-Batterie zu arbeiten, deren Trockenelemente Seite ar
Seite angeordnet sind.
Bei den herkömmlichen Trockenbatterien dieser An sind die positiven und negativen Pole der einzelnen
Trockenelemente, die Seite an Seite angeordnet sind sowie ferner auch die endseitigen Pole der Trockenbatterie
und die Entnahmeanschlüsse durch Leitungsteile miteinander verbunden, die an den Verbindungsstellen
angelötet sind. Die Nachteile solcher Trockenzeiten Batterien liegen in der durch die Lot vorgänge bedingten
Kompliziertheit der Montagearbeiten, in der dementsprechend geringen Ausstoßleistung und in dem hohen
Fertigungsaufwand.
Die Erfindung hat demgemäß zur Aufgabe, eine Trockenzellen-Batterie zu schaffen, deren Trockenzellen
mühelos miteinander zu verbinden sind, um so die Montage zu erleichtern und die Arbeitsproduktivität zu
erhöhen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe ausgehend vor einer Trockenzellen-Batterie der eingangs genannter
Art dadurch, daß erfindungsgemäß die Trockenelemen
te in einem isolierenden Befestigungsrahmen angeordnet sind, welcher zwei gegen die die Pole tragenden
Stirnseiten der Trockenelemente anliegende Befestigungoplättchen
sowie eine einstückig mit diesen ausgebildete und sie verbindende Verbindungsplatte aufweist,
wobei die Trockenelemente durch die an ihrer Stirnseiten anliegenden Befestigungsplättchen des Befestigungsrahmens
zusammengehalten sind und der Befestigungsrahmen eine zur Halterung der Trockenelemente
ausreichende mechanische Festigkeit besitzt und daß die Verbindungs- und Anschlußleitungen mehrere
mit den Polen der Trockenelemente in Berührung ste hende, mit den Befestigungsplättchen verbundene Kontaktteile
aufweisen und daß Anpreßmittel vorgeseher sind, welche die Befestigungsplättchen des Rahmens
nach innen gegen die Stirnseitenflächen der Trockenelemente vorspannen, um die Kontaktteile in Kontakt
mit den Polen der Trockenelemente zu halten.
Eine solche Trockenzeiten-Batterie bietet ferner den
Vorteil, daß sich die Anschlüsse an den Trockenzeiten nicht lösen, wenn die Einheit Erschütterungen ausgesetzt
wird, so daß also die leitende Verbindung sichergestellt ist.
An Hand der Figuren wird nun ein Ausführungsbei spiel der Erfindung beschrieben.
F i g. 1 zeigt eine schematisierte Seitenansicht einei
Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 2 zeigt eine Vorderansicht der Befestigungsplättchen für die Leitungsteile;
F i g. 3 eine schematisierte Darstellung der wechselseitigen Anordnung der Befestigungsplättchen für die
Leitungsteile und der Trockenelemente;
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht der Trockenzeleneinheit
im Augenblick des Einschiebens der Trokcenzellen in Verbindung mit den Befestigungsplättchen
Qr die Leitungsteile in den Mantel der Einheit;
F i g. 5 eine schematisierte perspektivische Äußenansieht
der erfindungsgemäßen Trockenzellen-Sammeleinheit nach erfolgter Fertigstellung.
In der nachfolgenden Beschreibung und Erläuterung von Ausführungsformen der Erfindung beziehen sich
die Begriffe »oben« und »unten« oder »obere« und »untere« auf die Anordnung der betreffenden Teile der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Darstellung der beigegebenen Zeichnungen: Der Richtungssinn kann im
praktischen Gebrauch jedoch ein anderer sein, was jeweils von den Einsatzbedingungen der Vorrichtung in
Verbindung mit einem externen Verbraucher abhängt.
Es sol! nun die Ausführungsform der F i g. 1 bis 5 näher erläutert werden. In den Zeichnungen sind mit den
Bezugszahlen 1, 2 und 3 Trockenelemente bezeichnet, bei denen es sich jeweils um ein übliches zyltnderförmiges
Braunsteinelement ohne Umhüllung handelt Mit anderen Worten, ein positives Gemisch mit Mangandioxid
als aktivem Material ist unter Zwischenschaltung eines Separators, eines Bodenisolators und einer
Schicht einer Elektrolytpaste in den negativen Zinkbeeher eingefüllt, wobei mitten in das positive Gemisch
ein Kohlekollektorstab eingeführt ist. In die öffnung an
der Oberseite des Zinkbechers ist eine Verschlußplatte eingepaßt, die ihrerseits zur Abdichtung der öffnung
mit einer Dichtmasse, wie beispielsweise Pech, übczogen
ist. Das obere Ende des Kollektorstabes, das sich durch die abgedichtete öffnung nach außen erstreckt
ist mit einer positiven Kappe versehen, während die Umfangsfläche des Zinkbechers vom oberen bis zum
unteren Ende in Röhrchenform mit einem wärmekontraktilen Harz überzogen ist. Die positive Kappe dient
als positiver Pol und der Boden des Zinkbechers als negativer Pol 5. Von den in seitlicher Ncbeneinanderstellung
angeordneten drei Trockenelementen 1, 2 und 3 weisen die positiven Pole 4 der Elemente 2 und 3
nach oben, während das Trockenelement 1 so angeordnet ist, daß sein positiver Pol 4 nach unten weist. Mit
der Bezugszahl 6 ist ein aus Isoliermaterial bestehender Befestigungsrahmen für die Leitungsteile bezeichnet,
der zum Einfügen und zur Halterung der Trockenelemente dient, wobei es sich bei diesem Rahmen beispielsweise
um ein Teil aus Polyvinylchorid mit einer Stärke von 0,3 mm handeln kann. Der Befestigungsrahmen
6 weis? ein oberes Belestigungsplättchen 7 für Leitungsteile
auf, das in Anlage gegen die oberen Seiten der Trockenelemente gebracht wird, ein unteres Befestigungsplättchen
8 für Leiilungsteile, das gegen die unteren Flächen der Elemente anliegen kann, und eine
Verbindungsplatte 9, welche die Befestigungsplättchen 7 und 8 miteinander verbindet, wobei die Befestigungsplättchen
entlang den gestrichelten Linien 10 abgekantet werden können. Es kommt wesentlich darauf an,
daß der Befestigungsrahmen 6 für die Leitungsteile die Eigenschaft der elektrischen Isolierfähigkeit besitzt,
und er besteht daher vorzugsweise aus einem elektrisch (>o
isolierenden Papier, das mit Wachs oder Pech wasserdicht gemacht ist, oder aus einem Kunstharz, wie beispielsweise
Polyvinylchlorid, Polyäthylen und Polypropylen. Zur Herstellung des Befestigungsrahmens β für
die Leitunj'sstelle empfiehlt sich die Methode des Aus-Stanzens. In Erstreckung entlang der durch die gestrichelten
Linien 10 bezeichneten Stellen sind mehrere Löcher 11 vorgesehen, diie das Abkanten der Befestigungsplättchen
7 und 8 für die Leitungsteile erleichtem sollen. Mit den Bezugszahlen 12 und 13 sind Leiterstreifen
aus 0,12 mm starkem Blech bezeichnet die dazu dienen, die entgegengesetzten Pole der Trockenzellen
1, 2 und 3 hintereinanderzuschalten, während die Bezugszahlen 14 und 15 Entnahmeleiterstreifen bezeichnen,
die mit den entgegengesetzten Polen 4 und 5 der beiden endseitigen Trockenelememe der Trockenzellen-Reihenschaltung
verbunden sind. Die Entnahmeleiterstreifen t4 und 15 bestehen aus 03 mm starkem
Messingblech, dessen Stärke und Festigkeit hinreicht um die Herstellung einer Verbindung mit externen Geräten
zu gestatten. Der Leiterstreifen 12 dient zur Verbindung zwischen den entgegengesetzten Polen 4 und 5
der Trockenelemente 2 und 3; während der Leiterstreifen 13 die Verbindung zwischen den entgegengesetzten
Polen 4 und 5 der Trockenelememe 1 und 2 vermittelt. Der Leiterstreifen 14 ist an den positiven Pol 4 des
Trockenelements 3 gelegt der Leiterstreifen 15 hingegen an den negativen Pol 5 des Trockenelements f. An
denjenigen Stellen, an denen die Leiterstreifen 12, 13,
14 und 15 mit den Polen 4 oder 5 der Elemente in Berührung kommen sollen, sind die Leiterstreifen durch
Niete 16,17,18,19,20 und 21 fest mit dem betreffenden
der Befestigurigsplättchen 7 und 8 für Leitungsteile verbunden,
und zwar so, daß die Niete gegen die Pole der Trockenelemente anliegen können. Die Bezugszahl 22
bezeichnet eine Lage von isolierendem Pufferpapier, die unterhalb des unteren Befestigungsplättchens 8 für
Leitungsteile vorgesehen ist und L ei der es sich um eine 1,5 mm starke und mit Polyäthylen beschichtete Pappschicht
handelt. Mit der Bezugszahl 23 ist ein unterer Isolierverschluß bezeichnet, der unterhalb des Pufferpapiers
22 vorgesehen ist und aus einer Schicht von hartem Polyvinylchlorid mit einer Stärke von 1.5 mm
besteht. Die Bezugszahl 24 bezeichnet einen oberhalb des oberen Befestigungsplättchens 7 für Leitungsteile
vorgesehenen oberen Isolierverschluß, der ähnlich wie der untere Isolierverschluß 23 aus einer 1,5 mm starken
Schicht von hartem Polyvinylchlorid besteht. Die Entnahmeleiterstreifen 14 und 15 sind durch öffnungen 25
und 26 an den Enden des Befestigungsplättchens 7 für Leitungsteile und durch Durchführungsöffnungen 27
und 28 an den beiden Enden des oberen Verschlusses 24 nach außen geführt. Diejenigen Teile der Entnahmeleiterstreifen
14 und 15, die sich nach außen erstrecken, sind nach innen umgebogen und stellen in dieser Form
den positiven bzw. den negativen Anschluß für die Verbindung mit einem externen Gerät dar. Die Bezugszahl
29 bezeichnet einen zylinderartigen Metallmantel aus Eisenblech od. dgl., der die Trockenelemente sowie den
Befestigungsrahmen 6 für die Leitungsteile enthält. Die Enden 30 und 31 des Metallmantels 29 sind zum Festklemmen
der Verschlüsse 23 und 24 nach innen umgebördelt wordurch die Trockenelemente innerhalb des
Mantels in ihrer Stellung festgelegt sind. Durch die beim Umbördeln der Ränder 30 und 31 des Metallmantels
29 angelegte Kraft werden die Niete 16, 17. 18, 19 20 und 21 fest gegen die Pole 4 und 5 der Trockenelemente
gepreßt. Die Bezugsrahl 32 bezeichnet ein ober halb des oberen Verschlusses 24 angeordnetes flache!
Isolierteil in Form einer Polyäthylenfolie mit einei
Stärke von 0,2 mm. Dieses Isolierteil 32 ist endseitig mi Schlitzen 33 und 34 versehen, durch welche die Entnah
meleiterstreifen 14 und 15 nach außen hindurehgeführ werden können, und weist außerdem nahe seiner Mitu
einen Einsteckschlitz 35 auf, durch den hindurch da F.nde des Leiterstreifens 15 auf der negativen An
Schlußseite nach unten geführt werden kann. Das außenseitige Ende des Leiterstreifens 14, der als positiver
Anschluß dient, erstreckt sich durch den Schlitz 33 des Isolierteils 32 nach außen. Der Leiterstreifen 15 auf
der negativen Seite ist länger als der Leiterstreifen 14 auf der positiven Seite, so daß sich das außenseitige
Ende des Leiterstreifens 15, der als negativer Anschluß dient, durch den Durchführungsschlitz 34 des Isolierteils
32 nach außen erstreckt, während das äußerste Endteil dieses Leiterstreifens durch den Einsteckschlitz
35 unter das Isolierteil 32 zurückgeführt ist.
Zum Zusammenbauen der Trockenzellen-Sammeleinheit mit der oben beschriebenen Struktur werden
die Trockenelemente 2 und 3, deren positive Pole 4 hierbei nach oben weisen, in seitlicher Nebeneinanderstellung
mit dem Trockenelement 1 in Flucht gebracht, dessen positiver Pol 4 nach unten zeigt. Die Trockenelemente
1,2 und 3 werden dann in dem in F i g. 3 dargestellten Befestigungsrahmen 6 angeordnet, an dem
die Leiterstreifen 12, 13, 14 und 15 befestigt sind, worauf die Niete jeweils mit den entsprechenden Trockenzellenpolen
m Kontakt gebracht werden. Danach wird das untere Randteil 31 des Metallmantels 29 nach innen
umgebördelt und seine untere öffnung wird mit dem Verschlußplättchen 23 und dem Pufferpapier 22 verschlossen.
Die Trockenzellen 1, 2 und 3 werden zusammen mit dem Befestigungsrahmen 6 in der in F i g. 4
veranschaulichten Weise in den Metallmantel 29 eingeschoben. Die Entnahmeleiterstreifen 14 und 15 werden
durch die Durchführungsschlitze 27 und 28 des oberen Verschlusses 24 durch diesen hindurch nach außen geführt,
wodurch die obere öffnung des Metallmantels 29 verschlossen wird. Hierauf wird das obere Randteil 30
des Metallmantels 29 nach innen umgebördelt, wobei die Verschlußplättchen 23 und 24 zur Festlegung der
Trockenelemente nach innen angedrückt werden. Die Entnahmeleiterstreifen 14 und 15 werden nach innen
gebogen, während das Isolierteil 32 an dem Leiterstreifen 15 befestigt wird.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, entfällt bei dieser Ausführungsform die Notwendigkeit eines
Lötvorgangs zum Verbinden der Leiterstreifen und der Trockenzellenanschlüsse miteinander. Stattdessen
macht man sich die beim Umbördeln des oberen und des unteren Randes des Metallmantels 29 angelegte
Kraft zunutze, um die Leiterstreifen und die Trockenzellenpole miteinander zu verbinden, indem hierbei die
Niete der Leiterstreifen gegen die Trockenzellenpole gedrückt werden, wodurch die Arbeitsvorgänge beim
Zusammenbauen der Trockenzellen-Sammeleinheiten wesentlich erleichtert und vereinfacht werden.
Da die Niete mit einem Teil fest an den Trockenzcllenpolen angreifen, nachdem sie an diese angedrückt
worden sind, steht auch nicht zu befürchten, daß sich
die Verbindungen infolge von Erschütterungen oder sonstigen äußeren Einflüssen lösen könnten, so daß
also die Anschlußsicherheit gewährleistet ist Der einheitliche Aufbau des Befestigungsrahmens 6. an dem
die Leiterstreifen festgelegt sind, erleichten darüber
hinaus die Montagearbeiter Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, daß die Leiterstreifen
infolge der Befestigung an dem Befestigungsrahmen mit Nieten in bezug auf den Befestigungsrahmen 6 in
einer stabilen Anordnung festgelegt sind An den Leiterstreifen brauchen daher zum besseren Kontakt
mit den Trockenzellenpolen keine Vorsprünge vorgesehen zu werden, da die Niete selbst ohne weiteres mit
den Trockenzeilenpolen in Kontakt gebracht werden können. Der aus Isoliermaterial bestehende Befestigungsrahmen
6 bietet die Gewähr für eine bessere Isolierung der Trockenzellen 1, 2 und 3 gegen den Metallmantel
29. Da das obere und das untere Befestigungsplättchen 7 und 8 in der Weise durch das Verbindungsteil
9 miteinander verbunden sind, daß die Befestigungsplättchen urngebogen werden können, können
sich die Befestigungsplättchen 7 und 8 aus ihrer wechselseitigen
Lage nicht verschieben oder verdrehen, wo-
durch die Handhabung der Trockenzellen-Sammeleinheit bei der Montage erleichtert wird. Das Verbindungsteil
9 wirkt /.wischen dem Metallgehäuse 29 und dem Leiterstreif en 12 als Isolator, so daß besondere
Maßnahmen zum Abisolieren des Leiterstreifens 12 nicht erforderlich sind. Die außenseitigen Enden der
Entnahmeleiterstreifen 14 und 15 dienen gleichzeitig auch als Anschlüsse für die äußere Verbindung, und zur
Aufschaltung eines externen Verbrauchers ist daher kein gesondert vorzusehender Anschluß nötig, was sich
ebenfalls in einer Senkung des Fertigungsaufwandes auswirkt. Noch ein weiterer, durch die Erfindung vermittelter
Vorteil besteht darin, daß die beim Umbördeln des oberen und des unteren Randes des Metallmantels
29 angelegte Kraft ein festes Andrücken des
aus Kunstharz bestehenden Verschlusses in der Öffnung des Zinkbechers bewirkt, was dazu beiträgt,
einem eventuellen Aussickern der in den Trockenzellen enthaltenen Lösung vorzubeugen.
Es wurden Tests durchgeführt, um die Beständigkeit der Tröckenzellen-Sammeleinheit gegen Vibrationen
und Erschütterungen sowie deren Lecksicherheit zu prüfen, und die Ergebnisse dieser Prüfungen sind nachstehend
zusammengefaßt.
1. Rütteltest
Die erfindungsgemäße Trockenzellen-Sammeleinheit wurde jeweils für die Zeitdauer von 90 Minuten längsgerichteten,
seitlichen und vertikalen Vibrationen mit einer Schwingungsweite von 2 mm und einer Frequenz
von 1000 bis 3000 Schwingungen pro Minute unterworfen. Hierauf wurden an jedem der Leiterstreifen die
Kontakte zu den betreffenden Polen der Trockenelemente überprüft. Es konnte festgestellt werden, daß
zwischen allen Polen und den dazugehörigen Leiterstreifen ein guter Kontakt bestand.
2. Fallprüfung
Die in einem Pappkarton verpackte erfindungsgemäße Tröckenzellen-Sammeleinheit wurde dreimal aus
einer Höhe von 14 m fallen gelassen, und zwar je einmal
mit der einen Seite, der einen Vorderfläche und der einen Ecke nach unten. Ähnliche Prüfungen wurden bei
einer Fallhöhe von 04 m auch mit einer unverpackten Tröckenzellen-Sammeleinheit vorgenommen. In beiden
Fällen waren an den Trockenelementen in den Einheiten nach Durchführung der Prüfungen keine Veränderungen
festzustellen.
3. Leckbeständigkeitsprüfung
Die erfindungsgemäße Trockenzellen-Sammeleinheil wurde unter Anschaltung einer Last von 225 Ohm (75
Ohm pro Zelle) bei einer Temperatur von 35° C und bei einer relativen Feuchtigkeit von 90 Prozent entlader
und nach zwei Monaten auf Aussickern der Lösung geprüft. Ein Aussickern wurde nicht festgestellt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Trockenzellenbatterie, welche in einem Gehäuse mehrere Seite an Seite aufgereihte Trockenelemente,
Verbindungsleitungen zwischen Polen entgegengesetzter Polarität benachbarter Trockenelemente,
sowie ein nach außen geführtes Anschlußleitungspaar zur Stromentnahme aus den in Reihe geschalteten
Trockenelementen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenelemente (1, 2, 3) in einem isolierenden Befestigungsrahmen (6)
angeordnet sind, welcher zwei gegen die die Pole tragenden Stirnseiten der Trockenelemente anliegende
Befestigungsplättchen (7, 8) sowie eine einstückig mit diesen ausgebildete und sie verbindende
Vorbindungsplatte (9) aufweist, wobei die Trockenelemente durch die an ihren Stirnseiten anliegenden
Befestigungsplättchen (7, 8) des Befestigungsrahmens zusammengehalten sind und der Bel'estigungsrahmen
eine zur Halterung der Trockenelemente ausreichende mechanische Festigkeit besitzt und
daß die Verbindungs- und Anschlußleitungen (12 bis 15) mehrere mit den Polen der Trockenelemente in
Berührung stehende, mit den Befestigungsplättchen (7,8) verbundene Kontaktteile (16 bis 21) aufweisen
und daß Anpreßmittel (30,31) vorgesehen sind, welche die Befestigungsplättchen (7, 8) des Rahmens
nach innen gegen dieStirnseitenflächen der Trockenelemente vorspannen, um die Kontaktteile (16 bis
21) in Kontakt mit den Polen (4, 5) der Trockenelemente zu halten.
2. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (29) aus einem Metallzylinder
besteht, dessen oberes und unteres Randteil (30, 31) über die beiden Befestigungsplättchen (7, 8)
umgebördelt sind.
3. Trockenzellenbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs- und
Anschlußleitungen (12 bis 15) aus schmalen Metallstreifen bestehen, die durch Niete (16 bis 21) an den
Befestigungsplättchen (7, 8) befestigt sind und wobei jeder der Niete (16 bis 21) gegen einen Pol (4, 5)
eines Trockenelementes (1, 2,3) drückbar ist.
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