DE2201549A1 - Cyanoacrylat-klebstoffmassen mit verbesserter waermebestaendigkeit - Google Patents
Cyanoacrylat-klebstoffmassen mit verbesserter waermebestaendigkeitInfo
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- C08F22/30—Nitriles
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C09J—ADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
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Description
j "Cyanoacrylat-Klebstoffmassen mit verbesserter Wärmebeständigkeit
"
Cyanoacrylat-Klebstoffmassen, die Maleinsäureanhydrid enthalten, liefern rasche Verklebungen mit erhöhter Wärmebeständigkeit.
Die Erfindung betrifft polymerisierbar Cyanoacrylat-Klebstoffe,
Zusammensetzungen, die als hauptsächlichen aktiven Bestandteil wenigstens einen monomeren Ester der 2-Cyanoacrylsäure enthalten.
Diese Zusammensetzungen sind stabilisiert, um vorzeitige oder falsche Polymerisation vor dem Zeitpunkt des beabsichtigten
Gebrauchs zu verhüten.
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JCC
! Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen sind extrem empfindlich,
! bei ihrer Formulierung muß man sehr vorsichtig sein. Im allge-
J meinen geht man davon aus, daß. die Härtung (Polymerisation)
durch einen anionischen Mechanismus eingeleitet wird, wobei
j Wasser eine genügend starke Base ist, um die Härtung unter den
meisten Umständen einzuleiten. Diese Klebstoffe bleiben lagerungsstabile Handelsartikel solange sie in geeigneter Weise
verpackt sind, wenn sie jedoch auf ein zu verklebendes Substrat gebracht werden und der Einwirkung von atmosphärischer
Feuchtigkeit und Oberflächenfeuchtigkeit ausgesetzt werden, so findet im allgemeinen in relativ kurzer Zeit, im allgemeinen
in weniger als 1 Minute und auf vielen Oberflächen innerhalb wenigen Sekunden Härtung statt. Typische Beispiele
für Patente, die Cyanoacrylat-Klebstoffe betreffen, sind die US-Patentschriften 2 784 215 und 2 791J 788 und die britische
Patentschrift 1 196 O69.
Diese außergewöhnliche Hartungsgeschwindigkeit bietet zahlreiche
Vorteile, insbesondere für diejenigen, die Klebebindungen bei der Anwendung für die Fließbandproduktion benutzen. Ein
Hauptnachteil jedoch, der bisher die Anwendbarkeitsgebiete der Cyanoacrylat-Klebstoffe eingeschränkt hat, war die relativ geringe
Wärmebeständigkeit der gehärteten Verklebungen. Verklebte Gefüge werden häufig ununterbrochen Betriebstemperaturen ausgesetzt,
die beträchtlich über normaler Raumtemperatur liegen, und das Klebegefüge muß eine beträchtliche Zeit lang bei diesen
erhöhten Temperaturen vernünftige Festigkeit behalten, damit es seine Brauchbarkeit behält.
Zusätzlich zu der Bewahrung der Festigkeit durch den Klebstoff bei erhöhten Temperaturen (d.i. die Wärmefestigkeit) dürfen
die Klebeverbindungen durch andauernde oder wiederholte Einwirkung von erhöhten Temperaturen nicht unangemessen beeinträchtigt
werden (Beständigkeit gegenüber Wärmeabbau). Eisher war es nicht möglich gewesen, eine Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzung
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J0C 20/187«-*
herzustellen, die beim Härten wesentliche Vernetzung lieferte, selbst wenn angeblich bifunktionelle Cyanoacrylatmonomere
(wie Allyl-2-cyanoacrylat) verwendet wurden. Wegen der extremen
Reaktionsfähigkeit der Cyanoacrylatmonomeren gab es ausserdem beträchtliche Einschränkungen bei der Zugabe anderer Bestandteile,
wie Vernetzungsmittel oder Co-Monomere, für die Verbesserung der oben beschriebenen thermischen Eigenschaften.
Eine Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzung, die verbesserte
thermische Eigenschaften, wie. die oben Beschriebenen, besäße, würde einen großen Vorteil in der Klebstofftechnologie darstellen
und neue extrem brauchbare Klebstoffzusammensetzungen bieten. i
Die Erfindung betrifft Klebstoffzusammensetzungen, die einen
oder mehrere monomere Ester der 2-Cyanoacrylsäure und wenigstens etwa 0,1 K eines Maleinsäureanhydrides, bezogen auf das
Gewicht der Klebstoffzusammensetzung, enthalten. Diese Zusammensetzungen enthalten ausserdem einen Inhibitor für anionische
Polymerisationen, der gewählte spezielle Inhibitor ist jedoch für die Zwecke der vorliegenden Erfindung nicht entscheidend.
Der Maleinsäureanhydrid-Zusatz verursacht keine unangemessenen Stabilitätsprobleme in der Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzung
und kann daher zur Zeit der Fabrikation zugesetzt werden. Zur Erfindung gehören aber auch Klebstoffzusammensetzungen, die
in situ hergestellt werden, durch Zugabe des Maleinsäureanhydrids zum Zeitpunkt des Gebrauches oder* lieber durch Vorbehandlung
der zu verklebenden Oberfläche oder Oberflächen mit Maleinsäureanhydrid als "Oberflächengrundierung", als durch direkte Zugabe
des Maleinsäureanhydrides zum Rest der Klebstoffbestandteile.
Ausserdem betrifft die Erfindung verklebte Gefüge mit verbesserter
Wärmebeständigkeit, die ein Gefüge aus wenigstens zwei Teilen oder Substraten einschließen, viobei diese Teile oder Sub-
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JCC 20/1871I-F If
strate durch einen dünnen Film des oben beschriebenen gehärte-
ten Cyanoacrylat-Klebstoffes verklebt sind.
Die Erfindung betrifft auch die Verbesserung herkömmlicher Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen durch die Zugabe von
wenigstens etwa 0,1 Gew.-$ Maleinsäure, sowie verbesserte
Klebeverfahren, welche den Gebrauch der oben beschriebenen verbesserten Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen einschließen.
Obwohl die speziellen Mechanismen und Gründe für die Verbesserungen
im einzelnen nicht bekannt sind, fand man, daß erfindungsgemäß hergestellte Klebstoffe und Klebebindungen eine
wesentlich größere Wärmebeständigkeit besitzen als es bisher erreicht wurde.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung lassen sich mit im wesentlichen all pn Klebstoffzusammensetzungen auf der Basis
von monomeren Estern der 2-Cyanoacrylsäure erzielen, üblicherweise
besitzen die Ester die Formel:
CN
CH2 = C - COOR
CH2 = C - COOR
worin R einen C1^g Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkenyl-,
Phenyl- oder heterocyclischen (wie Furfuryl) Rest bedeutet. Natürlich kann die obige R-Gruppe irgendwelche Bindungen
oder Substituenten enthalten, die das Monomere bei seiner angestrebten
Funktion in den Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen nicht beeinträchtigen, stark-basische Substituenten
können die Stabilität der Klebstoffzusammensetzung beeinträchtigen.— , Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung sind die
bevorzugten Monomeren solche, in denen R einen C1 bis Ch-Alkyl-
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* - 5 22015/.9
'; oder Alkenylrest bedeutet, da mit diesen Estern die optimalen
Steigerungen der Wärmebeständigkeit erzielt wurden.
Die obigen monomeren Ester der 2-Cyanoacrylsäure können nach
bekannten Methoden hergestellt werden, wie z.B. in den US-Patentschriften 2 467 927 und 3 2-51I 111 beschrieben. Die Ester
können allein oder in Kombination zur Herstellung des Cyanoacrylat-Klebstoffes
verwendet werden.
i
i
! Wie oben angedeutet werden die Verbesserungen der thermischen
j Eigenschaften dadurch erzielt, daß man ein Maleinsäureanhydrid in den Cyanoacrylat-Klebstoff einarbeitet (entweder als direkten
Zusatz oder als getrennt auf die Oberfläche zum Zeitpunkt der Verklebung aufgebrachter Zusatz). So wie der Begriff "ein
Maleinsäureanhydrid" hler verwendet wird, uiafaßt er nicht nur
die spezielle Verbindung der Formel:
H H
l l
C = C
ι ι
; (diese spezielle Verbindung ist das alleinige erwünschteste
Additiv für die Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammon-Setzungen)
sondern auch jedes Derivat davon, indem ein oder beide Wctsserstoffatome durch einen Substituenten ersetzt sind,
der keine Stabilitätsprobleme in der Zusammensetzung als Ganze verursacht oder so die Natur des Maleinsäureanhydridmoleküles
verändert, daß es für die ihm zugedachten Zwecke unbrauchbar gemacht wird. Beispielswelse kann eines von beiden oder es kön-
' nen beide Wasserstoffatome durch die Gruppe R ersetzt werden, wobei R einen Chlor-, Brom- oder Jodrest oder einen Alkyl-,
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I Cycloalkyl-, Alkenyl- oder Cycloalkenylsubstituenten darstellt,
I der bis zu etwa 8 Kohlenstoffatome enthält. Vorzugsweise be-
i deutet R Chlor, Brom oder eine Alkyl- oder eine Alkenylgruppe
; mit bis zu etwa 1J Kohlenstoffatomen. Besonders bevorzugte
Substituenten sind Chlor, Brom und Methyl.
j Andererseits, wenn substituierte Maleinsäureanhydride verwendet : werden ist es sehr wünschenswert, daß nur eines der Wasser-
! ι
j Stoffatome durch einen R -Substituenten ersetzt ist. Es scheint,
ι daß sterische Faktoren die disubstituierten Verbindungen wesentlich
weniger wirksam machen als die monosubstituierten Verbindungen.
Die Maleinsäureanhj'drid-Zusätze werden bei einem Mindestgehalt
von etwa 0,1 Gew.-ί der Klebstoffzusammensetzung verwendet.
Vorzugsweise liegt der Gehalt bei wenigstens etwa 0,25 % und am bevorzugtesten bei etwa 0,5 %» da bei diesen bevorzugten Gehalten
die deutlich überlegenen Verbesserungen der thermischen Eigenschaften erzielt werden. Die obere Grenze wird in den
meisten Fällen durch die Löslichkeit und praktische Anwendbarkeit bestimmt. Obwohl höhere Gehalte, viie z.B. 10 Gew.-5& der
Klebstoffzusammensetzungen, verwendet werden können, kann in
fast allen Fällen wenig - wenn überhaupt - zusätzlicher Nutzen ί durch die Verwendung von mehr als etwa 5 % erzielt werden. Eine
ι bevorzugte obere Grenze liegt bei etwa 2 Gew.-#.
! Zusätzlich zu den oben genannten Bestandteilen enthalten die
\ Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen noch einen anionisc;en
. Inhibitor, z.B. eine saure Substanz, der im Ester der 2-Cynno-
I acrylsäure löslich ist und eine anionische Polymerisation inhi-
■ biert. Wie zuvor schon erklärt, ist der gewählte spezielle
• Inhibitor nicht entscheidend für die Erfindung, und es ist eine
.; ganze Anzahl geeigneter Inhibitoren von anionischen Polymerisationen
bekannt.
ί - 6 -
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jcc 2O/187H-F
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j Die am längsten bekannten sind die löslichen sauren Gase, wie
j Schwefeldioxyd, Schwefeltrioxyd, Stickoxyd und Fluorwasserstoff.
ι In Jüngerer Zeit sind organische Sulton-Inhibitoren entwickelt
worden, das Sulton wird im allgemeinen durch die Formel:
0-S = O
wiedergegeben, worin X einen organischen Rest darstellt, der gemeinsam mit der -S(0p)0-Gruppe einen 4-, 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring bildet, vorzugsweise einen 5-gliedrigen heterocyclischen Ring. Vorzugsweise ist X eine Kohlenwasserstoff
gruppe, obgleich sie beliebige Substituenten oder Bindungen
enthalten kann, die das Sulton bei seinem beabsichtigten Gebrauch als Stabilisator der Klebstoffzusammensetzung nicht nachteilig
beeinflussen. Eine andere ausgezeichnete Klasse von Stabilisatoren ist die Klasse der organischen Sulfonsäuren,
vorzugsweise mit einem Molekulargewicht unter etwa 400. Um optimal als Stabilisator in der Klebstoffzusammensetzung brauchbar
zu sein, sollte die Sulfonsäure einen pKs-Wert (Dissoziationskenstante
in Wasser) von weniger als etwa 2,8 und vorzugsweise von weniger als etwa 1,5 besitzen.
Obwohl nicht unbedingt notwendig, enthalten die Cyanoacrylat-Klebstol'fZusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung im allgemeinen auch einen Inhibitor von freiradikalischen Polymerisationsreaktionen.
Die wünschenswertesten von diesen Inhibitoren sind solche vom phenolischen Typ, wie Chinon, Hydrochinon,
t-Butylkatechol, p-Methoxyphenol etc.
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Die obigen Inhibitoren können innerhalb weiter Bereiche verwendet werden. Die folgenden allgemeinen Richtlinien aber sind
repräsentativ für die übliche Praxis, alle Zahlen sind Gewichtsprozente
der Klebstoffzusammensetzung: saure Gase - von etwa 0,001 bis etwa 0,06 Gew.-?;
Sultone - von etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.-?; Sulfonsäuren - von etwa 0,0005 bis etwa 0,1 Gew.-?;
freiradikalische Inhibitoren - von etwa 0,001 bis etwa 1
Andere übliche Additive für Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen
sind Weichmacher und Verdickungsmittel. Weichmacher dienen dazu, die gehärteten Verklebungen weniger spröde und
damit dauerhafter zu machen. Die üblichsten von diesen Weichmachern sind die C1 bis C10-Alkylester von dibasischen Säuren,
wie die Sebazinsäurc und Malonsäure. Andere Weichmacher, wie Diaryläther und Polyurethane können ebenfalls verwendet werden.
Verdickungsmittel erhöhen die Viskosität der Klebstoffe und befähigen sie zu einer größeren Retention auf zu verklebenden
Teilen und befähigen sie insbesondere dazu, größere Spalten zwischen derartigen Teilen auszufüllen. Eine ganze Zahl derartiger
Verdickungsmittel ist für die Verwendung in Kombination mit Cyanoacrylat-Klebstoffen bekannt, die üblichsten von
Ihnen sind Acrylatharze, wie Polymethylmethacrylat und PoIyäthylmethacrylat.
Zu anderen geeigneten Verdickern gehören polymere Alkylcyanoacrylate, Celluloseester, wie Celluloseacetat
und Cellulosebutyrat und Polyvinyläther, wie Polyvinylmethyläther.
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden aus den ursprünglichen
Ausgangsmaterialien durch eine herkömmliche Mischeperation
hergestellt, mäßiges Erhitzen kann hilfreich sein, um zu erreichen, daß sich die Bestandteile innerhalb einer vernünftigen
Zeit lösen.
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Wie oben bereits angedeutet, kann das Maleinsäureanhydrid zum Zeitpunkt der Fabrikation oder zu einem späteren Zeitpunkt vor
der Benutzung der Klebstoffzusammensetzung der Cyanoacrylat-Zusammensetzung zugesetzt werden. Alternativ kann das Maleinsäureanhydrid
als "Oberflächengrundierung" getrennt aufgebracht werden, bevor man den Cyanoacrylat-Klebstoff aufbringt. Es
scheint, daß adequate Vermischung der Bestandteile während der Verklebungsoperation erreicht wird, so daß die oben er-
! örterten bedeutenden Verbesserungen der Thermobeständigkeit
j erzielt werden.
Bei der Verwendung als Oberflächengrundierung wird das Maleinsäureanhydrid
gewöhnlich in einem flüchtigen Lösungsmittel gelöst, typische Beispiele dafür sind die chlorierten Lösungsmittel,
wie Methylenchlorid, 1,1,1-Trichloräthan und Trichloräthylen.
Die Grundierung wird auf eine oder mehrere der zu verklebenden Oberflächen gesprüht und das flüchtige Lösungsmittel
läßt man verdampfen. Danach wird der Cyanoacrylat-Klebstoff aufgebracht, die Teile werden aneinandergelegt und
den Klebstoff läßt man auf normale Weise härten.
Mit den Cyanoacrylat-Klebstoffen der vorliegenden Erfindung
hergestellte verklebte Gefüge besitzen einzigartige und überlegene
Eigenschaften gegenüber Gefügen, die mit bekannten Cyanoacrylat-Klebstoffmassen hergestellt worden sind. Wesentlich
erhöhte Dauerhaftigkeit und Festigkeit- werden angesichts erhöhter und variabler Temperaturbedingungen erzielt.
j Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter erläutern, ; ohne sie jedoch einzuschränken. Falls nichts gegenteiliges
angegeben ist, stellen alle Verhältnisse und Prozentsätze in den Beispielen Gewichtsverhältnisse bzw. Gewichtsprozentsätze
dar.
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! Beispiel
Es wurden zwei separate Partien von monomerem Methyl-2-cyanoacrylat
zur Herstellung von Cyanoacrylat-Klebstoffmassen verwendet. Jede Partie enthielt als Stabilisatoren 0,5 Gew.-ί
Propansulton und 0,01 Gew.-Ϊ Hydrochinon. Die erste Partie
des Methyl-2-cyanoacrylates wurde in drei Teile aufgeteilt und
als Klebstoffe A, B und C bezeichnet. Klebstoff A ließ man unverändert als "Vergleich". Zu den Klebstoffen B und C gab
man ungefähr 0,6 Gew.-Ϊ Maleinsäureanhydrid bzw. ungefähr 1,2 Gew.-2 Maleinsäureanhydrid.
Die zweite Partie Methyl-2-cyanoacrylat wurde in zwei Portionen
aufgeteilt; die erste wurde als Klebstoff D bezeichnet und als zweite "Vergleichsprobe" unverändert gelassen. Ungefähr
0,8 Gew»-i Maleinsäureanhydrid gab man zur zweiten Portion,
die dann als Klebstoff E bezeichnet wurde.
Jeder dieser fünf Cyanoacrylat-Klebstoffe wurde dann verwendet, um eine Reihe von Stahl-Überlappungslaschen von 2,51J cm χ
12,7 cm und 1,587 mm Dicke (1 inch χ 5 inch χ 1/ΐ6 inch) zu
verkleben. Die verklebten Gefüge werden gemäß ASTM-Test D1OO2-64 getestet, um die Wärmebeständigkeits-Charakteristika
der mit den verschiedenen Klebstoffen hergestellten Verklebungen zu bestimmen.
Zur Herstellung der Gefüge wurde ein Tropfen des betreffenden Klebstoffs nahe am Ende eines der überlappungslaschen aufgebracht
und die Oberfläche des Gegenstückes der zweiten überlappungslasche
wurde in gerader angepaßter Beziehung mit 2,51J cm (1 inch) Überlappung daraufgelegt. Man fand, daß innerhalb beträchtlich
weniger als 1 Minute eine feste Verklebung erhalten wurde. Alle Verklebungen ließ man über Nacht bei Raumtemperatur
altern, bevor getestet wurde, um eine Garantie zu haben,
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JCC 20/1874-F
daß im wesentlichen vollständige Härtung stattgefunden hatte.
Danach wurden die Gefüge 2h Stunden lang bei 1000C gealtert,
dann ließ man sie auf Raumtemperatur abkühlen, worauf die zur Auftrennung des verklebten Gefüges erforderliche Zug-Scherkraft
bestimmt wurde. Dieser Test soll ein Maß für die Beständigkeit des Klebstoffes gegenüber Hitzeabbau sein. Die
Ergebnisse sind in Tabelle I unten zusammengestellt:
Klebstoff und % Maleinsäureanhydrid
Zug-Scherfestigkeit der Verklebung (2h Stunden bei 1000C gealtert;
(O | %) | > | %) | Test | ,3 | bei Räumt | ;emperatur) | ./sq.in.) | |
A | (0, | 6 | %) | 32 | ο kg/cm |
(460 lbs | Il Λ | ||
B | (1, | 2 | 116 | ti | (1650 | Il \ | |||
-C | (0 | %) | %) | 211 | ,6 | Il | (3000 | η \ | |
D | (0, | 8 | 43 | I! | (620 | η \ | |||
E | 172 | Il | (2^50 | ||||||
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Es wurden drei Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzungen hergestellt,
wobei jede einen anderen monomeren Ester der 2-Cyanoacrylsäure benutzte. Die monomeren Ester waren Methyl-2-cyanoacrylat,
Äthyl-2-cyanoacrylat bzw. Ailyl-2-cyanoacrylat. In
Jedem Falle enthielt das Monomere 0,5 Gew.-ί Propansulton und
0,01 Gew.-Ji Hydrochinon. Eine Hälfte eines Jeden Klebstoffs
wurde zur Seite gestellt und diente als "Vergleichsprobe" und
1 Gew.-? Maleinsäure\gab man zu Jeder der drei anderen Portionen,
anhydrit
Jeder dieser Klebstoffe wurde dann zur Herstellung einer Reine von verklebten Gefügen verwendet, im wesentlichen wie in Beispiel
1, oben, beschrieben. Unter Verwendung der verschiedenen Klebstoffe hergestellte Gefüge wurden dann in einem oder beiden
folgenden Tests, mit denen die Festigkeit der Klebstoffe bei erhöhten Temperaturen gemessen werden soll, verwendet. Im
ersten Test wurden die betreffenden Gefüge 30 Minuten lang
bei 125°C gealtert und die Gefüge wurden anschließend sofort in einen Zugkrafttester überführt. Die zur Auftrennung der Gefüge
erforderliche Zug-Scherkraft wurde bestimmt, wobei man nicht erlaubte, daß wesentliche Abkühlung des Gefüges stattfand.
Im zweiten Test wurde im wesentlichen das gleiche Verfahren wie im ersten Test angewendet, mit der Ausnahme, daß
die Alterung bei 105°C durchgeführt wurde.
Die Ergebnisse der Tests sind in der nachfolgenden Tabelle II zusammengestellt.
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Klebstoffraononier | Gew.-? | TABELLE II | Zug-Scherfestigkeit der Verklebung | 125?C | gealtert bei | 1050C | |
Maleinsäure | heiß getestet | ||||||
anhydrid | gealtert bei | ./sq.in.) | kg/cm2 (Ib | ./sq.in.) | |||
heiß getestet | (100) | 98,4 | (1400) | ||||
kg/cm2 (Ib | (2650) | 207 | (2950) | ||||
co σ |
Methyl-2-cyano- | 0 % | 7,03 | ||||
(D | acrylat | 1 % | 186 | (0) | 59,8.· | (850) | |
CO | (1450) | 137 | (1950) | ||||
t*> | Äthyl-2-cyano- | 0 % | 0 | ||||
*^ I | acrylat | 1 % | 102 | ||||
1 I-1 O VjJ |
- | 0 | (0) | ||||
*- , | - | 66,8 | (950) | ||||
CD ' | Allyl-2-cyano- | 0 % | - | ||||
acrylat | 1 % | - | |||||
! Drei Klebstoffzusammensetzungen wurden im wesentlichen wie in
! Beispiel 2, oben, beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme,
; daß als Monomere Äthyl-2-cyanoacrylat, Allyl-2-cyanoacrylat
! bzw. Butyl-2-cyanoacrylat verwendet wurden. Die Klebstoffe
J wurden wiederum in zwei Portionen aufgeteilt, eine Portion ließ ! man unverändert als "Vergleich" und zu jeder der drei anderen
Portionen gab man 1 % Maleinsäureanhydrid. Eine Reihe von verklebten Gefügen wurde unter Verwendung dieser Klebstoffe hergestellt,
im wesentlichen wie in Beispiel 1 oben beschrieben. Jeden Klebstoff benutzende Gefüge wurden dann wenigstens einem
der drei Tests unterworfen, die zur Bestimmung der Beständigkeit gegenüber Hitzoabbau bestimmt sind* Der erste Test war
der in Beispiel 1 oben beschriebene Test. Der zweite Test war praktisch so wie in Beispiel 1 oben beschrieben, mit der Ausnahme,
daß die Gefüge bei 1200C gealtert v.'urden und dann vor
dem Test zu Raumtemperatur zurückkehrten. Der dritte Test war im wesentlichen so wie in Beispiel 1 beschrieben, mit der Ausnahme,
daß die Gefüge 1 Stunde bei 1500C gealtert wurden und dann zum Testen auf Raumtemperatur zurückkehrten. Die Ergebnisse
dieser Tests sind in Tabelle III unten zusammengefaßt.
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i | co O co |
Klebstoff- monomer |
Gew.-% Malein- |
gealtert | TABELL2 | III | gealtert bei 1200C | gealtert | bei 150OC | (450) (1850) |
JCC | I |
co | säure- an- hydrid |
kg/cm (Ib./sq. |
2 kg/cm (Ib./sq.in.) |
2 kg/cm (Ib./sq. |
in.) | ro O OO |
||||||
O ^1 | ja· | |||||||||||
*- ι | 0 158 (2250) |
- | I | |||||||||
Äthyl-2- cyanoacrylat |
0 % 1 % |
|||||||||||
! | 0 229 |
- | 102 | 0 | ||||||||
Allyl-2- cyanoacrylat |
0 % 1 % |
- | Zug-Scherfestigkeit der Verklebung (getestet bei Raumtemp.) |
42 ,2 (600) 172 (2450) |
31,6 130 |
|||||||
Butyl-2 cyanoacrylat |
0 % 1 % |
bei 1000C | ||||||||||
in.) | ||||||||||||
(3250) | ||||||||||||
JCC
Beispiel 4
Ein Cyanoacrylat-Klebstoff auf der Basis von Methyl-2-cyanoacrylat
wurde im wesentlichen wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt. Zu diesem Klebstoff gab man 1 Gew.-% Dioctylsebazat
und 3 % Polymethylmethacrylat, um eine weichgemachte Klebstoffzusammensetzung mit einer Endviskosität von 100 Centipoise
herzustellen. Dieser Klebstoff wurde in zwei Portionen aufgeteilt, die erste davon ließ man unverändert als "Vergleichsprobe
" dienen. Zur zweiten Hälfte gab man 1 Gew.-^
Maleinsäureanhydrid.
Diese Klebstoffe wurden dann zur Herstellung verklebter Gefüge verwendet, wie in den früheren Beispielen, und gemäß dem oben
in Beispiel 3 beschriebenen "ersten Test" und "zweiten Test"
getestet. Die Ergebnisse der Tests sind in der nachfolgenden Tabelle IV unten zusammengestellt:
Zug-Scherfestigkeit der Verklebung (getestet bei Raumtemperatur
gealtert bei 1000C
gealtert bei 1200C
kg/cm (Ib./sq.in.) kg/cm (Ib./sq.in.)
Klebstoff + 0 % Maleinsäureanhydrid 0
Klebstoff + 1 % Maleinsäureanhydrid 172
(0) (2450)
112
(0)
(1600)
- 16 -
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Jcc 20/1871I-P ^? 2ΡΠ15Λ9
Eine Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzung wurde aus Monomerem Methyl-2-cyanoacrylat im wesentlichen wie in Beispiel 1 oben
beschrieben hergestellt. Ein Teil dieses Klebstoffes ließ man unverändert als "Vergleichsprobe" dienen. Der Rest des Klebstoffes
wurde in fünf Portionen* aufgeteilt und zu jeder der fünf Portionen gab man 1 Gew.-? Maleinsäureanhydrid. Die verschiedenen
Klebstoffzusammensetzungen wurden dann zur Herstellung
verklebter Gefüge verwendet, im wesentlichen wie in Beispiel 1 oben beschrieben und mit jeder der Klebstoffzusammensetzungen
verklebte Gefüge wurden unter jeweils drei verschiedenen Tests getestet. Das verwendete spezielle Maleinsäureanhydrid,
die Tests und die erhaltenen Testergebnisse sind in Tabelle V, unten, zusammengefaßt:
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Zug-Scherfestigkeit der Verklebung
gealtert 24 Std. gealtert 30 Min.
bei 10O0C, bei 1250C,
Test bei Raum- Test sofort temp.
309S | I | Vergleichsklebstoff | 2 kg/cm (Ib./sq. |
in.) |
M· OO I |
Vergleich + 1 % Maleinsäureanhydrid |
^5,7 | (650) | |
O •Γ- |
214 | (3050) | ||
CD | Vergleich + 1 % Bronimal einsäur eanhydr id |
|||
Vergleich + 1 % Chlorir.ale insäur e- anhydrid |
172 | (2450) | ||
Vergleich + 1 % Methy!maleinsäure anhydrid |
162 | (2300) | ||
Vergleich + 1 % Dichlormaleinsäure- anhydrid |
151 | (2150) | ||
91,4 | (1300) | |||
kg/cm
(Ib./sq.in.)
28,1 (400)
(2650)
(2700)
(1850)
(2200)
(1900)
gealtert 30 Min, bei 105°C,
Test sofort
kg/cm
(Ib./sq.in.)
98,4
207
218
207
207
151
(1400)
(2950)
(3100)
(2950)
(2950)
(2150)
Claims (1)
- Ij5. Januar 1972 CASE: JCC 20/1874-FINTERCONTINENTAL CHEMICAL COMP.LTD.PATENTANSPRÜCHE :j 1. Cyanoacrylat-Klebstoffzusammensetzung, gekennzeich-; net durch wenigstens einen monomeren Ester der 2-Cyanoacryl-säure und wenigstens etwa 0,1 Gew.-% eines Maleinsäurean-j hydrides.! 2. Klebstoffzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch ge-i kennzeichnet, daß der Ester der 2-Cyanoacrylsäure die Formel:CN 1CH2 = C - COORbesitzt, worin R einen C. _ ^ Alkyl-, Cycloalkyl-j Alkenyl-, Cycloalkenyl-, Phenyl- oder heterocyclischen Rest darstellt.- 19 -309831 / 10 463· Klebstoffzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Maleinsäureanhydrid die Formel:R1 R1! c = cI ..C C.besitzt, worin jeweils R einen Wasserstoff-, Chlor-, Bromj oder Jodrest bedeutet oder einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl- oder Cycloalkenylsubstituenten darstellt, der bis zu etwa 8 Kohlenstoffatome enthält.k, KlebstoffZusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch! Aj gekennzeichnet, daß wenigstens eine der R -Gruppen Wasserstoff darstellt.; 5. Klebstoff zusammensetzung nach Anspruch 1I, dadurch ; gekennzeichnet, daß das Anhydrid etwa 0,25 bis etwa 5,0 Gew.-% j der Klebstoffzusammensetzung ausmacht.6. KlebstοΓίzusammensetzung nach Anspruch 3» dadurch1
gekennzeichnet, daß beide R -Gruppen Wasserstoff darstellen.7. Klebstoffzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß R eine C1 bis C^ Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt.- 20 -309831 / 1CU672015498. Klebstoffzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich einen Inhibitor der anionischen Polymerisation enthält.9. Klebstoffzusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Inhibitor der anionischen Polymerisation ein saures Gas, ein organisches Sulton oder eine organische Sulfonsäure verwendet wird.j 10. KlebstoffZusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch ! gekennzeichnet, daß sie zusätzlich einen Inhibitor der frei-! radikalischen Polymerisation enthält., 11. KlebstoffZusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch j gekennzeichnet, daß das Anhydrid etwa 0,25 bis etwa 5,0 Gew.-%: der Klebstoffzusammensetzung ausmacht.12. Verklebtes Gefüge mit verbesserter Wärmebeständig- ! keit, gekennzeichnet durch wenigstens zwei Teile, die durch einen dünnen Film aus einem in situ gehärteten Cyanoacrylat-' Klebstoff verklebt sind, wobei der Cyarioacrylat-Klebstoff] wenigstens einen monomeren Ester der 2-Cyanoacrylsäure undwenigstens etwa 0,1 Gew.-? eines Maleinsäureanhydrides ent-' hält.13. Gefüge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff wenigstens einen monomeren Ester der Formel:CN
ιCH0 = C - COOR- 21 -j O H H :\ 1 / 1 0 L 0 ORIGINAL INSPECTEOJCC 20/187^-Fworin R einen C1 bis C^ Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkenyl-, Phenyl- oder heterocyclischen Rest darstellt und etwa 0,25 bis etwa 5,0 Gew.-? eines Anhydrides der Formel:R1 R1C = C /C CNο \Λ/enthält, worin jeweils R einen Wasserstoff-, Chlor-, Bromoder Jodrest oder einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl- oder Cycloalkenylsubstituenten, der bis zu etwa 8 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet.ΐΊ. Gefüge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der R -Gruppen Wasserstoff darstellt.15. Gefüge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß Jede R -Gruppe Wasserstoff darstellt.l6. Gefüge nach Anspruch I1I, dadurch gekennzeichnet, daß der monomere Ester der 2-Cyanoacrylsäure die Formel:CNCH2 = C - COORbesitzt, worin R eine C. bis C1, Alkyl- oder Alkeny!gruppe bedeutet.- 22 -/NSPECTEO;J <jcc 20/1874-F · 2 7 01 B 4 917. Verfahren 2ur Herstellung verklebter Gefüge aus zwei Substraten, wobei das Gefüge eine verbesserte Wärmebe- : ständigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß(a) auf wenigstens eines der Substrate ein Film aus einemMaleinsäureanhydrid der Formel:R1 R1ν ·■ \Jo^\o/%aufgebracht wird, worin jeweils R einen Viasserstoff-, Chlor-, Broiu- oder Jodrest oder einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl- oder Cycloalkenylsubstituenten, der bis zu etwa 8 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet;(b) auf wenigstens eines dieser Substrate ein Film aus Cyanoacrylat-Klebstoff aufgebracht wird, der als härtbare Komponente wenigstens einen monomeren Ester der Formel:CN
tCH0 = C - COORenthält, worin R einen C1 .^ Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Cycloalkenyl-, Phenyl- odoi heterocyclischen Rent (!erstellt; und(c) die Substrate genügend lance itueinandergelegt werden, um den Klebstoff härten zu lausen.- 23 - 3 0 9 8 3 1/10 4 6JCC 20/1874-F IH ? 2 Π 1 5 Λ18. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der R -Gruppen Wasserstoff darstellt und R eine C1 bis C1. Alkyl- oder Alkenylgruppe bedeutet.- 2Ü -309831 / 1046ORIGINAL INSPECTED
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