DE2161327C3 - N-Arylbenzothiazolsulfenamide, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung - Google Patents
N-Arylbenzothiazolsulfenamide, Verfahren zu deren Herstellung und deren VerwendungInfo
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- C07D277/62—Benzothiazoles
- C07D277/68—Benzothiazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 2
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Description
S—NH-R
worin R eine Chlor-, Brom-, Methoxy-, Nitro- oder Alkylphenylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
im Alkylrest bedeutet.
2. Verfahren zur Herstellung von N-Arylbenzothiazolsulfenamiden
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise eine Verbindung der allgemeinen Formel
R1
S-N
R2
R1
S-N
R2
worin R1 und R2 Wasserstoffatome oder Alkylgruppen
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, in einem Lösungsmittel, in dem die Reaktionspartner
wenigstens teilweise löslich sind, bei einer Temperatur von etwa 30 bis 100°C mit e:nem Amin der
allgemeinen Formel R-NH2, worin R die oben
angegebene Bedeutung hat, oder einem Säuresalz desselben umsetzt.
3. Verwendung von N-Arylbenzothiazolsulfenamiden
nach Anspruch 1 als Zusatzstoff zu Kautschuk.
Beispielsweise aus der US-PS 23 70 253 ist es bekannt, N-Phenyl-benzothiazol-2-sulfenamid als Vulkanisationsbeschleuniger
für Kautschuk zu verwenden. Verfahren zur Herstellung von Benzothiazol-2-sulfenamiden
sind aus »Journal of Organic Chemistry«, 14, 1949, Seite 927, und BE-PS 7 37 611 bekannt.
Bei der Verwendung bekannter Benzothiazolsulfenamide
als Kautschukzusatz bekommt man eine zu schnelle Anvulkanisation, so daß die Verarbeitungszeiten
zu kurz werden, und/oder man erhält zu geringe Zerreißfestigkeit der vulkanisierten Kautschukprodukte.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand somit darin, neue Kautschukadditive zu finden,
die die Geschwindigkeit der Anvulkanisation verzögern und so die Verarbeitungszeit verlängern und außerdem
zu vulkanisierten Kautschukerzeugnissen erhöhter Zerreißfestigkeit führen.
Die erfindungsgemäßen N-Arylbenzothiazolsulfenamide besitzen die allgemeine For mel
S S - Nl-I R worin R eine Chlor-, Brom-, Methoxy-, Nitro- oder
worin R1 und R2 Wasserstoffatome oder Alkylgruppen
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, in einem Lösungsmittel, in dem die Reaktionspartner wenigstens
teilweise löslich sind, bei einer Temperatur von etwa 30 bis 1000C mit einem Amin der allgemeinen Formel
R—NH2, worin R die oben angegebene Bedeutung hat, oder einem Säuresalz desselben umsetzt.
Zweckmäßig wird als Reaktionspartner Benzothiazol-2-suIfen2mid benützt. Wenn dieses mit 1 oder 2
Alkylgruppen substituiert ist, enthalten diese vorzugsweise je 1 bis 4 Kohlenstoffatome.
Bei einer Ausführungsform wird das Benzothiazol-2-sulfenamid
mit einem Arylamin-säuresalz umgesetzt. Bevorzugt sind die Halogen wasserstoffsalze, wie das
Hydrochlorid, Hydrobromid oder Hydrojodid, wobei das Hydrochloridsalz besonders bevorzugt ist. Andere
brauchbare Säuresalze sind beispielsweise die Sulfate, Phosphate und Nitrate sowie die Salze organischer
Säuren und speziell die Formiate, Acetate, Propionate, Butyrate, Oxalate, Malonate und Benzoate. Beispiele
von verwendbaren Arylaminen sind p-Toluidin, p-Anisidin, p-Chloranilin, o-, m- und p-Alkyianiline, in denen die
Alkylgruppen J bis 6 Kohlenstoffatome enthalten.
Es ist besonders vorteilhaft, daß die Umsetzung leicht erfolgt und somit sehr kurze Zeit erfordert, die im
Bereich von 5 Minuten bis 1 Stunde und spezieller im Bereich von 10 Minuten bis 30 Minuten liegen kann.
Als Lösungsmittel kann man bequemerweise einen Alkohol, wie Methanol, Äthanol, Propanol oder Butanol,
ein Keton, wie Aceton, Methylethylketon oder Diälhylketon,
einen Äther, Dioxan oder Gemische dieser Lösungsmittel mit Wasser oder Wasser alleine, verwenden.
Das bevorzugte Lösungsmittel ist Benzol. Das verwendete Lösungsmittel ist vorzugsweise ein solches,
in dem beide Reaktionspariner wechselweise löslich sind. Da das Lösungsmittel anschließend durch Verdampfen
entfernt wird, ist es bevorzugt, ein niedrigsiedendes Lösungsmittel zu verwenden.
In den Fällen, wo das als Reaktionspartner verwendete Benzothiazolsulfenamid Verunreinigungen, wie Disulfide,
enthält, kann es erwünscht sein, die Sulfenamidlösung vor dem Vermischen mit dem Arylaminsäuresalz
zu filtrieren. Wenn das Arylaminsäuresalz Verunreinigungen enthält, die durch Filtration entfernt werden
können, wird auch die Lösung des Arylaminsäuresalzes vor der Verwendung zweckmäßig filtriert.
Nach Beendigung der Umsetzung kann das feste Produkt abfiltriert oder das Lösungsmittel, vorzugsweise
unter Vakuum, verdampft und das Produkt als fester Niederschlag gewonnen weiden. Ammoniumchlorid
oder ein anderes Ammoniumsalz, die während der Reaktion gebildet werden, werden zweckmäßig durch
Waschen mit Wasser entfernt. Um die Entfernung des Ammoniumsalzes zu erleichtern, kann der Fesistoff
zunächst in Äther aufgelöst und dann mit Wasser
gewaschen werden. Sodann wird die Ätherlösung getrocknet, beispielsweise indem man es mit Magnesiumsulfat
behandelt, und anschließend eindampft Das Produkt kann, wenn erwünscht, weiter durch Umkristallisation
aus Äther, Benzol oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel gereinigt werden.
Bei einer anderen Ausführungsform wird das Benzothiazol-2-sulfenamid mit einem Arylamin selbst
umgesetzt Die Umsetzung erfolgt bequemerweise durch Erhitzen des Gemisches auf Rückflußbedingungen
in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels. Ein besonders bevorzugtes Lösungsmittel ist Benzol. Andere
Lösungsmittel sind beispielsweise n-Pentan, Methylpentan, Dimethylpentan, η-Hexan, Methylhexan, n-Heptan.
Methanol, Äthanol, Propanol, Äthyläther und Propyläther. Es können Atmosphärendruck, Überatmosphärendr-jck
oder Unteratmosphärendruck angewendet werden.
Das Benzothiazolsulfenamid und Aryiamin können in
gleichen molaren Anteilen vorliegen, oder eines von beiden kann in einem Oberschuß bis zu 4 Mol gegenüber
den stöchiometrischen Erfordernissen vorliegen. Da das Arylamin allgemein billiger ist, ist es bevorzugt, das
Arylamin im Überschuß zu benützen. Die Reaktionszeit für eine im wesentlichen vollständige Umwandlung
kann im Bereich von 15 bis 50 besonders 20 bis 50 Stunden oder mehr liegen.
Während der Umsetzung wird Ammoniak oder Amin gebildet. Um das Gleichgewicht in der Richtung der
Bildung des N-Arylbenzothiazolsulfenamids zu verschieben,
werden das gebildete Ammoniak oder Amin kontinuierlich aus der Reaktionsumgebung entfernt.
Die·; kann durch Verwendung einer Soxhlet- oder einer ähnlichen Apparatur erfolgen, in der die Extraktionshülse
ein geeignetes Adsorbens oder Reagens enthält, um das Ammoniak oder Amin zurückzuhalten. Beispielsweise
benützt man hierzu Molekularsiebe, wie solche vom Typ 4A, 5A und 13X, die im Handel erhältlich sind.
Man kann das Ammoniak oder Amin aber auch chemisch durch Verwendung eines sauren Reagens, wie
beispielsweise einer Vinylharzsulfonsäure oder einer Styrolharzsulfonsäure, binden.
Die erl'indungsgemäßen N-ArylbenzothiazoI-2-sulfenamide
werden als Zusatzstoff zu Kautschuk verwendet. Dabei verzögern sie das Anvulkanisieren oder
kompensieren die Vulkanisationsbeschleunigung, die durch die Verwendung sekundärer Diamine als
Antiozonans hervorgerufen wird.
Die erfindungsgemäßen N-Arylbenzothiazol-2-sulfenamide
werden einer Kautschukmasse in Mengen von 0,3 bis 3 und vrzugsweise von 1 bis 2 Teilen des
Sulfonamids je 100 Teile des Kautschukkohlenwasserstoffes zugesetzt Das Sulfenamid wird in die Kautschukmasse
bequemerweise während des Vermahlens der verschiedenen Bestandteile mit dem Kautschukkohlenwasserstoff
eingearbeitet Zusammen mit dem Sulfenamid können der Kautschukmasse beispielsweise
ίο auch Kohlenstoff, Zinkoxid, Schwefel, Stearinsäure.
Antioxidans und Antiozonans zugemischt werden, wobei alle diese Bestandteile in herkömmlichen
Konzentrationen verwendet werden. Nach dem Vermischen wird das Gemisch in üblicher Weise der
Vulkanisation unterzogen.
Es wurden gemäß ASTM-D-1077-55T die vulkanisationsverzögernden
Eigenschaften erfindungsgemäßer N-Arylbenzothiazolsulfenamide mit bekannten Benzothiazolsulfenamiden
anhand der Geschwindigkeit der Viskositätsveränderung nach Mooney bei identischen
Versuchsbedingungen ermittelt.
Zusammensetzung der Kautschukmasse
Styrol-Butadien-Kautschuk
Ruß
Zinkoxid
Stearinsäure
Schwefel
Strecköl
Strecköl
N.N'-Bis-(l-methylheptyl)-
p-phenylendiamin
Gewichtsteile
100,00
40,00
3,00
2,00
2,00
10,00
2,00
Außerdem enthielt die Kautschukmasse die in der
J5 nachfolgenden Tabelle II angegebene Menge eines
Sulfenamids. Der Kautschuk wurde 40 Minuten bei 136°C vulkanisiert. Die Mengen der substituierten
N-AryI-2-benzothiazoIsuIfenamide wurde entsprechend
dem Moleklargewicht variiert, so daß in die Kautschukmasse jeweils 5 m Mol-Teile je 100 Teile Kautschuk
eingearbeitet wurden.
Die Bestimmung erfolgte mit dem Mooney-Viskosimeter gemäß ASTM-D-1077-55T. Dabei bedeuten hohe
Zeitdifferenzen eine starke Verzögerung des Anvulkanisierens oder eine lange Verarbeitungszeit, d. h. eine
lange Zeit, bevor die Viskosität der Kautschukmasse ansteigt.
Sulfenamid
Menge, üew.-Teile je 100 g Gew.-Teile Kautschuk
Zeit bis zum Zeit bis zum Zeit-
Erreichen
von 5 Viskositätseinheiten
nach
Mooney
von 5 Viskositätseinheiten
nach
Mooney
Erreichen
von 20 Vis-
kositäts-
einheilen
nach
Mooney
dilTerenz
Zerreißfestigkeil,
kg/cm2
kg/cm2
CBS')
MBS2)
PBS1)
0-CH3-PBS
m-CHj-PBS
P-CH3-PBS
0-OCH3-PBS
1,32 1,26 1,29 1,36 1,36 1,36 1,44
21,2 31,4 57,4 50,2 50,9 50,2 71,1 23,4
33,3
63,8
55,9
57,2
55,1
78,0
33,3
63,8
55,9
57,2
55,1
78,0
2,2
1,9
6,4
5,7
6,3
4,9
6,9
1,9
6,4
5,7
6,3
4,9
6,9
140
101
146
188
179
184
156
101
146
188
179
184
156
Fortsetzung | Menge, | 21 61 327 | Zeit bis zum | 6 | Zeil- | Zerreiß | |
5 | Sulfenamid | Gew.-Teile | Erreichen | difleren7 | festigkeit. | ||
je ICO g | von 20 Vis- | kg/cnr | |||||
Gew.-Teile | Zeil bis zum | kositäis- | |||||
Kautschuk | Erreichen | einheiten | |||||
von 5 Vis- | nach | ||||||
kositäls- | M ο ι) π c y | ||||||
1,44 | einheilen | 71,6 | 6,6 | 179 | |||
ITi-OCH3PBS | 1,44 | n.icii | 44,6 | 4,2 | 182 | ||
P-OCH3-PBS | 1,69 | Monncy | 67,2 | 7,3 | 176 | ||
P-Br-PBS | 1,50 | 65,0 | 47,0 | 5,9 | 177 | ||
0-NO2-PBS | 1,52 | 40,4 | 65,1 | 7,5 | 187 | ||
m-N02-PBS | 59,9 | ||||||
41,1 | |||||||
57,6 | |||||||
') PBS = N-Phenyl-benzothiazol-2-suIfenamid.
2) MBS = N-MorphoIinyl-benzothiazol-2-sulfenamid.
3) CBS = N-Cyclohexyl-benzothiazoW-sulfenamid.
Die Tabelle zeigt, daß sämtliche untersuchten N-Aryl-2-benzothiazolsuIfenamide hinsichtlich der An-Vulkanisationsverzögerung
und außerdem hinsichtlich der Zerreißfestigkeit dem N-Cyclohexyl-2-benzothiazol-sulfenamid
und dem N-Morpholinyl-benzothiazol-2-sulfenamid
wesentlich überlegen waren.
Weiterhin zeigt die Tabelle, daß überraschenderweise so
sämtliche untersuchten substituierten N-Aryl-2-benzothiazolsulfenamide
wesentlich bessere Zerreißfestigkeiten ergaben als das aus der US-PS 23 70 253 bekannte
N-Phenyl-2-benzothiazol-sulfenamid. Letzteres ergab
eine Zerreißfestigkeit, die sich von der mit N-Cyclohexyl-2-benzothiazolsulfenamid
erhaltenen nur unwesentlich unterschied.
Unter Erwärmen und Rühren wurde ein Gemisch von 23,8 g (0,1 Mol) handelsüblichem N-tert-Butylbenzothiazol-2-sulfenamid,
20,8 g (0,1 Mol) p-Bromanilinhydrochlorid und 200 ml Methanol bei Rückflußtemperatur
umgesetzt. Nach etwa 10 Minuten fiel ein weißer Feststoff aus. Das Reaktionsgemisch wurde mit 500 ml
Wasser verdünnt, wonach die Lösung filtriert, der feste Rückstand in Äther aufgenommen, getrocknet und
konzentriert wurde. Es wurden so 21 g N-(p-Bromphenyl)-benzothiazol-2-sulfenamid
erhalten. Ein Konzentrieren des Filtrats ergab weitere 4,5 g Produkt, so daß 5<>
die Gesamtausbeute 73% betrug.
2,3 g (0,01 Mol) N-tert-Butylbenzothiazol-2-suIfenamid
vyurden in 30 ml Methanol und getrennt hiervon 1,8 g (> 0,01 Mol) p-Nitroanilinhydrochlorid in 30 ml
Methanol aufgelöst. Es wurde im Handel erhältliches N-teri Butylbenzothiazol-2-sulfenamid verwendet, das
als Verunreinigung Disulfid enthielt. Deshalb wurden die lösungen in einen 125-ml-Erlenmeyerkolben filtriert
und gerührt. Das Methanollösungsmittel wurde durch Verdampfen entfernt, und der verbleibende
Rückstand wurdein Äther aufgenommen, mit Wasser gewaschen· über Magnesiumsulfat getrocknet, und der
Äther wtir<le durch Verdampfen entfernt, wobei man
N-(p-NitrophenyI)-benzothiazol-2-suIfenamid erhielt. Die Reinigung erfolgte durch Elutionschromatografie
auf basicher Tonerde.
Analyse:
Gef. C 51,77%, H 3,09%, S 21,30%, N 13,87%;
ber. C 51,30%, H 3,31%, S 21,07%, N 13,80%.
ber. C 51,30%, H 3,31%, S 21,07%, N 13,80%.
Wie in den vorangehenden Beispielen wurden 2,4 g (0,01 Mol) N-tert-Butylbenzothiazol-2-sulfenamid und
1,43 g (0,01 MoI) p-Toluidinhydrochlorid in den jeweils
kleinsten erforderlichen Mengen Methanol aufgelöst. Die Lösungen wurden miteinander vermischt, und das
Lösungsmittel wurde unter Vakuum verdampft, worauf weiter wie oben behandelt wurde. N-(p-Methylphenyl)-benzothiazol-2-sulfenamid
wurde als weißer Feststoff gewonnen. F.= 138 bis 139° C.
9,6 g (0,04 Mol) N-iert-ButyIbenzothiazol-2-sulfenamid
und 6,4 g (0,04 Mol) o-Anisidinhydrochlorid wurden in Methanol aufgelöst. Das erwünschte
N-(o-Methoxyphenyl)-benzothiazol-2-suIfenamid wurde als feine weiße Nadeln gewonnen, F.= 152 bis 153°C,
Ausbeute 70%.
Wie in Beispiel 3 wurde N-(p-Methoxy-phenyl)-benzothiazol-2-suIfenamid
hergestellt, indem 9,6 g (0,04 Mol) N-tert-Butylbenzothiazol-2-sulfenamid und
6,4 g (0,04 Mol) p-Anisidinhydrochlorid in Methanol miteinander vermischt wurden. Als Produkt wurde ein
weißer Feststoff gewonnen, F. = 120 bis 122°G
N-(p-ToIyl)-benzothiazol-2-sulfenamid wurde durch Rückflußkochen von 3,6 g (0,02 Mol) Benzothiazol-2-sulfenamid
und 2,14 g (0,04 Mol) p-Toluidin in 400 ml chemisch reinem Benzol hergestellt. Dabei wurde eine
Soxhletapparatur verwendet, deren Extraktionshülsen etwa 50 g Molekularsieb vom Typ 4A enthielt. Das
erwünschte Produkt wurde als Feststoff gewonnen, der nach Reinigung durch Elutionschromatografie auf
basischer Tonerde einen Schmelzpunkt von 139 bis 1400C besaß.
N-(p-Methoxyphenyl)-benzothiazol-2-sulfenamid
wurde gemäß Beispiel 6 hergestellt, indem 2 Mol Benzothiazol-2-sulfenamid und 4 Mol p-Mcthoxyanilin in Benzol als Lösungsmittel unter Rückfluß erhitzt wurden. Die Extraktionshülse der Soxhletapparatur enthielt Ionenaustauscherharz. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen, getrocknet und das Benzollösungsmittel wurde durch Verdampfen im Vakuum entfernt. Das N-(p-Methoxyphenyl)-benzothiazol-2-sulfenamid wur-
wurde gemäß Beispiel 6 hergestellt, indem 2 Mol Benzothiazol-2-sulfenamid und 4 Mol p-Mcthoxyanilin in Benzol als Lösungsmittel unter Rückfluß erhitzt wurden. Die Extraktionshülse der Soxhletapparatur enthielt Ionenaustauscherharz. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen, getrocknet und das Benzollösungsmittel wurde durch Verdampfen im Vakuum entfernt. Das N-(p-Methoxyphenyl)-benzothiazol-2-sulfenamid wur-
de als festes Produkt gewonnen.
N-(p-Chlorphenyl)-benzothiazol-2-sulfenamid wurde wie oben hergestellt, indem 1 Mol N-Methylbenzothiazol-2-sulfenamid
mit 3 Mol p-Chloranilin in Benzol in der Soxhletapparatur unter Rückfluß erhitzt wurde,
wobei die Extraktionshülse der Soxhletapparatur Molekularsieb vom Typ 4A enthielt. Nach Beendigung
der Reaktion wurde das N-(p-Chlorphenyl)-benzothiazol-2-siilfenamid
durch Verdampfen des Lösungsmittels als festes Produkt gewonnen.
Claims (1)
1. N-Arylbenzothiazolsulfenamide der allgemeinen
Formel
Alkylphenylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylrest bedeutet.
Diese N-Arylbenzothiazolsulfenamide gewinnt man erfindungsgemäß dadurch, daß man in an sich bekannter
Weise eine Verbindung der allgemeinen Formel
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US10050870A | 1970-12-21 | 1970-12-21 |
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
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Family Applications (1)
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---|---|---|---|
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FR (1) | FR2118544A5 (de) |
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- 1971-12-13 FR FR7144662A patent/FR2118544A5/fr not_active Expired
- 1971-12-13 IT IT5471371A patent/IT945414B/it active
- 1971-12-13 GB GB5771971A patent/GB1364102A/en not_active Expired
- 1971-12-14 JP JP10072971A patent/JPS5627514B1/ja active Pending
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