DE2161010C3 - Asynchrone Addier-Subtrahieranordnung - Google Patents
Asynchrone Addier-SubtrahieranordnungInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K23/00—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
- H03K23/58—Gating or clocking signals not applied to all stages, i.e. asynchronous counters
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Description
Die Erfindung betrifft ?ine asynchrone Addier-Subtrahieranordnung mit einer Zählimpulseingangsklemme
zum Empfangen von Zählimpulsen, zwei Bedingungseingängen zum Empfangen von zwei die Zählrichtung
bestimmenden Bedingungssignalen und einer Kaskadenschaltung von N Sektionen, wobei die erste Sektion
ein Zählflipflop und die N — 1 übrigen Sektionen eine
Koppelschaltung und ein Zählflipflop enthalten, und die Zählflipflops mit einem Zähleingang und mit zwei
zueinander inverse Ausgangssignale liefernden Signalausgängen versehen sind und der Zähleingang des
ersten Zählffipflops mit der Zählimpulseingangsklemme verbunden ist, und wobei jede Koppelschaltung einen
mit einer Signalzufuhr- und Abfuhrklemme versebenen Differentiator, zwei mit den Signalausgängen der
ZähiflipfloDS der vorhergehenden Sektion verbundene Eingangsklemmen, eine mit dem Zähleingang des
Zählffipflops derselben Sektion verbundene Ausgangsklemme und zwei mit den Bedingungseingängen
ίο gekoppelte Steuerklemmen enthält
In einer bekannten asynchronen Addier-Subtrahieranordnung enthalten die Koppelschaltungen zwischen
den Zufuhrklemmen und der Abfuhrklemme Signalwege, die mit Torschal tungen versehen sind.
is Die Torschaltungen sind mit den Steuerklemmen der
Koppelschaltungen verbunden. Die den Steuerklemmen über die Bedingung;seingänge zugeführten Bedingungssignale haben derartige Werte, daß eine der Torschaltungen jeder Kopf «!schaltung den Signalweg, in dem
diese Torschaltung vorgesehen ist unterbricht und die andere Torschaltung den Signaiweg, in dem sie
vorgesehen ist schließt Durch das Austauschen der den Signalbedingungseingängen zugeführten Bedingungssignale wird der unterbrochene Signalweg geschlossen
und der geschlossene Signalweg unterbrochen. Die Zählrichtung wird dadurch bestimmt welcher der
beiden Signalwege in jeder Koppelschaltung geschlossen ist Ein Zähliinpuls erhöht oder verringert den
Zählinhalt um die Einheit
Hat der Signalaiisgang eines Zählffipflops, der über
einen geschlossenen Signalweg mit dem Zähleingang des folgenden Zahlflipflops verbunden ist eine hohe
Ausgangsspannung, so wird die hohe Spannung des Zähleingangs beim unter Steuerung der Bedingungssi
gnale erfolgenden Umkehren der Zählrichtung durch
eine niedrige Spannung ersetzt Diese negative Änderung der Spannimg des Zähleingangs läßt das
Zählflipflop seine Stellung ändern, wodurch der Zähiinhait des Zahlers verwirrt wird. Um dies zu
verhindern, enthalten die Koppelschaltungen dieser
bekannten Addier-Subtrahieranordnungen zwei Kondensatoren. Diese sind zwischen den Eirtgangsklemmen
und den Torschaltungen vorgesehen und bilden zusammen mit den Widerständen der Torschaltungen
Differentiatoren. Während der Zeit in der der
Zähl:—!puisetngangskiemrne kein Zählimpuls zugeführt
wird, sind die Ausgangssignale der Zählflipflops konstant Die Kondensatoren sperren diese konstanten
Ausgangssignale, so daß den Torschaltungen keine
Hierdurch ist erreicht daß das Umkehren der Zählrichtung nicht mit einer Änderung der an den
Zähleingängen des Zählflipflops vorhandenen Spannungen einhergeht Das Umkehren der Zähirichtung
beeinflußt dadurch den Zählinhalt der Zählanordnung nicht
Diese bekannte Zählanordnung hat den Nachteil, daß
zum Erhalten einer richtigen Wirkung der Zählanordnung jede Koppelschaltung zwei Kondensatoren und
zwei jeweils aus. einem Widerstand und einer Diode aufgebaute Torschaltungen enthält wodurch die Zählanordnung weniger geeignet ist in integrierter Form
verwirklicht zu werden.
Insbesondere für Zählanordnungen mit einer großen
Zählkapazität die mithin viele Sektionen enthalten, ist
dies nachteilig.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine asynchrone Addier-Subtrahieranordnung mit einfacheren Koppel-
schaltungen zu schaffen.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist dadurch gekennzeichnet,
daß jede Koppelschaltung zwei jeweils mit einem Steuereingang und einem Leitweg versehene
elektrische Schalter enthält, deren Steuereingänge die Steuerklemmen der Koppebchahung bilden, wobei die
Leitwege der Schalter zwischen den Eingangsklemmen der Koppelschaltung und der Signabnnihrklemme des
Differentiators vorgesehen sind und die Signaiabfuhrklenune
des Differentiators mh der Ausgangsklemme der Koppe'schaltung verbunden ist und jeder Bedingungseingang
über eine Flankensteilheit-Verringerungsanordnung
mit einer Steuerklemme jeder Koppelschahung
verbunden ist, um den roh der Steuerklemme
gekoppelten Schalter nach dem Einschalten des Bedingungssignals allmählich einzuschalten.
Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert
Erzeigt
Fig.1 die Schaltung einer bekannten asynchronen
Addier-Subtrahieranordnung,
Fig.2 ein erstes Ausffihnmgsbeispiei einer erfindungsgemäßen
asynchronen Addier-Subtrahieranordnung,
Fig.3 ein zweites Ausfuhrungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
asynchronen Addier-Subtrahieranordnung.
In F i g. 1 ist eine bekannte asynchrone, umschaltbare
Addier-Subtrahieranordnung dargestellt Diese Zählanordnung ist aus einer Kaskadenschaltung von beispielsweise
vier Sektionen 1, 2, 3 und 4 aufgebaut J^de
Sektion enthält ein Zählflipflop 1-1, 2-1,3-1,4-1. Diese
Zählflipflops befinden sich entweder in einer durch eine hohe Ausgangsspannung des Signalausgangs
<?und ein£ niedrige Ausgangsspannung des Signalausgangs Q
charakterisierte EinsteU-Stelhmg oder in einer durch
eine niedrige Ausgangsspanmmg des Signaiausgangs Q_
und eine hohe Ausgangsspanramg des Signalausgangs Q
charakterisierte Rückstefl-Steflung. Diese Zählflipflops
ändern ihre Einstell-SteOung in die Rfickstell-Stellung oder umgekehrt wenn ein dem Zähleingang T
zugeführtes Signal eine negative Spannungsänderung aufweist Zum Koppeln der ZähJflipflcps enthalten die
Sektionen 2,3 und 4 die Koppelschaltungen 2-2,3-2,4-2
mh jeweils den Eingangsklemnen 1I1IS; 12,16; 13,17,
die mit den Signalausgängen Q und Q des Zählflipflops der vorhergehenden Sektion verbunden sind, und mit
jeweils einer Ausgangsklemme 8, 9, 10, die mit dem
Zahleingang T des Zählflipflops derselben Sektion verbunden ist Hierdurch ist der Signalausgang Q fiber
einen ersten Signalweg von der EingangskJemme 11,12,
13 fiber den Kondensator 21, 31, 41 und fiber den Kathoden-Anoden-Übergang von der Diode 22,32,42
über die Ausgangsklemme 8, 9 und 10 mh dem
Zähleingang T verbunden, und ist der Signabusgang ~Q~
über einen zweiten Signalweg der Emgangsklemme 15, 16, 17 über den Kondensator 24, 34, 44 über den
Kathode-Anoden-Obergang von der Diode 25, 35, 45 und die Ausgangsklemme 8, 9 und !0 mit dem
Zähleingang T verbunden. Um die Signalwege steuern zu können, sind die Kathoden der Dioden 22,32 und 42
Ober die Widerstände 20, 3· und 40 und die Steuerklemmen 202, 203 und 204 mh einem ersten
Bedingungseingang 6 und die Kathoden der Dioden 25, 35 und 45 fiber die Widerstände 23,33 und 43 und die
Steuerklemmen 212, 213, 214 mh einem zweiten Bedingungseingang 7 verbunden. So werden durch die
Kondensatoren 21, 24; 31, 34; 41, 44 und die
10
15
20
25
30
35
40
45
50
60
65 Widerstände 20,23; 30,33; 40,43 Differentiatoren und
durch die Dioden 22, 25; 32, 35; 42, 45 und die Widerstände 20, 23; 30, 33; 40, 43 Torschaltungen
gebildet
Den Dedingungseingängen 6 irnd 7 werden zueinander
inverse Bedingungssignale zugeführt Diese sind derart gewählt, daß von jeder Koppdschahnng 2-2,3-2,
4-2 entweder die Diode 22, 32, 42 durch eine der
Kathode Ober den Widerstand 20, 36, 40 zugeführte hohe positive Spannung in bezug auf die Anode in
Sperricbtung vorgespannt ist und die Diode 25, 35, 45 durch eine der Kathode über den Widerstand 23,33,43
zugeführte niedrige positive Spannung in bezug auf die Anode in Sperrichtung vorgespannt ist, oder umgekehrt
Sollten sich die Ausgangsspannungen der Signalausgänge Quad φ von niedrig nach hoch ändern, so werden
die Kondensatoren 21,24:31,34 und 41,44 durch über
die Widerstände 20, 23; 30, 33 und 40, 43 fließende Ströme auf die hohe Spannung aufgeladen. Hierdurch
entstehen an den Widerständen 20,23; 30,33 und 40,43
positive Spannungsspitzen. Diese vergrößern die Sperrspannungen an den Dioden 22,25; 32,35; 42,45,
wodurch die Spannungen der Anoden dieser Dioden unverändert bleiben. Sollten sich die Ausgangsspannungen
der Signalausgänge Q und ζ> von hoch nach niedrig ändern, so werden die Kondensatoren 21,24; 31,34 und
41,44 durch über die Widerstände 20,23; 30,33 und 40,
43 fließende Ströme auf die niedrige Spannung entladen. Hierdurch entstehen an den Widerständen: negative
Spannungsspitzen, die den Sperrspannungen an den Dioden 22, 25; 32, 35; 42, 45 entgegenwirken. Die
Bedingungssignale sind derart gewählt daß die Sperrspannungen an den Dioden, deren Kathoden hohe
positive Spannungen in bezug auf die Anoden zugeführt werden, größer sind als die negativen Spannungsspitzen,
so daß sich die Anodenspannungen dieser Dioden nicht ändern und die Sperrspannungen an den Dioden, deren
Kathoden niedrige positive Spannungen in bezug auf die Anoden zugeführt werden, viel kleiner sind als die
negativen Spannungsspitzen, wodurch diese Dioden leitend werden. Die negativen Spannungsspitzen werden
dann über die Ausgangsklemmen 8, 9 und 10 den hiermit verbundenen Zähleingängen Tdes Zählflipflops
zugeführt, wodurch diese ihre Stellung ändern.
Ausgehend von einer Stellung der Zählanordnung, in der die Signalausgänge Q aller Zählflipflops und die
hiermit verbundenen Ausgangsklemmen 1-11,1-12,1-13
und 1-14 eine niedrige Spannung haben und die Bedingungssignale derartige Werte aufweisen, daß nur
die Signalwege zwischen den Signalausgängen Q und den Zähleingangen Tgeschlossen sind, ist die Wirkungsweise
der Zählanordnung wie folgt
Der erste einer ZählimpulseingangskJemrne 5 zugeführte
Zählimpuls setzt durch die negative Sf-annungsänderung
der Rückflanke dieses Zählimptlses das Zählflipflop 1-1 in die Einstell-Stellung, was für den hier
beschriebenen Zustand keine weiteren Folgen hat Nach einem Zähnmpuls ist nur die Spannung det Ausgangsklemme
1-11 hoch.
Der zweite Zählimpuls setzt das Zählf lipflop 1 -1 in die
RiBcksteB-SteUung. In Reaktion darauf wird wie oben
beschrieben das Zählflipflop 2-1 eingestellt. Nach zwei Zählimpulsen hat nur die Ausgangsklemme 1-12 eine
hohe Spannung.
Ein dritter Zählimpuls setzt das Zählflipflop 1-1 in die
Eiinstell-Stettung, so daß dann die Ausgangsklemmen
1-11 und 1-12 hoch sind. Der vierte Zählimpuls setzt das
Flip-flop 1-1 wieder in die Röckstell-Steöurag, wodurch
das Zählfliptlop 2-1 rückgestellt und dadurch das
Zählflipflop 3-1 eingestellt wird. Nach vier Zählimpulsen hat nur die Ausgangsklemme 1-13 eine hohe Spannung.
Aus dem vorhergehenden geht hervor, daß die Spannungen an den Ausgängen 1-11 bis 1-14 bei den
gewählten Warten der Bedingungssignale eine binäre Kombination der Summe der der Zählimpulseingangsklemme 5 zugeführten Anzahl von Zählimpulsen
darstellen.
Werden die Bedingungssignale ausgetauscht, so sind
nur die Signalwege zwischen den Signalausgängen Q und den Zähleingängen ^geschlossen.
Der nächstfolgende Zählimpuls setzt das erste Zählflipflop 1-1 in die Einstcll-Stellung, wodurch die
negative Spannungsänderung des (/-Signaiausgangs das
Zählflipflop 2-1 in die Binstell-Stellung setzt und in Reaktion darauf das Zählflipllop 3-1 in die Rückstell-Stellung gesetzt wird. Nach diesem Zählimpuls haben
nur die Ausgänge 1-11 und 1-12 eine hohe Spannung, was der Zählstellung der Zählanordnung entspricht,
nachdem drei Zählimpulse zugeführt waren.
Der nächste Zählimpuls setzt das Zählflipflop 1-1 in
die Rückstell-Stellung. Nach diesem Zählimpuls hat nur
der Ausgang 12 noch eine hohe Spannung, was der Stellung der Zählanordnung entspricht, nachdem zwei
Zählimpulse zugeführt waren, usw.
Wie aus dem vorstehenden hervorgeht, bestimmen die Bedingungssignale, ob ein der Zählimpulseingangsklemme 5 zugeführter Zählimpuls den Inhalt der
Zählanordnung um eine Einheit erhöht oder herabsetzt
Während der Zeit, in der der Zählimpulseingangsklemme 5 keine Zählimpulse zugeführt werden, geben
die Signalausgänge Q und Q Gleichspannungen ab, die durch die Kondensatoren 21, 24; 31, 34 und 41, 44
gesperrt werden. Werden während dieser Zeit die Bedingungssignale zum Umkehren der Zählrichtung
ausgetauscht, so wird die hohe Vorspannung in Sperrichtung über eine der Dioden der Koppelschaltungen in eine niedrige Vorspannung in Sperrichtung und
die niedrige Vorspannung in Sperrichtung über die andere Diode in eine hohe Vorspannung in Sperrichtung geändert Die Dioden werden dabei nicht in den
leitenden Zustand versetzt so daß sich der Zählinhalt während des Invertierens der Bedingungssignale nicht
ändert
Die Koppelschaltungen dieser bekannten Zählanordnung enthalten zwei Dioden 22, 25; 32,35; 42,45, zwei
Widerstände 20, 23; 30, 33; 40, 43 und zwei Kondensatoren 21, 24; 31, 34; 41, 44. Eine derartige
Zählanordnung eignet sich dadurch weniger, in integrierter Form verwirklicht zu werden. Dies ist
insbesondere nachteilig, wenn die Zählanordnung eine große Zählkapazität aufweisen soll und mithin aus
vielen Sektionen bestehen muß.
Die Erfindung bezweckt eine asynchrone umkehrbare Addier-Subtrahieranordnung mit einfacher und
leichter zu integrierenden Koppelschaltungen zu schaffen und ist dadurch gekennzeichnet, daß wie in
Fig.2 angegeben jede Koppelschaltung 2-3, 3-3, 4-3
zwei, jeweils mit einem Steuereingang ρ und einem Leitweg versehene elektronische Schalter 26,27; 36,37;
46, 47 enthält Die Steuereingänge ρ bilden die Steuerklemmen 205, 215; 206, 216; 207, 217 der
Koppelschaltung 2-3, 3-3, 4-3, und die Leitwege der
Schalter 26, 27; 36, 37; 46, 47 sind zwischen den Eingangsklemmen 111, 151; 121, 161; 131, 171 jeder
Koppelschaltung und der Signalzufuhrklemme 260,360, 460 eines Differentiators 28-29,38-39,48-49 vorgesehen.
Die Signalabfuhrklemme 261,361, 461 des Differentiators ist mit der Ausgangsklemme 81, 91, 101 der
Koppelschaltung verbunden. Der Bedingungseingang 60, 70 ist über eine Flankensteilheit-Verringeningsan-
5 Ordnung 63, 73 mit einer Steuerklemme 205, 206, 207;
215, 216, 217 jeder Koppelschaltung 2-3, 3-3 und 4-3 verbunden, um den mit der Steuerklemme 285,206,207;
215,216,217 gekoppelten Schalter 26,37,46; 27,37,47
nach dem Einschalten des Bedingungssignals allmählich
einzuschalten.
Das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Addier-Subtrahieranordnung enthält beispielsweise vier Sektionen 0-1, 0-2, 0-3 und 0-4.
Die Sektionen enthalten die Zählflipflops 1-4, 2-4, 3-4
und 4-4. Die Zähirnpnops sind beispielsweise als
Master-Slave-Speicherelement vom J-K-Tyρ ausgeführt Jedes Speicherelement enthält zwei nicht
dargestellte Informatkmseingänge / und K, einen
Zähleingang Tjind zwei zueinander inverse Signalaus
gänge Q und Q. Der Inhalt dieser Speicherelemente ist
in der eingestellten Stellung durch eine hohe Ausgangsspannung des Signalausgangs Q und eine niedrige
Ausgangsspannung des Signalausgangs Q und in der rückgesteHten Stellung durch eine niedrige Ausgangs
spannung des Signalansgangs Q und_ eine hohe
Ausgangsspannung des Signalausgangs Q charakterisiert Bekannterweise ändert ein /— AT-Zählflipflop,
dessen Eingängen / und K keine äußeren Signale zugeführt werden, bei einer am Zähleingang T
auftretenden Spannungsänderung von hoch nach niedrig seine Einstell-Stelhing in die Rückstell-Stellung
oder umgekehrt.
Die elektronischen Schalter 26,27; 36,37 und 46,47
sind beispielsweise als Feldeffekt-Transistoren ausge
führt
Solange ein Feldeffekt-Transistor (FET) ungesättigt ist ändert sich der Widerstand zwischen der Zu- und
Abfuhrelektrode annähernd umgekehrt proportional dem Spannungsunterschied zwischen der Torelektrode
und der Zu- oder Abfuhrelektrode. Der Widerstand eines in der Praxis angewandten Feldeffekt-Transistors
vom »depletXMK-Typ aus Metalloxyd-Silizium ändert
sich von ca. 20 Ohm bei einer Spannung von —5 Volt zwischen der Tor- und Zufuhrelektrode auf weniger als
200 Obm bei einer Spannung von + 5 Volt zwischen der Tor- und Zufuhrelektrode.
Die Differentiatoren werden durch die Kondensatoren 28, 38 und 48 und die Widerstände 29, 39 und 49
gebildet Diese Widerstände sind mit einer Klemme Vx
so konstanten Potentials verbunden. Die Spannung dieser
Klemme Vi ist gleich der hohen Ausgangsspannung der
Signalausgänge Qund Q.
Die Wirkungsweise der Koppelschaltungen 2-3, 3-3 und 4-3 wird anhand der Koppelschaltung 2-3 näher
erläutert Hierbei wind davon ausgegangen, daß der Kondensator 28 über den Widerstand 29 auf die
Spannung der Klemme Vu beispielsweise auf +6 Volt,
aufgeladen ist, und daß der Steuerklemme 205 eine hohe
Spannung von beispielsweise +6 Volt und der
go Steuerklemme 215 eine niedrige Spannung von beispsise —6 Volt zugeführt wird.
Ist die Aiisgangsspanmmg des Signalausgangs Q des
ZäMfGpflops 1-4 niedrig, was dem Erdpotentia! entspricht, so ist die Signalspannung des Ausgangs Q hoch,
es beispielsweise +6 Volt Die Spannung zwischen der
Tor- und Zufuhrelektrode des FeWeffekt-Transistors 26 ist dann +6 Volt wodurch dieser Transistor einen
niedrigen Widerstand zwischen der Zu- und Abfuhr-
elektrode aufweist. Die Spannung zwischen der Zu- und Abfuhrelektrode ist 0 Volt, so daß kein Strom fließt. Da
die Abfuhrelektroden der Feldeffekt-Transistoren 26 und 27 untereinander verbunden sind, beträgt die
Spannung zwischen der Tor- und Abfuhrelektrode des Feldeffekt-Transistors 27 -6 Volt. Die Spannung
zwischen der Tor- und Zufuhrelekrrode dieses Feldeffeki-Transislors 27 beträgt -12 Volt, so daß dieser
Feldeffekt-Transistor gesperrt ist. Bei der Zufuhr eines Zählimpulses zu dem mit dem Zähleingang T des
Zählflipflops 1-4 verbundenen Zählimpulseingang 50 ändert sich die Ausgangsspannung_des Signalausgangs
Q von 0 auf +6 Volt und die von Q von +6 Volt auf 0. Die Spannung zwischen der Tor- und Zufuhrelektrode
des Feldeffekt-Transistors 26 beträgt dann 0 Volt. Der Widerstand zwischen der Zu- und Abfuhrelektrode hat
dann einen Wert von ungefähr 600 Ohm, so daß ein Strom von der Zu- zur Abfuhrelektrode fließt, der den
Kondensator 28 enthält Dies verursacht einen Entladestrom durch den Widerstand 29, wodurch eine positive
Spannungsspitze an diesem Widerstand entsteht, die dem Zähleingang T des Zählflipflops 2-4 über den
Ausgang 81 zugeführt wird. Diese der hohen Spannung der Klemme Vj überlagerte positive Spannungsspitze ist
nicht in der Lage, die Stellung des Zählflipflops 2-4 zu ändern, da beim Auftreten der Rückflanke: dieser Spitze
die Spannung nicht unter die hohe Spannung von +6 Volt der Klemme V1 sinkt
Der nächste der Zählimpulseingangsklemme 50 zugeführte Zählimpuls ändert die Ausgangsspannung
des Signalausgangs Q von + 6 auf 0 Volt und die des Signalausgangs Q von 0 Volt auf + 6 Volt Die Spannung
zwischen der Tor- und Zufuhrelektrode des Feldeffekt-Transistors 26 beträgt wieder +6 Volt. Die Spannung
zwischen der Tor- und Abfuhrelektrode beträgt 0 Volt, so daß zwischen der Zu- und Abfuhrelektrode eine
Spannung von —6 Volt vorhanden ist und ein Strom von der Abfuhr- zur Zufuhrelektrode fließt Dieser Strom
lädt den Kondensator 28 auf, bis die Spannung über den Kondensator 6 Volt beträgt Der Ladestrom des
Kondensators 28 verursacht am Widerstand 29 eine negative Spannungsspitze, die, der hohen Gleichspannung der Klemme Vi überlagert dem Zähl eingang Tdes
Zählflipflops 2-4 zugeführt wird Die Vorderflanke dieser negativen Spannungsspitze, die die Spannung des
Zähleingangs Γ von +6 auf ungefähr 0 Volt ändert, ändert die Stellung des Zählflipflops 2-4. Die an
Signalausgang Q auftretende Spannungsänderung des Zählflipflops 1-4 ändert die Spannung zwischen der Tor-
und Zufuhrelektrode des Feldeffekt-Transistors 27 von
-6 auf -12 Volt, und da sich die Spannung zwischen der Tor- und Abfuhrelektrode über die Signalzufuhrklemme 260 von —12 auf -6 Volt geändert hat, bleibt
der Leitweg dieses Feldeffekt-Transistors 27 sehr hochohmig. Die Änderung der Ausgangsspannungen
des Signalausgangs ^ kann deshalb keinen EinfluB auf den Zähleingang Tdes Zählflipflops 2-4 ausüben.
Ein Austauschen der den Steuerklemmen 205 und 215
zugeführten Spannungen hat zur Folge, daß der Leitweg
des Feldeffekt-Transistors 26 sehr hochohmig und der Leitweg des Feldeffekt-Transistors 27 niederohmig
wird. Hierdurch können nur die Spannungsänderungen des Signalausgangs Q einen Einfluß auf die Spannung
der Ausgangsklemme 81 der Koppelschaltung 2-3 ausüben.
Die Wirkungsweise der Koppelschaltungen 3-3 und 4-3 ist mit der der Koppelschaltung 2-3 identisch.
Abhängigkeit der den Steuerklemmen einer Koppelschaltung zugeführten Spannungswerte entweder ein
Signalweg zwischen dem Signalausgang Q eines Zählflipflops einer vorhergehenden Sektion und dem
Zähleingang T des Zählflipflops derselben Sektion gebildet, oder £s wird ein Signalweg zwischen dem
Signalausgang Q des Zählflipflops der vorhergehenden Sektion und dem Zähleingang T des Zählflipflops
derselben Sektion gebildet. Die Zählwirkung der
ίο Sektionen 0-1, 0-2, 0-3 und 0-4 ist dadurch gleich
derjenigen der Sektionen 1, 2, 3 und 4 der in Fig. 1 dargestellten bekannten Anordnung. Die Zählergebnisse können von den Ausgangsklemmen 1-111, 1-121,
1-131 und 1-141 abgenommen werden.
π Zum Umschalten der Zählanordnung vom Addieren
zum Subtrahieren oder umgekehrt werden der Wert der den Steuerklemmen 205, 206 und 207 zugeführten
Spannung und der Wert der den Steuerklemmen 215, 216 und 217 zugeführten Spannung ausgetauscht. Die
Signalzufuhrklemme 260, 360, 460 des Differentiators jeder der Koppelschaltungen 2-3,3-3 und 4-3 wird dabei
von einem der Signalausgänge des Zählflipflops 1-4,2-4, 3-4 abgeschaltet und mit dem anderen Signalausgang
dieses Zählflipflops verbunden. Würde dies schnell
erfolgen und hätte der erwähnte eine Signalausgang
eine hohe Spannung und der andere eine niedrige Spannung, so würde sich die Spannung der Signalzufuhrklemme 260, 360, 460 schnell von einer hohen auf
eine niedrige Spannung ändern, wodurch dieser
Differentiator dem mit-der Signalabfuhrklemme 261,
361, 461 verbundenen Zähleingang T der Zählflipflops 2-4, 3-4, 4-4 eine negative Spannungsspitze abgeben
würde. Diese Spannungsspitze würde die Stellung des Zählflipflops ändern, wodurch der Zählinhalt der
Zählanordnung verwirrt würde. Um dies zu verhindern, sind die Bedingungssignal-Eingänge 60 und 70 über die
Flankensteilheit-Verringerungsanordnungen 63 und 73 mit den Steuerklemmen 205, 215; 206, 216; 207, 217
verbunden. Diese Flankensteilheit-Verringerungsan-
Ordnungen sind in diesem Ausführungsbeispiel als
Integratoren ausgeführt, können jedoch beispielsweise auch durch langsam umschaltende Flipflopschaltungen
verwirklicht werden. Bei der Änderung der Zählrichtung vom Subtrahieren zum Addieren wird das dem
Bedingungseingang 60 zugeführte Bedingungssignal beispielsweise von niedrig nach hoch geändert, was eine
Änderung einer negativen Spannung in eine positive Spannung bedeutet Der Kondensator 62 entlädt sich
zunächst über den Widerstand 61 und lädt sich danach
so auf die positive Spannung auf. Die den Torelektroden ρ
der Feldeffekt-Transistoren 26, 36 und 46 zugeführte Spannung nimmt dadurch langsam zu, wodurch die
Widerstände der Leitwege zwischen den Zu- und Abfuhrelektroden dieser Feldeffekt-Transistoren lang
sam abnehmen. Da die Spannungen an den Zufuhrklem
men 260,360 und 460 der Kondensatoren 28,38 und 48
im Moment des Umkehrensder Zählrichtung durch die Ausgangsspannungen der Q-Signalausgänge bestimmt
sind, sind die Spannungen zwischen den Zu- und
Abfuhrelektroden der Feldeffekt-Transistoren 26, 36
und 46 am größten, wenn die Widerstände des Leitwegs zwischen den Zu- und Abfuhrelektroden am größten
sind Dadurch fließen kleine Ströme durch die Leitwege. Diese Ströme ändern die Spannung der Zufuhrklemmen
260,360 und 460 der Kondensatoren 28,38, 48 derart,
daß der Spannungsunterschied an den Leitwegen abnimmt Der Widerstand des Leitwegs nimmt unter
Steuerung der sich langsam ändernden Spannung an der
Torelektrode weiter ab. Hierdurch wird erreicht, daß die Spannungs- und Widerstandsabnahme ungefähr gleichen Schritt hält, wodurch die in den Leitwegen
fließenden Ströme während des Umschalter^ der Zählrichtung einen kleinen Wert haben.
Die dem Bedingungseingang 70 zugeführte Spannungsänderung des Bedingungssignals ist entgegengesetzt zu dem dem Bedingungseingang 60 zugeführten.
Der Kondensator 72 entlädt sich zunächst und lädt sich danach auf die negative Spannung des Bedingungssi
gnals auf.
Der Wert der der Torelektrode ρ der Feldeffekt-Transistoren 27,37 und 47 zugeführten Spannung sinkt
langsam, wodurch die Widerstände der Leitwege zwischen den Zu- und Abfuhrelektroden langsam
zunehmen. Der Spannungsunterschied an diesen Leitwegen nimmt gleichfalls langsam zu, weil die Spannungen der Zufuhrklemmen 260, 360 und 460 der
Kondensatoren 28, 38 und 48 durch die Ströme durch die Feldeffekt-Transistoren 26, 36 und 46 geändert
werden. Die beim Umschalten der Zählrichtung in den Leitwegen der Feldeffekt-Transistoren 26, 36 und 46
fließenden Ströme haben deshalb gleichfalls einen kleinen Wert
Die Ladungsänderungen pro Zetteinheit der Kondensatoren 28,38 und 48 sind gleich dem Unterschied der
Ströme durch die Feldeffekt-Transistoren 26 und 27,36 und 37, 46 und 47 und sind dadurch klein. Die hiermit
einhergehenden Ladungs- und/oder Entladungsströme durch die Widerstände 29, 39 und 49 verursachen an
diesen Widerständen negative und/oder positive Spannungsspitzen mit einer kleinen Amplitude. Die /?C-Zeitkonstanten des Kondensators 62 mit dem Widerstand
61 und des Kondensators 72 mit dem Widerstand 72 sind derart gewählt, das die durch diese Zeitkonstanten
bestimmten kleinen Amplituden der negativen Spannungsspitzen die Stellung der Zählflipflops nicht ändern
können, wodurch die Zählstellung der Zählanordnung beibehalten wird.
Auf dieselbe Weise wird erreicht, daß der Zählinhalt
der Zählanordnung beim Umschalten der Zählrichtung vom Addieren zum Subtrahieren erhalten bleibt
Die Koppelschaltungen dieser erfindungsgemäßen Zählanordnung enthalten jeweils zwei Feldeffekt-Transistoren und einen Differentiator. In bezug auf die in
F i g. 1 dargestellten Koppelschaltungen der bekannten Zählanordnung enthalten sie einen Kondensator und
einen Widerstand weniger und anstelle von zwei Dioden zwei Feldeffekt-Transistoren. Diese Koppelschaltungen
sind dadurch leichter durch Integration zu verwirklichen und erfordern weniger Kristalloberfläche als die
bekannten Koppelschaltungen.
Eine weitere Vereinfachung der erfindungsgemäßen Zählanordnung, wodurch sich die Zählanordnung
besonders dazu eignet, aus bestehenden logischen Bausteinen zusammengesetzt zu werden, ist im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 dargestellt
Die in Fig.2 und 3 mit gleichen Bezugsziffern
versehenen Teile haben eine analoge Wirkung. Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Zählanordnung enthält beispielsweise vier Sektionen 0-1,0-2,0-3 und 0-4.
Zählflipflops 1-5, 2-5, 3-5 und 4-5._Die Ausgangsspannungen der Signalausgänge Q und Q dieser Zählflipflops
ändern sich nur von hoch nach niedrig oder umgekehrt, wenn die dem Zähleingang 7* zugeführte Spannung sich
hinreichend schnell von hoch nach niedrig ändert, oder mit anderen Worten, an den Zähleingängen Γ negative
Spannungsänderungen auftreten, die eine hinreichend große Steilheit aufweisen. Diese dynamisch gesteuerten
Zählflipflops enthalten Eingangsschaltungen Γ* die die
Wirkung der Differentiatoren 28,29; 38,39; 48,49 des in
Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiels erfüllen, und
bistabile Elemente F, die die Wirkung der Zählflipflops 2-3, 3-3, 4-3 erfüllen. Die Sektionen 0-2, 0-3 und 0-4
enthalten die Koppelschaltungen 2-3, 3-3 und 4-3, die
jeweils zwei Feldeffekt-Transistoren 26, 27; 36, 37; 46, 47 enthalten. Außerdem wird angenommen, daß die
Eingangsschaltungen 7} der dynamischen Zählflipflops 2-5, 3-5 und 4-5 einen Teil der Koppelschaltungen
bilden. Die Abfuhrelektroden der Feldeffekt-Transisto
ren 26, 27; 36, 37; 46, 47 sind über die Zufuhrklemmen
260,360 und 460 unmittelbar mit den Zähleingängen T der dynamischen Zählflipflops 2-5, 3-5 und 4-5
verbunden. Im übrigen unterscheidet sich das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel nicht von dem in
Die den Zähleingängen Γ der dynamischen Zählflipflops 1-5, 2-5, 3-5 und 4-5 zugeführten Signaländerungen, verursacht durch die Rückflanke der der Zählflanke
der dem Zählimpulscir.gang 50 zugeführten Zählimpulse
und durch die an den Signalausgangsklemmen Q und Q
der dynamischen Zählflipflops 2-5, 3-5 und 4-5 auftretenden Spannungsänderungen, haben eine hinreichend große Steilheit, um die Stellung dieser dynamischen Zählflipflops zu ändern. Die der Zählimpulsein-
gangsklemme 50 zugeführten Zählimpulse erhöhen deshalb in Abhängigkeit von den den Bedingungseingängen 60 und 70 zugeführten Bedingungssignalen auf
entsprechende Weise, wie im in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, den Zählinhalt der Zählanordnung
♦o oder setzen ihn herab.
Die an den Zählimpulseingängen T infolge des Umschaltern der Zählrichtung der Zählanordnung
auftretenden Signaländerungen haben eine Flankensteilheit, die durch die ÄC-Zeitkonstanten des Wider-
stands 61 und des Kondensators 62 des Integrators 63 und des Widerstands 71 und des Kondensators 72 des
Integrators 73 bestimmt wird.
Diese Zeitkonstanten sind derart gewählt, daß die
durch diese Integratoren 63 und 73 abgegebenen
Spannungsänderungen beim Umkehren der Zählrichtung eine derartige Widerstandsänderung der Leitwege
der Feldeffekt-Transistoren 26, 27; 36, 37; 46 und 47 verursachen, daß die hierdurch auftretenden Spannungsänderungen der Abfuhrelektroden der Feldeffekt-
Transistoren eine kleinere Steilheit haben als erforderlich ist, um die Stellung der dynamischen Zählflipflops
2-5, 3-5 und 4-5 zu ändern, so daß der Zählinhalt beim
Umkehren der Zählrichtung beibehalten wird.
Die auf diese Weise aufgebaute Zählanordnung kann
auf einfache Weise mit Hilfe von Feldeffekt-Transistoren und logischen Bausteinen von dynamisch gesteuerten Zählflipflop-Typen zusammengesetzt werden.
Claims (4)
1. Asynchrone Addier-Subtrahieranordnung mit
einer Zählimpulseingangsklemme zum Empfangen von Zählimpulsen, zwei Bedingungseingängen zum
Empfangen von zwei die Zählrichtung bestimmenden Bedingungssignalen und einer Kaskadenschaltung von N Sektionen, wobei die erste Sektion ein
Zählflipflop und die N — 1 übrigen Sektionen eine Koppelschaltung und ein ZähKlipflop enthalten, und
die Zählflipflops mit einem Zahleingang und mit zwei zueinander inverse Ausgangssignale liefernden
Signalausgängen versehen sind und der Zähleingang des ersten Zählflipflops mit der Zählimpulseingarigsklemme verbunden ist, und wobei jede Koppelsdlialtung einen mit einer Signalzufuhr- und Abfuhrklemme versehenen Differentiator, zwei mit den Sigiiialausgängen der Zählflipflops der vorhergehenden
Sektion verbundene Eingangsktemmen, eine mit dem Zähleingang des Zählffipflops derselben Sektion verbundene Ausgangsklemme und zwei mit den
Bedingungseingängen gekoppelte Steuerklemmen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Koppelschaltung zwei jeweils mit einem Steuereingang und' einem Leitweg versehene elektronische Schalter enthält, deren Steuereingänge die
Steuerklemmen der Koppelschaltung bilden, wobei die Leitwege der Schalter zwischen den Emganigsklenimen der Koppelschaltung und der Signal zufuhrldemme des Differentiators vorgesehen sind und
die Signalabfuhrklemme des Differentiators mit der Ausgangsklemme der Koppelschaltung verbunden
ist und jeder Bedingungseingang über eine Flankensteilheit-Verringerungsanordnung mit einer
Steuerklemme jeder Koppelschaltung verbunden ist, um den mit der Steuerklemme gekoppelten Schalter
nach dem Einschalten des Bedingungssignals allmählich einzuschalten.
2. Asynchrone Addier-Subtrahieranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die
elektronischen Schalter durch Feldeffekt-Transistoren gebildet werden.
3. Asynchrone Addier-Subtrahieranordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flar.kensteüheiiVerrir.gerur.gsanordnur.gcr. durch
Integratoren gebildet werden.
4. Asynchrone Addier-Subtrahieranordnung nach Anspruch 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
jeder Sektion der Differentiator und das Zählflipflop zusammen durch ein Zählflipflop desjenigen Typs
gebildet werden, der seine Stel&mg ändert, wenn
seinem Zähleingang unipolare Signaländerungen mit hinreichend großer Steilheit zugeführt werden.
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