DE2159493A1 - Einzelatemvorrichtung mit Massen auf Grundlage von Kaliumperoxid - Google Patents
Einzelatemvorrichtung mit Massen auf Grundlage von KaliumperoxidInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Regenerierung der Atmosphäre in Eizelatmungsgeräten mit geschlossenem Kreislauf, die Massen
auf der Grundlage von Kaliumsuperoxid enthalten. Letzteres ist ein sehr wichtiges Produkt für die Regenerierung von Atemgas,
denn es bietet die Möglichkeit, Sauerstoff freizusetzen und Kohlendioxid zu binden. Diese Regenerierung beruht auf
einem chemischen Vorgang in heterogenen Phasen, nämlich fest und gasförmig. Damit diese Reaktion in heterogener Phase unter
guten Bedingungen erfolgt und quantitativ ist, nimmt man gewöhnlich eine starke Verteilung des Feststoffes zum Beispiel in Form
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einer Wirbelschicht vor, um die Kontaktoberfläche zwischen
Feststoff und Gas zu vergrößern und regelmäßig zu erneuern. Es ist ersichtlich, daß dieses Verfahren für die Regenerierung
von Atemgas durch Kaliumsuperoxid unzweckmäßig ist, und zwar aus verschiedenen Gründen.
Gemäß einer der am längsten bekannten Methoden wird Kaliumsuperoxid
durch Verbrennung von Kaliummetall in einem Gemisch von Sauerstoff und Stickstoff hergestellt. Dieses Verfahren führt
zur Gewinnung eines Pulvers in Form eines äußerst leichten flockigen Schnees, der nicht gießfähig ist. Zwecks leichterer
Handhabung unterzieht man das flockige Pulver einercslchtenvenichtung,
um Schuppen zu erhalten, die an-schliessend zu großen Blöcken von ungefähr 20 cm Durchmesser bei einer Dichte
in der Größenordnung von 10 cm verpreßt werden. Anschliessend werden diese Blöcke zu Granalien gebrochen, die gesiebt werden.
Alle diese Vorgänge werden in einer Atmosphäre von eingestellter Feuchtigkeit durchgeführt.
Dieses Verfahren ist mit dem Mangel behaftet, daß es zu einem heterogenen Verdichtungsprodukt führt. Es ist verständlich,
daß die Verteilung der Drücke im Inneren eines Feststoffes.stark
heterogen ist, und zwar um so mehr, je größer das Volumen ist, wenn man Plättchen komprimiert, um große Blöcke zu erhalten.
An den auf diese Weise hergestellten Granalien sind Unterschiede in der Farbe festzustellen, die bezeichnend für eine heterogene
Kompression sind. Daraus ergibt sich eine Heterogenität
der Feststoff-Gasreaktionen.
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Man hat eine Konditionierung des Kaliumsuperoxids versucht,
die zu einer besseren Druckverteilung und damit zu einer grösseren Homogenität der Gas-Feststoffreaktionen führt. Dieses
neue Konditionierverfahren gestattet zwischen den neuen KO,,-ilassen
Punktkontakte zu erzielen und zwischen diesen regelmäßige Zwischenräume zu gewinnen, welche eine homogene Verteilung
des zu regenerierenden Gases begünstigen. Andererseits ist es bekannt, daß man zur Erzielung einer Reaktion eines
Feststoffes mit einem Gas unter guten Bedingungen eine P-orosität erzeugen muß.
Die handelsüblichen Granalien besitzen eine relativ geringe Porosität,
die beträchtlich unterhalb 40% in der Größenordnung von 37% liegt, und diese Kompaktheit ist für Feststoff-Gaskontakte
und damit für eine gute Reaktionsfähigkeit ungünstig.
Es wurde festgestellt, daß das Kaliumsuperoxid, das man in Pulverform
nach der französischen Patentschrift 1 460 714 vom 29. September 1965 der Anmelderin erhält, eine Konditionierung
des Kaliumsuperoxids und die Gewinnung von Tabletten mit kalibrierten Abmessungen gestattet. Zwischen den durch Tablettierung
erzielbaren Formen und derjenigen, die die größte Oberfläche im Verhältnis zum Volumen bieten, wurde ein Kompromiss
gefunden, indem man dem glitschigen an Seife erinnernden Zustand des KO2 Rechnung trägt, dessen Klebeneigung die Fertigung gewisser
Formen nicht gestattet.
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Es wurde gefunden, daß jede KO^Masse von gekrümmter und/oder
polygonaler Form, die mindestens konvexe Flächen aufweist, und das Vorhandensein einer gießen Oberfläche und von Kontaktpunkten
gestattet, besonders geeignet für die Regenerierung der Atmosphäre ist.
Die in der Zeichnung in Fig. 1 bis 5 als Beispiele dargestellten Formen, wie Kegelstumpf, Sternform, Diabolform, Zylinder
mit ausgewölbten Böden usw., die zumindest einige konvexe Flächen haben, sind von Bedeutung. S;Le können durch Tablettierung
erhalten werden, bei der man Punktkontakte gewinnt und die für Reaktionen des zu regenerierenden Gases unzugänglichen
Zonen auf ein Minimum beschränkt.
Die bevorzugte Masse ist in Form einer KO2~Tablette konditioniert,
die einen Zylinderkörper und zwei ausgewölbte Böden besitzt, wobei der Krümmungsradius annähernd gleich dem Durchmesser
der Tablette ist. Diese Konditionierung durch Tablettierung von gekrümmter und/oder polygonaler geometrischer Form mit
mindestens konvexen Flächen gestattet die Herstellung von Tabletten von einer gleichmäßigen schönen klargelben Farbe,
was eine gleichmäßige Verteilung der Drücke im Inneren des Feststoffes anzeigt. Vorzugsweise wird gemäß der Erfindung das Ealiumsuperoxid
ICO2 zu Tabletten eines Durchmessers von 7 bis 10 mm
bei einer Dicke von 4 bis 6 mm verpreßt.
Die Tablettierungdst besonders vorteilhaft für Kaliumsuper-
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oxid. Sie gestattet die Porosität in sehr genauer Weise zu
regeln.
Eine Porosität von 40 bis 50% ist vorteilhaft, denn darunter
sind de ΚΟ,,-Tabletten zu kompakt und darüber verlieren die
Tabletten ihre Individualität und begünstigen die Bildung von zahlreichen bevorzugten Kanälen, die die Reaktionen zwischen
dem zu regenerierenden Gas und dem KO2 verhindern. Eine Porosität von 43 bi-s 47% ist besonders vorteilhaft.
Eine solche Porosität, die zwischen 40 und 50% eingegrenzt
ist, führt zu einem ausgezeichneten Kompromiß zwischen dem gewünschten Reaktivitätsgrad, zwischen KO2 und dem zu regenerierenden
Gas und der mechanischen Festigkeit, welche die durch Tablettierung konditionierten K02~Formen als Funktion der
Spannungen bieten sollen, denen sie bei Verwendung in der Aeronautik und unter Wasser ausgesetzt sind.
Um die Reaktionen zwischen dem zu regenerierenden Gas und dem
Kaliumsuperoxid auszulösen und die Leisturlen des KO2 möglichst
günstig zu gestalten, erweist sich der Zusatz von Katalysatoren als vorteilhaft. Dieser Katalysator besteht vorzugsweise aus
einer Kupferverbindung, wie Kupferoxychlorid Die durch Tablettierung
nach der Erfindung erhaltenen K0o-Formen enthalten 0,10 bis 0 20% Kupferoxychlorid # insbesondere 0,15 bis 3%
3 CuO.CuCl2.3H2O.
Die verschiedenen Formen der KO2~Tabletten nach der Erfindung
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erhält man aus rieselfähigem Pulver, hergestellt nach der genannten
französischen Patentschrift 1 460 714. I:Tach dem Verfahren
dieser Patentschrift läßt man das Wasserstoffperoxid in konzentrierte Lösung auf Kaliumhydroxid einwirken. In geregelter
Weise führt man das Wasserstoffperoxid in dispergiertem Zustand in ein organisches Milieu ein, das gegenüber den
vorhandenen Reaktionspartnern inert ist und sie nicht auflöst, wie ein halogenierter Kohlenwasserstoff; man trennt diewässrige
Phase ab und stellt daraus dann das Kaliumsuperoxid durch Verstäubung und Trocknung her. In gewissen Fällen betreibt
man die Umsetzung von H3O2 mit KOH und die Trocknung des KO3
in inerter Gasatmosphäre.
Das Verfahren zur Herstellung von K0„ gemäß der Anmeldung führt
zur Gewinnung eines Pulvers, das eine ausreichende Gießfähigkeit und eine geeignete Schüttdichte besitzt, um die Verformung
durch Tablettierung zu ermöglichen. Die Gießfähigkeit des
Pulvers gestattet die Tablettenmatritze lediglich durch ein Schwingsieb zu füllen. Dann verdichtet man unter einem verhältnismäßig
geringen Druck. Es wurde festgestellt, daß eine Ver-
dichtung in der Größenordnung von 80 bis 120 kg/cm dem glitschigen
Zustand des Kaliumsuperoxids besonders angepaßt ist und gute Ergebnisse liefert. Ein K02-Pulver von einer Schüttdichte
zwischen 0,35 bis 0,45 eignet sich gut für die Tablettierung.
Bevor man die Fertigung durch Tablettierung durchführt, nimmt
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man einen doppelten Eignungstest vor, um die Schüttdichte zu kennen und die Porosität zu ermitteln. Um jedes Anhaften des
KC>2 zu vermeiden, bedeckt man die Füllöffnung mit einer Auskleidung
aus Polytrifluorchloräthylen. Die Neigung des KO0 zum Anhaften macht die Herstellung von Formen schwierig,
deren Krümmungsgrad sehr groß ist.
Solche konditioniertcn KO„-riassen sind besonders geeignet zur
Füllung der Patrone eines Luftregenerierelementes in Binzelatinungsgeräten
mit geschlossenem Kreislauf.
Es ist zu bemerken, daß die Tablettenformen nach der Erfindung einen nahezu idealen Kompromiß zwischen der Geometrie, d. h.
der größten Oberfläche für das kleinste Volumen, und der gleichmäßigen Verteilung des Gasflusses darstellen.
Jachsteiend wird beispielshalber eine Kaliumsuperoxidpatrone
beschrieben, die die Erzielung einer sehr guten Reaktionsausbeute und bester Leistungen gestattet. Diese Patronokann
beispielsweise in ein Einzelatmungsgerät für augenblickliche
Inbetriebsetzung eingesetzt werden. Die Patrone ist in Fig. 6
der Zeichnung dargestellt.
Die Kaliumsuperoxidfüllung 1 ist in einem Zylinder aus einen l-iaterial, das mit dem Kaliumsuperoxid verträglich ist, wie
Kupfer, nicht oxidierender Stahl oder verkupferter Stahl 2 eingesetzt, der zwei Böden 3 besitzt, die durch Quetschverbindung
angebracht und gegenverschweißt sind, um eine völlige Dichtheit
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zu gewährleisten. Die Böden sind mit Kupferscheiben 3Ä von
geringer Dicke, beispielsweise unter 1/10 mm, ausgerüstet,
die dicht verschweißt sind, Diese Scheiben werden im Augenblick der Benutzung der Patrone mit einem geeigneten Werkzeug
gelocht, um die Patrone sofort in Eetrieb zu setzen.
Die K09-Füllung besteht aus K09-Tabletten eines Durchmessers
4* Ca
von 7 bis 10 mm. Sie haben eine Dicke von 4 bis 6 mm und bestehen
aus einem zylindrischen Teil 4 und zwei ausgewölbten Böden 5 vonfeinem Krümmungsradius gleich dem Durchmesser der
Tablette. Eine solche Tablette ist in Fig. 1 dargestellt. DieTabletten befinden sich in einem minimafen potentiellen Energiezustand.
Die Patrone wird unter Schütteln gefüllt, um die Füllung möglichst dicht zusammenzurütteln. Alle Tabletten stehen
miteinander in Kontakt. Diese Gestaltung gestattet zwischen den Tabletten. Punktkontakte zu erzielen und zwischen ihnen regelmäßige
Zwischenräume zu bilden, welche eine homogene Verteilung des zu regenerierenden Gases gestatten.
Die Kaliumsuperoxidfüllung ist in zwei oder mehrere Chargen gegebenenfalls von gldchem Volumen durch ein oder mehrere Metallzwischenlagen
aus mit KO9 verträglichem Material, wie Metallblech oder Metallfolie 6 unterteilt, Die eine der Chargen wird
zuerst von den zu regenerierenden Ausatemgasen berührt.
Diese Anordnung gestattet die Bildung großer Kanäle im Inneren der K09-Füllung während des Gebrauchs zu vermeiden. Diese Ka-
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näle würden bevorzugt von dem zu regenerierenden Gas beaufschlagt
werden, und ihr Vorhandensein würde die Feststoff-Gasberührung
und damit die Regenerierleistung der Patrone vermindern .
Wenn keine besondere Anordnung vorgesehen wäre, so würden die Tabletten unter dem Einfluß eier exothermen chemischen Reaktionen
und der Feuchtigkeit infolge der Neigung des Superoxides zur Erweichung sich gern agglomerieren, wodurch das ι
Volumen der Füllung leicht abnehmen würde,und es würden sich dann Inseln aus zusammengebackenen Tabletten bilden, zwischen
denen sich weite Kanäle bilden würden. Die Herabsetzung des Volumens der Füllung und die Gefahr der Bildung von bevorzugten
Kanälen sind um so weniger ausgeprägt, je kleiner die Kaliumsuperoxidchargen
sind.
Es wurden Mittel gefunden, die gestatten, das Auftreten dieser Zisammenziehungserschelnung des Kaliumsuperoxids zu vermindern,
welche die Gefahr einer Loslösung der Füllung von der Kartusche, mit sich bringen würde. Diese Einrichtungen halten die Füllung
in ihrem oberer)ünd unteren Teil. Sie bestehen aus einem Filter,
das zwei Metallstücke von ausgewölbter Form aufweist und ein selbsttragendes Gewölbe darstellt. Das Filter befindet sich im
unteren Teil der Patrone, und in ihrem oberen Teil befindet sich eine Feder, deren Dehnung derart begrenzt ist, daß sie Volumenverrainderung
der Füllung kontrolliert wird. Diese Einrichtungen stellen wichtige Merkmale der Kaliumsuperoxidpatrone
nach der Erfindung dar.
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Um die Volumenreduktion der KO3-FuIlung während des Gebrauchs
weitgehend zu vermindern, hält man die Füllung unter dem Druck einer Feder 7, die im oberen Teil der Kartusche liegt. Am dargestellten
Beispiel beträgt die entwickelte Federkraft etwa
2
5 kg/dm . Um eine übermäßige Zusammendrückung der KO -Füllung
5 kg/dm . Um eine übermäßige Zusammendrückung der KO -Füllung
zu vermeiden, ist die Federdehnung jedoch auf einen Intervall von beispielsweise 5 bis 10 mm mittels einer Sicke oder
eines Wulstes 8 begrenzt. Diese Einwölbung 8 ist an dem zylin- ψ drischen Patronenkörper ausgeführt,und auf ihr kommt eine starre
Metallfolienscheibe 9 und ein Metallblech 10 von feinen Maschen zur Auflage, die beide zwischen das KO und die Feder eingesetzt
sind. Die Feder 7 stufet sich auf die KO2-Füllung mittels
zwei Gittern ab, an denen das erste grobe Gitter zur geregelten Verteilung der Federkraft über die ganze Füllung und das feine
Gitter zur Verhinderung von Beschädigungen der KO2-Tabletten
dienen.
^ In seinem unteren Teil wird die KO--Beschickung durch eine
selbsttragende Wölbung gehalten, die aus einem Filter besteht.
Die zu regenerierenden Gase strömen von oben nach unten in der mit den KO2~Tabletten beladenen Patrone. Nach Durchgang durch
die Regenerierbeschickung werden die regenerierten Gase durch eine gewisse Schichtdicke 11 aus nicht brennbaren Mineralfasern,
wie Glasfasern, filtriert.Gemäß der Erfindung verwendet man zweckmäßig ein Filter, das den Druck der Feder und das Gewicht
der KO2~Füllung ohne Deformation aushalten kann, um die FiI-
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ttieroberflache des Gases im Verhältnis zn einem flachen Filter
zu vergrößern und dis Dicke und Kompression der Mineralfasern gleichmäßig einzustellen. Die gleichmäßige Zusammendrückung
der Glasfasern verhindert jedes Reissen unter dem Einfluß von Schwingungen und infolgedessen jede Mitnahme von zerbrochenen
Fasern, so daß die Gefahr von Geschwürbildungen in den Atmungswegan
ausgeschaltet ist.
Dieses Filter besitzt zwei Metallstücke von gewölbter Form, die eine selbsttragende Wölbung darstellen,und zwar:
eine gewölbte Scheibe 12 aus sehr widerstandsfähigem Lochblech mit Löchern von etwa 2 mm. Das Blech besteht vorzugsweise aus
Kupfer. Die Scheibe 12 besitzt eine elastische Schürze, die sich auf den Zylinderkörper der Patrone abstützt. Sie liegt
andererseits im Anschlag mit der Sicke oder dem Wulst 14. Dieser Wulst oder die Auswölbung gestattet, die Wölbung zu
zentrieren, wodurch sie sich leichter einsetzen läßt, und die Dichtung von Metall gegen Metall zu steigern. Die obere Scheibe
12 ist genügend starr, um das Gewicht der KO^-Füllung und die
Federkraft aufzunehmen;
das Filter besitzt eine andere gewölbte Scheibe 13 aus gestecktem Iletal^nit feinen Maschen von Rautenform von ungefähr lmm χ
0,5 mm. Der Rand dieser Scheibe ruht auf dem Boden der Patrone.
Der zwischen den beiden Scheiben vorgesehene Abstand beträgt etwa IO mm. Das Filterelement ist in diesem Abstand untergebracht.
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Wenn das Filter eingesetzt wird, macht man die Patrone mit
einem Stoß Druckluft leer und führt dann die KO2-Füllung ein.
Falls man eine möglichst günstige Höchstleistung der Patrone
anstrebt, löst man gemäß einer Abwandlung der Erfindung die ■Reaktion zwischen dem Feststoff und dem Gas aus, indem man
in den oberen Teil der Füllung eine Schicht geringer Dicke von ungefähr 1 cm aus Tabletten anordnet, die mit einem geeigneten
Katalysator, vorzugsweise Kupferoxychlorid, katalysiert sind. Diese Tabletten haben im allgemeinen kleinere Abmessungeiyals
die reinen KO.-Massen, und zwar in einem Durchmesserverhältnis von 7 bis 9 mm.
Es versteht sich, daß eine möglichst günstige Gestaltung aller Kennzeichen der Patronen angestrebt werden soll, damit diese
im Verhältnis zu einer intensiven Leistung, die von ihnen bezüglich der Atemanforderungen verlangt werden, sehr klein sind.
Eine gemäß der Erfindung gefertige Patrone von 175 mm Höhe und 70 mm Durchmesser wird mit 450 g KO „ beschickt, das verteilt
ist in einem Volumen, das seinerseits von einem Zylinder von 120 mm Höhe und 70 mm Durchmesser dargestellt wird. Man kann
eine Autonomie von 3 Stunden im Falle leichter Arbeit unter Wasser sicherstellen.
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Claims (9)
1.J Patrone zur Regenerierung von Atemgas, die in ein Einzelatmungsgerät
mit geschlossenem Kreislauf einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone Massen auf Grundlage
von Kaliumsuperoxid von gewölbter und/oder polygonaler Form besitzt, die mindestens konvexe Flächen aufweist und
die man durch Tablettierung von Kaliumsuperoxidpulver erhält.
2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Massen auf Grundlage von Kaliumsuperoxid zu Tabletten verformt
sind, die einen zylindrischen Körper und zwei ausgewölbte Böden von einem Krümmungsradius im wesentlichen gleich
dem Durchmesser der Tablette besitzen.
3. Patrone nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Porosität
der Massen auf Grund age von Kaliumsuperoxid zwischen
40 und 50%, vorzugsweise zwischen 43 und 47% liegt.
4. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Massen auf Grundlage von Kaliumsuperoxid durch Verdichtung
eines Kaliumsuperoxidpulvers unter einem relativen Druck von
80 bis 120 kg/cm hergestellt sind.
5. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kaliumsuperoxidmassen in einem minimalen potentiellen Ener-
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giezustand verarbeitet sind und alle Formkörper innerhalb
der Patrone miteinander in Berührung stehen.
6. Patrone nach Anspruch 1, bestehend aus einem zylindrischen
Körper aus mit dem Kaliumsuperoxid verträglichem Material, der zur Gewährleistung einer vollständigen Dichtheit durch
in
zwei Böden verschlossen ist und dessen Innerem die Kaliumsuperoxidfüllung
untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone im unteren Teil eine aus einem Filter bestehende
selbsttragende Wölbung aufweist, die die Regenerierfüllung hält.
7. Patrone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter 2 gelochte Metailstücke von ausgewölbter Form aufweist,
zwischen denen das Filterelement untagebracht ist.
8. Patrone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie im
P oberen Teil eine Feder aufweist, deren Dehnung derart begrenzt ist, daß das Volumen der Regenerierfüllung kontrolliert
wird.
9. Patrone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie an dem zylindrischen Körper eine die Dehnung der Feder begrenzende
Einwölbung, eine Meti-Xlscheibe mit großen Lochungen,
z. B. aus Streckmetall, und eine Metallscheibe mit feinen Lochungen, z. B. Metallblech mit feinen Maschen, aufweist,
die zwischen die Regenerierfüllung und die Feder unter Auf-
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lage auf die Einwölbung eingesetzt ist und das mindestens
eine Zwischenlage die Regenerierfüllung in mindestens zwei Chargen gleichen Volumens aufteilt und das Filter eine ausgewölbte
Metallscheibe von großen Lochungen, ζ* Β. Streckmetall,
die an einer im zylindrischen Körper in seinem unteren Teil ausgearbeiteten Einwölbung anliegt, und äne andere
ausgewölbte 1-Eteilscheibe mit feinenLochungen aufweist,
und ferner gekennzeichnet dadurch, daß die Böden der Patrone mit Folie geringer Dicke, vorzugsweise aus Kupfer, ausgerüstet
sind.
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