DE2158020A1 - Sicherheitsvorrichtung gegen Lecks bei Schiffen, speziell Tankern - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung gegen Lecks bei Schiffen, speziell TankernInfo
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Description
PATENTANWÄLTE - 9 1 £ Q Γ) ? fi
DR.-ING. RICHARD GLAWE · DIPL-ING. KLAUS DELFS · DIPL-PHYS. DR. WALTER MOLL
MÜNCHEN HAMBURG MÖNCHEN
8 MÖNCHEN 26 2 HAMBURG
POSTFACH 37 WAITZSTR.
LIEBHERRSTR. 20 TEL. (04Tl) 89 22
TEL (0811)22 65 48
IHRZEICHEN IHRENACHRICHTVOM UNSERZEICHEN MÜNCHEN
A 10
Svenska Entreprenad AB SENTAB
Svenska Entreprenad AB SENTAB
Stockholm / Schweden
Sicherheitsvorrichtung gegen Lecks bei Schiffen, speziell Tankern
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung,
die den Zweck hat, die Gefahr von Lecks bei Schiffen, speziell Tankern für die Unterbringung oder den
Transport von Öl oder Ölprodukten, auszuschalten oder zu vermindern.
Bisher vorgeschlagene Schutzmaßnahmen in Tankern bestehen in der Regel darin, daß das Öl in aus Stahl, Plastik
oder ähnlichen Materialien, die das Öl einschließen, gefertigten Behältern untergebracht ist, die im allgemeinen
vom Schiffsrumpf unabhängig und völlig abgedichtet ausgeführt sind.
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Wenn die Behälter z.B. aus Stahl gefertigt sind, müssen sie so beschaffen sein, daß sie dem gesamten äußeren
Wasserdruck standhalten, der sich aus dem hydrostatischen v
Verhältnis zwischen dem außerhalb des Behälters liegenden Wasser und dem innerhalb des Behälters liegenden Öl ergibt,
was jedoch nicht angestrebt wird oder nur mittels komplizierter automatischer Ausrüstung erreicht werden kann. Ein
starrer innerer Behälter ist jedoch bei einer Kollision ^ oder wenn das Schiff auf Grund läuft, leicht Beschädigungen
ausgesetzt - was an sich der Anlaß zu dieser Konstruktion war - und erfordert im Verhältnis zu dem erreichbaren
Schutz zu hohe Kosten.
Es wurde auch vorgeschlagen, gesonderte Behälter aus einer Plastikbahn zu verwenden, die im Schiff hängen oder
gestützt sind und in einigen Fällen vom Wasser umgeben sind. Beim Füllen des Behälters wird sich die anfängliche leere
* Blase allmählich vergrößern und ein entsprechender Betrag Wasser wird verdrängt. Diese Anordnung ist teuer und der
wirkliche Füllstand des Plastikbehälters ist schwer zu bestimmen. Die Formänderungen, die während des Füll- und Ausleervorganges
dem Behälter widerfahren, schließen die Gefahr von Beschädigungen der Verbindungsnähte mit ein. Die vorliegende
Erfindung hat die Aufgabe, mit geringen Kosten die Gefahr von Lecks bei Schiffen, speziell Tankern, die
bei einem Unfall, z.B. durch Zusammenstoß oder durch Auf-
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laufen auf Grund, Löcher oder Risse im Rumpf erhalten, im wesentlichen auszuschalten. Die erfindungsgemäße Sicherheit
s- oder Schutzvorrichtung f die diese Aufgabe erfüllt,
enthält eine Schildanordnung, die sich entlang der Seite des Schiffsrumpfes und im Abstand zu ihm erstreckt, um so
den Frachtraum von einem sich vertikal ausdehnenden Raum an der Rumpf Innenseite abzugrenzen. Jener Zwischenraum ist
im Bodenbereich des Schiffes offen und, wenn das Schiff für die Lagerung oder den Transport gebraucht wird, ist vorgesehen,
daß er eine Flüssigkeit enthält, die dieselbe oder eine höhere Dichte als die des gelagerten oder transportierten
Produktes hat, so daß das Produkt mit der Flüssigkeit im Zwischenraum kommuniziert.
Die einzige Folge eines Loches im Schiffsrumpf wird sein, daß die Flüssigkeitshöhe im engen Zwischenraum sich
dem äußeren Wasserspiegel anpaßt, wobei die Flüssigkeitshöhe des untergebrachten Produktes eine Ausgleichslage im
Frachtraum einnimmt, in der eine Leckage des Produktes völlig oder im wesentlichen verhindert werden könnte.
Wie es aus der unten angegebenen Beschreibung ersichtlich wird, kann auch das gelagerte oder transportierte Produkt
selbst in den engen Zwischenräumen, als Alternative z.B. zu Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, die dieselbe
oder eine höhere Dichte als das Produkt hat, angeordnet
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Weitere Eigenschaften und Vorteile, die man aus der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung erhält, werden
aus der detaillierten Beschreibung einiger unten angegebenen Ausführungsformen ersichtlich. Die Zeichnungen zeigen
Ausführungsformen des mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung versehenen Tankers im Vergleich mit einer
konventionellen Tankerkonstruktion.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des Tankers, der mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung versehen
ist.
Fig. 2a zeigt einen Querschnitt gemäß Fig. 1 nach einem Schadensfall nahe der Wasserlinie.
Fig. 2b zeigt einen Querschnitt eines konventionellen Tankers nach einem Schadensfall an derselben Stelle
wie in Fig. 2a.
Fig. 3a zeigt einen Querschnitt eines Tankers mit einer
Sicherheitsvorrichtung nach der Beschädigung kurz oberhalb des Schiffsbodens.
Fig. 3b zeigt einen Querschnitt eines konventionellen Tankers nach der Beschädigung an derselben Stelle wie
in Fig. 3a.
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Fig. 4a zeigt einen Querschnitt eines Tankers mit einer
Sicherheitsvorrichtung nach der Beschädigung am Schiffsboden.
Fig. 4b zeigt einen Querschnitt eines konventionellen Tankers nach der Beschädigung an derselben Stelle wie
in Fig. 4a.
Fig. 5 zeigt vor und nach dem Schadensfall einen Tanker,
mit einer Sicherheitsvorrichtung gemäß der Erfindung, in dessen Zwischenraum das Produkt, das vom
Tanker transportiert wird, liegt.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt eines abgewandelten Tankers, der mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung
versehen ist und drei aneinander liegende Frachträume hat, die voneinander abgegrenzt
sind.
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Tankers, der mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung versehen ist.
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines Details von Fig. 7.
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Gemäß Fig. 1 wird das Deck eines erfindungsgemäßen Tankers mit 1 bezeichnet. Die Ausrüstung zum Füllen und
Entleeren der Frachträume 10, Gasventile etc. sind nicht
gezeigt. Der äußere Schiffsrumpf ist mit 2 bezeichnet, wobei 3 die Schildanordnung bezeichnet, die vom Schiffsdeck herabhängt. Besagte Schildanordnung grenzt den Frachtraum
10 von den engen Zwischenräumen oder Kammern 4 ab, die sich entlang der Schiffsseiten erstrecken und sich im Bereich
des Schiffsbodens öffnen. Der äußere Wasserstand wird mit bezeichnet und der des transportierten Produkts, wie Öl,
wird mit 6 bezeichnet. Das Produkt ruht auf einem Wasserbett 7 und kommuniziert mit dem Wasser, das in den Räumen
4 gelegen ist. Sein oberer Flüssigkeitsstand hängt von der Einfüllmenge und dem Verhältnis der Dichten des gelagerten
Produktes und des Wassers ab. Die Schildvorrichtungen 3 sind einem nach außen gegen die Zwischenräume gerichteten
Druck ausgesetzt, der ebenso vom Dichteunterschied zwischen dem gelagerten Produkt und Wasser abhängt und im Maximum
zwischen 3 bis 25% des Öldruckes gegen die Wasserschicht
beträgt (wobei ein ziemlich schweres Öl bzw. Benzin berücksichtigt wurde). Der Druck, der gegen eine Schildanordnung
wirkt, wird im wesentlichen durch vertikal verlaufende Stützen, wie z.B. die passend konstruierten Schiffsspanten,
auf den Schiffsrumpf übertragen, zwischen denen die Schildanordnung, die vorteilhafterweise aus einer dicken
Gummi- oder Plastikbahn besteht, sich frei erstreckt oder
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möglicherweise in einem zulässigen Ausmaß gegen die Stahlplatten
des Rumpfes drückt.
In Fig. 2a wird gezeigt, daß ein Loch 8 im Rumpf .-■ z.B. als Folge einer Kollision - nur bewirkt, daß der Wasserspiegel
im anliegenden Raum 4 sich dem äußeren Wasserspiegel anpaßt, wobei der Spiegel des gelagerten Produktes
so eingestellt ist, daß er eine Ausgleichslage einnimmt, ohne irgendwelche Leckage.
Fig. 2a, 3a, 4a zeigen im Vergleich mit Fig. 2b, 3b
und 4b die verschiedenen Möglichkeiten von Leckage im Hinblick auf die Gefahren bei verschiedenen Schadensarten an
einem Schiff, das eine erfindungsgemäße Einrichtung enthält bzw. einem Schiff konventioneller Bauart. Der Schaden,
der durch eine Kollision oder ein Auflaufen auf Grund verursacht wird, wird in allen Figuren mit 8 bezeichnet,
und in den verschiedenen Figuren wird angenommen, daß er sich kurz unter der Wasserlinie, in größerem Abstand unter
der Wasserlinie und am Schiffsboden ereignet hat. Der Buchstabe P bezeichnet ein Schiff, das eine erfindungsgemaße
Vorrichtung enthält, wobei der Buchstabe K den Rumpf einer konventionellen Bauart bezeichnet. Die 'Index-Nummer 1 und
2 an den Buchstaben P und K bezeichnen den ausgeglichenen Zustand vor und nach Auftreten des angenommenen Schadensfalles.
Der Buchstabe U bezeichnet annähernd die wirkliche
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Leckage nach einem Schaden, wenn sich ein neuer Gleichgewichtszustand
eingestellt hat.
Diese Beispiele zeigen, daß bei einem Schiff konventioneller Bauart jeder Schadensfall eine Leckage bzw. Auslaufen
des transportierten Produktes zur Folge, von einer völligen Leckage, wenn das Loch in der Nähe der Wasserlinie
liegt, bis zu einer relativ geringen Leckage, wenn das Loch im Schiffsboden liegt.
In einem Schiff, das die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält, wird in keinem der dargestellten Fälle eine Leckage
auftreten, vorausgesetzt, daß die Schildvorrichtung, die die engen Zwischenräume abgrenzt, unversehrt bleibt. Jedoch
kann die Schildvorrichtung, da sie nur mäßigen Drücken ausgesetzt ist, wie oben erwähnt, aus einem flexiblen Material,
wie einem schweren Gummi- oder Kunststofftuch oder -gewebe,
gefertigt werden, das vom Deck herabhängt. Die Flexibilität oder Elastizität des Kunststoffes wird die Gefahr eines
Schadens an der Schildvorrichtung wesentlich herabsetzen.
In der Ausführungsform, wie sie in Fig. 5 links dargestellt
ist, fehlt ein Wasserbett für das Produkt. MaH In den Zwischenräumen 4 ist statt Wasser das Produkt, das im
Schiff transportiert wird, vorhanden. Die Schildvorrichtung ist dann normalerweise keinerlei Druck ausgesetzt und
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dürfte, z.B. bei einer Kollision, im wesentlichen keinen Schaden erhalten. Wenn die äußere Rumpfhülle beschädigt
worden ist, ist jedoch in diesem Falle mit einer Leckage eines geringen Volumens des Produktes zu rechnen, das
einem bestimmten Teil des Volumens in dem Zwischenraum entspricht.
Theoretisch können die Zwischenräume eine sehr geringe Breite haben, bis zur unteren Grenze, an der laminare
Strömung dort noch gewährleistet ist. In der Praxis wird die Form der engen Zwischenräume von der Bauweise der Verstärkungsspanten
abhängen, die für die Seitenflächen des Schiffes notwendig sind. Jedoch, wenn die Zwischenräume
eng sind und so wenig wie möglich Volumen enthalten, wird der Betrag an Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsbett niedrig
gehalten.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Erfindung in einem Tanker im Querschnitt gezeigt, der seinen Frachtraum
in drei aneinander liegende Kammern aufgeteilt hat. Die Sicherheitsvorrichtung wird in den seitlichen Kammern
verwendet, wobei nur diese an den äußeren Seiten mit Schildvorrichtungen
versehen sind. Wie es aus Fig. 6 zu ersehen ist, erstreckt sich die Schildvorrichtung 3 in den Bereich
des Schiffsbodens, d.h. in den tiefsten Teil der seitlichen Kammern, um z.B. unerwünschte Folgen beim Rollen des Schif-
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fes in der See zu vermeiden. Die relativ geringen Folgen
eines Schadens, der möglicherweise im Schiffsboden auftreten kann, machen es nicht notwendig, eine entsprechende
Sicherheitsvorrichtung unter der in der Mitte des Schiffes angeordneten Kammer vorzusehen.
In Fig. 7 ist die perspektivische Ansicht eines Teiles
eines Tankers gezeigt, der mit einer erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung versehen ist und ein Produkt 6 auf
einem Wasserbett 7 transportiert. Wasser ist auch in den engen Zwischenräumen 4 vorhanden, die vom Frachtraum durch
Schildvorrichtungen 3 abgegrenzt sind und entlang den Seiten des Tankers verlaufen und am Boden offen sind.
Fig. 8 zeigt einen Teil der Schildvorrichtung 3, die aus einer Gummi- oder Plastikbahn hergestellt werden kann.
Um die Gefahr der Erzeugung von statischer Elektrizität zu vermeiden, ist die Schildvorrichtung mit einem Drahtgitteroder
-netz 11 versehen, das eine Erdungsverbindung zum Schiffsrumpf hat.
Die Schildvorrichtung 3 kann auch vorzugsweise aus einem Metall hergestellt werden, das eine gute Biegsamkeit
hat, wie z.B. Stahl.
Eine erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung kann
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ebenso gut für Schiffe mit doppelter Rumpfhülle angewendet
werden. Die Schildvorrichtung 3 kann dann entweder zwischen den beidem Rumpfhüllen oder an der Innenseite der inneren
Rumpfhülle angebracht werden.
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Claims (6)
1. J Sicherheitsvorrichtung gegen Leckage an Schiffen, speziell Tankern für den Transport von Öl oder Ölprodukten,
dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Schildvorrichtung entlang der Seiten des Schiffsrumpfes und im Ab-
P stand zu ihm erstreckt, um so den Frachtraum von einem in
vertikaler Richtung an der Innenseite des Rumpfes verlaufenden Zwischenraum abzugrenzen, wobei dieser Zwischenraum
im Bodenbereich des Schiffes offen ist und, wenn das Schiff für die Lagerung und den Transport verwendet wird, dort eine
Flüssigkeit, die dieselbe oder eine höhere Dichte als das gelagerte oder transportierte Produkt hat, vorgesehen wird,
so daß das Produkt mit der Flüssigkeit im Zwischenraum kommuniziert.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schildvorrichtung mit den querverlaufenden Schotten, die den Frachtraum unterteilen,
und vorzugsweise auch mit dem Deck des Schiffes abdichtend verbunden ist.
3· Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekenn ze i chne t, daß die Schildvorrichtung flexibel ist.
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4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzei chnet, daß die Schildvorrichtung
aus einem Gewebe oder einem bahnförraigen Material, insbesondere Gummi oder Kunststoff besteht.
5. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schildvorrichtung
ein Metallgitter enthält, das eine Verbindung mit dem Schiffsrumpf hat.
6. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 in einem Schiff, dessen Frachtraum im Querschnitt in mindestens
eine zentrale Kammer und zwei an den Seiten gelegene Kammern unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schildvorrichtung, die eine äußere Begrenzung für die Kammern an den Längsseiten des Schiffes bildet,
sich in dem Bodenbereich des Schiffes bis zu einer oder mehreren zentral gelegenen Kammern und/oder bis zum
tiefsten Bereich des Bodens erstreckt.
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