DE2154245C3 - 3-Hydrazino-6-(2-hydroxypropylamino)-pyridazinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltendes pharmazeutisches Präparat - Google Patents
3-Hydrazino-6-(2-hydroxypropylamino)-pyridazinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltendes pharmazeutisches PräparatInfo
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Description
15
in der R den Methyl- oder Äthylrest bedeutet,
sowie deren nichttoxische Salze mit Mineralsäuren.
2. Pyridazinderivat nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in der allgemeinen Formel (I)
3. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man in an sich bekannter Weise ein 3,6-Dihalogenpyridazin der allgemeinen Formel
C6H5CH=NHN
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, in
einer durch Destillation entfernbaren Säure so lange erhitzt, bis der abgespaltene Benzaldehyd
vollständig entfernt ist, und die Lösung ;jr Trockne
eindampft.
4. Pharmazeutisches Präparat, dadurch gekennzeichnet, daß es besteht aus einem oder mehreren
der Pyridazinderivate nach Anspruch I und üblichen Träger- und/oder Verdünnungsmitteln.
in der X ein Chlor- oder Bromatom bedeutet, mit
einem Aminoalkohol der allgemeinen Formel
HN
CH2-CH-CH3
OH
(H)
in der R die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung hat, in der Schmelze umsetzt, das dabei erhaltene
Pyridazinderivat der allgemeinen Formel
CH2-CH-CH3 (III)
OH
in der R und X die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit überschüssigem Hydrazin umsetzt und
das dabei erhaltene Reaktionsgemisch in Gegenwart eines Alkalicarbonate oder Alkalibicarbonate
mit Benzaldehyd umsetzt, und daß man die neben der Doppelbasemit Hydrazin gebildeten Pyridazin-
Die Erfindung betrifft neue 3-Hydrazino-6-(2-hydroxypropylamino)-pyridazinderivate, ein Verfahren
zu ihrer Herstellung sowie blutdrucksenkende Prä
parate, die diese Pyridazinderivate als Wirkstoff ent
halten.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1595910
und der schweizerischen Patentschrift 471 132 sind in 6-Stellung substituierte 3-Hydrazinopyridazine be-
kannt, die eine blutdrucksenkende Wirkung haben. Die besten derzeit bekannten blutdrucksenkenden
Mittel sind Hydralazin, das in den USA als blutdrucksenkendes Mittel der Wahl eingesetzt wird und
Dihydralazin (1,4-Hydrazinophthalazin), das haupt
sächlich in Europa als blutdrucksenkendes Mittel
verwendet wird (vgl. G. Ehrhart und H- Rusch i g, »Arzneimittel«, Band 1 [1968], Seite 562).
Allen diesen bekannten blutdrucksenkenden Mitteln ist jedoch gemeinsam, daß ihre Wutdmcksenkende
Wirksamkeit verhältnismäßig gering ist, so daß sie in relativ hohen Dosen verabreicht werden müssen,
was insbesondere dann von Nachteil ist, wenn diese Arzneimittel, wie bei der Behandlung von Bluthochdruck häufig der Fall, über einen längeren Zeitraum
hinweg eingenommen werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, neue Verbindungen zu finden, die eine bessere blutdrucksenkende
Wirkung haben als die derzeit auf dem Markt befindlichen Präparate.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe erfindungsgemäß mit neuen, in 6-Stellung substituierten
3-Hydrazinopyridazinen gelöst werden kann, die bei etwa gleicher Toxizität eine wesentlich höhere blutdrucksenkende Wirkung und damit einen viel höheren
therapeutischen Index (TI) als die bisher bekannten blutdrucksenkenden Mittel aufweisen.
Gegenstand der Erfindung sind 3-Hydrazino-6-(2-hydroxypropylamino)-pyridazinderivate der all-
geroeinen Forme!
H2NHN
CH2
in der R den Methyl- oder Äthylrest bedeutet, sowie
deren nichttoxische Salze mit Mineralsäuren.
Die erfindungsgemäßen Pyridazinderivate haben
eine ausgeprägte blutdrucksenkende Wirkung bei einer Toxizität, die etwa in der Größenordnung der Toxiidtät der besten, auf dem Markt befindlichen Produkte
liegt. Sie weisen demzufolge einen therapeutischen Index (definiert als Verhältnis von letaler Dosis jiu
wirksamer Dosfejauf, der wesentlich höher ist als bei
den besten Vergleichsprodukten.
Zum Nachweis der blutdrucksenkenden Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen wurde bei au
ästhesierten Katzen unter Anwendung der direkten
blutigen Meßmethode die Abnahme des systolischen Arterienblutdruckes nach intravenöser Verabreichung
einer wäßrigen Lösung der erfindungsgemäßen Ver-
5 bindungen gemessen. Außerdem wurde nach der unblutigen Meßmethodenach Friebel und Vr ed en
-CH-CH3 (I) in »Arch. Εχρ. Pathol. PharmakoU«, 232, 419 (1958)
ίο [1944]) künstlich ein Bluthochdruck hervorgerufen
worden war, die blutdrucksenkende Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen bestimmt. Dabei
wurde die Abnahme des Arterienblutdruckes nach peroraler Verabreichung einer wäßrigen Lösung der
enindungsgemäßen Verbindungen bzw. des Vergleichsproduktes Hydralazin gemessen. Es wurde die
Minimaldosis für eine erfindungsgemäße Verbindung der allgemeinen Formel (I) und die LD50 Lp. bei
Mäusen nach dem Irwin-Test (»Gorden Res. Conf.
Med. Chem.«, New London, N. H., 3/7—8,133[1959])
bestimmt. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I im Vergleich zu den für Hydralazin ermittelten Werten angegeben.
Tabelle I |
LDj0Lp.
bei Mäusen |
Wirksame
Dosis mg/kg, LT, bei anästhe sierter Katze |
Halbzeit der
Wirkung. Min. |
Wirksame
Dosis, mg/kg, P.O., bei Ratten |
Untermdue
Verbindung |
>1000
100 |
0,1
04 |
140
100 |
1
I |
1 (1,R=CH3)
Hydralazin |
||||
Außerdem wurden die nachfolgend beschriebenen Vergleichsversuche durchgeführt, deren Ergebnisse
in der weiter unten folgenden Tabelle II zusammengestellt sind.
Als Vergleichssubstanz wurden die aus der deutschen
Offenlegungsschrift 1595910 bekannte Verbindung 3-Hydrazinö - 6- [NJ«i-(2-hydroxyäthyl>-aminp]-pyridazin und das bekannte blutdrucksenkende Mittel
Hydralazin verwendet.
Als Versuchstiere wurden Wistar-Ratten mit einem
Gewicht von jeweils 120 bis 140 g verwendet, bei denen nach der obenerwähnten Methode von Grollm a η η eine künstliche renale Hypertension hervorgerufen worden war.
Die untersuchten Verbindungen wurden peroml in zunehmenden Dosen an Gruppen zu je 4 Tieren verabreicht. Es wurden solche Dosen verwendet, welche
die Berechnung der Dosis erlaubten, die eine Ab-
nähme des Blutdruckes um 25% (ED2J) bewirkte.
Der Arterienblutdruck wurde nach der unblutigen
der Versuchstiere unmittelbar vor und 1, 3, 5 und
7 Stunden nach der Verabreichung bestimmt.
tar-Ratten bestimmt, wobei die untersuchten Verbindungen peroral in vier verschiedenen Dosen an
Gruppen zu je 10 Tieren verabreicht wurden.
In der folgenden Tabelle II sind die bei diesen Versuchen erhaltenen Ergebnisse in bezug auf die akute
so Toxizität (LD50), die blutdrucksenkende Wirkung
(ED2S) und die Halbwertszeit der Wirkung in Stunden
bei einer für alle untersuchten Verbindungen auftretenden maximalen Wirkung nach einer Stunde
angegeben.
55
(mg/kg ρ. ο.) Img/kg p. o.)
Halbwertszeit
der Wirkung
(Std.)
Tl (LDjo/ED«)
1(1,R= -CH3) 1,9
2(1,R= -C2H5) 2,5
3-Hydrazino-6-[N,N-(2-hydroxyäthyl)amino]-
pyridazin
1230
1300
1450
647
520
97
Il
ED25 berechnet zum Zeitpunkt der größten Wir- Formel
kung nach einer Stunde.
Die vorstehenden Daten zeigen die Überlegenheit der erßndungsgemäßen Verbindungen gegenüber den
bekannten Vergleichsprodukten in bezug auC ihre verbesserte blutdrucksenkende Wirkung bei etwa
gleicher bzw. geringerer Toxizität.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Pyridazinderivate
der oben angegebenen allgemeinen Formel I, to das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in an sich
bekannter Weise (vgl. zum Beispiel die DE-OS 1595910, die CH-PS 471 132 sowie Weygand/
Hilgetag, »Organisch-Chemische Experimentierkunst«,
4.Auflage [1970], Seite 522/523) ein 3,6-Dihalogenpyridazin
der allgemeinen Formel
CH2-CH-CH3 (IU)
OH
OH
in der R und X die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit überschüssigem Hydrazin umsetzt und das
dabei erhaltene Reaktionsgemisch in Gegenwart eines Alkalicarbonate oder Alkalibicarbonats mit Benzaldehyd
umsetzt, und daß man die neben der Doppelbase mit Hydrazin gebildeten Pyridazinderivate der
allgemeinen Formel
20
25 C6H5CH=NHN
CH2-CH-CH3
OH
OH
in der X ein Chlor- oder Bromatom bedeutet, mit einem Aminoalkohol der allgemeinen Formel
HN
CH2-CH-CH3
OH
OH
in der R die in bezug auf die Formel I oben angegebenen Bedeutungen hat, in der Schmelze umsetzt,
das dabei erhaltene Pyridazinderivat der allgemeinen in der R die oben angegebenen Bedeutungen hat, in
einer durch Destillation entfernbaren Säure so lange erhitzt, bis der abgespaltene Benzaldehyd vollständig
entfernt ist, und die Lösung zur Trockne eindampft.
Wenn man bei Durchführung des erfindungsgemä-
ßen Verfahrens als durch Destillation entfernbare
(11) Säure Chlorwasserstoffsäure verwendet, erhält man
die erfindungsgemäßen Produkie in Form ihrer Dihydrochloride.
Diese Arbeitsweise ist bevorzugt.
Das vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Verfahren läßt sich bei einer bevorzugten Ausführungsform durch das nachfolgend angegebene Reaktionsschema darstellen. Bei dieser Ausführungsform wird
als 3,6-Dihalogenpyridazin der oben angegebenen Formel das 3,6-Dichlorpyridazin verwendet, und als
Säure wird Chlorwasserstoffsäure eingesetzt.
+ HN
CH2-CH-CH3
OH
OH
(II)
(III)
a) NH2-NH2 b) C6H5-CHO
H2NHN
CH2-CH-CH3
OH
OH
verd. HCI C6H5CH=NHN
I CH2-CH-CH3
(1)
(IV)
Bei der dargestellten Ausführungsform des erlindungsgemäßen
Verfahrens wir die erste Reaktionsstufe ohne Lösungsmitte! durchgerührt, und das Dichlorpyridazin
wird in geringen Mengenanteilen dem vorerwärmten Aminoalkohol (II) zugesetzt. Das dabei >
erhaltene Derivat (III) wird unter Erhitzen mit Hydrazin in Form des Monohydrats oder besser in
95%iger Konzentration umgesetzt. Das Reaklionsprodukt wird durch Zugabe von Benzaldehyd in Gegenwart
eines Alkalicarbonats oder Alkalibicarbonats in abgetrennt. Das dabei erhaltene Produkt (IV) kann
sowohl von dem nicht umgesetzten Ausgangsprodukt .il.-i auch von dem in Benzaldazin überführten restlichen
Hydrazin leicht abgetrennt werden, svobei letzteres unter Verwendung von Äthyläther. Benzol π
oder einem anderen mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel extrahiert werden kann.
Das Derivat (IV) wird nach der Umkristallisation mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure erhitzt. Dabei
wird der gebildete Benzaldehyd durch langsame De- >n stillution entfernt, und man erhält die gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung (I), die sich in Form des stabilen reinen Dihydrochlorids abscheidet, wenn
die erhaltene Lösung zur Trockne eingedampft wird.
Ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt in der Bildung de>
Hydrazinzwischen-P iiikts (IV). welches die Entfernung von Hydrazin
vereinfacht, wodurch die Gewinnung der ^v jnscliten
Verbindung (I) erleichtert und in bestimmten Fällen überhaupt erst ermöglicht wird. jo
Zum Extrahieren der Benzaldehyd-Hydrazin-Doppelbase
verwendet man als organisches Lösungsmittel vorzugsweise Äther oder Benzol. Die Art des Lösungsmittels
ist für das erfindungsgemäße Verfahren jedoch nicht kritisch, solange dieses Lösungsmittel mit Wasser )5
nicht mischbar ist und in der Lage ist. die genannte Doppelbase, nicht jedoch das Derivat (IV). zu extrahieren.
Das einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildende pharmazeutische Präparat ist dadurch ge- to
kennzeichnet, daß es aus einer oder mehreren Verbindungen der oben angegebenen allgemeinen Formel I
und üblichen Träger- und/oder Verdünnungsmitteln besteht.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
a) 3-BenzaIhydrazino-6-(N-methyl-2-hydroxypropyl-
amino)-pyridazin '°
6 g 3.6-Dichlorpyridazin werden in kleinen Anteilen
unter Rühren zu 7.2 g N-Methyl-2-hydroxypropylamin,
das auf IIO C vorerhitzt worden ist, zugegeben, dann erhitzt man noch I Stunde lang. Das Gemisch
wird abgekühlt und mit 20 ml Wasser versetzt. Anschließend wird das Produkt mit Äthylacetat extrahiert,
über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt. Dabei erhält man 6.5 g
(Ausbeute 80%) 3-Chlor-6-(N-methyl-2-hydroxypropylaminol-pyridazin,
F. 82 bis 83 C.
6,5 g des oben erhaltenen Produktes werden 6 Stunden lang mit 60 ml Hydrazinhydrat erhitzt und danach
durch Destillation unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Äthanol
aufgenommen und mit 6.5 g Kaliumcarbonat und IO ml Benzaldehyd versetzt. Anschließend wird d.ii. Gemisch
90 Minuten lang unter Rückfluß erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert,
und der Rückstand wird sorgfällig zuerst iii' Äthyläther und dann mit W.. -.er gewaschen. Das
erhaltene Produkt wird durch Umkristallisieren aus Dioxan gereinigt, wobei man 2.76 g (Ausbeute 30%)
3 - Benzalh1 !razino -6-(N- met hy I - 2 - hydroxy propylaminol-pyridazin.
F. 176 bis 178 C. erhält.
b) 3-Hydrazino-6-(N-methvl-2-hydroxvpropylamino)-pyridazin
2.6 g des in dem obigen Abschnitt erhaltenen Benzalderivats
werden in 70 ml I5%iger HCI unter Rühren erhitzt, wobei der gebildete Benzalarh* ti ;.bdestiiliert
wird. Nach Beendigung der Reaktion wird die Lösung unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft,
und der Rückstand wird aus Äthanol umkristalllisiert. Dabei erhält man 2.1 g (Ausbeute 85%) 3-Hydrazino-6
- (N - methyl - 2 - hydroxypropylamino) - pyridazin, F. 204 bis 205 CfZers.).
3-Hydrazino-6-(N-äthyl-2-hydroxypropylamino)-pyridazin
Man arbeitet wie in Beispiel I, wobei man aus N-Äthyl-2-hydroxypropylamin zunächst das 3-Benzalhydrazino
-6-(N- äthyl - 2 - hydroxypropylamino)-pyridazin als Zwischenprodukt erhält. Anschließend
erhält man auf die in Beispiel I angegebene Weise Has 3-Hydrazino - 6 - (N - äthyl - 2 - hydroxypropylamino)-pyridazin.
F. 195 bis 198 C (Zers.).
Claims (1)
1. 3 - Hydrazino - 6 - (2 - hydroxypropylamino)-pyridazinderivate, gekennzeichnet durch
die allgemeine Formel
derivate der allgemeinen Formel
H2NHN
CH2-CH-CH3
OH
(D
IO
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