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DE2148965A1 - Rohrverschraubung - Google Patents

Rohrverschraubung

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Publication number
DE2148965A1
DE2148965A1 DE19712148965 DE2148965A DE2148965A1 DE 2148965 A1 DE2148965 A1 DE 2148965A1 DE 19712148965 DE19712148965 DE 19712148965 DE 2148965 A DE2148965 A DE 2148965A DE 2148965 A1 DE2148965 A1 DE 2148965A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
conical
connection end
annular
union nut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712148965
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dipl-Ing Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Liebherr Werk Ehingen GmbH
Original Assignee
Liebherr Werk Ehingen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Liebherr Werk Ehingen GmbH filed Critical Liebherr Werk Ehingen GmbH
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Priority to FR7234529A priority patent/FR2155433A5/fr
Priority to JP9730072A priority patent/JPS4872716A/ja
Publication of DE2148965A1 publication Critical patent/DE2148965A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/04Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts using additional rigid rings, sealing directly on at least one pipe end, which is flared either before or during the making of the connection
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/02Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
    • F16L19/0212Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

Rohrverschraubung
Die Erfindung betrifft eine Rohrverschraubung zum Anschluß eines Rohres aus Metall an einen mit einem Anschlußgewinde versehenen Körper mittels einer mit dem Anschlußge- " winde verschraubbaren Überwurfmutter oder eines an den Körper anschraubbaren Flansches auf dem Rohr.
Es ist bereits eine Vielzahl von derartigen Rohrverschraubungen bekannt, wobei das Rohr mit dem Anschlußende entweder in eine Bohrung desjenigen Körpers ragt, an welchen es angeschlossen werden soll, oder aber der Körper und das Rohr stirnseitig aneinander liegen, was als Stoßverschraubung bezeichnet wird. Der Körper kann unmittelbar an einem mit Strömungsmittel zu beaufschlagenden Gerät angeformt oder ein Zwischenstück sein, nämlich ein gerader oder Winkel- oder T-Einschraubstutzen oder ein Anschweißstutzen, welcher an dem mit Strömungsmittel zu beschickenden Gerät angeschweißt wird.
Um das anzuschließende, glatte Rohr sowohl strömungsmitteldicht als auch mechanisch fest mit dem jeweiligen Körper zu verbinden, weisen die bekannten Rohrverschraubungen ,jeweils einen Schneid- oder Klemmring auf, welcher mit min-
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destens einer äußeren konischen Eingflache versehen ist und, gegebenenfalls innere Torsprünge aufweist. Der Eing wird auf das Anschlußende des Rohres geschoben und schneidet bzw. klemmt sich in die Rohroberfläche ein, gegebenenfalls unter radialem Eindrücken der Rohrwandung, um das Rohr fest zu halten. Dabei wirkt eine konische Ringfläche am Körper mit der erwähnten konischen Ringfläche am Schneid- oder Klemmring zusammen, um die erforderliche Dichtheit und radiale Anpressung des Ringes an das Rohr zu erzielen. Auch die Überwurfmutter kann eine konische Ringfläche aufweisen, welche mit einer zweiten konischen Ringfläche am Schneid- oder Klemmring zusammenwirkt, um dieselben Wirkungen hervorzubringen. Zusätzlich kann ein Druckring zwischen Rohr und Körper angeordnet sein, welcher eine ringförmige, axiale Schneidkante aufweist, die sich stirnseitig in den Körper beim Anziehen der Überwurfmutter eingräbt. Dies ist bei Stoßverschraubungen der Fall. Druck- und Schneidring können jedoch auch zu einem Bauteil vereinigt sein.
Auch ist es bekannt, statt eines Schneid- oder Klemmrings eine Buchse an das anzuschließende Rohr am Anschlußende hart anzulöten oder anzuschweißen, welche eine konische Ringfläche aufweist, die mit einer entsprechend konischen Ringfläche am Körper zusammenwirkt, oder welche eine zur Längsachse senkrechte Ringfläche aufweist, mit welcher ein Dichtring aus elastischem Material gegen eine Ringfläche am Körper gedruckt wird. Ein solcher Dichtring kann auch in einer radialen Ringnut der Buchse vorgesehen sein.
Schließlich ist es bei Rohrverschraubungen der in Rede stehenden Art bekannt, einen kegeligen Ring in das anzuschließende Rohr am Anschlußende einzupressen, wobei das Rohr aufgeweitet wird. Der Ring kann eine zur Längsachse senkrech-
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te T?ingflache an der Stirnseite aufweisen, mit welcher ein Dichtring aus elastischem Material in einer stirnseitigen Ringnut des Körpers zusammengedrückt wird. Der kegelige Ring kann auch unmittelbar am Körper ausgebildet sein, so daß ein gesondertes Bauteil wegfällt, allerdings auf Kosten einer verwickelten Gestalt des Körpers. Die Überwurfmutter weist jeweils eine konische Ringfläche auf, gegen welche das Rohr durch den kegeligen Ring gepreßt wird. Diese konische Ringfläche kann an einem gesonderten Ring in der Überwurfmutter vorgesehen sein.
" Alle diese bekannten Rohrverschraubungen (Zeitschrift "Fluid11, Mai 1970, Seiten 37 bis 4-1) sind in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Bei den Rohrverschraubungen mit hart angelöteter oder angeschweißter Buchse ist der verhältnismäßig hohe Arbeitsaufwand zu bemängeln, zu dem die Prüfung der Lötbzw. Schweißverbindung durch Röntgen hinzukommt. Außerdem ist mit.dem Entstehen von Zunder zu rechnen, welcher in Rohrleitungen äußerst unerwünscht ist, da er die angeschlossenen Geräte beschädigen und ihre richtige Funktionsweise beeinträchtigen kann»
Bei den Rohrverschraubungen mit Schneid- oder Klemmringen oder den das Anschlußende des Rohres aufweitenden kegeligen Ringen ist nicht nur die Verwendung dieser zusätzlichen Bauteile bzw. die statt des kegeligen Ringes verwickelte Gestalt des Körpers nachteilig, sondern auch das Erfordernis einer genauen, vorschriftsmäßigen Montage, die selbst von Fachleuten nur schwierig zustande zu bringen ist. Um eine dichte und feste Verbindung zu erzielen, sind große Anzugsmomente beim Verschrauben der Überwurfmutter erforderlich, was häufig eine Verlängerung des Schraubenschlüssels nötig macht. Dies ist aus Platzgründen jedoch in der Regel schwer durchzuführen.
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Der richtigen gegenseitigen Abstimmung der Werkstoffe von Schneid- oder ELemmring einerseits und Rohr andererseits kommt große Bedeutung zu. Aufgrund von Schwingungen in den Leitungen setzen sich die Rohrverschraubungen, so daß die gegenseitige Verspannung der Bauteile derselben nachläßt und ein Nachziehen erforderlich wird. Dies ist, wenn überhaupt, jedoch nur begrenzt möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, alle diese Nachteile zu vermeiden und eine Rohrverschraubung der eingangs angegebenen Art zu vermitteln, welche ohne einen Zwischenring oder eine angelötete bzw. -geschweißte Buchse auskommt, trotzdem bis zu denjenigen Strömungsmitteldrücken dicht ist, für die sie festigkeitsmäßig ausgelegt ist, d.h. denen sie von der Festigkeit her standzuhalten vermag.
Dies ist mit einer Eohrverschraubung der in Bede stehenden Art erreicht, welche erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß das Rohr an dem Anschlußende durch plastische Verformung mit zwei an dem Körper unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines elastischen Dichtringes bzw* an der Überwurfmutter oder dem 2?lansch unmittelbar strömungsmitteldicht anliegenden, etwa radialen Ringflächen versehen ist. Vorzugsweise ist mindestens eine der beiden Ringflächen konisch und der Körper und/oder die Überwurfmutter bzw. der Plansch mit einer entsprechend konischen, damit zusammenwirkenden Eingfläche versehen.
Vorteilhafterweise ist an der am Körper anliegenden Ringfläche eine ringförmige axiale Schneidkante ausgebildet. Stattdessen kann jedoch auch ein Druckring mit einer solchen Schneidkante zwischen Körper und dem Anschlußende des Rohres vorgesehen sein.
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Auch hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn im plastisch verformten Anschlußende des Eohres eine Singnut zur Aufnahme eines elastischen Sichtringes ausgebildet ist. Ein solcher Dichtring kann jedoch auch in einer stirnseitigen Ringnut desjenigen Körpers vorgesehen sein, an welchen das Bohr anzuschließen ist. 1st ein elastischer Sichtring zwischen dem Anschluß ende des Eohres und dem besagten Körper vorgesehen, dann ist es für die Dichtheit der erfindungsgemäßen Bohrverschraubung nicht erforderlich, daß das Bohr und der Korper entlang konischen Bingflächen aneinanderliegen.
Die erfindungsgemäße Bohrverschraubung zeichnet sich durch einfachen Aufbau, insbesondere wenige Bauteile, einfache Pertigungsmoglichkeit und Montierbarkeit aus, ferner durch absolute Dichtheit bis zu Strömungsmitteldrücken, für welche sie festigkeitsmäßig ausgelegt ist, und zwar über extrem lange Zeiträume, wie Versuche gezeigt haben· Die federnde Vorspannung ist so groß, daß selbst nach längeren Zeiträumen kein Locker- und Undichtwerden zu befürchten und Nachziehen erforderlich ist.
Die Erfindung hat auch ein Verfahren zur Herstellung der vorstehend charakterisierten lohrverschraubung zum Gegenstand, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Bohr hinter dem Anschlußende eingespannt und das Anschlußende einbaufertig plastisch verformt wird.
Zur Durchführung dieses Verfahrens wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, welche erfindungsgemäß durch eine Matrize mit mindestens einer etwa radialen Bi ηgflache gekennzeichnet ist. Vorzugsweise weist die Vorrichtung mindestens zwei das Bohr hinter der Matrize einspannende Klemmbacken und eine in
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das Eolir in den von den Klemmbacken beaufschlagten Bereich einfahrbaren Dorn auf* Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung mit einem auf die Matrize zu beweglichen, hohlen Preßstempel versehen, in welchem der Dorn axial verschieblich ist.
Nachstehend sind einige Ausführungsformen der Erfin dung anhand der beigefügten Zeichnungen beispxelsweise beschrieben. Sarin zeigen schematisch:
fig. 1 die vergrößerte Ansicht eines Längsschnitts durch eine bekannte Rohrverschraubung}
2 eine der KLg. 1 entsprechende Schnittansicht durch eine erfindungsgemäße Bohrverschraubung}
Fig. 3 bis 9 jeweils eine vergrößerte, zur Hälfte axial geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hohrverschraubung, und zwar in kleinerem Maßstab als in fig. 2j
KLg. 10 und 11 jeweils die Ansicht eines Längsschnitts durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung einer erfindungsgemäßen !Rohrverschraubung, nämlich derjenigen gemäß Fig. 2, wobei der Preßstempel verschieden weit auf die Matrize zu bewegt ist}
Fig. 12 eine den KLg. 10 und 11 entsprechende Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung einer anderen erfindungegemäßen Bohrverschraubung, wobei der Preßstempel auf der Matrize aufsitzt und die plastische Verformung des Anschlußendes vom Bohr abgeschlossen ist.
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In den KLg. 1 bis 12 sind dieselben Bauteile mit denselben Bezugsziffern versehen.
In Eig. 1 ist eine bekannte Eohrverschraubung zum Anschluß eines Hohres 1 an einen mit einem Anschlußgewinde versehenen Körper 2 mittels einer mit dem Anschlußgewinde verschraubten Überwurfmutter 3 auf dem Eohr 1 dargestellt. In das Anschlußende des Bohres 1 ragt ein kegeliger Hing Auf dem Anschlußende des Eohres 1 sitzt ein Klemmring 5 siit innerer, konischer Bingfläche 6 und äußerer, konischer Bingflache 7. Die innere Bingfläche 6 weist dieselbe Konizität wie die äußere konische Bingfläche 8 des Binges 4 auf, während die äußere Bingfläche 7 entsprechend der daran anliegenden konischen Bingfläche 9 der Überwurfmutter 3 ausgebildet ist. In einer stirnseitigen Bingnut 10 des Körpers 2 ist ein Dichtring 11 aus elastischem Material angeordnet.
Die Bohrverschraubung gemäß Fig. 1 wird so zustande gebracht, daß zunächst die Überwurfmutter 3 und dann der Klemmring 5 auf das Bohr 1 mit noch zylindrischem Anschlußende aufgeschoben wird. In die Bingnut 10 wird der Dichtring 11 eingelegt und dann der kegelige Bing A- mit seinem radial nach außen vorstehenden Eingflansch 12 gegen den Dichtring 10 gesetzt. Das Bohr 1 wird unter konischer Aufweitung des ' Anschlußendes auf den Bing Λ geschoben. Die Überwurfmutter
3 wird auf das Anschlußgewinde des Körpers 2 geschraubt, wobei aufgrund der konischen Ringflachen 6, V, 8 und 9 der Bing
4 mit dem Bingflansch 12 gegen die Stirnseite des Körpers unter Zusammenpressen des Dicht ringes 10 gedruckt und das Anschlußende des Eohres 1 zwischen dem Bing 4 und dem Klemmring 5 zusammengedrückt wird.
Der Dichtring 10 dichtet zwischen dem Körper 2 und dem kegeligen Bing 4 ab, während zwischen dem kegeligen Bing
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4 und dem Rohr 1 eine metallische Abdichtung gegeben ist, und zwar dadurch, daß das aufgeweitete Anschlußende vom Rohr 1 aus Metall gegen die äußere konische Eingfläche 8 vom Hing 4 aus Metall gedruckt wird. Auch der Klemmring 5» die Überwurfmutter 3 und der Körper 2 bestehen aus Metall.
Die erfindungsgemäße Rohrverschraubung gemäß Fig. 2 unterscheidet sich dadurch von der bekannten Rohrverschraubung nach Fig. 1, daß ein kegeliger Ring 4 und ein Klemmring
5 fehlen. Stattdessen ist das Anschlußende des Rohres 1 zu der in Pig. 2 wiedergegebenen Gestalt plastisch verformt. Das Anschlußende ist aufgeweitet und weist stirnseitig einen radial nach innen vorstehenden Ringflansch 13 auf, welcher in einen zylindrischen Abschnitt 14 mit einem Durchmesser grosser als der Rohrdurchmesser übergeht, der wiederum über einen konischen Abschnitt 15 in das Rohr 1 übergeht. Es ergeben sich so eine stirnseitige, zur Rohrlängsachse senkrechte Ringfläche 16 und eine konische äußere Ringfläche 17» welche hinsichtlich der Konizität derjenigen der konischen Ringfläche 9 der Überwurfmutter 3 entspricht.
Die Rohrverschraubung nach SIg. 2 ist sehr einfach anzubringen. Es braucht lediglich die Überwurfmutter 3 auf das Anschlußgewinde des Körpers 2 nach Einlegen des Dichtringes 11 in die Ringnut 10 vom Körper 2 aufgeschraubt zu werden. Ohne ein größeres Anzugsmoment aufbringen zu müssen, wird eine dichte und feste Verbindung erzielt, welche allenfalls nach längeren Zeiträumen nachgezogen werden braucht. Gegenüber zwei Dichtstellen der bekannten Rohrverschraubung nach Fig. 1 ist bei der erfindungsgemäßen Rohrverschraubung nach Fig. 2 lediglich eine Dichtstelle gegeben.
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Die Ausführungsfoim gemäß Fig. 2 kann derart abgewandelt sein, daß der Ringf lausch 13 unmittelbar in einen konischen Abschnitt 15 übergeht, also der zylindrische Abschnitt 14 fehlt· Auch kann der Dicht ring 11 mit Hingnut 10 fehlen· Die Dichtung zwischen Körper 2 und Rohr 1 erfolgt dann metallisch durch die Anpressung des Rohres 1 mit der Ringfläche 16 an die gegenüberliegende Stirnfläche des Körpers 2, Schließlich kann auch der Ringflansch 13 gegebenenfalls wegfallen, so daß die Ringfläche 16 hinsichtlich der Breite der Wandstärke des Rohrabschnitts 14 entspricht.
Bei der erfindungsgemäßen Rohrverschraubung kann das Rohr 1 am Anschlußende zu unterschiedlichen Formen plastisch verformt sein, wie die Pig. 3 bis 9 zeigen· Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist zusätzlich zur konischen Ringfläche 17 des Rohres 1 eine zweite konische Ringfläche 18 daran vorgesehen, welche mit einer konischen Ringfläche 19 am Körper 2 metallisch dichtend zusammenwirkt. Bei der Ausführungsform gemäß Jig. 4 ist am Anschlußende des Rohres 1 ein äußerer Ringwulst 20 angeformt, an welchem die Überwurfmutter 3 angreift, wobei der Ringwulst 20 und die Überwurfmutter 3 entlang zur Längsachse senkrechter Ringflächen 21 aneinander liegen. Die Ausführungsform gemäß Hg· 5 entspricht derjenigen nach Fig. 2, abgesehen davon, daß kein Dichtring 11 in einer Ringnut 10 des Körpers 2 vorgesehen ist, ferner das Anschlußende des Rohres 1 nicht in der in Fig. 2 dargestellten Form auegewölbt ist und statt des Ringflansches 13 stirnaeitig eine Aussparung 22 aufweist. Bei den beiden Ausführungsformen gemäß Fig. 2 und 5 handelt es sich um Stoßverschraubungen. Dasselbe ist der Fall bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6, wobei zwischen dem Rohr 1 und dem Körper 2 ein Druckring 23 mit axialer, ringförmiger Schneidkante 24 vorgesehen ist, welche sich in die benachbarte Stirnfläche vom Körper 2 beim
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Anziehen der Überwurfmutter 3 eingräbt. Der Druckring 23 weist eine innere, konische Bingflache 25 auf, an welcher das Bohr 1 mit der entsprechend konischen Eingf lache 18 anliegt. Eine Schneidkante 24 könnte auch bei der Ausführungsform gemäß Hg. 5 vorhanden sein, und zwar ausgebildet an der Stirnfläche 16 vom Eohr 1.
Bei der Ausführungsform gemäß Pig. 7 übergreift das Bohr 1 mit dem Anschlußende das benachbarte Ende vom Körper '2, wobei Bohr 1 und Körper 2 entlang konischer Bingflächen 18 und 19 aneinander' liegen, während die Überwurfmutter 3 und das Bohr 1 entlang zur Längsachse senkrechter Eingflächen 21 gegeneinander gedruckt sind. Die Ausführungsform gemäß Pig. 8 entspricht derjenigen nach Pig. 4-, abgesehen davon, daß statt der zur Längsachse senkrechten Bingflächen 21 konische Eingflächen 9 und 17 an der Überwurfmutter 3 und am plastisch verformten Anschlußende des Bohres 1 vorgesehen sind, ferner dieses Anschlußend· in der konischen Fläche 18 eine radiale Ringnut 26 mit Dichtring 27 aus elastischem Material aufweist. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 ist das Anschlußende des Eohres 1 durch plastische Verformung mit einem äußeren Bingwulst 20 versehen, welcher zwei seitliche, zur Längsachse senkrechte Bingflächen 21 und 28 aufweist· Zwischen der Eingfläche 28 und der dazu parallelen stirnseitigen Bingfläche 29 des Körpers 2 ist ein Dichtring 30 aus elastischem Material eingespannt. Das Bohr 1 ragt mit dem Anschlußende in eine Erweiterung 31 der Bohrung vom Körper 2. Statt einer Überwurfmutter 3 ist auf dem Bohr 1 ein Plansch 32 vorgesehen, welcher über Schrauben 33 mit · dem Körper 2 verspannt ist. Ein solcher Hansen 32 mit Spannschrauben 33 ist vor allem bei größeren Nennweiten vom Bohr 1 zweckmäßig.
Die Rohrverschraubung gemäß Fig. 2 wird in der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Pig. 10 und 11 hergestellt. Di e-
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se weist einen in Sichtung des Pfeiles 34 auf einen Tisch 35 zu und davon weg beweglichen Preßstempel 36, mindestens zwei in Richtung des Pfeiles 37 auf dem Tisch 35 aufeinander ssu und voneinander weg bewegliche Klemmbacken 38, eine darauf liegende Matrize 39 mit einem lOrmhohlraum 40 entsprechend der Gestalt des Anschlußendes vom Rohr 1 nach der plastischen Verformung und einen in einer Längsbohrung 41 des Preßstempels 36 in Sichtung des Pfeiles 42 axial verschieblichen Dorn 43 auf·
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Sohrverschraubung nach Pig· 2 wird auf das Rohr 1 mit glattem, zylindrischem Anschlußende die t3berwurfmutter 3 geschoben und dann das Rohr 1 zwischen die geöffneten Klemmbacken 38 gesetzt· Der Dorn 43 wird in das Rohr 1 eingefahren, und zwar mindestens bis in die in Fig. 10 bis 12 wiedergegebene Axialst ellung· Dann werden die Klemmbacken 38 zusammengefahren, so daß das Rohr hinter dem Anschlußende zwischen Dorn 43 und Klemmbacken 38 fest eingespannt ist. Nunmehr wird der Preßstempel 36 auf die auf den Klemmbacken 38 aufliegende Matrize 39 zu bewegt.
Im Zuge der Abwärtsbewegung des Preß st emp eis 36 kommt dieser zur Anlage an der freien Stirnfläche des Anschlußendes vom Rohr 1, wie aus Fig. 10 ersichtlich. Bei der weiteren Abwärtsbewegung wird das Rohr 1 am Anschlußende gestaucht. In der in Fig. 10 mit gestrichelten Linien wiedergegebenen Axialstellung des Preßstempels 36 ist das Anschlußende des Rohres 1 zu der mit gestrichelten Linien wiedergegebenen Gestalt plastisch verformt, wobei das Anschlußende vom Rohr 1 an den Wandungen des Formhohlraumes 40 der Matrize 39 anliegt. Läuft der Preßstempel 36 weiter auf die Matrize 39 zu, dann fließt das Rohrmaterial am Anschlußende außerhalb der Matrize 39 ra-
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dial nach innen auf den Dorn 43 zu, wie aus iig. 11 ersichtlich. Sobald der Preßstempel 36 auf der Matrize 39 aufsitzt, wie in Fig. .11 mit gestrichelten Linien wiedergegeben, ist das Anschlußende vom Bohr 1 zu der in Fig. 2 und in Fig. 11 mit gestrichelten Linien wiedergegebenen, einbaufertigen Gestalt plastisch verformt. Nach Zurückziehen des Domes 4-3 und des Preßstempels 36 wird die mehrteilige Matrize 39 geöffnet und werden die Klemmbacken 38 auseinander gefahren, so daß das Eohr 1 aus der Vorrichtung entnommen werden kann.
In Fig. 12 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit anderer Ausgestaltung des Formhohlraumes 40 der Matrize 39 dargestellt. Der Preßstempel 36 weist einen Eingansatz 44 auf, mit welchem er beim Aufsitzen auf der Matrize 39 in diese eindringt. Mit der Vorrichtung gemäß Fig. 12 ist eine den Ausführungsformen gemäß Fig. 3j 6 und 8 ähnliche Eohrverschraubung herstellbar. Gegebenenfalls kann sich im Anschlußende vom Eohr 1 eine Eingaussparung 45 bilden, wie in Fig. 12 mit gestrichelten Linien angedeutet.
Das Eohr 1 kann aus einem beliebigen, plastisch verformbaren Metall bestehen, insbesondere Stahl, Kupfer, Messing oder Aluminium. Wie bereits erwähnt, besteht auch der Körper 2 und die Überwurfmutter 3 bzw. der Flansch 32 aus Metall.
Auf die erfindungsgemäße Art und Weise kann das Eohr 1 am Anschlußende derart plastisch verformt werden, daß es mit dem Körper 2 und der Überwurfmutter 3 d^der bekannten Eohrverschraubung verwendet werden kann.
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Claims (8)

  1. 2148365
    Ansprüche
    \1.^Rohrverschraubung zum Anschluß eines Rohres aus Metall an einen mit einem Anschlußgewinde versehenen Körper mittels einer mit dem Anschlußgewinde verschraubbaren Überwurfmutter oder eines an den Körper anschraubbaren Flansches auf dem Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) an dem Anschlußende durch plastische Verformung mit zwei an dem Körper (2) unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines elastischen Dichtringes (11; 27; 30) bzw. an der Überwurfmutter (3) oder dem Flansch (32) unmittelbar strömungsmitteldicht anliegenden, etwa radialen Ringflächen (16; 17; 18; 21; 28) versehen ist.
  2. 2. Rohrverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Ringfläche (17? 18) konisch ist und der Körper (2) und/oder die Überwurfmutter (3) bzw. der Flansch (32) eine entsprechend konische, damit zusammenwirkende Ringfläche (9; 19) aufweist.
  3. 3. Rohrverschraubung nach Anspruch 1 oder 2, -dadurch gekennzeichnet, daß an der am Körper (2) anliegenden Ringfläche eine ringförmige axiale Schneidkante (24) ausgebildet ist.
  4. 4. Rohrverschraubung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß im plastisch verformten Anschlußende des Rohres (1) eine Ringnut (26) zur Aufnahme eines elastischen Dichtringes (27) ausgebildet ist.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung der Rohrverschraubung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) hinter dem Anschlußende eingespannt und das Anschlußende einbaufertig plastisch verformt wird.
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  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Matrize (39) mit mindestens einer etwa radialen Eingflache.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch mindestens zwei das Eohr (1) hinter der Matrize (39) einspannende Klemmbacken (38) und einen in das Eohr (1) in den von den Klemmbacken (38) beaufschlagten Bereich einfahrbaren Dorn (4-3).
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7j gekennzeichnet durch einen auf die Matrize (39) zu beweglichen, hohlen Preßstempel (36), in welchem der Dorn (43) axial verschieblich ist.
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