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DE2140478A1 - Fliessbett als waermeuebertragungsmittel - Google Patents

Fliessbett als waermeuebertragungsmittel

Info

Publication number
DE2140478A1
DE2140478A1 DE19712140478 DE2140478A DE2140478A1 DE 2140478 A1 DE2140478 A1 DE 2140478A1 DE 19712140478 DE19712140478 DE 19712140478 DE 2140478 A DE2140478 A DE 2140478A DE 2140478 A1 DE2140478 A1 DE 2140478A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluidized bed
heat transfer
fluidized
air mixture
transfer medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712140478
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-Ulrich Gorschlueter
Erhard Janisch
Hans Dr Ing Kessler
Horst Pfeiffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buderus AG
Arcelor Luxembourg SA
Original Assignee
BuderusSche Eisenwerke AG
Arbed SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BuderusSche Eisenwerke AG, Arbed SA filed Critical BuderusSche Eisenwerke AG
Priority to DE19712140478 priority Critical patent/DE2140478A1/de
Priority to BE787460A priority patent/BE787460A/xx
Publication of DE2140478A1 publication Critical patent/DE2140478A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/53Heating in fluidised beds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

  • Fließbett als Wärmeübertragungsmittel Es sind Fließbetten als Wärmeübertragungsmittel zum Erhitzen oder Abkühlen von Behandlungsgut bekannt. Besonders für die Wärmebehandlung von Metallgegenständen wie Draht werden Fließbetten vorteilhaft eingesetzt.
  • Die besonderen Vorzüge solcher Fließbetten bestehen n der intensiven Durchmischung der fluidisierten Wärnieträger. Es ergibt sich eine gleichmäßige und gut zu regelnde Temperatur und es lassen sich hohe Wärmeübertragungsgeschwindigkeiten zwischen den Wärmeträgern und dem zu behandelnden Gut erzielen.
  • Als Wärmeträger werden feste Teilchen aus hochhitzebeständi gem Materials wie z.B. Korund oder die verschiedensten Oxyde verwandt. Die Art sowie Größe, Gestalt und spezifisches Ge wicht der Wärmeträger sind auf die jeweiligen Gegebenheiten abzustimmen.
  • Die Aufheizung des Fließbettes erfolgt vorzugsweise durch Gasbrenner. Neben der Heizwirkung erfüllt das Heizgas eine weitere Aufgabe. Es wirkt als Fließmittel und verwirbelt die als Schüttgut eingebrachten Wärmeträger.
  • Die Verbrennung des Gas-Luft-Gemisches beginnt zunHchst an der Oberfläche des Fließbettes. Sobald die festen Teilchen die Zündtemperatur des Brennstoffes erreiche2 erfolgt die eigentliche Verbrennung im Fließbett. Das --ließbett befindet sich dann in einem hochturbulanten Zustand.
  • Die Zuführung des Brennstoff-Luft-Gemisches bei den hohen Temperaturen birgt gewisse Gefahren, da ein Rückschlagen der Flamme nicht auszuschließen ist. Man hat versucht, dieses Problem dadurch zu lösen, daß man Luft und Brennstoff getrennt zugeführt hat. Die eigentliche Vermischung sollte erst im Fließbett erfolgen. Die Mischung im Fließbett ist aber nur in beschränktem Maß möglich. Es ist sehr schwierig, eine einwandfreie Verbrennung zu erzielen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, in das Fließbett ein einwandfrei vermischtes Brennstoff-Luft-Gemisch einzuleiten und trotzdem mit Sicherheit ein Rückschlagen der Flamme in die Mischkammer zu verhindern.
  • Dieses wird dadurch erreicht, daß die Aufheizung der Wärmeträger durch eine Strahlwand für flammenlose Oberflächenverbrennung erfolgt. Die Strahlwand besteht aus porösen Steinen, die vorzugsweise auf der Rückseite Bohrungen für das leichtere Durchdringen des Brennstoff-Gemisches aufweisen.
  • Bei den bekannten Konstruktionen tritt das Gemisch durch die Strahlwand und verbrennt an der Oberfläche ohne eine sichtbare Flamme. Bei richtiger Installation ist das Rückschlagen der Flamme ausgeschlossen.
  • Die Wärmeträger werden als Schüttgut vorzugsweise- unmittelbar auf die Strahlwand aufgebracht. Die Verbrennung erfolgt zunächst an der Oberfläche der Strahlwand. Bei höheren Temperaturen im Fließbett verlagert sich die Verbrennungszone in herkömmlich bekannter Weise in das Fließbatt. Die höchste Temperatur ist also im Bereich des zu behandelnden Gutes zu erzielen. Die Vermirbelung der Wärmeträger ist optimal. Ein ganz bedeutender Vorteil dieser Verbreunung im Fließbett besteht darin, daß an der oberfläche der Strahlwand nicht die Maximaltemperatur vorliegt. Dadurch wird die an sich bereits geringe Gefahr eines Flammenrüchschlages weiter vermindert.
  • Gegenüber der bekannten Anordnung von Gasbrennern mit Zuführung eines Brennstoff-Luft-Gemisches oder auch mit getrennter Zuführung Von Brennstoff und Luft wird mit der fein porösen Strahlwand zusätzlich der Vorteil erzielt, daß eine sehr homogene Verwirbelung des Fließbettes erfolgt. Das Fließmittel, nämlich das Brennstoff-Luft-Gemisch tritt Uber die gesamte Grundfläche fein verteilt in das Fließbett ein und nicht durch einzelne Kanäle. Die Temperaturverteilung und die Wärmeübertragung wird dadurch verbessert.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die unterhalb der Strahlwand angeordnete Mischkammer in einzelne Teilkammern unterteilt werden kann. Durch unterschiedliche Zusammensetzung des Brennstoff-Luft-Gemisches und unterschiedlichen Druck in den Teilkammern sind im Fließbett unterschiedliche Temperaturen zu erzielen. Dieser bedeutende Vorteil ist gerade bei kontinuierlich zu behandelndem Gut wie Draht sehr beachtlich, da hier oft unterschiedliche Behandlungstemperaturen gefordert werden. Bisher war es notwendig, mehrere Fließbetten hintereinander zu schalten, da mit den bekannten Brennvorrichtungen keine einwandfreie Temperaturabgrenzung möglich war. Die hintereinandergeschalteten Fließbetten mußten durch eine nicht aufgewirbelte Schicht getrennt werden, um eine Vermischung der Teilchen der Fließbettabschnitte zu vermeiden. Erst der Einsatz von Strahlwänden ermöglicht die Einhaltung festgelegter Temperaturbereiche im Fließbett ohne aufwendige Zusatzeinbauten.
  • Die Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung nur schematisch dargestellt.
  • Das Fließbett 1 bestehend aus feinkörnigem Wärmeträgern wie Korund oder ähnlichem Material ist auf der Strahlwand 2 bestehend aus einzelnen Steinen aufgebracht. Aus den Mischkammern 3 , 4 , 5 dringt das Brennstoff-LuSt-Gemisch durch die Strahlwand in das Fließbett und verbrennt hier. Gleichzeitig wird das Fließbett verwirbelt. Es ist eine Wärmeübertragung an viele Behandlungsgüter möglich. Im vorliegenden Fall wird ein metallischer Draht 6 kontinuierlich durch das Fließbett gefördert. Die Abgrenzung unterschiedlicher Temperaturbereiche wird durch unterschiedliche Drübke des Brennstoff-Luft-Gemisches in den Mischkammern 5 , 4 , 5 erreicht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Fließbett als Wärmeübertragungsmittel, bestehend aus fluidisierten Wärme trägern, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufheizung der Wärmeträger durch eine Strahlwand für flammenlose Oberflächenverbrennung erfolgt.
  2. 2. Fließbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlwand unmittelbar unter den Wärmeträgern angeordnet ist.
  3. 5. Fließbett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlwand aus mehreren im Winkel zuein ander stehenden Strahlwandteilen besteht.
  4. 4 Fließbett nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Strahlwand mehrere» voneinander unabhängige, Mischkammern angeordnet sind 5 Fließbett nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungszone in Abhängigkeit von der eingestellten Gas und Luftmenge im Abstand zur Strahlwand oberfläche innerhalb des Bettes liegt 6. Fließbett nach den Ansprüchen 1 bis 52 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Verbrennungszone von der Strahl wandoberfläche in Abhängigkeit von Mengen Korngröße und Art der Wärmeträger einstellbar ist.
    L e e r s e i t e
DE19712140478 1971-08-12 1971-08-12 Fliessbett als waermeuebertragungsmittel Pending DE2140478A1 (de)

Priority Applications (2)

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BE787460A BE787460A (fr) 1971-08-12 1972-08-11 Lit fluidise utilise comme moyen de transmission de la chaleur

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2140478A1 true DE2140478A1 (de) 1973-03-01

Family

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Family Applications (1)

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DE (1) DE2140478A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224320A2 (de) * 1985-08-07 1987-06-03 Samuel Manu-Tech Inc. Beheizung eines Fliessbettofens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224320A2 (de) * 1985-08-07 1987-06-03 Samuel Manu-Tech Inc. Beheizung eines Fliessbettofens
EP0224320A3 (en) * 1985-08-07 1989-06-07 Samuel Strapping Systems Ltd. Improved heating of fluidized bed furnace

Also Published As

Publication number Publication date
BE787460A (fr) 1972-12-01

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