DE2139751C3 - Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Für die Pflege von Fußböden werden in zunehmendem Maß sogenannte wäßrige Selbstglan/cmulsionen
eingesetzt, die die Eigenschaft besitzen, auf einem Bodenbelag nach Verdunsten des Wassers einen gcsl
hlossiMirn I'liin/ciuipn Him n\ hinlcrlüS"!'."!! der nicht
poliert v.erden muß. In Gegensatz zu den früher fast
ausschließlich verwendeten Pflegemitteln aus Wachsen und organischen Lösemitteln greifen Selbstglan/emuisionen
die heute üblichen Kunststoffboden aus Polyvinylchlorid
und ähnlichen Materialien nicht an und werden deshalb gerade für derartige Fußböden verwendet.
Während die ersten Sclbstglanzeinulsionen, die auf den Mark1 kamen, zunächst nur ein mit Hilfe eines
Emulgators dispergiertes Wachs, wie /. B. Carnaubawachs oder Derivate anderer Naturwachsc, natürliche
oder synthetische Kohlenwasserstoffwachsc enthielten,
hat man im Laufe der Jahre gelernt, die anwendungstechnischen Eigenschaften von Selbstglanzemulsionen
durch weitere Zusätze zu verbessern. Vor allem durch die Mitverwendung von Polymerdispersionen konnte
die mechanische Festigkeit der Filme erhöht werden, wäßrige Harzlösungen führen zu besserem Netzen und
Verlaufen. Die Wirksamkeit dieser Substanzen läßt sich noch durch geringe Zusätze von Weichmachern
oder anderen grenzflächenaktiven Verbindungen erhöhen.
Die anwendungstechnischen Eigenschaften einer modernen Selbstglanzemulsion werden vor allem vom
Verhältnis Wachs zu Polymer bestimmt. Ein hoher Anteil an Wachsen macht die Filme polierbar, wodurch
sich z. U. Beschädigungen, die nach längerem Begehen
auftreten können, leicht ausbessern lassen und die ursprünglichen Glanzeigenschaften wicdcrherstellbar
sind. Cjrößcre Mengen an Polymeren verleihen den Filmen neben der höheren mechanischen Festigkeit
auch besonders gute Resistenz gegen die im Haushalt üblichen, meist alkalisch eingestellten Reinigungsmittel,
mit denen die Verschmutzung entfernt werden soll, ohne daß der Film dabei beschädigt wird. Als Nachteil
mußte allerdings in Kauf genommen werden, daß Schichten aus solchen Filmen, die zwangsläufig bei
häutiger Anwendung entstehen, sehr schwer wieder zu entfernen sind.
Man hat deshalb sehr bald nach Möglichkeiten gesucht, hier Abhilfe zu schaffen. In den USA.-Patentschriften
3 328 325 und 3 308 078 ist z. B. beschrieben, daß sich Selbslglanzemulsioncn durch Zusatz mehrwertiger
komplexbildender Metallioncn, wie Calcium, Magnesium, Zink, auf ein optimales Gleichgewicht
zwischen Detergcnlienfcstigkeit und Entfernbarkcit einstellen lassen. Aufgabe der Metallionen ist, beim
Auftrocknen der Dispersion mit den im Polymerisat vorhandenen Carboxylgruppen, die aus der Copolymerisation
von ungesättigten Carbonsäuren stammen, zu reagieren, wodurch die reaktiven Gruppen, die den
I ilm an sich gegen Detergentien empfindlich machen,
blockiert und dem Einfluß der Reinigungsmittel entzogen werden. Gleichzeitig tritt eine Art temporäre
Vernetzung auf.
Soll der Film entfernt werden, so ist es notwendig, zunächst die Vernetzung über die Mctallatome zu
lösen, weil erst dann der Film an den freigewordenen Carboxylgruppen mit handelsüblichen Entfernern
angreifbar ist. Die Entfernung derartiger Pflegemittelfilme erfolgt demnach dadurch, daß man zur Reinigerbzw.
Entferncrlösung Komplexbildner zugibt, die auf Grund ihrer höheren Aktivität mit den Mttallatomen
diese aus dem Verbund des Polymer-Films herauslösen. Auf diese Weise gelingt es, selbst dickere Schichten
mühelos abzulösen.
Bei der Herstellung metallsulzhalligcr Selbstglanzrmiilsinncn
ererben sich nun im /ii^immcnhüP'7 ΓΠ!!
der Zugabe von Metallionen, also von Elektrolyten,
zu den vorgefertigten, i.. ti. aus Wachsemulsion, Polymer-Dispersionen und Net/har/lösung bestehenden,
meist schwach alkalischen .Selbstglanzemulsionen oder auch zu den Einzelbcstandleilcn, häufig Schwierigkeiten,
die darin bestehen, daß bei sehr vielen Emulsionen das Emulgatorsystem nach Elektrolyt-Zugabe
empfindlich gestört wird, was ein Ausflocken, Aufrahmen oder Koagulieren der Emulsion /ur Folge hat.
Diese Erscheinung wird vor allem dann beobachtet, wenn, wie es meistens der Fall ist, die Metalle in Form
wäßriger Lösungen von Salzen mit anorganischen oder auch kurzkettigcn organischen Anionen, wie z. B.
Acetaten, zugegeben werden.
Es ist zwar möglich, komplcxbildcnde Metalle schon vor der Zugabe zu den Emulsionen mit Komplcxbildnern,
wie Ammoniak oder Aminen, in die entsprechenden Amnioniakate oder Aminkomplexe überzuführen
und damit die Reaktivität der Metallionen zurückzudrängen, jedoch sind meistens sehr hohe Ammoniak-
bzw. Aminmengen notwendig, die sich unter anderem in einem unangenehmen Geruch bemerkbar
machen können, der für die praktische Verwendung nicht tragbar ist. Wird andererseits ein zu starker
Komplexbildner verwendet, wie z. B. Äthylcndiamintctraessigsäurc, so kommt es zu einer unerwünscht
starken Bindung des Metallions an den Komplexligandcn, der dann für eine Reaktion mit den Carboxylgruppen
des Polymers nicht mehr zur Verfügung steht. Damit werden aber auch die auf der temporären Vernetzung
beruhenden anwendungstechnischen Vorteile (gute Detergentienfestigkeil, gute Entfernbarkeit) nicht
erreicht.
Es wurde nun gefunden, daß die oben beschriebenen Schwierigkeiten nicht auftreten, wenn man den Aufbau
der metallsalzhaltigen Pflcgcmittelemulsionen aus nach bekannten Verfahren hergestellten Selbstglanzcmulsioncn
und Emulsionen bestimmter Metallsalze vornimmt.
Die vorliegei.de Erfindung betrifft daher wäßrige, melallsalzhaltigc Sclbstglan/emulsionen für die Fußbodenpflcge,
die in bekannter Weise aus Wachsemulsionen und/oder Polymerdispersioncn und Salzen von
komplcxbildcnden 2- oder ."!wenigen Metallen zusammengesetzt
sind und gegebenenfalls noch alkalilöslichc Harze, Netz- und Verlaufmittel, Weichmacher,
Konservierungsmittel, Farbstoffe und Lösemittel enthalten können, welche dadurch gekennzeichnet sind,
daß als Metallsalze in Form nichtionogener, wäßriger Emulsionen vorliegende Salze von Alkanmonocarbonsäuren
mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen dienen.
Die "rfindungsgcmäßen Selbstglanzemulsioncn bleiben
sowohl gleich nach der Zugabe der Metallsalzcmulsion als auch nach längerer Lagerung vollständig
stabil. Sie rahmen nicht auf und setzen nicht ab.
Andererseits sind die von metallsalzhaltigen Selbstglanzcmulsionen
erwünschten Effekte in vollem Umfang vorhanden. Filme aus diesen Selbstglanzemulsioncn
können mit handelsüblichen Reinigungsmitteln gereinigt werden, ohne dall der Film angegriffen wird.
Umgekehrt bereitet die Entfernung solcher Filme auch noch nach Monaten keinerlei Schwierigkeiten, wenn
zum Entfernen die zuvor beschriebenen Komplexbildner, wie z. B. Ammoniak und Äthylendiamin, in
Kombination mit der Entfcrncrlösung angewendet werden.
Die crfindungsgcmälfcn Pflegcmittelemulsioncn werden
in der Weise erhalten d:;!.i mi! üüfe von riichtionogenen
Emulgatoren zunächst die wäßrigen Emulsionen von Salzen komplexbildender Metalle mit
organischen Alkanmonocarbonsäuren mit 6 bis !2, vorzugsweise CH- bis (^„-Kohlenstoffatomen hergestellt
werden. Als Metalle eignen sich die komplexbildenden 2- und 3werligen Metalle der II. und III. Gruppe
des Periodensystems, wie Zink, Calcium, Magnesium, Cadmium oder Aluminium. Die besonders leicht Komplexe
bildenden Metalle, wie Zink oder Cadmium, die
ίο auch wieder leicht aus dem Film zu entfernen sind,
werden dabei bevorzugt. Als Säuren kommen geradkettige und verzweigte Alkanmonocarbonsäuren, z. B.
n-Hcptansäuren.n-Octansäure, Isooctansäure(2-Äthylhcxansäure),
Isononansäure, oder Laurinsäure in Frage.
•5 Zur Emulgierung der Metallsalze dienen nichtionogene
Emulgatoren, wie z. B. Umsetzungsprodukte von Aüylarylphcnolen, C12- bis C|H-h'ettulkoholen,
oder C12- bis Cl8-i7eiisäuren mit 5 bis 10 Mol Äthylenoxyd.
Der Äthoxylierungsgrad des Emulgalors richtet sich nach der Art der Carbonsäure. Die Summe der
Konzentrationen von Metallsalz und Emulgator in der wäßrigen Phase liegt zwischen IO und 60, vorzugsweise
30 und AQ Gewichtsprozent, wobei das Verhältnis
Metallsalz zu Emulgator zwischen 2:1 und 1:2 variieren kann.
Die Metallsalzemulsion wird entweder durch einfaches Zusammenrühren aller Bestandteile (Metallsalz,
Emulgator, Wasser) und leichtes Erwärmen oder durch Vormischen der zumeist flüssigen Metallsalze
mit dem Emulgator und Einrühren der Mischung in Wasser erhalten. Die entstehenden Emulsionen sind
transparent und unverändert über lange Zeit haltbar.
Zur Herstellung der sclbstglänzend auftrocknenden
Pflcgcmittelemulsionen werden die Emulsionen der Metallsalze mit Wachsemulsionen und/oder Polymer-Dispersionen,
gegebenenfalls unter Zugabe von Neizharzen oder anderen Filmbildchilfsmitteln, in kaltem
Zustand zusammengemischt.
Geeignete Wachse zur Herstellung der wäßrigen Wachsemulsionen sind natürliche Estcrwachse, wie z. B. Carnaubawachs, Ouricurywachs, Candelillawachs sowie die aus natürlichen Wachsen durch Raffination oder Oxydation gewonnenen Produkte, insbesondere aber die durch Chromsäureoxydation von entharztem oder nicht entharztem Rohmontanwachs und anschließender Veresterung erhältlichen Estcrwachse, ferner natürliche und synthetische Paraffine in ihrer nichtoxydiertcn und oxydierten Form, Mikrowachse und Ozokerite und emulgierbare Polyäthylenwachse, die entweder als Luftoxydatc oder als Copolymerisate von Äthylen und ungesättigten Carbonsäuren vorliegen können.
Geeignete Wachse zur Herstellung der wäßrigen Wachsemulsionen sind natürliche Estcrwachse, wie z. B. Carnaubawachs, Ouricurywachs, Candelillawachs sowie die aus natürlichen Wachsen durch Raffination oder Oxydation gewonnenen Produkte, insbesondere aber die durch Chromsäureoxydation von entharztem oder nicht entharztem Rohmontanwachs und anschließender Veresterung erhältlichen Estcrwachse, ferner natürliche und synthetische Paraffine in ihrer nichtoxydiertcn und oxydierten Form, Mikrowachse und Ozokerite und emulgierbare Polyäthylenwachse, die entweder als Luftoxydatc oder als Copolymerisate von Äthylen und ungesättigten Carbonsäuren vorliegen können.
Diese Wachse oder Gemische derselben werden mit Hilfe von ionogenen (Aminooleate, Kaliumoleat
usw.), nichtionogenen (äthoxylierte Alkylarylphcnole, C1.,- bis C18-Fettalkoholc, C12- bis Cls-Fettsäuren mit
4 bis 15 Mol Äthylenoxyd) oder Kombinationen von nichtionogenen und ionogenen Emulgatoren emulgiert.
Der Wachsgehalt in solchen Emulsionen liegt im allgemeinen zwischen IO und 40, vorzugsweise bei 12 bis
20 Gewichtsprozent.
Die Polymer-Dispersionen werden durch Emulsionspolymerisation nach an sich bekannten Verfahren aus
äthylenisch ungesättigten Monomeren mit ionischen (Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Alkylsulfate) und
nichtionischen (Äthoxylate von Alkylarylphenolen, C12- bis C^-Fetlalkoholcn- und Fettsäuren mit 4 bis
50 Mo! Aihyicnoxyd) Lmulgatorc-ii licrgcsieHi. Die
gebräuchlichsten Monomeren sind Äthylen, Vinylchlorid, Styrol, Ester der Acryl- und Methacrylsäure
mit Alkanolen der Kettcnlänge C1 bis C10, Acrylnitril,
ungesättigte Carbonsäuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure und Vinylacetat. Diese Monomeren
werden entweder für si.vi allein (Polyäthylen) oder in Kombination von zwei und mehr Monomeren
(Typ Styrol-Acrylat) polymerisiert.
Als Netzharze kommen Produkte auf BaJs KoIophonium-Maleinat,
Styrol-Maleinsäure-Anhydrid oder Polyesier in Betracht. Sie werden mit organischen
Aminen oder Ammoniak aufgeschlossen und als wäßrige Lösung im allgemeinen in Konzentrationen, die
dem Festkörpergehalt des Endprodukts entsprechen, der Selbstglanzemulsion zugesetzt.
Selbstverständlich isi es noch möglich, weitere in Selbstglanzemulsionen übliche Zusätze, wie Weichmacher
(Cilycolälher, Phosphorsäureester), Netz- und
Verlaufmittel wie z. B. fluorierte Carbonsäuren. Lösemittel,
oberflächenaktive Substanzen, Farbstoffe und Konservierungsmittel zuzugeben, im allgemeinen erfolgt
der Zusatz der Hi:<sstoffe erst nach dem Zusammenmischen
von Wi'.hsemulsion und/oder Polymer-Dispersion und Nc(zhar/.lösung mit der Metallsalzemulsion.
Das Mengenverhältnis von Metallsalzemulsion und Selbstglanzemulsion (Waehsemulsion, Polymerdispersion
oder Waehsemulsion < Polymer-Dispersion) hängt ab von der Art und Konzentration der Mischungskomponenten.
In 100 Gewichtsteilen fertiger Pflegemittclemulsion sind in der Regel 0,5 bis 15,
vorzugsweise 6 bis 10 Gewichtsteile der nichtionogenen Mctallsalzemulsion und dementsprechend 99,5
bis 85, vorzugsweise 90 bis 94 Gewichtsteile der konventionellen Selbstglanzemulsion enthalten, vorausgesetzt,
daß von im Feststoffgehalt gleichprozentigen Emulsionen ausgegangen wird.
Die erfindungsgemäßen Selbstglanzemulsionen trocknen zu Filmen mit hohem Selbstglanz auf. Die
Emulsionen bleiben sowohl nach Lagerung bei 40 C über 4 Wochen als auch nach 4maligem Einfrieren und
Wiederauftauen von —12 auf : 20 C in ihrer Qualität
unverändert. Die Pflegemittelfilmc besitzen in vollem Umfang die gerade von metallsalzhalligen Selbstglanzemulsionen
erwartete gute Detergentienfcstigkcit und Enlfernbarkeit.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern. Unter Teilen werden stets Gewichtsteile
verstanden.
Beispiel 1
a) Waehsemulsion
a) Waehsemulsion
Teile
16,0 emulgierbares Polyäthylen wachs der SZ 15-20,
2,0 äthoxyliertes Nonylphenol mit 6 Mol AeO,
2,0 äthoxyliertes Nonylphenol mit 8 Mol AeO,
0,8 2-Amino-2-methylpropanol-l
2,0 äthoxyliertes Nonylphenol mit 8 Mol AeO,
0,8 2-Amino-2-methylpropanol-l
werden bei 120 bis 130 C zusammengeschmolzen.
Die Schmelze wird sodann in
79,2 siedendes Wasser eingerührt, worauf man schnell auf Raumtemperatur abkühlt. Man erhält
100,0 Waehsemulsion.
79,2 siedendes Wasser eingerührt, worauf man schnell auf Raumtemperatur abkühlt. Man erhält
100,0 Waehsemulsion.
b) Metallsalzemulsion
Teile
20,0 Zinkoctoat (2-Äthylhcxanat) werden mit
Teile
20,0 Zinkoctoat (2-Äthylhcxanat) werden mit
20,0 äthoxylicrlem Tributylphcnol (mit K Mo!
Äthylenoxyd) gemischt. Diese Mischung wird in
60.0 Wasser von 40 bis 50 C eingerührt. */lun
60.0 Wasser von 40 bis 50 C eingerührt. */lun
erhält
KX)1O Metallsal/emulsion.
KX)1O Metallsal/emulsion.
Teile
100.0
100.0
20,0
3,5
1,0
124,5
c) Selbstglanzemulsion
Wachsemulsion(a)werden mit einerMischung
aus
wäßriger ammoniakalischer Lösung eines Kolophonium-Malcinat- oder Slyrol-Malcmsäureanhydrid-Harzes
(16"„ig) und
Zinkoctoat-Emulsion (b) /usammcngerührt.
Man gibt dann
1 "„ige Lösung eines fluorierten Net/miilels
zu und erhält
Selbstglan/emulsion.
Wird bei der Herstellung dieser .Sclbslglanzcmuision
nicht erfindungsgemäß verfahren, sondern reines Zinkoctoat oder cm anderes Zinksalz in derselben
Konzentration in nicht emulgiericr Form zur Mischung aus Waehsemulsion und Ha'zlösung gegeben, so ist
unmittelbar nach der Zugabe starkes Ausflocken zu beobachten.
a) Mctallsal/haltige Polymer-Dispersion
Teile
100,0 einer Styrol-Acrylat-Copolymci-Dispersion
100,0 einer Styrol-Acrylat-Copolymci-Dispersion
40"„ig. pH 8-9. werden
7,5 der Zinkoctoat-Emulsion nach Beispiel 1 (b)
7,5 der Zinkoctoat-Emulsion nach Beispiel 1 (b)
eingerührt. Man erhält
107,5 mctallsalzhallige Polymer-Dispersion.
Wird ein nicht voremulgicrtes Zinkoctoat eingesetzt, so tritt beim Zugeben zur Copolymer-Dispersion sofortiges Brechen der Dispersion ein.
107,5 mctallsalzhallige Polymer-Dispersion.
Wird ein nicht voremulgicrtes Zinkoctoat eingesetzt, so tritt beim Zugeben zur Copolymer-Dispersion sofortiges Brechen der Dispersion ein.
b) Selbstglanzcmulsion
Teile
100,0 der metallsalzhaltigen Polymer-Dispersion
100,0 der metallsalzhaltigen Polymer-Dispersion
nach (a), verdünnt auf 18%>, werden
3,0 Methyldiglykol,
1,0 Tributoxyäthylphosphat,
2,0 l°/oige Lösung eines fluorierten Netzmittels und
3,0 Methyldiglykol,
1,0 Tributoxyäthylphosphat,
2,0 l°/oige Lösung eines fluorierten Netzmittels und
5,0 18°/oige wäßrige ammoniakalische Lösung
eines Kolophonium-Maleinat-Harzes eingerührt. Man erhält
111,0 Selbstglanzemulsion.
111,0 Selbstglanzemulsion.
a) Wachsemulsion
Aus
Teile
4,0 Esterwachs auf Basis von Rohmontanwachs mit SZ 25,
Aus
Teile
4,0 Esterwachs auf Basis von Rohmontanwachs mit SZ 25,
5,0 emulgierbarem Polyäthylenwachs der SZ 15-20,
4,0 mikrokristallinem Wachs, SZ 0, 2,0 Nonylphenol mit 6 Mol AeO, 0,3 KOII (4.Vi11Ig) und
84,7 Wasser weiden g'.-mliß Beispiel I (a)
K)O1O Wachsemulsion erhalten.
b) Selnstglanzemulsion
In eine M'schung aus Teile 20,0 der Wachsemulsion nach (a),
lO.Oammoniakalischer wäßriger Kolophonium-
Maleinat-Harzlösung (15 ",',ig) und
80,0 Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersion (15 %ig) werden
3,0 Ziiikoctoai-Emuision nach Beispiel 1 (b)
eingerührt.
Sodann werden Teile 2,0 Methyldiglykol, 1,0 Tributoxyäthylphosphat,
0,5 Äthylenglykol und
1,0 l°/oige Lösung eines fluorierten Netzmittel
zugegeben.
Selbstglanzemulsion
Teile
16,0 Polyäthylen-Dispersion 15%ig (hergestellt
durch Emulsionspolymerisation von Äthylen, Molgewicht des Polymeren I5OOO-2O0O0),
16,0 ammoniakalische Kolophonium-Maleinat-Harzlösung(l5%ig),
>5
70,0 Siyrol-Acrylat-Copctymcr-Dispersion
(I5"„ig),
3,0 Zinkoctoal-Hmulsion nach Beispiel I (b),
2,0 Methyldiglykol,
1,0 Tributoxyäthylnhosphat, 0,5 äthylenglykol,'
1,0 l°/oige I üsung eines fluorieren Netzmittels
1,0 Tributoxyäthylnhosphat, 0,5 äthylenglykol,'
1,0 l°/oige I üsung eines fluorieren Netzmittels
Man erhält 109,5 Teile mclalisalzhaltiger Selbst
Beispiel 5
Durch Vermischen von
Durch Vermischen von
Teile
16,0 Polyäthylen-Dispersion, 15 Voig (hergestell
durch Emulsionspolymerisation von Äthylen, Molgewicht der Polymeren 15 000-20 000),
70,0Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersion,
15 Voig,
3,0 Zinkoctoat-Emulsion nach Beispiel 1 (b), 2,0 Methyldiglykol,
»5 1,0 Tributoxyäthylphosp.iat,
»5 1,0 Tributoxyäthylphosp.iat,
0,5 Äthylenglykol,
1,0 1 °/oige Lösung eines fluorierten Netzmittel:
1,0 1 °/oige Lösung eines fluorierten Netzmittel:
werden 93,5 Teile einer netzharzfreien, metallsalz haltigcn Selbstglanzemulsion erhalten.
Die Eigenschaften der Selbstglanzemulsionen nacl Beispiel 4 und 5 wurden miteinander verglichen, wo
bei die erzielten Ergebnisse durch Wertzahlen 1 bis < ausgedrückt werden. 1 bedeutet dabei sehr gut.
Netzen und Verlaufen1)
Alkalifestigkeit=)
Wärmestabilität4)
Kältestabilität s)
1 —
') Visuell beurteilt. 1 = keine Schlierenbildung und keine Unebenheiten des auf einer PVC-Platte aufgetrockneten Pflege
mittelfüms.
*) Der auf eine Kunststoffplatte aufgebrachte Pflegemittelfilm wird auf der Gardner-Maschine mit einer 2 "/tigen Lösung eine
handelsüblichen Reinigungsmittels gebürstet. Wertzahl 1 = Film hält mehr als 75 Bürstenstriche aus, Wertzahl 2 = 60 bi:
75 Bürstenstriche.
') Wie unter ·) angegeben, jedoch Zusatz von 2»/« Ammoniak zur Reinigungsmittellösung. Wertzahl 1 = nach höchstem
15 Bürstensirichen ist der Pflegemittelfilm entfernt.
') Pflegemittelemulsion 4 Wochen bei 50° C gelagert. 1 = unverändert.
s) Einfrieren der Pflegemittelemulsion auf —12° C und Wiedererwärmen auf 20° C. Wertzahl 1 = 4 Cyclen.
Claims (4)
1. Wäßrige, metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen für die Fußbodenpflege, die in bekannter
Weise aus Wachsemulsionen und/oder Polymerdispersionen und Salzen von komple.xbildenden
2- oder 3wertigen Metallen zusammengesetzt sind und gegebenenfalls noch alkalilösliche Harze, Nelz-
und Verlaufmittel, Weichmacher, Konservicrungsmittel, Farbstoffe und Lösemittel enthalten können,
wobei die Polymerdispersionen nach an sich bekannten Verfahren durch Emulsionspolymerisation
aus äthylenisch ungesättigten Monomeren mit ionischen und nichtionischen Emulgatoren
erhalten worden waren, dadurch gekennzeichnet,
daß als Metallsalze in Form nichtionogener,
wäßriger Emulsionen vorliegende Salze von Alkanmonocarbonsäuren mit 6 bis J 2 Kohlenstoffatomen dienen. ζ
>
2. Selbstglanzemulsionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis
von metallsalzfreier Emulsion zu Metallsalzemulsion 85: 15 bis 99,5:0,5 beträgt, wobei von im
Feslstoffgchall gleichprozentigen Emulsionen auszugehen
ist.
3. Selbstglanzcmulsionen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffgehalt
der Metallsalzemulsion IO bis 60 Gewichtsprozent beträgt und das Gewichtsverhaltnis Metallsalz
zu nichtionogencm Emulgator /wischen 2:1 und I : 2 liegt.
4. Verfahren /ur Herstellung metallsal/haltigcr, wäßriger Selbstglanzemulsioncn für die Fußbodcnpflege,
dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise aus Waehscmulsionen und/
oder Polymerdispersionen, wobei die Polymerdispersionen nach an sich bekannten Verfahren
durch Emulsionspolymerisation aus äthylenisch ungesättigten Monomeren mit ionischen und
nichtionischen Emulgatoren erhalten worden waren, und gegebenenfalls noch alkalilöslichen
Harzen, Netz- und Verlaufmittel, Weichmachern, Konservierungsmitteln, Farbstoffen und
Lösemitteln bestehende Selbstglanzcmulsionen mit nichtionogenen, wäßrigen Emulsionen von
Salzen aus einem 2- oder 3wertigcn komplexbildenden Metall und einer Alkanmonocarbonsäure
mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen abmischt, wobei das Gewichtsverhaltnis von metallsalzfreicr 5"
Emulsion zu Metailsal/cmulsion 85 : 15 bis99,5 : 0,5
beträgt, vorausgesetzt, daß von im leststoffgchalt gleichprozentigen Emulsionen ausgegangen wird
und das Gewichtsverhältnis Mclallsalz zu nichtionogencm Emulgator in der Metallsalzemulsion
zwischen 2: I und I : 2 liegt.
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19712139751 DE2139751C3 (de) | 1971-08-07 | 1971-08-07 | Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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CH1148672A CH582227A5 (de) | 1971-08-07 | 1972-08-03 | |
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IT2794372A IT963790B (it) | 1971-08-07 | 1972-08-05 | Emulsioni autosplendenti contenen ti sali metallici e processo per la loro produzione |
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DE2139751C3 true DE2139751C3 (de) | 1979-03-01 |
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ID=5816177
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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GB (1) | GB1367183A (de) |
IT (1) | IT963790B (de) |
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