[go: up one dir, main page]

DE2139751C3 - Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE2139751C3
DE2139751C3 DE19712139751 DE2139751A DE2139751C3 DE 2139751 C3 DE2139751 C3 DE 2139751C3 DE 19712139751 DE19712139751 DE 19712139751 DE 2139751 A DE2139751 A DE 2139751A DE 2139751 C3 DE2139751 C3 DE 2139751C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emulsions
metal salt
emulsion
self
salts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712139751
Other languages
English (en)
Other versions
DE2139751A1 (de
DE2139751B2 (de
Inventor
Ludwig M. 8901 Affing Endroes
Rolf Dipl.-Chem.Dr. 8906 Gersthofen Jacob
Fred Dipl.-Chem.Dr. 8851 Nordendorf Mader
Otto Dipl.-Chem.Dr. 8900 Augsburg Malitschek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19712139751 priority Critical patent/DE2139751C3/de
Priority to ES405407A priority patent/ES405407A1/es
Priority to NL7210598A priority patent/NL7210598A/xx
Priority to CH1148672A priority patent/CH582227A5/xx
Priority to GB3656372A priority patent/GB1367183A/en
Priority to IT2794372A priority patent/IT963790B/it
Priority to FR7228408A priority patent/FR2148506B1/fr
Priority to AU45327/72A priority patent/AU461862B2/en
Publication of DE2139751A1 publication Critical patent/DE2139751A1/de
Publication of DE2139751B2 publication Critical patent/DE2139751B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2139751C3 publication Critical patent/DE2139751C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G1/00Polishing compositions
    • C09G1/06Other polishing compositions
    • C09G1/08Other polishing compositions based on wax
    • C09G1/10Other polishing compositions based on wax based on mixtures of wax and natural or synthetic resin

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

Für die Pflege von Fußböden werden in zunehmendem Maß sogenannte wäßrige Selbstglan/cmulsionen eingesetzt, die die Eigenschaft besitzen, auf einem Bodenbelag nach Verdunsten des Wassers einen gcsl hlossiMirn I'liin/ciuipn Him n\ hinlcrlüS"!'."!! der nicht poliert v.erden muß. In Gegensatz zu den früher fast ausschließlich verwendeten Pflegemitteln aus Wachsen und organischen Lösemitteln greifen Selbstglan/emuisionen die heute üblichen Kunststoffboden aus Polyvinylchlorid und ähnlichen Materialien nicht an und werden deshalb gerade für derartige Fußböden verwendet.
Während die ersten Sclbstglanzeinulsionen, die auf den Mark1 kamen, zunächst nur ein mit Hilfe eines Emulgators dispergiertes Wachs, wie /. B. Carnaubawachs oder Derivate anderer Naturwachsc, natürliche oder synthetische Kohlenwasserstoffwachsc enthielten, hat man im Laufe der Jahre gelernt, die anwendungstechnischen Eigenschaften von Selbstglanzemulsionen durch weitere Zusätze zu verbessern. Vor allem durch die Mitverwendung von Polymerdispersionen konnte die mechanische Festigkeit der Filme erhöht werden, wäßrige Harzlösungen führen zu besserem Netzen und Verlaufen. Die Wirksamkeit dieser Substanzen läßt sich noch durch geringe Zusätze von Weichmachern oder anderen grenzflächenaktiven Verbindungen erhöhen.
Die anwendungstechnischen Eigenschaften einer modernen Selbstglanzemulsion werden vor allem vom Verhältnis Wachs zu Polymer bestimmt. Ein hoher Anteil an Wachsen macht die Filme polierbar, wodurch sich z. U. Beschädigungen, die nach längerem Begehen auftreten können, leicht ausbessern lassen und die ursprünglichen Glanzeigenschaften wicdcrherstellbar sind. Cjrößcre Mengen an Polymeren verleihen den Filmen neben der höheren mechanischen Festigkeit auch besonders gute Resistenz gegen die im Haushalt üblichen, meist alkalisch eingestellten Reinigungsmittel, mit denen die Verschmutzung entfernt werden soll, ohne daß der Film dabei beschädigt wird. Als Nachteil mußte allerdings in Kauf genommen werden, daß Schichten aus solchen Filmen, die zwangsläufig bei häutiger Anwendung entstehen, sehr schwer wieder zu entfernen sind.
Man hat deshalb sehr bald nach Möglichkeiten gesucht, hier Abhilfe zu schaffen. In den USA.-Patentschriften 3 328 325 und 3 308 078 ist z. B. beschrieben, daß sich Selbslglanzemulsioncn durch Zusatz mehrwertiger komplexbildender Metallioncn, wie Calcium, Magnesium, Zink, auf ein optimales Gleichgewicht zwischen Detergcnlienfcstigkeit und Entfernbarkcit einstellen lassen. Aufgabe der Metallionen ist, beim Auftrocknen der Dispersion mit den im Polymerisat vorhandenen Carboxylgruppen, die aus der Copolymerisation von ungesättigten Carbonsäuren stammen, zu reagieren, wodurch die reaktiven Gruppen, die den I ilm an sich gegen Detergentien empfindlich machen, blockiert und dem Einfluß der Reinigungsmittel entzogen werden. Gleichzeitig tritt eine Art temporäre Vernetzung auf.
Soll der Film entfernt werden, so ist es notwendig, zunächst die Vernetzung über die Mctallatome zu lösen, weil erst dann der Film an den freigewordenen Carboxylgruppen mit handelsüblichen Entfernern angreifbar ist. Die Entfernung derartiger Pflegemittelfilme erfolgt demnach dadurch, daß man zur Reinigerbzw. Entferncrlösung Komplexbildner zugibt, die auf Grund ihrer höheren Aktivität mit den Mttallatomen diese aus dem Verbund des Polymer-Films herauslösen. Auf diese Weise gelingt es, selbst dickere Schichten mühelos abzulösen.
Bei der Herstellung metallsulzhalligcr Selbstglanzrmiilsinncn ererben sich nun im /ii^immcnhüP'7 ΓΠ!!
der Zugabe von Metallionen, also von Elektrolyten, zu den vorgefertigten, i.. ti. aus Wachsemulsion, Polymer-Dispersionen und Net/har/lösung bestehenden, meist schwach alkalischen .Selbstglanzemulsionen oder auch zu den Einzelbcstandleilcn, häufig Schwierigkeiten, die darin bestehen, daß bei sehr vielen Emulsionen das Emulgatorsystem nach Elektrolyt-Zugabe empfindlich gestört wird, was ein Ausflocken, Aufrahmen oder Koagulieren der Emulsion /ur Folge hat. Diese Erscheinung wird vor allem dann beobachtet, wenn, wie es meistens der Fall ist, die Metalle in Form wäßriger Lösungen von Salzen mit anorganischen oder auch kurzkettigcn organischen Anionen, wie z. B. Acetaten, zugegeben werden.
Es ist zwar möglich, komplcxbildcnde Metalle schon vor der Zugabe zu den Emulsionen mit Komplcxbildnern, wie Ammoniak oder Aminen, in die entsprechenden Amnioniakate oder Aminkomplexe überzuführen und damit die Reaktivität der Metallionen zurückzudrängen, jedoch sind meistens sehr hohe Ammoniak- bzw. Aminmengen notwendig, die sich unter anderem in einem unangenehmen Geruch bemerkbar machen können, der für die praktische Verwendung nicht tragbar ist. Wird andererseits ein zu starker Komplexbildner verwendet, wie z. B. Äthylcndiamintctraessigsäurc, so kommt es zu einer unerwünscht starken Bindung des Metallions an den Komplexligandcn, der dann für eine Reaktion mit den Carboxylgruppen des Polymers nicht mehr zur Verfügung steht. Damit werden aber auch die auf der temporären Vernetzung beruhenden anwendungstechnischen Vorteile (gute Detergentienfestigkeil, gute Entfernbarkeit) nicht erreicht.
Es wurde nun gefunden, daß die oben beschriebenen Schwierigkeiten nicht auftreten, wenn man den Aufbau der metallsalzhaltigen Pflcgcmittelemulsionen aus nach bekannten Verfahren hergestellten Selbstglanzcmulsioncn und Emulsionen bestimmter Metallsalze vornimmt.
Die vorliegei.de Erfindung betrifft daher wäßrige, melallsalzhaltigc Sclbstglan/emulsionen für die Fußbodenpflcge, die in bekannter Weise aus Wachsemulsionen und/oder Polymerdispersioncn und Salzen von komplcxbildcnden 2- oder ."!wenigen Metallen zusammengesetzt sind und gegebenenfalls noch alkalilöslichc Harze, Netz- und Verlaufmittel, Weichmacher, Konservierungsmittel, Farbstoffe und Lösemittel enthalten können, welche dadurch gekennzeichnet sind, daß als Metallsalze in Form nichtionogener, wäßriger Emulsionen vorliegende Salze von Alkanmonocarbonsäuren mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen dienen.
Die "rfindungsgcmäßen Selbstglanzemulsioncn bleiben sowohl gleich nach der Zugabe der Metallsalzcmulsion als auch nach längerer Lagerung vollständig stabil. Sie rahmen nicht auf und setzen nicht ab.
Andererseits sind die von metallsalzhaltigen Selbstglanzcmulsionen erwünschten Effekte in vollem Umfang vorhanden. Filme aus diesen Selbstglanzemulsioncn können mit handelsüblichen Reinigungsmitteln gereinigt werden, ohne dall der Film angegriffen wird. Umgekehrt bereitet die Entfernung solcher Filme auch noch nach Monaten keinerlei Schwierigkeiten, wenn zum Entfernen die zuvor beschriebenen Komplexbildner, wie z. B. Ammoniak und Äthylendiamin, in Kombination mit der Entfcrncrlösung angewendet werden.
Die crfindungsgcmälfcn Pflegcmittelemulsioncn werden in der Weise erhalten d:;!.i mi! üüfe von riichtionogenen Emulgatoren zunächst die wäßrigen Emulsionen von Salzen komplexbildender Metalle mit organischen Alkanmonocarbonsäuren mit 6 bis !2, vorzugsweise CH- bis (^„-Kohlenstoffatomen hergestellt werden. Als Metalle eignen sich die komplexbildenden 2- und 3werligen Metalle der II. und III. Gruppe des Periodensystems, wie Zink, Calcium, Magnesium, Cadmium oder Aluminium. Die besonders leicht Komplexe bildenden Metalle, wie Zink oder Cadmium, die
ίο auch wieder leicht aus dem Film zu entfernen sind, werden dabei bevorzugt. Als Säuren kommen geradkettige und verzweigte Alkanmonocarbonsäuren, z. B. n-Hcptansäuren.n-Octansäure, Isooctansäure(2-Äthylhcxansäure), Isononansäure, oder Laurinsäure in Frage.
•5 Zur Emulgierung der Metallsalze dienen nichtionogene Emulgatoren, wie z. B. Umsetzungsprodukte von Aüylarylphcnolen, C12- bis C|H-h'ettulkoholen, oder C12- bis Cl8-i7eiisäuren mit 5 bis 10 Mol Äthylenoxyd. Der Äthoxylierungsgrad des Emulgalors richtet sich nach der Art der Carbonsäure. Die Summe der Konzentrationen von Metallsalz und Emulgator in der wäßrigen Phase liegt zwischen IO und 60, vorzugsweise 30 und AQ Gewichtsprozent, wobei das Verhältnis Metallsalz zu Emulgator zwischen 2:1 und 1:2 variieren kann.
Die Metallsalzemulsion wird entweder durch einfaches Zusammenrühren aller Bestandteile (Metallsalz, Emulgator, Wasser) und leichtes Erwärmen oder durch Vormischen der zumeist flüssigen Metallsalze mit dem Emulgator und Einrühren der Mischung in Wasser erhalten. Die entstehenden Emulsionen sind transparent und unverändert über lange Zeit haltbar.
Zur Herstellung der sclbstglänzend auftrocknenden
Pflcgcmittelemulsionen werden die Emulsionen der Metallsalze mit Wachsemulsionen und/oder Polymer-Dispersionen, gegebenenfalls unter Zugabe von Neizharzen oder anderen Filmbildchilfsmitteln, in kaltem Zustand zusammengemischt.
Geeignete Wachse zur Herstellung der wäßrigen Wachsemulsionen sind natürliche Estcrwachse, wie z. B. Carnaubawachs, Ouricurywachs, Candelillawachs sowie die aus natürlichen Wachsen durch Raffination oder Oxydation gewonnenen Produkte, insbesondere aber die durch Chromsäureoxydation von entharztem oder nicht entharztem Rohmontanwachs und anschließender Veresterung erhältlichen Estcrwachse, ferner natürliche und synthetische Paraffine in ihrer nichtoxydiertcn und oxydierten Form, Mikrowachse und Ozokerite und emulgierbare Polyäthylenwachse, die entweder als Luftoxydatc oder als Copolymerisate von Äthylen und ungesättigten Carbonsäuren vorliegen können.
Diese Wachse oder Gemische derselben werden mit Hilfe von ionogenen (Aminooleate, Kaliumoleat usw.), nichtionogenen (äthoxylierte Alkylarylphcnole, C1.,- bis C18-Fettalkoholc, C12- bis Cls-Fettsäuren mit 4 bis 15 Mol Äthylenoxyd) oder Kombinationen von nichtionogenen und ionogenen Emulgatoren emulgiert. Der Wachsgehalt in solchen Emulsionen liegt im allgemeinen zwischen IO und 40, vorzugsweise bei 12 bis 20 Gewichtsprozent.
Die Polymer-Dispersionen werden durch Emulsionspolymerisation nach an sich bekannten Verfahren aus äthylenisch ungesättigten Monomeren mit ionischen (Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Alkylsulfate) und nichtionischen (Äthoxylate von Alkylarylphenolen, C12- bis C^-Fetlalkoholcn- und Fettsäuren mit 4 bis 50 Mo! Aihyicnoxyd) Lmulgatorc-ii licrgcsieHi. Die
gebräuchlichsten Monomeren sind Äthylen, Vinylchlorid, Styrol, Ester der Acryl- und Methacrylsäure mit Alkanolen der Kettcnlänge C1 bis C10, Acrylnitril, ungesättigte Carbonsäuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure und Vinylacetat. Diese Monomeren werden entweder für si.vi allein (Polyäthylen) oder in Kombination von zwei und mehr Monomeren (Typ Styrol-Acrylat) polymerisiert.
Als Netzharze kommen Produkte auf BaJs KoIophonium-Maleinat, Styrol-Maleinsäure-Anhydrid oder Polyesier in Betracht. Sie werden mit organischen Aminen oder Ammoniak aufgeschlossen und als wäßrige Lösung im allgemeinen in Konzentrationen, die dem Festkörpergehalt des Endprodukts entsprechen, der Selbstglanzemulsion zugesetzt.
Selbstverständlich isi es noch möglich, weitere in Selbstglanzemulsionen übliche Zusätze, wie Weichmacher (Cilycolälher, Phosphorsäureester), Netz- und Verlaufmittel wie z. B. fluorierte Carbonsäuren. Lösemittel, oberflächenaktive Substanzen, Farbstoffe und Konservierungsmittel zuzugeben, im allgemeinen erfolgt der Zusatz der Hi:<sstoffe erst nach dem Zusammenmischen von Wi'.hsemulsion und/oder Polymer-Dispersion und Nc(zhar/.lösung mit der Metallsalzemulsion.
Das Mengenverhältnis von Metallsalzemulsion und Selbstglanzemulsion (Waehsemulsion, Polymerdispersion oder Waehsemulsion < Polymer-Dispersion) hängt ab von der Art und Konzentration der Mischungskomponenten. In 100 Gewichtsteilen fertiger Pflegemittclemulsion sind in der Regel 0,5 bis 15, vorzugsweise 6 bis 10 Gewichtsteile der nichtionogenen Mctallsalzemulsion und dementsprechend 99,5 bis 85, vorzugsweise 90 bis 94 Gewichtsteile der konventionellen Selbstglanzemulsion enthalten, vorausgesetzt, daß von im Feststoffgehalt gleichprozentigen Emulsionen ausgegangen wird.
Die erfindungsgemäßen Selbstglanzemulsionen trocknen zu Filmen mit hohem Selbstglanz auf. Die Emulsionen bleiben sowohl nach Lagerung bei 40 C über 4 Wochen als auch nach 4maligem Einfrieren und Wiederauftauen von —12 auf : 20 C in ihrer Qualität unverändert. Die Pflegemittelfilmc besitzen in vollem Umfang die gerade von metallsalzhalligen Selbstglanzemulsionen erwartete gute Detergentienfcstigkcit und Enlfernbarkeit.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern. Unter Teilen werden stets Gewichtsteile verstanden.
Beispiel 1
a) Waehsemulsion
Teile
16,0 emulgierbares Polyäthylen wachs der SZ 15-20, 2,0 äthoxyliertes Nonylphenol mit 6 Mol AeO,
2,0 äthoxyliertes Nonylphenol mit 8 Mol AeO,
0,8 2-Amino-2-methylpropanol-l
werden bei 120 bis 130 C zusammengeschmolzen. Die Schmelze wird sodann in
79,2 siedendes Wasser eingerührt, worauf man schnell auf Raumtemperatur abkühlt. Man erhält
100,0 Waehsemulsion.
b) Metallsalzemulsion
Teile
20,0 Zinkoctoat (2-Äthylhcxanat) werden mit
20,0 äthoxylicrlem Tributylphcnol (mit K Mo! Äthylenoxyd) gemischt. Diese Mischung wird in
60.0 Wasser von 40 bis 50 C eingerührt. */lun
erhält
KX)1O Metallsal/emulsion.
Teile
100.0
20,0
3,5
1,0
124,5
c) Selbstglanzemulsion
Wachsemulsion(a)werden mit einerMischung aus
wäßriger ammoniakalischer Lösung eines Kolophonium-Malcinat- oder Slyrol-Malcmsäureanhydrid-Harzes (16"„ig) und
Zinkoctoat-Emulsion (b) /usammcngerührt.
Man gibt dann
1 "„ige Lösung eines fluorierten Net/miilels zu und erhält
Selbstglan/emulsion.
Wird bei der Herstellung dieser .Sclbslglanzcmuision nicht erfindungsgemäß verfahren, sondern reines Zinkoctoat oder cm anderes Zinksalz in derselben Konzentration in nicht emulgiericr Form zur Mischung aus Waehsemulsion und Ha'zlösung gegeben, so ist unmittelbar nach der Zugabe starkes Ausflocken zu beobachten.
Beispiel 2
a) Mctallsal/haltige Polymer-Dispersion
Teile
100,0 einer Styrol-Acrylat-Copolymci-Dispersion
40"„ig. pH 8-9. werden
7,5 der Zinkoctoat-Emulsion nach Beispiel 1 (b)
eingerührt. Man erhält
107,5 mctallsalzhallige Polymer-Dispersion.
Wird ein nicht voremulgicrtes Zinkoctoat eingesetzt, so tritt beim Zugeben zur Copolymer-Dispersion sofortiges Brechen der Dispersion ein.
b) Selbstglanzcmulsion
Teile
100,0 der metallsalzhaltigen Polymer-Dispersion
nach (a), verdünnt auf 18%>, werden
3,0 Methyldiglykol,
1,0 Tributoxyäthylphosphat,
2,0 l°/oige Lösung eines fluorierten Netzmittels und
5,0 18°/oige wäßrige ammoniakalische Lösung eines Kolophonium-Maleinat-Harzes eingerührt. Man erhält
111,0 Selbstglanzemulsion.
Beispiel 3
a) Wachsemulsion
Aus
Teile
4,0 Esterwachs auf Basis von Rohmontanwachs mit SZ 25,
5,0 emulgierbarem Polyäthylenwachs der SZ 15-20,
4,0 mikrokristallinem Wachs, SZ 0, 2,0 Nonylphenol mit 6 Mol AeO, 0,3 KOII (4.Vi11Ig) und 84,7 Wasser weiden g'.-mliß Beispiel I (a) K)O1O Wachsemulsion erhalten.
b) Selnstglanzemulsion
In eine M'schung aus Teile 20,0 der Wachsemulsion nach (a), lO.Oammoniakalischer wäßriger Kolophonium-
Maleinat-Harzlösung (15 ",',ig) und 80,0 Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersion (15 %ig) werden
3,0 Ziiikoctoai-Emuision nach Beispiel 1 (b) eingerührt.
Sodann werden Teile 2,0 Methyldiglykol, 1,0 Tributoxyäthylphosphat, 0,5 Äthylenglykol und
1,0 l°/oige Lösung eines fluorierten Netzmittel zugegeben.
Beispiel
Selbstglanzemulsion
Teile
16,0 Polyäthylen-Dispersion 15%ig (hergestellt durch Emulsionspolymerisation von Äthylen, Molgewicht des Polymeren I5OOO-2O0O0),
16,0 ammoniakalische Kolophonium-Maleinat-Harzlösung(l5%ig),
>5
70,0 Siyrol-Acrylat-Copctymcr-Dispersion
(I5"„ig),
3,0 Zinkoctoal-Hmulsion nach Beispiel I (b), 2,0 Methyldiglykol,
1,0 Tributoxyäthylnhosphat, 0,5 äthylenglykol,'
1,0 l°/oige I üsung eines fluorieren Netzmittels
Man erhält 109,5 Teile mclalisalzhaltiger Selbst
Beispiel 5
Durch Vermischen von
Teile
16,0 Polyäthylen-Dispersion, 15 Voig (hergestell durch Emulsionspolymerisation von Äthylen, Molgewicht der Polymeren 15 000-20 000),
70,0Styrol-Acrylat-Copolymer-Dispersion,
15 Voig,
3,0 Zinkoctoat-Emulsion nach Beispiel 1 (b), 2,0 Methyldiglykol,
»5 1,0 Tributoxyäthylphosp.iat,
0,5 Äthylenglykol,
1,0 1 °/oige Lösung eines fluorierten Netzmittel:
werden 93,5 Teile einer netzharzfreien, metallsalz haltigcn Selbstglanzemulsion erhalten.
Die Eigenschaften der Selbstglanzemulsionen nacl Beispiel 4 und 5 wurden miteinander verglichen, wo bei die erzielten Ergebnisse durch Wertzahlen 1 bis < ausgedrückt werden. 1 bedeutet dabei sehr gut.
Beispiel
Netzen und Verlaufen1)
Alkalifestigkeit=)
Entfernbarkeil
Wärmestabilität4)
Kältestabilität s)
1 —
') Visuell beurteilt. 1 = keine Schlierenbildung und keine Unebenheiten des auf einer PVC-Platte aufgetrockneten Pflege
mittelfüms. *) Der auf eine Kunststoffplatte aufgebrachte Pflegemittelfilm wird auf der Gardner-Maschine mit einer 2 "/tigen Lösung eine handelsüblichen Reinigungsmittels gebürstet. Wertzahl 1 = Film hält mehr als 75 Bürstenstriche aus, Wertzahl 2 = 60 bi:
75 Bürstenstriche. ') Wie unter ·) angegeben, jedoch Zusatz von 2»/« Ammoniak zur Reinigungsmittellösung. Wertzahl 1 = nach höchstem
15 Bürstensirichen ist der Pflegemittelfilm entfernt. ') Pflegemittelemulsion 4 Wochen bei 50° C gelagert. 1 = unverändert. s) Einfrieren der Pflegemittelemulsion auf —12° C und Wiedererwärmen auf 20° C. Wertzahl 1 = 4 Cyclen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Wäßrige, metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen für die Fußbodenpflege, die in bekannter Weise aus Wachsemulsionen und/oder Polymerdispersionen und Salzen von komple.xbildenden 2- oder 3wertigen Metallen zusammengesetzt sind und gegebenenfalls noch alkalilösliche Harze, Nelz- und Verlaufmittel, Weichmacher, Konservicrungsmittel, Farbstoffe und Lösemittel enthalten können, wobei die Polymerdispersionen nach an sich bekannten Verfahren durch Emulsionspolymerisation aus äthylenisch ungesättigten Monomeren mit ionischen und nichtionischen Emulgatoren erhalten worden waren, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallsalze in Form nichtionogener, wäßriger Emulsionen vorliegende Salze von Alkanmonocarbonsäuren mit 6 bis J 2 Kohlenstoffatomen dienen. ζ >
2. Selbstglanzemulsionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von metallsalzfreier Emulsion zu Metallsalzemulsion 85: 15 bis 99,5:0,5 beträgt, wobei von im Feslstoffgchall gleichprozentigen Emulsionen auszugehen ist.
3. Selbstglanzcmulsionen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffgehalt der Metallsalzemulsion IO bis 60 Gewichtsprozent beträgt und das Gewichtsverhaltnis Metallsalz zu nichtionogencm Emulgator /wischen 2:1 und I : 2 liegt.
4. Verfahren /ur Herstellung metallsal/haltigcr, wäßriger Selbstglanzemulsioncn für die Fußbodcnpflege, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise aus Waehscmulsionen und/ oder Polymerdispersionen, wobei die Polymerdispersionen nach an sich bekannten Verfahren durch Emulsionspolymerisation aus äthylenisch ungesättigten Monomeren mit ionischen und nichtionischen Emulgatoren erhalten worden waren, und gegebenenfalls noch alkalilöslichen Harzen, Netz- und Verlaufmittel, Weichmachern, Konservierungsmitteln, Farbstoffen und Lösemitteln bestehende Selbstglanzcmulsionen mit nichtionogenen, wäßrigen Emulsionen von Salzen aus einem 2- oder 3wertigcn komplexbildenden Metall und einer Alkanmonocarbonsäure mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen abmischt, wobei das Gewichtsverhaltnis von metallsalzfreicr 5" Emulsion zu Metailsal/cmulsion 85 : 15 bis99,5 : 0,5 beträgt, vorausgesetzt, daß von im leststoffgchalt gleichprozentigen Emulsionen ausgegangen wird und das Gewichtsverhältnis Mclallsalz zu nichtionogencm Emulgator in der Metallsalzemulsion zwischen 2: I und I : 2 liegt.
DE19712139751 1971-08-07 1971-08-07 Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE2139751C3 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712139751 DE2139751C3 (de) 1971-08-07 1971-08-07 Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung
ES405407A ES405407A1 (es) 1971-08-07 1972-08-01 Procedimiento para la obtencion de emulsiones de brillo propio con contenido de sales metalicas.
NL7210598A NL7210598A (de) 1971-08-07 1972-08-02
CH1148672A CH582227A5 (de) 1971-08-07 1972-08-03
GB3656372A GB1367183A (en) 1971-08-07 1972-08-04 Bright drying emulsion and process for its preparation
IT2794372A IT963790B (it) 1971-08-07 1972-08-05 Emulsioni autosplendenti contenen ti sali metallici e processo per la loro produzione
FR7228408A FR2148506B1 (de) 1971-08-07 1972-08-07
AU45327/72A AU461862B2 (en) 1971-08-07 1972-08-07 Bright drying emulsion and process for its preparation

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712139751 DE2139751C3 (de) 1971-08-07 1971-08-07 Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2139751A1 DE2139751A1 (de) 1973-02-15
DE2139751B2 DE2139751B2 (de) 1974-02-14
DE2139751C3 true DE2139751C3 (de) 1979-03-01

Family

ID=5816177

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712139751 Expired DE2139751C3 (de) 1971-08-07 1971-08-07 Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (8)

Country Link
AU (1) AU461862B2 (de)
CH (1) CH582227A5 (de)
DE (1) DE2139751C3 (de)
ES (1) ES405407A1 (de)
FR (1) FR2148506B1 (de)
GB (1) GB1367183A (de)
IT (1) IT963790B (de)
NL (1) NL7210598A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
PL255501A1 (en) * 1984-11-14 1987-06-01 Henkel Kgaa Water evaporation retarding additive and method of obtaining the same
DE3507380A1 (de) * 1985-03-02 1986-09-04 Henkel KGaA, 4000 Düsseldorf Verdunstungshemmende mittel
DE3441587A1 (de) * 1984-11-14 1986-05-22 Henkel KGaA, 4000 Düsseldorf Verdunstungshemmendes zusatzmittel fuer pflanzenschutzmittel-spritzbruehen
JPH0676172A (ja) * 1991-04-16 1994-03-18 Sumitomo Electric Ind Ltd 防犯用検知装置

Also Published As

Publication number Publication date
FR2148506B1 (de) 1976-03-12
DE2139751A1 (de) 1973-02-15
GB1367183A (en) 1974-09-18
DE2139751B2 (de) 1974-02-14
IT963790B (it) 1974-01-21
CH582227A5 (de) 1976-11-30
AU4532772A (en) 1974-02-14
ES405407A1 (es) 1976-03-01
FR2148506A3 (de) 1973-03-23
NL7210598A (de) 1973-02-09
AU461862B2 (en) 1975-06-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4202301A1 (de) Beschichtungsmittel
DE4113839A1 (de) Verfahren zur herstellung einer emulgatorfreien polymerdispersion
EP0177805B1 (de) Konservierungsmittel für Aluminium-Oberflächen
DE2811481A1 (de) Latex
DE2620189C3 (de) Thixotrope Mischung
DE1519384A1 (de) Bohnerwachs
DE2139751C3 (de) Metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE4340648A1 (de) Wäßrige Polymerdispersionen als Bindemittel für blockfeste, kratzfeste und chemikalienbeständige Beschichtungen
DE1745484A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polymer-Emulsionen
DE1644716A1 (de) Beschichtungsmasse
CH453683A (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen wässrigen Dispersionen von Vinylester-Polymerisaten
DE1519201B2 (de) Waessriges ueberzugsmittel
DE2522091A1 (de) Polierbare glanz- und reinigungszubereitung
DE1519316B2 (de) Poliermittelzubereitung
DE4129494A1 (de) Waessrige wachsemulsion mit abgestuft einstellbarer viskositaet und ihre verwendung
DE1519229A1 (de) Veredelungsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1811247B2 (de) Waessrige polierzubereitung
DE2063734C3 (de) Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1228735B (de) Waessrige Fussbodenpflegemittel mit Reinigungs-wirkung
DE1769467C (de) Losemittelhaltige, reinigende, metallsalzhaltige Selbstglanzemulsionen
DE2142941C3 (de) Polierzubereitung
DE2716200C2 (de) Wäßrige Polierzubereitung und ihre Verwendung
DE2629924A1 (de) Teilchenfoermige trockenmischungen und verfahren zu ihrer herstellung
DE2120137A1 (en) Copolymer dispersions - for floor - care compsns, contg soft monomers, unsatd acid and poly-unsatd cross-linking agents
DE1645411C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyäthylenwachsen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee