DE2137361C3 - Verfahren zur Disproportionierung von acyclischen Alkenen in Gegenwart von molekularem Wasserstoff und einem Katalysator - Google Patents
Verfahren zur Disproportionierung von acyclischen Alkenen in Gegenwart von molekularem Wasserstoff und einem KatalysatorInfo
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Description
Disproportionierungskatalysatoren mit einem Gehalt an Rheniumheptoxid und Aluminiumoxid sind aus der
GB-PS 10 54 864 bekannt. Eine günstige Eigenschaft dieser rheniumhaitigen Katalysatoren besteht darin, daß
sie selbst bei relativ niedrigen Temperaturen, wie von 20 bis 40°C, eine hohe Aktivität besitzen. Die Katalysatoren haben jedoch den Nachteil, daß Rheniumverbindungen sehr teuer sind und daß nur Katalysatoren mit
einem relativ hohen Rheniumheptoxidgehalt, z. B. von
10 bis 20 Gewichtsprozent (bezogen auf AI2Oi), eine
brauchbare Aktivität aufweisen. Die Beispiele der GB-PS bestätigen diesen Sachverhalt.
In der US-PS 32 61 879 sind ferner Disproportionierungskatalysatoren beschrieben, die Molybdän und/
oder Wolfram auf Aluminiumoxid als Träger enthalten. Diese Katalysatoren haben gegenüber den vorgenannten Rheniumheptoxid enthaltenden Katalysatoren den
Nachteil, daß sie unterhalb 65° C eine geringe oder gar keine Aktivität besitzen, weshalb man im allgemeinen
höhere Temperaturen zwischen 100 und 160° C anwenden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es. ein neues, verbessertes Verfahren zur Disproportionierung "on acyclischen
Alkenen in Gegenwart von molekularem Wasserstoff zur Verfügung zu stellen, bei dem ein hochaktiver
Katalysator zum Einsatz kommt, der als aktive Komponente Molybdän in Kombination mit einem
relativ niedrigen Rheniumgehalt enthält. Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Verfahren zur
Disproportionierung von Alkenen gelöst, bei welchem acyclische Alkene in Gegenwart von molekularem
Wasserstoff mit einem Disproportionierungskatalysator in Berührung gebracht werden, der mindestens eine
Molybdänverbindung auf einem Trägermaterial auf weist und gegebenenfalls zusätzlich eine Kaliumverbindung enthält, das dadurch gekennzeichnet ist. daß man
bei Temperaturen von 0 bis 65°C und in Gegenwart eines Katalysators disproportioniert, der 4 bis 12
Gewichtsprozent Molybdänverbindung, ausgedrückt als MoOi auf dem Träger und zusätzlich 2 bis b
Gewichtsprozent einer Rheniumverbindung, ausgedrückt als Rheniumheptoxid auf dem Träger, enthält
Der im Verfahren der f rfmdung eingesetzte Disproportionierungskatalysator, dessen Rheniumgehalt als
relativ niedrig angesehen werden muß, besitzt eine überraschend hohe Aktivität bei Raumtemperatur. Der
Katalysator zeigt ferner eine gewisse Isomerisierungsaktivität. Er besitzt daher den Vorteil, daß er gleichzeitig
für eine Isomerisierungs- und eine Disproportionierungsreaktion eingesetzt werden kann. Bei technischen
Gemischen von Isobuten, Buien-2 und Buten-1 z. B. wird
die Ausbeute an 2-Methylbuten-2 erhöht, wenn das Buten-1 vor der Disproportionierung in Buten-2
umgewandelt wird.
Es wurde gefunden, daß moiybdänhallige Katalysatoren bei ihrem Einsatz im erfindungsgemäßen Verfahren
eine höhere Aktivität und längere Lebensdauer aufweisen als wolframhaitige Katalysatoren.
r> Vorzugsweise wird im Verfahren der Erfindung bei Temperaturen von 0 bis 50° C, insbesondere von 15 bis
40° C, gearbeitet.
Es können im allgemeinen Alkene mit höchstens 40 C-Atomen, vorzugsweise höchstens 25 C-Atomen,
«ι insbesondere höchstens 15 C-Atomen, disproportioniert
werden.
Eine bevorzugte Anwendungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Disproportionierung von
Buten-2 mit Isobuten zu 2-Methylbuten-2 und Propylen,
π die wertvolle polymerisierbare Monomere darstellen.
Die Gegenwart von molekularem Wasserstoff verleiht dem erfindungsgemäß verwendeten Katalysator
eine längere Lebensdauer und höhere Disproportionierungsaktivität. Ein weiterer Vorteil der Anwesenheit
von Wasserstoff besteht darin, daß konjugierte Diene in relativ hohen Mengen vorhanden sein können, ohne daß
die Katalysatoraktivität verringert wird. In Gegenwart von Wasserstoff ist es daher nicht notwendig, eine
gründliche Abtrennung dieser Diene aus dem zu
4". disproportionierenden Ausgangsmaterial vorzunehmen. Der im Verfahren der Erfindung eingesetzte Anteil an
molekularem Wasserstoff beträgt im allgemeinen 0,01 bis 150 Molprozent, bezogen auf die Menge der zu
disproportionierenden Alkene. Es körnen jedoch auch
Vi höhere oder niedrigere Wasserstoffmengen verwendet
wevden. Bevorzugt werden Wasserstoffanteile von 0,1 bisöOMolprozert.
Der Druck bei der Disproportionierungsreaktion kann innerhalb eines breiten Bereichs liegen. Vorzugs-
.1 weise wird das Verfahren der Erfindung bei Drücken
von 0,1 bis 490 bar. insbesondere von 0,49 bis 245 bar, speziell von 0.9 bis 9fl bar, durchgeführt.
Wenn die Disproportionierung in der flüssigen Phase stattfindet, wird dsr Druck im allgemeinen bei einem
wi solchen Wert gehalten, daß die flüssige Phase gerade
noch aufrechterhalten wird. Man kann die Disproportionierung jedoch auch in gleichzeitiger Gegenwart einer
flüssigen und einer gasförmigen Phase durchführen.
Im Verfahren der Erfindung können inerte Lösungs-
h'i oder Verdünnungsmittel eingesetzt werden, wenn die
Reaktion in der flüssigen Phase durchgeführt wird. Beispiele für diese Lösungs- und Verdünnungsmittel
sind n-Heptan, n-Octan, n-Dodecan. 3-Me(hylpetitmi,
Cyclohexan, Methylcyclohexan, Benzol und Toluol. Wenn die Reaktion in der Gasphase durchgeführt wird,
können gasförmige Verdünnungsmittel, wie Methan, Äthan, Propan, Stickstoff oder Kohlendioxid, zugegen
sein. Es können auch Gemische von Verdünnungsmitteln vorhanden sein, z. B. ein Gemisch aus einem
aliphatischen und einem aromatischen Kohlenwasserstoff.
Es ist nicht wichtig, mit welcher Raumgeschwindigkeit die Alkene mit dem Katalysator im Verfahren der
Erfindung in Berührung gebracht werden. Es können Raumgeschwindigkeiten von 0,1 bis 50 Liter Alkene /
Liter Katalysator · h angewendet werden, wenn die Disproportionierung in der flüssigen Phase durchgeführt wird. Bei einer Durchführung der Disproportionierung in der Gasphase können Raumgeschwindigkeiten
von 100 bis 5000Nm3 Alkene/cm3 Katalysator · h
angewendet werden. Es kann jedoch auch mit außerhalb der vorgenannten Bereiche liegenden Raumgeschwindigkeiten gearbeitet werden.
Die im Verfahren der Erfindung eingesetzten Katalysatoren fördern gleichzeitig auch die Isomerisierung der Doppelbindung. Unter der Doppelbindungsisomerisierung ist eine Verlagerung der Doppelbindung
im Molekül zu verstehen, wobei das Kohienstoffgrundgerüst beibehalten wird. Bei diese- Isomerisierung
bilden sich Olefine mit einer ungeraden Anzahl von C-Atomen, wenn bei der Disproportionierung ein
einziges a-OIefin eingesetzt wird. Dies ist von großer
Bedeutung bei der Herstellung spezieller Olefinfraktionen, wie eines Gei: '.sches von mittelständigen Cm u-Olefinen aus Gemischen von Cb lo-^-OIefinen. Cw u-Olefine stellen bekanntlich wertvolle Ausgangsverbindungen für die Herstellung von Wsschr^-hstoffen dar.
Die im Verfahren der Erfindung eingesetzten Katalysatoren können die verschiedensten Träger
aufweisen. Bevorzugt werden solche Träger, die Aluminiumoxid und höchstens 25 Gewichtsprozent
eines anderen Trägermaterials enthalten, wie Titandioxid, Zinndioxid, Magnesiumoxid, Zirkoniumoxid, Thoriumoxid, Siliciumdioxid und/oder Aluminium-. Zirkonium-, Magnesium-, Titan- und/oder Calciumphosphai.
Der Träger enthält vorzugsweise mindestens 95 Gewichtsprozent AI2Oi, da im allgemeinen die Aktivität
des Katalysators um so höher ist, je höher der Aluminiumoxidgehalt des Trägers ist.
Vorzugsweise enthält der Katalysator zusätzlich eine
Kaliumverbindung, insbesondere dann, wenn der Träger mindestens 75 Gewichtsprozent AI2O) enthält und das
zu disproportionierende Reaktionsgemisch leicht polymensierbare Alkene enthält.
Bei der Herstellung des erfindungsgemäß eingesetzten Katalysators können die Metallkomponenten in
jeder beliebigen Reihenfolge auf den Träger aufgebracht werden. Man kann z. B. zuerst eine Molybdänverbindung und anschließend eine Rheniumverbindung
oder zuerst eine Rheniumverbindung und danach eine Molybdänverbindung auf den Träger aufbringen. Bei
Mitverwcndung von Kaliumverbindungen werden diese Vorzugsweise vor der Molybdänverbindung oder der
Rheniumverbindung aufgebracht.
Rheni'jrnheptoxid kann über die Gasphase auf den
Träger aufgebracht werden. Zu diesem Zweck kann man ein heißes Gas über erhitztes Rheniumheptoxid
und anschließend über den Träger leiten, wobei man die Temperaturen des Oxids, des Trägers und des Gases so
einstellt, daß das Heptoxid zuerst in die Gasphase übergeht und anschließend am Träger sublimiert. Nach
der Sublimierung kann der Katalysator in einem Heißluftstrom aktiviert werden, wobei man die Lufttemperatur natürlich nicht so hoch wählen darf, daß das
Rhenium erneut verdampft
ϊ Die Aufbringung der Molybdän- bzw. Kaliumkomponenten auf den Träger kann nach üblichen Methoden
durchgeführt werden, z. B. durch Imprägnieren mit einer wäßrigen Lösung einer entsprechenden Metaflverbindung und anschließende Trocknung und Erhitzen des
ίο imprägnierten Trägers. Die Imprägnierung kann in
mehreren Stufen mit Lösungen gleicher oder unterschiedlicher Konzentrationen durchgeführt werden.
Man kann den Träger auch mit einer wäßrigen Suspension der aufzubringenden Verbindung impräg-
> nie. en und den imprägnierten Träger trocknen.
Während der Calcinierung können am imprägnierten, getrockneten Träger verschiedene Umsetzungen stattfinden. Es können z. B. Ammoniumparamolybdat zu
Molybdänoxid und Perrhenate zu Rheniumoxid umge
setzt werden. Die Metalle können auch ihre Wertig
keitsstufe ändern, und es können Rhenium/Molybdän-Verbindungen, welche auch Sauerstoff enthalten können, entstehen.
Die Beispiele erläutern das Verfahren der Erfindung.
2ϊ Die gemäß den Beispielen eingesetzten Katalysatoren werden jeweils aus einem Träger hergeaellt. der aus
γ-AI2O) mit einem Natiiumgehalt von 0,05 Gewichtsprozent, einem Kaliumgehalt von weniger als 0,01
Gewichtsprozent und einem Calciumgehalt von weni-
Ji) ger als 0,03 Gewichtsprozent besteht. Der Träger
besitzt ein Porenvolumen von 034CmVg und eine
spezifische Oberfläche von 203 m2/g. Der Träger wird zunächst 2 Stunden auf 3000C erhitzt, anschließend
abgekühlt und danach mit einer 120 Prozent des
r> Trägerporenvolumens entsprechenden Menge wäßriger Ammoniumparamolybdatlösung imprägniert. Die
Molybdatlösung enthält pro 100 ml Wasser 22,! g (ΝΗι)βΜθ7θ24 4 H2O. Der imprägnierte Träger wird
eine Stunde bei 120°C getrockne', und «nach mit einer
■41) 120 Prozent des Trägervolumens entsprechenden
wäßrigen Rheniumheptoxidlösung imprägniert. Die Rheniumheptoxidlösung enthält pro 100 ml Wasser
9,1 g Re2Oi. Anschließend wird der imprägnierte Träger
eine Stunde bei 120° C getrocknet und danach mit
4'. wäßriger Kaliumcarbonatlösung (138 g K2CO>/100ml
H2O) imprägniert. Der imprägnierte Träger wird eine Stunde bei 120" C getrocknet und anschließend zuerst 2
Stunden an der Luft bei 500°C und dann nochmals 2 Stunden im Stickstoffstrom bei 500° C calciniert. Der
■ι» dabei erhaltene Katalysator enthält, jeweils bezogen auf
den Träger, 10 Gewichtsprozent Molybdänverbindung (ausgedrückt als MoOi), 5 Gewichtsprozent der
Rheniumverbindung (ausgedrückt als Re2O;) und 0,42
Gewichtsprozent Kaliumverbindung (ausgedrückt als
ν· K). Der Katalysator wird nachstehend als »Katalysator
A« bezeichnet.
Es wird n-Hexan-l disproportioniert, indem man eine
Suspension von 2,83 g Katalysator A in 12 ml einer n-Heptanlösung, die 28mMol n-Hexen-1 enthält, bei
einem Wasserstoffdruck von 0,98 bar zur Umsetzung bringt. Nach BOminütigem gründlichen Rühren bei 25°C
sind 82,5 Prozent des n-Hexen-1 umgesetzt. Tabelle I zeigt die Mengen der im flüssigen Reaktionsgemisch
enthaltenen Alkene.
Alken | Menge, mMül |
Propylen | 0,465 |
Butene | 0,56 |
Pentene | 1,38 |
Hexen-1 | 4,37 |
Hex»r>-2 | 0,50 |
Heptene | - |
Octene | 1,05 |
Nonene | 1,96 |
Decene | 2,96 |
Undecene | 0,26 |
Tridecene | 0,06 |
Das aus dem flüssigen Reaktionsgemisch entweichende Gas enthält die aus Tabelle II ersichtlichen Alkene.
Alken
Mengenanteü, Molprozent
Äthylen | 80,3 |
Propylen | 16,5 |
Buten | 2,0 |
Penten | 1,2 |
Die in Tabelle I und II aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß neben einer Disproportionierung auch eine
Doppelbindungs-Isomerisierung stattfindet. Das Reaktionsgemisch enthält keine Oligomere.
Der vorstehend beschriebene Versuch wird unter denselben Reaktionsbedingungen wiederholt, wobei
jedoch ein Katalysator verwendet wird, der ausschließlich 14 Gewichtsprozent ROjO7 auf AI2O3 enthält Nach
80minütigem Rühren befindet sich das Reaktionsgemisch im Gleichgewichtszustand, wobei 50 Prozent des
eingesetzten n-Hexen-1 umgesetzt sind. Als Umsetzungsprodukte werden lediglich Äthylen und n-Decen-5
erhalten.
Es werden 13 Versuche durchgeführt (vgl. Tabelle III),
bei denen jeweils ein aus 44 Molprozent Isobuten, 44 Molprozent Buten-2, 10 Molprozent Butan und 2
Molprozent Wasserstoff bestehendes Gasgemisch bei 20° C/10,8 bar mit einer Raumgtschwindigkeit von
11,5 kg Alkene/kg Katalysator · h durch eine Katalysator-Ruhe.«chüttung
geleitet wird. Zur Messung der Disproportionierungs-Aktivität de? Katalysatoren werden
nach 90 Minuten der Umvrdirilungsgrad zur
Gesamtheit aus Isopentenen und Propen sowie das Selektivitätsverhältnis Disproportionierung/OIigomerisierung
bestimmt Unter der Selektivität hinsichtlich der Disproportionierung bzw. Oligomerisierung ist der
Prozentanteil des zu Propylen und Isopentenen umgewandelten Isobutens bzw. der Prozentanteil des zu
Oligomeren von Isobuten und Isopentenen umgewandelten Isobutens, jeweils bezogen auf rüe Gesamtmenge
des umgewandelten Isobutens, zu verstehen.
Tabelle III zeigt die Zusammensetzung der in untereinander analoger Weise hergestellten Katalysatoren,
den Umwandlungsgrad zu Isopentenen plus Propylen sowie das Selektivitätsverhältnis Disproportionierung/Oligomerisiemng.
Versuch Nr. | Katalysatorzusarnmensetzung | Umwandlungsgrad zu Iso | Seleklivitäts- |
pentenen + Propylen. | verhältnis Dispro | ||
Moiprozent | portionierung/ | ||
Oligomerisierung |
0,42 Gewichtsprozent K, Gewichtsprozent Re2O7
(Vergleicnsversuche)
2
5
5
10 Gewichtsprozent MoO3,
Gewichtsprozent Re2O7
IO Gewichtsprozent MoO3,
0,42 Gewichtsprozent K,
Gewichtsprozent Re^O7
0
0
0
1.8
0
0
1.8
2.7
5,5
5.5
7,2
5,5
5.5
7,2
0,27:1
0,10:1
0,13:1
0,14:1
0,22:1
0,13:1
0,14:1
0,22:1
f-'ortset/ung
Versuch Nr K.itiilysiitor/usMmmensol/ung
l'niwiindlungsgrad /ii lso- | Selektiv il.its- |
penlenen + l'nip\len. | terhüllim Dispro |
Molpro/enl | l'nrlionieriing/ |
5.0 | 0.45 : 1 |
14.0 | 0,74 : I |
20.0 (nach 2 Stunden) | 1.25: I |
11 2
12 5 (Katalysator Λ) i.l 5 (Katalysator Λ*))
') Kcihcnlulpc der Aufbringung der Mclallkoinponcnten .ml den Irriger
Kiiliunivorhindiing · Mnlybdiinverhindung · Khcniumvcrhindung.
Kiiliunivorhindiing · Mnlybdiinverhindung · Khcniumvcrhindung.
Der Versuch 12 wird weitere 19,5 Stunden verlängert. Bei allen Versuchen beträgt die Selektivität hinsieht-
Der Umwandlungsgrad zu Isopentenen plus Propylen lieh der Bildung von Isopentenen mehr als 98 Prozent,
beträgt dann 7,7 Molprozent, das Selektivitätsverhältnis bezogen auf die Gesamtmenge der entstandenen
DisproportionieruiiE/OliEomerisierung0.55 : 1. Pentene.
Claims (1)
1. Verfahren zur Disproportionierung von Alkenen, bei welchem acyclische Alkene in Gegenwart
von molekularem Wasserstoff mit einem Disproportionierungskatalysator in Berührung gebracht werden, der mindestens eine Molybdänverbindung auf
einem Trägermaterial aufweist und gegebenenfalls zusätzlich eine Kaliumverbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Temperaturen von 0 bis 65° C und in Gegenwart eines
Katalysators disproportioniert, der 4 bis 12 Gewichtsprozent Molybdänverbindung, ausgedrückt
als MOO3 auf dem Träger und zusätzlich 2 bis 6 Gewichtsprozent einer Rheniumverbindung, ausgedrückt als Rheniumheptoxid auf dem Träger, enthält
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Temperaturen von 15 bis 40° C
disproportioniert.
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OI | Miscellaneous see part 1 | ||
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |