DE2117641B2 - Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren FlüssigkeitenInfo
- Publication number
- DE2117641B2 DE2117641B2 DE2117641A DE2117641A DE2117641B2 DE 2117641 B2 DE2117641 B2 DE 2117641B2 DE 2117641 A DE2117641 A DE 2117641A DE 2117641 A DE2117641 A DE 2117641A DE 2117641 B2 DE2117641 B2 DE 2117641B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pump
- container
- motor
- housing
- tank
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/0084—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage
- B02C18/0092—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage for waste water or for garbage
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C13/00—Adaptations of machines or pumps for special use, e.g. for extremely high pressures
- F04C13/001—Pumps for particular liquids
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs I beschriebenen Gattung;
eine Vorrichtung dieser Art ist aus der US-PS 34 17 929
bekannt
Es gibt im wesentlichen zwei grundsätzliche Arten von Entsorgungssystemen von Haushalten, nämlich
einmal Rohrleitungssysteme relativ großen Querschnittes, durch welche die üblicherweise in Abfallwasser
mitgeschwemmten festen und größeren Abfallteile unzerkleinert abtransportiert werden, und Entsorgungssysteme der eingangs angesprochenen Art, bei welcher
feste Abfälle zerschnitten werden und im Abfallwasser mit Druckpumpen befördert werden.
Aus der oben genannten US-PS ist eine Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren Flüssigkeiten und darin mitgeschwemmten Abfällen bekannt, die so lange zuverlässig arbeitrt, als zu zerkleinernde feste Abfallteile im wesentlichen teigige
Aus der oben genannten US-PS ist eine Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren Flüssigkeiten und darin mitgeschwemmten Abfällen bekannt, die so lange zuverlässig arbeitrt, als zu zerkleinernde feste Abfallteile im wesentlichen teigige
ίο Konsistenz haben. Die vorbekannte Anlage versagt,
wenn relativ feste mitgeschwemmte Abfallbestandteile zerkleinert werden müssen, wenn man nicht einen
unvernünftig hohen Kraftaufwand mittels eines sehr großen Motors in Kauf nehmen will. Die vorbekannte
is Anlage neigt insbesondere dann zu einem Festsitzen,
wenn relativ große faserige Teile in den Abfällen vorliegen, insbesondere Papierwindeln und dergl.
Das Festsitzen von festen Abfallstoffen in der Schneideinrichtung läßt sich bei der bekannten Vorrichtung
nicht mit hinreichender Sicherheit vermeiden, da die Änsaugrichtung der Zerkleinerungsvorrichtung im
wesentlichen horizontal ist Nach einem Festsitzen des Schneidwerkes hilft also das Abstellen der Anlage
nichts; das nicht zu bewältigende Abfallstück bleibt zwischen den schneidenden Elementen des Schneidwerkes
hängen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorbekannte Vorrichtung derart weiter zu bilden bzw.
auszugestalten, daß auch bei einem relativ großen Anfall relativ harten Abfalles und bei in den Abfallwässern zu
verarbeitenden Windeln und dergl. eine Standzeit von durchschnittlich mindestens fünf bis zehn Jahren
erreicht werden kann.
die oben beschriebenen Nachteile der bekannten Vorrichtung darauf beruhen, daß beim Festsitzen des
Schneidwerkes und dann folgendem Abschalten des Motors — was automatisch geschehen kann — das
Schneidwerk nicht von den heminaiden und zu harten
Abfallteilen befreit werden kann. Geht man aber nach der Erfindung vor, gem. welcher die Zerkleinerungsvorrichtung
einen nach unten offenen Einlaßstutzen aufweist, durch den das in die Zerkleinerungsvorrichtung
eintretende Gemisch im wesentlichen in lotrechter Richtung eingesogen wird, kann dieser entscheidende
Nachteil nicht auftreten: Sollte das Schneidwerk einmal beispielsweise wegen des Einsaugens eines zu großen
Abfallpartikels festsitzen, und wird es danach abgeschaltet,
kann das Schwierigkeiten bereitende Abfallteil wieder nach unten fallen und wird beim nächsten
Anlaufen der Pumpe wieder angesaugt, wobei im wesentlichen erreicht wird, daß von relativ großen
Abfallstücken stets kleine Teilchen abgeschnipselt werden, deren weiterer Transport dann keine Schwierigkeiten
bereitet Es hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung keinerlei Schwierigkeiten
mit der Verarbeitung insbesondere von Papierwindeln und ähnlichem Abfall hat. Ein besonderer Vorteil
der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß
6C sie auch dann nicht zum Verstopfen neigt, wenn sie mit
solchen Feststoffen beaufschlagt wird, die sich au» technischen Gründen nicht zerkleinern lassen.
Die Unteransprüche beschreiben zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung. Im
folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In
der Zeichnung zeigt
Fig.2 vergrößert im Axialschnitt Einzelheiten des
Zerkleinerers; und
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Zerkleinerer derart,
daß die Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
F ig. 3 darstellt.
Die ganze Vorrichtung ist zunächst in einem oben offenen Vorratsbehälter 1 aus Metall untergebracht, der
oben einen nach außen weisenden Umfangsflansch aufweist Mit 3 ist der Boden des Tanks bezeichnet; die
zylindrische Seitenwand mit 4, und ein Einlaßstutzen 5 in der Seitenwand nimmt ein z. B. eingeschweißtes
Zuführungsrohr 6 auf. Das Einlaßrohr 6 liefert also die Abwasser, deren feste Bestandteile auf entsprechende
Größe zerkleinert und dann mit den Abwässern zusammen abgepumpt werden sollen. Ein ringförmiger
Deckel 7 ist dicht unter Zwischenfügung einer nicht gezeigten Ringdichtung mit Schraubbolzen 8, 9 am
Ringflansch 2 des Behälters 1 befestigt.
In die mittige öffnung des Deckels 7 ist über einen Ringflansch 11 ein einstückiges Steuergehäuse iö
verschweißt, so daß also dieses Steuergehäuse 10 und
der Deckel eine feste Einheit bilden. Das Gehäuse 10 weist eine öffnung auf, die durch einen mit Schrauben
13 befestigten Deckel 12 verschlossen ist. Das vom Deckel 7 nach unten abstehende Steuergehäuse
10 weist eine nach unten weisende Ringschulter
14 auf, die ein Rohr 15 aufnimmt, welches weiter nach
unten absteht. Die Art der Verbindung zwischen dem Gehäuse 10 und dem Rohr 15 ist dieselbe wie weiter
unten hinsichtlich des unteren Endes des Rohres 15 beschrieben wird. Ein Spannband 16 klemmt diese
Verbindung zwischen dem Gehäuse 10 und dem Rohr 15 fest zusammen.
Das untere Ende des Rohres 15 mündet teleskopisch 3s in einem zylindrischen Befestigungsabschnitt 17 eines
Pumpenkopfes 18, wobei das Rohr 15 axial gegen eine nach oben weisende Ringschulter 19 am Pumpenkopf 18
anliegt. Ein Dichtungsring 20 ist zwischen dem Kupplungsabschnitt 17 und der daneben liegenden
inneren Oberfläche des Rohres 15 vorgesehen. Der Verbindungsabschnitt 17 weist im Bereich der Verbindung
mit dem Rohr 15 einen umlaufenden Vorsprung von dreieckigem Querschnitt auf, der in die Innenfläche
des Rohres 15 eingedrückt ist. Das Rohr 15 besteht zweckmäßig aus einem Kunststoff, z. B. einem Polymer.
Ein Spannband 22, — s.o. das zum Spannband 16 gesagte — drückt den im Querschnitt dreieckigen
Dichtungsflansch 21 in den relativ weichen Kunststoff des Rohres 15 und steht so eine dichter Verbindung her. so
Wie bereits oben angedeutet wurde, ist die Verbindung zwischen dem Rohr 15 und dem Gehäuse 10 in gleicher
Weise hergestellt.
Das Gewicht und die auf den Pumpenkopf 18 wirkenden Kräfte werden von mehreren Spannbolzen
23 aufgenommen, die über Gewinde in den Pumpenkopf 18 eingeschraubt sind und am oberen Ende mit
Schraubenköpfen 24 auf dem mit dem Deckel 7 verbundenen Ringflansch aufliegen. Jedenfalls ist die
Anordnung so getroffen, daß in Fig. 1 in vertikaler $q
Richtung wirkende Kräfte zwischen dem Pumpenkopf und dem Deckel 7 im wesentlichen von den Spannbolzen
23 aufgenommen werden, so daß man also das Rohr
15 aus einem relativ weichen Material herstellen kann. Auf diese Weise b'lden der Deckel 7, das Gehäuse 10, es
die Deckplatte 12, das Rohr 15 und der Pumpenkopf 18 eine abgedichtete Kimmer 25 zur Aufnahme eines
Motors und der Mittel zur Motorsteuerung, worauf weiter unten eingegangen wird.
Zum Antrieb der Pumpe und der Zerkleinerungsvorrichtung dient der Elektromotor 26, der oben auf dem
Pumpenkopf 18 befestigt ist Die Spannbolzen 23 verlaufen also außerhalb des Motors, dessen eigentliches
Gehäuse im unteren Bereich ausgeschnitten dargestellt ist Ein bekanntes Lager 27 und/oder eine
Dichtungspackung 28 umgeben die Motorwelle 29 im Pumpenkopf 18, wodurch die Kammer 25 auch nach
unten abgedichtet ist
Die Pumpe weist ein einstückiges Metallgehäuse 30 auf, welches fest unmittelbar unten an den Pumpenkopf
durch Bolzen 31 angeschraubt ist Ein Befestigungsflansch 32 für ein innerhalb des festen Gehäuses
liegendes Gehäuse aus federnd-nachgiebigem Werkstoff ist an seinem Umfang zwischen entsprechenden
Schultern am Pumpenkopf 18 und dem Pumpengehäuse 30 eingeklemmt Eine äußere schlauchförmige Wand 33
des nachgiebigen Gehäuses führt vom Flansch 32 nach unten und von der Einlaßseite der -jmpe innerhalb des
äußeren Teiles dieses nachgiebigen Schlauches zur Bildung eines inneren elastischen Schlauches 34 wieder
nach oben. Die Abschnitte 32, 33 und 34 sind einstückig
ausgebildet und bestehen z. B. aus Gummi oder einem andern Material entsprechender Eigenschaften. Die
Innenoberfläche der Innenwand 34 weist eine schraubenlinienförmige
Ausnehmung auf. die mit dem schraubenlinienförmig ausgebildeten Teil 35 auf der Motorwelle 29 zusammenwirkt wodurch eine im
Prinzip bekannte Pumpe gebildet ist.
Die Pumpe liefert Strömungsmittel nach oben in einen ringförmigen Auslaßraum 36, der im Pumpenkopf
18 um die Motorwelle 29 außerhalb der aogedichteten Kammer 25 gebildet ist Radial nach außen führt eine
Auslaßöffnung 37 aus der Kammer 36 in einen Krümmer 38, der unter Zwischenklemmung eines
Rückschlagventils 39 am Pumpenkopf 18 befestigt ist. Vom Krümmer 38 führt ein Auslaßroiir 4t in der
gezeigten Weise neben dem Rohr 15 nach oben abgedichtet (Dichtung 41) durch den Deckel 7 der
ganzen Anordnung.
Der Strom für den Motor 26 wird über die Anschlüsse 44 von einer Steuerschaltung 43 geliefert, dip den Motor
26 in Betrieb setzt, wenn ein vorbestimmter Flüssigkeitsstand im Behälter 1 erreicht ist Die Motorsteuerung
43 ist dabei in nicht gezeigter Weise in dem Steuergehäuse 10 befestigt. Zur Erfassung des Flüssigkeits-Pegels
im Behälter oder Tank 1 führt von der Motorsteuerung 43 ein flexibler Schlauch 45 nach unten
durch die abgedichtete Kammer 25, an deren Boden sie dicht in eine Durchführung 47 im Pumpenkopf in eine
vertikale Verlängerung 48 führt. Diese Verlängerung 48 ist ;;r. Ende bei 49 etwa auf der Höhe der unteren Kante
des Pumpengehäuses 30 offen. Das untere Ende des Rohres 48 ist am jnteren Ende des Purnpengehäuses 30
in einem sich nach außen öffnencien, achsparalld
verlaufenden Schlitz 50 an der Seitenwand des Pumpengehäuies 30 mittels eines Klemmbandes 51
gehalten. Dieses Klemmband 51 ist mit seinen Enden am Pumpengehäuse 30 befestigt
Zur Entlüftung des Behälters 1 gegen die Atmosphäre weist das Steuergehäuse 10 ein Rohr auf, das unten in
den Behälter 1 und oben oberhalb des Deckels 7 offen ist. Der Innenraum des Rohrs 52 steht natürlich nicht in
Verbindung mit der abgedichteten Kammer 25.
Die eigentliche Zerkleinerungsvorrichtung weist eine nicht durchbrochene Scheibe 53 auf, die fest auf dem
unteren Ende der Motorwelle 29 sitzt. Auf der nach
unten weisenden Oberfläche der Scheibe 53 sind mindestens zwei diametral gegenüberliegende und wie
Turbinenschaufeln wirkende Blöcke 54 befestigt, so daß also von den Blöcken 54 erfaßtes Strömungsmittel bei
Drehung der Scheibe nach außen geschleudert wird. Ein Leitring 55 ist zwischen aufeinander zuweisenden
Schullern 56 und 57 eines ringförmigen Einlaßstutzens 58 und dem Pumpengehäuse 30 festgeklemmt. Der
einstückig ausgebildete und aus einem Metall bestehende F.inlaßstutzen 58 ist unmittelbar am unteren Ende des
Pumpengehäuses 30 mittels Schrauben 59 befestigt. Der Einlaßstutzen 58 weist eine glatte Innenfläche 60 auf, die
vom unteren Rand 61 nach oben und innen bis zur Schulter 56 reicht.
Wie F i g. 2 zeigt, weist die Scheibe 53 eine Nabe 62 zum Zwecke der Verbindung mit der Motorwelle auf.
Die wie Turbinenschaufeln und zugleich Schneidwerkzeuge wirkenden Blöcke 54 sind in radial verlaufenden
Schlitzen 63 mittels Schrauben 64 befestigt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Blöcke 54 einstückig an
der Scheibe auszubilden oder sie anzuschweißen. Wie die Zeichnung deutlich zeigt, sind die Außenkanten
eines jeden Blockes 54 axial fluchtend mit dem Umfang der Scheibe 53 angeordnet.
Der mit den Blöcken 54 zusammenwirkende Ring 55 der Zerkleinerungseinrichtung weist zunächst eine
kontinuierlich glatte Innenfläche 65 auf, die im wesentlichen — was Fig. 1 zeigt — eine Fortsetzung
der Innenfläche 60 des Ansaugstutzens bildet. Die Innenfläche 65 des Ringes 55 erstreckt sich ausgehend
von der unteren Kante 66 des Ringes nach oben und ist nach außen erweitert, bis zu einer Übergangslinie 67.
Oberhalb der Übergangslinie 67 ist bis zur Oberkante 68 des Ringes 55 eine Schneidfläche ausgebildet, die aus
mehreren, am Innenumfang des Ringes mit gleichem Abstand angeordneten, und achsparallel verlaufenden
halbkreisförmigen Schlitzen 69 besteht. Diese Schlitze, bzw. deren Kanten bilden zusammen mit den Blöcken 54
bzw. deren Kanten die eigentliche Zerkleinerungseinrichtung, die nach Art einer umlaufenden Schere wirkt.
Aus F i g. 2 sieht man, daß die Schlitze 69 sich von einer Steile unterhalb der Blöcke 54 nach oben über diese
Blöcke hinaus bis etwa zur halben Höhe der Scheibe 53 erstrecken. Weiter ist zu sehen, daß die Innenfläche des
Ringes 55 einschließlich der Oberfläche 65 und der Schneidfläche mit den Schlitzen 69 sich nach außen oder
zumindest im wesentlichen axial fluchtend mit dem Umfang der Scheibe 63 erstrecken, so daß keine nach
innen weisende Überlappung bestehen kann, in der sich geschnittenes Material, z. B. Stoffreste oder dgl.
verhängen könnten. Diese Bauart stellt sicher, daß Festkörper oder Gewebe wieder nach unten abgestoßen
werden, wenn derartige Gegenstände nicht zwischen der Scheibe 53 und dem Ring 55 nach oben
gelangen können. Danach würde entsprechend abgewiesenes Material wieder nach oben gescgen werden,
und wieder nach unten abgestoßen, bis es entweder vollständig bis zur Pumpe gelangt ist oder entsprechend
zerkleinert wurde. Nicht zerkleinerbares Material fällt auf den Boden des Behälters I und bleibt dort liegen; auf
diese Weise kann die Zerkleinerungseinrichtung nicht verstopft werden.
Es ist wichtig, daß die von den Schneidelementen des Zerkleineres auf Grund des bewegten Wassers erzeugte
Belastung möglichst klein ist, um einen möglichst kleinen Motor verwenden zu können. Die Verwendung
to eines möglichst kleinen Motors ist deswegen wichtig, damit man die erfindungsgemäße Einrichtung in
Haushalten und den vorhandenen Stromversorgungen verwenden kann. Die Schneidblöcke sollten möglichst
wenig weit unterhalb des Pegels der Schneidscheibe sein, damit insoweit dazu beigetragen wird, die
Belastungen klein zu halten. Andererseits hat sich herausgestellt, daß die Schneidklingen eine bestimmte
Mindestgröße haben müssen, weil sonst die von der Scheibe erzeugte Verwirbelung der Flüssigkeit aufhört
und mithin auch keine Strömung besteht, mit deren Hilfe die zu schneidenden Festkörper in die Schneideinrichtung
eingezogen werden können. Dieser Gedanke ist besonders wichtig bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
mit einer nicht durchbrochenen, die Schneidmesser tragenden Scheibe, um welche das nach
oben gesaugte Material herumgeführt werden muß. Die Schneidkanten an den Blöcken 54 sollten bei der in
Fig. 1 gezeigten Anordnung unterhalb der Ebene der Scheibe etwa 0,5—0,6 mm in vertikaler Richtung haben.
Bei der in F i g. 2 sichtbaren Anordnung, bei welcher die Blöcke 54 in Schlitzen an der Unterseite der Scheibe
angeordnet sind, sollte dieses kritische Maß gleich der vertikalen Länge der Schneidklingen minus der Tiefe
der Schlitze 63 sein, d. h. also, daß dieser Wert die tatsächliche Höhe der Schneidblöcke unterhalb der
unteren Ebene der Scheibe darstellt. So könnte z. B. jede Schneidklinge eine Gesamthöhe von etwa 0,25—
0,75 cm haben und die Strecke von der Mittellinie der Schraube 64 zur Außenkante des Blockes ist zweckmä-Big
etwa 1.25 cm, wobei die gesamte Radialerstreckung bei etwa 3 cm liegt und eine Umfangsbreite von
jngefähr einem Zentimeter gegeben ist. Die dargestellte Abschrägung könnte etwa 15° zur Radialrichtung
betragen. Die Scheibe 53 könnte ihrerseits einen
■»5 Durchmesser von etwa 15,5 cm haben und die Dicke
(ohne Nabe) könnte etwa 1,6 cm betragen. Die Tiefe der Schlitze 63 ist bei diesem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel etwa 0,25 cm. Es ist weiter zweckmäßig, daß die
Schneidblöcke an ihren Außenflächen mit der Außenkante der Scheibe fluchten. Wenn diese Blöcke übe- den
Umfang der Scheibe vorstehen wurden, dann besteht die Gefahr, daß z.B. zu zerschneidende Stoff- oder
Kunststoffteile sich um eine solche vorstehende Schneidklinge herumwickeln und dadurch den Betrieb
beeinträchtigen. Wenn andererseits die Blöcke nicht radial bis zum Rand der Kante der Scheibe reichen,
dann ist die Schneidwirkung sehr schlecht
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren Flüssigkeiten und darin rnitgeschwemmten
Abfällen, bestehend aus einem dichten Sammeltank mit abnehmbarem Deckel, der einen
Motor zum Antrieb einer Pump- und Zerkleinerungsvorrichtung trägt, die ihrerseits an der
Unterseite des Deckels nach Art einer Tauchpumpe befestigt ist, wobei die unterhalb der Pumpe
abgebildete Zerkleinerungsvorrichtung mit Abstand vom Boden des Tankes frei über diesem angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungsvorrichtung einen nach unten offenen
Einlaßstutzen (58) aufweist, durch den das in die Zerkleinerungsvorrichtung eintretende Gemisch im
wesentlichen in lotrechter Richtung eingesogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne:,
daß die eigentliche Zerkleinerungsvorrichtung (Fig.2) eine am Rand einer vertikaiachsig
gedrehten Scheibe (53) angeordnete Schneidklinge (54) aufweist, die nach Art eines umlaufenden
Messers mit einem gehäusefesten Schneidkantenkranz (69; F i g. 2 und 3) zusammen wirkt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schneidklinge am radial äußeren
Ende eines blöckchenartigen Körpers (54) ausgebildet ist, der seinerseits an der Unterseite der Scheibe
(SJ) angeordnet ist.
4. Vorr^htung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß unter dem abnehmbaren Deckel ein zum Tankinnenraum hin dichier Behälter (15) angeordnet
ist, der den Motor (26) aufnimmt
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (33,34,35) unmittelbar am
unteren Ende des zum Tankinnenraum dichten Behälters (15) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß der untere Abschluß des
Behälters (15) von einem Gehäuseabschnitt ;i8) gebildet ist, der gleichzeitig das auslaßseitige
Pumpengehäuse darstellt und zur dichten Herausführung der Motorwelle (29) aus dem Behälter in die
Pumpe dient
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4—6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (15) von oben verschließbar zum Zwecke der Wartung des darin befindlichen Motors (26)
zugänglich ist
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das vom Pumpenauslaß abgehende Auslaßrohr (40) durch den Deckel (7) geführt ist
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US2692570A | 1970-04-09 | 1970-04-09 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2117641A1 DE2117641A1 (de) | 1971-10-28 |
DE2117641B2 true DE2117641B2 (de) | 1980-02-07 |
DE2117641C3 DE2117641C3 (de) | 1980-11-20 |
Family
ID=21834587
Family Applications (2)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2117641A Expired DE2117641C3 (de) | 1970-04-09 | 1971-04-10 | Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren Flüssigkeiten |
DE19712166624 Withdrawn DE2166624A1 (de) | 1970-04-09 | 1971-04-10 | Vorrichtung zum zerkleinern von in einer fluessigkeit mitgeschwemmten feststoffen |
Family Applications After (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19712166624 Withdrawn DE2166624A1 (de) | 1970-04-09 | 1971-04-10 | Vorrichtung zum zerkleinern von in einer fluessigkeit mitgeschwemmten feststoffen |
Country Status (5)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3667692A (de) |
BR (1) | BR7102152D0 (de) |
DE (2) | DE2117641C3 (de) |
GB (3) | GB1355821A (de) |
SE (3) | SE403052B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3247306A1 (de) * | 1982-12-21 | 1984-06-28 | Sumskij filial Char'kovskogo politechničeskogo instituta imeni V.I. Lenina, Sumy | Anlage zur homogenisierung schwebstoffhaltiger fluessigkeiten |
Families Citing this family (24)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JPS4938477A (de) * | 1972-08-07 | 1974-04-10 | ||
US3857517A (en) * | 1972-11-13 | 1974-12-31 | Environment One Corp | Anti-siphon and pump priming for sewage grinder pump |
US3904131A (en) * | 1973-10-25 | 1975-09-09 | Environment One Corp | Pressure sewer system |
US3961758A (en) * | 1974-08-23 | 1976-06-08 | Peabody Barnes, Inc. | Centrifugal pump with integral grinder |
US3938744A (en) * | 1974-09-05 | 1976-02-17 | Allen Clifford H | Positive displacement rotary pump and drive coupling therefor |
CH667891A5 (de) * | 1985-05-24 | 1988-11-15 | Haeny & Cie Ag | Abwasserfoerdereinrichtung. |
US5016825A (en) * | 1990-02-14 | 1991-05-21 | Mcneil (Ohio) Corporation | Grinding impeller assembly for a grinder pump |
US5789829A (en) * | 1991-03-13 | 1998-08-04 | Heesemann; Juergen | Motor control system mounted on a motor casing |
US5439180A (en) * | 1993-05-11 | 1995-08-08 | Environment/One Corporation | Readily installed universal sewage grinder pump |
US5816510A (en) * | 1994-08-02 | 1998-10-06 | Environment One Corporation | Grinder pump station |
US5562254A (en) * | 1994-08-02 | 1996-10-08 | Environment One Corp. | Grinder pump station |
US5553794A (en) * | 1994-12-22 | 1996-09-10 | Tarby Inc | Sewage handling system |
US6059208A (en) * | 1997-09-11 | 2000-05-09 | Interon Corporation | Buried plastic sewage sump |
US6010086A (en) * | 1998-07-02 | 2000-01-04 | Enviroment One Corporation | Grinder pump |
EP1161630B1 (de) * | 1999-03-16 | 2003-02-12 | Werner Arnswald | Zerkleinerungspumpe |
IE20010925A1 (en) * | 2000-10-24 | 2002-05-29 | George Gerard Ruttell | A urinal waste treating device |
US8074911B2 (en) * | 2007-05-14 | 2011-12-13 | Environment One Corporation | Wireless liquid level sensing assemblies and grinder pump assemblies employing the same |
WO2008143859A1 (en) | 2007-05-14 | 2008-11-27 | Environment One Corporation | Wattmeter circuit for operating a grinder pump assembly to inhibit operating under run dry or blocked conditions |
US9004381B2 (en) * | 2009-06-23 | 2015-04-14 | Zoeller Pump Company, Llc | Grinder pump basin system |
US11041487B2 (en) | 2013-03-15 | 2021-06-22 | Franklin Electric Company, Inc. | Wastewater sump assembly |
JP6823432B2 (ja) * | 2016-11-18 | 2021-02-03 | 川崎重工業株式会社 | 低温液化ガスポンプ用断熱容器 |
US11208992B2 (en) | 2017-12-22 | 2021-12-28 | Franklin Electric Co., Inc. | Sewage basin pump control support |
CN112196081B (zh) * | 2020-09-11 | 2022-02-08 | 南京贝德环保设备制造有限公司 | 一体化预制污水处理泵站 |
US12140139B2 (en) * | 2020-09-30 | 2024-11-12 | Solidification Products International, Inc. | Gravity flow filtration of hydrocarbons from an oil-in-water emulsion |
Family Cites Families (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2370590A (en) * | 1942-04-03 | 1945-02-27 | Carter Carburetor Corp | Motor pump unit |
US2464936A (en) * | 1946-09-24 | 1949-03-22 | Ingersoll Rand Co | Supporting device for pumps |
US2682376A (en) * | 1950-08-09 | 1954-06-29 | Nat Rubber Machinery Co | Impeller for comminuting apparatus |
US2691347A (en) * | 1950-10-19 | 1954-10-12 | Robbins & Meyers Inc | Helical gear pump with backed-up nonrigid casing |
US2826152A (en) * | 1955-08-30 | 1958-03-11 | Robbins & Myers | Helical gear pump with bellows stator |
US2918876A (en) * | 1956-03-01 | 1959-12-29 | Velma Rea Howe | Convertible submersible pump |
US3318248A (en) * | 1964-06-03 | 1967-05-09 | Harry M Roberts | Disintegrating type sewage disposal system |
US3369715A (en) * | 1966-05-10 | 1968-02-20 | J C Carter Company | Submerged pumping system |
US3556677A (en) * | 1969-01-22 | 1971-01-19 | Tait Mfg Co The | Submersible pump switch assembly |
-
1970
- 1970-04-09 US US26925A patent/US3667692A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-04-07 SE SE7104537A patent/SE403052B/xx unknown
- 1971-04-10 DE DE2117641A patent/DE2117641C3/de not_active Expired
- 1971-04-10 DE DE19712166624 patent/DE2166624A1/de not_active Withdrawn
- 1971-04-12 BR BR2152/71A patent/BR7102152D0/pt unknown
- 1971-04-19 GB GB2720171*A patent/GB1355821A/en not_active Expired
- 1971-04-19 GB GB5417573A patent/GB1355823A/en not_active Expired
- 1971-04-19 GB GB5417473A patent/GB1355822A/en not_active Expired
-
1973
- 1973-12-21 SE SE7317380A patent/SE406044B/sv unknown
- 1973-12-21 SE SE7317379A patent/SE406160B/sv unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3247306A1 (de) * | 1982-12-21 | 1984-06-28 | Sumskij filial Char'kovskogo politechničeskogo instituta imeni V.I. Lenina, Sumy | Anlage zur homogenisierung schwebstoffhaltiger fluessigkeiten |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1355821A (en) | 1974-06-05 |
DE2166624A1 (de) | 1975-01-02 |
DE2117641A1 (de) | 1971-10-28 |
SE406044B (sv) | 1979-01-22 |
GB1355823A (en) | 1974-06-05 |
US3667692A (en) | 1972-06-06 |
SE403052B (sv) | 1978-07-31 |
DE2117641C3 (de) | 1980-11-20 |
SE406160B (sv) | 1979-01-29 |
GB1355822A (en) | 1974-06-05 |
BR7102152D0 (pt) | 1973-04-12 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2117641C3 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern und Abpumpen von pumpbaren Flüssigkeiten | |
DE69109889T2 (de) | Abfallbeseitiger. | |
DE102005014348B3 (de) | Pumpe mit Schneidlaufrad und Vorzerkleinerer | |
DE2813617A1 (de) | Schmutzwasserpumpe mit mahlwerk | |
CH667135A5 (de) | Laufrad fuer eine pumpe, besonders fuer eine wirbelstrompumpe. | |
DE69922198T2 (de) | Zentrifugalpumpe | |
EP3670920B1 (de) | Ansaugvorrichtung für eine abwasser-tauchpumpe | |
DE69731091T2 (de) | Rotodynamische pumpe | |
EP2066200B1 (de) | Passiergerät | |
DE68911600T2 (de) | Vorrichtung zur Zerkleinerung von faserigen Produkten. | |
WO1998000610A1 (de) | Vorrichtungen zum sammeln und/oder behandeln und weiterleiten vonflüssigkeiten, mehrphasigen systemen beziehungsweise stückige substanzen enthaltenden flüssigkeiten, in erster linie abwässern | |
EP0599204B1 (de) | Tauchpumpenaggregat | |
EP3559362B1 (de) | Abwasserhebeanlage mit schneidwerk | |
EP0824966A1 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung sowie Zerkleinerer für feste und pastöse Abfälle in einer Flüsigkeit | |
DE2002589A1 (de) | Zerkleinerungs- und Abfuehrzusatz fuer Klosettbecken | |
DE1528651B2 (de) | Schmutzwasserpumpe | |
AT246480B (de) | Vorrichtung zum Rühren und Fördern von dicken Flüssigkeiten, wie Gülle, sowie Jauchegrube für diese Vorrichtung | |
DE10230488A1 (de) | Einstufiger Rotationsfilter | |
EP4108935B1 (de) | Schneidring für mit feststoff belastete flüssigkeit einer pumpe | |
DE3317733A1 (de) | Zerstueckelungsvorrichtung, insbesondere zur zerkleinerung des festphasengehaltes von fadenartige, faserige und/oder stueckige materialien und/oder schlamm enthaltenden fluessigkeiten sowie ihre verwendung | |
EP3559479B1 (de) | Kreiselpumpe mit einer zerkleinerungsanordnung | |
DE102017009105A1 (de) | Zerkleinerungsmaschine | |
DE102010050864A1 (de) | Vorrichtung zum Fördern einer Flüssigkeit | |
DE4211806A1 (de) | Zuführanordnung für eine mit einer Zerkleinerungsvorrichtung für Feststoffe versehene Abwasser-Hebeanlage | |
DE4128281A1 (de) | Pumpenaggregat |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: FLECK, T., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 2000 HAMBURG |
|
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |