DE2115332A1 - Mustervorrichtung fur elektrisch gesteuerte Strickmaschinen - Google Patents
Mustervorrichtung fur elektrisch gesteuerte StrickmaschinenInfo
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Description
Franz Morat GmbH, Stuttgart-Vaihingen
Mustervorrichtung für elektrisch gesteuerte Strickmaschinen
Ea sind bisher drei wesentliche Möglichkeiten zur elektrischen
bejBw. elektronischen Strickmaschinensteuerung bekannt
geworden. Während der überwiegende !Teil der elektrisch steuerbaren Strickmaschinen zur Nadeleuswahl Steuermagnetsysteme
benötigt (DT-AS 1 585 211), 1st es auch bereits bekannt,
zur Nadelauswahl entweder Schrittmotoren zu verwenden (GH-PS 465 119) oder Organe vorzusehen (DT-CS 1 804 350),
die unter der Wirkung eines elektrischen Stroms oder eines Magnetfeldes Dimensionsveränderungen erfahren und piezoelektrische
oder elektro- bezw. magnetostriktIve Eigenschaften besitzenο
Bei der Strickmaschinensteuerung mittels Schrittmotoren besteht der Nachteil, daß die mit den Schrittmotoren gekoppelten
Zahnräder direkt auf die Stricknadeln bezw. deren Steuerorgane einwirken und dabei hohe Belbungskräfte überwinden
müssen, so daß eine Nadelauswahl im Millisekundenbereich nicht möglich oder äußerst aufwendig. 1st. Auch die Nadelauswahl
mittels piezoelektrischen oder elektro- bezw. magnetostrtktiven
Organen 1st in der bereits bekannten Art und Weise mit den heute zur Verfügung stehenden Materialien
nicht realisierbar, weil mit derartigen Organen nur Kräfte in der Größenordnung von einigen Pond aufgebracht werden
können. Diese Kräfte reichen selbst bei Zwischenschaltung von Kraftverstärkern nicht aus, um die Nadeln oder deren
Steuerorgane gegen Reibungskräfte von mindestens 50 Pond
über Strecken von mindestens einem Millimeter mit Frequenzen
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zwischen 5© und 1000 Hz zu verschieben. Die alt Steuermagnetsystemen
arbeitenden Strickmaschinensteuerungen
schließlich besitzen awar den Vorteil, daß bei Verwendung
von je einer passiven Steuerfeder pro Nadel innerhalb von
etwa einer Millisekunde ein Steuervorgang eingeleitet werden kann, wenn nämlich die Nadeln oder deren Steuerorgane
durch elastische Verbiegung der Steuerfeder auf eine den Steuervorgang vollendende Schloßkurve gehoben
werden. Ein grundsätzlicher Nachteil dieser und aller anderen elektromagnetischen Steuerungen besteht jedoch darin,
daß für die Steueraagnetaysteiae ein hohes Maß an Präzision
und damit ein hoher elektronischer Aufwand erforderlich ist»
Der Erfindung liegt dsh©r die Aufgabe zugrunde, eine elektrische
Strickraasöhliienstsuervng vorzuschlagen, die ein
relativ geringes Maß an Präzision erfordert und trotzdem
den Vorteil einer hohen Arbeitsfrequenz besitzt, selbst wenn die Nadelauswahl in nur einer Ebene anstatt in mehreren
Ebenen (CH-IS 362 78?) erfolgt.
Die Erfindung geht dazu aus von einer Mustervorrichtung an elektrisch steuerbaren Strickmaschinen zum Auswählen der
Stricknadeln oder deren SteuerOrganen, denen verbiegbare
Steuerfedern mit mindestens zwei Stellungen zum Einleiten von mußtergeaiääen Auswähl vorgängen zugeordnet sind, zu deren
Vollendung mindestens ein weiteres Hilfsmittel vorgesehen
ist·
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Sxeuerfedern
freischwingende, aktive BiegesoJiwinger sind.
Unter der Bezeichnung "aktive Bieg®schwinger" werden solche
Biegeachwinge^: vsrsteJifSaa» die durch Auf prägung elektrischer
oder magnetischer Felder verbogen bessw. aktiviert werden
können, ohne daö hierzu mechanische oder elektromagnetische
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Zusatzeinrichtungen benötigt werden» wie dies bei den bekannten passiven Steuerfedern (DT-AS 1 585 211) der Fall
ist. Das Beiwort "freischwingend" bedeutet, daß die Verbiegung
der Biegeschwinger leietungslos erfolgt» d.h. daß
die Biegeechwinger bei ihrer Verbiegung keine Arbeit leisten brauchen.
Die Erfindung bringt erhebliche Vorteile mit sich. Ua keine
Steuermagnetsysteme mehr benötigt werden und jeder Biegeschwinger
einzeln angesteuert werden kann, stehen für die Steuervorgänge bezw· zur herstellung eines bestimmten Verbiegungszustandes
der Biegeschwinger erheblich größere Zeiträume
ale eine Millisekunde zur Verfügung, so daß die Auswahl
in relativ- breiten Selektionszonen erfolgen kann und ein geringes Maß an Präzision ausreicht. Durch die leistungslose
Auslenkung der Biegeschwinger wird vermieden, daß diese mechanisch beansprucht oder durch Abrieb zerstört
werden. Es eignen sich daher für die Zwecke der Erfindung auch solche Biegeschwinger, die bei ihrer Verbiegung nur
Kräfte von ein oder zwei Pond leisten können.
Biegeschwinger im Sinne der Erfindung sind z.B. Bimetallstreifen,
mehrschichtige elektro- oder magnetostrictive Materialien und insbesondere die verschiedenen natürlichen
oder künstlichen Piezokristall, von denen die piezoelektrischen Keramikstoff· besonders geeignet sind. In Dauerversuchen
haben sich mehrschichtige piezoelektrische Biegeschwinger aus gewissen Erdalkali-Titanaten bewährt, ait
denen sich bei einseitiger Eipspnnnung Aus3enkung«n von
einigen Millimetern er-
reicnvn lassen. Bekannt sind z.B. Biegeechwinger aus Barium·
Titanat, Blei-Bariua-'iitanat und Blei-Zirkonat-iitanat,
also aus Verbindungen, die allgemein als Oxidkeramik bezeichnet werden. Bekannt sind auch sogenannte trilaminare
Piezoxide, die zwei Keramiksohichten und eine Zwischen-
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schießt aus Metall zwecke Erhöhung der mechanischen Widerstandsfähigkeit
aufweisen, oder die sogenannten MuIitimorph-Elemeiite,
die in einen Stück im Strangprefiverfehren
hergestellt «erden.
Die Erfindung wird im folgenden in Verbindung mit der beiliegenden
Zeichnung an einigen Ausfuhrungsbeispielen beschriebene
Fig. T zeigt schematised die Abwicklung eines Segmentes
de» S@hlo£mantels mit aen zur erfindungsgemäßen Nadelauswahl
benötigten Steuerorganen in verschiedenen Stellungen.
Pig. 2 bis 8 zeigen Schnitte längs der Linien A-A* B-B,
C-C, G1-C1, P-B1 JD1-D1 und E-B der Pig. 1·
Pig. 9 bis 12 zeigen schematisch weitere Ausführungsforiaen
der Erfindung, wobai Pig» 10 schematisch die Abwicklung
eines Segmentes das zum Ausführung^beispiel nach Pig» 9
gehörenden Schlo!Mantels und Pig» 9 ein Schnitt längs der
LiMe A-A dar Pig» 10 iste
Pig. 13 uuusl 14 zeigen swei Ausfuhrungsformen der erfindungs-
Pig. 15 ssigt eine Anordnung von Kontaktbahnen zur Beaufschlaguag
des5 Sl@gesehwi.nger nach Pig. 13.
GemäS Mg, 1 fei© 8 ist allen Stößern 1 mit Püßen 3 mindestens
je eine St©!2.<grf@<äer 5 zugeordnet· Die Stößer 1 bewegen sich
iß Nuten J=--am Hs&Ql^ylindere 9 einer Rundstrickmaschine
Qisr ä©a Maöelbettes einer Flachstrickmaschine auf und ab
wßä Mmmm. bei itoes* A^if- und Ab bewegung in bekannter Weise
auf Stricknadeln 2 einwirken-. Me WMe 3 ragen, wenn sich
die StöSei5 1 in iiires? Arbeitsatelluag gemäß Pig. 2 befinden,
i& @?.aea WüliTwagak&ii&.I 11 eines den Nadelzylinder 9 umgebenden
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fir
Schloßmantela 13» falle es eich um eine Rundstrickmaschine
handelt. Handelt ee sich dagegen um eine flachstrickmaschine,
dann ragen die Füße 3 in der Arbeitestellung derart aus den Kanälen 7 heraus, daß sie in dan Bereich des
über die Maechinenlänge hin- und herfahrbaren Schlosses
gelangen können. Der !führungskanal 11 besitzt im Bereich einer jeden Strickstelle einen in vertikaler Richtung etwa
dreieckförmig verlaufenden Abschnitt 15t so daß alle in der
Arbeitsstellung befindlichen Stößer 1 an den Strickstellen angehoben werden, um die über ihnen befindlichen Nadeln 2
in die Fang- oder Strickstellung zu bringen.
Der in den Nuten 7 befindliche hintere Abschnitt der Stößer
1 ist abgerundet, damit diese um denjenigen Punkt 17, an welchem sie am Nutengrund anliegen (Fig„ 2,5»6), in radialer
Richtung verschwenkt werden können. Gemäß Pig. 2 , bis 8 ist jedem Stößer 1 eine Druckfeder 19 zugeordnet, deren
eines Ende auf den unteren Abschnitt 21 des Stößers 1 einwirkt und deren anderes Ende sich im Nutengrund abstützt.
Die Druckfeder 19 ist bestrebt, den Stößer 1 um den Punkt 17 in radialer Richtung so zu verschwenken, daß
sein Fuß 3 aus dem Führungskanal 11 herausgedrückt wird . (Figo5,6)o
In den Nuten 7 ist außerdem zwischen den unteren, mit einer Ausnehmung versehenen Abschnitten 21 der Stößer und dem
Schloßmantel 13 je eine Hilfsplatine 23 mit einem Fuß 25 angeordnet, welcher in einem Führungskanal 27 des Schloßmantels
13 gleitet. Fuß 25 und Führungskanal 27 sind derart abgerundet, daß die Hilfsplatinen 23 um den Fuß 25 in
radialer Richtung versUhwenkt werden können<>
Die den Stößern 1 und deren Hilfsplatinen 23 zugeordneten
Steuerfedern 5 sind in einem am Nadelzylinder 9 befestigten Block 29 einseitig eingespannt und befinden sich normalerweise
im nichtjausgelenkten Zustand, der in Fig. 2, 4
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und 7 dargestellt ist und aus welchem sie in einen voll
angelenkten Zustand gemäß ¥ig« 3 and 5 gebracht werden
können.
ErfindungsgemäS ist jed© Steuerfeder 5 al3 Biegeschwinger
ausgebildet* handelt ©s sieh ma einen magnetostriktiven
Biegeaohffiinger gemäß Fig* 15» dan» besteht dieser z.B, aus
sswei Streifen'31t92t £ie »ion bei Aufprägung eines Magnetfeld©»
mteyeohiadlieh ausdehnen und eine Yerbiegung des
Biegesehwingers bewirken. Bas Magnetfeld kann mittels je
einer Spule 33 erzeugt werden, die über einen Steuerschalter mit einer Batterie verbunden ist. Handelt es sich um
einen Bimetallstreifen oder einen elektrostrlktiven Biegesehwinger»
aeiw. bestehen die Streifen 31 »32 ebenfalls aus
unterschiedlichen Materialien die in bekannter Weise über,
einen Steuerschalter direkt mn Ais Batterie angeschlossen
sind und aiafgrisnd ihnsr mtersshiedlichen Wänaeausdehnung
b@sw. ihrer untssr-schieälielion elektrostriktiven Eigenschaften
ebenfalla eine ¥erbiegimg des Biegeschwingers bewirken.
Schließliöh Minnen gemäS Fig« 14 mich piezoelektrische Biegeschwinger
verwendet werden$ .die entweder mehrschichtig
oder in eines St-äek im Strangprelverfahren hergestellt wor-
äen sind« Bi® &v~t®t&t genannten Biegeschwinger besitzen
in allgemslsen äuSere Elektroden 35,
die ttlier geeignete Steuerschalter an ein®
Batterie sangesehloesen werden, wenn eine Yerbiegung des
Biegeschwingers erwünscht ist.
Die Itektionsweise einer Striekmasehine mit derartigen, als
Biegesehwiflger ausgebildeten Steuerfsdern 5 ergibt sich anhand öer WIgB 2 bis 8S wofeai angenonaaen ist, daß sich der
Nadelzylinder 9 in Kiohteng des Pfeils P (Figo1) dreht» Vor
jeder St3?iekstelles die sich gemäß Figo 1 etwa zwischen
äen Schnittlinien 0-0 veta B-E befiisäet, nehmen alle Stößer
die in Figo 2 dargestelltes Stellung ein* in welcher ihre
iiilfsplatinsn an einem Seil 39 des SöhloSmantels 13 derart
daS sie die Yerdereiadlen clsr ihnen gagenübersten
Steuasifedesst, 5 Bic&t berühren« limerhalü einer
Selektionoaone, die in Pig. 1 schon links von der Schnittlinie
A-A beginnen kann und etwa zwischen den Schnittlinien B-B und C-C endet, werden die Steuerfedern 5 mustergemäß
angesteuerte Die Ansteuerung der Steuerfedern 5 erfolgt
zeitlich so früh, daß sie, wenn sie sich verbiegen sollen, etwa im Bereich der Schnittlinie B=B mit Sicherheit derart ausgelenkt sind, daß eich ihre Vorderenden nicht
mehr an die Hilfsplatinen 23 anlegen können, wenn diese verschwenkt werden« Die dem ausgelenkten Zustand entsprechende
Stellung der Steuerfedern 5 ist in Figo 3 sichtbar, aus der
sich auch ergibt, daß im Nadelzylinder 9 eine Aussparung 39 vorgesehen ist, welche die Auslenkung der Steuerfedern 5 ermöglicht.
Wird der Nadelzylinder 9 weiter in Richtung des Pfeils P (1FIg. 1) gedreht, dann gelangen die Stößer -1 und
deren Hilfsplatinen 23 im Bereich der Schnittlinie C-C bezw„
Cj-C1 an eine Stelle des Schloßmantelc 13* an welcher dieser
eine Aussparung besitzt, deren abru^tta· Beginn in Fig. 1
durch das Bezugszeichen 40 angedeutet is fco Dies hat zur
Folge, daß unter dem Einfluß der Druckfedern 19 die Stößer
1 um die Punkte 17 und die Hilfsplatinen 25 um die Füße
25 in eine Stellung gemäß Fig. 5 geschwenfcx ,/erden, in der
die Hilfsplatine 23 an einem Kurventeil 41 anliegt, wenn die zugehörige Steuerfeder 5 in der Selektion^*.:.';· nach unten
ausgelenlrt worden ist. Ist dagegen die zugehörige Steuerfeder 5 nicht ausgelenkt worden, darm legt sich die hilfsplatine
gemäß Fig. 4 unter dem Einfluß der Druckfeder 19 Jnit
ihrem unteren Ende an das nichtjausgelenkte Ende der Steuerfeder 5 en, so daß Stößer 1 und Hilfsplatine 23 nur um einen sehr kleinen Winkel verschwenkt werden-,
Be5 rfe.Herdrehung des Kadelzylinders 9 in Richtung des
Pfeils P gleiten die Füße 3 aller derjenigen Stößer» deren
Hilfsplatinen 23 an einer Steuerfeder 5 anliegen, weiterhin
iia Führung-skarif-il 11 und werden infolgedessen durch dessen
dreiseiförmigen Abschnitt 15 angehoben, so daß sie die ihnen
Nadeln 2 ebenfalls anheben* Die Höchst st el lung
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der angehobenen Stößer im Bereich der Schnittlinie· D^=D1
ist im Schnitt in Figo 7 sichtbar„ Die Füße 3 aller derjenigen Stößer dagegen, deren Hilfsplatinen gemäß Figo 5
einer ausgelenkten Steuerfeder 5 zugeordnet sind, sind be«
reits im Bereich der Schnittlinie Cj=C1 und damit vor Be=
ginn des dreieckförmigen Abschnitxs 15 aus dem Pührungs=
kanal 11 herausgedrückt worden, so daß die zugehörigen Stößer nicht angehoben werden» sondern zwischen den Schnittlinien
1C=C und B=E eine Nichtstrickspur durchlaufen, die
in Fig. 1 mit 43 bezeichnet ist. Diesen Zustand zeigt für
den Bereich der Schnittlinie D=D die Pig, 6.
Im Bereich der Schnittlinie E=E, d„h. wenn alle angehobenen
Stößer 1 durch den Abschnitt 15 äea Führungskanals 11
wieder abgesenkt worden sind, beginnt gemäß Pig. 1 und 8
ein allmählich ansteigender Seil 44 des Kurventeils 41 in radialer Richtung, wodurch alle verschwenkten Kilfsplatinen
23 und die zugehörigen Stößer 1 gegen die Kraft der Druckfeder 19 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Stellung zu=
rückgeschwenkt werden.
Aus Figo 1 bis 8 ist ersichtlich, daß der ausgelenkte Zustand der^Steuerfedern 5 rechts von der Schnittlinie CL-Cj
(Fig0 5) nicht mehr durch Anliegen eines elektrischen oder
magnetischen Signals aufrechterhalten bleiben braucht, Wird
nämlich durch Ausschalten des magnetischen bezw. elektri= sehen Feldes die Steuerfeder 5 allmählich wieder in ihre
ursprüngliche, nicht äusgelenkte Stellung überführt, dann legt sie sieh gemäß Fig. 1? 6 und 8 von uncen gegen die
Hilfsplatine 23, bis diese vom ansteigenden Teil 44 der
Kurve 41 wieder zurückgeschwenkt v/orden ist„ Der übliche
Verlauf für eine ausgelenkte Steuerfeder 5 ist in Fig. 1 durch die gestrichelte Linie 45 angedeutet»
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Die Funkxion der Hilfsplatinen 23 ergibt sich ZoB. aus
fig. 7ο tfäre die Hilfsplatine 23 nicht vorhanden und würde
die Vorderkante 47 der Stößer 1 bis zum unteren Ende vertikal verlaufen (gestrichelt gezeichnet), dann würde sich
zwar äas untere Ende der Stößer bei nicht ausgelenkter Steuerfeder
5 zunächst gegen deren Vorderende legen. Nach Anheben der Stößer durch den Abschnitt 15 des Führungskanals
11 um die Höhe einer Steuerfeder 5 würde sich jedoch das untere Stößerende von der Steuerfeder abheben, so daß er
möglicherweise unter dem Einfluß der Druckfeder 19 noch verschwenkt wird, Um dies zu vermeiden, kann gemäß einer
anderen Ausiührungsforra der Erfindung das obere Ende 49 der
Nut 7 so dicht oberhalb deg oberen Endes 51 dee Stößers 1 (Fig. 2} angeordnet sein, daß der Stößer beim Abheben von
der Steuerfeder 5 gegen eine Verschwenkung gesichert ist. Da hierzu jedoch sehr enge Toleranzen eingehalten werden
müssen* werfen vorzugsweise die beschriebenen Hilfsplatinen
23 verwendet.
Die Biegeschwinger 5 sind vorzugsweise horizontal angeordnet,
damit sie durch die Hilfsplatinen 23 in Achsrichtung beansprucht werden» Dadurch lassen sich auch Biegeschwinger verwenden, die aus relativ sprödem Material bestehen
und bei zu starker Belastung in Verbiegeriehtung brechen würden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 9 und
10 dargeate3.lt. Sie unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 8 dadurch, daß die Steuerfedern 5 nicht
horizontal, sondern im wesentlichen vertikal angeordnet sind und dais die Stößer 1 zwecks Musterung nicht verschwenkt,
sondern auf- und abbewegt werden,,
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ergibt sich aus
Fi.g,, ;0o Vor der Auswählstelle werden alle (weiß gezeichneten)
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Stößerfüße 3 in einem Führungskanal 53 geführt, der im Bereich 54 leicht ansteigt und an einer dicht vor der Auswählstelle
liegenden Stelle 55.eine mittlere Höhe erreicht hat ο Hinter der Stelle 55 weist der Führungskanal 53 gemäß Flg. 9 und 10 eine Sprungetelle 57 auf, in deren Bereich alle ausgewählten Stößer 1 entweder durch die Steuer=
federn 5 in der bei 55 erreichten Höhe festgehalten und in einen Führungskanal 59 geleitet oder aber von den Steuerfedern 5 freigegeben werden (gestrichelte Stellung in Figo 9)
und infolgedessen abfallen und in einen Führungskanal 61 gelangen» Damit die abfallenden Stößerfüße 3 nicht auf die
Spitze 63 eines Kurventeils 65 auflaufen, wenn infolge zu starker Reibung ein schwerkraftbedingtes Abfallen der.Stößer
nicht schnell genug erfolgen kann, ist vorzugsweise zwischen den Stößerfüßen 3 und dem oberen I'eil 67 des
Schloßmantels (Figo 9) eine nicht dargestellte Druckfeder vorgesehen, die die Füße 3 der freigegebenen Stößer sicher
und sohneil im Bereich der Sprungstelle 5? herabdrückt.
Die Ansteuerung der Steuerfedern 5 erfolgt wie beim zuerst
beschriebenen Ausführungsbeiepiel vorzugsweise innerhalb
einer gewissen Selektionssone, die am Ende des ansteigenden l'eils 54 des Ftihrungskanals 53» d.h. etwa an der Stelle
69 beginnen kann und sich etwa bis zur Stelle 55 erstreckt« Hierduroh ist auch bei dieser Ausführungsform die Möglichkeit gegeben, die Steusrfedern. 5 nicht nur in dem relativ
engen Bereich dar Spnmgstelle 571 sondern in eineai relativ
breiten Bereich -ifiausteuerno Die meohanische Belastung der
Biegesohwlngex1' lj erfolgt wiederum im wesentlichen in Ä©hsrichtungο
in 1'1Ig j 10 üind die im der eich der Sprungstelle 57 2um Einleiten das Str-iokvorgangs ausgewählten Stößerfüße 3 schwarz.,
die Piiße 3 der zum Nichts tr icken ausgewählten Stößer dagegen
gestrichelt dargestellt. Unmittelbar auf diejenige Stelle,
an welcher die Piiße sowohl der ausgewählte?? als auch der
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nicht ausgewählten SuöJ-er wieder in den Führungskanal
eintreten, kann ein 'weiterer ansteigender Teil 54 und damit eine weitere Strickst eile folgen,*
Bei einer dritten Ausführungsform gemäß Flg. 11 sind die
aus der DT-AS 1 5ί<5 211 bclrannteri Steuerfedern 5 als Bi e =
geachwijm^y ausgebildet, so daß die Steuermagnetsysteme
wegfallen kümieric Zur leistungslosen Auswahl bestimmter
Steuerfedern 5 können die Steuerfedern in bekannter Weise
vor einer Lücke 79 zwischen zwei Kurventeilen 81 und 83 leicht vorgespannt und im Bereich der Lücke 79 entweder in
der durch die gestrichelte Linie 85 angedeuteten Stellung gehalten oder in ihre zweite Biegestellung, die durch die
Steuerfedern 87 angedeutet ists gebracht werden. In dieser
letzteren Stellung gleiten sie dann auf one Schräge 89
df;r -üirve S'' .-jux t vvonn der Nadelzylinder Jn Pi-\htung de&
Pfeils P v.e? t.erj gedreht wird ο Me Hohe dei HchrrJgir 89 ist
dfübei rlerari, gewählt, daß die noch nicht mit d-in Nadeln
oder Stößern in Berührung befindlichen Steuerfedern 87 durch die Schräge 89 gegen die Nadeln oder Stößer gedrückt werden
und dadurch eine Verschwenkung derselben herbeiführen=
Bei der Ausführungsform nach Figo 11 ist es nicht erforderlich,
die Steuerfedern 5 durch die Kurve 81 vorzuspannen* Es wäre auch möglich, die Steuerfedern 5 entlang der gestrichelten
Linie 85 im nioAt ausgtilenkten Zustand an die
Lücke T9 heranzuführen„ Durch die Vorspannung wird jedoch
der Vorteil erzielt, daß der AuswählVorgang durch die elastische Federkraft unterstützt wird. Die Ansteuerung der
als Biegeacihwingar ausgebildeten Steuerfedern 5 kann in
beiden Fällen inrk?rlu?.Ib einer längeren Selektionszone erfoügen,
die f:ic;h beispielsweise vom Beginn der Kurve 81
bis zur Lücke 79 erstreckt oder durch die Breite der Lücke
79 festgelegt ist -
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Die in Figo 12 dargestellte Ausführungsform der Erfindung
unterscheidet sich von den bisher beschriebenen Ausführungsformen dadurch, daß Steuerfedern 6, die nur schematisch
angedeutet sind, als paseive Steuerfedern im Sinne der DT-AS 1 585 211 ausgebildet sind. Als Auswählorgan
dient hier eine als Biegeschwinger 5 ausgebildete Weiche, die zwischen zwei im Schloßmantel ausgebildeten Führungskanälen 75 und 77 bei 73 eingespannt ist. Die in bekannter
V/eise beispielsweise am Nadelzylinder befestigten Steuerfedern 6 werden dadurch ausgewählt, daß der Biegeschwinger
5 programmgemäß nach der einen oder anderen Seite ausgelenkt wird. Dadurch werden, wie es ebenfalls aus der DT=
AS 1 585 211 bekannt ist, beispielsweise die gestrichelt gezeichneten Steuerfedern 6, die in den Führungskanal 75
geleitet werden, zur Verschwenkung der ihnen zugeordneten Stößer benutzt, wohingegen die schwarzen, in den Führungskanal 77 überführten Steuerfedern keine Verschwenkung der
Stößer bewirken.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 12» bei dem sich die Auslenkung
des Biegeschwingers 5 nicht über den Bereich einer relativ breiten Selektionszone erstrecken kann, sondern
mit der Nadelfre^uenz durchgeführt·werden muß, besitzt den
Vorteil, daß im Gegensatz zur DT-AS 1 585 211 keine Steuermagnetsysteme
benötigt werden, wodurch die Produktionskosten klein bleiben und die durch die Streufelder der Steuermagnetsysteme
bedingten Nachteile beseitigt sind.
Allen beschriebenen Ausführungsformen ist gemeinsam, daß zum Auswählen der Nadeln bezw. deren Steuerorganen wie Stößern, Platinen-usw. verbiegbare Steuerfedern zugeordnet sind,
die sich- beim Anlegen eines elektrischen oder magnetischen Feldes verbiegen und in ihrer einen Biegestellung ein Anheben
der Nadeln bewirken, in ihrer anderen Stellung dagegen die Nadeln unbeeinflußt lassen,, Bei den drei zuerst beschriebenen
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Ausführungsbeispielen (Fig. 1 bis 11) ist erfindungsgemäß jeder Nadel mindestens je eine als Biegeschwinger 5 ausgebildete
Steuerfeder zugeordnet» die leistungslos» d.h. ohne mechanische Arbeit zu leisten» verbogen wird. Die
zur Verschwenkung der Nadeln oder deren Steuerorganen bezwo zum Anheben der Nadeln benötigten Kräfte werden durch zusätzliche
Hilfsmittel aufgebracht» wobei unter "Hilfemitteln" z,B. gemäß Fig. 1 bis 8 die Druckfedern 19» gemäß
Fig. 9 und 10 das Gewicht der Stößer bezw. ebenfalls Druckfedern und gemäß Fig.11 die Schräge 89 der Kurve 83 zu verstehen sind. Beim zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel
(Fig. 12) sind zwar den Nadeln nur so viele als Biegeschwinger 5 ausgebildete Weichen zugeordnet» wie Strickstellen
vorgesehen sind. Auch bei dieser Ausführungsform hängt die Auswahl- bezwa Niohtauswahl einer Nadel jedoch
von einer bestimmten Biegestellung der Biegeschwinger ab»
wobei die jeweilige Biegestellung leistungslos erreicht
wird» so daß für den eigentlichen Auswählvorgang weitere Hilfsmittel, Z0B. die Führungskanäle 75 bezw. 77 benötigt
werden.
Um die häufig gegen mechanischen Abrieb empfindlichen Biegeschwinger
vor Verschleiß zu schützen» können sie gemäß einer Weiterbildung der Erfindung mit den bisher bekannten
Steuerfedern gelenkig oder starr gekoppelt oder auch mit einer Kappe 98 (Figo 2) aus einem verschleißarmen Material
Überzogen werden«. Zwecks Erhöhung der Verbiegungsamplitude
ist es außerdem vorteilhaft, die an die Biegeschwinger gelegten Felder nicht einfach ein- bezw0 auszuschalten,
sondern eine Umpolung vorzunehmen, da durch Umpolung mehr als die doppelte Auslenkung wie bei vergleichbarem
Ein/Aus-Schalten erhalten wird. Schließlich ist es empfehlenswert, für die Biegeschwinger eine RückfUhrkurve
vorzusehen, durch welche ihre für den Auewählvorgang
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benötigte Normalstellung wiederhergestellt wird, da viele Biegesehwinger eine relativ große Zeitkonstante besitzen,
von der die Arbeitsgeschvfindigkeit beeinflußt werden könnte.
Ein besonderer Vorteil vieler Biegeschwinger» insbesondere
der aus piezokeramisehen Massen hergestellte Biegeschwinger
besteht darin, daß ihre Eigenschaften mit denen von Kondensatoren hoher Güte verglichen werden können. Aufgrund
dieser Eigenschaft ist es möglich, die ßiegeschwinger auch mit kurzzeitigen Impulsen anzusteuern. Selbst wenn die bei
der gewählten Spannung optimale Auslenkung beim Inipulsende noch nicht erreicht ist, bewirkt die durch den Impuls aufgeprägte
Ladung auch nach Impulsende noch eine weitere Auslenkung,,
Bei ZoB. piezokeramisehen Biegeschwingern genügt
es daher, den Biegeschwinger mit einem Impuls von etwa
einer Millisekunde Dauer anzusteuern und ihn dann frei ausachwingen zu lassen»
Um zu vermeiden* daß diejenigen Biegeschwinger, die zwar
schon in ihre Auswahlstellung gebracht worden sind, deren
Stellung jedoch noch nicht zur Auswahl der zugeordneten Nadel geführt hat, beim Abschalten der Strickmaschine oder
bei Spannungsausfall frei zurückschwingen, sind vorzugsweise Kontaktbahnen 95 (Figo 2 bis 5) vorgesehen, an die
sich die Biegeschwinger in den beiden Endstellungen anlegen. An diese Kontaktbahnen 95 werden bein Abschalten δer
Maschine oder bei Ausfall der Hauptbatterie sittels geeigneter
Bilfsbatterien automatisch Halte-Spannungen gelegt,
welche die in den Biegeschwingern gespeicherte Information
bis zu erneutem Einschalten der Maschine oder der Hauptbatterie aufrechterhaltene
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern läßt sich iu vielfacher
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hinsieht abwandeln. Insbesondere ist es nicht erforderlich,
für jede Stricketeile oder jede Stricknadel nur einen Biegeschwinger zu verwenden, da beispielsweise je ein Biegeschwinger
sum Erreichen der Pang- bezw. Strickstellung vorgesehen sein kann» Weiterhin läßt sich die Erfindung an allen
Strickmaschinen mit einzeln auswählbaren Nadeln anwenden, gleichgültig, ob diese direkt oder mittels Stößern,
Platinen oder anderen Steuerorganen ausgewählt werden0
Schließlich ist die Erfindung auch für elektronisch gesteuerte Musterräder geeignet, wie sie beispielsweise aus der
Dl1-PS 1 141 046 bekannt sind»
Bei den Ausführungsbeispielen, bei denen zur Herstellung des erwünschten Biegezustands der Biegeschwinger eine längere Selektionszone vorgesehen ist, besteht der.besondere
Vorteil, daß keine hohen Anforderungen an die zeitlichexakte Zuführung der Steuerimpulse gestellt werden, so daß
aufwendige Synchroniaierungsmaßnahmen entfallen können« Um
wie bei Gleichstrommaschinen teure Kommutatoren zu vermeiden, wird außerdem vorzugsweise jedem Biegeschwinger ein
Thyristor-Schalter zugeordnet, der mit dem Nadelzylinder umläuft und durch einen zentralen Taktgeber abgeschaltet
wird. Die Ansteuerung der einzelnen Biegeschwinger kann
über Schieberegister mit einer Taktfrequenz erfolgen, die sich aus dem Stricktakt und der Zahl der Stricksysteme ergibt
ο Die Informationszufuhr zu den einzelnen Biegeschwingern kann für den Pail, daß eine Selektjfionszone vorgesehen
ist f. auch mit Hilfe von am Schloßmantel befestigten Kontaktbalmen
erfolgen, die mittels Schleifbürsten oder dergleichen
von den Biegeschwingern abgetastet werdenc Gemäß Figo 15
pind ZoB. immer acht Biegeschwinger 5 mit je einer Schleifbürste 97 su einer Gruppe zusammengefaßt, wobei jede Schleif=
bürste eine andere Kontaktbahn 99 abtastet η Alle acht Kontaktbahnen
99 sind an der gleichen Stelle unterbrochen und jeweils gleich lang, wobei ihre Länge der Länge der Selektionszone
entspricht. Bei der Drehung de3 Nadelzylinders
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„ Λ6 «
in Richtung des Pfeils P werden die einzelnen Biegeschwinger nacheinander an eine bestimmte, den Kontakt·=
bahnen entsprechende Spannung gelegt, die dann über die gesamte Länge der Kontaktbahnen aufrechterhalten
bleibte Für den Fall» daß magnetostrictive Biegesohwin=
ger verwendet werden, werden die von den Kontaktbahnen 99 abgegriffenen Spannungen entsprechend den Spulen 35
(Piß. 15). augeführt ο Die programmgemäße Beaufschlagung
der Kon taktbahnen 99 mit den -erwünschten Spannungen kann
in bekannter Weise durch Abtastung geeigneter Progr&jnni™
träger erfolgen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 kann dahingehend abgewandelt werden, daß die Nadeln durch die Stößer nicht voll
ausgetrieben, sondern nur auf eine Nadel-Hebekurve gehoben werden, durch welche die Nadeln dann in ihxe Hochstellung
gebracht werden» Dadurch ist es möglich, die Stößer schon
vor dem Ende der Nadel-Hebekurve in ihre Ausgangsstellung
zurückzuführen und neu auszuwählen und die Frequenzen der Biegeschwinger klein bezw. ihre Auslenkung groß zu halten.
Die Auslenkung piezoelektrischer Biegeschwinger kann schließlich
aufgrund ihrer guten Speichereigenschaften mittels kurzzeitigen Steuerimpulsen eingeleitet werden, so daß lange
Kontaktbahnen (Fig·. 15) nicht erforderlich sind.
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Claims (1)
- Patentansprüche1) Mustervorrichtung an elektrisch steuerbaren Strickmaschinen sinn AiiBwählen der Stricknadeln oder deren Steuerorganen, denen verbiegbare Sceuerfedern mit mindestens zwei Stellungen zum Einleiten von mustergemäßen Auswählvorgängen zugeordnet sind, zu deren Vollendung mindestens ein weiteres Hilfsmittel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueri'edern freischwingende, aktive Biegeschwinger (5) sindo2) Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeschwinger (5) aus mehrschichtigen Bimetall-, elektrostriktiven, magnetostriktiven oder natürlichen oder künstlichen piezoelektrischen Elementen bestehen.5) Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeschwinger (5) aus piezokeramischen, im Strangpreßverfahren hergestellten Elementen bestehen»4) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeschwinger (5) als Weiche für zusätzliche Steuerfedern (6) ausgebildet und zur Vollendung der Nadelauswahl Pührungskanäle (75,77) vor= gesehen sind, die auf die ausgewählten bezw. nicht ausgewählten Steuerfedern (6) einwirken.5) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nadel (2) bezw. jedem Steuerorgan (1) eine als Biegeschwinger (5) ausgebildete Steuerfeder zugeordnet ist und daß jede Nadel bezwο jedes Steuerorgan durch den Biegeschwinger einzeln aus dem Bereich einer den Strickvorgang vollendenden Schloßkurve209842/0277herausschwenkbar ist, indem die durch Verbiegung ausgewählten Biegeschwinger auf eine hinter der Auswählfrtalle (79) angeordnete Schloßkurve (89) auflaufen*6} Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3« dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nadel (2) ein Stößer (1) zugeordnet iat9 der im Bereich der Auswählstelle· in Abhängigkeit von der Stellung des Biegeschwingers (5) radial nach außen schwenkbar ist»7) Mustervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn= zeichnet» daß „jedem Stößer eine mit ihm verschwenkbare Hilfsplatine (23) zugeordnet ist,,8) Mustervorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeschwinger (5) in einer Aussparung (39) dea Eadelzylinders (9) befestigt sind-9) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8» dadurch gekennzeichnet 9 daß zur Verschwenkung der Biege=· schwinger eine Druckfeder (19) vorgesehen ist»10) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeschwinger (5) horizontal angeordnet und einseitig eingespannt sind,,11) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 Ms 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nadel (2) bezwo einem ihr zugeordneten Stößer (1) ein im wesentlichen vertikal angeordneter, einseitig im Nadelzylinder (9) eingespannter Biegeschwinger zugeordnet ist, der in seiner einen üiegeatellung ein Herabfallen der Nadeln (2) bezw· Stößer (1) an der Auswählstelle (57) verhindert und in seiner anderen Biegestellung die Nadeln toezw« Stößer freigibt.209842/027712} Mustervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet» daß jeder Nadel bezw„ jedem Stößer eine Druckfeder zugeordnet ist, die ein Herabfallen der freigegebenen Hadein beawr Stößer beschleunigte15) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mm-it.ergemäße Verbiegung der Bieter ο iv/inger (5) im Bereich einer Selektionssone erfolgt,, deren Breite wesentlich größer als der Radelab= stand Iw t.. ,141 Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ansteuerung der Biegeschwinger Xontaktbahiien (99) vorgesehen sind, die in mehreren Ebenen am Seh3oß (15) befestigt und von den am Nadelzylinder (9) bezw. Nadelbett befestigten Biegeschwin=- gern {$) abtasfcbar sind»151 Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14 s dadurch gskem^jseichnetj daß am Nadelzylinder (9) bezw0 am Nadel bett und/oder am Schloß (13) Kontaktbahnen (95) befestigt sind, an denen die Biegeschwinger (5) im voll ausgelenkten Zustand anliegen und die ein Zurückschwingen der ausgelenkten Biegesohwinger beim Abschalten der Strickmaschine «eier bei Spannungsausfall verhindern,,16) Hustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet» dais die Biege schwinger (5) mit Kappen (96; aus verschleißarmem Material überzogen eindo17) Mustervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeschwinger (5) gelenkig oder starr mit Steuerfedern verbunden sindo209842/0277BAD ORtQtNALJOLeerseite
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