DE2111725C3 - Elektrische Vergleicherschaltung mit einem aktiven Zweig - Google Patents
Elektrische Vergleicherschaltung mit einem aktiven ZweigInfo
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Description
ai R al
stand aus Norm-Widerständen aufgebaut werden Abweichung an. Der als Indikator verwendete Diffekann.
renzverstärker kann, falls die Anordnung als Regler Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einer verwendet wird, einen Schaltverstärker umfassen
Vergleicherschaltung der eingangs genannten Art er- oder steuern, der entsprechende Regelorgane, wie
fintlungsgemäß dadurch, daß zur Widerstandsmessung 5 Heizkörper, Ventile u. dgl. betätigt. Es kann als Nullin
den Rückkopplungszweig ein Meßwiderstand ge- indikator auch ein polarisiertes Relais verwendet
schaltet ist und daß ein zweiter, gleichartiger aktiver sein, das ein Schütz steuert. Ebenso kann auch bei
Zweig vorgesehen ist, dessen Vorwiderstand ebenfalls Verwendung eines Nullinstrumentes die Zeigerstelan
die Speisespannungsquelle angeschlossen ist und lung abgetastet und zur Erzeugung von Schaltvorbei
dem ein in Stufen einstellbarer Vergleichswider- io gangen verwendet sein.
stand in den Rückkopplungszweig des zweiten Opera- Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung
tionsverstärkers geschaltet ist und daß ferner zwi- sind der Eingangswiderstand und der Rückkopp-
sciien die beiden Ausgänge der beiden Operations- lungszweig beider Operationsverstärker an ungleich-
verstärker ein Null-Indikator geschaltet ist und die artige Eingangsanschlüsse geführt. Es ist also hierbei
Widerstandswerte der beiden Vorwiderstände zuein- 15 die Verbindungsstelle zwischen Eingangswiderstand
ander dai gleiche Verhältnis aufweisen wie die in den und Rückkopplungszweig bei dem einen Operations-
Rnckkoppiungszweigen befindlichen Widerstände bei verstärker an einen invertierenden Eingang, beim
abgeglichener Vergleicherschaltung. anderen Operationsverstärker an den nichtinvertieien-
Hin wesentlicher Vorteil der neuen Vergleichen den Eingang geführt. Ein an uLn Ausgang des einen
Si-haltung liegt darin, daß die Widerstanuswerte des *o Verstärkers geschaltetes Anzeigeinstrument zeigt
zu messenden Widerstandes oder die diesen Wider- dann den Sollwert, das andere den Istwert an. Dasundswerten
entsprechenden Meßwerte einer anderen durch ist auch eine bequeme Fernübertragung mögphysikalKchen
Größe, beispielsweise der Temperatur, Hch, wogegen die Digitalanzeige des Vergleichswidersmvohl
im Nullverfahren als auch im Ausschlagver- Standes nur mit höherem Aufwand fernangezeigt werfiüiren
gemessen werden können. Bei dem Nullver- *5 den könnte. Ein zwischen die Ausgänge der beiden
h'iren ist das Meßergebnis unabhängig von Schwan- Verstärker geschaltetes Instrument zeigt die Summe
kungen der Speisespannung. Außerdem ist es durch von Soll- und Istwert an. Ist det Sollwert fest eingedie
Wahl des Verhältnisses zwischen den Vorwider- stellt, so kann dieses Instrument unmittelbar die Absi
:nden möglich, den Vergleichswiderstand aus weichung des Istwertes vom Sollwert anzeigen.
NVrmwiderständen aufzubauen, wodurch dieser 30 Die erfindungsgemäße Anordnung eignet sich zum
Widerstand sehr preiswert herstellbar ist und wo- Erfassen aller als Widerstand darstellbarer Größen,
durch vor allem für die unterschiedlichsten Meßbe- Beispielsweise können Kräfte, Drücke und Dehnunreiche
und die verschiedensten /u messenden Größen gen über Dehnmeßstreifen in elektrische Widerstandsderselbe
Vergleichswiderstand verwendbar ist. Es ge- werte umgewandelt werden. Temperaturen können
nügt zur Anpassung, lediglich einen oder beide Vor- 35 mittels Widerstandsthermometer, die auf Halbleiter-Vriderstände
zu ändern und in das richtige Verhältnis basis oder auf der Temperaturabhängigkeit des elekzueinander
zu bringen. Weiter ist vorteilhaft, daß der- trischen Widerstandes von Metallen beruhen, in cleksdbe
Vergleichswiderstand mit verschiedenen Typen trische Widerstandswerte umgewandelt werden. Bevon
Meßwiderständen mit unterschiedlichen Verhält- vorzugt wird bei einer erfindungsgemäßen Anordnung
nissen von Meßwertänderung zu Widerstandsände- 40 als Meßwiderstand ein Platin-WiJerstandsthermorung
verwendet werden kann. Dadurch lassen sich meter verwendet. Das Platin-Widerstandsthermogrößere
Herstellssrien und gerirgere Lagerhaltungs- meter kann unmittelbar in den Rückkopplungszweig
kosten erzielen. Durch diese einfache Anpassungs- des einen der beiden Operationsverstärker geschaltet
möglichkeit des Vergleichswiderstandes an die Stei- sein, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung des
gung der Kennlinie des Meßwertgebers ist es bequem 45 üblichen Abgleichwiderstandes, der die unterschiedmöglich,
eine digitale Anzeige des an dem Vergleichs- liehen Leitungswiderstände auf einen genormten Wert
widerstand eingestellten Sollwertes vorzunehmen, die einzustellen gestattet. Soweit nur ein relativ geringer
in einfachster Weise die eingestellte Zahl an Einheiten Temperaturbereich erfaßt werden soll, k?nn bei
des Vergleichswiderstandes anzeigt. Diese Anzeige Verwendung eines Platin-Widerstandsthermometers
kann dann unmittelbar den Sollwert der Meßgröße 50 dessen Widerstandsänderung als proportional mit der
angeben, also beispielsweise unmittelbar CC oder Temperaturärderung angesehen werden. Es genügt,
kp/cm2 oder dergleichen Anzeigen. Das ist nur des- wenn in diesem Fall der Vergleichswiderstand als
halb möglich, weil bei der erfindungsgemäßen An- lineare Widerstandskette aufgebaut ist. Im einfachordnung
der Vergleichswiderstand durch Wahl des sten Fall besteht die Widerstandskette des Vergleichs-Verhältnisses
der Eingangswiderstände bequem an 55 Widerstandes aus Gruppen untereinander gleicher,
die Besonderheiten des jeweiligen Falles angepaßt dekadisch gestufter Widerstände, von denen die Wiwerden
kann. derstände jeder Gruppe durch je einen Stufenschalter
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zu- oder abschaltbar sind.
sind der Eingangswiderstand und der Rückkopp- Soll dagegen ein größerer Temperaturbereich ;nit
lungszweig der beiden Operationsverstärker an gleich- 60 einem Platin-Widerstandsthermometer mit hoher Geartige
Eingangsanschlüsse geführt. Es wird also bei nauigkeit erfaßt werden, so ist bei einer Ausführungsbeiden
Operationsverstärkern jeweils entweder ein form des Vergleichswiderstandes parallel zu mindeinvertierender
oder ein nichtinvertierender Eingang stens einem Teil der Widerstandskette ein Parallclverwendet.
Dabei kann zwischen die beiden Ausgänge widerstand zur Delinearisierung geschaltet. Dieser
der beiden Operationsverstärker als Indikator bei- 65 Parallelwiderstand wirkt sich im unteren Temperaspielsweise
ein Differenzverstärker angeschlossen sein. turbereich kaum aus, da im unteren Temperaturbe-Der
Indikator zeigt die Übereinstimmung zwischen reich der mit dem Vergleichswiderstand gebildete
Ist- und Sollwert wie auch Richtung und Betrag der Widerstand klein ist. Dagegen wirkt sich der Parallel-
widerstand bei höheren Temperaturen aus, da hier klemme S. Sind die Widerstandsverhältnisse bei
durch den Vergleichswiderstand größere Widerstände beiden Opreationsverstärkern gleich, dann ist auch
gebildet werden, also das Widerstandsverhältnis von die Spannung an den Ausgangsklemmen 7 und 8
Vergleichswiderstand zu Parallelwiderstand größer gleich. Eine Schwankung der Speisespannung hat
wird. Es wird dadurch eine Abflachung der Kenn- 5 zwar einen Einfluß auf die Höhe der Ausgangsspanlinie
des Vergleichswiderstandes erzielt, die der Ab- nung an den Ausgangsklemmen 7 und 8, nicht jedoch
flachung der Kennlinie des Widerstandes von Platin darauf, ob diese beiden Spannungen einander gleich
bei höheren Temperaturen entspricht. Die Bemessung sind. Es genügt also, wenn lediglich die Übereinstimdes
Parallelwiderstandes kann dabei empirisch durch mung der Widerstandsverhältnisse in den beiden
Versuch vorgenommen werden; der Wert des Par- io Zweigen durch den Nullspannungsindikator 9 ange- | ^
allelwiderstandes kann auch durch Berechnen von zeigt werden soll, für die Spannung an der Speisezwei
oder drei über das interessierende Meßintervall spannungsklemme 5 eine ungeregelte, nicht stabilivertetlten
Punkten ermittelt werden. Bei dem unteren sierte Spannung. Soll dagegen der Nullspannungsindi-Punkt
des gewünschten Meßintervalles beträgt der kator 9 auch die Größe und nicht nur die Richtung
Widerstandswert des Platin-Widerstandsthermometers 15 einer Abweichung anzeigen können, dann muß die
nicht Null, sondern es weist das Platin-Widerstands- Spannung an der Speisespannungsklemme 5 stabilithermometer
an diesem Punkt einen bereits vorge- siert sein. Es kann dazu auch die in F i g. 1 nicht
gebenen Widerstand auf, zu dem sich noch der Ab- dargestellte Stromversorgung für die beiden Operagleichwiderstand
für den Leitungswiderstand addiert. tionsverstärker 1 und 2 verwendet werden. Ist als
Es wird daher ein diesem Widerstandswert entspre- ao Nullspannungsindikator 9 ein Differenzverstärker mit
chender Widerstand in Serie zu der Schaltung aus angeschlossenem Schaltglied verwendet, so kann
Widerstandskette und Parallchviderstand als Zusatz- dieses Schaltglied Stellglieder eines Regelkreises
widerstand geschaltet. schalten. Ό'·α. ganze Anordnung wirkt dann als Regler,
Von Vorteil ist bei der erfindungsgemäßen Anord- der einen durch den Vergleichswiderstand 6 dargenung,
daß es ohne weiteres möglich ist, die Stufen- »5 stellten und durch den Meßwiderstand Rm erfaßten
schalter mit einer Ziffernanzeige zu versehen, die un- Wert konstant hält.
mittelbar acv. Sollwert in ° Γ angibt. Der erfindungsgemäße Vergleichswiderstand ist in
Weitere Erfindungsmerkmale und zweckmäßige seinem Aufbau in F i g. 2 dargesteiit. Es naiideit sich
Ausgestaltungen, die Gegenstände der Unteran- im vorliegenden Fall um einen Vergleichswiderstand
sprüche sind, sind in dem nachfolgend beschriebenen 30 für ein Platin-Widerstandsthermometer. Der MeB-Ausführungsbeispiel
enthalten. Es zeigt widerstand Rm ist also durch ein Platin-Widerstands-
F i g. 1 ein Prinzipschaltbild einer erfindungsge- thermometer gebildet. Der Vergleichswiderstand 6,
mäßen Vergleicherschaltung, der in dem vorliegenden Fall Temperaturen zwischen
F i g. 2 das Schaltbild eines Vergleichswiderstandes 0 und 499" C vorgeben soll, weist drei Widerstandsund
35 ketten Rl... R9, RlQ ... f?90 und Λ100 ... Λ 400
F i g. 3 ein genaueres Gesamtschaltbild. auf. Die Widerstände einer Gruppe sind jeweils in
Die erfindungsgemäße Anordnung, wie sie im Serie geschaltet. Für jede Gruppe von Widerständen
Prinzipschaltbild in F i g. 1 dargestellt ist, umfaßt ist ein Stufenschalter vorgesehen, dessen Schaltstufenzwei
Operationsverstärker 1 und 2, von denen der zahl um eins größer ist als die Zahl der ihm zugeord-Operationsverstärker
1 als Sollwertverstärker und der 40 neten Widerstände der Gruppe. Der Stufenschalter 10
Operationsverstärker 2 als Istwertverstärker einer ist den Widerständen R1 bis R 9, der Stufenschalter
Regelanordnung dienen. An eine Eingangsklemme3 11 den Widerständen R 10 bis R9Q und der Stufendes
Operationsverstärkers 1 ist ein Vorwiderstand R 2 schalter 12 den Widerständen R 100 bis R 400 zugeangeschlossen,
dessen anderer Anschluß mit einer ordnet. Der jeweils erste Kontakt des Stufenschal-Speisespannungsklemme
5 verbunden ist. Zwischen die 45 ters ist an das dem nächsten Widerstand der G uppe
Speisespannungsklemme 5 und die Eingangsklemme 3 abgekehrte Ende des ersten Widerstandes angeschlosdes
Operationsverstärkers 2 ist ein Eingangswider- sen. Von diesem Anschluß führt bei dem Stufenschalstand
Ro geschaltet. Zwischen die Eingangsklemme 3 ter 12 eine Verbindung zum Zentralkontakt des Studes
Operationsverstärkers 1 und eine Ausgangs- fenschalters 11 und beim Stufenschalter 11 zum Zenklemme
7 des Operationsverstärkers 1 ist ein Ver- 50 tralkontakt des Stufenschalters 10. Der Zentralkontakt
gleichswiderstand 6 geschaltet. In gleicher Weise ist des Stufenschalters 12 ist über eine Leitung 13 mit
zwischen die Eingangsklemme 3 des Operationsver- einer Ausgangsklemme 14 verbunden. Von der ersten
stärkers 2 und dessen Ausgangsklemme 8 ein Meß- Schaltstufe des Stufenschalters 10, der in F i g. 2
widerstand Rm geschaltet. Zwischen die beiden Aus- mit 0 bezeichnet ist, führt die Leitung zu einem Vergangsklemmen
7 und 8 der beiden Operationsverstär- 55 bindungspunkt 15, an dem das eine Ende des Widerkcr
1 und 2, die untereinander gleich sind, ist ein Standes R1 liegt
Nullindikator 9 geschaltet, bei dem es sich um ein Die Widerstände R1 bis R 9 weisen bei einem auspolarisiertes
Relais, ein Nullgalvanometer oder einen geführten Vergleichswiderstand einen Widerstands-Diffcrenzverstärker
handeln kann. Die an der Aus- wert von je 1 Ohm auf; bei demselben Vergleichsgangsklcmme
7 des Operationsverstärkers 1 herr- 60 widerstand weisen die Widerstände R 10 bis R 90 jeschcndc
Spannung hängt ab von dem Widerstands- weils 10 Ohm und die Widerstände R 100 bis R
verhältnis des Vcrglcichswiderstandes 6 und des Vor- jeweils 100 Ohm auf. Zwischen die Ausgangsklemnic
Widerstandes R 2 sowie der Spannung an der Speise- 14 und den Verbindungspunkt 15 ist ein Parallelspannungsklcmmc
5. In gleicher Weise hängt die widerstand Rp geschaltet. Dabei wurde ein Wert von
Ausgangsspannunp an der Ausgangsklcmmc 8 des 65 5,99 KOhm verwendet, der aus einem serienmäßigen
OperationsvcrstärketN 2 ab von dem Wtderstandsvcr- Widerstand mit 5.6 kOhm und einem hierzu in Reihe
hältnis des Meßwiderstandes Rm zum Vorwiderstand geschalteten serienmäßigen Widerstand mit 390 Ohm
Rn und von der Spannung an der Speisespannung*- verwirklicht wurde.
Zwischen dem Verbindungspunkt 15 und eine zweite Anschlußklemme 16 des Vergleichswiderstandes
6 ist ein Widerstand Rs geschaltet. Dieser Widerstand gestattet es, einen festen Wert dem Vergleichswidersta:ü
zuzuschalten. Bei dem ausgeführten Vergleichswiderstand für ein Platin-Widerstandsthermometer
mit 100 Ohm Widerstand bei 0° C und einem Meßbereich zwischen 0 und 499° C war der Wert
dieses Widerstandes mit 280 Ohm bemessen. Er wurde aus handelsüblichen Widerständen mit
270 Ohm und 10 Ohm zusammengeschaltet.
In F i g. 3 ist eine vollständige erfindungsgemäße Anordnung dargestellt. Über eine Leitung 17 ist die
Speisespannungsklemme S mit der Klemme 25 des Operationsverstärkers 1 verbunden, an der die Minus-Speisespannung
angeschlossen wird. Die gleichartigen Eingänge 4 der beiden Operationsverstärker 1 und 2
sind über eine Leitung 18 zusammengefaßt und mit Masse verbunden. Die beiden Operationsverstärker
weisen ferner jeweils drei Anschlüsse 21, 22 und 23 auf, an die die drei Anschlüsse eines Stellpotentiometers
24 geführt sind, das zum Nuüpunkteinstcllen dient. Ferner weist jeder der beiden Operationsverstärker
mit einer nicht dargestellten Speisespannungsquelle verbundene Klemmen 25, 26 und 27 auf, wobei
die Klemmen 25, die Klemmen 26 und die Klemmen
ίο 27 der beiden Operationsverstärker miteinander verbunden
sind. Außerdem ist mit den Klemmen 25 die Speiscspannungsklemme 5 über die Leitung
17 verbunden, und es ist an die Klemme 25 dei Minuspol der Speisespannung, an die Klemme
26 der Nullpunkt der Speisespannung und an dit Klemme 27 der Pluspol der Speisespannung ge
legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 (
Claims (8)
1. Elektrische Vergleicherschaltung mit einem aktiven Zweig, enthaltend eine Speisespannungsquelle
und einen daran angeschlossenen Operationsverstärker, einen zwischen Speisespannungsquelle
und Operationsverstärkereingang geschalteten Vorwiderstand und einen in den Rückkopplungszweig
zwischen Operationsverstärkereingang und Operationsverstärkerausgang geschalteten
veränderbaren Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß zur Widerstandsmessung in den Rückkopplungszweig ein Meßwiderstand
(Am) geschaltet ist und daß ein zweiter gleichartiger aktiver Zweig (R2, 6, 1) vorgesehen ist,
dessen Vorwiderstand (R 2) ebenfalls an die Speisespannungsr.jielle (5) angeschlossen ist und
bei dem ein in Stufen einstellbarer Vergleichswiderstand (6) in den Rückkopplungszweig des
zweiten Operationsverstärkers (1) geschaltet ist und daß ferner zwischen die beiden Ausgänge (7
bzw. 8) der beiden Operationsverstärker (1 und 2) ein Nullindikator (9) geschaltet ist und die Widerstandswerte
der beiden Vorwiderstände (R 2 und Ro) zueinander das gleiche Verhältnis aufweisen
wie die in den Rückkopplungszweigen befindlichen Widerstände (Rm bzw. 6) bei abgeglichener
Vergleicherschaltung.
2. Vergleicherschaltung aach /.nspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingangswiderstand(/?2 bzw. Ro) und der Ru.kkopplungszweig
(6 bzw. Rm) an gleichartige Eingangsanschlüsse (3 bzw. 4) der beiden Operationsverstärker
(1 bzw. 2) geführt sind.
3. Vergleicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangswiderstand
und der Rückkopplungszweig bei beiden Operationsverstärkern an einen ungleichartigen
Eingangsanschluß (19 bzw 20) geführt sind.
4. Vergleicherschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Indikator zwischen
die beiden Ausgänge (7 und 8) der beiden Operationsverstärker (1 und 2) ein Differenzverstärker
geschaltet ist.
5. Vergleicherschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Indikator oder im
Anschluß an den Differenzverstärker ein Schalt glied angeschlossen ist.
6. Vergleicherschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Meßwiderstand (Am) ein Platin-Widerstandsthermometer verwendet ist.
7. Vergleicherschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichswiderstand aus einer Widerstandskette aus
Gruppen untereinander gleicher dekadisch gestufter Widerstände besteht, daß die Widerstände
jeder Gruppe durch je einen Stufenschalter (10 bzw. 11 bzw. 12) zu- oder abschaltbar sind.
8. Vergleicherschaltung nach Anspruch 7, .dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu mindestens
einem Teil der Widerstandskette (R 1... R 400)
ein Parallelwiderstand (Rp) zur Delinearisierung geschaltet ist und daß in Serie zu dieser Parallelschaltung
ein Zusatzwiderstand (Rs) liegt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vergleicherschaltung
mit einem aktiven Zweig, enthaltend eine Speisespannungsquelle und einen daran angeschlossenen
Operationsverstärker, einen zwischen Speisespannungsquelle und Operationsverstärkereingang
geschalteten Vorwiderstand und einen in den Ruckkopplungszweig zwischen Operationsverstärkrreingang
und Operationsverstärkerausgang geschalteten veränderbaren Widerstand.
Eine derartige Schaltung ist in der Zeitschrift »Elektronik« 15, (1966), Heft 7, S. 231 (»Arbeitsblatt
Nr. 6«), Schaltung 1 beschrieben. Bei dieser Schaltung ist die Ausgangsspannung UA proportional
dem Rückkopplungswiderstand Rl, vorausgesetzt, daß die Eingangsspannung an der Zenerdiode und
der Widerstand R1 konstant sind. Es kann somit mit
dieser Schaltung der Wert des veränderlichen Widerstandes/?
2 gemessen werden. Wird an Stelle dieses veränderlichen Widerstandes beispielsweise ein Platin-Widerstandsthermometer
eingesetzt, so ist die Ausgangsspannung ein Maß für die Temperatur, der das Widerstandsthermometer ausgesetzt ist. Nachteilig
ist hierbei jedoch, daß das Widerstandsthermometer bereits bei der unterer. Meßtemperatur einen relativ
großen Widerstandswert aufweist, der sich nicht linear erhöht. Beispielsweise hat ein genormtes Widerstandsthermometer
bei 0° C einen Widerstand von 100 Ohm und bei 100° C einen Widerstand von 138,5 Ohm.
Wird die hierzu proportionale Ausgangsspannung angezeigt, so ergibt sich eine sehr ungünstige Skalenteilung
wegen des nichtlinearen Zusammenhanges zwischen Temperaturänderung und Widerstandsänderung
sowie eine geringe Anzeigegenauigkeit wegen des nur zum Teil genutzten Skalenumfanges. Wird
eine Gegenspannung zur Nullpunktunterdrückung verwendet, so gehen Schwankungen der Gegenspannung
voll in das Meßergebnis ein. Von Nachteil ist bei dieser bekannten Schaltung ferner, daß das Meßergebnis
von der speisenden Spannung abhängig ist.
Um diese Nachteile zu vermeiden, werden häufig Kompensations- und Brückenschaltungen verwendet,
wie sie beispielsweise die Schaltungen 3 bis 5 der Literaturstelle aus der »Elektronik« zeigen. Von
Nachteil ist dort jedoch, daß die Brückenspeisespannung und die Stromversorgung für den Nullindikator
oder den an die Ausgangsklemmen der Brücke angeschlossenen Verstärker galvanisch voneinander getrennt
sein müssen. Ein wesentlicher Nachteil dieser Brückenschaltungen liegt ferner darin, daß der bei
Anwendung für Temperaturregelungen zum Abgleich der Brücke veränderbare Widerstand (Vergleichswiderstand)
aus entsprechend den temperaturbedingten Änderungen des Widerstandsthermometers »krummen« Widerstandswerten aufgebaut sein muß,
um eine Anzeige in geraden Zahlenangaben, beispielsweise in 0C oder 1Ao-0 C zu erzielen. Die mittlere
Widerstandsänderung eines Platin-Widerstandsthermometers von 100 Ohm bei 0° C beträgt zwischen
0 und 100° C etwa 0,385 Ohm/°C. Der Vergieichswiderstar.d
muß also bei optimaler Brückenanpassung aus Widerständen mit 0,385 Ohm aufgebaut
sein. Die Herstellung derartiger krummer Werte ist wegen deren geringen Stückzahlen sehr aufwendig.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird darin gesehen, eine Vergleicherschaltung zu schaffen, die
nicht oder wenig abhängig ist von Schwankungen der Speisespannung, die nach der Null-Methode betrieben
werden kann und bei der auch der Vergleichswider
Vei fir« in
scl-Zv an be
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DE19712111725 DE2111725C3 (de) | 1971-03-11 | 1971-03-11 | Elektrische Vergleicherschaltung mit einem aktiven Zweig |
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DE19712111725 DE2111725C3 (de) | 1971-03-11 | 1971-03-11 | Elektrische Vergleicherschaltung mit einem aktiven Zweig |
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DE2111725B2 DE2111725B2 (de) | 1973-03-15 |
DE2111725C3 true DE2111725C3 (de) | 1973-09-27 |
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ID=5801233
Family Applications (1)
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Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2111725C3 (de) |
-
1971
- 1971-03-11 DE DE19712111725 patent/DE2111725C3/de not_active Expired
Also Published As
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---|---|
DE2111725B2 (de) | 1973-03-15 |
DE2111725A1 (de) | 1972-09-21 |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |